Bloomberg empfiehlt Klimaretter-Obama

Erfreut meldet die deutsche Qualitätspresse, daß der irrlichternde New Yorker Bürgermeister Bloomberg Obama zur Wahl empfehle, und BILD fragte sich, ob ganz Amerika dem New Yorker Bürgermeister folge. Das tut Amerika erstens bestimmt nicht, zweitens aber zeigt sich in der vertrottelten Journaille, daß wieder kaum einer eine Ahnung hat vom amerikanischen Wahlsystem. New York wählt sowieso demokratisch Obama, und es spielt insofern gar keine Rolle. Wie immer kommt es in den USA auf die „Swing-States“ an, auf die also, wo das Ergebnis nicht feststeht. Auch dieses Mal gehört dazu Ohio. Wer in den unentschiedenen Staaten die Mehrheit in letzter Sekunde auf seine Seite bringt, wird Präsident.

Jetzt kam noch „Sandy“. Obama drückte als oberster Katastrophenhelfer weinende Hurrikan-Opfer an sich, und es ist bis dato unklar, ob ihm das in den ‚Swing States‘ hilft oder nicht. Uns kann das Wahlergebnis egal sein. Den Dilettanten Obama kennen wir, Romney wird es sicher nicht schlechter machen.

Beängstigend ist eher, daß die demokratische US-Presse jetzt auch in den europäischen Wahnsinn verfallen ist und Hurrikane zum Klimawandel rechnet und daß darum die weltweite Verblödung und finanzielle Abzocke in dieser Hinsicht wieder Auftrieb kriegen könnte. Wenn ‚Sandy‘ im Jahre 1623 die 50 Indianer in Manhattan über Bord gespült hätte, wäre die Kunde davon nicht in Schellnhubers Klimaerhitzungs-Institut in Potsdam gelangt, und keiner hätte über Hurrikane und Blackouts geredet. Das dazu!