In England mußte ein Ehepaar seine Pflegekinder ausländischer Herkunft abgeben – wegen der Mitgliedschaft in der UKIP. Die Kinder „nicht-weißer, nicht-britischer Herkunft“ seien bei den Pflegeeltern nicht in einem für sie optimalen kulturellen Umfeld gewesen, so rechtfertigte die Jugendbehörde South Yorkshire ihren Schritt, berichtet die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“.

Die UK Independence Party (UKIP), zu deren Mitgliedern das Ehepaar zählt, will unter anderem die Einwanderung begrenzen. UKIP-Parteiführer Nigel Farage wies in einer Erklärung Vorwürfe einer rassistischen Politik zurück. Seine Partei, in der Wählergunst derzeit laut Umfragen bei neun Prozent, will auch, dass Großbritannien die Europäische Union verlässt. (Fortsetzung da!)

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37 KOMMENTARE

  1. Spannend natürlich auch die Frage: was wäre gewesen, wenn es sich um Kinder “weißer, nicht-britischer Herkunft” gehandelt hätte?

    Wer ist hier rassistisch?

  2. Was diese Politiker nicht verstehen wollen oder können:

    Wenn ein Inländer sich für ein farbiges (rot, grün, blau, schwarz, gelb,…) Kind oder Partner entscheidet, dann ist das direkt vom Volk gewollt! Und niemand sagt etwas dagegen, außer ein paar Vollpfosten. Wenn aber Politiker einfach über das Volk hinweg entscheiden und Ausländer reinlassen, so ist das NICHT direkt vom Volk gewollt.

  3. #1 Bonn (24. Nov 2012 20:03)

    Das hat mit „political correctness“ schon nichts mehr zu tun – das ist direkte politische Repression.

  4. #1 Bonn (24. Nov 2012 20:03)

    Was political correctness anbelangt, sind die Briten manchmal heftiger drauf als die Deutschen.
    ———————
    Die haben ja auch gut 300Jahre Kolonialismus an der Backe.(schunzel)

  5. Linker Gesinnungsterror: was Rassismus ist bestimmen wir!

    Rassismus ist dort, wo Konservative farbige Kinder pflegen, gell!

  6. Ich habe fleißige schokobraune christliche Bekannte aus der Karibik. Sie hätten am liebsten vor 20 Jahren schon die deutschen Grenzen dicht gemacht.

    Ihnen ist es peinlich, wenn sie von fremden afrikanischen Wirtschaftsasylanten und Drogis mit „Bruder“ gegrüßt werden.

    Meilenweit sieht man den Unterschied in der Körper- und Kleiderpflege, im Benimm und Kleiderstil.

    Das miserable Benehmen vieler Einwanderer fällt auf die guten zurück!

  7. #1 Bonn (24. Nov 2012 20:03)
    Was political correctness anbelangt, sind die Briten manchmal heftiger drauf als die Deutschen.

    Die Grundidee von Political Correctness war einmal die Erschaffung von sprachlichen Regelungen, Dinge beim Namen zu nennen, ohne in Hasssprache oder gar Hetze zu verfallen.
    Klingt im ersten Moment harmlos und vernünftig, nur schien Orwell damals schon düstere Vorahnungen zu haben, was sich gesellschaftlich aus den sozialistischen Denkfabriken damals begann, zu entwickeln.

  8. @#7 Schweinsbraten (24. Nov 2012 20:21)
    Wie sehr sind deine farbigen Bekannten politisch aktiv? Kennen die PI?

  9. @#9 WahrerSozialDemokrat (24. Nov 2012 20:37)

    Was hat die heutige Politik der Einheitsparteien in Europa denn mit dem Wohl der Menschen zu tun?

  10. NB Die UKIP hat bei den anstehenden Nachwahlen in Croydon North einen schwarzen Kandidaten aufgestellt. Dürfte der denn in einem solchen Fall auch nicht als Pflegevater agieren? Oder nur bei Kindern mit der „richtigen“ (welche jetzt genau?) Hautfarbe?

  11. Langsam müssen wir echt aufpassen. DDR 2.0 kommt. Es fängt an mit „Rassisten werden hier nicht bedient“. Es geht weiter mit „Rassisten dürfen keine Pflegekinder aufnehmen“. Was kommt als nächstes? PI´ler dürfen nicht mehr mit Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren?

  12. Ein guter Blogbeitrag im Telegraph spricht von „Rotherhams Stasi“. Der Kommentarbereich entspricht dem unseren:

    http://blogs.telegraph.co.uk/news/damianthompson/100191182/rotherhams-stasi-have-handed-ukip-a-pr-victory-shame-they-had-to-tear-apart-a-foster-family-in-the-process/

    Ist der Telegraph jetzt auch „rechtspopulistisch“? Sind das die neuen Nahtziehs, vor denen uns ntv gewarnt hat? haben die Hools den Telegraph übernommen?

    Fragen über Fragen.

