Der Anlass für diesen Artikel war der kürzliche Test von Lachsfleisch der Stiftung Warentest. Bei dieser Untersuchung schnitt industriell hergestellter Zuchtlachs besser ab als Bio-Wildlachs. Abgesehen davon, dass Industrie-Lachs laut Testergebnis besser schmeckt, beinhaltet er im Gegensatz zu Bio-Wildlachs keine Fadenwürmer (Foto).

(Von good4you)

Der oben verlinkte Artikel von hr-online führt aus: »Wilder Pazifiklachs sei nach Angaben der Stiftung Warentest gewöhnlich mit Parasiten aus dem Meer befallen«. Und diese Parasiten sind zumeist Fadenwürmer bzw. Nematoden. Diese Fadenwürmer würden jedoch »sterben, sobald der Fisch gegart, tiefgefroren oder eingesalzen wird« und sei daher »ungefährlich«. Der Bio-Rohlachs ist also ungefährlich, so er zumindest gesalzen ist. Okay… wie schön, dass die Fadenwürmer dann »sofort sterben«. Komisch nur, dass diesen Fadenwürmern die hohe Salzkonzentration im Meer nichts ausmacht, denn dort befallen sie ja den Lachs.

Aber egal: was dieser und jeder andere Artikel zum Thema verschweigt ist, dass Bio-Fleisch jeglicher Couleur prädestiniert dafür ist, mit Parasiten befallen zu werden. Das »übersehen« unsere Natur-Idyll-Freunde nämlich, dass die Natur ganz und gar nicht so idyllisch ist, wie sie es mit einem Gläschen Rotwein in der Hand auf ihrer Ledercouch gerne fabulieren. In der freien Natur findet ein täglicher und mörderischer Überlebenskampf statt, bei dem natürlich auch die Parasiten mitmischen. Ein tatsächlich kerngesundes Tier gibt es in der freien Wildbahn faktisch nicht. Faktisch jedes Tier in freier Natur ist von Parasiten befallen und hat sehr häufig mit Infektionen zu kämpfen. Hinzu kommen die Phasen zehrender Entbehrungen, das Ausgeliefertsein gegenüber Wind und Wetter sowie – natürlich – die gängige Gefahr, von irgendwem getötet oder aufgefressen zu werden. Welch‘ »Idyll«!

Wenn wir Wild (z.B. Reh, Wildschwein,…) kaufen, ist darauf zu achten, dass das Fleisch besonders gut gegart wird. Der Grund ist einfach: Parasiten! Und so ist es eben auch bei Bio-Fleisch. Dieser lesenswerte Artikel Bio-Schweine? Nein, danke! führt u.a. aus:

In der Zeit, als wir nach Biorichtlinien arbeiteten, stiegen die Tierarztkosten heftig an. Ständig mussten wir Antibiotika kaufen, um der grassierenden Infektionen Herr zu werden. Zum Glück blieben wir bei der Stallhaltung und ließen die Schweine nicht raus ins Freie. Denn Schweine, die draußen im Erdreich wühlen, holen sich jeden Tag aufs Neue Spulwurmeier. Die Entwurmung nützt unter dieser Haltungsform gar nichts. Von einem Schlachthofkontrolleur habe ich erfahren, dass man von vier Fünfteln der Bioschweine die Lebern und die Lungen wegwerfen muss, weil sie von Würmern zerfressen sind. Ist das tiergerecht? Es kann doch nicht im Sinne der Tiere sein, wenn sie krank und voller Parasiten sind. Bioschweinehaltung hat nichts mit Tierschutz zu tun, sondern mit ideologischen Richtlinien, die ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt werden.

Der, der seine Bio-Schweine voll Öko raus lässt, anstatt konsequent Stallhaltung zu betreiben, kann damit rechnen, dass alle Schweine innerhalb kurzer Zeit von Spulwürmern befallen sind. Spulwürmer gehören auch zu den Fadenwürmern. Wiki führt über den Befall von Spulwürmern aus:

Bei der Lungendurchwanderung kommt es zur Ascaris-Pneumonie, mit Husten, Fieber, starker Verschleimung und asthmaähnlichen Anfällen (siehe auch Löffler-Syndrom). Im Darm rufen sie Koliken hervor, wobei die adulten Würmer die Bauchspeicheldrüsengänge, den Darm oder die Gallengänge blockieren können. Sie blockieren auch teilweise die Verwertung der Nahrung, speziell der Laktose. Bei Sensibilisierung kommt es zu heftigen allergischen Reaktionen. Durch die biochemischen Wechselwirkungen während einer Narkose können die Würmer gereizt werden und eventuell versuchen, den Wirt durch verschiedene Körperöffnungen wie Mund, Nase oder After zu verlassen.

Diese Parasiten in Form von Spul- bzw. Fadenwürmern, bei denen schon ein einzelner Wurm täglich bis zu 200.000 Eier legen kann, zerfressen, so man den Befall nicht behandelt, die inneren Organe und scheiden giftigen Kot in den Organismus aus.

