Ich erzähle Ihnen meine Geschichte. Gern können Sie mein Leben als Musterbeispiel für das Leben eines Moslems in Deutschland hernehmen und auch verbreiten. Alle Angaben sind 100% wahr und überprüfbar. Aus persönlichen Gründen möchte ich jedoch so wenig persönliche Details wie nur irgend möglich angeben. Auch aus Sicherheitsgründen, denn ich bin einer von denen, die vom Glauben “abgefallen” sind. Laut Koran steht für mich die Todesstrafe. Konkrete Angst habe ich nicht, jedoch: sicher ist sicher.

(Im Original erschienen auf der Webseite der BPE)

Ich bin als drittes Kind türkischer Gastarbeiter im Ruhrgebiet geboren. Nach dem vierten Kind haben sich meine Eltern getrennt, was damals, und in großen Teilen der moslemischen Gesellschaft auch heute noch, eine Art “Schande” gewesen ist. Wir wurden von allen Verwandten, Bekannten wie Menschen zweiter Klasse betrachtet. Ich bin zwar zum Zeitpunkt der Scheidung sehr jung gewesen und kann mich nicht daran erinnern, allerdings habe ich den “Schandfleck”, der über unserer Familie lastete, im Laufe meines Großwerdens in der Kindheit deutlich gespürt. Bei den Türken gibt es einen Spruch: “Alinda leke var”, was so viel bedeutet wie, “Fleck auf der Stirn”. Das bedeutet, wir tragen ein symbolisches Merkmal der Schande auf der Stirn, und daraus wird auch impliziert, dass wir nicht aufrecht gehen dürfen/sollen, sondern auf den Boden schauen sollen/müssen.

Nach der Scheidung hat mein Vater meine Mutter mit Tricks und Hilfe der Verwandschaft in die Türkei gelockt/geführt. Dort hat er dann dafür gesorgt, dass der Pass meiner Mutter ungültig erklärt wurde und sie nicht nach Deutschland zurückkommen konnte. Wir waren in dieser Zeit bei Verwandten in Deutschland. Ihr viertes Kind hatte meine Mutter bei sich, aber auch nur, weil mein Vater dachte, dass das Kind nicht von ihm wäre. Ob meine Mutter die Möglichkeit gehabt hätte, ob sie es versucht hat oder nicht, nach Deutschland zurückzukommen, ich weiß ich nicht. Ich meine, wir reden hier von den 70er Jahren. Damals war noch nicht mal Telefon weit verbreitet. Ich schätze mal, aus Unkenntnis und Verzweiflung hat sie es gar nicht versucht. Und wenn man 6 Monate außerhalb Deutschlands ist, kann man eh nicht mehr zurück kommen. Ich denke, die psychische Barriere, unbedingt zurück zu kommen, war zu groß, außerdem war sie ohnehin nicht lange in Deutschland, so dass ihre Bindung zur Heimat wesentlich größer war als zu Deutschland. Ich kann über die genauen Umstände nur spekulieren, jedenfalls ist sie von da an für immer in der Türkei geblieben.

Warum mein Vater das gemacht hat, hatte mehrere Gründe. Einerseits wollte er seine Kinder bei sich behalten und natürlich auch meine Mutter bestrafen. Ein wichtiger Punkt ist jedoch, dass meine Mutter, als personifizierter “Schandfleck”, verschwinden sollte. Dass sie überhaupt in unserer Nähe leben würde, vielleicht sogar uns bei sich großzieht, war für die Verwandschaft, für meinen Vater, ein unerträglicher Zustand, der mit allen Mitteln verhindert werden sollte. Mit Erfolg. Man hat durch tatkräftige Hilfe der Verwandschaft, durch Bestechung in der Türkei, durch die unrechtmäßige Vernichtung ihres Reisepasses und mit Sicherheit vieler weiterer Dinge, die ich nicht weiß, erreicht, dass sie in der Türkei blieb. Man muss verstehen, was sollte die Frau machen, wenn ein offizieller Polizist/Grenzbeamter in der Türkei ihre Papiere vernichtet? Und das in den 70er Jahren? An wen sollte sie sich wenden? Sie war mit Sicherheit Analphabetin und hatte keinerlei Kenntnisse über Recht und Gesetz. Mein Vater hatte ein leichtes Spiel. Er erzählte die Geschichte des “gehörnten” Ehemannes und alles war auf seiner Seite. Und ein paar D-Mark zusätzlich bewirken natürlich Wunder. Die ganz genauen Details weiß ich leider nicht, aber von dem was ich mitgekriegt habe, ist die Sache in dieser Form abgelaufen.

Mein Vater hat sich danach offiziell von meiner Mutter scheiden lassen und meine Mutter hat auch offiziell die Schuld für das Scheitern der Ehe bekommen. Es war also per Scheidungsgericht festgestellt worden, dass sie Ehebruch begangen habe und daher die alleinige Schuld trägt. Einige aus der Verwandschaft und sogar mein Bruder mussten/haben gegen meine Mutter ausgesagt. Mein Bruder war damals ca. 9 Jahre alt. Nach damaliger und mit Sicherheit auch heute noch weit verbreiteter Meinung in der moslemischen Gesellschaft war sie somit im Prinzip eine “Hure”. Da ist es also passiert, die Eltern geschieden, die Frau bekommt den Stempel Hure auf die Stirn, die Kinder bekommen den Stempel Hurenkinder und auf keinen Fall sollten die Kinder zu der bösen Hure.

Mit dem Schandfleck musste also die ganze Familie erstmal leben. Zusätzlich zu der vorhandenen Schande hat mein Vater, zumindest in den Augen der Verwandschaft, den Bock abgeschossen, indem er nicht wie von der Verwandschaft geplant, eine Frau aus dem Heimatdorf geheiratet hat, sondern, eine “fremde Frau” aus Südostanatolien in der Nähe zu Hatay. Wie konnte doch mein Vater das tun? Eine fremde Frau, nicht aus derselben Gemeinschaft, zu heiraten? Nun gut, für eine Zeitlang wurde der Familienschein gewahrt, sie war seine Frau und gebar ihm sein fünftes Kind. Sie hatte selbst zwei Kinder aus erster Ehe, wobei der Mann verstarb und sie zur Witwe wurde. Im Großen und Ganzen habe ich leider keine guten Erinnerungen an sie. Sie hat mich massiv geschlagen und terrorisiert. Die erste Zeit traute ich nicht, es meinem Vater zu sagen. Er hat das natürlich gemerkt, dass ich geschlagen wurde. Daraufhin hat er sie geschlagen und zur Rechenschaft gezogen. Irgendwann fasste ich als kleiner Knirps dann doch den Mut, ihr zu drohen und es meinem Vater zu sagen. Von da an hat sie mich, soweit ich mich erinnern kann, nicht mehr geschlagen, zumindest nicht mehr heftig und nicht mehr oft. Ich kann mich jedenfalls an nichts gravierendes mehr erinnern und eigentlich war meine Welt in Ordnung.

Doch der nächste Schicksalsschlag ließ nicht lange auf sich warten. Exakt am 1-jährigen Geburtstag meiner Halbschwester verstarb mein Vater. Mitten auf der Autobahn. Angefahren und meterweit mitgeschleppt, nachdem er wegen einer Reifenpanne die Reifen gewechselt hat. Auf der rechten Seite war eine Rasenfläche (keine Leitplanke) und ein angeblich betrunkener Autofahrer hat ihn erwischt. Mir kommt es sehr kurios vor. Warum fährt jemand direkt an der Stelle über die Rasenfläche, wo grad zwei Personen Reifen wechseln bzw. damit gerade fertig sind. Meine Stiefmutter hat er wohl beinahe erwischt, meinen Vater jedoch voll. Ich habe heute noch die Bilder vor Augen, wie er mitten auf der Fahrbahn liegt.

Zuerst habe ich gar nicht begriffen, dass das mein Vater war. Er erinnerte mich eher an einen Nachbarn. Als meine Schwester und mein Bruder anfingen zu weinen, hab ich auch angefangen zu weinen, meine 1-jährige Halbschwester ebenfalls. LKW-Fahrer stoppten, regelten den Verkehr, bis Polizei und Krankenwagen kam. Meine Stiefmutter hatte völlig ihre Fassung verloren. Ihr zweiter Mann ist nach nur so kurzer Zeit gestorben. Sie wollte sich wohl vor Ort noch selbst umbringen. Man hat sie dann in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.

Uns Kinder hat man vorübergehend in ein Kinderheim gebracht, wo wir noch am gleichen Abend von meinem Onkel väterlicherseits und seiner Familie abgeholt wurden. Mein Onkel hat wohl auch dafür gesorgt, dass meine Stiefmutter aus der Psychiatrie entlassen werden konnte. Nun waren wir also da, bei meinem Onkel. Die erste Zeit wurde natürlich viel getrauert und geweint. Meine Stiefmutter war völlig am Ende. Ich erinnere mich heute noch, wie sie ständig in Ohnmacht fiel und mit Parfums zur Bewusstsein gebracht wurde. Ich weiß ehrlich gesagt bis heute nicht, warum es so gewesen ist.

Jedenfalls ist hier ein weiterer, für unser Leben entscheidender Fehler passiert. Wir sind nämlich bei unserem Onkel geblieben. Entweder war meine Stiefmutter nicht in der Lage, wollte nicht oder konnte nicht, nach Hause zurückkehren.

Wir sind nach dem Tod von meinem Vater nur noch ein einziges Mal zuhause gewesen. Und das nur, um die Habseligkeiten innerhalb der Familie zu verteilen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie sehr ich mich gefreut habe, wieder zuhause zu sein. Als dann gesagt wurde, dass wir nicht mehr hier wohnen werden, war ich ziemlich traurig.

Zunächst habe ich bei Verwandten aus dem selben Ort gewohnt, irgendwann aber kam ich auch zu meinem Onkel. Dort war von nun an unser fester Wohnsitz. Mein Onkel hat auch die Vormundschaft für uns erhalten. Eigentlich ein Unding, bei so einem kleinen Haus, wo er zudem noch selbst 5 Kinder hatte. Mit uns zusammen waren es 12 Personen. Spätestens hier hätte der Staat eingreifen müssen. Aber ich denke mal, man hat damals halt gedacht “naja, das sind eh die Gastarbeiterkinder, die werden eh irgendwann zurückgehen, mischen wir uns da mal nicht ein”. Ich kann nur spekulieren, warum niemand einschritt bzw. nicht dafür gesorgt hat, dass wir wieder Zuhause, in unserer gewohnten Umgebung sind.

Danach begannen die internen Konflikte mit der Familie meines Onkels. Von nun an kam meine Tante mit ins Spiel. Zunächst einmal galt es, meine Stiefmutter aus dem Haus zu kriegen. Sie wurde beschuldigt, sich an meinen Onkel ranzumachen, beschimpft als Kurdin, als schwarze Hexe, schwarze Zigeunerin etc. Natürlich wirkte sich das auch negativ auf sie aus, dass sie uns während der Ehe zum Teil massivst geschlagen hat, was in der Verwandschaft auch bekannt war.

Es wurde dermaßen Stimmung gegen sie gemacht, dass sie freiwillig oder unfreiwillig aus dem Haus gehen musste. Mein Onkel wollte wohl denselben Trick bei ihr anwenden wie bei meiner leiblichen Mutter. Er brachte sie in die Türkei, gab ihr wohl etwas Geld und hoffte wohl, dass sie dort bleibt. Sie blieb jedoch nicht dort, hat ihre Rechte gesucht, Witwenrente beantragt und bekommen und war irgendwann wieder in Deutschland. Nach einigen Scharmützeln mit ihr hatte die Familie meines Onkels sie jedoch los. Sie kam danach nie mehr zu meinem Onkel.

Nun waren wir 3 Geschwister also bei meinem Onkel. Wenn Sie glauben, dass das was sie bisher gelesen haben, ein Horrorszenario gewesen ist, dann muss ich sie korrigieren. Das Horrorszenario begann nämlich von da an erst richtig.

