Die frühere Nachrichtensprecherin Eva Herman ist vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit einer Klage gegen das Hamburger Abendblatt gescheitert. Die Journalistin hatte sich gegen einen Bericht des Blatts über die Vorstellung ihres Buchs „Das Prinzip Arche Noah“ im Jahr 2007 gewehrt und der Zeitung vorgeworfen, sie falsch wiedergegeben und in ihren Grundrechten beeinträchtig zu haben. Sie verlangte neben Schmerzensgeld eine Richtigstellung und eine Unterlassung von der zum Springer-Verlag gehörenden Zeitung. (Schade! Fortsetzung bei JF!)

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29 KOMMENTARE

  1. Die entscheidende Frage ist doch: Was soll denn an „Wertschätzung der Mutter“ schlecht sein, egal ob das bei den Braunen oder Roten oder wem auch immer so war oder nicht.

  2. Interessant ist die Begründung des Gerichtes. Demzufolge haben all die Akteure der gegen Eva Herman gerichteten Rufmordkampagne diese Süffisanz nicht erkannt.
    In Eva Hermans Buch ist besagte Redakteurin als trampelige, tolpatschige Zuspätkommerin beschrieben, die beim Betreten des Raumes einen Tisch mit Büchern umriss – also als kein geschliffener Feingeist.

  3. Trotzdem, diese Frau hat Rückrat und die Hochachtung vieler Bürger aus Deutschland. Da kann kein Gericht ihr was wegnehmen. Die derzeitigen Gerichtsurteile werden alle in der Bevölkerung mit gesundem Menschenverstand kritisch hinterfragt. Die Ergebnisse sind allen denkenden Menschen hier bekannt!

    Frau Herrmann ist nicht die Verliererin, es sind die Urteile der Justitia die darunter leiden!

  4. War nicht anders zu erwarten, denn die Quizfrage die hier gestellt werden muß lautet:

    Wer ernennt die Verfassungsrichter?

    a: sie werden vom Volk gewählt
    b: eine unabhängiger Wahlausschuß
    b: die Blockparteien (Blockparteien-Politiker)

  5. Diese Frau gewinnt in Deutschland nichts mehr – nicht mal mehr einen Blumentopf.

    Wieder ein Fall mehr für die Rubrik „politische Justiz“ …

    Der Fall „Mollath“ hingegen bekommt Schwung, da im nächsten Jahr Wahl in Bayern ist …

  6. Soso, vor dem Bundesverfassungsgericht.

    Ist dieses Gericht eigentlich noch für Klagen von Deutschen da, oder ist es möglicherweise eine Symbiose mit zahlungsfähigen Arabern eingegangen ?

  7. Na, dann soll es mal einer wagen, einen tölpelhaften Mohammed unter süffisanten Sprechblasen durch einen geschmacklosen SM- und Pädo-Roman stolpern zu lassen.

    Alternativ darf man auch Richter_In Vosskuhle über die Verfassung stolpern und in einer Jauchegrube landen lassen.

    „Wir trampeln durchs Getreide, wir trampeln durch die Saat.
    Hurra, wir verblöden, denn uns bezahlt der Staat!“

  8. Und wieder ein schwarzer Tag für Deutschland. Merken unsere höchsten Richter eigentlich noch, was sie tun?

  9. Jetzt weis ich wo da der Hund begraben liegt.

    Wörtlich hatte Herman damals gesagt: „Wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das – alles was wir an Werten hatten – es war eine grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle – aber es ist eben auch das, was gut war – das sind die Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben.“

    Nenn die Roten 68er beim Namen mit ihren Roten Verwandten aus den 30ern.
    Dann hat man ein Problem.
    Nun ich hoffe das es mehr werden die das Beim Namen nennen.

