Gestern streikten sie wieder von Athen bis Lissabon (Foto), demonstriertern und randalierten – Aufgehetzte, Gewerkschaften, Linke, jugendliche Gewalttäter, Kommunisten und Anarchisten in den überschuldeten Südländern. Sie verlangen Geld, Kohle, Penunzen, Schotter, Moos, Kies, EUROS. Es ist aber nichts mehr da, wie bisher immer. 

Das Geheimnis ist einfach. Die Euroländer haben sich demokratisch zwölf Jahre lang ein Paradies geschaffen und sich jeden Wunsch gegönnt. Realität zählte nicht. Geld hatte da zu sein. Wenn nicht, machte man Schulden. Wenn das nicht reicht, erhöht man die Steuern. Wenn das nicht reicht, sollen andere, z.B. die Hitler-Nachbarn, zahlen. Wenn das nicht reicht, müssen die „Reichen“ ausgeplündert werden. Wenn das nicht reicht, muß Papier zu Geld gedruckt werden. Wenn das nicht reicht … Was dann? Revolution vielleicht?

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84 KOMMENTARE

  1. Ich kann verstehen, dass die Leute auf die Straße gehen. Wenn in Deutschland die Verhältnisse so sind, und sie werden so werden, dann bin ich auch auf der Straße. Ich bin aber kein Linker. Die Menschen in Griechenland und den anderen betroffenen Länder sind doch Sklaven des Euro oder der europäischen Idee. Das ist der Sprengstoff, der zu großen blutigen Unruhen führen wird. Warum gibt es denn die Eurogendfor? Ich rate dazu sich auf solche Situationen vorzubereiten.

  2. Man muss DAS PROBLEM aber auch genau benennen!

    Es ist der EURO!

    Die südeuropäischen Krisenländer haben schon immer mehr aus- wie eingenommen. Früher konnten die Schwachwährungsländer über Währungsabwertungen ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt wieder herstellen und damit Spannungen ausgleichen.

    Das geht im EURO nicht mehr.

  3. Der Euro ist nicht ein Weg zum Frieden und die Lösung unserer Probleme, sondern er schafft zusätzliche Spannungen, die es bei nationalen Währungen gar nicht geben würde!

    Eine deutsche „Spardiktatur“ à la Merkelowa ging noch nie und wird nie gutgehen!

    Europa brennt.

  4. Das Euro-Problem ist nur technisch. Das Hauptproblem ist, es gibt kein ewiges Paradies auf Erden, wie manche glauben!

  5. @ #1 Achot

    Unser ehemaliger Außenminister und Terroristenfreund Joschka Fischer drückte das einmal so aus:

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden — Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Dessen ungeachtet ist es ein Kardinalfehler gegen andere europäische Völker Vorwürfe zu erheben. Die nämlich sind ebenso Opfer ihrer Politik wie wir; sie sind der gleichen Manipulation ausgesetzt, werden pausenlos belogen und ausgenommen. Am Ende dieser Episode der Geschichte wird es heißen:

    Nie wieder Europa! Nie wieder One-World!

  6. Alle „Euro-Rettungsprogramme“ sind zum Scheitern verurteilt, weil sie gar nicht die Ursache der Problematik – den Euro bei völlig ungleichen Ländern in Europa – angehen, sondern an Symptomen herumpfuschen!

    Merkel und Schäuble haben Deutschland ausverkauft und verraten mit ihrer Zustimmung zum ESM und Fiskalpakt.In den Krisenländern kommt diese Hilfe auch nicht bei den Bürgern an.
    Sparzwang wo es nichts zum Sparen gibt.

    Es handelt sich hier nicht um eine vorübergehende Krise, die man in den Griff bekommen könnte, sondern um den Anfang einer immer schlimmeren Katastrophe.

    Die Spannungen in Europa nehmen mit der Zeit nicht ab, sondern immer mehr zu.

    Rette sich wer kann.

  7. Griechenland hat „geliefert“
    Die Troika bewertete den letzten Bericht zur Haushalts- und Schuldenlage in Griechenland positiv. Es wurde „geliefert“, laut Mittelung des Euro-Gruppen-Chefs Jean-Claude Juncker. Was wurde geliefert? Leere Versprechungen, Lügen, abstruse Pläne, welche elendslang Zeit benötigen, um sie umzusetzen? Wann sieht die EU-Politik endlich ein, dass sie Länder wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zu Tode rettet? Faktum ist, dass die nächste Tranche von 31,5 Milliarden Euro wieder ausbezahlt wird und das „Weiterwurschteln“ Fortbestand hat.
    Die Merkel wird zum Feindbild in Europa erhoben. Mit SA-Uniform und Swastika-Armbinde wird Sie zum Gespött woran sie selbst nicht unschuldig ist. Interessant ist auch, wie sich die Troika von einem Land, welches immer durch Lug und Betrug weitere Gelder erschummelt hat, so blenden lässt. Die dauernden Rettungsaktionen, die aber nicht dem Volk zugute kommen, schüren nur Unzufriedenheit und auch schon Hass auf diese Zwangsbeglückung. Hoffentlich werden diese Politiker bald munter und sehen der Realität ins Auge, bevor die ganze EU in einen Sog von Schulden und Armut gerät.
    Griechenland ist geliefert

  8. @ #5 kewil (15. Nov 2012 09:13)

    Das Euro-Problem ist nur technisch. Das Hauptproblem ist, es gibt kein ewiges Paradies auf Erden, wie manche glauben!

    Das erinnert an die Worte von Helmut Kohl zur Unterzeichnung der Masstrichter Verträge 1992, in denen die Einführung des Euros beschlossen wurde, als er sagte, dass der Euro eine Frage von Krieg und Frieden wäre.

    Jetzt haben wir den Krieg.

    Ohne diese dämliche „Gemeinschaftswährung“ wäre dies noch lange nicht passiert!

  9. Lieber Kewil,

    nicht jeder Reiche ist auf ehrliche Weise und harte Arbeit zu seinem Reichtum gelangt. Um ehrlich zu sein sind es sogar die wenigsten.
    Wer heute reich oder noch reicher werden will, der muss über Leichen gehen. Kriminelle Machenschaften und Steuerhinterziehung sind salonfähig geworden.

    Es liegt nicht alles nur an der ungebildeten Unterschicht. Im Gegenteil, die Oberschicht setzt alles daran, dass die Unterschicht der Mittelschicht („Spießbürger“) irgendwann an die Gurgel gehen.

  10. Eine organisierte menschenverachtende Staatskriminalität im Zusammenspiel mit verbrecherischer Justiz verursacht Opfer, schützt die Täter und relativiert.