Man weiß eigentlich gar nicht, wo man anfangen soll, von welchen Themen man erzählen soll. Zu schlimm war die Situation in jeglicher Hinsicht. Da ist zunächst die psychologische Seite. Wir sind dort psychisch regelrecht vergewaltigt worden. Den Schandfleck durch die Vorkommnisse zwischen meinem Vater und meiner Mutter hat man uns deutlich unter die Nase gerieben. Man durfte uns ja schließlich offiziell als Hurenkinder beschimpfen. Daneben hat man uns deutlich zu verstehen gegeben, dass das nicht “unser Zuhause” ist, dass wir “deren Eigentum” benutzen, dass wir “deren Nahrung” essen. Dass nichts uns gehört und wir somit auch nichts dürfen. Wir durften nichts. Solche Selbstverständlichkeiten wie “ich habe Hunger und gehe an den Kühlschrank” war strikt verboten. Wir durften nur Wasser trinken, das gab es ja quasi kostenlos aus dem Hahn und dann essen, wenn es uns erlaubt wurde. Damit hätte man sich ja vielleicht noch arrangieren können, wenn es klare, verbindliche Essenszeiten gegeben hätte. Das Problem war jedoch, die gab es nicht.

Mal wurde um 5 das Essen fertig, mal um 4, mal um 7. Mal waren Besucher da, für welche natürlich reichlich aufgetischt wurde, mal wurde was schnelles gekocht, mal wurde gar nicht gekocht, weil die Familie irgendwo zu Besuch oder draußen war. Es wurde auch keine Rücksicht darauf genommen, wer wann von der Schule kommt. Ich ging z.B. zur Ganztagsschule. Mit Wartezeit, Busfahrt und Laufzeit nach Hause kam ich z.B. erst gegen 5 nach Hause. Und dann ist es nicht so gewesen, dass ich zuhause bleiben durfte, nein, ich musste in die Moschee zur Koranschule. Mit der Koranschule und dem häufig anschließendem Gebet, kam ich zum Teil erst gegen 7-8 nach Hause. Und da war das “offizielle” Essen bereits vorbei.

Selbst etwas warm machen zu dürfen, etwas aufgewärmtes noch zu kriegen oder gar die Hand an den Kühlschrank zu legen? Undenkbar. Wir durften es nicht und haben gehungert. Zum Teil haben wir 2 Stunden gewartet bis die Tante uns mit “zwei Scheiben Brot, ab ins Bett” zum Schlafengehen aufforderte. Wir waren nicht traurig, dass wir ins Bett gehen mussten, wie das bei üblichen Familien der Fall ist, weil die Kinder z.B. noch einen Film anschauen wollen. Nein, wir waren froh, den Satz zu hören, damit wir wenigstens 2 Scheiben Brot essen dürfen. Natürlich haben wir, sofern sie nicht zugeschaut haben, die Brotscheiben so dick wie möglich geschnitten. Aber, es war nur Margarine erlaubt. Marmelade? Gar Nutella oder Käse? Seid ihr verrückt. Sowas “Gutes” ist doch nicht für uns. Wir dürfen nur Margarine aufs Brot schmieren. Und ja, so haben wir jahrelang gelebt, zum Teil tagelang nichts zu essen bekommen, zum Teil von den Nachbarn etwas bekommen, im Großen und Ganzen jedoch gehungert, mit 2 Scheiben Brot mit Margarine am Tag, und selbst das haben wir nicht mal jeden Tag bekommen. Das alles, mitten in Deutschland, bei einer angeblich frommen, moslemischen Familie, die paradoxerweise vom Staat massiv mit Geld unterstützt wurde, da man uns “pflegt und großzieht”. Schließlich spart das Jugendamt auf diese Art und Weise teure Heimplätze.

Durch die Einstellung, dass wir im Grunde “nichts” kosten dürfen, hatten wir natürlich nicht nur wenig Essen. Es mangelte uns an allem. Vor allem an Kleidung im Winter. Ich kann nicht zählen, an wie vielen Tagen ich im Winter zur Schule gegangen bin, an der Bushaltestelle sehen musste, wie andere Kinder dicke Schneeanzüge, Schneestiefel, Handschuhe und Mützen trugen, ich dagegen zum Teil mit Sommersachen zur Schule ging. Die Kälte von damals spüre ich heute noch in den Zehen. Ich habe gefroren am ganzen Körper. Es gab einfach nichts, es wurde einfach nichts bzw. wenig gekauft. In ziemlich unregelmäßigen Abständen habe ich Schuhe bekommen, meistens irgendwo extrem reduzierte Ware, absolut ohne Qualität. Häufig passten sie nicht einmal. Er hat mich ja nie an die Hand genommen, in den Schuhladen gegangen und dort mir passende, mir gefallende, Schuhe gekauft. Nein, es lief so ab, dass er irgendwo bei einem Ramschangebot zugeschlagen hat und dabei wohl dachte, ich müsste ungefähr diese Schuhgröße haben. Und selbst das kam vielleicht einmal, höchstens zweimal im Jahr vor. Gerade bei heranwachsenden Kindern eine grauenhafte Vorstellung. Es war auch schlimm, dass die Schuhe meist schlechter Qualität waren, dadurch dass meine Füße schneller wuchsen als neue Schuhe zu bekommen, sie überall gedrückt haben und dadurch auch schnell kaputt gingen. Neue Schuhe weil die alten kaputt sind? Undenkbar. Ich musste warten, bis mal wieder irgendwo bei einem Ramschangebot zugeschlagen wurde. Zum Teil habe ich versucht, die Schuhe selbst zu reparieren, was natürlich kläglich scheitert, wenn man versucht, die Löcher mit Klebeband abzudichten. Zum Teil waren die Schuhe so klein, dass ich meine Zehen ziemlich krümmen musste und quasi auf meinen Hacken lief. Mal ist durch den extremen Druck die Vorderseite aufgeplatzt, dass wenn ich gelaufen bin, die Vorderseite wie ein Mund auf und zu ging. Einmal habe ich irgendwo alte Fußballschuhe mit Noppen gefunden. Ich war sehr froh, da diese Schuhe sehr stabil sind und zum Glück meine Schuhgröße hatten. Es waren zwar Fußballschuhe, um damit im Verein Fußball auf einem Rasenplatz zu spielen. Es blieb mir aber nichts anderes übrig, als diese täglich anzuziehen.

Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich deshalb irgendwo gehänselt wurde und es hieß “schau mal, der läuft mit Pöhlern rum”. Es gab halt nichts. Fragen durften wir nicht. Sobald wir nach etwas gefragt haben, was auch nur 1 D-Mark gekostet hätte, gab es Zuhause einen Riesenschreierei von meiner Tante aus. Häufig artete das aus in einen Streit und Schlägerei zwischen meinem Onkel und meiner Tante. Die nächsten Tage und Wochen waren wir es jedoch, die die Suppe durch noch mehr Repression von meiner Tante ausbaden mussten. Daher hatte man sich arrangiert. Man hat gelernt, zu schweigen, nicht zu fordern, sich anderweitig zu behelfen oder auch mit der Not und dem Elend zu leben.

Die materielle Not war an allen Ecken und Enden bemerkbar. Bei den Hosen war es nicht ganz so tragisch, denn diese hat er meistens in Übergrößen gekauft. So hab ich die Hosen zusammengefaltet und selbst genäht. Als ich größer wurde, habe ich die Hosen selbst umgenäht. So war es kein Problem, eine Hose zwei Jahre zu tragen. Bei den Socken war es da schon problematischer. Ich habe ständig im Beutel nach passenden Socken gesucht, wo die “Hausherren” ihre nicht mehr benutzten Socken warfen. Meistens habe ich keine passenden Socken gefunden, so dass ich zum Teil aussah wie Pippi Langstrumpf, aber man konnte damit leben. Schließlich sieht man ja die Socken nicht, wenn die Hose lang genug ist. Und zuhause wussten sie ohnehin was man anzieht. Unangenehm wurde es in der Schule vor allem im Sport- und Schwimmunterricht. Einmal hatte ich nie richtiges Sportzeug, ich durfte also selten am Sportunterricht teilnehmen und musste meistens zuschauen. Ab und zu hat sich der Lehrer erbarmt und mir erlaubt, mit Socken teilzunehmen. Und wenn man da zwei deutlich verschiedene Paare hat, ist die Scham vor den Klassenkameraden natürlich sehr groß. Ich muss aber sagen, dass ich von meinen Klassenkameraden und Freunden, nie gehänselt wurde. Sie alle kannten meine Situation und die war so schlimm, dass denen nicht einmal zum Hänseln zumute war. Trotzdem hat man sich natürlich geschämt für alles. Beim Schwimmunterricht war es dagegen anders. Ich hatte, woher auch immer, eine Badehose. Da ich keine Unterhosen hatte, habe ich meine Badehose als Unterhose benutzt. Der kritische Punkt war immer nach dem Schwimmunterricht. Das Handtuch habe ich um meine Hüfte gewickelt und so getan, als ob ich meine Badehose ausziehe und meine Unterhose anziehe. Niemand sollte das merken. In Wirklichkeit wurde die Badehose nämlich anbehalten und die Hose angezogen. Sie war zwar nass, trocknete aber nach einiger Zeit. Da eine Badehose sehr strapazierfähig und elastisch ist, konnte ich auch diese einige Jahre für beides anziehen, zum Schwimmen und als Unterhose. Es ist für manch einen nicht vorstellbar, aber was soll ich sagen.

Ich hatte halt nichts. Ich kann mich auch sehr gut an Zeiten vor dem Schwimmunterricht erinnern, in den ich ohne Unterhose rumgelaufen bin. Da war die Situation mit der Badehose schon besser, man hatte überhaupt etwas an. Einmal hatte unsere Klasse plötzlich einen Termin beim Arzt, der in der Schule Kontrollen durchführte. Jeder musste dabei seinen Pullover, seine Hose und Schuhe ausziehen. Was glauben sie, wie peinlich das ist zu sagen: “Tut mir leid, ich kann meine Hose nicht ausziehen, da ich nichts drunter hab”. Als einziger in der Klasse. Alles erlebt. So durchzog sich das auch in anderen Bereichen. Ob das die Bastelstunde für Weihnachten war, wofür Geld für Material benötigt wurde und ich keines hatte und daher meistens auch nicht teilnehmen durfte, ob das Schulhefte waren, Bücher, Stifte etc. An allem herrschte Mangel. Ich habe es sogar fertig gebracht, mit den Heften von der ersten Klasse bis in die dritte Klasse durchzuhalten. Ich habe zwar jedes Mal vom Lehrer Schimpfe bekommen, warum ich immer noch Hefte für die erste Klasse benutze. Aber, was soll ich sagen. “Ich habe keine” war meine Antwort. Ich denke, hier hat die Schule, der Direktor, der ja gleichzeitig unser Klassenlehrer war, einen Fehler gemacht, indem sie nicht eingeschritten sind um vielleicht das Jugendamt darauf hinzuweisen, dass hier etwas nicht stimmt. Dafür war die Not zu deutlich und zum Teil wurde man sogar von den Lehrern darauf angesprochen, z.B. “Hey, warum hast du solche Schuhe, du brauchst neue Schuhe”. Ich hatte nie Sportzeug, in jedem Zeugnis war der Vermerk, dass ich häufig meine Schulmaterialien nicht hab, nie habe ich Geld für Schulmilch abgegeben, immer wieder konnte ich kein bisschen Geld für die Bastelstunde aufbringen, ich war ziemlich dünn, ziemlich abgemagert, hatte nie ein Pausenbrot dabei. Dass wir in Not und Elend leben, war allseits bekannt. Es schritt halt niemand ein.

Paradoxerweise hat mein Onkel es fertig gebracht, von dem Geld, was er vom Staat bekommt, einen Teil für uns bei der Sparkasse anzulegen. Das Geld, welches er als Halbwaisenrente für uns erhielt, legte er an, das Pflegegeld und Kindergeld war für ihn. So hat er es gesehen. So konnte er sein Gewissen beruhigen, so konnte er behaupten, er “esse das Geld der Kinder nicht” und konnte sich nach außen hin als großzügiger Onkel darstellen, der die Kinder seines Bruders großzieht und dazu noch viel Geld für sie spart. Für jeden von uns drei gab es ein Sparkonto, wo pro Monat 200-300 D-Mark eingezahlt wurden. Im Laufe der Zeit summiert sich das natürlich erheblich. Aber, er hat das umsonst getan. Ich habe zwar, als ich 18 Jahre alt wurde, 27.000 DM aus diesem Sparbuch erhalten. Aber unsere psychische Verfassung, unsere mentale Stärke, unser Wissen, unser Selbstbewusstsein war dermaßen vernichtet, dass kein einziger von uns drei Geschwistern von dem Geld je einen echten Nutzen gehabt hat. Ich war der einzige, der das einigermaßen verwertet hat.

