Das Messe-Projekt „Zwischentag“ (PI berichtete) muß bereits jetzt als ein großer Vernetzungserfolg der konservativen Szene gewertet werden und dem Veranstalter und bekannten Autor und Verleger Götz Kubitschek gebührt Anerkennung für eine mutige, kreative und erfolgreich beworbene Veranstaltung. Allerdings gibt es auch Ergebnisse, die betroffen, zumindest aber nachdenklich machen hinsichtlich der Sackgassen, in denen sich Konservative/Rechte trefflich tummeln können.

(Eine Nachlese vom Zwischentag am 6.10.2012 in Berlin mit Photos von Mr. Merkava)

Bereits das Begleitprogramm versprach Highlights und war sicherlich ein wesentlicher Besuchsanreiz für die zahlreichen Teilnehmer aus ganz Deutschland, sich am Sonnabend ab 10 Uhr zum ersten „Zwischentag“ einzufinden.

Parallel zum Podiumsdiskussions-geprägten Begleitprogramm fand die Messe in den schönen Räumen des Logenhauses in Berlin-Wilmersdorf statt, auf der bekannte und weniger bekannte „konservative Produkte“ vorgestellt wurde, wobei der Eingangsstand der „Jungen Freiheit“ ein besonderer Aufmerker war


Und zwischendurch ging es natürlich immer wieder in die interessanten, aber auch eng getakteten Veranstaltungen des Begleitprogramms, wie z.B. den Vortrag von Felix Strüning als Vertreter der Stresemann-Stiftung („Wir haben nichts mit der FDP zu tun“) zu Liberalismus im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung oder eine österreichisch-gelassene Betrachtung von „unzensuriert.at“ und „DER ECKHARD“ über die sehr erfolgreichen rechten Parteien in Österreich, die man – anders als bei uns – durchaus sogar als solches bezeichnen dürfe.

Zwischen den Begleitveranstaltungen gab es auf der Messe bei den Ausstellern viel Neues zu entdecken, Bekanntes zu vertiefen und sich im zwanglosen persönlichen Gespräch mit Prominenten oder weniger Prominenten auszutauschen.

Selbstverständlich war auch der Veranstalter sowohl mit einem Stand als auch immer wieder dort persönlich vertreten.

Als eine Entwicklung war auf der Messe nebenbei auch zu beobachten, daß bereits einige Firmen konservatives „Outfit“ anbieten oder auch ironisches „Merchandising“ angehen und hier mit Nischenprodukten bereits bestehen können.

Der mit Spannung erwartete, zweifellose Höhepunkt im Begleitprogramm war für den Nachmittag geplant: ein Rededuell zwischen dem Historiker und bekannten Autor Dr. Karlheinz Weißmann und dem Journalisten und PI-Autor Michael Stürzenberger (PI berichtete), gleichzeitig Landesvorsitzender der FREIHEIT Bayern.

Vor und in dem Saal drängten sich die Teilnehmer, die jeden freien Raum im Veranstaltungssaal okkupierten.

Die Diskussion, leider über weite Strecken unmoderiert, verlief außerordentlich spannend: hier der feingeistig-hochgebildete und besonnen-eloquente Historiker Weißmann, dort der dynamische, engagierte und mitreißende, mutige Macher Stürzenberger, der allerdings auf dem Zwischentag in der Tat kein Heimspiel hatte. Hier der Ansatz, wir Deutsche müßten unsere historischen Inhibitionen aufgeben und statt Dekadenz und Kuschen wieder Identität, Selbstbewußtsein und Entschlossenheit zeigen – dann sei auch die moslemische Überflutung „irgendwie“ beherrschbar. Auf der anderen Seite die Konzentration auf die Gefahr der tätlich-aggressiven sowie der parallelen demographischen Landnahme der Muslime, die zwingend vom Koran vorgeschrieben sei – inkl. Scharia und Unterjochung der ungläubigen „Untermenschen“ („Kufar“, „Dhimmis“). Ein Blick in deutsche Großstädte läßt auch diese Ansicht nicht als besonders absurd erscheinen.

