ZDF-Journalist Hans KobersteinGelegentlich bedarf es beim Betrachten gewisser Fernsehformate ein gerüttelt Maß an Gleichmut. Dabei geht es nicht um oft gescholtene prekariatsnahe Formate, im Gegenteil. Was mich immer wieder und zunehmend mehr erschüttert, sind nicht mehr nur die als „wissenschaftlich“ getarnten Beiträge eines Professor Lesch („Abenteuer Forschung“) oder Ranga Yogeshwar („Quarks&Co.“), besonders zu den drängenden Fragen der unsäglichen Energiewende.

(Von Westerwälder)

Nein, mittlerweile betätigt sich so gut wie jeder Journalist in den verschiedensten Medienformen als Energiewendeexperte, -aufklärer oder -vordenker. Auf kritische Kommentare erhält man dann Antworten, die unumwunden nahelegen, das den Herren und besonders Damen der journalistischen Lohnschreiber und -rednerzunft Kritik schlicht am Arsch vorbeigeht. Die Faktenresistenz gewisser Tagesthemen- und Heute-Moderatoren ist ja bereits Legende.

Einen krassen Fall der energietechnischen Volksverdummung lieferte zum Beispiel am 20. Juni das Expertenteam von ZDFzoom. Nach widerwilliger Konsumierung des Beitrages „Unter Strom – Der Kampf um die Energiewende(Video am Ende dieses Beitrags) schaute ich mir interessehalber die beruflichen Qualifikationen der zoom-Redaktion hinsichtlich MINT an, denn irgend etwas muss einen Redakteur ja befähigen, qualifizierte Beiträge zu wissenschaftlichen, technischen oder volkswirtschaftlichen Fragen zu produzieren. Die Qualifikationen lesen sich wie das Who is Who der zwei linken Hände: Journalistenschule für Politik und Wirtschaft, Politikwissenschaft, Jura und Soziologie, VWL sozialwissenschaftlicher Richtung, Geschichte, Orientalistik und Ethnologie, Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaft, Filmwissenschaft und Publizistik und weiteres Artverwandtes. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie wird aber keinesfalls besser oder aussagekräftiger.

Wenn also die fachspezifischen Qualifikationen nichts hergeben, wie steht es dann mit der offenbar reichlich vorhandenen journalistischen Qualifikation und deren Anwendung? Was ist mit sauberer Recherche, differenzierter Darstellung, sorgfältiger Abwägung von Relevanz und Kritik zum Thema, also dem Handwerkszeug des Journalisten? Bittere Realität: Nicht mal die handwerklichen Grundfähigkeiten sind zu sehen. Stattdessen Lobbyarbeit für die Abzocker der Wind- und Solarsubventionen, fehlinformierte und -geleitete Bürgerbeteiligungen in totgeborene Projekte, Schuldzuweisungen an energieintensive Betriebe, ideologische Schönfärberei – und immer wenn’s gerade passt ein bisschen Kapitalismus-Kritik. Einigermaßen witzig fand ich dann die Stelle, wo der Redakteur todesmutig Aufklärung von den Energieversorgern hinsichtlich des schleppenden Netzausbaus fordert. Ich an seiner Stelle hätte es bei den Netzbetreibern versucht…

Im Film beispielhaft das sicher schöne Städtchen Murrhardt. Lauter ökologische Energieerzeugungsarten, eine clevere Insellösung an der anderen, auf kommunaler Ebene notdürftig miteinander vernetzt und alles begleitet von einsichtigen Unternehmern, wohlwollenden, weil kenntnisfreien und ahnungslosen Bürgern (wobei da wohl eher die gutbetuchten gemeint sind) und absolut unbeeinflussbar von volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Allerdings kein Wort über die Höhe der Investitionen, über Zins und Tilgung, über tatsächlich konstant über einen bestimmten Zeitraum erzeugte und eingespeiste elektrische Arbeit. Kein Wort über den regeltechnischen Aufwand. Keines über Flächenverbrauch oder Wirkungsgrade, Speicherkapazitäten, Grundlast- und /oder Regelkraftwerke. Landschaftsverschandlung als lässlich hinzunehmende Begleiterscheinung der energietechnischen Zukunft. Eine ingenieurtechnische Binsenweisheit besagt, dass man mit entsprechendem Aufwand eigentlich so gut wie alles bauen kann. Entscheidend bleibt die Kosten-Nutzen-Rechnung. Und die möchte ich in Murrhardt mal ohne die EEG-Subventionen sehen.

Nun kann man über technische Machbarkeit reden. Man kann auch über betriebswirtschaftliche Kenngrößen reden und über Sinn und Unsinn finanzieller Subventionen.

Worüber man aber dringend reden muss, ist die politische und ideologische Verdummungsstrategie der mit Gebührengeldern gemästeten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Bestenfalls fachlich mittelmäßig bewanderte Redakteure verkaufen ihrem Publikum hochkomplexe Sachverhalte als einfache Wahrheiten, bebildert mit ausschließlich positiven Beispielen. Gefahr für Reputation oder Karriere oder gar die berufliche oder persönliche Existenz ist im Konsensfahrwasser des Mainstreams ja nahezu ausgeschlossen. Aber Mittelmaß blickt immer nach unten. Und erblickt dort freudetrunken die ersten Ergebnisse der medialen und politischen Korruption. In Energiegenossenschaften verheizen willige Opportunisten mit Dollarzeichen in den Augen die Kohle von gutgläubigen Idioten. Perfekt gemachte subventionsgestützte Fernsteuerung. Die im Schuldensumpf zappelnden Kommunen greifen natürlich nach dem von grüngläubigen Politikern hingehaltenen Energiewendestrohhalm, um wenigstens die grundlegenden Aufgaben mit den Pachteinnahmen der WKA-Betreiber finanzieren zu können. In Jahrzehnten von Natur- und Umweltschützern und „Grünen“ jeder politischen Schattierung erkämpfte Fortschritte bei der Bewahrung unserer natürlichen Umwelt werden von eben diesen jetzt selbst wieder ausgehebelt. Ein ökologistischer Wendemechanismus, der natürlich vorübergehend aber alternativlos ist.