Ich habe davon meinen Führerschein bezahlt, mein erstes Auto. Das war alles. Alles andere habe ich durch falsche Freunde, durch zu falsche Vorstellungen vom Leben, verloren. Mein Bruder hat das Geld gleich verloren, so wie er es erhalten hat.

Meine Schwester hat geheiratet und das Geld erhielt die Familie des Mannes, der zudem alles irgendwann in einer Zockerbude verspielte. Niemand hat meinen Onkel darum gebeten, Geld für uns zu sparen. Es wäre für uns besser gewesen, wenn er das Geld behalten hätte und dafür, abgesehen von Liebe, Zuneigung, Zusammenhalt, vernünftiges Essen, vernünftige Kleidung, Schulmaterialien etc. geholfen hätte, eine starke Persönlichkeit zu entwickeln. Wir konnten uns persönlich absolut nicht entwickeln. Das was für viele eine Selbstverständlichkeit ist, mussten wir im hohen Alter selbst lernen. Zum Teil mussten wir sehr viel “Lehrgeld” dafür bezahlen. Kein Geld der Welt kann uns die verlorene Kindheit zurückgeben, die Horrorstunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, die wir erlebt haben, wiedergutmachen. Zudem haben wir permanenten Druck von meiner Tante erhalten. In der öffentlichen Wahrnehmung hieß es lediglich, “sie essen unser Geld, deren Gelder ficken bei der Bank und vermehren sich”. Was natürlich nicht stimmt. Er hat lediglich ca. ein Viertel von dem was der Staat ihm zahlt, für uns gespart. Mit dem Rest hat er sich ein Vermögen aufgebaut. Vor dem Tod meines Vaters hatte er nicht mal ein kleines Haus. Nach seinem Tod wurden im Laufe der Jahre Apartments überall in der Türkei hochgezogen. Alles unterstützt bzw. erst ermöglicht mit den Geldern, die der Staat für uns bezahlt hat. Und uns wäre es tatsächlich lieber gewesen, wenn er das für uns nicht getan hätte, dafür uns aber eine vernünftige Kindheit ermöglicht hätte. Allein um der psychischen Vergewaltigung durch die Tante zu entgehen, hätte ich alles Geld der Welt hergegeben.

Ich brauchte kein Sparbuch, mein Onkel brauchte sie, um das Bild in der Öffentlichkeit vom “sorgenden Onkel, der für die Kinder des Bruders Geld spart” zu präsentieren. Natürlich wusste irgendwann die ganze Nachbarschaft, was tatsächlich ablief. Jeder hat unsere Not gesehen, jeder wusste, dass wir kaum Kleidung und zu Essen bekommen. Es hat sich halt niemand gewagt, Schritte zu unternehmen. Hinzu kam, dass er durch sein dominantes Auftreten in der Öffentlichkeit und als Macher-Typ bekannt, als Vereinsvorsitzender der islamischen Gemeinde gewählt wurde und diese Position jahrelang inne hatte. Er hat missliebige Mitglieder der Gemeinde ausgebootet, die ihm nicht passten. Sie haben nie wieder die Moschee besucht. Er ließ Koranlehrer entlassen, die nicht exakt seiner Glaubensrichtung entsprachen. Auf der anderen Seite war er natürlich auch ein Macher. Er sorgte für den Zusammenhalt der Gemeinde, er sorgte dafür, dass eine Moschee gebaut wurde, ein Haus für den Koranlehrer. Man würde aus heutiger Sicht sagen, die Geburtshelfer der Parallelgesellschaft. Dieser Umstand verschlimmerte aber gleichzeitig die Situation für mich. Zusätzlich zu den psychischen und körperlichen Belastungen daheim musste ich die Belastungen durch die Moschee hinnehmen. Ich musste täglich, egal ob an Wochenenden oder unter der Woche, die Koranschule besuchen und stundenlang Koranverse auswendig lernen. Ich betrachte diese Zeit ebenfalls als psychologische Vergewaltigung, denn, ich habe es nie gewollt oder gemocht. Manchmal habe ich es gewagt, die Koranschule zu schwänzen. Sofort wurde der Onkel informiert, der mich dann mit seinem VW Bulli in der ganzen Gegend gesucht und geschlagen hat, sobald er mich gefunden hatte. So traute ich auch nicht mehr, die Koranschule und die Moscheebesuche zu schwänzen. Als “Mitglied” seines Haushalts als Vereinsvorsitzender musste ich natürlich extra vorbildlich sein. Ich musste in Eiseskälte im Vorfeld zur Koranschule und die Heizung anwerfen, die mit Kohle beheizt wurde. Damit der Koranlehrer das nicht machen muss und die übrigen Kinder es warm haben, wenn sie zum Koranunterricht kommen. Ich musste wie ein Muezzin die Gläubigen zum Gebet rufen. Täglich die Koransuren lesen, ob ich nun etwas verstand davon oder nicht, ob ich das bereits gelesen hatte oder nicht. Es machte nichts, war der Koran einmal zu Ende gelesen, wurde eben wieder von neuem begonnen. Eine gute Sache hatte die Geschichte. Wenn die ganzen Schüler den Koran einmal zu Ende gelesen hatten, gab es ein Fest. Zu dem Fest konnte ich natürlich nicht mit der Kleidung kommen, die ich gewöhnlich trug. Hierfür erbarmte er sich und ich konnte sicher sein, dass er bei irgendeinem Ramschangebot zuschlagen würde und ich zumindest neue Hosen bekomme.

Natürlich haben wir nicht ausschließlich den Koran gelesen, man wurde auch darin geschult um zu wissen, wie die Welt aus moslemischer Sicht funktioniert. Im Grunde wird alles darauf reduziert, dass wir auf dieser Welt zur Probe da sind, dass wenn wir den falschen Glauben annehmen, nicht in den Himmel kommen können und dass das ausgeschlossen ist. Das bedeutet, alle Deutschen werden für ewig in der Hölle landen, da sie den falschen Glauben haben und Christen sind.

Moslems haben den Vorteil, dass sie schon mal den richtigen Glauben haben und dass sie lediglich dafür bestraft werden, wenn sie sündigen, danach aber in den Himmel kommen. Im Grunde aber ist Gott so barmherzig, dass man davon ausgehen kann, dass Gott, selbst bei kleinen Sünden verzeiht und man direkt in den Himmel kommt. Außerdem hat man jedes Jahr verschiedene Tage, an denen man sich von den Sünden reinwaschen kann und es gibt ja noch die Pilgerfahrt nach Mekka, wodurch ebenfalls alle Sünden gestrichen werden. Welch ein Glück den richtigen Glauben zu haben nicht wahr? Und, ironischer weise ist sogar alles so vorgegeben und Schicksal. Das bedeutet, man hat vor dem Leben bereits gewählt, welchen Glauben man annimmt und wie man lebt. Eigentlich sollte uns Gott also direkt nach der Wahl in den Himmel oder in die Hölle werfen. Aber da Gott ja gerecht ist und wie bei einem Gericht nur für tatsächlich begangene Sünden bestraft, lässt er uns quasi das erleben, was wir eigentlich selbst gewählt haben und was sowieso vorbestimmt ist. So kann manspäter zu Gott nicht sagen: “Nein, das hab ich doch gar nicht geplant es so zu tun”. Und welch ein Glück, dass wir vor der Geburt überhaupt den richtigen Glauben gewählt haben.

Wenn ich rückblickend die Zeit in der Moschee betrachte, empfinde ich die Zeit heute ebenfalls als eine psychische Vergewaltigung. Welch ein verkehrtes Weltbild dort gelehrt wurde und in den meisten Koranschulen auch heute noch gelehrt wird, ist aus meiner Sicht nichts anderes als Rassismus. Allein die Tatsache, dass der Islam mit Kritik nicht umgehen kann, zeigt, wie faschistisch angehaucht dieser Glaube ist. Ziehen wir doch mal einen Vergleich zu den Nazis.

In der Nazizeit war es nicht erlaubt, anders zu denken, als von den Nazis gewünscht. Wenn man zu laut gedacht hat, landete man fix im KZ bzw. im Grab oder war zumindest Repressalien ausgesetzt. In den Ländern, die von Islamisten dominiert werden, ist es nicht viel anders. Kritik am Islam kann man nur einigermaßen sicher ausüben, wenn man in einem Land lebt, das nicht von Islamisten regiert wird und wo rechtstaatliche Prinzipien über die Prinzipien des Glaubens gestellt werden, welcher Glaube das auch immer sein mag. Und selbst da versuchen die Moslems, durch zum Teil gewalttätige Krawallen und Drohungen die Kritiker einzuschüchtern. So gesehen bei den Mohammed-Karikaturen oder beim Film “Unschuld der Muslime”. Man muss sich das einmal genau anschauen was da passiert und womit die Unruhen begründet und gerechtfertigt werden. Beim Film Unschuld der Muslime heißt es “es ist allein schon eine Unverschämtheit, unseren Propheten nachzuahmen und abzubilden”. So ist das also, die Moslems entscheiden also darüber, ob wir einen Film über Mohammed drehen dürfen? Und dann dürfen wir nicht einmal über sein Leben erzählen bzw. kritisch sein Leben beleuchten?

Wir dürfen nicht laut darüber nachdenken, dass er die damals 9-jährie Aysa geheiratet hat und in Frage stellen, ob ein “Gottgesandter” sowas überhaupt tun würde? Wir dürfen nicht laut darüber nachdenken, dass er die Karawanen von und nach Mekka ständig geplündert hat, 20% der Beute selbst erhalten hat, bei diesen Übergriffen viele Menschen umgekommen sind und ihn eigentlich nichts von den heutigen somalischen Piraten unterscheidet, die ihr Unwesen treiben? Wir dürfen ihn nicht Dieb, Verbrecher und Mörder nennen? Vergleicht man die Vorgehensweise mit den Nazis, erkennt man sehr schnell Parallelen. Man darf sich auch von Ausreden wie: “Ihr habt ja freie Meinungsäußerung, aber ihr dürft halt nur nicht dies nicht und jenes nicht sagen” blenden lassen. In der Nazizeit hatte man auch das Recht auf freie Meinungsäußerung, es wurde nur ungemütlich, wenn man sich gegen die Thesen des Systems oder gegen den Herrschaftsanspruch der Obrigkeit äußerte. Genauso wie im Islam.

Das sind übrigens nicht nur reine Thesen, sondern ich habe es am eigenen Leibe gespürt. Ich bin moslemisch erzogen worden, ich weiß was mir gelehrt wurde, was ich sagen und denken durfte und was nicht. Und es waren übrigens keine Fundamentalisten. Das war eine ganz normale, sunnitisch-moslemische Familie, die den Großteil der Türken ausmachen.

Fundamentalisten sind nochmal eine Stufe härter. Man hat es hier wirklich nicht mit einer Randerscheinung zu tun, sondern mit der überwiegenden Mehrheit der Türken in Deutschland und in der Türkei. Man muss sich das wie eine Droge auf verschiedenen Ebenen vorstellen. Da gibt es welche die die Droge sanft dosiert einnehmen, da gibt es diejenigen, die es in mittelstarken Dosen nehmen und dazu auffordern diese zu nehmen, da man kein echter Moslem ist und dann gibt es wiederum welche, die es ganz hart dosiert nehmen und alle anderen als ungläubig betrachten, die es in der Form nicht praktizieren. Die sanfte Form kann man mit den Aleviten vergleichen, die ca. 20% der Türken ausmachen, die überwiegende Mehrheit mit der mittelstarken Form durch die Sunniten und eine kleine Minderheit in der sehr stark dosierten Form wie durch Salafisten.

Die Erfahrungen die ich hier schildere, betrifft die sunnitische Form, also keine Randerscheinung sondern die breite Mehrheit. Hierbei ist es besonders wichtig zu wissen, wie die psychologische Vergewaltigung funktioniert. Und zwar abgehend von der stärksten Dosis wird versucht, die weniger stark dosierten Gruppierungen zu verändern. Das bedeutet im Klartext, dass die Salafisten als die wahren Gläubigen angesehen werden, die tatsächlich nach den Regeln des Koran leben. Diese versuchen ihren Einfluss auf die Sunniten auszuüben, ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden, da diese ja schließlich nicht exakt nach den Regeln des Koran leben. Und bedauerlicherweise erkennen die Sunniten dies an. Die Mehrheit der Sunniten betrachten sich in der Tat als Gläubige, die jedoch sündigen, da sie nicht exakt nach den Regeln des Korans leben. Sie hoffen eben, dass die Sünde vergeben wird, spätestens wenn sie ihre Pilgerfahrt nach Mekka durchführen.

