Erste Aktion der deutschen „Identitären“

Am Dienstagabend haben mehrere Aktivisten der Identitären Bewegung, dem deutschen Pendant der „Génération Identitaire“ aus Frankreich, der feierlichen Eröffnung der interkulturellen Wochen in Frankfurt am Main in der Zentralbibliothek einen Besuch abgestattet und vor ca. 70 – 100 Anwesenden (darunter auch Nargess Eskandari-Grünberg) Multikulti „weggebasst“! Hier ein Video der Aktion:

» Mehr Infos auf der Facebook-Seite der „Identitären“




Gegenstück zur Plakatierung in Rostock

Vor kurzem berichteten wir hier auf PI über die Entschädigungszahlungen von 832.000 Euro an die sogenannten „NSU-Opfer“ und verwendeten dazu als Aufmacher ein Foto aus Rostock, auf dem an einem Bahngleis ein Plakat mit der Aufschrift „Von den NSU-Nazi-Mördern ermordet“ zu sehen war. Auftraggeber für die Medienkampagne war ein „Organ für den Aufbau der Revolutionären Kommunistischen Partei Deutschlands“. PI-Leser Jaques aus Berlin „was not amused“ und hat jetzt ein Gegenstück zu dieser Plakatierung entworfen, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen:

Da sind wir mal gespannt, ob man dieses Plakat demnächst auch irgendwo in der Bunten Republik bestaunen kann… 😉




Studie: Berlin ist Intensivtätern nicht gewachsen

Berlins neue U-Bahn-SitzeBerlin bekommt neue U-Bahn-Sitze (siehe Foto)! Dann kann man ja wieder beruhigt U-Bahn fahren. Und auch sonst tut sich was in der Hauptstadt. Man kam jetzt – angeregt durch eine neue Kriminalitätsstudie – auf die Idee, sich das Phänomen der „jugendlichen Intensivtäter“ näher anzusehen. 500 soll es davon in der Stadt geben. Onur Urkal gehört auch dazu, wobei man ihn strenggenommen nicht mehr dazuzählen darf, weil er vom Papa mit der S-Klasse in die Türkei gefahren wurde, wo man Grundstücksgeschäfte regeln muss.

Die Berliner Morgenpost schreibt über die neue Studie:

Mehrere der Tatverdächtigen sind vorbestraft. So saß der 19-jährige mutmaßliche Haupttäter Onur U., der sich noch immer in der Türkei aufhält, früher schon wegen mehrerer Delikte in Haft. (…)

Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) gab nun zu, dass der Staat im Umgang mit solchen Mehrfachtätern “nicht immer erfolgreich” sei.

Wir gehen stark davon aus, dass man diese jungen Menschen um ihre „gesellschaftliche Teilhabe“ brachte und sie deshalb auf die schiefe Bahn gerieten. Darum muss sich schleunigst etwas ändern!

Rund 500 Intensivtäter sind demnach in Berlin registriert. 80 Prozent von ihnen sind Wiederholungstäter, die Rückfallquote liegt bei 50 Prozent. Claudius Ohder, Professor für Kriminologie an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht, hatte die Studie im Auftrag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt des Senats erstellt.

Es sieht so aus, als ob man aufgrund dieser Studie den ein oder anderen neuen Posten kreieren könnte:

Vor ihrer Haftentlassung würden die Jugendlichen in vielen Fällen unbefriedigend auf die Zeit nach dem Gefängnis vorbereitet, das Umfeld werde dabei nicht ausreichend einbezogen. Ohder kritisiert, dass Justiz, Jugendamt, Sozialarbeit und andere Behörden nicht genügend aufeinander abgestimmt seien, es fehle ein zentral Verantwortlicher. (…)

“Wir brauchen ein Feedback-System, dass es in der Justiz so nicht gibt.” Mit der zeitlichen Umsetzung von Gerichtsverfahren bei straffällig gewordenen Jugendlichen sei er zufrieden. Aber, so Heilmann, “wir sollten schon in der Untersuchungshaft anfangen, sie zu behandeln“.