In dem eher deutsch-nationalen Umfeld dieser Veranstaltung verteilten sich die Sympathien ca. 2/3 zu 1/3 auf die Redekontrahenten Weißmann und Stürzenberger.

Mangels Moderation gab es dann auch eine unangemessene Schreiattacke eines jungen Menschen, der sein Überzeugungswasser nicht halten konnte, aber in der Art seines Auftretens bedauerlich an Antifas bei Sarrazin-Lesungen erinnerte.

Zu diesem Rededuell wurde bereits und wird sicherlich noch viel geschrieben: PI sieht die eigenen Beobachtungen am ehesten hier zutreffend und fair geschildert, wenn auch keineswegs immer richtig interpretiert.

Und so haben wir wieder den nicht untypischen Zwischenton, daß nicht der kluge, hochgebildete oder der vor Tatkraft strotzende Redner, geschweige denn der zu spät präsente und deswegen dann überforderte Moderator, auf den Gedanken kam, wenigstens am Ende des Rededuells (sic!) doch dringend das durchaus vorhandene Gemeinsame unter Konservativen herauszuarbeiten. Wir können es uns nicht leisten, weitere 25 Jahre durch hochgebildete Artikel von Weißmann nur immer klüger zu werden und wir könnten es uns auch nicht leisten, einer vielleicht zu eindimensionalen Sichtweise eines Stürzenbergers Nibelungen-treu zu folgen, die sich möglicherweise auch zu viel vornimmt. Aber draußen werden unsere Frauen und Kinder weiter auf deutschen Straßen von moslemischen Zuwanderern gedemütigt, wir bluten finanziell aus durch die „Dhimmi-Steuern“, die wir zahlen (Vollversorgung der Zuwanderer) und verblöden statistisch auch noch durch eine insbesondere moslemische Zuwanderung aus Bildungsfernland.

Insofern wieder das typische rechte Bild: herzhaft (wenn auch in der Form kultiviert) untereinander gestritten und Schismen zementiert, so daß eigentlich jede Seite stante pede eine neue Partei gründen sollte. Zynismus und Resignation off.

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29 KOMMENTARE

  1. „…inkl. Scharia(?) und Unterjochung der ungläubigen „Untermenschen“ („Kufar“, „Dhimmis“)….“

    Kleines Fitzel „menschliche“ Sharia?

    Es ist Allah’s Wort, letzte politische Medina jihadi surah Q. 9:29 „FIGHT THOSE who believe not in Allah nor the Last Day, nor hold that forbidden which hath been forbidden by Allah and His Messenger, nor acknowledge the Religion of Truth (Islam), from among the People of the Book (Bibel), until they pay the Jizya (hohe Schutzsteuer) with willing submission, and feel themselves subdued.“ (…mit williger Unterwerfung und sich unterworfen fühlen, als Dhimmis, Bürger 2. Wahl mit keinen Rechten ein Land zu regieren)

    Vice President of the Evangelical Church in Germany (EKD)
    Dr. Thies Gundlach describes anti-Islam film as “terrible, banal, stupid, and an aggressive form of insult of religions”

  2. Als Augenzeuge dieses gestrigen Höhepunktes (ich habe mich auf dem ersten Zwischenbericht schon zu den beiden geäußert) sei nur noch eines gesagt:

    MitbürgerInnen und Mitbürger, welche Deutschland als ihre Heimat empfinden, verbrüdert Euch! Geht wieder auf die Straßen! Wir haben die Macht! Wir sind das Volk! Wir müssen uns dessen nur wieder bewusst werden. Die Gemeinsamkeiten machen uns stark – nicht die Differenzen.