Wenn man zu diesen Punkten in den diversen Wissenschaftssendungen nach kritischen Aufmachern auch mal eine ansatzweise ehrliche Antwort statt des persönlichen, wenn auch „gut gemeinten“, politisch korrekten Standpunktes des verantwortlichen Redakteurs bekommen würde, dann könnte man ja Licht am Ende des Tunnels erkennen. Wobei, es leider zu vermuten ist, dass die Redakteure noch nicht mal erkannt haben, dass sie in einem Tunnel sind. Und der entgegenkommende Zug sein Licht ausgeschaltet hat…

Da in absehbarer Zeit die Redaktionswünsche zur Energiewende dem Zug begegnen, werden unsere Medienschaffenden gewiss gern die Verantwortung für die in der Drucksache 17/5672 des Deutschen Bundestages dargelegte Technikfolgenabschätzung übernehmen:

„Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“

Bis dahin müssen wir uns wohl oder übel mit den Resten dessen zufrieden geben, was einst Qualitätsjournalismus hieß. Einfacher gesagt, die journalistische Dummheit hat eine Größe erreicht, die sie für den Normalbürger unsichtbar werden lässt.

Hier die ZDF-Sendung „Unter Strom – Der Kampf um die Energiewende“ in zwei Teilen:

(Foto oben: ZDF-Journalist Hans Koberstein)

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67 KOMMENTARE

  1. Es fällt allgemein auf, dass die Qualität von Medienbeiträgen ein Niveau erreicht hat, das man (im öffentlich-rechtlichen TV Bereich gerade auch wegen der GEZ Zwangssteuer) nur noch als Frechheit bezeichnen kann.

    Und das, abseits ideologischer Einfärbungen, inzwischen auch durchgehend auf fachlicher Ebene.

    Viele werden es kennen: Wenn sich Journalisten einem Thema annehmen, bei dem man sich selbst wirklich gut auskennt (weil man vielleicht beruflich damit zu tun hat oder es einfach als Hobby hat), dann kommen regelmäßig Beiträge heraus, die einfach nur noch peinlich sind. Und in den Kommentarspalten lassen das immer mehr Leser und Zuschauer die Verantwortlichen auch wissen.

    Schaut man sich an das bei Medienheinis überdurchschnittlich viele Linksgrüne präsent sind, wundert das auch nicht. Abgesehen von einigen echten Idealisten ist dieses Klientel nicht unbedingt für herausragende Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein bekannt.

    Um es auf einen Nenner zu bringen: Je linker die Medien werden, um so qualitativ schlechter werden sie auch.

  2. Eine andere Kommentatorin schrieb es letztens schon (unter Kewils Artikel zur linken Dominanz in den Medien): Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem sozialistischen Dummneid in der Journaille und der fehlenden Qualifikation der Schreiberlinge. Journalisten werden nun mal nicht die Klügsten, sondern diejenigen, die nichts Vernünftiges geschafft haben.

  3. Marktwirtschaftlich betrachtet ist diese Entwicklung nur logisch.

    Wenn es jemand zum Spezialisten gebracht hat, wird der dann Journalist? In Zeiten des Fachkräftemangels kann der in der Indurstrie bzw. im Wirtschaftsunternehmen ein mehrfaches verdienen.

    Das erklärt das armselige Niveau der Qualitätspressse. Kompetenz wird durch Ideologie ersetzt. Ein paar willige Praktikanten und 400 Oiro-Kräfte müssen dann die Agenturmeldungen abtippen.

    Wenn Not am Mann ist, wird aus dem Automechaniker halt bei aktutem Blinddarm ein Chirurg…

  4. Und die gleiche „fachliche Qualifikation“ wie die Qualitätsjournaille hat auch das Regierungspersonal.

    Aber die werden ja immer wieder gewählt, zumindest teilweise.

    Die gesteuerte Verdummung Deutschlands ist wohl nicht mehr aufzuhalten.

  5. Qualitätsjournalismus zur Energiewende? Da kann ich mithalten!

    Kölner Studenten sparen Strom
    „Die Energiewende im Rheinland“ – 13 Studenten der Kölner Journalistenschule haben in Zusammenarbeit mit ksta.de ein Projekt zum Thema Strom aufgebaut. Auf der Internetseite neunkw.de gibt es Texte, Bilder und Videos zum Thema Stromsparen.

    http://www.ksta.de/campus/neun-kw-koelner-studenten-sparen-strom,15189650,20735384.html

    oder hier.. aus dem gleichen sozialistischen Tageblatt.

    Ein grünes Gewissen
    Eigentlich ist Ökostrom gar nicht so viel teurer als Strom aus der Grundversorgung. Eigentlich könnte man doch wechseln. Für die Umwelt – und vor allem das gute Gewissen. Doch der Wechsel, ist gar nicht so einfach.
    http://www.ksta.de/wirtschaft/oekostrom-ein-gruenes-gewissen,15187248,20736138.html

    Dort werden Fachleute geboren. Wer braucht schon MINT, wenn man darüber berichten kann?

  6. Einfacher gesagt, die journalistische Dummheit hat eine Größe erreicht, die sie für den Normalbürger unsichtbar werden lässt.

    Eine ganz wichtige Feststellung!

    Und ein vorzüglicher Artikel, Westerwälder!

  7. 1.: immer mehr Menschen machen die gleichen Feststellungen über unsere Medien
    2.: den Medien bleibt dies, dem www sei Dank, nicht verborgen und sie müssen sich dazu positionieren
    3.: altes Muster dabei: in Abwesenheit von Fakten wird die Ideologie bemüht.

    Abhilfe: wer nichts rechtes weiß, sollte besser das Brotloch halten.

    Allein durch die Paarung von Selbstüberschätzung der eigenen Kompetenz mit einem messianischen Sendungsbewußtsein (Schaffung eines besseren Menschen, Rettung des Planeten vor der Fliehkraft durch Einreichung einer Protestnote gegen die unmenschliche Rotation und so weiter) würde es sich nur um Einzelbeispiele handeln, die keiner hört. Aber: da es in den Köpfen viel zu vieler Rezipienten des Unsinns genau so aussieht wie in denen der Erzeuger des Unsinns kommt es zu einer Resonanz, deren Entdämpfung durch Zwangszuwendung materieller Güter und durch Auslobung von Preisen und Ehrungen zu einem überdimensionalen Aufblühen des Unfugs führt: wir bestaunen eine Riesen-Rose aus Kot.

    Kurz: Kretin bezahlt und ehrt Pletin. Pletin verarscht Kretin. Kreatin bedankt sich auch noch.

    Wir sind alle zu Insassen einer gigantischen Anstalt geworden.

  8. #1 Eugen von Savoyen (01. Nov 2012 10:30)

    Viele werden es kennen: Wenn sich Journalisten einem Thema annehmen, bei dem man sich selbst wirklich gut auskennt (weil man vielleicht beruflich damit zu tun hat oder es einfach als Hobby hat), dann kommen regelmäßig Beiträge heraus, die einfach nur noch peinlich sind.