Wir sind froh, dass man mit der „Behandlung“ schon während der Untersuchungshaft beginnen möchte. Wir denken an eine Kuschelzelle, genügend Pampers im WC-Bereich und natürlich kreative Betätigungsmöglichkeiten wie einen Boxsack und ein paar Butterflymesser. 450 Euro sollte man pro Tag dafür mindestens veranschlagen. Allerdings müssten die jungen Intensivtäter dazu auch eingebuchtet in die U-Haft eingeladen werden. Vielleicht fehlt es hier noch an der richtigen Willkommenskultur™?

Man könnte es aber auch wie in Nordrhein-Westfalen handhaben und die jungen Menschen dazu einladen, sich frei und ungezwungen zu bewegen. Dabei handelt es sich allerdings um ein Pilotprojekt, dessen Praxistauglichkeit erst noch von Experten begutachtet werden muss. Für vollkommen ungeeignet halten wir den Vorschlag eines Bremer SPD-Abgeordneten, der kaltherzig die Abschiebung dieser jungen Menschen fordert – und dazu noch ihre Anverwandten in Sippenhaft nehmen will. Eine abscheuliche Vorstellung, die bestimmt durch die rechtspopulistische BIW auf die SPD übergegriffen hat.

Wir sind uns sicher, dass man in Berlin bessere Wege finden wird, koste es, was es wolle…




Mädchen zwangsislamisiert, zwangsverheiratet

Koptin entführt - zwangsislamisiert- zwangsverheiratetDie Webseite Kopten ohne Grenzen berichtet über einen haarsträubenden Fall aus Ägypten. Die 14-jährige Ägypterin Sara Isaak Abd Almalek ist vor über einem Monat entführt worden und die ägyptische Polizei ist untätig. Und das, obwohl der Name des Entführers bekannt ist. Es handelt sich um den Salafisten Mahmud Salim Abd Algawad, der von den Eltern der Christin angezeigt wurde. Er soll Sara von der Schule in der Kleinstadt Al-Dabaa entführt haben. Am 29. Oktober erfuhren die Eltern, dass Sara jetzt mit ihrem „Ehemann“ nahe der Grenze zu Libyen in Saloum lebt und zum Islam übergetreten sei. Auch die koptische Kirche schaltete sich mittlerweile ein, weil der Fall nicht bearbeitet wird:

Seine Eminenz Metropolit Pachmious verurteilte das Vorgehen der Salafisten und hält die Entführung der minderjährigen Koptin für eine Schande über Ägypten, in dem die Rechte der Kinder mit Füßen getreten werden. Im Gespräch mit dem Moderator Amr Al-Lithy, der seine Eminenz frage, ob die Kopten tatsächlich verfolgt sind: “Wie nennen Sie es, dass ein 14-jähriges Mädchen entführt und als verheiratete Muslimin auftaucht? Wer hat ihre Eltern dabei um Erlaubnis gefragt, wie es weltweit bei Minderjährigen der Fall ist? Wer informierte die Kirche, damit ein Priester mit dem Mädchen vor dem Übertritt zum Islam spricht”? Der muslimische Moderator konnte nicht darauf antworten und musste das Thema wechseln.

Ägyptische Botschaft in Berlin: Stauffenbergstr. 6-7, 10785 Berlin, Tel. 030 477 54 70, Fax 030 477 10 49

Embassy@egyptian-embassy.de

Kontakt Außenminister Guido Westerwelle

Kontakt Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender CDU/CSU

Sara ist kein Einzelfall

In vielen islamischen Regionen läuft der islamische Jihad über Zwangsislamisierungen ab. Beim „Romeo-Jihad“ in Indien und Großbritannien setzt man auf die Freiwilligkeit der Frauen. In Islamländern werden die Mädchen und jungen Frauen einfach entführt, vorzugsweise gut gebildete. Auch Kinder werden entführt und in Koranschulen gesteckt. Die Grausamkeit des Islam kennt keine Grenzen und findet kein Ende.