Für die Sunniten wiederum, sind die Aleviten die noch weniger Gläubigen, die es zu beeinflussen gilt. Bei vielen Aleviten habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass sie im Gegensatz zu den Sunniten zu dem stehen, was sie glauben. Das heißt, sie erkennen die Richtigkeit des “wahren” Islam wie durch die Fundamentalisten praktiziert, öffentlich nicht an und denken auch nicht, dass sie im Grunde häufig sündigen und hoffen auch nicht, die Sünden durch Pilgerfahrt oder sonstige Rituale reinzuwaschen. Sie haben häufig moderne, aufklärerische Ansichten.

Trotzdem sind sie in der öffentlichen Wahrnehmung in der Defensive, da die breite Mehrheit zu den Sunniten gehört und die Aleviten somit als “Ungläubige” darstellt. Und die Aleviten haben nicht die Kraft, sich aus dieser Defensive zu befreien. Der einzige Kritikpunkt an den Aleviten ist, dass sie nicht konsequent sind. Denn, obwohl sie nicht nach den Regeln des Islam leben, lassen sie von dem Glauben nicht endgültig los. Trotz allem seien sie Moslems, so heißt es. Nun wird sehr deutlich erkennbar, wie sehr die Menschen insgesamt psychisch beeinflusst werden. Denn, erinnern wir uns an die Grundthese der Moslems “Nicht-Moslems haben erst gar nicht die Chance, in den Himmel zu kommen, Moslems werden, sofern sie ihre Strafe in der Hölle abgesessen haben, am Ende im Paradies sein.” Und “welch ein Glück, dass wir vor der Geburt den richtigen Glauben gewählt haben” nicht wahr? Hier wird die psychologische Tragweite des islamischen Glaubens sehr deutlich. Selbst diejenigen, die eigentlich überhaupt nicht mehr nach den Regeln des Islam leben, haben die psychische Barriere zu sagen “Ich bin kein Moslem mehr”.

Daher sage ich, der Islam ist eine psychologisch vergewaltigende Religion. Die starken Formen dominieren, wenn es darum geht, die Menschen zum Glauben zu drängen, die bereits den Glauben angenommen haben. Liegt auch in der Logik der Sache, dass die stärker Gläubigen immer versuchen, die schwächer Gläubigen dazu zu bewegen, den Glauben, die Lebensweise etc. zu ändern. Ein Beispiel. Ein mittelstark Gläubiger betet 5 mal am Tag zuhause. Ansonsten geht er seiner geregelten Arbeit nach, sorgt für sich und die Familie. Ein anderer Gläubiger betet nicht nur 5 mal am Tag zuhause, sondern er geht zum Beten sogar in die Moschee. In der öffentlichen Wahrnehmung der Moslems ist derjenige, der zum Beten sogar immer in die Moschee geht, der “Gläubigere”. Und dann passiert das, was ich als psychologische Vergewaltigung definiere.

Der weniger Gläubige wird entweder aktiv oder passiv dazu gedrängt, “mehr gläubig” zu sein und z.B. zum Beten doch in die Moschee zu kommen. Entweder wird man aktiv dazu aufgefordert, mit allen möglichen Begründungen, von der sanften Form bis zur harten Form. Die sanfte Form könnte z.B. ein Satz in der Form sein “Hey, wir wissen, du bist ein gläubiger Mensch, du bist ein Moslem, der 5 mal am Tag betet. Aber wir würden es schön finden, wenn du nicht nur zuhause für dich betest, sondern dich aktiv in der Gemeinde engagierst….. “. Es kann aber auch vorkommen, dass man die harte Form wählt, in dem man z.B. folgenden Satz sagt “Hey, du bist zwar ein gläubiger Moslem und betest 5 mal am Tag zuhause, aber um in den Himmel zu kommen, reicht das allein nicht. Indem du nicht in die Moschee kommst, zeigst du, dass du den Glauben eigentlich nicht richtig ernst nimmst. Außerdem, wer weiß überhaupt, ob du tatsächlich 5 mal am Tag betest. Als ein echter Moslem musst du, sofern es dir möglich ist, in der Moschee beten. Sonst bist du kein richtiger Moslem, da du nicht in die Moschee kommst obwohl es dir möglich ist.” Sofern möglich, könnten sogar Argumente mit konkreten “Befehlen und Regeln von Gott” hervorgebracht werden, um ihn massiv unter Druck zu setzen. Auf jeden Fall erfolgt jedoch zusätzlich eine passive Beeinflussung. Selbst wenn der “weniger Gläubige” nicht aufgefordert wird, in die Moschee zu kommen, in der öffentlichen Wahrnehmung hat der “Gläubigere” automatisch einen höheren Rang. Er wird in der Gemeinschaft mehr respektiert, schließlich praktiziert er den Islam “besser” als der “weniger Gläubige”. Dem weniger Gläubigen wird durch diese Art und Weise, wenn auch nur im Unterbewusstsein, ein schlechtes Gewissen eingeredet. Nun können Sie auch verstehen, warum damals niemand einschritt, als wir regelrecht verwahrlost bei dem Vereinsvorsitzenden der islamischen Gemeinde des Ortes aufwuchsen. Schließlich war er nicht nur ein sehr Gläubiger, der ständig in der Moschee war, nein, er war sogar eine tragende Säule des Islams in dem Ort, der dafür sorgte, dass eine Moschee und ein Haus für den Imam gebaut wurde und die Institution überhaupt existierte.

Ich habe erläutert, wie es abgehend von der starken zur sanften Form funktioniert. Es funktioniert aber auch in die andere Richtung. Je nachdem, welche Ziele man verfolgt, wird mal die eine Richtung ausgepackt, mal die andere Richtung.

Die sanfte Form wird ausgepackt, wenn es darum geht, die Menschen überhaupt zum Islam zu bringen oder wenn sich der Islam durch berechtigte Kritik in der Defensive befindet. Ein Beispiel. Jemand ist kein Moslem, lebt wie er will, macht was er will. In den Augen der Moslems ein “unhaltbarer Zustand”. Somit wird versucht, ihn überhaupt zum Glauben zu bewegen. Meistens wird dabei die “schöne Seite des Islams” ausgepackt. Der Islam wird in der schönsten Form dargestellt, es wird vom Paradies erzählt, vom Gott der so gutmütig ist, allwissend und verzeihend. Natürlich würde Gott ihn für seine bereits begangene Sünden verzeihen. Schließlich gibt es nichts größeres, denn als Nicht-Moslem den Islam anzunehmen. Wenn man das tut, dann hat man bei Gott einen sehr großen Stein im Brett. Durch solche Aussagen sollen diejenigen regelrecht motiviert werden und sich auf den Glauben freuen. Natürlich werden die Versuche auch durch Angstmachen wie mit der Hölle flankiert, im Grunde versucht man jedoch die sanfte Form, um die Menschen zum Islam zu bringen. Und wenn jemand nicht jeden Tag beten will? Ach, ist doch alles nicht so schlimm. Wirklich, man gewöhnt sich dran, es sind eh nur 5 Minuten, das übrigens nicht stimmt. Und selbst wenn man als Moslem nicht betet, ist nicht schlimm. Schließlich ist man trotzdem ein Moslem, bekennt sich dazu und hat so überhaupt die Chance, in den Himmel zu kommen. Außerdem gibt es ja immer noch die Pilgerfahrt, die einen von der Sünde “Nicht-Beten” reinwäscht. Wichtig ist überhaupt einmal, sich zum Glauben zu bekennen. Alles andere wird nicht so heiß gegessen wie gekocht.

Merken sie, wie die Menschen psychologisch beeinflusst werden? Zuerst die sanfte Form, um ihn überhaupt zum Glauben zu bringen, dann die immer stärkere Form, um ihn “mehr gläubig” zu machen. So funktioniert der Islam, die Rekrutierung und die Aufrechterhaltung der islamischen Gesellschaft. Die sanfte Form wird übrigens auch verwendet, wenn der Islam sich in der Defensive befindet. Der Koran hat ja paradoxerweise mal sanfte Töne, mal starke Töne. Je nach Grad der Gläubigkeit, orientiert man sich entweder nach den sanften Tönen, nach den starken Tönen oder beiden. Und wenn nun eine Richtung kritisiert wird, meistens die streng Gläubigen, dann wird als Verteidigung der sanfte Islam ausgepackt. Ein Beispiel. Man kritisiert den Islam, dass Gott Menschen in die Hölle schmeißt. Das ist schließlich grauenvoll. Besonders wenn man bedenkt, dass die Wurzel des Glaubens von jedem Menschen in starkem Maße von seiner Herkunft abhängt, z.B. die Indianer doch gar nichts dafür können, dass sie als Indianer geboren sind und nun mal wenig vom Islam gehört haben, nicht wissen können, dass man 5 mal am Tag Richtung Mekka beten soll und dass es doch grauenhaft ist, diese Menschen mit der Hölle zu bestrafen, dann merken die Moslems, dass sie mit der “harten Tour” nicht weiterkommen und plötzlich wird die “sanfte Rute” ausgepackt. Dass Gott doch allwissend, gutmütig und verzeihend ist, man doch gar nicht wisse, ob Gott den Menschen verzeiht und somit überhaupt nicht gesagt werden kann, dass die Menschen in die Hölle kommen. Plötzlich wird von der harten Tour abgewichen und zurückgerudert. Eine sehr perfide Art und Weise, wie sie alles drehen und wenden, so wie es ihnen grade passt.

Und genau das macht den Islam auch so gefährlich. Sie haben im Prinzip für alles Ausreden, drängt man sie in die Defensive, wird die sanfte Rute ausgepackt, lässt man sie gewähren, wird die strenge Rute ausgepackt. So wie es grad passt. Auch wenn das Gesamtbild nicht passt, für einzelne Kritiken wissen sie sich mit solchen Mitteln zu wehren und den Glauben zu verteidigen. Daher ist es auch nicht sinnvoll, wenn die deutsche Gesellschaft versucht, den Islam anzugreifen, mit Themen wie “Ehrenmorde, terroristische Anschläge” etc. Hier haben die Islamisten leichtes Spiel. Erstens gehören solche Dinge tatsächlich nicht zum Islam, wenn überhaupt zur Kultur und Verhaltensweisen von Menschen aus islamischen Ländern, zweitens ist es kinderleicht, dagegen die sanfte Rute des Islams auszupacken und zu sagen “Nein, das ist doch gar nicht der Islam”. Vielmehr sollte verstanden werden, wie die Struktur des Islams ist, wie der Glaube eigentlich funktioniert, wie die Menschen funktionieren. Ich hoffe Ihnen mit diesen Zeilen Denkanstöße gegeben zu haben.

Es ist schwierig zu sagen, ab wann ich mich vom Glauben abgewendet habe. Es gab keinen fixen Punkt und mit Sicherheit haben viele Faktoren eine Rolle gespielt, die mich im Laufe der Zeit dazu gebracht haben zu sagen “Ich bin kein Moslem mehr, ich glaube daran nicht”. Zunächst einmal sind wir irgendwann von meinem Onkel weggezogen. Mein Bruder hat, sobald er 18 wurde, eine Wohnung gemietet und uns quasi “aus der Hölle” befreit. Ich war damals 13 Jahre und war sehr froh darüber, dass ich nicht mehr in die Moschee gehen musste und mein Leben weitestgehend als freier Teenager gestalten konnte. Man darf aber nicht vergessen, dass der Glaube grundsätzlich weiterhin tief in mir verankert war. Zum Beispiel habe ich mich nach wie vor als Moslem identifiziert, habe an Himmel und Hölle, an den Teufel geglaubt, der einen zur Sünde verführt. Ich habe in jungen Jahren übrigens viel Geld dadurch verloren, da man nach moslemischer Lehre auf dieser Erde “getestet” wird. Und wenn mich jemand gefragt hat, ob ich ihm Geld leihe, habe ich natürlich auch daran gedacht, dass ich nun evtl. getestet werden würde. Und man sollte ja “gut” auf dieser Erde sein. So habe ich leichtsinnigerweise an einige Freunde und Bekannte Geld geliehen, welches ich nie mehr zurück erhalten habe. Bei meinem Bruder war es ähnlich.