Seitdem immer mehr Menschen in Deutschland voll auf Bio und Öko setzen, ist der Spulwurmbefall beim Menschen wieder auf dem Vormarsch. Aber nicht nur mit Bio-Fleisch kann man sich infizieren, sondern natürlich auch mit Bio-Rohkost. Besonders gefährlich sind die Bio-Wildfrüchte. Die Post geht erst richtig ab, wenn man sich bei diesem Genuss z.B. einen Fuchsbandwurm eingefangen hat.

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61 KOMMENTARE

  1. Durch den Biowahn kehren wir zurück ins Mittelalter. Dementsprechende Ungeziefer, Krankheiten werden wieder auf dem Vormarsch sein !

    Läuse, Flöhe, Wanzen.

  2. Das heisst, der verwurmte Bio-Frass wäre für unsere sogenannten Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge nicht gut genug, während unsere durchgegrünten Bio-Jünger hingegen dafür richtig Kohle hinlegen?
    😀

    Tja, wer Dritte Welt will, soll Dritte Welt geniessen dürfen.

    Ich bin gespannt, wie ein degeneriertes, grünes Lehrkörperchen mit einer bereichernden Spulwurm-Kolonie zurecht kommt. 😀

  3. Wie gut das ich für quallitäts Lachs vom Fischfachgeschäft nicht das Geld habe und von dem supermarkt Lachs meist nur Durchfall bekomme.

  4. Ich esse nur Kodiak – Wildlachs, nicht, weil ich ein Bionade Spiesser bin, sondern weil der Zuchtlachs in der Regel die weissen Fettstreifen im Fleisch hat, da er zu schnell hochgezogen wird. Der Wildlachs hat diese Fettstreifen nicht, er ist wunderbar mager und besteht nur aus Muskelfleisch. Und die darin ggf. enthaltenen Fadenwürmer waren mir bisher immer scheissegal. Und ich lebe noch und der Wildlachs wird mir auch noch morgen schmecken. BTW: Diesen Kodiak Wildlachs gibts bei Lidl… Bon apetit!

  5. Das Wort zum Gründonnerstag spricht heute Claudia Roth-Nesseltier:

    „Wer Würmer hat, ist nie allein.“

    „Kein Wurm ist illegal.“

    „Gruppenbezogene Würmerfeindlichkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“

    „Der Spulwurm ist ein Teil Deutschlands.“

  6. Schon vor über 20 Jahren haben wir den Askariden-Befall mit Spulwürmern oder Fadenwümern, die Fischer nannten sie auch Drahtwürmer, weil sie so hart sind, bei Ostseeheringen erlebt. Nach dem Entfernen des Kopfes und dem Ausnehmen der Eingeweide, lagen die Heringe auf einem umgestüpten Teller zum Trocknen. Während dieser kurzen Zeit krochen Dutzende dieser Würmer an der Schnittstelle aus dem Rückenmuskel. Bei jedem Hering. Der Matktschreier hat sie nicht zurückgenimmen, das sei natülich. Wir haben sie ihm da gelassen, weil immerhin wir das eklig fanden.

  7. Apropos Wurm:

    Ein guter Mensch zertrat zufällig einen Wurm. Das tat ihm sehr leid, und er drückte dem Sterbenden sein innigstes Bedauern aus. „Wie kann ich mein Unrecht sühnen?“ fragte er, und der Wurm versetzte: „Dafür ist gesorgt; meine Nachkommen werden dich fressen.“

    Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, (1830 – 1916)

  8. Madenwürmer (Oxyuren) sind auch nette Spielgefährten, früher waren sie recht selten anzutreffen. Seit Bio boomt wird das Biotop Kinder- und MamaPapa Darm erfolgreich wieder besiedelt. Biodynamischer Anbau von Salat und Gemüse mit Kopfdüngung sorgt für eine zügige Ausweitung des Lebensraumes. Sch…..t der Bauer auf den Mist der Oxy Nachwuchs gesichert ist.

  9. Mal ein ganz großes Lob an PI und den Autoren

    „good4you“

    Der Artikel über AIDS war sehr gut und dieser ist es wieder. So sieht Aufklärung ohne Idiologie aus, verständlich für jedermann.

    Hansi Rosenthal hätte gerufen:

    „Einfach spitze!“

    Wer gute Aufkärung über Ernährung wünscht, dem empfehle ich diese Seite:

    http://www.euleev.de/

  10. Ich esse überhaupt keinen Lachs mehr. Weder Bio noch normalen.
    Nach dieser Meldung sowieso nicht. Wer weiss wo der herkommt, Lachs ist ja auch schon oft in Antibiotika- u.ä Skandale verwickelt gewesen.

    Hering esse ich hin und wieder, auch weil man den soweit bekannt nicht in ekligen Aquakulturen halten kann.