    Diese Eitelkeiten untereinander sind noch da, aber ich bin zuversichtlich, dass es künftig besser wird. Die Messe war auch eine wunderbare Möglichkeit, als Kontaktbörse zu dienen, um neue Personen / Persönlichkeiten kennen zu lernen und neue Verbindungen zu knüpfen, was ich persönlich auch tat. Es war insgesamt erfrischend unter all den konservativen Kräften, denn man hatte letztlich eines gemeinsam. Die Sorge um unser Vaterland, die uns schlussendlich eint.

  3. Betr.: letzter Absatz.

    Das Dilemma ist:

    1. Für die Zersplitterung (symptomatisch: PRO vs. FREIHEIT) gibt es sehr gute, sachliche Gründe.

    2. Die Zersplitterung ist der beste und wirksamste Beihelfer für moslemische / linksgrüne Interessen.

    Der Ausweg?
    Wenn ich den wüsste!

  4. Da bin ich zuversichtlich: das konvergiert schon noch! Die entsprechende Bedrohung wird hierzu auch ihren Beitrag leisten.

    Wichtig ist schon mal als erster Schritt das gemeinsame Problembewußtsein. Viele Gutmenschen (auch in den eigenen Familien der Islamkritiker) marginalisieren diese Bedrohung. In Einzelfällen mögen wir – ihnen gemäß – zwar recht haben, aber eben nicht generell („pauschale Verurteilung“ ist dabei ein oft verwendeter Schmähbegriff). Sie machen nur einen großen Fehler: Wenn der Gegenbeweis für jeden ersichtlich ist, dann ist es zu spät!

  5. #3 le waldsterben (07. Okt 2012 20:51)
    Der Ausweg?
    Wenn ich den wüsste!

    Aller Voraussicht nach wird der nächste Stuttgarter OB Kuhn heissen und von den Grünen kommen.
    Das Unheil scheint unaufhaltsam seinen Lauf zu nehmen.
    Der Ausweg wird die Weimar 2.0 und eine darauf folgende Eskalation sein.

  6. @ le waldsterben

    Da ich mich eigentlich dem linken Spektrum eher verbunden fühle, kenne ich die Gründe für diese Zersplitterung nicht. Was sind denn die Kernunterschiede zwischen „die Freiheit“ und Pro“?

  7. Was ist da los? Wie immer Frauenmangel. Wollen sich Frauen islamisieren lassen? Wollen sie unter den Hijab, gar Niqab? Sind sie leichtgläubig und weltfremd? Glauben sie den Schleim der Taqiyya-Meister und Dhimmis? Treten die Islamkritiker den Frauen zu aggressiv auf?
    Frauen werden älter als Männer, sie erleben eher die Macht des Islam in Deutschland, auch weil sie im Islam nur halb soviel wert sind, wie ein Muselmann. Alte Frauen werden jetzt schon häufiger Opfer von moslemischen überfällen. Frauen müssen also voranpreschen in der Islamkritik.

  8. Michael Stürzenberger ist nach meinem Verständnis der Erste – möglicherweise bislang der Einzige – der auf der Basis unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein belastbares Thesenpapier in Sachen Abwehr der Islamisierung Deutschlands vorgelegt und erläutert hat. Ein Thesenpapier, das als Diskussionsgrundlage dienen soll und in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung modifiziert / ergänzt werden muss.

    Alle sogenannten feingeistig-hochgebildeten und besonnen-eloquenten Historiker, die als „Lösungsansatz“ beispielsweise die Intention verfolgend, wir Deutsche müßten unsere historischen Inhibitionen aufgeben und statt Dekadenz und Kuschen wieder Identität, Selbstbewußtsein und Entschlossenheit zeigen – dann sei auch die moslemische Überflutung „irgendwie“ beherrschbar – begehen genauso wie zahlreiche andere Kritiker einen zentralen Fehler: Sie entlarven sich durch ihre Verweigerung zur Formulierung konkreter Lösungsansätze selbst als Angehörige dieser in Dekandenz und Kuschen verharrenden Deutschen. Sie haben nichts anzubieten. Nichts.