In Ägypten wurde nun die Scharia als Rechtsgrundlage beschlossen

Ein fürchterlicher Rückschritt für das Land und die gesamte Region. Die Scharia macht alle Nicht-Moslems und alle Frauen zu Menschen zweiter Klasse. Das ist das Ende des sogenannten „arabischen Frühlings“, das ist die Eiszeit für die Menschenrechte. Schon 1990 wurde in Kairo die Scharia als Rechtsgrundlage für Islamstaaten beschlossen, aber bisher galt im ägyptischen Strafrecht British Common Law. Die WAZ schreibt:

Die Scharia soll nach dem Willen der in Ägypten regierenden Muslimbruderschaft der neuen Verfassung des Landes zugrunde liegen. Ein vom islamischen Recht geprägtes Land käme keiner Theokratie gleich, versicherte die Gruppe am Mittwoch in einer Erklärung. Zudem müsse auch die Strafgesetzgebung auf der Scharia fußen.

Der Unterschied zur Theokratie besteht darin, dass nicht ein geistliches, sondern ein weltliches Oberhaupt für die Umsetzung der Scharia sorgt. Ob nun Muslimbrüder oder Ajatollahs einen Staat befehlen, macht kaum einen Unterschied.

Was die Einführung der Scharia im Strafrecht bedeutet, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Diese Strafen sind vorgeschrieben bei bestimmten „Delikten“:

– Todesstrafe durch Steinigung für Ehebrecher (darunter fallen auch Vergewaltigungsopfer!)
– Todesstrafe durch Schwert für Abfall vom Glauben
– Todesstrafe durch Strang für Homosexualität
– 80 Peitschenhiebe für Verstoß gegen das Alkoholverbot
– Abschlagen einer Hand für Diebstahl

Ägypten – und vor allem seine koptische Urbevölkerung – sieht grausigen Zeiten entgegen… Wie Sie sehen, ist Demokratie alleine noch keine Garantie für Menschenrechte. Die Islamvertreter sagen schon lange, dass Islam und Demokratie miteinander vereinbar sind. In Ägypten sehen Sie warum: wenn die Mehrheit Moslems sind, haben Minderheiten nichts mehr zu melden, dann wird die Scharia einfach eingeführt.

Der koptische Bischof Anba Damian warnt die Deutschen schon seit geraumer Zeit vor dem Islam, denn wenn die islamische Masseneinwanderung nicht endlich gestoppt wird, werden sich auch hier die Mehrheiten drehen:

Quelle: Zukunftskinder




Barino Barsoum: Die Doktrin des Dschihads




Grüner: Erdogan ein Menschenrechtsverbrecher

Während Bundeskanzlerin Merkel in der Diskussion um einen Beitritt der Türkei zur EU dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan in Berlin „ehrliche Verhandlungen“ versprochen hat, hat der integrationspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Memet Kilic, den türkischen Ministerpräsidenten mit schweren Vorwürfen attackiert.

t-online Nachrichten
schreiben:

Er nannte Erdogan einen „Menschenrechtsverbrecher“, auf dessen Lügen die EU nicht hereinfallen dürfe. […] „Frau Merkel muss viel mutiger die regelmäßigen Wutausbrüche von Erdogan gegen Deutschland zurückweisen“, sagte Kilic der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Mit Blick auf das Ultimatum des türkischen Ministerpräsidenten für eine EU-Mitgliedschaft bis zum Jahr 2023 sagte Kilic: „Bis 2023 hat Erdogan die Republik längst abgeschafft und ein Sultanat errichtet. Er tritt die Meinungsfreiheit mit Füßen.“

Kilic kritisierte, Erdogan wolle der EU nicht wirklich beitreten, sondern nutze die Verhandlungen, um die Macht des Militärs in seinem Land zu brechen. „In Deutschland spaltet er die türkische Gemeinschaft, weil er Hass zwischen den Sunniten und Alleviten sät“, sagte der Grünen-Politiker.