    „Fall Vanessa Wie gefährlich ist Michael W.?
    Hamburg – Die Tat war grausam, keine Frage. Der damals 19-jährige Michael W. verkleidete sich – inspiriert von dem Horrorfilm „Scream“ – mit einer schwarz-weißen Maske und zog am Abend des Rosenmontags 2002…
    W. wartete, bis die Kinder zu Bett gegangen waren, dann stieg er in das Haus, nahm in der Küche ein Messer, ging in Vanessas Zimmer und tötete das Mädchen mit 21 Stichen….
    Die Strafe ist verbüßt, doch W., inzwischen 29 Jahre alt, steht wieder vor Gericht…..
    „Hochgradige Gefahr schwerster Gewalt- oder Sexualstraftaten“…
    Sicherheitverwahrung?
    Verteidiger Adam Ahmed hingegen lehnt dies ab. Er verwies auf rechtliche Hürden und forderte eine Entschädigung für die Unterbringung seines Mandanten nach der Haft.
    Die Psychologin, die W. derzeit therapiert, hatte im Zeugenstand gesagt, sie werde ihn nach seiner möglichen Freilassung weiter betreuen und einen Therapieplatz suchen.
    Gutachter Schulte forderte, der 30-Jährige bräuchte in Freiheit mindestens eine Psychotherapie-Stunde pro Woche. Die Entlassung sei zwar ausreichend vorbereitet, sagte er. Er sehe aber weiterhin viele Risikofaktoren. Schulte bezog sich dabei auch auf einen Rückfall-Vermeidungsplan, den W. im Rahmen einer Gruppentherapie erstellt hatte und der bei der Verhandlung verlesen wurde.
    W. hatte darin geschrieben, nach einer möglichen Freilassung viel Spazieren und Angeln gehen zu wollen. Mit Dartspielen und Schwimmen wolle er sich bei Aggressionen ablenken. Im Umgang mit seinen Mitmenschen wolle er gelassener werden. „Ich möchte ein Gute-Laune-Bär werden“, schreibt er.“

    Jetzt kommt noch die gute Laune-Bärin!

    http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article109124845/Sadistische-Moerderin-soll-in-Sicherungsverwahrung.html

    Justizgutachten
    „Sadistische Mörderin soll in Sicherungsverwahrung
    Die Frau hatte ihre 29-jährige Lebensgefährtin in einem Ferienhaus in Tunesien zu Tode gefoltert und ihre Leiche zerstückelt. Deswegen war sie 1999 in Bielefeld wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt worden….
    Am Freitag hatte es vonseiten der Justiz geheißen, die Frau sei zwei Mal wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt worden….
    Das zweite Opfer der heute 56-jährigen Gefangenen war monatelang sadistischen Exzessen ausgesetzt. Die junge Frau wurde gefoltert, erniedrigt und sexuell misshandelt.
    Die Verkäuferin war bereits 1994 zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil sie eine junge Frau wie eine Sklavin gehalten und ebenfalls zu Tode gequält hatte. Damals war sie lediglich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt worden.“

    Jonny( Mordopfer Alex) schnell vergessen?
    „Erst vor wenigen Wochen hat Tina K. ihren Bruder Jonny K. durch Gewalt am Berliner Alexanderplatz verloren. Nun will sie helfen, so etwas in Zukunft zu verhindern. Die Täter sind auf freiem Fuß“

  11. @ #10 munumu07 (15. Nov 2012 09:26)

    Jonny K. schnell vergessen!

    An an die „angeblichen“ NSU-Opfer werden wird täglich per Aktueller Kamera erinnert.

  12. Erklärt doch mal wer konsumiert wenn sich die Staaten nicht immer weiter verschulden. Wenn Europa spart, wer nimmt dann das viele Geld alternativ am Kapitalmarkt auf und konsumiert damit Waren- und Dienstleistungen und hält somit die Wirtschaft in Gang?

    Die Staaten sind gezwungen sich zu verschulden weil sonst die Wirtschaft an zu viel gespartem Geld kollabiert.. und gespart wird weil Kapital immer ungleicher verteilt ist und reiche Haushalte relativ weniger Bedürfnisse haben. (google: Sparquote nach Einkommen) Je mehr Kapital sich an wenigen Stellen konzentriert desto weniger wird konsumiert und desto mehr muss sich verschuldet werden um dieses Konsumdefizit auszugleichen.

  13. #11 wolfi

    @#8 AlterQuerulant (15. Nov 2012 09:18)
    Frank Schäffler nannte den jüngsten Troika-Bericht zu Griechenland als “Märchenbuch”

    weiß ich, habe ich die Tage hier schon gepostet – intressiert aber kein Schw….

  14. @kewil

    Was passiert wenn sich die Staaten nicht weiter verschulden und auf Sparkurs gehen? Dann können die vermeintlich unproduktiven Nutznießer der Verschuldung nicht mehr konsumieren.

    Und was heißt dass für die bis jetzt Produktiven? Ganz einfach, sie können nichts mehr bzw. sehr viel weniger verkaufen und werden selber arbeitslos.

    Wenn Kapital nicht zirkuliert, stirbt die Wirtschaft. Wenn immer mehr Geld in immer weniger Händen ist, erhöht sich die Menge des Kapitals dass nicht für Konsum eingesetzt wird. Deshalb muss sich auch die Verschuldung erhöhen. Irgendwie muss das Geld ja vom Sparguthaben wieder in den Wirtschaftskreislauf kommen.

    Die Wirtschaftsleistung ist von der Verschuldung abhängig, Staatsverschuldung ist ein Zwang.

  15. Angesichts der dramatischen Lage in Griechenland wird in der Euro-Zone darüber diskutiert, der Regierung in Athen erstmals Mittel in Milliardenhöhe zu schenken, statt sie nur zu verleihen. Ohne direkte Transferzahlungen oder einen Teilschuldenerlass sei das Land nicht zu retten, hieß es am Mittwoch laut der „Süddeutschen Zeitung“ in Verhandlungskreisen.

  16. Wahlalternative: Freie Wähler?
    Die sind gegen die Eurorettung als einzige demokratische Partei. Ich bin übrigens eingetreten.

  17. @3
    Liebe Wilhelmine, wenn Du allein dem Euro die Schuld gibst, machst Du es Dir zu einfach.
    Dass Problem ist eben nicht partikular.
    Eigentlich sollte man dem Euro dankbar sein, so zerfällt die ganze linke Welt viel, viel schneller.
    🙂

  18. @16
    Also ich überlege ernsthaft, Merkel zu wählen. Die Alternative, SPD und Grüne, wären tausendmal schlimmer.

  19. Ohne den Euro-Wahn gäbe es die Unruhen in den südeuropäischen Ländern nicht.

    Das Schlimme ist, das jetzt auch noch alle glauben, die Deutschen wären an allem Schuld.

    #15 AlterQuerulant

    Es war doch von Anfang an klar, dass Griechenland die Transferzahlungen, mit denen in erster Linie die Gläubiger-Banken „gerettet“ werden, nie würde zurückzahlen können (und wollen). Nur um die Öffentlichkeit einzulullen, wurde so getan, als handele es sich um „Kredite“, die irgendwann zurückgezahlt werden.

  20. Und schon zeigen die Streiks erste Auswirkungen. Die EU verlangt Spanien keine weiteren Sparprogramme ab, womit sich die spanische Regierung nun nach belieben bei der EZB bedienen kann. Die Geberländer haben’s ja.

  21. #5 kewil (15. Nov 2012 09:13)

    Das Euro-Problem ist nur technisch. Das Hauptproblem ist, es gibt kein ewiges Paradies auf Erden, wie manche glauben!
    ————–

    Und leider auch keinen ewigen Frieden,wie manche glauben!

  22. @ golgatha

    De facto haben wir doch die Große Koalition. Ob CDU/FDP oder SPD/Grüne – beide machen, was die EUdSSR und den Euro betrifft – genau dieselbe Politik. Wenn man eine andere Politik will, reicht es nicht, das vermeintlich „kleinere Übel“ zu wählen.