    Ich habe überlegt ob ich mir zur Proteinzufuhr angewöhne, Insekten, also Heuschrecken o.ä zu essen falls ich mich überwinden kann. der Großteil der Menschheit tut das ja auch zumindest in anderen Ländern. Die sollen gesünder sein und hoffentlich nicht mit irgendwas verseucht.

    http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=73685&key=standard_document_44465605

  11. Jetzt mal im Ernst:

    Der Verfasser scheint mir einer von der Sorte zu sein, die Schweissausbrüche bekommt wenn sie erfährt, welche Unzahl von Bakterien in der menschlichen Darmflora lebt!

    So sehr der Hinweis darauf, daß die Natur nichts mit irgendwelchen romantisierenden Vorstellungen zu tun hat – das hier ist völlig übertrieben!

    Hat der Verfasser schon mal selber frisch erlegtes Wild aufgebrochen?
    Hat der Verfasser schon mal selbst gezogenes Obst oder Gemüse gesehen, und sogar noch gegessen?
    Weiss der Verfasser, wieviele Fälle von Fuchsbandwurm es beim Menschen europaweit in den letzten Jahrzehnten gab?

    Nein? Dann wieder ab zur Friteuse, weiter potenziell lebensgefährliche Lebensmittel sterilisieren 😉

  12. Ich finde diesen Artikel äußerst unsachlich. Man betont bei der Islamkritik, hinter der ich voll stehe immer die Sachlichkeit und Richtigkeit der Argumente. Warum wird man dann in diesem Artikel unsachlich?
    Bio Wildlachs gibt es per Definition schon mal gar nicht. Entweder Wild oder Zuchtlachs welcher dann wahlweise Bio sein kann. Dass die Würmer unschädlich sind kann ich übrigens auch unterschreiben-wer zweifelt googlet bitte einfach mal Prof. Carsten Fehlhaber der sich intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat und der als angesehener Wissenschaftler nicht links grün verblendet ist.
    Weiterhin wird berechtigterweise ständig auf die Tierquälerei beim halal Schlachten hingewiesen aber auf der anderen Seite gönnt man einem landwirtschaftlichen Nutztier nicht das geringste Bisschen Wohlbefinden. Ein Schwein ist von der Natur nicht dazu gemacht zu tausenden auf Spaltenboden in licht und luftleeren Gebäuden innerhalb von 100 Tagen auf Rekordgewicht gemästet zu werden und dann 100te km zum Schlachthof Gefahren zu werden. Ebensowenig wie ein Rindermagen dazu gemacht ist Tonnen an Getreide zu verdauen. By the Way. In der im Artikel so gelobten industriellen Massentierhaltung und Fleischproduktion kommt es während der Schlachtung laut Fleischindustrie zu offiziell 5 %. Das sind bei knapp 60 Mio Schweinen/Jahr in Deutschland 3 Mio Tiere die analog der halal Schlachtung unbetäubt sterben.http://www.v-d-f.de/zoom/deutschland_gewerbliche_schlachtungen_2011.

  13. „Schon vor über 20 Jahren haben wir den Askariden-Befall mit Spulwürmern oder Fadenwümern, die Fischer nannten sie auch Drahtwürmer, weil sie so hart sind, bei Ostseeheringen erlebt.“

    Was zur Hölle…

    Ich esse nur eingelegte Heringe. Können die da noch überleben?
    Die Natur ist manchmal echt widerlich.

  14. Euren Artikel verstehe ich nicht!

    Als ich klein war, hatte der Bauer bei uns – damals kannte man das Wort Bio gar nicht, und er arbeite mit Dünger und allem drum und dran – die Schweine stets draussen auf der Wiese.

    Die Schweine sudelten sich auch häufig in einer Schlammgrube und rieben den Dreck, wenn er getrocknet war, ab.

    Warum sollte ich die reine Stallhaltung, die ihr hier propagiert, natürlicher finden?

  15. „Nein? Dann wieder ab zur Friteuse, weiter potenziell lebensgefährliche Lebensmittel sterilisieren“

    Ist alles richtig, aber wer findet den Gedanken an Endoparaisten schon toll. Wobei das sicher auch was mit dem Immunsystem zu tun hat.

    darum allein geht es ja auch nicht, auch wenn man an diese EHEC Geschichte denkt, man muss echt aufpassen, dass man die Böden richtig düngt und pflegt auf denen Nahrungsmittel wachsen.

    Dazu noch Nitratbelastung in manchen Böden, ein bisschen auf seine Ernährung achten, kann nicht schaden.

  16. #16 FddWa

    Aus dem Artikel:

    Die meisten Gerichte sind schnell und einfach zubereitet: Die lebenden Insekten – meist Heuschrecken oder Mehlwürmer – werden in kochendem Wasser möglichst schnell getötet, in der Pfanne angebraten und dann mit Sojasauce und Gewürzen serviert. In etwa fünfzehn Minuten hat man einen leckeren Snack.

