Im Oktober 2009 trat der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Torsten Lange (Foto) bei „Pro NRW“ ein, von der Bürgerbewegung damals mit Pauken und Trompeten gefeiert und zum bildungspolitischen Sprecher ernannt. Nur knapp zwei Jahre später, im Mai 2011, kehrte er der Partei den Rücken und schloss sich der Bremer Wählervereinigung „Bürger in Wut“ an. In einem Gespräch mit Radio Ungezogen, welches wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen, nimmt Lange nun Stellung zu den Gründen für seinen Austritt und den strategischen Fehlern von „Pro NRW“.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

43 KOMMENTARE

  1. Es ist sogar etwas schlimmer, als es hier dargestellt wird. Durch die finanzielle Abhängigkeit verschiedener Akteure von ProKöln von öffentlichen Geldern nutzen diese ihre Stellung innerhalb der Partei, um die innerparteiliche Opposition von den Futtertrögen fern zu halten.

    Kreative und intelligente Parteiarbeit wird dadurch absichtlich und wider besseres Wissen verhindert. Es kann kein Wettbewerb stattfinden, der intelligentere und bessere Leute in den Vorständen ermöglichen könnte.

  2. Ich ergänze meinen obigen Beitrag um die Bemerkung, dass es bei der Freiheit genauso ist. Dort sind es allerdings nur zwei Leute, die sich in den Vorstand installiert haben und diesen nicht mehr verlassen werden, auch wenn die ganze Partei dabei zu Grunde geht.

  3. Das ist genau das was ich seit Jahren predige. ProNRW und Die Freiheit haben sich zu sehr auf das Thema Islam beschränkt. Die Bürger in Wut hingegen sind vielseitig gestrickt, ein Besuch auf den jeweiligen Internet seiten oder per Facebook langt, um dies festzustellen.

  4. Ganz ehrlich: Mich wundert das nicht. Es ist ja auch so gewesen, dass Beisicht 2008 in der Jungen Freiheit seine Partei klar als „Rechts“ eingeordnet hat. Wenn man keine Rechtspartei, sondern eine Bürgerrechtspartei sein will, dann muss man sich auch klar und unmissverständlich als solche positionieren. Als alter Rechtskader im Nadelstreifenanzug allein ist man noch kein Bürgerrechtler. Das ist man dann, wenn man zum Beispiel die Frage aufgreift, warum unsere Freiheit angeblich dadurch verteidigt wird, indem in genau diese Freiheit immer mehr eingegriffen wird. Oder indem man Korruption und Vetternwirtschaft zum Thema macht. Indem man Klartext und Transparenz einfordert. Und erst dann, auf einer solcher Basis, sollte und kann man sich hinstellen und in einer Liste alle Parteien, Gruppen, Verbände etc. aufführen, die diese Kriterien nicht erfüllen, und dabei den Islamismus weit oben platzieren, gefolgt von Linksextremismus, Rechtsextremismus, Banken, Tankstellen oder etablierten Parteien. Aber nicht, indem man von den Rechten, seine Meinung im Grunde genommen kaum verändert und dann sagt, man sei nur in einer Punkt, nämlich der Aber jedes Extremismusses von links bis rechts, radikal. Das durchschauen die Leute und dann wählen sie eben lieber die etablierten Politiker, bei denen sie wissen, wer wie extrem bzw. nicht extrem ist.

  5. #2 Grincore

    Bei DF sind es drei Leute. Und immerhin hat es DF fertiggebracht, das ein ganzer Landesverband (Hessen) ausgetreten ist,ohne das es jemand mitbekam und nun unter dem Label XXL Partei agiert.

    Und das ist das Dilema. Keine der neuen Partein wird Erfolg haben, da die Basis zwar was besseres will, aber ein Großteil der „Funktionäre“ nur ein Teil vom großen Kuchen (Kohle vom Staat). Wenige Idealisten wie Stürzenberger ausgenommen. Die glauben an das was sie sagen und kämpfen dafür.

  6. ein Jammer mit den Rechten , bleibt BiW , Herr Timke ist toll , aber kann das eine grosse rechte Partei werden? Und wann kann ich diese dann wählen?

  7. Torsten Lange hat NICHT Recht!

    „Die Freiheit“ hat nicht den Fehler gemacht, Aktive aus rechten Parteien aufzunehmen und ist trotzdem gescheitert.