    Die Kräfte, die „den Karren in den Dreck gefahren“ haben, sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

  23. Wenn das nicht reicht, sollen andere, z.B. die Hitler-Nachbarn, zahlen.

    Arnulf Baring hat alles vorhergesehen! Schon vor 15 Jahren! Sätze von geradezu unheimlicher Prophetie:

    Schon fünf Jahre vor der Einführung des Euro, im Jahr 1997, haben Sie, Herr Professor Baring, ihren Mund aufgetan und in einem Buch „Scheitert Deutschland?“ Sätze formuliert, die dem heutigen Leser den Atem stocken lassen. Bereits damals schreiben Sie, man hätte Griechenland niemals in die Europäische Union eingliedern dürfen.

    „Es wird heißen“, schreiben Sie, „wir finanzieren Faulenzer, die an südlichen Stränden in Cafés sitzen“ und weiter „Die Währungsunion wird am Ende auf ein gigantisches Erpressungsmanöver hinauslaufen … Wenn wir Deutschen Währungsdisziplin einfordern, werden andere Länder für ihre finanziellen Schwierigkeiten eben diese Disziplin und damit uns verantwortlich machen.

    Merkwürdigkeit am Rande:
    Ich erinnere mich, diesen Baring auf PI gelesen habe und erinnere mich besonders an die Sache mit der Erpressung (der Nord- durch die Südländer) und gugele ein:

    pi baring euro erpressung
    Dann kommt aber nicht der PI-Originalartikel, sondern dieser Link:
    http://kreidfeuer.wordpress.com/2012/07/08/arnulf-baring-euro-groesster-fehler-seit-1945/
    Was sagt uns das?

    #6 ComShepard (15. Nov 2012 09:18)
    Dieses Fischer-Zitat ist ja der Hammer! Kannte ich noch nicht, danke. Dieser Lump haßt und verachtet sein eigenes Land ja noch tiefer, als ich bisher schon dachte (Stichwort Verdünnung). Und so einen haben die Deutschen einmal zu ihrem Vizekanzler und Außenminister gemacht! Und dieser Volksverräter wird bis heute hofiert und darf immer wieder sein wichtigtuerisches Geschwätz absondern, statt daß man ihn mit Schimpf und Schande davonjagt!

    Die Deutschen sind wirklich ein blödes Volk von Masochisten!

  24. @ #1 Achot (15. Nov 2012 09:05)

    Arbeit und Leistung – das sind doch aus der Sicht der Linken rassistische Begriffe.

  25. @ #17 golgatha (15. Nov 2012 10:09)

    Liebe Wilhelmine, wenn Du allein dem Euro die Schuld gibst, machst Du es Dir zu einfach.
    Dass Problem ist eben nicht partikular.
    Eigentlich sollte man dem Euro dankbar sein, so zerfällt die ganze linke Welt viel, viel schneller.

    Klar, liegt es an der gemeinsamen Wirtschaftswährung, Erklärung siehe #3 Wilhelmine (15. Nov 2012 09:10) !

    Das Vertrauen in die Kanzlerin ist zerstört und nicht wieder herstellbar. Sie hat nicht im Interesse des deutschen Volkes gehandelt und auch unsere Verfassung missachtet.

    Wir brauchen keine Planwirtschaftlerin, denn das führt wie in der ehemaligen DDR nur zum STAATSBANKROTT!!!

    Sie sollte endlich Platz machen für jemanden der es besser kann und unser Land und Geld schützt.

    Zitat:
    „Der ESM ist, speziell für uns Deutsche, die größte Bedrohung seit Ende der Nazidiktatur.“

    – Rolf von Hohenhau, Präsident, Bund der Steuerzahler in Bayern, Taxpayers Association Europe

  26. Vor dem Euro hatte Deutschland Milliardenforderung an südlichen Schuldenländer!

    Diese konnten nicht zahlen, dazu Milliarden Schulden aus der. Wiedervereinigung und durch politische . Fehlentscheidungen versteckt in Nebenhaushalten.

    Also rein in „den Euro“ obwohl man wusste was mit z.b. Griechenland war.

    Der Euro wurde zur Währungsreform die in die Hosen ging, aber Schuld sind nun die Anderen!!!

  27. #16 Wilhelmine (15. Nov 2012 10:00)

    Wir Deutschen wollen die Merkel und die EU auch nicht!!!
    Im nächsten Jahr wird sie abgewählt!!!
    ————–

    Das würde ja heissen,der Nachfolger Merkels würde die EU abschaffen?
    Aber indirekt haben Sie recht,mit den grüngesprenkelten Sozen wird der „Zusammenbruch“ etwas schneller ablaufen!!!

  28. #14 roari (15. Nov 2012 09:44)

    …Die Wirtschaftsleistung ist von der Verschuldung abhängig, Staatsverschuldung ist ein Zwang.

    Tut mir leid, aber das ist kompletter Blödsinn.
    Wenn das auch nur im Ansatz stimmen würde, wäre seit Anbeginn der Menschheit für jeden Faustkeil, jedes Fell, jedes Stück Fleisch etc. etwas mehr zu einem fiktiven Schuldenberg hinzugefügt worden. Weil nach der oben kolportierten Logik das ganze Wirtschaften ein Nullsummenspiel ist und jeder Besitz zwangsläufig auch eine Schuld auf der anderen Seite erzeugt.

    Solange jemand Leistung erbringt um damit für die bezogene Leistung eines anderen zu bezahlen, werden beide Beteiligten dabei reicher ohne dass einer Schulden aufhäufen müsste. Sobald aber die eine Seite die Leistung verweigert, entstehen Schulden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass jemand „blöd“ genug ist, diesem Leistungsverweigerer auch den benötigten Kredit einzuräumen. Je länger diese Blödheit anhält, umso länger werden Schulden aufgebaut anstatt wieder das Prinzip Leistung gegen Leistung zu beherzigen.
    Schlussfolgerung: Alle weiteren Kredite verschärfen das Problem anstatt es zu lösen!

    PS:
    In dieselbe Kategorie naiver Wirtschaftstheorien gehört auch die Idee des sogenannten Josephpfennigs. Wie kann man nur so leichtgläubig sein, dass das der Realität nur im geringsten nahe käme? Was passiert denn, wenn mehr Kapital da ist, als irgendjemand sinnvoll aufnehmen kann oder will? Richtig, die Nachfrage danach sinkt und in der Folge auch der Preis dafür, also der Zins. Wer mal googeln will, kann ja mal die Negativzinsen in der Schweiz der 70’er Jahre als Beispiel betrachten.

  29. Propheten (II):
    „Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet.“
    Ralf Dahrendorf, 1995

  30. Die Zeiten in denen die Sprache den Schreiber entlarvt sind noch nicht vorbei.
    „Krawalle, radikale Gruppen, Guerilla, Randalierer, Sprengsätze“.
    Millionen Menschen in existentieller Not, vor sich hergetrieben von einer totalitären Konzern- und Bankendiktatur im Arm mit deren Helfern und unseren Volksverträtern, werden zu Pöbelmasse degradiert.
    Was wollen sie denn uns genau sagen?
    Bitte etwas kritischeren Blick auf die aktuellen Geschehnisse!