Es ist ein Armutszeugnis, wenn ausgerechnet ein türkisch-stämmiger Grünen-Politiker solche Wahrheiten über Erdogan aussprechen muss…

(Foto oben: „Blutsauger“-Plakat bei der Armenier-Demo gegen Erodgan am 31.10. am Brandenburger Tor)




Lernresistente Menschen

Viele Europäer, unter anderem Deutsche, verblüffen uns, die zynischen Russen, nur allzu oft mit ihrer Naivität, was die internationalen Beziehungen angeht – und das trotz der Tatsache, dass es gerade in Deutschland genügend Ausländer gibt (und zwar nicht nur Türken). Die, die zu diesem Thema etwas sagen, riskieren den Ruf eines Extremisten, und das ist nach deutschen Maßstäben nicht gerade wenig, das kann ich euch sagen. Die Arbeit kann man jedenfalls sofort verlieren, und dies ist auch der Grund, warum man diese Themen (von ein paar seltenen Ausnahmen abgesehen) lieber nicht anspricht.

(Übersetzung von M.K. eines Textes aus dem russischen Forum yaplakal.com)

In den Mittagspausen unterhalte ich mich mit meinen Kollegen über unterschiedlichste Themen – und einmal kamen wir dabei auf die Krawalle in London und Paris zu sprechen (Anm. d. Übers.: Zeitraum – August 2011). Also gebe ich unseren Dialog ungefähr ab der Mitte wieder, als eine Art Stenogramm. Gesprächteilnehmer: Ich (I) und Michael (M).

I: Erklär mir das mal: Wir leben hier, arbeiten, zahlen Steuern, und anderen reicht es nicht, dass sie von diesen Steuern leben, ohne etwas zu tun, die versuchen auch noch, hier ihr Recht durchzusetzen.

M: Die haben dort, wo sie leben, keine Arbeit und große Familien, die sie irgendwie durchfüttern müssen… also flüchten sie aus Afrika hierher – und zwar sicher nicht, weil es ihnen drüben so gut geht.

I: Gut, stellen wir uns folgende Situation vor: Du lädst mich zu dir ein.

M: Oh, bei der Gelegenheit: Komm doch mal vorbei – wir könnten ein Bierchen trinken und uns nen Film anschauen. Und du könntest mir mal helfen, die neue Waschmaschine zu installieren.

I: Ich hab nix dagegen, Michael – aber stell dir mal vor, ich wäre ein völlig Unbekannter, den du einfach nur zu dir eingeladen hast, weil es draußen regnet und ich durchgefroren und hungrig bin.

M: Warum nicht? Wenn’s regnet und du Hunger hast – davon werde ich doch nicht ärmer.

I: Genau. Und jetzt stell dir vor, dass ich es bei dir schön finde, dann zum Fenster hinaus schaue und meine Familie und meine Freunde rufe, weil es hier drin warm ist und man umsonst Futter bekommt. (Michael reibt sich die Nasenwurzel). Und dann gehe ich, ohne dich zu fragen, in die Küche, leere deinen Kühlschrank, meine Freunde trinken dein Bier aus, verschieben die Möbeln nach Feng Shui und richten einen Gebetsraum ein, wohin du keinen Zutritt hast, da du ein Ungläubiger bist.

M: So? Dann schmeiße ich euch eben raus!

I: Versuchs mal – wir werden sehen, wer am Ende rausfliegt. Viel eher hauen wir dir die Gosch voll und veranstalten in deiner Wohnung einen Pogrom. Ach übrigens, und einen Teil deines Lohns musst du jetzt an uns abgeben – wir wollen ja auch täglich was essen.

M: Wieso soll ich euch jetzt auch noch bezahlen?

I: Weil wir eben keinen Beruf haben, und es auch nicht mögen zu arbeiten. Und wozu auch, wenn du für alles zahlst? Ach so, und mit den Frauen sieht es bei uns auch nicht allzu gut aus, und die, die noch da sind, sind alle schwanger. Könntest du uns vielleicht deine Frau leihen? Wir sind noch jung, haben uns gerade satt gegessen, jetzt wäre ein kleiner F… auch nicht verkehrt.

M: Da sollte man doch die Polizei rufen.