    Wenn jetzt der Vorwurf der Konzentration auf das eine Thema ISLAM kommt -welchen ich auch beim Bundesparteitag in FFM miterleben durfte-so muss ich auch diesem entgegentreten. „Die Freiheit“ hat zwar ein Kernthema, ist aber auch in anderen Bereichen positioniert… nur bekommt das selbst von den Mitgliedern kaum einer mit…

  8. …was wiederrum am Vorstand liegt, der keine innerparteiliche Opposition will. Letztlich sind beide Organisationen arm.

  9. Es ist bei allen neuen Parteien immer dasselbe Problem, zuerst bauen die Idealisten auf, dann sahnen die Pragmatiker (Realos) ab. Das hat sich durch die ganze Weltgeschichte so ereignet. Ob das die Französische Revolution, die Oktoberrevolution, der Aufstand in der DDR 1989, die Gründung der Grünen oder sonstwas waren, immer dasselbe.

  10. Wo er da die Kölner Moschee als Machtsymbol angesprochen hat, ich glaube der Grund, warum die Türken da protzen, ist nicht zuletzt, daß sie sich an der Masjid al Nabawi messen lassen müssen, welche ja auch nur schlappe 10 Hektar bedeckt…

    http://3.bp.blogspot.com/-h0vYdC4S10o/UD_c_xXNs2I/AAAAAAAAAos/f5MhlqJJvZs/s1600/masjid-nabawi.jpg

    Wie wohl die Kölner Moschee aussähe, wenn man sie im selben Maßstab ins Bild neben die da einfügen würde?

  11. Die Piraten haben es doch auch geschafft.

    Die Freiheit macht einen Fehler, wenn sie gegen „Linke“ agitiert, nur weil sie von linksautonomen Denunzianten angegriffen wurde.

    Es ist da besser auf Prinzipien radikal rumzureiten z.B. radikale Meinungsfreiheit wie in den USA zu fordern und eine wehrhafte Verteidigung der Versammlungsfreiheit durch den Staat.

    Statt bei „Prinzipien“ zu bleiben, haben sie sich auf Links-Rechts Verkürzungen eingelassen. Wenn Du selbst eher rechts bist, solltest Du 60% milde Worte für deine Sympathieträger von Links haben und vice versa. Wenn du 20% fluchst, musst du 80% loben.

  12. Leider OT:

    An 36 iranischen Hochschulen dürfen Frauen ab dem kommenden Jahr viele Fächer nicht mehr studieren. Betroffen sind so unterschiedliche Fächer wie Chemie, Nuklearphysik, Computerwissenschaft, Englische Literatur, Hotelmanagement, Archäologie oder Betriebswissenschaft. Geistliche sehen im Bildungsaufstieg von Frauen eine Gefahr für die Gesellschaft.
    Es wird mit wenig Nachfrage der Arbeitsgeber argumentiert
    Im Iran wird es demnach in Zukunft 77 Studiengänge geben, für die sich nur noch Männer immatrikulieren können. Informiert wurden die Studentinnen durch Briefe, die im August von den Universitäten versendet wurden.
    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/bildung/uni_aktuell/492955_Iran-verbannt-Frauen-von-Unis.html

  13. Und während sich die einzelnen kleinen Fraktionen der kleinen Opposition hier zerfleischen, schafft die Regierung des Testkalifats NRW weiter Fakten:

    – Der verfassungsfeindliche Islam an Schulen – ja bitte, kann gar nicht genug sein!

    – Die verfassungsgemäße Bundeswehr an Schulen? Igitt, Militär, militant, 3. Reich vor der Tür.

    http://www.derwesten.de/politik/soldaten-duerfen-nur-noch-begrenzt-schulvortraege-halten-id7180127.html

    http://www.lz.de/owl/7122097_NRW_bremst_Bundeswehr_an_Schulen_aus.html

  14. Fundstück des Abends (manchmal brauch ich was zum Schmunzeln, ich hoffe, hier gibt’s welche, die das hierzu auch können):

    QQ: „Wer als modern eingestellter, weltoffener und liberaler Europäer die Errungenschaften der Aufklärung erhalten will, ohne sich den Piusbrüdern, nationalistischen Lodenmantelträgern oder verschrobenen Selbstdarstellern mit ihren gebetsmühlenartig abgespulten immergleichen Phrasen und weltfremden Praxiskonzepten anschließen zu müssen, bleibt mit Ausmahme einiger Nischenblogs wie QQ ohne politische Heimat.“

    Ich weiß, an wen der PI-liebende Quotenkönig bei alledem dachte.

