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Jürgen Trittins Vater war in der Waffen-SS

Posted By kewil On 20. November 2012 @ 19:04 In Geschichte,Grüne,Kampf gegen Rechts™ | Comments Disabled

[1]Ist uns entgangen, vermutlich da die Story nicht die übliche Runde durch die Qualitätspresse machte, aber vor sechs Tagen berichtete der FOCUS, [2] nach den Richtlinien der Nazi-Sippenhaft und tief blicken lassend, dergestalt: Jürgen Trittin, altgedienter Haudegen der Grünen, ist zum Spitzenkandidat für die Bundestagswahl gekürt worden. Für einen kleinen faden Beigeschmack sorgt ein bislang unbekanntes Detail in der Biografie des Grünenfraktions-Chefs: Trittins Vater war bei der Waffen-SS. Herausgefunden haben soll das der STERN, der gerade an einer Trittin-Heiligenlegende strickt.

Gehen wir also zum STERN: [3]

Klaus Trittin hatte sich als 17-Jähriger 1941 freiwillig zur Waffen-SS gemeldet, Mitgliedsnummer 496535. Ein Jahr später trat er der NSDAP bei, Mitgliedsnummer 9563639, und war bei Hitlers Krieg gegen Polen und die Sowjetunion dabei. Das belegen Unterlagen, die dem Stern vorliegen… Später wurde er zum SS-Obersturmführer befördert…

Oh, das ist in den Augen der Guten im vereinten Kampf gegen Rechts aber ein schwerer Makel für den Sohn. Doch bei Trittins Papi war Gottseidank alles anders als bei den 60 Millionen anderen deutschen “Faschisten” 1945:

Die eigene Nazi-Vergangenheit ließ ihn nicht mehr los. Er redete, anders als andere Männer seiner Generation, offen über seine Vergangenheit, auch gegenüber seinen Kindern. Als Jürgen Trittin 15 Jahre alt war, schleppte der Vater seine beiden Söhne ins ehemalige KZ Bergen-Belsen und sagte zu ihnen: “Guckt euch das an, das haben wir verbrochen. So etwas dürft ihr nie wieder zulassen.”

Da schreibt sogar der STERN von Nazikeule:

Diesen Auftrag nahm Jürgen Trittin so ernst, dass er später, selbst als Minister, immer etwas zwanghaft die Nazikeule schwang.

Auch die Hamburger Morgenpost macht den [4] eleganten Schwenk schon in der Headline:

So lernte Trittin vom Vater, Nazis zu hassen.

Es ist uns wirklich egal, wer welchen Vater hatte, wir hassen Sippenhaft, aber im Falle Trittin haben wir doch eine kleine “klammheimliche Freude”. Dürfen wir doch, Jürgen? Du freust dich doch über den Mescalero [5]-Aufruf noch heute. Papa ein brauner Faschist, der Sohn ein roter! Ein Fall für den Psychiater. Aber nicht nur.

Wer hat eigentlich den geringsten Zweifel daran, daß mindestens 70 Prozent unserer heutigen Top-Politiker im Dritten Reich glühende Nazis gewesen wären und versucht hätten, sich irgendwie nach oben zu schaffen, sei es eine Karriere beim Militär, beim Reichssicherheitshauptamt oder als Gauleiter. Es sind in allen Systemen immer die gleichen Charaktere, die von Ehrgeiz und Machtstreben zerfressen sind. Spricht man nicht länger schon von Ökofaschismus? Und wenn man sich das obige Foto so anschaut…, blond, blaue Augen, kalter Blick…, vielleicht wäre der Sohn sogar Obersturmbannführer geworden?


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[1] Image: http://www.pi-news.net/2012/11/jurgen-trittins-vater-war-in-der-waffen-ss/

[2] berichtete der FOCUS,: http://www.focus.de/politik/deutschland/biografie-des-spitzenkandidat-der-gruenen-vater-von-juergen-trittin-war-bei-der-waffen-ss_aid_860994.html

[3] also zum STERN:: http://www.stern.de/politik/deutschland/gruenen-spitzenkandidat-trittins-vater-war-bei-waffen-ss-1926382.html

[4] Hamburger Morgenpost macht den: http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/abschreckendes-beispiel-so-lernte-trittin-vom-vater--nazis-zu-hassen,5066858,20884454.html

[5] Du freust dich doch über den Mescalero: http://www.berliner-zeitung.de/archiv/juergen-trittin-und-die-rueckkehr-des--mescalero-aufrufs----wie-ein-text-aus-terroristischen-zeiten-den-gruenen-minister-ploetzlich-in-schwierigkeiten-bringt--klammheimliche-freude-,10810590,9870812.html