  31. Ich finde das gut. Schade, dass hier keiner auf die strasse geht.
    Aber nicht gegen andere staaten, die mehr geld zahlen sollen.

    Nein, gegen die eigenen regierungen, die ihre völker verraten und verkauft haben an eine handvoll international operierender bankster.

    Jedes volk muss für sein eigenes schicksal sorgen. Schluss mit globalisierung, die nur wenige noch reicher macht.
    Produzieren wir selbst das, was wir brauchen. Wer ausländische waren möchte, zahlt zoll.
    Ich rede hier nicht von ananas und kaffee, sondern von möbeln, geschirr, bekleidung usw.

    Das darumherumreden hilft niemandem. Ich habe den eindruck, dass auch hier viele meinen: Wasch mir den pelz, aber mach mich nicht nass. Das ist typisch für: Teile und herrsche.

  32. Ziel der Politik ist doch, dass ein ganz gewisses Klima erzeugt wird. Es soll Druck enstehen, den die Euro-Eliten dann zur moralischen Rechtfertigung brauchen für das, was sie eigentlich vorhaben: die Enteignung.

    Wenn sie dir dann dein Konto pfänden, dein Haus zwangsbeleihen, dann verweisen sie, völlig die Unschuld vom Lande achselzuckend auf die (inszenierten) Krawalle:“Tu mir Leid, wir können gar nicht anders“.

    Aber dann brennt der Wald.

  33. #5 kewil (15. Nov 2012 09:13)
    Das Euro-Problem ist nur technisch. Das Hauptproblem ist, es gibt kein ewiges Paradies auf Erden, wie manche glauben!

    Als (warum auch immer) Moderierter, dessen Beiträge grundsätzlich erst Stunden später erscheinen, weshalb ich mich hier eigentlich nicht mehr beteilige, wollt ich doch mal sagen:

    Kewil hat genau den Punkt getroffen!

  34. Dass dort das Volk sauer ist, kann ich aber schon verstehen. So schützt Griechenland nach wie vor seine Millionäre und Steuerflüchtlinge während dem „einfachen Mann auf der Straße“ gerade seine ganze Lebensplanung zusammenbricht.

  35. Wir alle sind hier, weil die Medien entweder schweigen oder lügen. Das ist das eigentliche Problem. Der Euro, zumindest in dieser Idee funktioniert nicht und wird es auch nie.
    Mir persönlich ist es egal, ob es eine Kanzlerin Merkel oder sonstwer ist.
    Was ich aber sagen will, das eigentliche Problem sind die Medien.
    Du kannst die Demokratie abschaffen, aber niemals die Pressefreiheit.

  36. Aber, aber liebe Freunde, seid doch nicht so harsch….

    Die MENSCHEN FORDERN doch nur ihr Recht. Und aus der Sicht der gutMENSCHEN_innen ist dieses von den 68er Indoktrinierte „MENSCHENrecht“ eben wie der Koran universell und für alle Zeiten unveränderlich. Die heutigen Nachfolger der sog. Existenzialist_innen leiten dieses RECHT halt allein von der puren Existenz der MENSCHEN_innen ab:
    „Ich existiere, also „partizipiere“ ich, BASTA !!!
    Und da haben die „Humanist_innen“ in den letzte 50 Jahren aber volle Arbeit geleistet. Der von ihnen kreierte Humunkulus, der durch die €uropäisch- sozialistischen Gefilde geistert und von der hauseigenen Politiker & MedienMAFIA durchgepeitscht wird, heisst „SOZIALE GERECHTIGKEIT“. Die Umverteilung läuft auf vollen Touren, und die Sprachdesigner_innen des Wahrheitsministeriums in Brüsselistan & Bürlün schaffen in regelmäSSigen Abständen immer neue Begriffe wie Migration, Integration, Partizipation etc. Die neueste dürfte „INKLUSION“ sein.

    Mal sehen wann der Bogen überspannt ist…. :mrgreen:

  37. Auch im Fernsehen gibt es, wohin man auch schaltet, seit Monaten nur noch Dauerquatschsendungen, in denen hochbezahlte Politiker und „Journalisten“ danach schreien, wie ungerecht alles verteilt wäre, man solle „die Reichen“ schröpfen, dann wäre im Nu alles wieder gut.

    Ja, und? Wenn sie das getan haben, was machen diese ***Gelöscht!*** im NÄCHSTEN Monat?

    ***Moderiert! Bitte sachlich bleiben! Mod.***

  38. #31 November

    Wenn sie dir dann dein Konto pfänden, dein Haus zwangsbeleihen, dann verweisen sie, völlig die Unschuld vom Lande achselzuckend auf die (inszenierten) Krawalle:”Tu mir Leid, wir können gar nicht anders”.
    ————————
    Sie rechnen schon mit aufständen. Und dagegen wird längst die niederschlagung geprobt.
    In der colbitz-letzlinger heide, altmark, wird eine stadt Schnöggersburg errichtet: altstadt mit bahnhof, hochhaussiedlung, industriegebiet, elendsquartier, kostet > 100 mio euro.

    Warum?
    Die bw übt dort den häuserkampf im falle eines aufruhrs oder aufstandes. Da kann dann schon jede demo dazugehören, die als „aufruhr“ definiert und zerschlagen wird.

    Inzwischen ist ja schon der mord am volk legalisiert: EU-charta:
    „Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
    c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen.“

    Und der einsatz der bw gegen das eigene volk auch wurde vom bverfg bestätigt!

  39. Heute sehr schwer in PI zu kommen! Ganz normal von zuhause aus…

    Bild Newsticker:

    Brüssel/Luxemburg – Die Eurozone ist in eine Rezession gerutscht. Die Wirtschaftsleistung in den 17 Euroländern schrumpfte im dritten Quartal gegenüber den drei Monaten zuvor um 0,1 Prozent, nach minus 0,2 Prozent im zweiten Quartal. Das berichtete die Europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg.

  40. #18 golgatha

    Seit Merkel im Amt ist, wurde die Pressefreiheit Stück für Stück abgeschafft! Das geht z. B., indem man als Kanzlerin enge Seilschaften zu wichtigen Medieneignern pflegt und diese auf Regierungslinie verpflichtet.
    Merkels Blödpresse gibt z. B. ständig der griechischen, portugiesischen, spanischen und italienischen Bevölkerung die Schuld an der Krise, um von Merkels eigener Verantwortung für die wirtschaftlichen Verwerfungen abzulenken.

  41. #30 vokabelsender   (15. Nov 2012 10:47)  
    Ich finde das gut. Schade, dass hier keiner auf die strasse geht.?Aber nicht gegen andere staaten, die mehr geld zahlen sollen.
    Nein, gegen die eigenen regierungen, die ihre völker verraten und verkauft haben an eine handvoll international operierender bankster.
    ————-
    So ist es.
    Bei diesem Thema liegt dieser Autor falsch. Was er sagt, würde die Bilderberger, Goldman Sachs + Co. und alle Global Players freuen.
    Ist eins ihrer Teilziele, die Völker gegeneinander auszuspielen und nicht nur finanziell zu schwächen, sondern auch psychologisch.

