Heute vor sechs Jahren verbrannte sich Roland Weißelberg, um ein Zeichen zu setzen gegen die Islamisierung. Diese Selbstverbrennung ist auch in islamkritischen Kreisen umstritten. Unstrittig aber sollte sein, dass wir in der heutigen Situation ebenfalls aufgerufen sind, Zeichen zu setzen. Wir laufen Gefahr, unseren Kindern und Enkeln als eine Generation gegenüberzutreten, die in einem entscheidenden Moment der deutschen Geschichte versagt hat. Am Weißelberg-Tag mit einfachen Mitteln sein eigenes Zeichen zu setzen, bedeutet daher vor allem: eines Tages seinen eigenen Kindern und Enkeln ohne Selbstzweifel, ohne verdrängte Schuldgefühle aufgrund der eigenen Bequemlichkeit in die Augen sehen zu können.

(Von Septimus)

Deutschland ist in Gefahr: von außen wird uns durch die EU die Luft abgeschnürt, im Inneren arbeitet ein trojanischer Feind an der Zerstörung unserer Rechtsordnung, unserer Freiheit, unserer selbstbestimmten Lebensweise und unserer körperlichen Unversehrtheit. Wir haben die Wahl: Entweder schauen wir uns das weiter tatenlos an und hoffen darauf, dass irgendwann eine Art konservativer Messias am Horizont auftaucht. Oder wir fangen an, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Es geht am Weißelberg-Tag mehr als nur um das Gefühl, etwas „zurückzugeben“: einem Mann, der in der Kirche auf taube Ohren stieß und deshalb am evangelischen Reformationstag 31.10. ein grelles Zeichen setzte: ein Zeichen der Anklage gegen eine Kirchenführung, die mit ihrer Islamisierungspolitik den eigenen Gemeinden in den Rücken fällt. Es geht auch darum, uns selbst zu beweisen, dass wir mehr zustande bringen als Webseitenaktionismus und kopflastige Analysen. Wir werden vor unseren eigenen Kindern und Enkeln nicht bestehen können, wenn wir darauf verweisen, dass wir gelegentlich Beiträge und Kommentare getippt haben. Das wird nicht reichen! Wir werden vor ihnen nur bestehen, wenn wir ihnen erzählen, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch gehandelt haben. Dass wir Plakate geklebt, Flugblätter verteilt haben, dass wir subversiv waren, dass wir unterwandert haben, dass wir keine Angst hatten, unsere freie Meinung auch öffentlich sichtbar zu machen: ob mit Straßenkreide an die Wand geschrieben oder als Aufkleber verteilt, spielt keine Rolle. Wenigstens einen einzigen Tag im Jahr um die Häuser gezogen zu sein, selbstgemachte Flugblätter in Briefkästen gesteckt, Unterschriften gesammelt, etwas aktiv geleistet: Das wollen unsere Kinder von uns hören!

Am Weißelberg-Tag sein eigenes Zeichen zu setzen, bedeutet also mehr, als nur Aktivität zu zeigen gegen die Kollaboration der Eliten und speziell die Kollaboration der Kirchen mit einer gewaltverherrlichenden Ideologie. Sein eigenes Zeichen zu setzen bedeutet vor allem: seinen eigenen Kindern eines Tages ohne Selbstzweifel, ohne das nagende Gefühl versteckter Feigheit und Bequemlichkeit in die Augen blicken zu können. Es bedeutet: vor sich selbst zu bestehen!

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19 KOMMENTARE

  1. Deutschland ist in Gefahr: von außen wird uns durch die EU die Luft abgeschnürt, im Inneren arbeitet ein trojanischer Feind an der Zerstörung unserer Rechtsordnung, unserer Freiheit, unserer selbstbestimmten Lebensweise und unserer körperlichen Unversehrtheit.
    ———————

    Tja,
    aber diese Gefahr wird eben von vielen,zu vielen, noch nicht gesehen bzw. ignoriert.
    Diese Gefahr muss erst fühlbar,messbar in Form von sozialem Elend an die Türen der Glückseeligen klopfen ,
    das wird nicht ohne Opfer abgehen!!!

  2. Wir sollten uns lieber wieder etwas mehr abhängig machen:

    http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article110446836/Berlin-treibt-Wuestenstrom-Projekt-Desertec-voran.html

    Berlin treibt Wüstenstrom-Projekt Desertec voran

    In das millionenschwere Wüstenstrom-Projekt Desertec kommt offenbar Bewegung: Mehrere europäische Länder wollen mit Marokko ein Abkommen schließen, dass den Import von Sonnenenergie regeln soll.

    Die nach oben gespülten ElitInnen Europas haben nichts, aber auch gar nichts verstanden, die Niederlande haben zwar noch keinen Sonnenstrom importiert, dafür aber 1 Million Marrokaner, die Folgen entnehme man der regionalen Presse aus Utrecht, Rotterdam oder Almere!