I: Jau, und wenn sie kommt, zeige ich meine zehn schluchzenden Kinder, die sonst nirgendwohin gehen können. Dann sagen die Polizisten, dass du toleranter sein solltest, und nicht so egoistisch! Übrigens, die Kohle, die du uns gibst, ist nicht genug – also haben wir deine… was war das noch mal? neue Waschmaschine verkauft. Geh lieber los und kauf eine neue, bevor wir deine Wohnung abfackeln.

M: Das kann doch so nicht sein! Ich werde mich halt mit meinen Nachbarn zusammenschließen…

I: Die haben ihre eigenen Sorgen, weil bei ihnen meine Neffen wohnen. Weißt du noch, dass der Nachbar über dir dich gebeten hat, ihm etwas Geld für einen neuen Fernseher zu leihen? Den alten haben meine Verwandten verkauft, weil sie die Verwandten der Verwandten herholen wollen und Tickets brauchen. Ihr füttert uns doch so gut – einfach perfekt! Übrigens, du solltest dich nach neuen Bettplätzen umschauen, Schwiegersöhnchen!

M: Äh…

I: Na mein Sohn, weiß nicht mehr welcher genau, hat sich doch mit deinem Töchterchen verlobt, also sind wir jetzt praktisch Verwandte! Übrigens, bei der Gelegenheit – du willst nicht zufällig zum orthodoxen Christentum konvertieren? Nein? Schade, weil du auf unserem Territorium von nun an nach orthodoxen Geboten leben musst.

M: Was denn für euer Territorium?

I: Halts Maul und brüll nicht – es ist intolerant! Noch nicht unser Territorium? Na macht nichts, wir leben hier noch eine Weile, dann ist es unseres. Kosovo forever! (Inzwischen war Michael der Appetit komplett vergangen und nun stocherte er nur in seinem Essen herum). Übrigens, wir haben manchmal auch Heimweh, und wenn es so ist, wollen wir kräftig einen saufen und in der Nacht ne Runde Balalaika spielen.

M: Ah…

I: …und wenn wir gesoffen haben, dann polieren wir irgendwelchen Ausländern gerne die Visagen, auch mit der Balalaika, wenns sein muss. Hier, nimm mal n Schluck Spiritus! Wie, du willst nicht? Hab ich dir nicht erzählt, was passiert, wenn wir aus der Balalaika saufen?

M: Das darf doch wohl nicht wahr sein! Soll ich nun wegziehen, oder wie?

I: Was heißt hier wegziehen? Und wer soll dann arbeiten? Puschkin?

Glücklicherweise haben meine Kollegen selbst Sinn für Humor und haben sich köstlich über diesen Dialog amüsiert. Überzeugt habe ich sie jedoch nicht – das weiß ich genau.

P.S. Michael hat mich nun doch nicht zu sich eingeladen, um die neue Waschmaschine zu installieren – er hat wahrscheinlich Bedenken, dass ich nicht allein komme.


Anm.: Solche Menschen wie Michael dürften auf PI (zum Glück) nur sehr selten vertreten sein. Diese Michaels sind die, die Jahr für Jahr Rot-Grün wählen und nie die Scheuklappen abnehmen wollen…




Energiewende: Qualitätsjournalismus war gestern

ZDF-Journalist Hans KobersteinGelegentlich bedarf es beim Betrachten gewisser Fernsehformate ein gerüttelt Maß an Gleichmut. Dabei geht es nicht um oft gescholtene prekariatsnahe Formate, im Gegenteil. Was mich immer wieder und zunehmend mehr erschüttert, sind nicht mehr nur die als „wissenschaftlich“ getarnten Beiträge eines Professor Lesch („Abenteuer Forschung“) oder Ranga Yogeshwar („Quarks&Co.“), besonders zu den drängenden Fragen der unsäglichen Energiewende.

(Von Westerwälder)

Nein, mittlerweile betätigt sich so gut wie jeder Journalist in den verschiedensten Medienformen als Energiewendeexperte, -aufklärer oder -vordenker. Auf kritische Kommentare erhält man dann Antworten, die unumwunden nahelegen, das den Herren und besonders Damen der journalistischen Lohnschreiber und -rednerzunft Kritik schlicht am Arsch vorbeigeht. Die Faktenresistenz gewisser Tagesthemen- und Heute-Moderatoren ist ja bereits Legende.