  10. Vielleicht hätte Frau Herman sich erst einmal über die Ziele der nationalsozialistischen Erziehung informieren sollen, zu dem die „deutsche Mutter“ angehalten wurde, bevor sie ihre Unwissenheit öffentlich machte:

    Kindheit unter Hitler
    „Meine Pädagogik ist hart!“ So formulierte Adolf Hitler seine Erziehungsideale. „Das Schwache muss weggehämmert werden. Es wird eine Jugend heranwachsen, vor der sich die Welt erschrecken wird. Eine gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend will ich …“

    Um diese Vorstellung von Pädagogik umzusetzen, wurden unter Hitler die Kindheit und die Jugend durchorganisiert und die Kinder von klein auf für den Kampf und für den Krieg erzogen.Woher kommt die Anomalie in der Kinderfrage? Ein Blick auf den historischen Diskurs zu den Themen Geburt, Säugling, Kleinkind mag weiterhelfen. Hören wir den erfolgreichsten deutschen Erziehungsexperten zu, wie sie früher werdende Eltern auf ihren Nachwuchs eingestimmt haben. Die berühmteste deutsche Ratgeberautorin aller Zeiten war Johanna Haarer, NSDAP-Mitglied und im »Dritten Reich« die staatlich empfohlene Expertin in Sachen Kinderkriegen. Liest man die von ihr verfassten Bestseller (unter anderen Die deutsche Mutter und ihre erstes Kind), macht man eine überraschende Entdeckung: Aus ihren Werken, die im höheren Auftrag der NS-Bevölkerungspolitik standen, spricht eine unverhohlene Abneigung gegen das werdende Leben: Wir lesen ihre konstanten Warnungen vor »erbkrankem« Nachwuchs, ihre Panikmache vor der Geburt (»ein Schlachtfeld«), ihre Empfehlung, das Kind vor dem Stillen erst mal ein bis zwei Tage lang nach der Entbindung hungern zu lassen, ihre Schilderung der Machtkämpfe ums Schlafen und Sauberwerden. Hat man sich durch alle abscheulichen Details der Säuglingspflege durchgearbeitet, bleibt eines hängen: Mit der Geburt eines Kindes beginnt ein existenzieller Kampf. Auf der einen Seite die deutsche Mutter – auf der anderen, ja was eigentlich? Ein großhirnloses Wesen, instinkt- und machtgesteuert. Schon an der Brust verursacht dieser emotionale Zombie Schwierigkeiten, stellt sich »trinkfaul«, will nur »lutschen«, und schlimmer noch, will nicht begreifen, dass er nur um 6, 10, 14, 16 und 20 Uhr zu essen bekommt. Wenn er schreit, schreibt Haarer, wird er richtig gefährlich. »Dann, liebe Mutter, werde hart! Fange nur ja nicht an, das Kind aus dem Bett herauszunehmen, es zu tragen, zu wiegen, zu fahren oder es auf dem Schoß zu halten, es gar zu stillen. Das Kind begreift unglaublich rasch (…). Nach kurzer Zeit fordert es diese Beschäftigung mit ihm als ein Recht, gibt keine Ruhe mehr, bis es wieder getragen, gewiegt oder gefahren wird – und der kleine, aber unerbittliche Haustyrann ist fertig.«

  11. Die deutschen Gerichte werden immer unglaubwürdiger. Jeder, der vor Gericht im Verdacht steht, einen anderen als den vorherrschenden links-grünen Kurs zu vertreten, hat schlechte Karten.
    Wäre Eva Herman eine zugewanderte Ausländerin islamischen Glaubens, wäre das Urteil anders ausgefallen.

  12. nicht auszudenken was passiert wäre, wenn sie vor Gericht Erfolg gehabt hätte!??

    Dann hätten Kerner, Berger und Barth sich evtl noch entschuldigen müssen für deren erbärmliche Show !

  13. #12 LucioFulci (27. Nov 2012 20:45)
    (…) hätten Kerner, Berger und Barth sich evtl noch entschuldigen müssen für deren erbärmliche Show !
    ——————-
    Wie? Das haben alle drei noch nicht getan?
    Einen Fehler zu begehen, wenn man aufgehetzt ist, das kann passieren. Aber nach der jahrelangen Aufklärungsarbeit, die ihnen geboten war, ist ein solches Fehlverhalten unentschuldbar. Vor allem M.B. sollte sich aufraffen, denn nach meiner Wahrnehmung war er schon während der Sendung unsicher, ob des ungerechtfertigten Vorgehens seiner Umgebung.

  14. Ich habe das folgende Bibelwort dazu und zwar Spr 12, 19:

    Wahrheit besteht für immer, Lüge nur einen Augenblick.

  15. #10 Rachel (27. Nov 2012 19:53)

    selten so einen schwachsinn über kinder und kindererziehung gelesen, besonders über die deutsche mutter, von denen ich etliche kenne.
    Da muss ich in meiner kindheit wohl etwas verpasst haben, bei meiner mutter in bezug auf mich und meine geschwister und bei den müttern meiner freunde und verwandten.

