Im Schweizer Fernsehen SF1 fand gestern im Rahmen der Sendung „SonntagsBlick Standpunkte – Journalisten im Gespräch mit Gästen“ eine interessante Diskussion zum Mohammed-Film und zum Thema Religionsfreiheit statt. Mit Moderator Frank A. Meyer (Bildmitte) diskutierten v.l.n.r.: Richard Herzinger (WELT), Necla Kelek (Publizistin), Amor Ben Hamida (tunesisch-schweizerischer Schriftsteller) und Farhad Afshar (Schweizer Soziologe iranischer Herkunft). Hier das Video der 50-minütigen Sendung:

SonntagsBlick Standpunkte vom 14.10.2012

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27 KOMMENTARE

  1. Das permanente Beleidigtsein ist wirklich eines der herausstechendsten Merkmale des islamischen „Kultur“-Raumes. Sehr bemerkenswert!

  2. wenn fakten beleidigen, muss man eben die fakten modifizieren, oder was ist die kernaussage von diesem video?

  3. Könnte man eine Aktion gegen die GEZ starten, weil die nicht korrekt über die Unschuld der Muslime berichtet haben (keine inhaltliche Analyse)? Sie sind verpflichtet, ihren Bildungsauftrag zu erfüllen, dafür bekommen sie die Gebühren. Sie haben ihren Teil des Vertrags gebrochen, also weg mit den Gebühren.

  4. Eine großartige Diskussion!!!!! Seit JAHREN nichts so Aufschlussreiches, Intelligentes und vom Moderator gut Gelenktes gesehen!!

    Wenn man jetzt noch diesen „Schweizer Soziologen Iranischer Herkunft“ repatriiert, wird vieles besser.

  5. Source: Uno is to restrict freedom of speech on the net international — Comments received by 30 September 2012 (this one from Saudi Arabia) Page 7: ‘… 2.3.1 Development & Diffusion of ICTs Globally … l) Kommentar [A1] (270 KB alt.)

    „KSA. Freedom of expression is a recognized fundamental principle but is subject to considerations of national security, public order, public health and public morals (Art. 19 of International Covenant on Civil and Political Rights -1966, and Art. 34 of the ITU Constitution). It is also recognized that national mores differ — what may be considered acceptable free speech in one country may be considered an offensive and unacceptable in another.

    Bearing in mind that countries cannot apply their own laws to acts in another country, there is a crying need for international collaboration to address „freedom of expression“ which clearly disregards public order. An obvious example is the current anti-Islamic film on YouTube which was created with the clear intent of conveying hatred. …“

    http://schnellmann.org/hr-resolution-16-18-criminalisation-of-criticism-of-islam.html

  6. So einen Moderator würde es im Deutschen Propaganda Fernseh nicht geben. Er stellt kritische Fragen an einen Moslem, in Deutschland undenkbar.

    Aber.. die Moslems weichen aus und aus und aus.

  7. Während das jüngst bekannt gewordene „Mohammed-Video“ in verschiedenen islamisch dominierten Ländern zum Anlaß genommen wurde, sich selbst ebenso propagandistisch wie gewalttätig gegen den Westen in Szene zu setzen, hetzen türkische Filmemacher mit einem die historischen Fakten verfälschenden Machwerk ganz anderen Ausmaßes in großem Stil gegen die Christen – das seit geraumer Zeit, ohne daß dies freilich zu irgend einem adäquaten Interesse oder gar zu Kritik geführt hätte.“Kopp Online“ schreibt dazu:

    Wut im Libanon: Türkischer Kinofilm »Fetih1453« beleidigt Christen

    Mit einem Produktionsvolumen von 17 Millionen Dollar erzählt der Film »Fetih 1453« vom Fall Konstantinopels. Für viele Libanesen stellt der Film eine Provokation voller Falschdarstellungen dar. Kirchen und religiöse Parteien haben verschiedene Veranstaltungen organisiert, um einen Boykott zu fördern. Der Regisseur stellt das Christentum als aggressive und korrupte Religion dar. Die Massaker der Türken bei der Belagerung der Stadt werden jedoch verschwiegen.

    http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/wut-im-libanon-tuerkischer-kinofilm-fetih1453-beleidigt-christen.html

    Siehe auch:

    http://www.asianews.it/news-en/Lebanese-Christians-against-a-Turkish-film-that-incites-religious-hatred-26079.html

    Siehe auch:

    http://www.katholisches.info/2012/10/15/fatih-1453-islamische-uberlegenheit-christliche-karikatur-kampf-der-kulturen-auf-der-leinwand/

    Der Film hat freilich weder zu Aufruhr noch zu irgend einem Medieninteresse geführt, das auch nur ansatzweise mit den mohammedanischen Haßtiraden vergleichbar wäre, die sich wegen des Mohammed-Filmchens erhoben haben. Und auch eine Verurteilung unserer diversen selbsternannten linksgrünen „Weltverbesserer“ suchen wir hier vergebens. Da ist es wieder, was in diesem Lande längst zum Normalzustand geworden ist: Das zweierlei Maß.

  8. War jetzt in Andermatt.

    Einige Großbaustellen: Die Moslems bauen da ´was´.
    Hotels oder Moschee? Wahrscheinlich beides
    Geld spielt keine Rolle.

    Als besonderes Schmeckerchen: Die Saudis haben in Andermatt die Seilbahnen komplett gekauft.
    Also auch hier: die Schweiz liefert sich aus.

    Die Schweiz wird sich zusehends verschleiern.

  9. Mich hat die Runde an die Diskussionen nach der Wende erinnert: Was können wir von der DDR übernehmen?

    Und heraus kam nun mal auch nicht viel mehr als der Rechts-Abbiege-Pfeil.