  42. Ich war 10 Tage auf den Kanaren – und ausgerechnet gestern an dem geplanten Rückreisetag war dieser Huelga General (Generalstreik) angesetzt. Wir hatten aber Glück: Die meisten Flüge fielen aus – nicht aber unserer.

    Ja, einige Vorredner haben Recht: Bei diesem Streik geht es vor allem gegen die eigene Regierung und nicht etwa gegen Europa. Ich habe mal eine Passage aus so einem Streikaufrufspamphlet übersetzt: „Seit die Partido Popular die Macht erlangt hat, hat sie nichts anderes gemacht, als unsere Rechte und Freiheiten zu beschränken und das System der sozialen Gleichheit abzubauen und sie haben das Geld mit vollen Händen an die Banken und Spekulanten verteilt…“. Klar, immer diese bösen Banken.

  43. In der DeDeRäh kostete ein Kilo Brot weniger als ein Kilo Getreide! War eine sozialistische Errungenschaft, auf die Erich sehr stolz war…
    Ende bekannt.

    Im Grunde ist alles ganz einfach, wenn man es aber gut meint und die Grundrechenarten ignoriert entsteht langfristig genau so etwas.

  44. Erst werden Milliardenbeträge an deutschen Geldern überwiesen, die aber nicht den Menschen in Griechenland, Spanien oder Portugal zugute kommen – die Masse der Menschen verarmt immer mehr – sondern mit denen die Staatsschulden gegenüber den großen Gläubigerbanken bezahlt werden.

    Da das Steueraufkommen aber nicht ausreicht, um die Zahlungen zu leisten, nimmt der deutsche Staat bei ebenjenen Banken seinerseits Schulden auf. Da (und wenn) diese Schulden nicht bezahlt werden können, wird öffentliches und danach privates Eigentum der Bürger zwangsverpfändet.

    Das Ganze läuft auf eine gigantische Enteignung der deutschen Bürger zu Gunsten der Großbanken hinaus, für die die Enteigneten noch nicht mal eine Gegenleistung erhalten. Das Schimpfen über die angeblich „faulen“ Griechen und Iberer soll lediglich von den Vermögensverschiebungen ablenken. Für letztere sind Merkel und Konsorten verantwortlich.

  45. #52 wegmitEUch

    Herr Rockefeller, einer der Chefbilderberger, sprach von der einen,großen weltweiten Krise, die die Menschen in die Arme einer (ihrer) Weltregierung treiben würde.
    Wird langsam unheimlich real, diese Szenario!

  46. Kewil bringt es wie immer auf den Punkt: Die Diskussionen über Euro und Finanzinstrumente lenken nur davon ab, dass es um Wirtschaftsleistung geht, und das hat unter anderem mit Fleiß zu tun. Auch Abwertungen sind auf lange Sicht immer nur Augenwischerei. Und wer glaubt, über ständig weiter steigende Verschuldung und immer weitere Kredite (natürlich im Ergebnis auf deutsche Kosten, wer denn sonst?) die Probleme lösen zu können, der glaubt wohl auch an das Pepetuum mobile.
    Wenn wir denen erst das Geld – natürlich auf Nimmerwiedersehen – „leihen“ müssen, dann könnten wir unsere Exporte auch gleich verschenken.

  47. @islamistkrieg

    „Solange jemand Leistung erbringt um damit für die bezogene Leistung eines anderen zu bezahlen, werden beide Beteiligten dabei reicher ohne dass einer Schulden aufhäufen müsste.“

    Was passiert wenn sich in dem Beispiel der eine Beteiligte entscheidet immer mehr von seinem Einkommen zu sparen? Dann muss doch der anderen diesen Betrag als Schuld aufnehmen – sonst geht die Wirtschaftsleistung insgesamt zurück.

    Das passiert doch gerade auf der Welt. In dem die Verteilung von Kapital immer ungleicher wird, nehmen die Sparguthaben immer weiter zu da reiche Haushalte viel mehr sparen und relativ zu ihrem Einkommen weniger konsumieren.

    Das Problem ist doch gerade dass diejenigen die produzieren nicht genug Lohn erhalten um bei dem anderen einzukaufen. Wenn in China ein Arbeiter für 1$ die Stunde eine Iphone zusammenbaut, kann er dass Ding zwar ins hochverschuldete Ausland verkaufen aber leider nicht selber konsumieren. Vom Urlaub in Griechenland oder Spanien ganz zu schweigen.

    Das Geld zirkuliert immer stärker über Verschuldung und nicht über direkten Konsum.. das ist das grundlegende Problem.

  48. Wählen nächstes Jahr? Wenn dann die:

    http://www.wa2013.de/index.php?id=198

    Wahlalternative 2013 !

    „Gründungsaufruf Wahlalternative 2013
    Die Bundesrepublik Deutschland ist in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Das Euro-Währungsgebiet hat sich als ungeeignet erwiesen. Südeuropäische Staaten verarmen unter dem Wettbewerbsdruck des Euro. Ganze Staaten stehen am Rande der Zahlungsunfähigkeit. Strukturelle Reformen erweisen sich als undurchführbar oder stürzen die einfache Bevölkerung ins Elend……..“
    Weiterlesen:
    http://www.wa2013.de/index.php?id=208

  49. Wenn in Deutschland wie in Portugal die Löhne um 50% gekürzt werden, oder man arbeiten gehen muss und als Gegenleistung Lebensmittelkarten bekommt, braucht es keine Linken um die Leute auf die Straße zu holen. Dann werden selbst die Deutschen rebellisch.

    Aber das hier auf PI auf das einfache Volk in Griechenland etc eingedroschen wird, verwundert mich. Glaubt hier jemand ernsthaft das auch nur 10 Cent bei einem einfachen griechischen Arbeiter angekommen sind, von unseren Milliarden?

    Ich hoffe nicht. Sonst hätte Pi sein Ziel verfehlt….

  50. @#60 survivor (15. Nov 2012 13:37)
    Soviel ich verstanden habe, ist diese WA keine Partei. Daher verstehe ich nicht, was sie überhaupt bewirken kann / will.
    Ins Auge gefaßt (bzw. in Niedersachsen schon im Gange) ist eine Unterstützung der Freien Wähler – und die unterstütze ich nicht.
    Die Lebensgefährtin von Herrn Aiwanger sieht die FW links von der CSU:
    Siehe Ende zweiter Abschnitt

  51. #59 roari (15. Nov 2012 12:44)

    @islamistkrieg

    “Solange jemand Leistung erbringt um damit für die bezogene Leistung eines anderen zu bezahlen, werden beide Beteiligten dabei reicher ohne dass einer Schulden aufhäufen müsste.”

    Was passiert wenn sich in dem Beispiel der eine Beteiligte entscheidet immer mehr von seinem Einkommen zu sparen? Dann muss doch der anderen diesen Betrag als Schuld aufnehmen – sonst geht die Wirtschaftsleistung insgesamt zurück.

    Das passiert doch gerade auf der Welt. In dem die Verteilung von Kapital immer ungleicher wird, nehmen die Sparguthaben immer weiter zu da reiche Haushalte viel mehr sparen und relativ zu ihrem Einkommen weniger konsumieren.