Einen krassen Fall der energietechnischen Volksverdummung lieferte zum Beispiel am 20. Juni das Expertenteam von ZDFzoom. Nach widerwilliger Konsumierung des Beitrages „Unter Strom – Der Kampf um die Energiewende(Video am Ende dieses Beitrags) schaute ich mir interessehalber die beruflichen Qualifikationen der zoom-Redaktion hinsichtlich MINT an, denn irgend etwas muss einen Redakteur ja befähigen, qualifizierte Beiträge zu wissenschaftlichen, technischen oder volkswirtschaftlichen Fragen zu produzieren. Die Qualifikationen lesen sich wie das Who is Who der zwei linken Hände: Journalistenschule für Politik und Wirtschaft, Politikwissenschaft, Jura und Soziologie, VWL sozialwissenschaftlicher Richtung, Geschichte, Orientalistik und Ethnologie, Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaft, Filmwissenschaft und Publizistik und weiteres Artverwandtes. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie wird aber keinesfalls besser oder aussagekräftiger.

Wenn also die fachspezifischen Qualifikationen nichts hergeben, wie steht es dann mit der offenbar reichlich vorhandenen journalistischen Qualifikation und deren Anwendung? Was ist mit sauberer Recherche, differenzierter Darstellung, sorgfältiger Abwägung von Relevanz und Kritik zum Thema, also dem Handwerkszeug des Journalisten? Bittere Realität: Nicht mal die handwerklichen Grundfähigkeiten sind zu sehen. Stattdessen Lobbyarbeit für die Abzocker der Wind- und Solarsubventionen, fehlinformierte und -geleitete Bürgerbeteiligungen in totgeborene Projekte, Schuldzuweisungen an energieintensive Betriebe, ideologische Schönfärberei – und immer wenn’s gerade passt ein bisschen Kapitalismus-Kritik. Einigermaßen witzig fand ich dann die Stelle, wo der Redakteur todesmutig Aufklärung von den Energieversorgern hinsichtlich des schleppenden Netzausbaus fordert. Ich an seiner Stelle hätte es bei den Netzbetreibern versucht…

Im Film beispielhaft das sicher schöne Städtchen Murrhardt. Lauter ökologische Energieerzeugungsarten, eine clevere Insellösung an der anderen, auf kommunaler Ebene notdürftig miteinander vernetzt und alles begleitet von einsichtigen Unternehmern, wohlwollenden, weil kenntnisfreien und ahnungslosen Bürgern (wobei da wohl eher die gutbetuchten gemeint sind) und absolut unbeeinflussbar von volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Allerdings kein Wort über die Höhe der Investitionen, über Zins und Tilgung, über tatsächlich konstant über einen bestimmten Zeitraum erzeugte und eingespeiste elektrische Arbeit. Kein Wort über den regeltechnischen Aufwand. Keines über Flächenverbrauch oder Wirkungsgrade, Speicherkapazitäten, Grundlast- und /oder Regelkraftwerke. Landschaftsverschandlung als lässlich hinzunehmende Begleiterscheinung der energietechnischen Zukunft. Eine ingenieurtechnische Binsenweisheit besagt, dass man mit entsprechendem Aufwand eigentlich so gut wie alles bauen kann. Entscheidend bleibt die Kosten-Nutzen-Rechnung. Und die möchte ich in Murrhardt mal ohne die EEG-Subventionen sehen.

Nun kann man über technische Machbarkeit reden. Man kann auch über betriebswirtschaftliche Kenngrößen reden und über Sinn und Unsinn finanzieller Subventionen.