    Das war allerdings schon vor 25 Jahren so. Genauer: seit in den 70er Jahren die linken Uni-Abgänger sich in Massen u.a. dem Journalistenberuf zuwandten.

  9. Wie sagte die Energieministerin in Rheinland -Pfalz, von den Grünen, (Frau) Eveline Lemke:

    “ Öfter mal das Licht ausschalten!“

    Beim Vierpersonenhaushalt spart man vierfach!

    Applaus, Applaus….!!!!

  10. „Technikfolgenabschätzung“ ist übrigens auch ein Begriff, der Ende der 70er Jahre durch die grüne Technologiekritik etabliert wurde.

    Ganz faszinierend: in einem Semester lehrten die Soziologen noch die Hintergründe der Marxschen Werttheorie – im nächsten Semester waren sie Technologiespezialisten und kaprizierten sich auf die neue Wissenschaft der „Technikfolgenabschätzung“. Einfach so – von einem Tag auf den anderen. Kawumm!

    Wer hat die „gebrieft“?

  11. Einfacher gesagt, die journalistische Dummheit hat eine Größe erreicht, die sie für den Normalbürger unsichtbar werden lässt.

    Sehr gut. Genauso gut wie der Beitrag.

    Mein Lieblingsbeispiel für die vollkomene Verblödung Mediendeutschlands im Jahr 2012 ist dieses hier:

    30. März „Earth Hour“:

    http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/klima-aktion-berlin-schaltet-licht-aus-article1424399.html

    10 bis 21. Oktober „Festival of Lights“:

    http://www.berlin.de/kultur-und-tickets/events/festival_of_lights_berlin/

  12. Dadurch, dass die Netzparität so gut wie erreicht ist, könnten sich Investitionen gerade oberbayrischer Kommunen (Stichwort Globalstrahlungsindex ) in Fotovoltaik durchaus rechnen. Wichtig ist, dass die Subventionen noch schneller gesenkt werden, als dies im Moment geplant ist.

  13. Im Zeitalter des Internet ist es eh interessanter die Beiträge in den Blogs zum Artikel (sofern möglich und unzensiert) zu lesen. Da tummeln sich oft Fachleute, die zum Thema was sagen können. Die Kompetenz der Leute muss man halt selbst abschätzen. Mit der Zeit hat man ja etwas Übung darin.

    Ich Zusammenhang der Windkraft habe ich mal gelesen, dass der Offshore-Windstrom, der ja hochsubventioniert ist, bei Überlast nicht einfach entsorgt werden kann (man kann die Windräder nicht einfach abkoppeln), sondern man muss jetzt nochmal Geld in die Hand nehmen und den Polen als Abnehmen des überflüssigen Stormes auch noch vergüten.

    Schilda war da eine Insel von Hochbegabten dagegen…..

  14. #8 Stefan Cel Mare (01. Nov 2012 11:03)

    Danke für die Erinnerung! Ja, das Ding „Technikfolgenabschätzung“ fiel von jetzt auf gleich vom Himmmel und wimmelte plötzlich überall herum – vom Vorlesungsverzeichnis bis zu den EU-weiten Kongressen, die sofort von den Studenten, die seit 1985 in der nagelneuen AEGEE organisiert waren, noch im Gründungsjahr von Westberlin über Amsterdam bis Lissabon beflissen fleißig und wichtigtuerisch und weltretterisch organisiert wurden. Das war damals „der“ Renner.

  15. Es nervt am meisten das man diese Lügentiraden auch noch bezahlt.

    man sollte dei GEZ Gebür (Einzugsermächtigung) bei der nächsten abbuchung einfach mal zurückfordern.

    Wäre bestimmt interesant zu erfachren was passiert wenn das viele machen.

  16. Hier ein paar – wenn auch ältere Links zum Thema:

    Die Energiewende aus der Sicht eines Netzbetreibers:

    http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/2012/06/essay-die-energiewende-in-der-sicht.html

    Grundlagen (sehr empfehlenswert): Nachdenken über „Energie“

    http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/2011/08/essay-nachdenken-uber-energie.html

    Der Irrsinn „Stromvergasung“: Wind im Tank – Flaute im Portmonnaie

    http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/2011/11/essay-wind-im-tank-flaute-im.html

    Wer es noch nicht mitbekommen hat: Die Energiewende ist längst gescheitert:

    http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/2011/12/die-energiewende-ist-schon-gescheitert.html

    Und hier etwas über die geplanten neuen Sehenswürdigkeiten Bayerns:

    Bayern, das erste Land mit rotierenden Gipfelkreuzen

    http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/2012/05/bayern-das-erste-land-mit-rotierenden.html

    Gruß K.H.

  17. Die „OP“ (eine Zeitung aus Marburg) hatte eine Journalistin zum Termin „Einweihung einer Photovoltaikanlage“ geschickt. Im Text wurde dann die technische Ausstattung beschrieben: mit Hilfe eines Wechseltrichters wird der in den Solarmodulen entstehende Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist.
    Richtig wäre gewesen: Wechselrichter

  18. …und was „strafverschärfend“ hinzukommt:
    1. die Sanktionsbewährung der ideologischen Paraphrasen („bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt…“: a la wer etwas gegen den Klimawandel sagt, ist schließlich auch gegen den Frieden)
    2. die Unverholenheit, die chuzpe, mit der von den Rezipienten des Unfugs Stilleschweigen über denselben erwartet wird

    Das hat es zu DDR-Zeiten gegeben, das gibt es im Westen…
    Rettung ist nicht in Sicht, nicht für die Masse.
    Drum gehe in dich, lieber Leser schmunzele über den Blödsinn (hat ja auch ein bisschen Unterhaltungswert) und versuche, wenigstens deine Kinder zu logisch denkenden Menschen zu erziehen.

  19. #11 Woolloomooloo

    Lesen Sie mal im EEG nach, da steht das drinn.