    „unverhohlene Abneigung gegen das werdende Leben“

    Mit unverhohlener abneigung gegen das werdende leben sollten viele kinder geboren werden?

    Ich schlage vor, eine neue tv-serie zu machen, das zdf kann sich gar nicht genug mit dieser zeit beschäftigen.

  16. #10 Rachel

    Wunderbar dargestellt und wie sich 33 und heute ähneln.

    Natürlich sind die aktuellen Nazis schlauer als ihre Vorgänger. Heute wird besser geschwurbelt und Föten gleich in die Tonne geworfen.

    Hitler et al definierten unwertes Leben exakter als ihre Nachfahren, heute ist kein Fötus vor den Sozialisten sicher.

  17. Wenn er schreit, schreibt Haarer, wird er richtig gefährlich. »Dann, liebe Mutter, werde hart! Fange nur ja nicht an, das Kind aus dem Bett herauszunehmen, es zu tragen, zu wiegen, zu fahren oder es auf dem Schoß zu halten, es gar zu stillen. Das Kind begreift unglaublich rasch (…). Nach kurzer Zeit fordert es diese Beschäftigung mit ihm als ein Recht, gibt keine Ruhe mehr, bis es wieder getragen, gewiegt oder gefahren wird – und der kleine, aber unerbittliche Haustyrann ist fertig.«

    Tja, leider funktioniert dieser Rat in der Praxis sehr gut – bin kein Kinderpsychologe, und kann nicht beurteilen, ob das jetzt schädlich ist oder nicht … Fakt ist, dass ohne Grenzen und Konsequenzen tatsächlich die Kleinen einem auf der Nase rumtanzen …

    Hat aber letztlich mit der Herman nicht viel zu tun. Diese Dame ist halt eben in dieser Gesellschaft „durch“ und da kennen dann auch die Richter kein Einsehen … wozu ist man denn sonst Spitzenjurist, wenn man nicht gewünschte Ergebnisse mit einer sauberen rechtlichen Argumentation unterlegen kann. Dabei lernt man es an der Uni eigentlich zuerst andersherum: Man nimmt den Sachverhalt, subsumiert unter die Rechtsregel und kommt dann erst zum Ergebnis – aber wohl eben zu keiner juristischen Karriere …

  18. Das Zitat von #10 Rachel (27. Nov 2012 19:53), leider ohne Quellenangabe, zeigt, dass es bei den National-Sozialisten perverse Schriftsteller und Schriften gab. (Ich frage mich, wie weit sich eine Mutter mit Herz nach diesem Pamphlet richtete.) Dennoch scheint eine wenigstens matreielle Förderung von Familie, Mutter und Kind stattgefunden zu haben. Dies zu sagen ist heute nicht mehr erlaubt, wenn nicht gleichzeitig beteuert wird: Alles nur zum Zweck, Soldatennachwuchs zu schaffen und Bestien, die gegen Juden und andere Völker einsetzbar sind.

    Erlaubt ist dagegen zu sagen, dass im International-Sozialismus in der DDR oder sonstwo die Bildung hervorragend gewesen sei und die Kinder gut aufgehoben waren in den staatlichen Horten und Schulen. Der Zweck von diesem allem, die Ausbildung von Kämpfern gegen den Klassenfeind, von Mauerschützen, von Soldaten, die die Tschechoslowakei überfallen oder für die Weltrevolution Gewehr bei Fuß stehen, muss in der BRD nicht genannt werden, das interessiert heute niemanden mehr.

  19. #10 Rachel

    Vielleicht hätte Frau Herman sich erst einmal über die Ziele der nationalsozialistischen Erziehung informieren sollen…