    Kann man in Deutschland nicht machen. Kommt sofort der Insektenschutzbeauftragte. Artgerecht und so…

  17. #24 poeton (30. Nov 2012 22:48)

    #16 FddWa

    Kann man in Deutschland nicht machen. Kommt sofort der Insektenschutzbeauftragte …
    ——————————-
    Aber nicht, wenn man die Insekten schächtet!

  18. Ich werde mir sicher gleich Prügel einfangen, aber auf den Artikel können doch nur Städter reinfallen, für die Kühe lila sind und Kühe kennen, die ein einzitziges Euter haben *g*. Probiert mal, die zu melken …
    Hühnerflöhe sind übrigens auch relativ normal, und die machen ihr Geschäft in ungelegte Eier *lol*, Hirschläuse sind auch klasse. Und der Salat kommt vom Aldi, statt aus dem eigenen Garten.

    Man kann aus jeder natürlichen Gegebenheit eine Neurose generieren.

  19. #18 big G (30. Nov 2012 22:32)

    Ich finde diesen Artikel äußerst unsachlich. Man betont bei der Islamkritik, hinter der ich voll stehe, immer die Sachlichkeit und Richtigkeit der Argumente. Warum wird man dann in diesem Artikel unsachlich?
    ——————–
    Das dürfen sie nicht so eng sehen. Es gibt einfach ein paar Reizworte (z.B. Bio oder Erdogan) und dann ist hier was los! – Gönnen Sie uns doch den schwarzen Humor bevor es endgültig dunkel wird in Deutschland!

  20. Soviel bio, wie von den Verbrauchern verlangt wird, kann alleine in D und Umgebung gar nicht angebaut bzw. produziert werden. Da wird bio halt importiert.

    Ich kaufe ein einziges Bio-Produkt. Das ist frische Vollmilch. Da bezahle ich auch gerne einen Euro oder auch mehr. Ich finde diese „länger haltbare“ Frischmilch einfach widerlich (H-Milch in neuer Verpackung) … ansonsten wird einfach darauf geschaut, dass der Erzeuger nicht tausende von Kilometer entfernt sitzt.

  21. #27 Ikarus69 (30. Nov 2012 23:04)

    Hallo, das ärgert mich auch TOTAL, dass man heute keine Frischmilch mehr wie noch vor 5 oder 10 Jahren bekommt!

  22. # 28 Hokkaido

    Ich konnte als Kind noch Milch frisch von der Kuh probieren. Körperwarm, unbehandelt – und ich habe es ohne Schaden überlebt 😀

    Ich habe Verwandte mit einem Bauernhof und durfte bei mancher Schlachtung beiwohnen (bzw. wurde gezwungen). Keine Angst, wurde mit einem Bolzenschußgerät durchgeführt 😉

    Seitdem stehe ich Billigfleisch eher skeptisch gegenüber. Muss nicht täglich Fleisch haben. Eine frische Bemme mit guter Butter schmeckt auch!

  23. Der zunehmende Spulwurmbefall kann auch eine Folge übertriebener Tierliebe sein. Viele Hunde- oder Katzenbesitzer streicheln, liebkosen ihre Lieblinge ausgiebig, waschen sich danach im seltesten Falle die Hände. 70 Prozent der mit dem Fuchswurmbefallenen sind Katzen-oder Hundebesitzer, jedermann denkt wohl, ausschließlich der Fuchs übertrage diesen gefährlichen Parasiten.
    Die meisten Sandkästen sind mit Katzenkot verseucht, Bolzplätze oder Parks mit Hundehaufen verziert. Wie respektlos dieses Verhalten gegenüber Kindern ist, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
    Bei uns auf dem Meßdorfer Feld in Bonn laufen pro Tag Hunderte Vierbeiner über die Felder, selbst wenn diese kurz vor der Ernte stehen. Die vielen Warnschilder sind für die Katz. Ein Bauer sagte mir, dass er regelmäßig ein Großteil des Viehfutters wegschmeißen müsste weil die Kühe den in ihm enthaltenen Hundekot riechen würden. Bei unserem Salat merken wir es wohl nicht.
    Hunde und Katzen waren zu meiner Kinderzeit eher die Ausnahme, und die Strassen und Felder nicht so verkotet wie heute. Im Grunde haben wir dank der Tierliebhaber wieder mittelalterliche Hygiene-Verhältnisse als noch jedermann einfach so hinkackte wo es ihm gefiel und Spulwurmbefall etwas natürliches war. Mal sehen zu welchen Krankeheitsausbrüchen dies noch führt.

  24. #12 poeton (30. Nov 2012 22:17)

    Apropos Wurm:

    (Von Heinz Erhardt)

    Am Fuß von einem Aussichtsturm
    saß ganz erstarrt ein langer Wurm.
    Doch plötzlich kommt die Sonn´ herfür,
    erwärmt den Turm und auch das Tier.
    Da fängt der Wurm sich an zu regen
    und heißt jetzt Regenwurm deswegen.