Mit 17 Jahren lernte ich meine damalige Jugendliebe kennen. Doch anders als bei meinen bisherigen Freundinnen, hat sie mich in ihr Familienleben einbezogen. Sie hat mich nach Hause mitgenommen, die Familie hat mich angenommen, sie haben mich zu verschiedenen Anlässen eingeladen. Wir haben zusammen Ostern und Weihnachten verbracht. Es waren überhaupt die ersten Male, wo ich sowas erlebt hatte. Einerseits hatte ich natürlich ein komisches Gefühl dabei. Es war mir irgendwie fremd. Schließlich hatte ich bis dahin noch nie Weihnachten gefeiert. Außerdem würde ich doch gerade etwas tun, was normalerweise diejenigen tun, die später einmal in der Hölle landen werden. Andererseits waren das jedoch tolle Momente. Zum ersten mal im Leben haben Menschen gezeigt, dass ich ihnen etwas wert bin, wo es nicht darauf ankommt ob ich Moslem oder Christ bin, sondern einfach nur dass ich der Freund meiner damaligen Freundin war. Religiöse Dinge waren zum Glück kein Thema, ich habe sie geliebt, sie hat mich geliebt. Mein erstes Weihnachtsgeschenk war eine silberne Kette mit einem Anhänger und der Gravur “Ich liebe dich” und dem Datum unserer ersten Begegnung darauf. Sie hat diese Kette bis zu unserer Trennung 8 Jahre lang getragen. Im Nachhinein betrachtet, war sie wie ein Türöffner zur deutschen Gesellschaft für mich und war mit Sicherheit auch ein Grund, weshalb ich mich vom Islam abgewendet habe.

Es ist schwierig zu sagen, ob das möglich gewesen wäre, wenn ich weiterhin bei der Familie meines Onkels geblieben wäre. Ich denke es wäre nicht möglich gewesen. Ich hätte alleine die Zeit nicht erhalten, um mich dazu noch heimlich mit meiner Freundin zu treffen. Ein gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit wäre mit Sicherheit nicht möglich gewesen, da die Familie das sofort mitgekriegt hätte und ich danach die Hölle auf Erden erlebt hätte. So ist auch heute noch die Situation vieler moslemischer Kinder, die die Freiheit nicht haben, die ich zum damaligen Zeitpunkt glücklicherweise hatte.

Die Beziehung mit meiner Freundin festigte sich. Wir haben zwar keine konkreten Zukunftspläne geschmiedet, da sie bei mir im Hinterkopf immer noch als “Christin” betrachtet wurde, die ich sowieso nicht heiraten würde. Aber, man hat auch nicht großartig darüber gesprochen. Man hatte Spaß und hat sich geliebt. Irgendwann wurde sie schwanger und ich wurde mit knapp 20 Jahren sehr früh Vater. Das war der entscheidende Wendepunkt. Denn, ich hatte von nun an eine Tochter, die selbst halb Deutsche ist. Wie sollte ich mit der Situation umgehen? Natürlich habe ich mir bereits ausgemalt, dass sie ebenfalls Jungfrau bleiben müsse, dass sie keinen Freund haben soll und dies auch offen gesagt. Auch wenn das meiner Freundin nicht gefiel, sie hielt die Füße still. Und ich denke, das war richtig so. Nicht weil meine Ansichten richtig waren, sondern, weil sie mir dadurch Zeit gegeben hat, zu lernen. Wir haben das Thema auch mit ihren Freunden und Bekannten besprochen, wobei ich nach wie vor meinen Standpunkt vertreten hatte. Ihre Freunde haben mir zwar in dem Punkt widersprochen, doch auch sie lehnten mich grundsätzlich nicht ab. Das war denke ich ganz wichtig. Ich weiß nicht wie ich reagiert hätte, wenn man mich von da an als den “bösen Moslem” abgelehnt hätte oder gar die Beziehung in die Brüche gegangen wäre. Wir haben solche Themen nicht mehr angesprochen und weiterhin unser Leben, von nun an mit der gemeinsamen Tochter, gestaltet. Ich habe meine Tochter über alles geliebt. Meine Freundin hat immer einen leeren Kinderwagen geschoben, da ich meine Tochter immer getragen hatte.

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich intensiv über alles nachgedacht hab. Ich kann mich sehr gut erinnern, wie ich abends im Bett lag. Zunächst einmal habe ich Parallelen zu den Nazis gezogen. Ich meine, was denken denn Nazis? Sie denken, dass die Deutschen quasi die Herrenrasse und anderen Nationen überlegen sind. Ich habe gedacht, ist das nicht dasselbe, was die Moslems denken? Die Moslems denken auch, dass sie die “Guten” sind, dass sie in den Himmel kommen werden und dass alle anderen für immer in der Hölle schmoren werden? Ich habe ganz deutlich Parallelen gesehen. Ich habe gedacht, was passiert denn mit meiner Freundin? Sie ist eine Christin. Sie soll in der Hölle landen? Für was? Sie war immer gut zu mir und einfach nur weil sie eine Christin ist, soll sie so grausam bestraft werden? Außerdem ist sie die Mutter meiner Tochter. Und was ist mit meiner Tochter? Ich könnte natürlich versuchen sie weitestgehend “islamkonform” großzuziehen. Aber, was ist wenn es nicht funktoniert? Dann soll auch sie in der Hölle landen? Meine allseits geliebte Tochter? Finde ich solche Bestrafungen gut? Nein war die Antwort. Der entscheidende Schritt weg vom Islam war getan. Ich habe natürlich noch über viele weitere schwachsinnige Dinge nachgedacht, die man mir als Kind beigebracht hatte, wie z.B. Engel, Teufel etc.. Das waren jedoch die entscheidenden Eckpunte meines Sinneswandels. Ich begann, den Glauben, die Bestrafungen etc. abzulehnen. Ich konnte mich zwar immer noch nicht gedanklich damit anfreunden, dass meine Tochter irgendwann Freunde und Sex vor der Ehe haben würde, doch die Bestrafungen mit dem Höllenfeuer habe ich noch viel mehr abgelehnt. Meine Tochter, die Mutter meiner Tochter sollten nicht bestraft werden.

So entwickelte ich erstmals eine negative Grundhaltung zum Islam, habe akzeptiert, dass meine Freundin Christin war und habe nicht mehr daran gedacht, dass sie doch irgendwann in der Hölle schmoren würde. Ich glaube nicht daran, dass Gott so grausam ist und meine liebe Freundin in die Hölle schmeißt, waren meine Gedanken. Ganz hatte ich mich vom Glauben zwar nicht abgewendet, die entscheidenden Schritte in die Richtung waren jedoch getan.

Irgendwann hatte meine Freundin und meine Tochter auch Kontakt zu meiner Verwandschaft. Schließlich wollte man das “Familienmitglied” sehen. Wir waren bei ihnen zu Besuch. Sie kamen zu uns und wir besuchten sie. Wie das bei den Moslems eben üblich ist, fingen sie, obwohl sie vorher etwas anderes versprochen hatten, damit an, meine Freundin zu manipulieren. Sie solle doch Moslemin werden, unseren Glauben annehmen etc.. Erinnern wir uns, die stärker Gläubigen, versuchen immer die weniger stark Gläubigen zu beeinflussen. Auch hier ist das Muster identisch gewesen. Ich habe mich jedoch ganz klar hinter meiner Freundin gestellt und gesagt, nein, sie hat ihren Glauben, sie ist Christin. Die Diskussionen über Kopftücher fingen an, über Himmel, Hölle etc.. Wie man das eben von ihnen gewohnt ist. Hier habe ich festgestellt, wie wichtig es ist, selbst über den Glauben etwas zu wissen. Und zwar, nicht nur irgendwelche Koranverse, sondern, wie der Glaube tatsächlich entstanden ist. So begann ich zu forschen und mich weiterzubilden. Schließlich wird die nächste Diskussion mit meiner Familie mit Sicherheit kommen.

Ich begann, mich darüber zu informieren, was damals eigentlich geschehen ist, wie der Glaube eigentlich entstanden ist, wer Mohammed war, was seine Thesen waren etc.. Was ich dann entdeckt habe, hat mich im Grunde regelrecht umgehauen. Konkret, es stimmt im Grunde nichts, was die Moslems erzählen. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an, wie bei den Widersprüchen im Koran. Der Koran steckt voller Widersprüche. Mal wird auf der einen Seite dies erzählt, mal wird auf der anderen Seite das erzählt. Völlig im Widerspruch zueinander. Natürlich haben die Moslems zwar für alle möglichen Widersprüche ihre Ausreden. Aber, wenigstens einen letzten Widerspruch können sie nicht widerlegen. Nämlich, dass der Koran klar, verständlich und eindeutig ist. Wenn nämlich im Koran mal dies und mal jenes steht, dann kann man das meinetwegen mit allen möglichen Dingen begründen, aber die Aussage des Korans über sich selbst, klar, eindeutig und verständlich zu sein, stimmt in diesem Fall eben nicht. Das bedeutet, im Koran steht etwas Unwahres drin.

Ich habe mich über die weitläufige Meinung der Moslems, “der Koran ist in arabisch geschickt worden”, informiert. Auch das stimmt nicht. Zu der damaligen Zeit, ist Arabisch nicht einmal eine vollwertige Sprache gewesen. Im Gegenteil, die arabische Sprache hat sich wegen dem Koran erst entwickelt. Das bedeutet, zuerst war der Koran da und dann erst irgendwann die Schrift.

Damit wird auch die nächste Lüge entlarvt, nämlich, dass der Koran nie verändert wurde. Bedingt durch die Entwicklung der arabischen Sprache, hat sich auch die arabische Schrift verändert und daher wurde der Koran ebenfalls mehrmals geändert. Zum Teil bedeutete dies eine gravierende Änderung der Deutung.

Durch die Änderungen und “Uminterpretierungen” sind wiederum sogenannte dunkle Stellen im Koran entstanden. Man schätzt, dass ca. 25% des Korans von keinem Gelehrten der Welt gedeutet werden können, da sie einfach keinen Sinn ergeben. Man muss sich das einmal vorstellen, 25%. Das ist nicht wenig. Und das, im wichtigsten Buch, das angeblich von Gott stammt. Hinzu kommt, dass diese 25% wieder im Widerspruch zu dem stehen, was der Koran über sich selbst schreibt. Nämlich, dass der Koran klar, eindeutig und verständlich wäre.

Eine interessante Frage ist, wie ist der Koran ursprünglich gewesen? Welch ein Glück, dass man im Jahre 1972 die ältesten Korantexte in einer Moschee in Jemen gefunden hat, die ca. auf das Jahr 680 n. Chr. datiert werden. Die gezeigten Funde belegen zunächst einmal eindeutig, dass der Koran ursprünglich keinesfalls in der heutigen Schrift geschrieben wurde. Die Schrift war rudimentär und bestand aus einem einfachen Gerüst von Konsonanten. Allein dadurch wird die Lüge entlarvt, der Koran sei nie verändert worden. Die Koranfunde in Jemen beweisen sogar noch mehr. Die Suren sind anders angeordnet, zudem gibt es Fragmente, bei denen die ursprünglichen Texte entfernt und durch neue ersetzt wurden. Und es enthält Worte nichtarabischer Herkunft.

Auch das arabische Manuskript 328, ebenfalls in der Zeit 650-700 n. Chr. geschrieben und im 18. Jahrundert in Kairo entdeckt, verdeutlicht, wie damals der Koran geschrieben wurde. Es besteht ebenfalls aus einem einfachen Gerüst von Konsonanten. Auch die kurzen Vokale sind nicht notiert. Die Suren hatten keine Überschrift und wurden durch einen Zwischenraum voneinander getrennt. Diese beiden und viele weitere Funde belegen, dass das Bild des “unberührten Koran” schlicht falsch ist, was die Koranlehrer den Kindern eintrichtern. Die Moslems mögen zwar alle möglichen Gründe für die Änderungen anführen, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das eine Lüge ist, wenn man behauptet, der Koran sei unberührt und heute noch so, wie es damals geschrieben wurde. Hinzu kommt, dass es laut Koran eine Sünde ist, den Koran überhaupt zu ändern. Wenn sie also den Koran lesen, sollen sie ihn auch bitteschön in der tatsächlich ursprünglichen Form lesen und nicht einfach behaupten, der heutige Koran sei die ursprüngliche Version. Das ist sie nämlich definitiv nicht.