    § 12 Härtefallregelung
    (1) Wird die Einspeisung von Strom aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, Grubengas oder Kraft-Wärme-Kopplung wegen eines Netzengpasses im Sinne von § 11 Absatz 1 reduziert, sind die von der Maßnahme betroffenen Betreiberinnen und Betreiber abweichend von § 13 Absatz 4 des Energiewirtschaftsgesetzes für 95 Prozent der entgangenen Einnahmen zuzüglich der zusätzlichen Aufwendungen und abzüglich der ersparten Aufwendungen zu entschädigen. Übersteigen die entgangenen Einnahmen nach Satz 1 in einem Jahr 1 Prozent der Einnahmen dieses Jahres, sind die von der Regelung betroffenen Betreiberinnen und Betreiber ab diesem Zeitpunkt zu 100 Prozent zu entschädigen. Der Netzbetreiber, in dessen Netz die Ursache für die Regelung nach § 11 liegt, hat die Kosten der Entschädigung zu tragen. Gegenüber den betroffenen Betreiberinnen und Betreibern haftet er gesamtschuldnerisch mit dem Netzbetreiber, an dessen Netz die Anlage angeschlossen ist.
    (2) Der Netzbetreiber kann die Kosten nach Absatz 1 bei der Ermittlung der Netzentgelte in Ansatz bringen, soweit die Maßnahme erforderlich war und er sie nicht zu vertreten hat. Der Netzbetreiber hat sie insbesondere zu vertreten, soweit er nicht alle Möglichkeiten zur Optimierung, zur Verstärkung und zum Ausbau des Netzes ausgeschöpft hat.
    (3) Schadensersatzansprüche von Anlagenbetreiberinnen und -betreibern gegen den Netzbetreiber bleiben unberührt.

    Zum EEG http://tinyurl.com/9yznbbx

  20. Gestern Abend im ZDF: eine Reportage über die Park Avenue in New York (Manhattan): Auch hier nichts anderes als Kritik am Kapitalismus: Da wohnen neben denen, die es zu was gebracht haben, auch solche, die es zu nichts gebracht haben. Was für ’ne Ungerechtigkeit. Das hat natürlich alles nichts damit zu tun, dass die einen bis zum Umfallen schuften, während die anderen schon die verweigert und lieber Drogen eingepfiffen haben, sondern weil die Reichen immer reicher werden, sodass die Armen immer ärmer werden. Ist wohl ein Naturgesetz… Man kann von einem deutschen Sender zum anderen zappen: Überall erfährt man, dass die Amis Schweine sind, der Kapitalismus nichts taugt und der Islam friedlich ist. Wir Weißen sind BÖSE (außer den Linken und Grünen). Am Besten wäre es, wir hängen uns alle auf.

  21. Mit dem Öko-strom ist es wie mit der Riester-Rente!

    “ Irgendwan, zahlt sich DAS aus!“

    Bloss für “ WEN “ ???

    Das, sagen sie NICHT!!!

  22. Hier auch ein treffender Hinweis auf den ZwangsDF-Journalismus:
    ttp://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/zdf-big-brother-claus-kleber-waermer-ist-kaelter-wintereinbruch-ist-folge-des-rapiden-klimawandels/

    Merke: Kälte kommt vom Klima, der Wirbelsturm vomm Wetter

  23. Es gibt nur ein wirklich wichtiges Kriterium das ein heutiger Journalist erfüllen muss – dass ist die political correctness.

    Das widerrum schließt zu viel Wissen (von Haus aus aufgrund einer vernünftigen Bildung, oder aufgrund entsprechender tiefgründiger Recherge) aus – denn Fakten richten sich nicht nach political correctness.

    Aus diesem Grund ist es nicht aktive Verdummung, sonder die meisten Journalisten (ja, richtig, nicht alle ;-)) sind so blöd und glauben den Unsinn den sie verzapfen.

  24. Und damit die Bürger auch jeden, ihnen von den Qualitätsmedien vorgesetzten Mist, glauben, muss mit der Indoktrination, nach real-sozialistischem Vorbild in der Kinderkrippe begonnen werden. Die Erziehung der Kinder in der Familie könnte zu viele kritische Denker erzeugen. Die Informationsfreiheit ist zu einer staatlich gelenkten Informationsselektion verkommen. Die EUdSSR befindet sich schon jetzt in guter Gesellschaft mit Russland, Weissrussland und der Ukraine.

  25. Eine der Offensichtlichsten Lügen der Medien wurde am 27.10.2012 gesendet.
    Siehe hier. http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=rtTdjxqHTqs

    Dagegen wurden Meldungen wie diese „Reuters Studie: Mikroben haben Ölschwaden im Golf von Mexiko vernichtet
    Mittwoch, 25. August 2010, 08:10 Uhr“
    http://tinyurl.com/37joml6

    Von unseren Medien einfach nicht gesendet.

    Allergings gab es auch Sendungen wie diese
    Das Geheimnis der Wolken auf ARTE die die Arbeit der AtmosphärenPhysikers Swensmark dokumentiert.
    Die heute noch auf Youtube abrufbar ist.
    Link http://tinyurl.com/3yuek59

  26. Was hat man denn hier gegen Rangar Yogeshwar? Der ist mir doch als ausgesprochener Atomkraftfreund in Erinnerung und hat daraus auch im Fernsehen nie einen Hehl gemacht.

  27. Gladio – Geheimarmeen in Europa
    3SAT 20:15

    Eine Serie von Bombenanschlägen erschüttert Italien von den 1960er bis in die 1980er Jahre. 1969 sterben in Mailand 16 Menschen bei einem Bombenanschlag. Im August 1980 detoniert eine versteckte Zeitbombe im Wartesaal des Bahnhof Central in Bologna. Dabei werden 85 Menschen getötet. Im September des gleichen Jahres gibt es auch in Deutschland Bombenopfer: Beim Münchner Oktoberfestattentat, dem schwerste Anschlag in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sterben 13 Menschen. Im Lauf der Jahre häufen sich die Indizien, dass diese Anschläge in einem Zusammenhang stehen. Alle Täter kamen aus dem Umfeld rechtsradikaler Gruppen. Mehrfach wurde militärischer Sprengstoff benutzt. Die Spuren führen zu einer westeuropäischen geheimen Struktur, koordiniert von der NATO und den nationalen Geheimdiensten – ohne parlamentarische Kontrolle. Ihr Name: ‚Stay behind‘, später auch ‚Gladio‘. Die Dokumentation ‚Gladio – Geheimarmeen in Europa‘ fragt: Was verbirgt sich hinter Gladio? Haben Rechtsextremisten Gladio-Strukturen auch in Deutschland benutzt, um ihre politischen Ziele zu verfolgen? (Senderinfo)

  28. Hallo, westerwälder
    ein dickes „SUPER“ für den Beitrag!!! Hoffentlich kapiern einige hier im blog die Aussagen.

    #11 Woolloomooloo
    ……. sondern man muss jetzt nochmal Geld in die Hand nehmen und den Polen als Abnehmen des überflüssigen Stormes auch noch vergüten…
    ——–
    ..wenn diese den Dreck denn abnehmen. Die Polen sind dabei Querregeltransformatoren zu installieren (oder haben sie schon installiert), um den Schrottstrom aus Schlandschen Windmühlen und Sonnenpaddel überhaupt in einem (ziemlich engen) Fenster auszuregeln und so für sich nutzbar zu machen. Wird dieses Fenster überschritten, wird Schlandscher Schrottstrom (und Schland)einfach abgetrennt, da man nicht bereit ist, durch dessen dauerndes Oszillieren sich die eigenen Kraftwerke kaputtzufahren.
    Österreich hat es da besser- die füllen mit dem von Schland geschenkten Müll ihre Pumpspeicherbecken und verkaufen dann mit dem daraus generierten (gespeicherten) Strom den schlandschen Zipfelmützen ebendiesen (von den Zipfelmützen geschenkten oder fürs Abnehmen von diesen bezahlten) als Puffer bei (u.A.) Windstille oder Dunkelheit zurück, und das zu vollem Preis!
    Deutschland verblödet!