    Wer mehr sparen will, soll das. Die Entscheidung dazu wird bei vielen ähnliche Gründe haben (Vorsorge für schlechtere Zeiten, etwas für die Kinder zur Seite legen, geplanter Häuslekauf etc.). Auch bei denen die einfach einen hohen Kontostand als erregend und als Selbstzweck betrachten, geschieht dasselbe wenn sie es zur Bank bringen oder sonstwie anlegen: Sie kriegen einen Beleg mit einer Zahl (evtl. nur in Form von ein paar Bytes die am Bildschirm angezeigt werden beim Online-Banking) und das Geld ist bei der Gegenseite und wird weiterverwendet. Wozu hätte diese das Geld auch annehmen sollen, wenn nicht zur weiteren Verwendung?
    Im übrigen ist die Inflation ein Korrektiv für die „immer ungleichere Verteilung“. Ein Reicher verliert halt immer mehr als ein Armer.

    Ich muss nur einen Betrag als Schuld aufnehmen, wenn ich MEHR konsumiere als ich mir leisten kann. Wenn ich mich nicht einschränken kann oder will, bin ich für die entstandene Verschuldung selbst verantwortlich.
    Höhere Wirtschaftsleistung an sich ist doch kein Selbstzweck. Wenn keine neuen Produkte oder Dienstleistungen geschaffen werden ist es ja klar, dass durch die Produktivitätsfortschritte immer weniger benötigt wird zur Herstellung des bestehenden „Güterkuchens“.
    Vergleiche mal den Lebensstandard Deiner Grosselterngeneration mit der aktuellen und vergleiche die verfügbaren Produkte und Dienstleistungen. Solange der menschliche Geist nicht gefesselt wird, wird Wachstum im wahrsten Sinne unendlich sein, es ist nicht an das materielle Wachstum gebunden. Somit entstehen immer neue Möglichkeiten des Geldverdienens. Man darf nur nicht darauf warten, dass einem das Geld zufliegt.

    Das Problem ist doch gerade dass diejenigen die produzieren nicht genug Lohn erhalten um bei dem anderen einzukaufen. Wenn in China ein Arbeiter für 1$ die Stunde eine Iphone zusammenbaut, kann er dass Ding zwar ins hochverschuldete Ausland verkaufen aber leider nicht selber konsumieren. Vom Urlaub in Griechenland oder Spanien ganz zu schweigen.

    Du vermischst Binnen- und internationale Märkte. In China gibt es viele Handys zum Spottpreis, aber halt kein IPhone. Warum sollte Apple das IPhone billig herstellen lassen und in China billig verkaufen (von den Produktionskosten her problemlos möglich), wenn sie dasselbe Handy bei uns für ein Vielfaches verkaufen können?
    Und warum sollte der chinesische Arbeiter ein Iphone für ein Schweinegeld kaufen und sich unnötigerweise verschulden, wenn er sich ein sinnvolles Produkt aus heimischer Produktion leisten kann?
    Abgesehen davon wären eine Milliarde Touristen doch ein wenig zuviele für Griechenland und Co. Es reicht ja, wenn die reicheren Chinesen es sich leisten könnenn und wollen.

    WICHTIG: Die sinnlose Geldverschwenderei und Schuldenmacherei wurde nicht für die Grundversorgung der Griechen, Spanier, Portugiesen etc. verwendet. Es wurde ausnahmslos für normalerweise nicht leistbaren Luxus (auch Verschonung von diversen Politikerspezis vor der Steuer) verplempert!

    Das Geld zirkuliert immer stärker über Verschuldung und nicht über direkten Konsum.. das ist das grundlegende Problem.

    Bei den Schuldenrittern wäre einmal ein klarer Schnitt nötig. Bei Privatpersonen wäre das ein Offenbarungseid, Firmen gehen in die Insolvenz und Staaten können auch konkurs gehen (vgl. Argentinien in den 90’er Jahren und wie gut sie heute dastehen). Das Nachsehen haben in jedem Fall die Kreditgeber. Und genau das ist auch richtig so und immanent notwendig für eine funktionierende Marktwirtschaft. Wer Geld einfach verleiht an wen auch immer, Hauptsache die Zinsen sind OK, soll für seine Fahrlässigkeit auch haften.
    Und genau das ist nicht geschehen in diesem ganzen EURO-Dilemma. Frage Dich mal, welche Banken am meisten Kredite an Griechenland vergeben hatten und durch die Rettungsschirme eigentlich profitiert haben (kleiner Tipp: es sind Proteges von Sarkozy und Co.)

  52. Ich sags Euch, das wird noch heiter werden, als nächstes folgt Zwangsenteignung.

    Alles schon mal dagewesen.

  53. Ludwig von Mises: „Der Staat ist ein Zwangs und Umverteilungsaparat. Er zwingt die Menschen durch Gewalt oder Gewaltandrohung sich anders zu verhalten, als sie es in Freiheit tun würden.“

  54. Schon extrem auffällig, dass der gesamte EU-Süden marode Finanzen besitzt:

    Griechenland, Zypern, Italien, Spanien und Portugal.

    Woran liegt das?!

  55. „Ich muss nur einen Betrag als Schuld aufnehmen, wenn ich MEHR konsumiere als ich mir leisten kann. Wenn ich mich nicht einschränken kann oder will, bin ich für die entstandene Verschuldung selbst verantwortlich.“

    Und warum können sich die Menschen sich so wenig leisten? Weil durch die Globalisierung die Löhne minimiert werden, jedoch die Investorengewinne maximiert werden.

    Und Investoren sparen (weil es sich eher um reiche Haushalte handelt) eher mehr als Arbeiterhaushalte.

    Sie gehen gar nicht auf meinen Gedankengang ein sondern fahren nur ihr eigenes Modell ab. Versuchen sie es sich zu veranschaulichen..

    Steigende Ungleichheit führt zu mehr Sparguthaben weil reiche Haushalte mehr sparen..

    -> Konsum verringert sich
    -> Kapital am Kapitalmarkt nimmt zu
    -> gleichzeitig verringert sich durch den sinkenden Konsum die Produktion

    An dieser Stelle hat der Staat die Entscheidung

    1. Er verschuldet sich um die Produktionskapazitäten zu erhalten -> Schuldenkrise -> Wirtschaft kollabiert weil nicht ewig neue Schulden gemacht werden können

    2. Er verschuldet sich nicht und die Wirtschaft kollabiert wie in 1. weil einfach die Konsumenten fehlen.

    Nochmal, die Wirtschaft ist darauf angewiesen dass Geld zirkuliert, egal wie. Deshalb besteht der Verschuldungszwang.

    Wenn alle eisern sparen so wie sie es vorschlagen haben wir morgen eine absolute Rezession und eine China in dem die Fabriken brennen weil sie nichts mehr exportieren können.

    Beschäftigen sie sich auch mal mit der Geschichte.. Die Wirtschaftskrise von 1929 fand unter ähnlichen Bedingungen statt. Durch wenig Regulierung und geringe Steuern hat sich Ungleichheit der Verteilung erhöht -> Konsum wurde durch Schulden finanziert -> Kollabs..

    Die Rettung waren erst massive Investitionsprogramme die durch Spitzensteuersätzen um die 90% finanziert wurden. Und das in den urkapitalistischen USA .. Und es hat funktioniert.. Bis zu den Zeitpunkt als die Gier zu groß wurde und die Steuern wieder massiv gesenkt wurden. Seit dem beginnt das System auch wieder zu kriseln.

