Türkisches Schulbuch: Einstein aß Juden-Seife

Darwin als AffeDer «schmutzige und unordentliche» Jude Albert Einstein aß Seife zu einer Zeit, als die Gestapo aus Juden Seife machte. Wo steht das? Richtig! In türkischen Schulbüchern! In alten? Nein, in ganz neuen. Wo? Im hintersten Anatolien? Nein. Im Schulbezirk Maltepe in Istanbul. Natürlich steht noch mehr in den Schulheften, zum Beispiel über Charles Darwin.

Von ihm wird behauptet, er habe zwei Probleme gehabt: Erstens sei er Jude gewesen und zweitens habe er seine vorstehende Stirn, seine große Nase und seine schlechten Zähne gehaßt. Statt in die Schule zu gehen, habe er Affen mit Nüssen gefüttert.

Darwin war übrigens kein Jude, und aus denen wurde auch nie Seife gemacht. Aber dies ist  egal, denn die neuen Schulhefte zeigen ganz klar, um was es geht, nämlich daß die Islamisierung in der Türkei von oben gewollt ist und fortschreitet. Da ist Darwin natürlich ein Feindbild.

Deutschland und die EU zahlen viele Milliarden an Entwicklungshilfe. Beide Institutionen beschäftigen Zehntausende von Beamten und alimentieren Tausende von Instituten, Studien und NGOs. Es ist eine Schande, daß wir nicht für wenig Geld in fünf Nebenzimmern der gigantischen Behörden ein paar wenige arabische, türkische und andere Übersetzer anstellen, welche Schulbücher und anderes Schrifttum der islamischen Staaten übersetzen und auswerten. Uns würden die Augen übergehen. Und bevor man Entwicklungshilfe zahlt und EU-Beitritte verspricht, könnten die Schweinereien aufs Tapet kommen. Es soll doch keiner glauben, das sei ein Einzelfall. Links dazu: Financial Times und  die türkische Zeitung Radikal.