  29. Die sog. Wissenschaftsjournalisten sind Teil und williges Handlanger des Systems.

    Sie umgibt die Aura der Wissenschaft, was ihre Aussagen immer als richtig erscheinen lässt. Sie können dem blöden Volk alles verklickern, da sie kraft ihrer (angeblich) wissenschaftlichen Kenntnisse als quasi unangreifbar angesehen werden.
    Wenn es irgendwo noch einen Zweifel an einer bestimmten Politik (Umwelt) gibt oder wenn bestimmte Aussagen widerlegt werden müssen (Sarrazin), dann kommen die neuen Popstars des Staatsfernsehens als ultimative V-Waffe zum Einsatz, um jede dem System gefährliche Kritik mit einem Teppich von „wissenschaftlichem“ Napalm im Keim zu ersticken. Und die meisten glauben das, weil sie es nicht besser wissen (können) und/oder weil sie es nicht widerlegen können.

  30. Auch in der Wortwahl kommt das „Expertenwissen“ zum Ausdruck. Man spricht schon mal von CO2-Verbrauch, na bestens! Eneuerbare Energie, Energie ist wandelbar, nicht aber erneuerbar. Endliche Energieträger, unsere Sonne ist auch endlich und schon gar nicht erneuerbar. Meine Kinder lachen sich halbtot, wenn sie das Wort „Experte“ hören, seit ich ihnen sagte, sie sollen „Experte“ mit „Dummschwätzer“ gleichsetzen.

  31. #13 Woolloomooloo (01. Nov 2012 11:09)
    Ich Zusammenhang der Windkraft habe ich mal gelesen, dass der Offshore-Windstrom, der ja hochsubventioniert ist, bei Überlast nicht einfach entsorgt werden kann (man kann die Windräder nicht einfach abkoppeln)….

    Das ist richtig. Eine Windkraftanlage braucht den magnetischen Widerstand der Energieerzeugung, um nicht durchzudrehen. D.h. bei Wind erzeugt das Teil Energie, die dann irgendwo verbraucht werden muss. Die Blattverstellung ist eine Variante, Bremsen eine Alternative.

    Das wirklich große Problem einer WKA ist, das wir nur sehr selten, einen konstanten Windfluss haben.
    Es wäre vergleichbar mit der Aufgabe, 50 km/h mit dem Auto zu fahren, wo die Drehzahl beliebig varriert und man keinen Einfluss darauf hat.

    Leichter ist es bei klassischen Kraftwerken. Da erzeugt man einen bestimmten Druck in der Brennkammer und man kann bedarfsorientiert Dampf auf die Turbinen geben oder überflüssigen Wasserdampf einfach in die Umwelt ablassen.

    Bei einer WKA ist eine bedarfsorientierte Steuerung gar unmöglich, da die zugefügte Energie (der Wind) eine unbekannte Variable ist und ständig schwankt.

    Nennleistungs Lüge.
    Die bei WKA angegebenen Nennleistungen beziehen sich auf Volllast. Das bedeutet in der Regel, bei 12,5m/s (manchmal sogar 15m/s). Energieertrag zu Windgeschwindigkeit ist eine cubische Funktion.

    hier die Leistungskurve einer Enercon 82 http://gegenwind.stoeckelsberg.de/images/stories/Leistung_E82.jpg

    Die Anlage ist eine 2,3MW Anlage. Auf der Kurve läßt sich gut erkennen, das es 15m/s bedarf, um die Nennleistung von 2,3MW zu erreichen. = steifer Wind. Diese Nennleistung wird im Jahresschnitt (bei Offshore Anlagen) vielleicht 10-15% erreicht, der Rest liegt drunter.
    Beim Drunter kommen wir zum eigentlichen Problem. Halber Wind ist nicht gleich halber Energieertrag. Durch die kubische Funktion liegen wir bei halben Wind noch gut bei 35% der Leistung. Noch weiter drunter = noch viel schlechter.

    Damit die Windkraft Blase nicht so auffällt, reguliert man lieber ein klassisches Kraftwerk (da es überhaupt möglich ist) und läßt die Windräder laufen. Dadurch erhöht sich die anteilig erzeugte Energie durch WKAs, doch das deshalb überflüssiger Wasserdampf eines klassischen Kraftwerks weggeblasen wird, sagt niemand. Den ein klassisches Kraftwerk, wird wegen einer Verbraucherlücke keinen Kessel runterfahren.

    Unsere linken öko Journalisten, die ausser über ideologischer Verblendung, kein weiteres Wissen haben, sehen nur Windräder die sich drehen und das sich dreht ist toll. So wie deren Hirne.

  32. Wir können hier natürlich mit der wohlfeilen Erklärung, es handele sich um schlichte Einfalt unserer Medienschaffenden einem unerhörten Irrtum aufgesessen sein. Was, wenn die gar nicht so unbelastet von Fachwissen sind? Was, wenn sie ihrer fast schon weltanschaulichen Maxime nachgehen, nach der sie einfach nur das gelten lassen, was ihnen in den Kram passt: denen obliegt nicht die Erforschung der welt, denen obliegt die Erklärung derselben. und da sie es nach Marx nicht bei der Erklärung bleiben lassen, sondern da es ja darauf ankommt, die welt zu verändern, machen sie dies. Einschließlich dem Ignorieren von Fakten, sobald diese nicht kongruent dem großen Ziel sind. Es muss ja nur oft genug wiederholt werden. Und das Volk tut denen den Gefallen und glaubt ihnen. Es wurde ja oft genug gesagt, da muss doch was dran sein: Schwarmblödheit, ein verlässlicher Prädiktor des Erfolgs journalistischer Arbeit.