Worüber man aber dringend reden muss, ist die politische und ideologische Verdummungsstrategie der mit Gebührengeldern gemästeten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Bestenfalls fachlich mittelmäßig bewanderte Redakteure verkaufen ihrem Publikum hochkomplexe Sachverhalte als einfache Wahrheiten, bebildert mit ausschließlich positiven Beispielen. Gefahr für Reputation oder Karriere oder gar die berufliche oder persönliche Existenz ist im Konsensfahrwasser des Mainstreams ja nahezu ausgeschlossen. Aber Mittelmaß blickt immer nach unten. Und erblickt dort freudetrunken die ersten Ergebnisse der medialen und politischen Korruption. In Energiegenossenschaften verheizen willige Opportunisten mit Dollarzeichen in den Augen die Kohle von gutgläubigen Idioten. Perfekt gemachte subventionsgestützte Fernsteuerung. Die im Schuldensumpf zappelnden Kommunen greifen natürlich nach dem von grüngläubigen Politikern hingehaltenen Energiewendestrohhalm, um wenigstens die grundlegenden Aufgaben mit den Pachteinnahmen der WKA-Betreiber finanzieren zu können. In Jahrzehnten von Natur- und Umweltschützern und „Grünen“ jeder politischen Schattierung erkämpfte Fortschritte bei der Bewahrung unserer natürlichen Umwelt werden von eben diesen jetzt selbst wieder ausgehebelt. Ein ökologistischer Wendemechanismus, der natürlich vorübergehend aber alternativlos ist.

Wenn man zu diesen Punkten in den diversen Wissenschaftssendungen nach kritischen Aufmachern auch mal eine ansatzweise ehrliche Antwort statt des persönlichen, wenn auch „gut gemeinten“, politisch korrekten Standpunktes des verantwortlichen Redakteurs bekommen würde, dann könnte man ja Licht am Ende des Tunnels erkennen. Wobei, es leider zu vermuten ist, dass die Redakteure noch nicht mal erkannt haben, dass sie in einem Tunnel sind. Und der entgegenkommende Zug sein Licht ausgeschaltet hat…

Da in absehbarer Zeit die Redaktionswünsche zur Energiewende dem Zug begegnen, werden unsere Medienschaffenden gewiss gern die Verantwortung für die in der Drucksache 17/5672 des Deutschen Bundestages dargelegte Technikfolgenabschätzung übernehmen:

„Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“

Bis dahin müssen wir uns wohl oder übel mit den Resten dessen zufrieden geben, was einst Qualitätsjournalismus hieß. Einfacher gesagt, die journalistische Dummheit hat eine Größe erreicht, die sie für den Normalbürger unsichtbar werden lässt.

Hier die ZDF-Sendung „Unter Strom – Der Kampf um die Energiewende“ in zwei Teilen:

(Foto oben: ZDF-Journalist Hans Koberstein)




Syrien: Papst verstößt gegen Koran

Kaff-Rambel am frühen Morgen: Vierzig bis fünfzig Einwohner nutzen ihren Feiertag, um gegen den Papst zu demonstrieren. Ihr englisch-sprachiges Transparent: „Papst! Deine seltsame Unterwürfigkeit erlaubte Assad Väter wie Fadi Haddad zu töten, mit dem Ziel, einen Bürgerkrieg zu entzünden.“ Was ist geschehen? Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte damit begonnen, nach Friedenslösungen für das zerrüttete Bürgerkriegsland zu suchen. Das aber sei „feige“, und nicht mit dem Bild eines muslimischen Mannes zu vereinbaren, sagt einer der Demonstranten. Noch schlimmer: Der Papst verstoße gegen Koran-Sure 47, Vers 35. „So werdet nicht schwach, und ruft nicht zum Frieden, wo Ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit Euch, und Er wird Euch nicht um Eure Werke bringen.“

Ohne Zweifel ein Frevel, der zu ahnden war. Am Donnerstag ist die übel zugerichtete Leiche des orthodox-christlichen Priesters Fadi Haddad am Straßenrand im Großraum Damaskus gefunden worden. Sechs Tage zuvor war er entführt worden. Wie es aus dem Vatikan heißt, habe der Geistliche sich zuletzt für andere Entführungsopfer eingesetzt, was ihm schließlich zum Verhängnis geworden sei. (Fortsetzung hier in der JF! Was den Westen und den schwulen Westerwelle nicht davon abhält, die sunnitischen und salafistischen Verbrecher in Syrien gegen Assad zu unterstützen.)