  15. Die letzte Ratssitzung in Köln 20.09.2012 war wieder von absolut irren Höhepunkten geprägt vor allem mit extremen Angriffen gegen ProKöln weit unter der Gürtellinie besonders lesenswert folgende Schlagabtausche!!!
    Antrag der Fraktion pro Köln betreffend „Schluss mit den Luxusrenten bei städtischen Unternehmen
    http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?93987-Rat-K%C3%B6ln-36.S.20120920&p=319585#post319585
    Und
    3.1.9 Antrag der Fraktion pro Köln betreffend „Prüfantrag zur Einrichtung einer Peter-Fechter-Straße
    http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?93987-Rat-K%C3%B6ln-36.S.20120920&p=319588#post319588

  16. OT.
    Ich habe den Link erst vor einigen Tagen von einem Mitglied der PI-Gemeinde erhalten, wofür ich mich bedanken möchte. Habe zuvor noch nicht davon gehört.

    Heute, obwohl ich erst ungefähr ein Viertel gelesen habe, und zum Teil schwer erschüttert bin, bin ich förmlich „gezwungen“, diesen Link weiter zu verbreiten.

    DER EURABIA-CODE!

    http://sioede.wordpress.com/2010/05/24/der-eurabia-code-wie-europa-von-seinen-politikern-verkauft-wird/

    Ich sage es klar und deutlich: Es sollte für jeden, der wirklich WISSEN will, eine Lesepflicht sein, den Eurabia-Code zu lesen!

    Danach ändert sich die eigene Gedankenwelt!

    Mit freiheitlichen Grüßen
    g.witter

  17. Werden in DE Radiosendungen in derart miese Qualität gesendet oder wurde es schäbig aufgezeichnet? Schade, das ist nicht hörbar…..

  18. Im Oktober 2009 trat der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Torsten Lange (Foto) bei “Pro NRW” ein, von der Bürgerbewegung damals mit Pauken und Trompeten gefeiert und zum bildungspolitischen Sprecher ernannt. Nur knapp zwei Jahre später, im Mai 2011, kehrte er der Partei den Rücken und schloss sich der Bremer Wählervereinigung “Bürger in Wut” an.

    und dann? Zurück zu den grünen Asozialen? Vielleicht auch mal ein paar Tage in der SPD? Oder der FDP?

  19. Wie bitte? Die Islamkritik „abschwächen“ oder durch beliebige Themen „ergänzen“. Die Grünen hatten ein grosses Thema „die Umwelt“ und waren eine Ansammlung von radikalen aus dem gesammten politischen Spektrum.(Ursprünglich übrigens konservativ-rechts).

    Ganz im Gegenteil treffen sich die Liberalen und Konservativen ja gerade bei der Islamkritik,warum abschwächen?

    Vieles wird sich von alleine Lösen wenn man das Islamproblem offensiv-realpolitisch angehen will. (Z.B. Umweltfrage,Unabhängigkeit von Öl,Wehrpflicht,Milizsystem nach schweizerischem,israelischem und finnischem Muster,Notwendigkeit eines Neokonservatismus).

    Mehr Tolerierung von innerparteilichen Widersprüchen wie in der USA üblich.(also mehr Amerika nicht weniger).

    Weiter an der Einigung arbeiten.

  20. # 17 g.witter
    Habe bis jetzt ca.20% des Textes,der wirklich sehr umfangreich ist,gelesen.
    Mein lieber Scholli! ! !
    Das geht weit drüber hinaus ,was ich noch bereit gewesen wäre unseren „Eliten“ als Naivität oder Dummheit durchgehen zu lassen.

    Und wenn die Europäer nicht sehr bald zu einem Antikörper gegen diesen Euro_Meditterranen Virus mutieren,dann sehe ich noch schwärzer für diesen Kontinent als ich es ohnehin schon getan habe.
    Was da beschrieben wird ,ist eine so unfassbare Sauerei.man kann es eigentlich kaum glauben.

  21. Ich finde den Beitrag unbedingt hörenswert. Es gibt Gründe, warum diese rechtskonservativen Parteien in Deutschland bei 1-2% sind und im Ausland bei 15-30%. Und das hat nicht damit zutun, dass die Deutschen dumm oder naiv wären, auch wenn es die deutsche Vergangenheit sicher nicht einfacher macht.

    #20 sirius

    Man muss die Islamkritik nicht abschwächen, aber die Themen erweitern. Wer zum Beispiel islamkritisch ist, ist oft auch für eine starke Polizei und eine strenge Justiz.

  22. #22 RDX

    Absolut richtig!
    Die Islamisierung Deutschlands ist auch gar nicht das eigentliche Problem, sie ist viel mehr „nur“ ein Symptom sehr viel tieferer Fehlentwicklungen.