    Schließlich hat sich in der realen Welt Faktenwissen doch immer nur als störend herausgestellt, wenn es um die Durchsetzung gewisser politischer Interessen geht. Sind denn nach dieser Erkenntnis nicht sämtliche Feldherrenhügel der Institutionen dementsprechend personell besetzt?

    Guckt euch das doch mal an: nirgendwo Fachleute an den Schaltstellen der Macht! Wie war denn das Gremium besetzt, dass die Energiewende fachlich untermauern sollte?

    Die Medienschaffenden spiegeln nur den Mechanismus wider, dem die Macht im Lande folgt.

    Hier tut sich ein weitere gesetzmäßiger Zusammenhang auf: je fachlich inkompetenter, desto politisch erfolgreicher.

    Welche Ideologien bedienen sich dieser Erkenntnis?

  33. In totalitären Staaten spielt es keine Rolle, was wissenschaftlich Sache ist. Hauptsache die Berichte in Funk und Fernsehen passen zur Propaganda. Oh Gott- ich dachte immer wir wären kein totalitärer Staat. Aber das ZDF ist da häufig an erster Stelle, wenns um passende Berichte geht. Hauptsache es passt zur Doktrien: Energiewende gut, Atomenergie scheisse. Aber auch der adipöse Umweltminister lügt: Er sagte: man kann durch Handeln ca 1/3 Energie einsparen (33 %) Humburg es waren nicht mal 10 %. Die nehmen sich alle nicht viel. Von Wahrhaftigkeit ist da wenig zu hören. Die Energiewende muss durchgeboxt werden, notfalls mit Gewalt oder was? Da explodiert durch ein Erdbeben im fernen Japan ein Reaktor – und „wir“ machen uns hier in die Hosen. Die Atomkraft ist eine sichere und saubere Energie und günstig. Die Fakten werden natürlich ignoriert. Dann lagert man die Fässer halt in Gorleben ein. Was müssen die sich in die Hose machen ! Man kann auch woanders hinziehen. Frankreich hat viel Atomenergie – da sind die Preise viel günstiger. Nur bei uns muss auch die Energie politisch korrekt sein.

  34. Wenn erst mal die Lichter ausgehen, der Energiewende sei dank, werden die linksgrünen vielleicht merken das da irgendwas nicht mit der Realität übereinstimmt.
    Ach was, die merken garnichts mehr, da ist Hopfen und Malz verloren.
    Wenn´s dunkel wird war es die Energiewirtschaft.

  35. Und immer wieder widerlich ist dieser gruenpopulistischer Jargon in Werbung und anderen Medienbeitraegen:

    Sichere Energie. Saubere Energie. Alternative Energie. Attraktive Energie. Gruene Energie, et cetera. Und in Anbetracht des Energieerhaltungssatzes der groesste Schwachsinn: Erneuerbare Energie.

    Energiewandel. Auch so ein schwachsinniger, kuenstlicher Ausdruck.

    Das Wort kann eine effektive Waffe sein, die meisten lassen sich damit
    bedrohen.

  36. Ich möchte zur allgemeinen Erheiterung und Bestätigung eines zutiefst ideologischen, planwirtschaftlichen Systems den Beitrag beisteuern, den Altmeier gerade in der Welt losließ, sozusagen Peterchens Mondfahrt:

    „Die Energiewende war unsere Mondlandung.“

    Ich habe die Schnauze von Sprücheklopfern („Die Sonne schickt keine Rechnung“) so voll, die pausenlos irgendwelche dümmlichen Einzeiler absondern, statt sich mal mit naturwissenschaftlichen Grundlagen auseinanderzusetzen und dann gegenüber Erwachsenen so zu reden und zu argumentieren, wie man es von Erwachsenen erwartet und sich nicht verhält wie eine Kindergärtnerin, die vergnügt kräht „Eideidei, gleich kommt der Kasper; soll der Kasper kommen und dem bööööseen Krokodil mit seiner Klatsche Haue geben?“

    >blockquote>Jedes Land braucht im Laufe seiner Geschichte alle paar Jahrzehnte ein Projekt, das fasziniert und bannt. Das war die Mondlandung der Amerikaner. Das war der Wiederaufbau, es war die deutsche Einheit. Und jetzt kommt die Energiewende.“

    Das Politbüro befiehlt: „Jetzt alle mal fasziniert sein.“ Und wer nicht fasziniert ist? Der das Ganze als den Schwachsinn und das Politmanöver und den Bruch des Koalitionsvertrages und geltender Verträge (Laufzeitverlängerung) durchschaut, als was es nach der vollkommen irrationalen, kollektiv inszenierten Fuku-Hysterie gedacht war?

    Wohin die Anordnung des Politbüros führt, was Bürger gefälligst zu fühlen und zu denken haben, sieht man an Mordkorea: „Jetzt alle mal um Kim weinen.“ Und wer nicht beflissen mitweint, wird erschossen. Es ist nicht Aufgabe von gewählten Politikern – und Altmaier ist noch nicht mal das – dem Souverän vorzuschreiben, was er zu denken hat. Wofür sich der Bürger begeistert uind wofür nicht, ist ganz allein seine Sache. Das kann – freiwillig – zu einer gemeinsamen Begeisterung führen, muß aber nicht.

    Das Umweltbewusstsein fängt in der Kita an.

    Nein. Kein Fußbreit staatlich-ideologischer Gehirnwäsche von Kindern.

    „Außerdem zahlt die Mehrheit der Deutschen gerne für die Energiewende“

    Wuhahahahahaha!

    Alles, was Apparatschik Altmaier absondert, demonstriert ein ideologisches, undemokratisches, fast schon stalinistisches Denken (man denke an die aberwitzigen, unrentablen, gigantomanischen, völlig idiotischen aber ideologisch zwanghaft durchgezogenen Industrieprojekte und Landschaftsumgestaltungen der UdSSR (u.a. die Umleitung der Flüsse Syr Darja und Amu Darja), die Tausende das Leben kosteten, bloß um zu beweisen, daß „der Kommunismus und seine wissenschaftlichen Grundlagen“ alles können und allem Anderen auf der Welt überlegen sind. Gleichzeitig offenbart es genau die stalinistische/kommunistische Hybris, daß alles (aber, wie die Praxis zeigt, nur für eine begrenzte Zeit, bis es zusammenkracht) möglich ist, wenn es der ideologische Wille unbarmherzig durchpeitscht.