    Was glauben Sie, warum die Linksfront heute mit allen Mitteln flächendeckende Kitas bzw. Kindergärten will? Indoktinierung bereits ab dem 3. Lebensjahr, mittlerweile von den Medien flankierend unterstützt (habe z.B. entsprechenden Originalausschnitt eines politischen Kinder-‚Artikels‘ aus der RP)! Dass Sie ausschließlich auf die Nazi-Zeit fixiert sind und die heutige Situation ausblenden, zeigt nur, wie subtil die Gesellschaftszerstörer heutzutage vorgehen. Die Nazis sagten zumindest mehr oder weniger offen, was sie planten. Und wenn ich mir am Anfang des 21. Jh. die deutsche Wählerschaft betrachte, bei der offene Demokratiefeinde wie die Linken Kommunisten und ihre Brüder im Geiste, die gleichgelagerten Grünen jeweils doppelt bzw. dreifach höhere Stimmenanteile wie die real demokratische FDP erzielen, wundert micht nicht mehr, dass so etwas wie Hitler und seine Nationalsozialisten möglich war. Insofern entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass in der Farbenlehre rot und grün eben braun ergeben.

  20. Warum kann Prof. Schachtschneider nicht auch mal nach Karlsruhe gehen und gegen die Verfassungswidrigkeit des Hamburger „Staatsvertrages“ klagen? Hier haben Senat und Kirchen mit den vom Verfassungsschutz beobachteten Moslem-Organisationen einen Vertrag zusammengemauschelt, der u.a. einen „christlich-islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen erlaubt.

  21. Eine Info für meine Kritiker: Ich bin grundsätzlich dafür, daß man mit Gegnern diskutiert und sie nicht medienwirksam ausgrenzt, wie das oft die feigen Medien machen.

    Ich bin auch absolut dagegen, daß sich ein Staat der Kinder bemächtigt, das ist in Diktaturen üblich. Ebenso bin ich – außer in Notfällen – gegen Krippe, Kita und Ganztagsschule. Und für mich besteht – wie in allen Kulturen – die Familie aus Frau, Mann und Kindern, dazu bedarf es auch keiner Religion.

    Ich bin aber vollkommen dagegen, daß man die Nazizeit als Vorbild hinstellt, ebenso wie die 68-er oder die kommunistischen Systeme, gerade wenn es um die Familie geht, die Keimzelle jeden Staates.

    Problemkinder kann man durch Tests erkennen, es gibr die Vorsorgeuntersuchungen für alle Kinder bei uns. Diese proftieren dann auch von einer staatlichen Förderung durch gut ausgbildete Dachkräfte. Die Mehrzahl der Familie läßt ihren Kindern aber eine gute Erziehung angedeihen. Diese kommen in den Medien kaum vor.

    Und noch einmal: Juden außerhalb Israels leben nicht in Gastländern, auch wenn die Frankfurter Ex-OB Petra Roth von der CDU einst den jüdischen Deutschen Ignaz Bubis zum Krieg in seiner Heimat befragte. Deutsche Juden haben sehr viel für ihre Heimat getan, sie gaben ihr Leben im 1. Weltkrieg und sie haben sehr viel zur Wissenschaft (Nobelpreise) und Kultur beigetragen, traten als Wohltäter auf, bis man die „Gäste“ in die Emigration trieb oder ermordete.

  22. #19 schermuus

    Ausbildung von Kämpfern gegen den Klassenfeind, von Mauerschützen, von Soldaten, die die Tschechoslowakei überfallen oder für die Weltrevolution Gewehr bei Fuß stehen
    —————————-
    Wie konnte es nur soweit kommen, dass diese bestien ihren eigenen supertollen staat abgeschafft haben.

    Das unterscheidet sie von den fünfjährigen soldaten der vorherigen generation.

  23. #24 Rachel,

    geht doch. So kann man diskutieren.

    Interessant ihre Einlassung zu Juden bzw. deutsche Staatsangehörige mit jüdischer Religion.

    Es ist für mich bis heute nicht hinreichend erklärt, dass jüdische Bürger einerseits stark im Sozialismus vertreten waren (sind?) und andererseits in Auschwitz (auch im GULAG) von Sozialisten ermordet wurden.

    Warum engagiert man sich für (suizidale) Idelogien, die in der Realität so tödlich sind, für sie selber und andere?

  24. #25 vokabelsender

    Wie konnte es nur soweit kommen, dass diese Bestien ihren eigenen supertollen staat abgeschafft haben.
    Das unterscheidet sie von den fünfjährigen Soldaten der vorherigen Generation.

    1. Nicht die Bestien haben den eigenen supertollen Staat abgeschafft, sondern das Volk. Schon vergessen?
    2. Wer oder was sind denn die ‚fünfjährigen‘ Soldaten der vorherigen Generation?

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