  56. #24 Wilhelmine (15. Nov 2012 10:00)

    Wir Deutschen wollen die Merkel und die EU auch nicht!!!

    Im nächsten Jahr wird sie abgewählt!!!
    ——————————–
    Toll
    aber leider gibt es nur die Wahl: Pest oder Cholera
    Es gibt genügend deutsche Hans Wurste
    die Tante Angela oder die zur Wahl stehende Pappnase der Sozis wählen,schlimmer noch die Rotfaschisten der Grünen.(siehe Baden Würtenberg)
    Alles wird bleiben wie es ist,bis Deutschland in einem riesen Klo runtergespült ist.

  57. Was ist eigentlich mit den großen Gas- und Goldvorkommen, auf denen GR sitzen soll? Geht es vielleicht im Grunde darum?

    Im übrigen, ich halte die Partei der Vernunft für vernünftig.

  58. #67 Böllerman

    „Schon extrem auffällig, dass der gesamte EU-Süden marode Finanzen besitzt“

    Das kommt davon, dass dort Zockerbanken ihr Unwesen treiben, die bereit sind, Exporte aus Deutschland mit hochriskanten Krediten zu versehen.

  59. #17 roari

    Es gibt da einen sehr schlauen Wirtschaftswissenschaftler, wahrscheinlich der beste, der jemals gelebt hat. Sein Name ist Ludwig von Mises.

    Lesen sie Texte von ihm, das bildet ungemein.

    http://docs.mises.de/Mises/Mises_Grundprobleme.pdf

    #26 golgatha

    Sehe ich mittlerweile auch so. Wir werden durch eine sehr tiefes Tal gehen und leider begreift der größte Teil der Menschern, warum auch immer, nicht die Dramatik.

    Was mich positiv stimmt ist die Tatsache, dass bis dato jeder Kommunismus/Sozialismaus elende gescheitert ist. Leider unter vielen Millionen an Menschenopfern!

    Deshalb muss es nach dem Zusammenbruch des Systems einen echten Neubeginn ohne jeglichen Bezug auf den Kommunismus geben. Sowohl die Personen, wie auch die Ideologie dahinter gehören auf die Mülle.

    Siehe auch:

    http://www.amazon.de/Konservative-Weltsicht-als-Chance-Entlarvung/dp/3928272950/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1352996766&sr=8-1

    #38 islamistkrieg

    Dito, so etwas ist eben das kleine ökonomische Einmaleins, welches die Mehrzahl – im quadrierten Pareto – nicht beherrscht. Für mich beherrschen max. 4% der Bevölkerung Ökonomie.

    #40 Ur-Einwohnerin

    Eben nicht, wer Mindestlöhne fordert darf sich letztlich auch nicht über Arbeitslosigkeit wunder. Da gibt es kausalen Zusammenhang.

    Wer sich, in Spanien, ohne Eigenkapital eine Wohnung für über 250.000€ bei 1.500€ leistet, muss sich über das Ergebnis nicht wundern.

    Wenn die griechischen Eisenbahner im Schnitt 65T€ pa bekommen, ein deutscher ICE – Lokführer bekommt etwa 35T€ pa und die gr. Eisenbahn rund 100T€ einnimmt bei 700T€ Kosten, darf sich wundern, dass das Geschäftsmodell nicht funktioniert.

    Spanische Flugcontroller (Madrid) erhalten das doppelte Gehalt eines Frankfurter FC.

    Etc.

    #68 roari

    „Langfristig sind alle tot“, würde der alte Keynes sagen, Schauen sie sich Mises an. Was sie schreiben ist ziemlicher „alter Kaffee“. Keynes hat immer Strohfeuer produziert.

    Es gibt eben keinen anderen Weg, als man nur das konsumieren kann, was man zuvor produziert hat. Kommt der Staat dazwischen und veruntreut die eingenommen Steuer, beginnt das Desaster. Hat er zusätzlich noch das Geldmonopol – vgl. Lenin – gibt es kein Eintrinnen mehr – siehe EZB.

  60. „Keynes hat immer Strohfeuer produziert.“

    Ich bin kein Vertreter von Keynes da ich Konsum über Verschuldung ablehne. Staatskonsum muss über Steuern finanziert werden und das langfristig. So kann kein Strohfeuer entstehen..

    Beantworten sie doch mal folgenden Frage. Wie konnte es die USA mit steigender Staatsquote und einem Spitzensteuersatz von ~90% schaffen sich wieder von der Wirtschaftskrise zu erholen.. Und warum beginnen die Krisen wieder intensiver zu werden seit dem der Spitzensteuersatz immer weiter gesenkt wurde? Das passt doch so mal gar nicht in ihr Weltbild oder?

  61. Müsst ihr immer die armen Bürger als randalierendes Gesocks darstellen…können die was dafür, das deren Regierungen Mist gebaut haben.
    Die Griechen jetzt ihre Töchter auf den Strich schicken müssen, um Rechnungen bezahlen zu können!!!
    PI geht mir mit solchen Meldungen manchmal echt aufn Sack…

  62. #68 roari (15. Nov 2012 15:42)

    …Sie gehen gar nicht auf meinen Gedankengang ein sondern fahren nur ihr eigenes Modell ab. Versuchen sie es sich zu veranschaulichen..

    Doch, das habe ich schon bevor ich Ihren Nick hier das erste mal gesehen hatte. Das ist nämlich im wesentlichen Keynesianische Politik und ein recht alter Hut. Dieser „Lösungsansatz“ sorgt bestenfalls für kurze Strohfeuer, vernichtet aber immer die Grundlage für eine längerfristige und (Vorsicht Mode- bzw. Unwort) „nachhaltige“ positive Entwicklung.

    #73 Antidote (15. Nov 2012 17:54)

    …Für mich beherrschen max. 4% der Bevölkerung Ökonomie.

    Danke für die Schützenhilfe und dito für das Dito ;-).

    Ich würde mich dieser Schätzung anschliessen und behaupten, dass man von der Regierungscamarilla (Von Athen über Berlin bis Brüssel) keinen einzigen zu diesen 4% zählen kann.

    Ich nehme das nicht zum Anlass, in irgendeiner Form von oben herab kommentieren zu wollen, bzw. jemandem etwas vorzuwerfen. Insbesondere nicht roari, bei dem ich mich für den sehr gesitteten Austausch von Argumenten bedanken möchte.

    Den einzigen Vorwurf kann man nur den gewissenlosen Sozi-Deppen machen, welche die Schule zur ideologischen Indoktrination der Kinder missbrauchen, anstatt ihnen Fakten und Grundlagen für ein eigenes erfolgreiches Wirtschaftsleben zu vermitteln.
    Das hat nichts mit neoliberaler Ideologie zu tun, sondern mit den grundlegenden Mechanismen des menschlichen miteinander wirtschaftens auf der Basis der gesammelten Erfahrungen der letzten paar tausend Jahre.
    Wenn man die einstellbaren Stellschrauben am System mal mehr in die eine oder andere Richtung drehen will, soll immer das Resultat eines demokratisch gefundenen gesellschaftlichen Konsenses sein. So kann eine gesunde und langfristig positive Entwicklung der Wirtschaft und der Gesellschaft im allgemeinen erzielt werden.