  23. Huk, der Parteienwanderer Torsten Lange hat gesprochen.

    Anfänge SPD/Jungsozialisten, dann „Aktionsgemeinschaft unabhängiger Deutscher“ (mehr dazu s.u.), dann Statt-Partei, dann CDU, dann PRO NRW und nun BIW. Der hats echt drauf!

    Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher“ (AUD) Ende der 70er Jahre. Die Rechtsaußentruppe, die in den 60er Jahren eine Alternative zur NPD aufbauen wollte, hatte sich auf die Suche nach einem „Neuen Nationalismus“ gemacht, um dann nach einigen Wahlschlappen in den 70ern Ökologie und „Lebensschutz“ als „ihr“ Thema zu entdecken und schließlich bei den Grünen anzudocken.

  24. Und sooo konsequent, unser Torsten. Ein Freund aus Köln mailt mir gerade, dass Lange vor gut 30 Zeugen noch in der Woche vor der NRW-Landtagswahl 2012 und NACH dem ganzen Medienrummel um PRO NRW / Mohammed-Karikaturen bei PRO Köln in der wöchentlichen Runde aufgetaucht ist und den „genialen Mediencoup“ der PRO-Führung in den höchsten Tönen gelobt hat. O-Ton Lange Mai 2012: „Jetzt bestehen alle Chancen auf einen Landtagswahleinzug“.

    Nach dem Nichteinzug hat Lange dann offenbar eine teilweise Amnesie ereilt und sein Parteienwander-Gen schlug wieder durch. Ein echt glaubwürdiger und weitsichtiger Vordenker, unser Torsten. Damit hat Timke ja echt einen dicken Fisch an Land gezogen 🙂

    Apropos: Ist Timke jetzt eigentlich auch rechtsextrem, weil er einen Rechtsextremisten wie Lange (Ex PRO-NRW) aufgenommen hat?

  25. Aller guten Dinge sind drei: Noch ein Wort zu den inhaltlichen Fehlern, die Lange da versucht, den Leuten unterzujubeln.

    PRO, die angeblich immer bei 1 % rumkrebsen, haben die einzige rechte Fraktion in einer deutschen Millionenstadt. Mit 5,5 % in Köln – Und weiteren Fraktionen mit je rund 4 % in den Großstädten Gelsenkirchen und Leverkusen. Ergebnisse, von der seine neueste Truppe BIW im wesentlich kleineren Bremen nur träumen kann. Und selbst in ihrer „Hochburg“ Bremerhaven hat Timke weniger Prozent als PRO KÖLN im ähnlich großen Stadtbezirk Chorweiler.

    Der PRO-KÖLN-Fraktionsvorsitzende in Köln-Chorweiler, Herr Martin Schöppe, ist sozusagen weit erfolgreicher als Langes neue Lichtgestalt Timke. Aber die Halbwertszeit bis zum nächsten Parteiwechsel Langes ist ja eh nur kurz bemessen …

  26. Bildungsreform,Altersarmut,christliche Kindergärten,Aktives eingreifen gegen Migranten gewalt usw.Das sollten die die Ziele sein.

  27. #7 Moralist (10. Okt 2012 20:17)

    “Die Freiheit” hat nicht den Fehler gemacht, Aktive aus rechten Parteien aufzunehmen und ist trotzdem gescheitert.

    Dafür aber Parteienhopper aus der FDP – und von den Piraten!

  28. Wie kann sich jemand mit anderen Themen bemerkbar machen, der meint, alles außer Islam wäre sonst in dieser Gesellschaft in Ordnung, also, die westliche Werte verteidigen will, aber die Überziehung dieser zur Decadence nicht sehen will?

  29. @ Stefan Cel Mare

    Ex-DKP ist für die auch nicht weiter schlimm.

    @ gegenargument

    Vor allen Dingen wenn die Eisenstange meint, wieder neues Futter gefunden zu haben, sollte man stutzig werden.

  30. Und Torsten ist doch so ein großer Islam-Fachmann! Über Lamya Kaddor z.B. darf man nichts Negatives schreiben, sie ist eine gute und moderate Muslimin (und wenn sie Necla Kelek und Thilo Sarrazin hasst, wird sie wohl ihre Gründe haben haha).

  31. Ich wusste nicht, dass der Verfassungsschutz ProNRW „rechtsextremistisch“ nennt. Aber selbst wenn, für mich ist PRONRW NICHT rechtsextremistisch. Wieso auch?
    An sonsten hat Torsten Lange natürlich recht. Die Themen liegen auf der Hand, die aufgegriffen werden müssten. Es gibt tatsächlich viele Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen. ProNRW müsste das Kampffeld erweitern, rund um den Islam und den Menschen herum.