    Man stelle sich der Einfachheit halber einmal vor, diese „Experten“ hätten Stand heute die politische Macht in Deutschland inne. Was würden sie in Sachen Begrenzung und Rückführung der Islamisierung konkret tun? Nichts. Sie haben keine konkreten Ziele, geschweige denn auch nur ansatzweise Vorstellungen von Mitteln und Wegen, diese Ziele zu erreichen.

    Diese „Experten“ spielen „Islam-Mikado“: Wer sich zuerst bewegt, sprich wie Michael Stürzenberger konkrete Lösungsansätze zur Diskussion stellt, hat aus ihrer Sicht verloren.

    Wenn diese „Experten“ in die Bäckerei gehen und stundenlang die ausgelegte frische Ware in den höchsten Tönen loben, zugleich die mit zahlreichen Zusatzstoffen versehenen abgepackten Waren beim Billig-Discounter kritisieren, wird nach einer Weile auch die freundlichste Verkäuferin genervt fragen: Was, bitte, wollen Sie?

    Auch von mir die Frage an die vermeintlich schöngeistigen „Experten“, die sich im Kreis drehen und wie die berühmte Katze um den heißen Brei schleichen:

    Was, bitte, wollen Sie?

  9. Man möchte sich die Haare raufen, angesichts unseres Volksfront Judäa/Juädische Volksfront-Syndroms!
    Wie es schon jemand schrieb: Was nützt es, wenn wir durch die schöngeistigen Vorträge des sehr geschätzten Herrn Weißmanns immer klüger werden, während draußen die Landnahme weitergeht? Da ist der Aktionismus des Herrn Stürzenberger einfach handfester.
    Trotzdem: beide haben Recht und ihre Berechtigung. Liberale und reaktionäre Islamkritiker müssen weiter aufeinander zugehen und ihre Schnittmengen betonen.
    Immerhin ist der respektvolle Umgang miteinader hier sowieso in den Blogs der „anderen“ schon ein gutes Zeichen.

  10. #2 Volkstribun (07. Okt 2012 20:50)
    Danke für ihre Stellungnahme.

    Jetzt ist die Zeit der „Brückenbauer“!

    Auch hier gilt der alte aber immer noch wahre Ausruf:“Alle für einen und einer für alle!“

    Wenn wir uns nur bewusst werden, dass wir uns eigentlich einig sind, dann sind wir auch stark!

  11. …man sollte realistisch bleiben. Was bedeutet es schon, wenn Konservative… Konservative treffen?

    Auch sollten wir die Augen besonders vor der vorsichtigen, gegenseitigen Abgrenzung nicht verschließen!

    …bis zu einer echten gemeinsamen Bewegung ist es noch ein langer Weg… wenn er denn unter Intellektuellen überhaupt möglich ist…

  12. Der weg führt immer nur über die köpfe der Menschen, man darf nicht müde werden die Missstände anzuprangern.
    Die MSM machen es doch zur genüge vor, wie man die Deutsche Volksseele ruhig stellt und verblödet.
    Der Weg ist das Ziel und das Ziel kann es nur sein ein breites Bewußtsein in der Bevölkerung zu schaffen.
    Sich jetzt wieder in Grundsatzdiskussionen zu verstricken ist doch genau das was sich die Medien und die linken Gutmenschen wünschen.
    Der Islam kennt auch nur den einen Weg!

  13. Es geht darum, das Abendland vor dem Untergang zu retten. Ja, mir liegen die hochgeistigen Essays und Vorträge zur Situation auch sehr, aber sie können nur der theoretische Unterbau sein, auf dem sich adäquates Handeln aufbauen muss. Und da sehe ich Michael Stürzenberger und Pro einsam auf weiter Flur. Es ist 12.00 Uhr. Wie soll’s weitergehen?