  63. Liebe Griechen, warum nehmt ihr denn immer so gerne unser „Nazi-Geld“?! Hättet ihr einen funken Stolz, dann würdet ihr aus der Eurozone austreten und euren Drachme wieder einführen! Dann könntet ihr Berufsdemonstranten endlich wieder in Ruhe Schafe züchten, Olivenöl pressen, Uso saufen und in der Nase bohren.

  64. #74 roari (15. Nov 2012 18:16)

    …Ich bin kein Vertreter von Keynes da ich Konsum über Verschuldung ablehne. Staatskonsum muss über Steuern finanziert werden und das langfristig. So kann kein Strohfeuer entstehen..

    Tut mir leid, Ihr Zitat von weiter oben „2. Er verschuldet sich nicht und die Wirtschaft kollabiert wie in 1. weil einfach die Konsumenten fehlen.“ hört sich für mich genauso an wie „Konsum über Verschuldung“.

    Abgesehen davon, der Staat hat überhaupt nichts zu „konsumieren“, sondern nur zu investieren. Alles andere wäre eine Veruntreuung der von den Steuerzahlern zur Verfügung gestellten Gelder.

    Hier zeigt sich für mich ein wesentlicher Unterschied zwischen deutschem und schweizerischem Denken. Mir drängt sich immer das Bild auf, dass für viele Deutsche der Bürger dem Staat und somit auch irgendwie den anderen Bürgern „gehört“. Damit auch dessen Einkommen und Eigentum. Alles was diesem Bürger NICHT weggenommen wird, ist reine Grosszügigkeit, ein Steuer-„Geschenk“ oder gar „Subvention“.

    Die Mehrzahl der Schweizer denkt in dieser Hinsicht zum Glück noch anders. Aber leider haben auch hier die linksversifften Ideologen ihr kollektivistisches Weltbild schon recht breit gestreut.

    Beantworten sie doch mal folgenden Frage. Wie konnte es die USA mit steigender Staatsquote und einem Spitzensteuersatz von ~90% schaffen sich wieder von der Wirtschaftskrise zu erholen..

    Wieso wegen? Es war trotz dieser Rosskur. Eher ein Glück, dass das System nicht ganz an die Wand gefahren wurde. Als ein Indiz könnten Sie dafür die Tatsache nehmen, dass es auf dem ganzen Globus noch keinen einzigen sozialistischen Staat irgendwelcher Couleur gab, gibt und sicher auch nie geben wird, der die Gesamtbevölkerung reicher und nicht ärmer gemacht hat.
    Warum sollte dann ein „Rezept“ das in dieselbe Richtung führt, erfolgreich sein?

    Und warum beginnen die Krisen wieder intensiver zu werden seit dem der Spitzensteuersatz immer weiter gesenkt wurde? Das passt doch so mal gar nicht in ihr Weltbild oder?

    Könnten Sie diese Behauptung mit Fakten unterlegen?
    Die Krisen werden intensiver, weil die betroffenen Wirtschaftsräume jetzt globale und nicht nur nationale bzw. evtl. kontinentale Dimensionen haben.
    Und als massiv verstärkender Faktor kamen in der Krise von 2008 noch die völlig hyperventilierenden Politiker mit ihren untauglichen Aktionen dazu.

    Wer hat z.B. die Trennung von Geschäfts- und Handelsbanken aufgehoben? Bill Clinton!

    Wer hat die halbstaatlichen Hypothekenbanken Fanny Mae und Freddie Mac angewiesen, auch denjenigen Hypotheken zu gewähren die es sich nie und nimmer leisten konnten? Die Demokraten!

    In diesem Zusammenhang das Hohelied einer hohen Staatsquote und eines beinahe prohibitiven Steuersatzes der über kurz oder lang jegliches Wirtschaften verunmöglicht, ist schon ziemlich gewagt.

    Zum Schluss noch ein Zitat, das ich mal Adenauer zuschreibe: „Eher geht ein Hund an einer Wurst vorbei als ein Linker an fremdem Geld.“

  65. Gestern streikten sie wieder von Athen bis Lissabon (Foto), demonstriertern und randalierten – Aufgehetzte, Gewerkschaften, Linke, jugendliche Gewalttäter, Kommunisten und Anarchisten in den überschuldeten Südländern.

    Ich würde über Demostaranten nicht so abfällig sprechen. Die Mehrheit von Ihnen sind ganz normale Bürger.
    Unter solchen Umständen wie in Südeuropa, würde jeder randalieren, kewil wahrscheinlich auch.

    Die Ursache ist EURO – eine prinzipiell falsche Konstruktion.

    Wenn das nicht reicht, müssen die “Reichen” ausgeplündert werden.

    Die Reichen haben in Südeuropa von Euro überdurchschnittlich profitiert (in Deutschland sind sie überhaupt die einzigen, die von Euro profitiert haben (Exportindustrie)). Deshalb stehen sie auch für Euro.
    Also, wenn Euro gerettet werden soll, sollen vor allem die Reichen zahlen.
    Z.B. das Vermögen der reichen Griechen, die sie im Ausland deponiert haben, würde ausreichen um Schulden Griechenlands zu begleichen.

    Was dann? Revolution vielleicht?

    Nicht ausgeschlossen.
    Wenn man aus der Geschichte nicht lernt, wiederholt sie sich.

  66. Hier mal ein Video das zeigt was in Spanien los war.

    http://www.liveleak.com/view?i=604_1352964401


    Catalan (Spanish) police brutality 13 y.o. injured

    The child was transported to a hospital by private car, since, as reported by parents, Police prevented an ambulance agree to meet the child. Once at the hospital the child has received four stitches and was discharged immediately.

  67. #74 roari

    Dann ist bei einer 100%tigen Staatsquote, also Kommunismus, ja alles in Ordnung oder irre ich mich da?

    Und wie kam es überhaupt zu einer Wirtschaftskrise? Verwechseln sie vielleicht Ursache und Wirkung.

    Es ist wie mit der gegenwärtigen europäischen Staatsschuldenkrise. Die sozialistischen od. sozialdemokratisierten Politikern verballern mehr Geld als erwirtschaftet wird, nehmen Staatsschulden auf und zeigen auf die Bankster als eigentliche Verursacher, um ihr Klientel-Gesoxe abzuwehren.

    Das haben auch die 33er Genossen so gemacht, um die bösen (jüdischen) Kapitalisten zu diskreditieren.

    Sie kennen sicherlich auch das wunderschöne Zitat von Proudhon „Eigentum ist Diebstahl“ und wird gerne von Kommunisten verwendet.

    Korrekt zitiert heißt es aber:

    „Die vielfach mißbräuchlich zitierte Formulierung Proudhons,

    »Eigentum ist Diebstahl«,

    bezieht sich auf folgende Situation:

    Das Eigentum, das unter den Bedingungen staatlichen Eingreifens in den Markt gebildet wird, ist nach Proudhons Auffassung Diebstahl – nämlich Diebstahl an denjenigen Marktteilnehmern, die durch die Eingriffe geschädigt werden.“

    Zitiert nach Blankertz, „Libertäres Manifest“, Seite 298

    Beispiele siehe: EEG Umlage, Windpark-Rendite zu 25%, etc.

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