  32. Bei der DF ist es ähnlich wie bei PRONRW. Islam, und sonst fast nichts. Für PRO NRW spricht allerdings, dass die Leute weitaus agiler sind als die bei der DF. (Mit Ausnahme der DF München. Die haben den Michael Stürzenberger, der sich bewegt.)

  33. #26 #27

    Hallo Gegenargument, da hat aber der „Zeuge“ Hörprobleme gehabt! Lange sagte in der Runde (ich saß ihm gegenüber), dass wegen der jetzt erreichten Medienpräsenz „jetzt noch nicht“, aber bei der übernächsten LTW in NRW Chancen bestünden, wenn man nicht mehr die Fehler der Vergangenheit reproduziert.

    Tinnitus wohl auch beim Hören des Interviews: Lange sprach beim Rumkrebsen von 1-1,5 % von ProNRW, nicht von ProKöln. Es ging ihm um die Zukunftsfähigkeit als Landes- nicht als kommunale Partei!
    Also: Mal zum Ohrenarzt gehen und sich nicht auf unzuverlässige Zeugen verlassen!

  34. #38

    Danke, dass Du bestätigst, dass Lange noch im Mai 2012 bei Runden der PRO-Bewegung war (und das auch noch bei direkt bei der Führung in Köln), wo er doch angeblich schon 2011 wegen seiner Unzufriedenheit mit der PRO Führung gegangen ist.

  35. #38

    Ebenso danke für die Bestätigung, dass Lange eine gute Perspektive für PRO NRW sieht. Warum er sich dann allerdings der überregional völlig bedeutungslosen Minigruppierung BIW in Bremerhafen angeschlossen hat, verstehe ich dann umso weniger.

  36. Ich möchte hier mal an die Republikaner erinnern, die es auch noch gibt und die ich hier in Baden-Württemberg wählte,
    1. weil es keine andere rechtskonservative oder demokratische islamkritische Partei gab
    2. weil sie ein breites Programmspektrum hat, das scharfe Islamkritik mit einschließt

    Warum bleibt diese Partei mit vernünftigem Programm im Null-Komma-Bereich? Weil sie keine charismatische Führung hat (und insofern DF ähnelt)? Vielleicht überaltert ist?

    Wer weiß eine Antwort? Vielleicht wäre ein breites Programm gepaart mit der Energie und Unerschrockenheit der PROler die Lösung?

    Was aufhören muss, ist die Sektiererei, dass jeder Narzist wie Stadtkewitz und andere seinen eigenen Laden haben muss und behalten will. Mit dem Motto „getrennt marschieren, gemeinsam untergehen“ kommen wir nicht weiter.

  37. Lange ist seinerzeit auch wegen Molau gegangen. Jetzt ist Molau weg, und das hat gar nichts gebracht (auch nicht für eine Zusammenarbeit mit DF). Würden Sarrazin, Buschkowski oder Bosbach bei Pro eintreten, wären Hüpfer wie Lange ganz schnell wieder da. Die Farbe Grün mag ich nicht, komisch. Braun übrigens auch nicht. Diese Farben stehen mir einfach nicht (black is beautiful …).

  38. Offenbar leidet Torsten Lange an Gedächtnisschwund. Er selbst hat das Kapitel „Werteorientierte Bildung und Erziehung ermöglichen“ im Programm zur Landtagswahl am 9. Mai 2010 geschrieben. Jeder, der das PRO-Programm gelesen hat weiß, dass PRO alle Themen abdeckt, die von den Altparteien ausgeklammert werden. Natürlich ist auch das Thema „Raus aus dem Euro“ ein zentrales Thema.

    Alle diese Themen werden gebetsmühlenartig auf den Internetseiten und in Form von Flugblättern behandelt.Wo sind die Leute, die das alles in die Öffentlichkeit transportieren? Man kann nicht an allen Fronten gleichzeitig kämpfen, und wenn durchaus kompetente Leute wie Torsten Lange das Schiff verlassen, dann kann dieses nicht an Fahrt gewinnen. Das einem das eine oder andere nicht passt, muss man hinnehmen. Das ist überall so. Durchhaltevermögen und eine starke Persönlichkeit muss man schon mitbringen, und daran fehlt es leider vielen.

    In den Stadträten kämpfen die Pro-Helden einen verzweifelten Kampf gegen Ausgrenzung, Verleumdung und Diktatur. Menschen riskieren Job, Verlust von Freunden und politische Verfolgung. Die Funktionäre stehen auf der Todesliste islamistischer Fundamentalisten.

    Diejenigen, die bisher nichts geleistet, riskiert und geopfert haben, sollen schweigen und sich schämen!

Comments are closed.