  25. #31 PSI

    😉

    Hinter eines Baumes Rinde
    wohnt die Made mit dem Kinde.

    Sie ist Witwe,
    denn der Gatte,
    den sie hatte,
    fiel vom Blatte.

    Diente so auf diese Weise,
    einer Ameise als Speise.

    Eines Morgens sprach die Made:
    “Liebes Kind, ich sehe gerade,
    drüben gibt es frischen Kohl
    den ich hol.
    So leb’ denn wohl.”

    “Halt!
    Noch eins,
    denk was geschah!
    Geh nicht aus,
    denk an Papa!”

    Also sprach sie und entwich.
    Made Junior aber schlich aus der Wohnung,
    das war schlecht,
    denn schon kam ein Specht!

    Und verschlang die kleine fade Made
    ohne Gnade, schade.

    Hinter eines Baumes Rinde
    ruft die Made nach dem Kinde.

  26. #30 Ikarus69 (30. Nov 2012 23:15)

    # 28 Hokkaido

    Wenn mans gewöhnt ist, ist Milch direkt vom Euter ins Glas was Herrliches, ebenso wie selbstgefangene Fische oder Flusskrebse, die anschliessend gleich auf dem Holzfeuer gegrillt werden.
    Ich möchte auch nicht wissen, wieviele Viecher vorher auf wilde Waldbeeren gepieselt haben oder wieviele Nitrosamine in der verkohlten Schale von im Feuer gegrillten Kartoffeln sind.
    Nein, nicht wegen Angst, sondern wegen „mir doch egal“. 😀

    Wenn mans gewohnt ist, wird man als gesunder Mensch mit vielerlei natürlichem „Dreck“ fertig.

    Nur sind halt Parasiten wie Würmer nicht mit einem Schwung Bakterien oder Viren zu vergleichen, Parasiten gibts echt fiese Dinger, darum immer alles gut durchgrillen bzw. kochen, anstatt biologistisch-energieneutral 😀 roh zu verzehren, dann wird auch der fieseste Spulwurm zum Protein. 😀

  27. @ nicht die mama

    Ich habe früher als Kind buchstäblich „Dreck gefressen“ 😀 Aber wurde auch regelmässig geimpft und entwurft – wie (@ #31 kleinchuk) mein Vierbeiner übrigens auch.

    Ich bin mal ganz dreist zu behaupten, dass mein Hund sauberer als manche Zwei- bzw. Dreibeiner war – ich wusste ja, wo er sich so herumtreibt 😉

  28. Ein GRÜNER sagt Euch ins Gesicht:

    “ Wir haben nur die eine Erde, eine Zweite haben wir nicht im Kofferraum!“

    Und Ihr sagt dann:

    “ Stimmt, aber den Wohlstand und auf dem Luxus auf dem * Ihr * lebt; müsst * Ihr *, mit Zins und Zinses-Zins zurück zahlen!“

    DAS GESICHT MÜSST IHR SEHEN !!!!!!!!

  29. #35 Ikarus69 (30. Nov 2012 23:56)

    Auch ich bzw. wir haben uns als Kinder im Sandkasten die Sand“kuchen“ gegenseitig ins Gesicht und in den Mund gedrückt, bevor die Eltern das verhindern konnten. 😀

    Würmer hatte ich aber nie, zumindest weiss ich nichts davon. 😀

    Das Ganze sah man vor einigen Jahren noch viel entspannter.
    Wenn ich mich dran erinnere, dass mein Onkel seine Aale noch zeitweise mit einem Pferdekopf fing…das weite ich hier aber lieber nicht aus.

  30. Biolachs kann eigentlich kein Wildlachs sein, das schließt sich gegenseitig aus.

    Biolachs ist aus Aquakultur, die den entsprechenden Bio-Verordnungen folgt.

    Wildlachs ist Wildlachs.

    Das der menschliche Befall mit Spulwürmern auf dem Vormarsch sei, habe ich noch nie gehört und da würde mich die Quelle interessieren.

  31. @ nicht die mama

    Ich kenne auch noch die Zeiten, als einem beim Baden im Rhein die toten Fische und der Plastikmüll um die Beine schwamm. Muss ich nicht nochmal haben 😉

    Aber heutzutage wird gerade im Kleinen (bei den Kleinen) so viel „verschlimmbessert“. Kinder können keine Kinder mehr sein.

    Es gibt Ausnahmen – an meinem Hinterhof grenzt eine Kita und die Blagen toben dort stundenlang bei jedem Wetter herum.

    Aber wenn ich so überlege … da muss ein Elternteil arbeiten gehen, um die Kita bezahlen zu können. Würde dieses Elternteil das Kind zu Hause betreuen, ständen die Eltern wesentlich schlechter da :/

  32. #31 kleinchuk (30. Nov 2012 23:36)
    Auf dem Messdorfer Feld in Bonn, eher ein kleinteiliges Naherholungsgebiet denn ein richtiges Agrargebiet, da steht kein Salat, und auch kein Viehfutter… bis auf vielleicht ein-zwei Stellen wo Heu gemacht wird.