  10. Herr Farhad Afshar soll exzellente Beziehungen zum iranischen Staat haben. Also eher ein U-Boot als ein Fahrrad.

  11. Ich bin auch beleidigt, fürchterlich beleidigt über den Inhalt des Koran, der alle Ungläubigen immer und immer wieder herabsetzt und mit Tieren gleichsetzt. Ich bin zutiefst beleidigt darüber, dass dieser vom Koran geschürte Hass immer und immer wieder dazu führt, dass Ungläubige von Muslimen verfolgt und ermordet werden. Mein Maaß der Beleidigung ist unvergleich viel größer als alles, was Muslime überhaupt empfinden können.

  12. der gute Moderator meint zum Schluss „..wir schlagen uns die Köpfe nicht ein.“ — Das stimmt , denn Islamkritiker werden entweder geköpft oder erstochen. – Bitte ,bitte , seien Sie sehr vorsichtig , liebe Frau Kelek (mit grösster Hochachtung für Sie) —

  13. Nein hier in Deutscheland wird nicht kritisch hinterfragt, dafür sorgen schon Moderatoren wie Frau Maischberger die, wenn es mal brenzlig für einen Moslemmann/frau wird (weil sie sich selber um Kopf und Kragen reden), schnell die „Linke“ Handbremse zieht, damit auch alles immer schön politisch korrekt bleibt.

  14. Ich habe mir die Sendung angesehen, und konnte an dieser Diskussion wieder mal klar erkennen, diese beiden Wertewelten, der freien westlichen und der gefangenen islamischen Welt, passen in keiner Weise zusammen!
    Während wir unser weltliches Grundgesetz haben, basiert das Wertesystem der Moslems aus dem 7. Jahrhundert von einem Mondgott Namens Allah und einem nachweislich kranken Propheten!

  15. So muß sich die DDR angefühlt haben!
    Die Wahrheit hat man aus dem Ausland [diesmal Schweiz] empfangen.

  16. @9 Forelle

    Bei allem Widerstand gegen die Islamisierung: Sawiris, der in Andermatt den Resort baut, ist zwar Aegypter, aber kein Moslem. Er hat auch in Aegypten Resorts gebaut. Er ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, was ja nicht unbedingt mit üppigen Koranstudien korreliert.

  17. Schöner Beitrag. So unaufgeregt und doch soviel brisanter, als manInnen es aus deutschen Fernsehlanden gewohnt ist.
    Richard Herzinger (WELT): guter Mann! Klare Worte: Niemand verbietet den Moslems „ihren“ Glauben oder rügt, dass es ihnen verboten ist, den Profeten darzustellen. – Aber was hat das andere Gläubige und Ungläubige zu interessieren??!
    Mit Moderator Frank A. Meyer würde auch das deutsche Fernsehen einen „Quantensprung“ an Qualitätszuwachs erfahren.
    Und Danke Necla Kelek.
    Ich wünsch dem Islam viel mehr multikulti!

  18. Herzinger bringt es glasklar auf den Punkt. Nur im Westen können die Moslems ihren Glauben ungehindert ausleben. In ihren eigenen Ländern werden Schiiten von Sunniten oder ungekehrt unterdrückt, Aleviten von Wahabiten und Christen von allen zusammen.

    Und im Übrigen leben die Moslems hier bei uns, und nicht wir Europäer bei ihnen, in diesen dreckigen staubigen Ländern. Gott behüte!

  19. Sehr gute Argumente von Hr. Herzinger!

    RESPEKT – klare, offene Worte, gute Positionierung des Westens gegenüber dem islamischen Teil der Welt, was gelebte Meinungsfreiheit angeht!

    Weiter so!

  20. #9 Forelle (15. Okt 2012 17:35)

    Bitte informieren Sie sich bevor Sie solchen Stuss verbreiten!

    Das Projekt von dem Sie da schreiben wird vom koptischen Ägypter Samih Sawiris mit seiner Firma Orascom ausgeführt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Samih_Sawiris

    Wenn Sie die Urserer (Die Bewohner der Urserentales) auch nur ein bisschen kennen würden, dann würden Sie wissen, dass die schon sehr genau darauf schauen mit wem sie geschäften wollen.

  21. Moderator Meyer sagte, der Schriftsteller Martin Mosebach habe „verlangt, dass man die Gotteslästerung unter Strafe stellt“; Mosebach hat nichts dergleichen verlangt. Interessant, nebenbei, dass ein Moslem beim Thema Bilderverbot das Alte Testament bemüht, „Du sollst dir kein Bildnis machen“, da wäre vielleicht der Hinweis angebracht gewesen, dass die Schiiten dieses Bilderverbot ziemlich liberal auslegen, weshalb ihnen sunnitische Hardliner sogar das Muslimsein absprechen.

  22. Im letzten Viertel des Videos bringt es Herzinger auf den Punkt. Und zwar mit dem Beispiel der Aufhebung des Apartheidregimes in Südafrika.

    Gedächtnisprotokoll: „Wenn wir da auch gesagt hätten, ja das ist eben so, das sind nun mal deren Traditionen, das dauert halt, da müssen wir Geduld mit denen haben usw. „

    Farhad Afshar (Schweizer Soziologe iranischer Herkunft) argumentiert gegenüber Necla Kelek:
    Wenn die Europäer glauben, sie würden in einem Glashaus leben und könnten auch noch – man höre und staune – eigene Werte haben, dann hätten diese eine Doppelmoral.

    Als Begründung führt er kackfrech an, dass Europa am Krieg in Afghanistan beteiligt ist. Blendet allerdings dabei völlig aus, wie es dazu gekommen ist, nämlich wegen der Terroranschläge vom 11 September.

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