Vierzon: l’église Saint-Éloi pourrait devenir une mosquée

Vierzon ist ein kleines Städtchen in der Mitte Frankreichs und hatte bisher sechs immer schlechter besuchte katholische Kirchen. Aus diesem Grund haben jetzt die Katholiken der Stadt überlegt, Saint-Éloi (Foto) zu verkaufen. Ein Interessent ist die „Vereinigung der Marokkaner“. Sie wollen aus der Kirche eine Moschee machen. Und das führt zu Diskussionen im ganzen Land.

Sogar Stefan Ulrich von der Süddeutschen Zeitung, kirchen- und christenfeindlich wie die ganze deutsche Presse, mischt sich heimlich still erfreut in die Diskussion und beschwindelt seine Leser:

Die Idee ist nicht neu, auch die Hagia Sophia in Istanbul wurde von der Kirche zur Moschee und dann zum Museum.

Daß das gewaltsam war, wird verschwiegen. Und das betrifft auch die Mezquita von Córdoba, die er anführt. Die war ursprünglich auch schon eine christliche Kirche gewesen, bevor der Islam Spanien eroberte. Die Parallele hinkt also gewaltig.

Wenn man sich das obige Foto näher ansieht, ist übrigens nicht zu bestreiten, daß diese Kirche leicht in eine Moschee verwandelt werden kann. Bei dem nichtssagenden Firlefanz an moderner Kunst, der nach dem Konzil in Kirchen eingebaut wurde, brauchen die Muselmannen nur die Kreuze und die Madonna rauswerfen, die popeligen Glasfenster können sie islamkompatibel gleich drinlassen. Wie sich die Katholiken in Vierzon entscheiden, steht anscheinend noch nicht fest.