    Kühe gibt es da aber auch weit und breit keine.

    Das Problem ist eher in Sachen „Heugewinnung“ für die Hobby-Gäule von Mittelschichts-Mamis zu verorten, aber da sehe ich kein Problem, was nicht mit einem Zaun gelöst werden könnte.

    Aber dann schreien sie ja wieder, die Grünen:
    „Kein Hund ist illegal! Kacken ohne Borders!“ 🙂

  33. wilder lachs hat weniger fett und schmeckt auch besser. zuchtlachs hat dafuer seltener krankheiten. ich arbeite in der fischhalle in oslo, bin also vom fach

  34. #20 spielmann (30. Nov 2012 22:33)

    Palästina wurde gerade als Staat anerkannt…
    ————-

    Mit oder ohne Fadenwürmer???

  35. kleinchuk

    Also was wohl wirklich nachgewiesener weise zunimmt, sind die ganzen allergien und andere ähnlich gelagert krankheiten. Wir machen uns absolut abhängig von der gesundheitsindustrie und wenn s dann mal kracht, haben wir nen ordentliches problem.

  36. Unsere Nachbarn hatten eine Häuslers-Kuh im Haus (kleiner Stall war neben der Küche, schräg gegenüber dem Wohnzimmer). Dort bekam ich öfters frische, kuhwarme Milch – echt lecker! Auch wurde selbst ausgebuttert (Aluzentriefuge mit Handkurbel). Die alte Nachbarin (streng katholisch, mit Kopftuch) formte pampelmusengroße, gelblich aussehende Butterkugeln mit ihren (selbstverständlich ungewaschenen) Händen. Auf die Butter habe ich – trotz Nachkriegshunger – irgendwann verzichtet, als ich beim Aufschneiden gemerkt habe, dass die unzähligen dunklen Flecken darin ganz normale Fliegen waren!

  37. Top-Öko-Terroristin stellt sich nach zehnjähriger Fahndung:

    Nach zehnjähriger Flucht hat sich eine wegen Anschlägen international gesuchte Umweltaktivistin in den USA gestellt.

    Wie US-Medien berichteten, wurde die als „Öko-Terroristin“ gesuchte Kanadierin von der Bundespolizei FBI im Grenzort Blaine im US-Staat Washington festgenommen.
    Sie ist in 28 Fällen der Beihilfe zur Brandstiftung, Verschwörung und Sachbeschädigung angeklagt.

    Das Mitglied der militanten Umweltgruppe Earth Liberation Front (Front zur Befreiung der Erde) soll bei Brandanschlägen auf Luxusvillen, Tierforschungsstationen und staatliche Einrichtungen beteiligt gewesen sein.

    Die Gruppe wurde von den US-Behörden als „nationale Top-Terrorgruppe“ eingestuft. Sie hat es sich nach eigener Beschreibung zur Aufgabe gemacht, mit Störaktionen die Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt zu stoppen.

    2007 waren bereits zehn Aktivisten der Gruppe zu bis zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.

    http://nachrichten.t-online.de/umweltaktivistin-oeko-terroristin-stellt-sich/id_61148734/index

    Als “ nationale Top-Terrortruppe“ der
    “ Vergangenheit “ kann man bei uns ja definitiv die Grünen bezeichnen.

    Man denke nur an die Terroranschläge auf Castoren, Atomanlagen, S 21 u.s.w. Und in der Politik sind sie eine „politische Top Terroristen-Vereinigung“.

  38. #34 nicht die mama (30. Nov 2012 23:46)
    #30 Ikarus69 (30. Nov 2012 23:15)
    # 28 Hokkaido

    Wenn mans gewohnt ist, wird man als gesunder Mensch mit vielerlei natürlichem “Dreck” fertig.
    ———————————
    Gilt das auch für den Islam?

  39. Ich kann dem Verfasser nicht so ganz folgen.

    Im Gegensatz zu Parasiten, welche beim erhitzen abgetötet werden und somit vollkommen ungefährlich sind, bleiben Antibiotika und andere Medikamente welche in großen Mengen in der Massentierhaltung eingesetzt werden müssen um überhaupt Tiere verkaufen zu können beim zubereiten der Speisen erhalten.

    DAS lässt die Infektionen beim Menschen ansteigen weil resistente Keime gezüchtet werden.

    Wohl bekomms…

  40. Ähm, das hat mit Bio wenig bis gar nichts zu tun. es geht hier um die Frage ob Wild- oder Zuchtlachs. Es gibt auch Bio-Zuchtlachs und Wild bedeutet nicht gleich Bio, eher im Gegenteil.

  41. @ quarksilber

    @ FddWa

    Wie Stiftung Warentest nachwies, kannst Du problemlos und mit Genuss Industrie-Lachs essen. Du brauchst also nicht auf Insekten zurückgreifen.