  14. Hey! Auch die nationalbolschewistische „Compact“ mit heißem Draht zur perversischen Atombombe war da. Gab es auch einen Herrgottswinkel für die ach so schlimm schlingernde „Junge Welt“? Eine irre Gemengelage.

  15. 7 @ Schweinsbraten

    Was ist da los? Wie immer Frauenmangel. Wollen sich Frauen islamisieren lassen? Wollen sie unter den Hijab, gar Niqab? Sind sie leichtgläubig und weltfremd?

    Nein, ganz sicher nicht. Ich (Frau) würde sofort aktiv mitmachen, gerne ein politisches Amt übernehmen, aber wenn ich das täte, wäre ich meinen Job bei Kirchens los und würde dem Arbeitsamt anheimfallen, weil bei Kirchens nur Leute arbeiten dürfen, die den Islam zumindest nicht hassen, besser noch hofieren. Ich bin nur froh, das mein Chef da keine Verbrüderungsaktionen mit denen macht, sonst hätte ich sehr schnell ein echtes Problem. Bietet mir in euren Parteien einen Brotjob, und ich reiche bei der Taquia-Kirche morgen die Kündigung ein.

  16. #9 Lacon hat meine volle Zustimmung: was, bitte, wollen Sie ?

    Wer den Einsatz von Michael Stürzenberger hier auf pi, in der Öffentlichkeit und insbesondere auf der Straße für unsere Sache auch nur ansatzweise kennt, der weiß, dass seine Statements einen besonderen Wert haben, nämlich den der Tat.

    Dieses „mögen täten wir schon wollen, nur dürfen haben wir uns nicht getraut“ ist kein theoretischer Unterbau, sondern Feigheit.

  17. Stürzenberger hat meine Hochachtung. Das Sammelsurium der Konservativen stößt mich eher ab. Mit deutschnationalen Tönen ist heutzutage kaum jemand zu mobilisieren. Wir sollten mehr darauf achten, wie sich die grüne Bewegung allmählich auflöst. Die „Gutmenschen“ beachten und auf den realistischen Weg bringen!
    Hab wenig Zeit, darum nur dieser kurze Zwischenruf.

  18. Ich habe es gestern schon geschrieben.
    Ich war bei Weissmann/Stürzenberger am Anfang anwesend
    und hörte mir Weissmanns Ausführungen an.
    Dabei erkannte ich, dass er die Gefahr, die vom Koran/Sunna ausgeht scheinbar nicht erkennt oder erkennen will.
    Mit diesen Voraussetzungen ist kein greifbares Ergebnis möglich, sondern nur endloses Gelaber.
    Und endloses Gelaber ist dem Islam Tür und Tor NICHT verschliessend. Zeitverschwendung, und die ist immer kostbarer.
    Deswegen zog ich vor mit meiner Zeit etwas besseres anzufangen, als den Versuchen Stürzenbergers
    zu lauschen, wie er intellektuelle Besserwisser von der Gefährlichkeit des Dschihad-Systems (um den Titeldieses wichtigen Buches als Begriff zu gebrauchen) überzeugen will. Zeitverschwendung.

    Leider war das das Buch „Das Dschihad-System“ nicht käuflich auf den Zwischentag zu erwerben. Schade, manchen hätte man es direkt um die Ohren hauen müssen.