Auch die angeblich ursprüngliche Form des Korans, die der Kalif Uthman als Standardversion anfertigen ließ und heute noch von den meisten Moslems als der wahre Koran angesehen wird, ist nicht in der heutigen arabischen Schrift geschrieben. Diese Version ist heute noch in Kairo. Es gibt keine Zeichensetzung und keine Vokale. Selbst moslemische Gelehrte sagen, dass es total schwierig ist, die Suren ohne Zeichensetzung und Vokale zu lesen oder gar zu deuten. Uthman wurde übrigens mit der Begründung ermordet, er habe den Koran, der aus mehreren Büchern bestand, zu einem einzigen Buch gemacht. Ein Vorwurf der deutlich zeigt, dass Uthman entgegen den eigenen Regeln den Koran geändert hat. Auch in den Jahrhunderten danach wurde der Koran mehrfach geändert.

Es gab nicht nur Änderungen am Koran. Viele der “Offenbarungen” wurden sogar zu Lebzeiten Mohammeds geändert. Man hat das damit begründet, dass Allah sein Wort überarbeitet hätte. Ach, so ist das also. Allah ändert seine Meinung? Zum Teil hat er seine “Meinung geändert”, weil die Araber gegen gewisse “neue Regeln” protestierten. So geschehen, als man den Frauen gleiches Erbrecht zugestanden hat und diese nach Protesten einiger Araber aus Mohammeds Umgebung umwandelte in die 1/3-Regelung. Allah lässt sich also davon beeindrucken, ob eine kleine Minderheit dieser Welt gegen seine Regeln protestiert? Welch ein Armutszeugnis für einen Gott, der angeblich allwissend ist, alles erschaffen hat und die Macht hat, über Milliarden von Menschen zu richten. Gleichzeitig haben die Chinesen, die Afrikaner, die Europäer, die Indianer, die Eskimos, die Aborigines und alle sonstigen Völker der Welt kein Mitspracherecht? Allein durch solche Dinge wird deutlich, wie die Moslems selbst das Bild von “Gott” als stümperhaft, undemokratisch und ungerecht kreieren, der seine Meinung aufgrund einer Minderheit ändert und dabei die Meinung von hunderten Millionen Menschen aus anderen Teilen der Welt völlig unberücksichtigt lässt. Die Offenbarungen können daher nicht von “Gott” sein.

Das verdeutlichen auch alle anderen Offenbarungen und Koransuren, die stets in einem direkten Bezug zu den damaligen Geschehnissen in Arabien stehen. Da gibt es also einen Gott, der allen Menschen seine Offenbarungen schicken will, dabei aber nur die Geschehnisse innerhalb eines kleinen Volkes berücksichtigt, welches nicht einmal über eine voll entwickielte Sprache verfügt? Welche ein Armutszeugnis. Die Welt ist so groß, ist die Heimat so vieler unterschiedlicher Menschen, mit unterschiedlichen Lebens- und Denkweisen und ihm fällt nichts anderes ein, als ein kleines Völkchen auszuwählen, deren Lebens- und Denkweisen als Maßstab heranzunehmen und alle anderen Völker zu den Todgeweihten zu erklären, für die bereits das Höllenfeuer angefacht wird? Welch eine rassistische Denkweise. Und überhaupt, wenn “Gott” damals in der Lage war zu erkennen, dass einige Offenbarungen korrekturbedürftig waren, wer garantiert denn uns heute und vor allem ihn selbst, dass die Offenbarungen nicht weiterhin korrekturbedürftig sind? Schließlich wird nach Mohammed kein weiterer Gesandter mehr kommen. Was für ein Dilemma, wenn doch noch etwas zu korrigieren wäre nicht wahr?

All diese Dinge und noch vieles mehr verdeutlichen, dass Mohammed kein Gottgesandter ist, der Koran und die Offenbarungen nicht göttlich sind. Im Gegenteil, wenn man das alles mal auseinander nimmt, kommt ein stümperhaften Bild heraus, mit primitiven Denkweisen und absolut unlogischen und falschen Behauptungen. Das Grauen beginnt erst richtig, wenn man das Leben von Mohammed und die Verbreitung des Islams näher beleuchtet. Nachdem man ihn zurecht aus Mekka verjagt hat, begann er, die Karawanen von und nach Mekka zu plündern. Das alles wird bei den Moslems zwar als Krieg, um den Glauben zu verteidigen, betrachtet. In Wirklichkeit gab es aber keinen klassischen Krieg. Es war Piraterie, wo es um materiellen Reichtum ging. 20% der Beute erhielt Mohammed, wozu nicht nur Material gehörte, sondern auch die Ware Mensch. Sowas tut also ein Gottgesandter? Fremdes Eigentum zu plündern, um seine eigene Macht zu festigen und dabei sogar Menschen versklavt? Zu den Sklaven gehörten übriens viele Frauen aus seinem Harem, mit denen er regelmäßig Sex hatte. Man schätzt, dass er ca. 100-150 Sexsklavinnen hatte. Maria al-Qibtiyya ist ein bekanntes Beispiel, mit der er sogar ein Kind gezeugt hat. Zum Teil hatten die Sklavinnen traumatische Erlebnisse wegen Mohammed durchmachen müssen. Safiye, eine seiner Frauen ist ein Beispiel. Nachdem man ihren Mann und ihren Vater vor ihren Augen getötet hat, wurde sie wie es heißt “zur Sklavin Mohammeds”, die er später auch ehelichte. Man stelle sich einmal vor. Da lässt jemand meinen Vater und meinen Mann umbringen und danach muss ich ihm sogar meine sexuellen Dienste anbieten und ihn irgendwann heiraten. Wie göttlich, da fühlt man sich doch gleich wie Gott in Frankreich.

Solch einen Gottgesandten lehne ich ab, unter anderem erkenne ich auch deshalb die Göttlichkeit des Korans nicht an. Und wenn es tatsächlich einen Gott gibt, so glaube ich fest daran, dass er mich dafür loben wird, solch einen Schwachsinn nicht angenommen zu haben. Je mehr man über den Islam erfährt, umso grauenhafter wird das Bild. Es ist eine sektiererische Religion, die die Menschen psychisch vergewaltigt, mit Lügen indoktriniert, deren Freiheit raubt, sie daran hindert, eine eigene Identität aufzubauen und eine starke Persönlichkeit zu entwickeln. Besonders die Kinder sind die Leidtragenden. Und jeder erwachsene Moslem sollte seinen Glauben gründlich hinterfragen. Die wenigsten tun es leider. Häufig ist es so, dass man mit dem Teufel daherkommt und meint “bei solchen Gedanken versucht dich der Teufel zu verführen”. Es ist eine Psychosekte, bei der die Gesellschaft nicht zurückweichen und Kante zeigen sollte. Da widerspreche ich auch dem ehemaligen Bundespräsidenten. Es mag zwar innenpolitisch klug sein zu behaupten, der Islam sei Teil Deutschlands, weil man so Unruhen verhindert. Richtig wird die Sache dadurch trotzdem nicht. Der Islam darf kein Teil Deutschlands sein. Seit wann ist eine Psychosekte ein Teil Deutschlands, nur weil viele Migranten daran festhalten? Im Gegenteil, all die von mir genannten Dinge und noch vieles mehr müssen in die Öffentlichkeit, damit den Menschen die Augen geöffnet werden.

Ich könnte natürlich noch viel mehr schreiben, über wesentlich mehr Details, auch zu meinem persönlichen Leben. Ich bin übrigens der deutschen Gesellschaft sehr dankbar. Sie hat mir trotz der grauenhaften Kindheit ermöglicht, mich aus den Fesseln der islamischen Welt zu befreien, ein aufrichtiges, stolzes Leben zu führen. Ich bin in Deutschland integriert, habe meinen Beitrag zur Integration geleistet. Meine Tochter spricht fließend Deutsch, hat soeben ihr Abitur gemacht. Mit dem Studium hapert es gerade, aber ich hoffe und denke, dass sie die Kurve kriegen wird und demnächst ein Studium beginnt. Sie führt ein offenes Leben, mit allen Vor- und Nachteilen die das Leben so mit sich bringt. Mit Liebeskummer, mit Ausgehen, Freunde treffen, freuen und traurig sein. Sie kann all diese Dinge erleben, die ich in meiner Kindheit leider nicht erleben konnte. Einerseits durch die persönliche Situation, andererseits aber auch durch den Glauben. Es ist einfach vieles verboten im Islam.

Mein Leben ist dermaßen mit Höhen und Tiefen verlaufen, dass ich wirklich darüber nachgedacht habe, ein Buch zu schreiben. Andererseits weiß ich gar nicht, ob das die Menschen tatsächlich interessiert. Von daher belasse ich es einfach bei den Denkanstößen. Sollten Sie Zweifel an meinen Darstellungen haben, Fragen haben, möchten Sie noch mehr erfahren, können Sie mich natürlich jederzeit kontaktieren. Viel Glück an alle Menschen dieser Welt.

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108 KOMMENTARE

  1. Laut Koran steht für mich die Todesstrafe.

    Nein, der Koran droht bei Apostasie konkret nur für das Jenseits. Die Todesstrafe wird aus den Hadithen abgeleitet.

  2. @3
    Seh ich anders im Koran steht doch klipp und klar
    Wer seine Religion verlässt den tötet….
    Klarer Mordbefehl an die Gläubigen.

  3. @#4 ratko:

    Seh ich anders im Koran steht doch klipp und klar Wer seine Religion verlässt den tötet…. Klarer Mordbefehl an die Gläubigen.

    Nein, das steht in den Hadithen!!

  4. Sehr authentisch, mit all den stilistischen Eigenheiten, die ein gewöhnlicher Deutschsprachiger nicht hinkriegt.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg.

  5. Zuerst, vielen Dank für den Artikel.

    Je mehr man über den Islam erfährt, umso grauenhafter wird das Bild.

    Mir ging es beim Studieren des Islam ebenso. Und darum will ich den Islam nicht. Nicht in meinem Land, nicht in meiner Nähe.

  6. Viele Dank für diesen sehr farbig geschriebenen Bericht! Ich wünsche Ihnen nach diesem extrem schwierigen Jahren ein schönes weiteres Leben!

  7. 1 Syntax (03. Nov 2012 18:27)

    Es ist zwar ein enorm langer Text, aber es lohnt sich 10 Minuten Zeit zu nehmen und alles zu lesen.
    ————

    Da haben Sie aber schnell gelesen!

    Ich unterstelle, hier war ein Ghostwriter am Werk,oder aber es war Kewil persönlich!?

    Was hier beschrieben wird ist teilweise furchtbar,aber es koennte auch in das Deutschland ,vor 100 oder 200 Jahren passen.
    Es unterlegt,dass die oben beschriebene Gesellschaft, uns um diese Zeit unterlegen ist.Es sollte uns aber auch darauf hinweisen ,dass wenn die Zwangsislamisierung weiter so von statten geht, die heutige Zeit, ebenfalls um 100-200 Jahre zurück „zwangsentwickelt“ wird!!!

  8. Sehr beeindruckender und lesenswerter Text.
    Sollte dringend in Schulen und vorallem in der Politik disskutiert werden.

  9. #9 Heinrich Seidelbast (03. Nov 2012 19:19)

    Es gibt stilistische Merkmale, die kriegt kein Deutscher hin, die sind spezifisch für eingewanderte Türken, die in der türkischen Umgebung aufwuchsen.

  10. Auf jeden Fall sollten sie ein Buch schreiben! Es würde mit ziemlicher Sicherheit sehr viele Menschen interessieren. Vor allem auch Moslems; denn es könnte als Anregung verstanden werden, ihr Gehirn endlich einzuschalten und den Koran zu hinterfragen und/oder sich von den Ketten des Islams zu befreien.

    Mit freiheitlichen Grüßen
    g.witter

  11. #11 Wuppertal (03. Nov 2012 19:25)

    Der Islam ist keine Religion.
    Islam ist eine Diagnose!
    —–
    Nur mal angenommen, jemand möchte einen Roman schreiben über einen fiktiven Satanskult: wo könnte er da wohl abkupfern?

  12. Danke für diesen ausführlichen Bericht über die gefährlichste Sekte der Welt!

    „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araber-Scheichs und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und für Schlafen, den Schnitt der Kleider, den Lehrstoff in der Schule, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“

    Kemal Atatürk

    Zitat in Cem Dalaman: Die Türkei in ihrer Modernisierungsphase als Fluchtland für Deutsche Exilanten, S. 42/43 nach Jacques Benoist-Mechin: Mustafa Kemal ou la mort d´un empire, Paris 1954, S. 352

  13. Vielen Dank für ihren ausführlichen Bericht.
    Was sie erleben mussten tut mir sehr leid.
    Die von ihnen beschriebene „psychologische Vergewaltigung“ kommt öfter vor als man denkt.
    Die genaue Bezeichnung lautet „geistlicher Missbrauch“.
    Man findet diesen hauptsächlich in religiösen Sekten, natürlich auch in pseudo-christlichen.
    Es gibt auch gute Bücher zu dem Thema.
    Ich wünsche ihnen und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft.