    Nein, ich bekomme sicher keine Schweißausbrüche, wenn ich an Darmbakterien denke, denn natürlich weiß ich, dass da unterschieden werden muss. Der menschliche Körper ist ein Biotop zahllose Bakterien sind für das Überleben und Funktionieren unseres Körpers zwingend notwendig. Parasiten, wie z.B. Spulwürmer gehören jedoch nicht dazu.
    Nein, ich habe selbst noch nie Wild aufgebrochen. War allerdings schon als 5-Jähriger bei einer Hausschlachtung bei uns zu Hause mit dabei. Das war immer ein kleines Fest. Sogar der Dorfpfarrer wurde eingeladen. Er weihte die Sau. Dann bekam sie ein Bolzenschussgerät an die Schläfe gelegt, abgedrückt und zitterte noch ein Weilchen auf dem Boden liegend herum. Anschließend erfolgte die Schlachtung. Hinterher habe ich dann Blut für die Blutsuppe gerührt. Fast alle Kinder des Dorfes waren da auch zugegen. Es war sehr schön.
    Da ich bis zum 7. Lebensjahr auf dem Lande aufwuchs und einer meiner Opas ohnehin Zeit seines Lebens einen Schrebergarten hatte, kenne ich natürlich selbst angebautes Obst, Gemüse und Kräuter.
    Wie viele Fälle es an Befall durch Fuchsbandwurm gab, weiß ich nicht. Es steht jedoch zu befürchten, dass sich diese Fälle durch „alles Bio & Wild“ mehren.
    Aber okay, wenn mir diese durchaus satirisch gedachte Wortspielerei in Sachen „Bio-Wildlachs“ und „Industrielachs“ nicht gelungen ist, dann versuche ich es beim nächsten Mal besser 😉

    @ big G

    Ob man ein Elaborat als „sachlich“ oder „unsachlich“ empfindet, hängt wohl stark davon ab, inwieweit einem der dargebotene inhaltliche Standpunkt mundet. Vor die Bezeichnung „Wildlachs“ setzte ich absichtlich „Bio-„, da alles Wilde für einen „Bio-Öko“ doch das allerhöchste der Gefühle ist. Und „Zuchtlachs“ bezeichne ich durchaus gerne als „Industrielachs“, weil die Ökos das mit den industriell hergestellten Lebensmitteln auch so machen. Durch diese Bezeichnungsübernahme, inkl. der Verwendung von „Bio“ als Vorsilbe wollte ich kontrastieren. Außerdem: alles was „wild“ ist, ist automatisch „bio“.
    Dass die Würmer „unschädlich“ sind, kann nun wirklich nicht behauptet werden.
    Zur Haltung von Nutztieren: auch ich bin dafür, diese so zu gestalten, dass möglichst Quälerei vermieden wird. Gleichwohl scheint es den Industrie-Schweinen in aller Regel besser zu gehen, als den Bio-Schweinen. Bitte diesbezüglich auch den Artikel lesen, den ich im Text verlinkte. Ökos reden gerne von „tiergerechter“ Haltung. Sorry, tiergerecht kann man ein Tier nicht halten. Tiergerecht wäre einzig die freie Wildbahn. Aber die ist auch kein Zuckerschlecken.

    @ Hokkaido

    Was Du schilderst, Schweine, die im Dreck suhlen, etc. kenne auch ich, da ich in meinem ersten Lebensabschnitt auf dem Land aufwuchs. Dennoch bleibt festzustellen, dass man sich bei „mehr Natur“ auch mehr Nachteile der Natur aufhalst. Die Natur ist eben nicht das Idyll, welches sich Großstadtmenschen in Fantasien vorstellen. Und es ist einfach Fakt, dass Schweine, die im Dreck wühlen den Nachteil erfahren, dass ihre Innereien mit Parasiten befallen werden. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern stelle es lediglich fest.

    @ Miles Christi

    Nein, auf den Artikel „fallen“ sicher nicht nur Städter „rein“, denn allein schon der Autor ist bis zum 7. Lebensjahr auf dem Lande aufgewachsen. Inkl. Hausschlachtungen, eigener Tierhaltung (zur Schlachtung, nicht zum Streicheln), eigenem Anbau von Obst und Gemüse, inkl. Spielen in Feldern, Wäldern und Auen, Trinken von Milch, die Augenblicke zuvor „frisch gezapft“ wurde, inkl. Stapfen auf dem Misthaufen, inkl. Raufen im Heu…

    Besten Dank für alle Kommentare – auch die kritischen natürlich.

    good4you

  42. #36 Ikarus69 (30. Nov 2012 23:57)

    entwurft = entwurmt
    ———————-
    Nein, nein, „entwerfen“ ist die Haupttätigkeit einer Hebamme!

  43. #31 kleinchuk (30. Nov 2012 23:36)
    70 Prozent der mit dem Fuchswurmbefallenen sind Katzen-oder Hundebesitzer

    Von den 70% der Fuchsbandwurmbefallenen haben wohl die meisten auch ein Auto oder waren schon mal im Kino.
    Ziehen Sie also keine falschen Rückschlüsse, auch wenn Sie Hunde und Katzen nicht mögen.