  13. #8 Das_Sanfte_Lamm (24. Nov 2012 20:30)

    Es ist sogar noch sehr viel älter und trivialer: Pate sind die Euphemismen, hübsche, harmlose Ausdrücke, um die oft brutale Realität zu verschleiern.

    Das erstemal habe ich das unmittelbar Ende der 70er mitbekommen, als die EG dank Subventionen riesige Milch- und Butterseen schuf. Um die per Subvention geschaffenen Probleme wieder loszuwerden, zahlte sie an Bauern pro Milchkuh eine erneute Subvention, „Abschlachtprämie“ genannt, von 1500 Mark auf den Schlachtpreis drauf. Klar verständlicher Begriff, jeder wußte, was gemeint war. Weil denen aber nach einer Weile auffiel, daß das ekelhaft klingt, wurde die „Abschlachtprämie“ ratzfatz zur „Nichtvermarktungsprämie“.

    Unmittelbar, weil eine von mir geliebte und mitbetreute und gemolkene Kuhherde Angler Rinder (60 Stück plus Nachzucht, heute ist diese Zuchtrichtung als „alte Angler“ bekannt und fast ausgestorben) deshalb zu Nordfleisch nach Schleswig fuhr – mit den damaligen extra eingeknipsten Metall-Sonderohrmarken (das war lange vor BSE mit den seither üblichen, häßlichen Plastikohrmarken in beiden Ohren) für diese Vernichtungsaktion, damit auch ja keine dieser Kühe heimlich aus der Vernichtungskette geschmuggelt wird.

  14. #14 Borgfelde (24. Nov 2012 20:56)

    Was kommt als nächstes? PI´ler dürfen nicht mehr mit Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren?

    Dazu muss man aber erst die Armbinde mit PI-Stern einführen. Andernfalls ist das für den Busfahrer sehr schwer kontrollierbar.

  15. OT

    Not in Gaza? Realität oder PR-Show der Islamisten?

    Ein neues Werbevideo einer luxuriösen Hotelanlage in Gaza soll noch mehr Touristen aus anderen arabischen Ländern anlocken -ö beeindruckendes Videos über Luxus mitten in Gaza

    Gaza-Videos:
    Zwischen organisiertem Kindesmissbrauch und Tourismusangebot der Luxusklasse

    http://haolam.de/artikel_11239.html

  16. Die Kinder “nicht-weißer, nicht-britischer Herkunft” seien bei den Pflegeeltern nicht in einem für sie optimalen kulturellen Umfeld gewesen

    Für mich ist die Entscheidung der Jugendbehörde völlig richtig! Wie sollen die nicht-schwarzen, nicht-afrikanisch-nicht-asiatischen Pflegeeltern den Pflegekinder deren eigene kulturelle Identität nahebringen?

    Zum Beispiel den Voodoo-Kult, das Opfern von Tieren und Menschen, das Abschneiden von Gliedmaßen, das Opfern von Kindern, um die Götter gnädig zu stimmen? Man sollte einmal die britische Polizei fragen, ob sie mit den unglaublichen Widerwärtigkeiten, die sie hierbei schon sehen musste, den Pflegeeltern mit ein wenig ethnologischem Hintergrundwissen aushelfen könnte.

  17. @ #19 Caveman

    Ich möchte mal etwas Optimismus verbreiten; Jeder zweite Thüringer ist voller Misstrauen gegenüber Moslems
    Das ist wirklich eine gute Nachricht! Man könnte es fast eine Frohe Botschaft nennen: Ganz Deutschland ist von den Moslems besetzt … Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Deutschen bevölkertes Bundesland hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

    Wir brauchen nur noch einen Zaubertrank, das sollte einem so hoch entwickelten Land wie unserem doch keine großen Schwierigkeiten bereiten?

  18. #24 Fensterzu (24. Nov 2012 21:18)

    Vorsichtig, nicht dass auch noch Asterix und Obelix Rassisten verunglimpft werden, weil sie den lieben langen Tag Römer verprügeln wollen – diese Rabauken. 😉

  19. Lange keinen Buchtipp mehr verbreitet: Ludwig Reiners, den meisten nur als brillanter Stilkritiker bekannt, hat auch sehr klare, pointierte Politanalysen geschrieben. Eine der besten ist „Roman der Staatskunst“, in dem er die englische Politik anhand der führenden englischen Politiker detailliert von der amerikanischen Unanbhängigkeit bis zum Ersten Weltkrieg unter der Prämisse „Politik ist ein Mix aus Persönlichkeit und Opportunismus“ schildert. Seine Leitfrage: Wie schaffte es das komplett desolate England zur Zeit der amerikanischen Unabhängigkeit, knapp 60 Jahre später Weltmacht zu sein?

    Reiners schafft einen fesselnden Parforceritt durch England, Frankreich, Europa, Indien, Ägypten, Sudan, Rußlan, Türkei.