  14. @ #1 Syntax (03. Nov 2012 18:27)

    Es ist zwar ein enorm langer Text, aber es lohnt sich 10 Minuten Zeit zu nehmen und alles zu lesen.

    Ich habe länger als 10 Minuten gebraucht!

  15. #12 FreeSpeech (03. Nov 2012 19:32)
    ——–

    Wenn Sie recht haben (sollten),dann neige ich mein graues Haupt!!!

  16. #17 Heinrich Seidelbast (03. Nov 2012 19:46)

    Ich müsste es nochmals lesen, um die Stellen zu nennen. Aber wissen Sie, ich scanne solche Texte immer auf Authentizität (und altgediente Leser wissen, dass ich da eine Nase habe). Man kann sich immer irren, aber da setze ich die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Mich hat er überzeugt, und das braucht was.

  17. Aha, jetzt wo es sich um ein Ex-Moslem handelt, ist dessen Linguistik und Orthographie hervorragend.

    Sofern aber ein Moslem bzw. eine Muslima angeführt wird, lässt man sie in Kanakdeutsch zur Schau stellen.

    http://www.pi-news.net/2012/10/brief-einer-muslima/

    Wie auch immer. Wer nicht ganz naiv ist, 1 und 1 zusammenzählt, dem wird klar, dass sich in beiden Fällen um Fakes handelt. Oder kann jemand die wahren Identitäten nachweisen ?

  18. #18 FreeSpeech (03. Nov 2012 19:50)

    #17 Heinrich Seidelbast (03. Nov 2012 19:46)
    —————

    Wenn Sie recht haben (sollten),um so besser!!!

    Chapeau!

  19. Ich lese schnell, aber in zehn Minuten war das für mich nicht zu schaffen.

    Der Anfang war Harry-Potter-mäßig, aber dann wurde es islamisch – und da widerspreche ich auch einem meiner Vorkommentatoren: So war das in Westeuropa auch vor 200 – 300 Jahren nicht. An dieser Geschichte ist schon vieles spezifisch islamisch. Tatsache ist: Menschen auch mit christlichem Hintergrund konnten und können zu verwaisten Verwandten-Kindern grausam sein.

    Es war ein Gewinn, diese Geschichte zu lesen. Sie ist gut geschrieben und überzeugend. Und gegen Ende musste ich an Ali Sina denken. Er behauptet, dass viele Moslems, wenn sie wüssten, wie Mohammed wirklich war, sich entsetzt abwenden würden.

    Ali Sina sammelt übrigens Spenden, um einen authentischen Mohammed-Film zu drehen. Er verspricht sich viel davon. Er könnte recht haben.

  20. Der nette Schreiber macht einige islamgefärbte Denkfehler. Er ist noch nocht frei von der moslemischen Denke.

    Denn Allah ist eben nicht der Christengott und kann daher gar keine Christen in die islamische Hölle werfen!

    Allah ist nur für Moslems zuständig. Über alle anderen Menschen hat er nichts und kann er nicht bestimmen.

    Und das finde ich übel, daß fromme Moslems so tun, als sei ihr Allah auch für andere Leute zuständig.

    Auch der islamische Teufel hat uns nichts zu sagen!

  21. Sehr gut geschrieben und höchst interessant. Man sollte überlegen, das als kleines Heft zu drucken und bei Info-Veranstaltungen zu verteilen.

  22. #21 AtticusFinch (03. Nov 2012 20:11)

    da widerspreche ich auch einem meiner Vorkommentatoren: So war das in Westeuropa auch vor 200 – 300 Jahren nicht.
    ————–

    Vor rund 250 Jahren fand die letzte Hexenverbrennung statt!….

  23. Guter Text, der nachdenklich macht.
    Ich wünsche dem Author ganz herzlich alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.
    Ich wünschte, das noch mehr Menschen sich aus den Fängen dieser Doktrien lösen können.

  24. Das unterstützt meine These, dass weit mehr Moslems ihren Glauben verlassen als Andersgläubige zum Islam übertreten.

  25. @ #27 Heinrich Seidelbast

    Wie war das mit der Hexenverfolgung damals?

    „“Oft ist zu hören und zu lesen, die (katholische) Kirche habe im Mittelalter Millionen von Frauen in Europa als Hexen verbrannt, bevor die Aufklärung kam und dem Spuk ein Ende bereitete. In dieser Aussage stecken fünf Fehler…

    Erster Fehler: Die Zeit…

    Zweiter Fehler: Die Opfer…

    Dritter Fehler: Die Täter…

    Vierter Fehler: Der Ort…

    Fünfter Fehler: Das Ende…

    Alles ausführlich hier:
    http://www.kath.net/detail.php?id=36251

  26. #15 Iskembe (03. Nov 2012 19:36)
    kaum zu glauben, das ein Türke den Text geschrieben hat.
    das Deutsch ist einfach zu gut….

    Dann hätten sie das vielleicht mal aufmerksam durchlesen sollen. Der ist in die Schule gegangen, hat sich wohl angestrengt und hatte dann eine christliche Freundin und die Tochter hat Abitur. Da sollte man wohl davon ausgehen, dass der Deutsch spricht und schreibt.

    #22 Wazir (03. Nov 2012 20:00)
    Aha, jetzt wo es sich um ein Ex-Moslem handelt, ist dessen Linguistik und Orthographie hervorragend.

    Sofern aber ein Moslem bzw. eine Muslima angeführt wird, lässt man sie in Kanakdeutsch zur Schau stellen.

    http://www.pi-news.net/2012/10/brief-einer-muslima/

    Wie auch immer. Wer nicht ganz naiv ist, 1 und 1 zusammenzählt, dem wird klar, dass sich in beiden Fällen um Fakes handelt. Oder kann jemand die wahren Identitäten nachweisen ?

    Das ist Blödsinn. Alles was der Artikelschreiber schreibt, hat Hand und Fuß. Und ich würde an seiner Stelle den Teufel tun und meine Identität verraten, wissen wir doch wie die Umma mit „Nestbeschmutzern“ umgeht.

    An seiner Stelle würde ich mir ein Pseudonym zulegen und diesen Aufsatz mit Details ausschmücken bis so 300 Seiten oder mehr herauskommen und als Buch verlegen lassen. Den Verlag natürlich verpflichten die Anonymität zu wahren, bei Rushdie ging es ja auch.

  27. #31 Schweinsbraten (03. Nov 2012 20:31) …

    Sechster Fehler: Die Urteile wurde fast alle von weltlichen Gerichten gesprochen.

    Aber ein Unterschied zwischen Christentum und Islam wird nie richtig beachtet: Wenn die Kirche Mist gebaut hat, was das gegen das Wort Jesu – Wenn Terroristen in das WTC fliegen, ist das ganz wie Mohammed das gewollt hätte.

  28. #34 UltraorthodoxerUnglaeubiger

    Sind Sie nicht der „Tafsir-Experte“, der nicht mal wusste, dass es 4 Rechtsschulen und daneben den Wahhabismus gibt ? 🙂

  29. #26 Schweinsbraten (03. Nov 2012 20:13)
    Der nette Schreiber macht einige islamgefärbte Denkfehler. Er ist noch nocht frei von der moslemischen Denke.

    Denn Allah ist eben nicht der Christengott und kann daher gar keine Christen in die islamische Hölle werfen!

    Allah ist nur für Moslems zuständig. Über alle anderen Menschen hat er nichts und kann er nicht bestimmen.

    Und das finde ich übel, daß fromme Moslems so tun, als sei ihr Allah auch für andere Leute zuständig.

    Auch der islamische Teufel hat uns nichts zu sagen!

    Also haben Allah und Sheitan in unserem Himmel Hausverbot? Dann besteht ja noch Hoffnung für mich, ich wollte nämlich daran arbeiten, in die Hölle zu Marilyn Monroe zu kommen, wenn sich im Paradies zu viele Moslems herumtreiben. Man stelle sich nur dann mal die himmlische S-Bahn vor…

    Aber wenn die Hausverbot haben, besteht ja noch Hoffnung.

  30. #23 Wazir (03. Nov 2012 20:00)

    Aha, jetzt wo es sich um ein Ex-Moslem handelt, ist dessen Linguistik und Orthographie hervorragend. Sofern aber ein Moslem bzw. eine Muslima angeführt wird, lässt man sie in Kanakdeutsch zur Schau stellen.

    Oh Mann, JEDSESMAL , wenn so ein Artikel kommt, sind die Verschwörungstheoretiker und „Fake“-Brüller nicht weit.

    Du möchtest mal Kanaksprak ohne PI? Schalt zu irgendeinem Zeitpunkt das Unterschichtenfernsehen an, oder besuche einen beliebigen Berliner Schulhof, da hörst du alles live und ganz ohne PI.

    Sehr gut geschrieben und höchst interessant. Man sollte überlegen, das als kleines Heft zu drucken und bei Info-Veranstaltungen zu verteilen.

    Kann ich nur unterstützen. Noch mehr: lieber Autor, bitte das Buch schreiben! Dringend!!
    (Allein schon, damit den Fake-isten hier der Boden entzogen wird.)
    Es wäre ein Buch, das etwa in die Richtung wie das von Nassim Ben Iman läuft – und auch das habe ich mit großem Gewinn gelesen.

  31. Danke für diesen informativen und spannenden Text.
    Übrigens hat der „Prophet“ nicht irgendwelche Karawanen überfallen.
    Die Quraish, die Bewohner Mekkas waren sein eigener Stamm und somit seine eigene Familie!
    Das war sicher einer der Gründe, warum man nicht von Anfang an konsequenter gegen ihn vorging.

    MFG, ^v^

  32. An die Schönredner: Bitter erklärt mir, warum die Hexenprozesse vor 200 Jahren das islamische Handabhacken, Auspeitschen, Aufhängen und Christenverfolgen rechtfertigen.

    Danke.

  33. „….Themen wie “Ehrenmorde, terroristische Anschläge” etc. Hier haben die Islamisten leichtes Spiel. Erstens gehören solche Dinge tatsächlich nicht zum Islam…“

    Ach wirklich, interessant… da bin ich jetzt aber WIRKLICH beruhigt…

  34. Heinrich Seidelbast: Niemand behauptet, dass Abendländer keiner grausamen Taten fähig seien, aber lesen Sie doch mal sorgfältig: die typisch islamische Färbung der oben erzählten Geschichte. Da gibt es gravierende Unterschiede. Es ist eine andere Religion, die eine andere Kultur geschaffen hat. Zu den Hexenverbrennungen sage ich jetzt nichts, das haben andere erledigt.

  35. Und wenn es tatsächlich einen Gott gibt, so glaube ich fest daran, dass er mich dafür loben wird, solch einen Schwachsinn nicht angenommen zu haben.

    Genial! Das meine ich ehrlich. Doch, Sie sollten ein Buch schreiben.

  36. Sehr geehrte Damen und Herren von Pax Europa,ich schreibe Ihnen, um Sie zu ermuntern, Ihre Arbeit, insbesondere gegen die Verbreitung des Islam, fortzusetzen.

    herzlich willkommen bei uns!

    Türken mögen wir und akzeptieren sie als Deutsche, wenn sie türkischen Nationalismus/Rassismus und insbesondere dem Islam abgeschworen haben. Die Erfahrung zeigt, das Islam- und Nationalismus/Rassismusfreie Deutschtürken sich hervorragend integrieren und weitais sympathischer sind, als biodeutsche Grün- und Linksfaschisten!

  37. ein text mit einem leichten druck auf die tränendrüse.

    einzelschicksale sind immer schockierend!

    selbst in meinem unmittelbaren verwandtenkreis haben 2 brüder in den ´50er jahren in deutschland eine vergleichbare verlorene kindheit erleiden müssen.

    das hat mit dem islam nicht unbedingt etwas zu tun.

    das islamkritische und die damit einhergehende aufklärung ist lesens- und empfehlenswert; sie hätte aber ebenso gut von einem nichtmoslem geschrieben werden können.

    aber in dieser machart ist die story wohl etwas wirkungsvoller …

  38. Glückwunsch an den Verfasser des Artikels. Sehr flüssig geschrieben. Alles Gute für Ihr weiteres Leben!

    Noch eine Anmerkung zu folgendem Text:

    Der Koran steckt voller Widersprüche. Mal wird auf der einen Seite dies erzählt, mal wird auf der anderen Seite das erzählt. Völlig im Widerspruch zueinander.