  44. „Bio-Widlachs“ gibt es nicht; entweder ist Lachs wild – wie er in der freien Natur vorkommt – gefischt (dann hat er sich garantiert nicht „Bio“ ernährt) oder im Tümpel gezüchtet, und dann entweder „normal“ oder mit biologisch angebautem Futter aufgezogen, also „Bio“.
    Bio-Wildlachs ist folglich Quatsch. Man sollte erstmal den gesunden Menschenverstand zu rate ziehen, beor man so einen Artikel schreibt.

    Zur Erheiterung über das Thema siehe auch ANDREAS REBERS

    http://www.youtube.com/watch?v=eo87w-m77AI ab ca. 3:20, aber auch im Ganzen klasse
    oder:
    http://www.youtube.com/watch?v=Hbblbwa7fdE

  45. @ alle:
    Googelt mal nach der Entstehung von Dioxinen oder lest die Veröffentlichungen eines Udo Pollmer dazu (und das im Zusammenhang mit Bio-Tierhaltung). Und dann werdet mal statistisch: Wo traten die Dioxin- Skandale fast ausschliesslich auf? Auf Bio- Höfen….
    Gute Hilfe dabei leistet die Web- Seite:
    http://www.animal-health-online.de/lme/ und darin die TOP- Stories mitte- rechts.
    Und natürlich Udo Pollmers EULE e.v.
    Link siehe Rucki’s Beitrag #14
    (für Suchunwillige: http://www.euleev.de/ )
    Gruss

  46. Ich weiß schon, weshalb ich Bio-Produkte BEWUSST meide.

    Ganz herzlichen Dank in diesem Zusammenhang(ehrlich gemeint!!) an Fatima Roth und den Zwitter (?) Künast für das grüne Zwangs-Bio-Logo auf den Produkten.

    So kann ich diesen Abfall nämlich immer eindeutig und schnell identifizieren!!

  47. @ UelleGuel

    Ich konstruierte den Begriff „Bio-Wildlachs“ vorsätzlich, genauso wie „Industrielachs“. Damit versuchte ich mich in einer kleinen satirischen Parodie. Was mir aber anscheinend misslungen ist.

    Alle Wortschöpfungen mit „Bio“ davor der sozialistischen Öko-Moderne sind unsinnig. Als wäre z.B. ein Huhn aus Käfighaltung oder ein Schwein aus Massentierhaltung nicht „bio“. Diese verunstaltenden Wortschöpfungen der Öko-Moderne dienen dem Zweck der Abgrenzung: „Bio“ (= gut, natürlich, gesund) und „Industrie“ (= menschengemacht, schlecht, schädlich). Das alles ist Teil einer misanthropischen, technikfeindlichen, zukunftsphobischen und selbstverachtenden Ideologie.

    Daher versuchte ich pointiert diese unsinnigen Wortspielereien aufzugreifen.

    Diese unsinnigen Wortschöpfungen tauchen allüberall auf. Genauso wie bei „erneuerbarer Energie“. Jedes Schuldkind weiß, dass Energie nicht „erneuerbar“ ist.

    Ebenso ist der Begriff der „Nachhaltigkeit“ Unsinn, genauso wie wenn von „Wasserverbrauch“ geredet bzw. dieser kritisiert wird. Und natürlich auch die Wortschöpfung der Öko-Moderne „Klimagas“, „klimaschädlich“, „Treibhauseffekt“…

    Oder schauen wir uns die Wortschöpfung „Bürger mit Migrationshintergrund“ an. Oder „Südländer“. Oder „Bereicherer unserer Kultur“.

    Wortschöpfungen der sozialistischen Öko-Moderne. Und es ist gut, wenn man diese Begriffe aufgreift und sie in das rechte Licht rückt: nämlich den Bereich der Satire und des Sarkasmus.

    Grüße

    good4you

  48. Solange noch pro menschen 80 kg lebensmittel weggeschmissen werden, ist jede diskussion sinnlos.
    Die meisten wissen gar nicht, mit wieviel mühe letztendlich ein kotelett auf dem teller landet oder die sahne auf der torte.
    Das sind die ersten, denen die ställe stinken.

    Viele können den hals nicht vollkriegen und weil vieles so billig ist, kommt es in den mülleimer.

    Wären die preise höher, was auch mir gegen den strich ginge, würden sie nicht die kühlschränke vollknallen, um die hälfte wieder zu entsorgen.
    Und die bauern müssten für ihre harte und risikoreiche arbeit nicht noch um ausgleichszahlungen betteln, weil sie von den „weltmarktpreisen“ nicht leben können.

  49. #59 vokabelsender

    Wären die preise höher, was auch mir gegen den strich ginge….
    —————————-
    ….aber ich würde sie trotzdem bezahlen.

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