    Im Moment leider nicht lieferbar – wer ihn irgendwo erhascht, ist ein Glückskind:

    http://www.amazon.de/Roman-Staatskunst-Ludwig-Reiners/dp/B0000BMPY6

    Hier zum Reinschmecken das Inhaltsverzeichnis:

    http://www2.hu-berlin.de/sachbuchforschung/CONTENT/SBDB/pix/PDF/Reiners-Staatskunst-Inhalt.pdf

    Aber dieses England gibt es seit Anbruch der pro-Islam und pro-politisch korrekten Doktrin nicht mehr. Es hat sich auf den Rücken gerollt und spielt tot.

  20. Das Thema ist ja grundsätzlich nicht neu. Der Türkenführer Erdolf hat ja auch schon seinen Unmut geäußert:

    Die türkische Regierung hat europäischen Ländern vorgeworfen, tausende muslimische Kinder aus türkischen Familien christlichen Eltern anvertraut und damit umerzogen zu haben.

    Die Türkei beklagt regelmäßig, dass Behörden in Deutschland und anderen europäische Länder versuchen, die türkisch-muslimischen Gemeinden dort zur Aufgabe ihrer kulturellen Wurzeln zu bewegen und zu assimilieren.

    http://www.zukunftskinder.org/?p=31328

  21. #24 Fensterzu (24. Nov 2012 21:18)

    Wer den Artikel dazu auch noch liest(!), wird feststellen, dass es sich bei Thüringern keineswegs um Ausnahmefälle handelt.

    Was die „Thüringer Allgemeine“ auf der anderen Seite mit einem Gefühl der Erleichterung zurücklässt.

  22. #10 WahrerSozialDemokrat(24. Nov 2012 20:37)
    Und wer denkt an das Wohl der Kinder dabei?
    ——————-
    Und seit wann haben Jugendämter das Wohl von Kindern imAuge?

  23. Pflegeeltern müssen sehr sorgfältig auf die Einhaltung der zugelassenen Gesinnung geprüft werden; jede Abweichung davon ist zu überwachen. Beanstanden kann man das nur wenn die Tabellen mit den zugelassenen Gesinnungen nocht nicht vollständig vorliegen. Solange müssen sich die kleinbritannischen Behörden mit einzelnen Gesinnungsäußerungen behelfen. Wer für eine Beschränkung der Einwanderung eintritt ist ganz klar ein Nazi und muß von jeder Teilnahme am öffentlichen Leben konsequent ausgeschlossen werden. Die Kinder sind bei so aufmerksamen Sozialüberwachern jetzt in den besten Händen.

  24. Ich hoffe, dass der Staat mir nicht irgendwann meine schwarze Freundin weg nimmt -denn ich bin gegen den reaktionären Islam, gegen den linksreaktionären Staat.

  25. @#8 Schweinsbraten (24. Nov 2012 20:21)
    Deswegen plädiere ich für die Beibehaltung der Bezeichnungen „Deutsche“ und „Ausländer“ anstelle von „Migranten“. Denn entweder ist einer Deutscher, dann merkt man das auch bei roter oder brauner oder schwarzer Hautfarbe oder roten Rastalocken mit Sommersprossen – oder er ist es nicht, dann ist er eben nicht Deutscher sondern Ausländer. Dazwischen gibt es nichts – wie bei schwanger oder nicht schwanger.

    @#25 lerad (24. Nov 2012 21:34)
    Vergleiche mal Gallier und Römer: Wer von denen ist denn gebildeter und von gehobener Kultur? Die Römer haben ihr hochstehendes Reich mit aller Philosophie und Kunst.
    Die Gallier interessieren nur Essen und Raufen. Streng genommen sind sie die primitiven Underdogs, Rebellen, die bei den Besatzern Angst verbreiten. Solche Rollen gelten ja als positiv.

    @#34 Piccolomini (25. Nov 2012 12:09)
    Ja, irgendwann kommt jemand auch auf die Idee, daß Dir eine schwarze Freundin ein Überlegenheitsgefühl verschaffen könnte – in Anlehnung an Kolonialzeiten; Besitzdenken und so.

  26. @ #31 Stefan Cel Mare #24 Fensterzu

    Wer den Artikel dazu auch noch liest(!), wird feststellen, dass es sich bei Thüringern keineswegs um Ausnahmefälle handelt.

    Da könnte ich mir die Allensbacher Umfrage zu Fuß abholen und erfahre nur hier auf PI, dass es sie gibt! Wollte man die nicht öffentlich machen, weil das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht? Werden wir von unseren Volksumerziehern bald abgewählt und durch ein anderes, besseres Volk … ersetzt?

  27. Wenn Linke und Popstars – vom Rauchen, Saufen, Kiffen und fortgeschrittenem Alter unfruchtbar – „Dritte-Welt-Kinder“ adoptieren ist es ein vorbildlicher humanitärer Akt,

    wollen es Konservative tun, ist es Menschenraub, Sklaverei und Imperialismus, gell!

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