    Genau so ein Projekt ist die vollkommen schwachsinnige „Energiewende“. Ein ideologisches Projekt, das um jeden Preis durchgezogen wird. Denn für das Politbüro der Sozialistischen Republik Buntland ist der Bürger, der Souverän, nur noch eine lästige Größe, die man am besten verheizt, entmündigt, abschafft.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article110381084/Die-Energiewende-war-unsere-Mondlandung.html

  37. Energiepolitisch werden wir doch völlig verarscht !
    Die Energiemonopole haben überhaupt kein Interesse an Alternativen.
    In Wissenschaft und Forschung wird nicht anerkannt was nicht in das Weltbild passt. Es ist nicht gewollt das wir mit Autos fahren die nur
    1 Liter Wasser auf 100 km benötigen. Es gibt viele Ansätze zu neuen Energieformen und immer noch so viele ungeklärte physikalische Effekte
    von denen man in den normalen Medien nie etwas hört. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist gewollt um die Macht der herrschenden Klassen zu erhalten.
    Warum sind die Erkenntnisse eines Eugen Podlenkov nie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Was wusste Edward Leedskalnin ?
    Warum forschen anscheinend nur Privatpersonen in Ihrer Hobbywerkstatt an Magnetmotorkonzepten ?
    In Russland gibt es mehrere Forschergruppen die ernsthaft am sogenannten Bessler Rad arbeiten.
    Wer mehr wissen möchte begibt sich mal im Netz auf die Suche und liest Prof. Evert, Prof. Meyl und viele andere.

    http://www.youtube.com/watch?v=9jv2ZUkfPK4

  38. #42 Babieca   (01. Nov 2012 12:52)  

    Ich mag Ihren bitteren Sarkasmus und diesen satirischen Humor sehr. Es ist immer wieder ein Genuss, Ihre Kommentare zu lesen!

  39. #21 Pecos Bill (01. Nov 2012 11:26)
    Gestern Abend im ZDF: eine Reportage über die Park Avenue in New York (Manhattan): Auch hier nichts anderes als Kritik am Kapitalismus
    ——————————————–
    Hab die Sendung (wie so oft) ohne Ton im Hintergrund laufen lassen.
    Ich brauch den Ton gar nicht mehr einzuschalten.Ich weiß schon bei Ansehen der Bilder was geplappert wird.
    Da ich eh parallel am PC arbeite leg ich in Zukumft wieder das Aquarium-Video ein..
    Das beruhigt.

  40. #20 Climategate2009 (01. Nov 2012 11:22)

    Vielen Dank für ihre Mühe, aber der Gesetzestext ist wohl für
    einen anderen Fall gedacht.
    Damit die Netzbetreiber das Risiko des Ausbaues auf sich nehmen
    müssen die Steuerzahler ggf. haften.

    #31 Yogi.Baer (01. Nov 2012 11:45)
    #35 Achot (01. Nov 2012 12:05)

    Vielen Dank für die erhellenden Fachbeiträge. Wegen Menschen wie ihnen lesen ander Menschen Blogs

    @ Babieca

    Respekt und Anerkennung für die immer sehr guten Beiträge. Ehrlicherweise muss ich eingestehen, dass
    ich meine Ansichten eher aus dem Bauch heraus schreibe und nicht nochmals gegenlese.
    Sieht halt manchmal schlimm aus, ist aber der Spontanität geschuldet.

    Machen Sie weiter so!!!

  41. Den „Qualitätsjournalismus“ in den deutschen Medien kann man in der Pfeiffe rauchen! Gut dass ess das Internet Internet gibt, denn sonst wär man den links-linksextremen BRD-Journalisten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Hier ein weiteres Beispieöl für das Versagen deutschen Journalisten.

    USA: Skandal bei der Arbeitsmarktstatistik bahnt sich an!

    ADP hat nachgerechnet, und streicht 416000(!!) „neue Arbeitsplätze“ die im letzten Jahr laut bisheriger Statistik angeblich geschaffen wurden.

    Spätestens nach der US-Präsidentschaftswahl ist dann nämlich auch mit heftigen Abwärtsrevisionen durch das Bureau of Labor Statistics zu rechnen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…!!!

    http://www.wirtschaftsfacts.de/2012/10/adp-schiest-nachrichtenvogel-des-tages-ab/

    Die Obama-Regierung hat in Sachen Arbeitsmarkt komplett versagt! Aber sowas interessiert unsere Qualitätskournalisten nicht, lieber huldigen die Mainstreammedien ihrem neuen Führer Obama. Den ganzen Tag im Fernsehen, Obama hier, Obama da, Obama hält den Wirbelsturm alleine auf, Obama rettet New Jersey usw..

  42. Von Journalisten darf man bzgl. Naturwissenschaften und Technik nicht viel erwarten. Ein völliges Fehlen von sogar von einfachstem Schulwissen ist diesen Leuten nicht peinlich, sondern gehört sogar zum guten Ton.

    Von Fachleuten sollte man eigentlich mehr verlangen. Aber als sich Prof. Lesch in seiner Astronomie-Sendung bemüßigt fühlte, zum Thema Klima Stellung zu nehmen, war ich etwas irritiert. Er behauptete, daß der Mensch schon seit der Steinzeit (!) das Weltklima versaut.

    Anscheinend muß jeder, der in den GEZ-Medien als Fachmann zu Wort kommen will (egal ob er Künstler, Physiker oder Arzt ist) zunächst mal seinen Treueschwur auf das Kyoto-Protokoll leisten.

    Zum Wahnsinn der „Energiewende“ fehlen einem schon fast die Worte. Da werden ganze indonesische Regenwälder abgeholzt, um Ölpalmen für unseren Biodiesel anzubauen. Da wird inzwischen in deutschen Biogas-Anlagen Brot verheizt, da es einen besseren Brennwert als Mais hat usw. usf.

    Am Ende bleiben eine zerstörte Landschaft und horrende Strompreise.

  43. @ Climategate2009

    man sollte die GEZ Gebühr (Einzugsermächtigung) bei der nächsten abbuchung einfach mal zurückfordern.

    Besser ist ein kurzes (Ein-)Schreiben an die GEZ in welchem man ggf. seinen Protest zum Ausdruck bringt, und gleichzeitig die erteilte Einzugsermächtigung widerruft. Ich zahle schon seit Jahren, nur unter Vorbehalt der Rechtmäßigkeit, diese Zwangsgebühren gegen Rechnung. Das ist das Mindeste, was jeder machen sollte.

  44. Der Artikel ist aber sehr hart. Von unseren „Qualitäts“-Journalisten zu erwarten, daß sie das Ohmsche Gesetz kennen (Spannung/Strom = Widerstand) ist ein bisschen zuviel verlangt. Das Ohmsche Gesetz ist ja auch so schwierig zu verstehen. Wir als Volk sollen wieder glauben und nicht wissen. Denn richtiges Wissen ist schädlich, ungesund und führt zu „dummen“ Nachfragen. Das ist in Deutschland von unserem „Politbüro“ aus CDU/FDP/Rote/Grüne/etc nicht gewollt. Denn nur ein dummes Volk läßt sich leicht abrichten und manipulieren.