    Und auch der Lideri kann vor Kraft kaum laufen und beitet uns Geld an, latürnich nicht, ohne uns vorher die Aleviten zu lesen:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article110446033/Erdogan-bietet-der-EU-ein-tuerkisches-Darlehen-an.html

    Erdogan bietet der EU ein türkisches Darlehen an

    Ministerpräsident Erdogan weilt für die Eröffnung der türkischen Botschaft in Berlin. Kämpferisch wirbt er für eine EU-Aufnahme seines Landes – und liest den Europäern dennoch kräftig die Leviten.

    Gegenüber den EU-ElitInnen haben die Lemmige einen durchaus respektablen Selbsterhaltungstrieb!

  3. eines Tages seinen eigenen Kindern und Enkeln ohne Selbstzweifel, ohne verdrängte Schuldgefühle aufgrund der eigenen Bequemlichkeit in die Augen sehen zu können.

    ?“What did you do in the war, Daddy?
    The war to save our race.
    Come on, please tell me true, Daddy,
    I’m sure it’s no disgrace.

    Did you march with your brothers Daddy,
    Did you hold our banner high,
    Or did you fearfully sit at home,
    And watch your country die?

    When the bullies told you, Daddy,
    Not to vote for our men,
    Did you tell them: ‘Go to hell!
    And not come back again’?

    Did you speak out for truth, Daddy,
    And did you spread the word?
    Or did you live in fear, Daddy,
    To let your voice be heard?

    Please tell me what you did, Daddy,
    I’ve often wondered who
    Could see our people overrun
    And why we are so few.”

    “You need not feel ashamed, my son,
    Because I had a dream
    To open up my kinfolk’s eyes
    To this infernal scheme.

    But when I spoke, they turned away
    And closed up their ears.
    I couldn’t make them understand
    The reason for my fears.

    And when we marched, we were so few,
    Just fifty men and me.
    The others stayed at home – naive
    And watched it on TV.

    I’m proud to say I played a part
    And say that I fought well.
    That’s why I lost my livelihood
    And wound up in a cell.

    The reason that we lost, my son,
    Was not your people is not brave
    But that the hidden enemy
    Kept them from seeing what to save.

  4. Knobloch: Neonazis tanzen uns auf der Nase rum

    München – Die Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, Charlotte Knobloch, vertritt die Ansicht, dass die Neonazis „unserem Rechtsstaat auf der Nase herumtanzen“. Sie fordert deshalb ein neues NPD-Verbotsverfahren.http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/knobloch-neonazis-tanzen-nase-2591493.html

    —————–

    Ja- Ja- Bla- Bla

    Mensch Frau Knobloch,warum lassen Sie sich derart instrumentalisieren?
    Warum beziehen Sie nicht auch mal Stellung
    zur Islamisierung unseres Landes?

    Andere haben es getan,verzweifelt, aber nicht vergessen!!!

    Oder meinen Sie mit Neonazis die islamischen Schlägerbanden,Salafisten und orthodoxe Bückbeter,welche massiv in unsere Lebensumwelt eingefallen sind???
    Dann bitte ich Sie natürlich,
    ob meiner kühnen Unterstellung, um Entschuldigung!

  5. Mal sehen, wie viele Schreibtischhelden heute aktiv werden! Die meisten werden wohl nur eine virtuelle Kerze auf ihrem Bildschirm anzünden… 🙁

  6. Es ist wirklich sehr einfach:

    Man kann handschriftlich den Namen auf einen Zettel schreiben, und den dann vor einer Kirche verlieren.

    Wenn Passanten den sehen, werden sie erst einmal nichts dabei denken.

    Sobald aber der Name ein zweites Mal auftaucht oder gar ein drittes (glaube ich zwar nicht, aber…), dann wird man zwangsläufig neugierig und forscht nach.

    Es ist tatsächlich Aktion in sehr einfacher und ungefährlicher Form.

    Ich werde versuchen, den Namen im Ausgabefach eines Parkscheinautomaten zu platzieren. Auf die Idee bin ich gekomen, weil ich dort mal eine Mohammed-Karikatur „gezogen“ habe. 🙂

    Tut was. Für die Freiheit!

  7. „Roland Weißelberg“ kann auch per mail an eine Kirchengemeinde geschickt werden, Betreff und Inhalt, ist nicht strafbar, ist nicht unanständig.

    Wer Angst hat, von christlichen Denunzianten „gemeldet“ zu werden, ich schließe heute gar nichts mehr aus, der könnte auch eine „Wegwerfadresse“ benutzen, etwa 5 Minuten vor Ablauf der Zeit …

    Bei Google findet man eine ganze Menge unter dem Suchbegriff, für die „Schreibtischhelden“, aber sicher besser als gar nichts.

    Für die Freiheit!

  8. Gestern bei strömendem Regen fünf Kirchen bestückt. Man kann den Text auch per Mail an die jeweiligen Kirchenverräter schicken, z.B. Präses Schneider: rv@ekd.de, ev. Landesbischof Markus Dröge: m.droege@ekbo und die lokalen Kirchen.

    Los, bewegt euch!

  9. Der schlimmste Verrat mancher Kirchenführer ist die Behauptung, Gott in der Bibel und der Allah des Koran seien identisch.