    Und mit den Burschenschaften konnte ich gar nichts anfangen. Ich war mal auf einer Party einer Verbindung eingeladen, elitär in einer Dahlemer Villa. Und ich kann sagen, da war z.B. ein borniertes und elitäres A5schloc6, stinkbesoffen polterte er herum und baggerte unsere Weiber an und drohte mit Schlägen. Als ich mich der Wurst widmete und ihn bat ein wenig die Füße still zu halten und sich zu benehmen, raste er erst richtig aus und hatte – weil er nach ihnen rief – seine Verbindungsleute hinter sich. Der Zusammenhalt war beeindruckend, aber leider für einen über die Stränge schlagenden Idioten. Und das öffnete mir die Augen. Verbindungen sind dazu da sich gegenseitig zu bereichern und zu schützen. Geheimbünde, die das Gesetz ihren eigenen Regeln unterordnen. Kartelle, Vetternwirtschaft, Filz, Geklüngel, Abkanzelung… studentische Verbindungen sind mir absolut unsympathisch. Ich sehe dort nicht mehr als sich selbstbefruchtende Eliten. Widerlich. Doch hege ich keinen Hass und würde für eine gemainsame Sache auch Seite an Seite mit ihnen kämpfen. Man muss sich ja nicht lieben.

    Hier hatte ich mich auch schon geäussert:
    http://www.pi-news.net/2012/10/islam-diskussion-weismann-sturzenberger/#48

  19. @ #18 Fleet
    darin kann ich ihnen voll zustimmen, werter hanseatischer landesnachbar: es muss sicherlich diese eher theoriegrau-strategischen denktanks geben, die multiplizierenden fuehrungspersonen einen ideologischen unterbau, maxime geben –

    aber das politische gespraech mit muendigen buergern, die argumentative einzeltherapie in der fussgaengerzone oder vor hunderten zuhoerern bei vortraegen, das anstrengende handzetteln und klinkenputzen ist wie der wenig prestigetraechtige lokaljournalismus
    die koenigsdisziplin der politik.

    warum ? weil man am ende des tages cash hat, stimmen, mitstreiter, sicht+messbaren erfolg.
    weil der spatz in der hand besser ist als die taube auf dem dach.

    insofern begruesse ich ihre ermunterung zu praktischer politischer arbeit vor ort. wohl kein anderes netzblog hat so viele anhaenger und sogar ortsgruppen in der realitaet, so viel erfahrung mit kundgebungen, vortraegen, info-staenden wie dieses pi –

    darin sind wir pi-ler stark und einzigartig,
    meilenweit voraus, damit kann man wuchern.
    DAS ist praktische politische arbeit,
    die zu vorzeigbaren resultaten fuehrt.

    kurz: planen, anmelden, rausgehen, dokumentieren, verbreiten, erfolg haben.
    anlaesse gibts mehr als genug.

    und fleet und foerde liegen auch nah.

  20. Ich gehören zu den „konfliktscheuen“ Weißmann Apologeten und war vor Ort….
    Herr Stürzenberger hat mitreißend und mutig gesprochen, allerdings außer dem sinngemäßem Aufruf „fight the Islam“ war nichts dahinter….
    Zunächst einmal, wer finanziert und treibt den militanten Islam denn voran…? Amerika und seine Verbündeten und sage niemand die Familie al Saud hat mehr Macht und die USA müssen kuschen…warum unterstürtzt der Westen den militanten Islam….siehe Syrien als aktuellen Beispiel…da komme ich doch schnell zu Clausewitz, erstes Ziel des Krieges ist es dem Gegner seine Möglichkeiten zur Kriegsführung zu nehmen…was (siehe Kosovo, Afghanistan; Drogen) ja auch glorreich erfolglos geschieht; sprich wir sollen einen Krieg beginnen, gegen einen Gegner den „wir“ finanzieren, ausrüsten und führen; wie nennt man Das?

    Aber selbst wenn, man führt keinen Krieg gegen Ideologien, man führt ihn gegen Menschen….also gegen die Einwanderer….solange kriminelle Ausländer, und Transferzahlungsempfänger (inkl. Neubürger) nicht konsequent ausgewiesen werden, sprich das komplette derzeitige politische System zusammen bricht, beschränke ich mich auf Selbstverteidigung und überlasse die Windmühlen dann anderen, die sich offenbar gerne instrumentalisieren lassen….