  45. #50 Lechfeld

    es ist doch so, dass die Umwelt froh darüber sein kann, dass der Mensch dieses für Bäume und Pflanzen so lebenswichtige CO2 aus seinem Gefängnis befreit, und die Atmosphäre damit anreichert. Wenn wir das nicht machen würden, dann würde immer mehr CO2 im Boden verschwinden und die Pflanzen würden wegsterben.

  46. Die Qualitätsmedien steigern sich in ihrer absurden Berichterstattung immer weiter. Unter der Überschrift „Viele Vorurteile gegen Zuwanderer bei Sicherheitsbehörden“ zeigt die Redaktion bei GMX/dpa dazu DAS Natzieh-Klischeebild schlechthin: ein Paar fette schwarze Springerstiefel:
    http://www.gmx.net/themen/nachrichten/deutschland/829uwdi-vorurteile-zuwanderer-sicherheitsbehoerden

    Will uns die qualitätslose Presse damit suggerieren, dass unsere Beamten nach Feierabend sich die Springerstiefel schnüren und sich vor dem Sonnenrad in Reih und Glied zum kollektiven Hitlergruß treffen, oder wie!? Kindergartenpresse!

  47. @ #54 JUKUK (01. Nov 2012 14:34)

    Von unseren “Qualitäts”-Journalisten zu erwarten, daß sie das Ohmsche Gesetz kennen (Spannung/Strom = Widerstand) ist ein bisschen zuviel verlangt.

    Das Ohm’sche Gesetz? Ach, was! Gesetze kann man ändern!

    Don Andres

  48. Laut einer Greenpeace-Studie sei die Kernenergie in Deutschland mit mehreren hundert Milliarden Euro gefördert worden.

    Erstellt wurde diese Studie im Auftrag von Greenpeace von einem sogenannten „Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft“ (FÖS). Aber wer versteckt sich hinter dieser NGO? Hier ist eine Liste mit Qualifikationen der FÖS-Mitarbeiter:

    – Kauffrau im Groß- und Außenhandel

    – Diplom-Verwaltungswissenschaftler

    – Fremdsprachenkorrespondentin

    – Diplom-Kulturwirtin

    – Vordiplom Soziologie

    – Diplom-Psychologin

    – Master of arts International Peace & Security

    – Wissenschaftlicher Mitarbeiter Landwirtschaft, Fischerei und Flächennutzung

    usw.

    Bei soviel geballter E-Technik-Kernkompetenz erstarrt selbst das zappeligste Elektron in seiner 380KV-Leitung zur Salzsäule. Und Goldisthal läuft vor Schreck fast völlig aus.

  49. @ DK24 (01. Nov 2012 11:41) & alle anderen:

    Hallo, Gladio läuft um 22:17 Uhr auf 3SAT an.

    Dort ist heute Thementag, und das sehr interesant. Auch jetzt: Zeuge C, Stadt der Schatten. Der iranisch Topagent Abolghasem…
    wird Geheimdienstchef……Schaut selbst mal rein 😛

  50. #35 Kubisch: Bei halber Geschwindigkeit folgt 1/2hoch3 = 1/8 Leistung. Das entspricht nach meiner Rechnung 12,5%, also noch heftiger.
    #37 In Fukushima ist kein Reaktorkern explodiert. Soweit ich mich erinnere gab es Knallgasexplosionen, wodurch 2 Dächer der Hüllgebäude abgesprengt wurden. Die Explosionen sind nicht mit Tschernobyl vergleichbar, wo Teile des Reaktormaterials herausgeschleudert wurden und durch einen Graphitbrand radioaktives Material in die Atmosphäre gelangte. Die Reaktorkerne in Fukushima sind weitgehend intakt. Es gab jedoch in einigen Reaktorkernen eine zumindest teilweise Kernschmelze und Lecks.

    Es gibt auch im deutschen Fernsehprogramm kritische Sendungen, auch wenn sie meist nicht sonderlich wissenschaftlich sind. Die Sendungen laufen jedoch oft auf Spartensendern oder sehr spät. Einige interessante Beiträge:
    · Ausgebrannt vom Ende der Glühbirne (3sat)
    · Dämmfieber (3sat)
    · Energiewende Groessenwahn statt Megaplan (Das Erste, Panaroma – Die Reporter)
    · Tschernobyl Die Natur kehrt zurueck (arte)

    Meist unter aller Würde sind die Talkshows, bei denen die systemkonformen Gäste im Verhältnis von 4:1 oder mehr eingeladen werden. Besonders unangenehm ist mir dabei die Sendung Beckmann – Energiewende aufgefallen, an welcher als einziger Kritiker Dirk Maxeiner (Umweltjournalist) teilnahm.

  51. #59 Don Andres

    Das Ohm’sche Gesetz? Ach, was! Gesetze kann man ändern!

    Jep, rotgrüne Politiker und ihre Höflinge von der medialen Zunft sind die einzigen im Universum, die sogar Naturgesetze ändern können.

  52. #38 Kaventsmann

    Leschs “Alpha Centauri” war gut, aber er selbst scheint ein echter Grüner zu sein.

    Seit Lesch im ZDF hipp ist, meint er auch, zu allem etwas sagen zu können – und müssen. Genauso wie Precht, Schätzing oder wie Sarah Wiener, die Kochkünstlerin mit dem erkennbar begrenzten Intellekt.

  53. #33 Bernd…

    Eneuerbare Energie, Energie ist wandelbar, nicht aber erneuerbar.

    Das wissen wir, aber nicht die Journaille, deren fünfprozentiges Halbwissen nur durch linke Öko-Ideologie ergänzt wird. Eher lernt ein Ochse das Bruchrechnen, als deutsche Medienleute das Verstehen physikalischer Gesetze.

  54. Ich habe mich mal ganz heftig beim ZDF beschwert, wie sie es wagen können, den Berufsversager und abgebrochenen Studenten der Geschichtswissenschaften Volker Beck in den Nachrichten als Rechtsexperten zu präsentieren.

    Das einzige Fach, worin diese morbide Figur tatsächlich Expertenwissen hat, ist das Schleimen und Heucheln. Ansonsten hat der ***Gelöscht*** von nichts eine Ahnung.

    ***Moderiert! Bitte ein wenig sachlicher? Mod.***

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