CO2-Zeit: weniger essen, dann wird es kälter

„Less meat, less heat“, warb einst ein Beatle, und die Ökos geben keine Ruhe. Wenn sie anderen Menschen nichts diktieren und vorschreiben können, sind die Müslis unglücklich. Dänemark hat zwar die Fettsteuer gerade wieder abgeschafft, das heißt aber nicht, daß wir in zwanzig Jahren nicht vielleicht ein Essgesetz haben, mit Rationierung im grünen Bio-Supermarkt und in den staatlichen Esshallen, damit wir nicht zuviel Unökologisches essen, denn es ist erwiesen, daß wir durch Essen mehr CO2 erzeugen als durch den Verkehr. Das zumindest schreibt das Gurken- und Karottenblatt ZEIT. 

Auf Seite 2 dieses wieder einmal von einem Quotenfräulein geschriebenen Artikels erfahren wir das so:

Die fast 82 Millionen Einwohner Deutschlands verursachten durch ihre Ernährung etwa 164 Millionen CO2-Äquivalente an direkten Emissionen… Zum Vergleich: Der Verkehr trage 156 Millionen Tonnen zu den deutschen Gesamtemissionen bei… Beide Effekte zusammengenommen verursache jeder Einwohner durch seine Ernährung etwa 2,5 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr.

… Die Verbraucher sollten weniger Fleisch essen und mehr Gemüse sowie bevorzugt Saison- und Bioprodukte verwenden. Der Handel solle kleinere Portionen anbieten, ebenso wie die Gastronomie, und die Logistik entlang der Wertschöpfungskette besser koordinieren.

Danke für den Tipp! Heute Mittag gibt es bei uns fetten Schweinebraten aus einem Bauernhof-KZ (Peta) mit Massentierhaltung. Biologisch natürlich, aber ohne Ökomüsli-Siegel. Das Schwein ist nämlich auch ohne Müsli-Plakette echt biologisch. Wir essen doch keinen Gummi.