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Bistum Münster biedert sich dem Islam an

Am 30.10.2012 wurde in Münster mit einem großem Festakt das „Zentrum für Islamische Theologie Münster / Osnabrück“ (ZIT) offiziell eröffnet. An diesen Standorten sollen in Zukunft islamische Nachwuchswissenschaftler, Religionsgelehrte und Lehrer für den islamischen Religionsunterricht ausgebildet werden.

(Von Westgermane / PI-Münster)

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) sprach von einem „großen Tag für die Theologie im Haus der Wissenschaft und einem großen Tag für den Dialog der Religionen“. Weiter sagte sie: „Wir wollen dazu beitragen, dass die vier Millionen Muslime, die in Deutschland leben, in unserer Gesellschaft beheimatet sein können.“

Der jetzige Leiter des ZIT, Islamwissenschaftler Prof. Mouhanad Khorchide, ist stolz darauf, dass Kooperationen mit anderen islamischen Ländern und besonders mit den Universitäten Kairo und Teheran bestehen.

Damit noch nicht genug, soll nun auch ein „repräsentativer Moschee-Komplex“ auf dem Universitätsgeländer entstehen. Wie ein Werbeprospekt der Uni Münster schreibt, wird dies „eine goldene Investition für die Zukunft der Muslime in Deutschland“ sein. Der Bau soll mit Spendengeldern finanziert werden, die nach inoffiziellen Berichten aus Katar stammen sollen.

Die katholische Kirche äußerte sich nur kurz zum Moscheebau: „Es wäre augenblicklich nicht opportun und auch wenig hilfreich, einen möglichen Moscheebau zu kommentieren“, sagte Bistums-Sprecher Karl Hagemann. „Der interreligiöse Dialog mit den Muslimen stehe auf erprobter und bewährter Grundlage.“

Kritische Stimmen zum Zentrum für Islamische Theologie gab es seitens der Kirchen bisher nicht. Gerade von der katholischen Kirche im Bistum Münster hätte man dieses erwartet. Kritikloses Schweigen der Christlichen Kirche dient wohl ausschließlich der Anbiederung an den Islam.

Einzig eine Protestaktion der Gruppe „Free Minds“ fand statt. Sie wurde aber des Uni-Geländes verwiesen. „Free Minds“ setzt sich aus Studentinnen mit muslimischem Hintergrund zusammen.

Exemplarisch. Uni-Chefin Prof. Ursula Nelles verweist kritische Proteste des Uni-Geländes.
Exemplarisch. Uni-Chefin Prof. Ursula Nelles verweist kritische Proteste des Uni-Geländes.

Die Zustände in unserem Land werden immer unerträglicher: Lehrstühle werden an Kandidaten vergeben, die radikale Muslime bevorzugen. Kritik und Protest muslimischer Frauen wird nicht geduldet und die Kirche sieht es zur Zeit als wenig hilfreich an, Kritik oder Stellungsnahmen zu äußern. Und all dies wird auch noch von unserer Politik gefördert…