    Wie verblendet müssen diese Leute sein, wo dieser „Gott“ des Koran doch den Kern des christlichen Glaubens leugnet, nämlich die Kreuzigung Jesu Christi(Koran, Sure 4,157). Jesus ist laut Koran auch nicht Gottes Sohn(72,3), und einen drei-einigen Gott gebe es auch nicht(Koran,Sure 4,171). Dafür bezeichnet sich Allah aber der Listigste(Koran, Sure 3,54). Listig ist in der Bibel aber nur die Schlange, also Satan. Folgerichtig schickt dieser Allah alle seine Anhänger in die Hölle (Koran, Sure 19,70f), in seiner „Gnade“ nimmt er den einen oder anderen wieder heraus.

    Aber über diese „Kleinigkeiten“ sehen islamverblendete Kirchenführer und islamverstehende Pfarrer hinweg. Der „Dialog“ wäre dann gefährdet.

  10. Dem Versorgungsverein ehemaliger Theologiestudenten (EKD) in den Po zu treten würde von einem nicht unbedeutenden Teil der Hirten dieser einstmals christlichen Kirche als willkommene Zuwendung erachtet.

    Wer einmal ein gutmenschliches Panoptikum aller erster Sahne begutachten will sollte unbedingt an einer Bezirks- oder Landessynode dieser gottlosen Immobilienverwaltungsgesellschaft auf halbstaatlich freiwilliger Förderungsbasis besuchen.

    Kaum eine Gemeinde schafft es noch 1 Prozent Ihrer Schäflein im sonntäglichen Gottesdienst zu erreichen. Melancolisch/entusiastisch wird der Rückgang der eigenen Glaubensgemenschaft im Verhältnis der Bevölkerung propagiert, aber anstatt Christi Lehre zu verbreiten segnet man gleichgeschlechtliche Paare und ignoriert auch an sonsten die Worte Christi oder die Luthers….

    Das Herr Weißelberg sich zu dieser Tat genötigt sah kann ich sehr gut verstehen, das sein Andenken völlig verloren geht nicht.

    Ok, dann werde ich mich mal daran machen seinen Namen auf „protestantisches Mauerwerk“ zu schreiben, gute Aktion übrigens!

    semper PI!

  11. Das „Zeichensetzen“ scheint hier nicht besonders beliebt zu sein, sollte man auch besser den Betroffenheits-ExpertInnen überlassen.

  12. alleine mit den unsäglichen Gedanken,
    dass meine Wahrnehmung,
    meine Erfahrungen,
    meine realen Erlebnisse im In- und Ausland

    sich eben nicht mit der herrschenden Meinung vereinbaren lässt, bin ich sehr froh, diese Seite hier gefunden zu haben,

    mein großes Lob an alle hier, die zT mit schlimmen Auswirkungen Ihrer freien Meinungsäußerung umgehen müssen,

    #7 Thorsten M.
    Mal sehen, wie viele Schreibtischhelden heute aktiv werden! Die meisten werden wohl nur eine virtuelle Kerze auf ihrem Bildschirm anzünden…

    absolut richtig,
    wenn heute fünfzig Bürger verabreden, dass morgen eine Demo stattfinden soll, dann erscheint morgen einer …

    … nun … ab heute sind´s dann zwei …

  13. Wenn es wirklich so wäre, dass wir älteren alles versauen und uns von unseren Kindern und Enkeln Vorhaltungen gefallen lassen müssen, dann sollten wir uns zu Recht schämen. Leider ist es aber so, dass oft gerade die Leute zwisch 20 und 50 absolut
    Unbelehrbar sind. Was nützt es, eine 40 Jährige Frau anzusprechen über das Thema Islam und dann zu hören zu bekommen: Ich kann ja sowieso nichts machen. Was soll ich denn tun?
    Vielleicht entwickelt sich ja mit der Identify-Bewegung der jungen Leute etwas Rettendes. Von Georg Schramm ist ein gutes Video im Netz, worin er erklärt, warum die Jungen den Politikern grundsätzlich nicht mehr zuhören.

  14. Es gibt plötzlich massive Probleme bei PI reinzukommen und wenn es klappt, kaum die Artikel zu öffnen, vor allem die allerneuesten nicht.

    +++

    OT

    Syrien: ‚Letzter Christ‘ im Zentrum von Homs getötet

    Ein 84 Jahre alter Angehöriger der griechisch-orthodoxen Kirche hat sich geweigert, seine Wohnung zu verlassen und mit den anderen Christen zu fliehen

    Vatikanstadt (kath.net/KNA) Im syrischen Homs soll nach Informationen des vatikanischen Pressedienstes Fides der letzte noch im Zentrum der Stadt verbliebene Christ getötet worden sein. Wie Fides unter Berufung auf örtliche Quellen am Mittwoch berichtete, hatte der 84 Jahre alte Angehörige der griechisch-orthodoxen Kirche sich geweigert, seine Wohnung zu verlassen und mit den anderen Christen zu fliehen. Der Christ Elias Mansour soll demnach am Dienstag getötet worden sein…
    http://www.kath.net/detail.php?id=38681

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