  21. dann sei auch die moslemische Überflutung „irgendwie“ beherrschbar.

    Ja klar. Die beiden Parallelen treffen sich bestimmt auch „irgendwie“ im Unendlichen.

    Historiker sind nun mal rückwärtsgewandt. Man sollte sie nicht mit Zukunft belästigen.

  22. @ #5 Das_Sanfte_Lamm (07. Okt 2012 21:25)
    #3 le waldsterben (07. Okt 2012 20:51)

    Aller Voraussicht nach wird der nächste Stuttgarter OB Kuhn heissen und von den Grünen kommen.
    Das Unheil scheint unaufhaltsam seinen Lauf zu nehmen.
    Der Ausweg wird die Weimar 2.0 und eine darauf folgende Eskalation sein.

    Es ist eine Schande was in BaWü füur abgehalfterte linke Grüne und Sozi gewählt werden!

    BaWü ist doch mit der
    „grün-roten Landesregierung“
    versifft und bestraft genug.

  23. INIMITABLE GEERT WILDERS: ISLAM IS COMING FOR AMERICA JUST AS IT HAS COME FOR EUROPE

    If we do not stop the Islamization, we will lose everything: our identity, our culture, our democratic constitutional state, our freedom and our civilization. In Europe we are already losing the right to free speech, the right to criticize Islam.

    What we need, my friends, is a spirit of resistance. Resistance to evil is our moral duty. This resistance begins with expressing our solidarity to all Christians, all Jews, all non-Moslems, all Moslem apostates, all people, who are the victims of Islam.

    http://www.ruthfullyyours.com/2012/07/06/inimitable-geert-wilders-islam-is-coming-for-america-just-as-it-has-come-for-europe/

  24. Die Junge Freiheit ist nicht automatisch anti-israelisch oder anti-amerikanisch, nur weil sie – anders als PI-News – die Attribute „pro-amerikanisch“ oder „pro-israelisch“ nicht zur Selbstcharakterisierung verwendet.

    Die Junge Freiheit ist pro-deutsch und fragt daher, was im Interesse Deutschlands bzw. einer deutschen Identität ist. Hierbei nimmt die Zeitung oft eine metapolitische Perspektive ein.

    Die Bezeichnungen „pro-israelisch“ und „pro-amerikanisch“ sind bei PI-News Mittel der eigenen an der Praxis ausgerichteten Propaganda. Die Junge Freiheit ist nun aber keine Zeitung, die irgendeine parteipolitische Agenda verfolgt. Und deshalb
    handelt es sich sowohl bei der Bezeichnung „pro-israelisch“ als auch bei der Bezeichnung „anti-israelisch“ um Kategorien, die nicht zur Jungen Freiheit (bzw. deren Perspektive) passen.

  25. Deutschland verblödet nicht nur „Statistisch“, wie es im Bericht heißt. Deutschland verblödet auch kulturell und menschlich.
    Kaum ein Jugendlicher Bio-Deutscher(wie ich dieses Wort hasse) traut sich noch erhobenen Hauptes in eine S-Bahn einzusteigen. Überall nur gesenkte Blicke und rasche Schritte.
    Es ist auffällig, wie sich die Gesellschaft selbst ENT-gesellschaftet.
    Das Dhimmitum hat Einzug gehalten und zwar nicht zu knapp! Frage doch einfach einmal deinen Nachbarn ob er mitgeht zu einer Demo gegen Islamismus.
    Was wird er antworten?
    Ohhh,Ääähh, das geht nicht. Dann sagen alle ich wäre ein Nazi. Neee, laß mal sein.Tut mir leid aber ich bin kein Nazi.

    Solange dieses Nazigespinnst nicht aus den Deutschen Hirnen verschwunden ist, solange werden wir weiterhin die Dhimmis der Muslime und die Dhimmis der Politik bleiben.

    Genauso ist es und nicht anders!

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