    Das kommt einfach daher, daß die gemäßigten Suren, die Mohammed in Mekka „empfing“ durch die härteren, die er in Medina verkündete, abrogiert wurden und eigentlich aus dem Koran entfernt werden müßten.

  39. 45 Let’s Rock (03. Nov 2012 21:47)

    Auf welche Quellen berufen Sie sich, was die Abrogation betrifft.
    Wo kann man einsehen, dass die mekkanischen Suren von denen in Medina abrogiert wurden ?

  40. OT

    Staatsanwalt geht von Notwehr aus

    Diese junge Mutter erstach ihren brutalen Ehemann

    Hanau – Tödliches Ende einer Horror-Ehe: Immer wieder wurde Güllü B. (26) von ihrem Ismail (32) misshandelt – bis sie jetzt zum Messer griff.

    Mit zwei Töchtern wohnten Güllü und Ismail B. im 2. Stock eines Mietsblocks in der Schwarzenbergstraße. Nachbarn des Paars beschreiben den Mann gegenüber der türkischen Tageszeitung SABAH als gewalttätig. Fast täglich sei es zu Übergriffen gegen die Frau gekommen.

    http://www.bild.de/regional/frankfurt/notwehr/ehemann-aus-notwehr-erstochen-26994890.bild.html

  41. Sicher ist dem Verfasser der Teil, welcher seine Kindheit beschreibt, recht lang geraten. Verständlich bei dem was er durchlebt hat und auf jeden Fall ein aufrüttelnder Blick durchs Schlüsselloch in die türkisch-muslimische Gesellschaft.
    Deutsche Kinderschicksale der Nachkriegszeit sind zur Genüge bekannt, bis hin zu den Vergewaltigungen in manchen Kinderheimen. Dies stellt jedoch keinen Grund dafür dar, dass in späterer Zeit psychisch missbrauchte Kinder nicht über ihr eigenes Schicksal reden dürften.
    Zur deutsch-österreichischen Situation von Nachkriegskindern in ärmlichen Verhältnissen empfehle ich die Autobiographie des im letzten Jahr verstorbenen Thomas Bernhard, Salzburg.

  42. @#35 Wazir:

    Sind Sie nicht der “Tafsir-Experte”, der nicht mal wusste, dass es 4 Rechtsschulen und daneben den Wahhabismus gibt ?

    Ich weiß, dass es vier Rechtsschulen gibt, aber Sie wussten nicht, wer die Wahhabiten sind!!! Zur Erinnerung: Ich habe den Diskurs verlinkt, jeder kann ihn überprüfen!!!

  43. Danke für den wirklich ergreifenden Bericht aus Ihrem Leben. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles gute.

  44. @#46 Wazir:

    45 Let’s Rock (03. Nov 2012 21:47)
    Auf welche Quellen berufen Sie sich, was die Abrogation betrifft. Wo kann man einsehen, dass die mekkanischen Suren von denen in Medina abrogiert wurden ?

    Viele Verse wurden abrogiert. Die Legitimation dafür ist Sure 2:106:

    „Wenn wir einen Vers (aus dem Wortlaut der Offenbarung) tilgen oder in Vergessenheit geraten lassen, bringen wir (dafür) einen besseren oder einen, der ihm gleich ist. Weißt du denn nicht, dass Gott zu allem die Macht hat?“

    Ein Beispiel sind die sogenannten Schwertverse. Ich zitiere Prof. Dr. Mathias Rohe:

    Bereits in den frühen Werken zum islamischen Recht wurde eine grundsätzliche Zweiteilung der Welt entwickelt, die bis ins 20. Jahrhundert hinein mit Modifikationen Grundlage der Erörterungen war. Dem islamischen Herrschaftsgebiet (dar al-Islam, „Haus des Islam“), auf dem die Normen der Scharia durchgesetzt werden, stand der grundsätzlich als feindlich und rechtlos angesehene Rest der Welt als „Haus des Krieges“ (dar al-harb) gegenüber. Dauerhafte Friedensschlüsse ließ die klassische Doktrin nicht zu, sondern nur zeitlich begrenzte Waffenstillstände im Falle der eigenen Unterlegenheit. Im Übrigen blieb der – von den Schriftgelehrten zweifellos vor allem militärisch verstandene – Einsatz zur Ausbreitung der der Religion (Dschihad) im Sinne der Erweiterung muslimischen Herrschaftsterritoriums religiöse Pflicht einer hierfür hinreichenden Zahl von Gläubigen (fard kifaya). Einschränkungen des Dschihad auf diejenigen von Nicht-Muslimen beherrschten Gebiete, die sich im Konflikt mit der islamischen Herrschaft befanden, konnten sich nicht durchsetzen. Die klassische Lehre bezog sich hierbei nicht auf diejenigen Koranverse, die eine nur defensive Ausrichtung gegen Angriffe erkennen lassen, sondern betrachtete diese durch die „Schwertverse“ in Sure 9,29 ff. als abrogiert (vgl. zur Abrogation oben II.I).

    Quelle: Das islamische Recht – Geschichte und Gegenwart von Professor Doktor Mathias Rohe, 3. Auflage 2011, Seite 149

    Schauen Sie sich mal den Film Islam: What the West Needs to Know an. Sie sind aktuell völlig überfordert, wie wir auch gestern gesehen haben:

    Sheikh (Ibn Baz) ist eine Ikone der Wahhabiten aus Saudi-Arabien, die mit Petro-Dollars ihre Takfir-Lehren in die Welt exportieren.Die Mehrheit der Muslime folgt immer noch den 4. Rechtsschulen+Tassawuf

    Quelle: http://www.pi-news.net/2012/11/barino-barsoum-die-doktrin-des-dschihads/#comments (Kommentar 53)

    Die Wahhabiten gehören der hanbalitischen Richtung an, und diese gehört zu den vier großen Rechtsschulen!!!

  45. Schon mal nachgedacht ein Buch
    darüber zu schreiben??

    Sehr authentisch, […]
    Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg.

    Viele Dank für diesen sehr farbig geschriebenen Bericht! Ich wünsche Ihnen nach diesem extrem schwierigen Jahren ein schönes weiteres Leben!

    Sehr beeindruckend[er] und lesenswert[er] […]

    Danke für diesen ausführlichen Bericht

    Vielen Dank für ihren ausführlichen Bericht.
    Was sie erleben mussten tut mir sehr leid.
    […]
    Ich wünsche ihnen und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft.

    Es war ein Gewinn, diese Geschichte zu lesen. Sie ist gut geschrieben und überzeugend.

    Guter Text, der nachdenklich macht.
    Ich wünsche dem Author ganz herzlich alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

    usw.

    ich könnte mir vorstellen, daß frau böhmer „ihren“ asylanten etwas ähnliches gesagt hat. 😉

  46. Schon mal nachgedacht ein Buch
    darüber zu schreiben??

    Sehr authentisch, […]
    Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg.

    Viele Dank für diesen sehr farbig geschriebenen Bericht! Ich wünsche Ihnen nach diesem extrem schwierigen Jahren ein schönes weiteres Leben!

    Sehr beeindruckend[er] und lesenswert[er] […]

    Danke für diesen ausführlichen Bericht

    Vielen Dank für ihren ausführlichen Bericht.
    Was sie erleben mussten tut mir sehr leid.
    […]
    Ich wünsche ihnen und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft.

    Es war ein Gewinn, diese Geschichte zu lesen. Sie ist gut geschrieben und überzeugend.

    Guter Text, der nachdenklich macht.
    Ich wünsche dem Author ganz herzlich alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

    usw.

    ich könnte mir vorstellen, daß frau böhmer „ihren“ asylanten etwas ähnliches gesagt hat.

  47. Schon mal nachgedacht ein Buch
    darüber zu schreiben??

    Sehr authentisch, […]
    Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg.

    Viele Dank für diesen sehr farbig geschriebenen Bericht! Ich wünsche Ihnen nach diesem extrem schwierigen Jahren ein schönes weiteres Leben!

    Danke für diesen ausführlichen Bericht

    Vielen Dank für ihren ausführlichen Bericht.
    Was sie erleben mussten tut mir sehr leid.
    […]
    Ich wünsche ihnen und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft.

    Es war ein Gewinn, diese Geschichte zu lesen. Sie ist gut geschrieben und überzeugend.

    Guter Text, der nachdenklich macht.
    Ich wünsche dem Author ganz herzlich alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

    usw.

    ich könnte mir vorstellen, daß frau böhmer „ihren“ asylanten etwas ähnliches gesagt hat.

  48. ich wollte es ja eigentlich mit mehreren zitaten belegen, aber aus welchem grunde auch immer, wird der kommentar nicht genommen.

    Vielen Dank für ihren ausführlichen Bericht.
    Was sie erleben mussten tut mir sehr leid.
    […]
    Ich wünsche ihnen und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft.

    usw.

    ich könnte mir vorstellen, daß frau böhmer „ihren“ asylanten etwas ähnliches gesagt hat.

  49. @#46 Wazir

    Auf welche Quellen berufen Sie sich, was die Abrogation betrifft. Wo kann man einsehen, dass die mekkanischen Suren von denen in Medina abrogiert wurden ?

    Wie bereits von #52 UltraorthodoxerUnglaeubiger ausgeführt, gibt es umfassende Literatur darüber. Auch wenn ich Ihnen hier eine Quelle nennen würde, könnten Sie diese zwar löschen lassen, aber nicht alle! Dazu ist der Sachverhalt inzwischen zu bekannt.

  50. In diesem Zusammenhang möchte ich auf 2 Bücher aufmerksam machen:
    (Frau) Inci Y.:
    – Erzähl mir nix von Unterschicht
    – Erstickt an euren Lügen

    Darin erzählt die türkischstämmige Autorin ebenfalls von ihrem Leben als Gastarbeiterkind und spart dabei nicht an Kritik gegenüber ihrer eigenen Familie.

  51. In diesem Zusammenhang möchte ich auf 2 Bücher aufmerksam machen:
    (Frau) Inci Y.:
    – Erzähl mir nix von Unterschicht
    – Erstickt an euren Lügen

    Darin erzählt die türkischstämmige Autorin ebenfalls von ihrem Leben als Gastarbeiterkind und spart dabei nicht an Kritik gegenüber ihrer eigenen Familie.

    ich habe die bücher nicht gelesen, aber grundsätzlich gilt: bücher wollen verkauft werden!
    dazu sollte die story schon etwas hergeben.

    ich bevorzuge da eher das alltägliche geschehen. es wird zwar nicht alles in objektivster form geschildert, aber mit den entsprechenden recherchen und quellen nähert man sich der wahrheit schon recht gut an.

    betroffenheitsberichte und -romane gibt es zwar genügend; sind aber nur in den seltensten fällen das papier wert, auf denen das geschreibsel steht.

  52. Einer der besten Texte über das Thema.
    Authentisch, echt und ehrlich.

    Und grauenerregend, wenn ich an die Zukunft der „Gläubigen“ denke.

    OT:Wir sollten eine Spendenaktion für Kewil machen, damit er sich einen eigenen Blog leisten kann.

  53. #62 Let’s Rock (03. Nov 2012 23:23)
    An die Redaktion

    Es nervt gewaltig, wenn die #-Angaben beim Bezug auf einen Kommentar ständig verrutschen und nicht mehr stimmen durch neu freigeschaltete Kommentare.

    Könnt ihr das nicht anders lösen?

    Einfach die gesamte Zeile inklusive Zeitangabe kopieren, etwa so:

    #62 Let’s Rock (03. Nov 2012 23:23)

    Die Zeit ändert sich nämlich nicht wenn ein Beitrag freigeschaltet wurde, der zeitlich vorher abgegeben wurde und in der Moderation landete.

  54. Sie haben eine sehr traurige und äußerst lieblose Kindheit erlebt.
    Später haben sich dann intensiv mit dem Koran und dem Leben Mohammeds auseinandergesetzt und dabei entdeckt, daß es sehr viele Widersprüchlichkeiten im Koran gibt.
    Nun, ich weiß nicht, was Ihnen über das Christentum beigebracht wurde. Aber eine interessante Studie könnte sich daraus ergeben, einmal die Lehre Jesu mit der Lehre Mohammeds zu vergleichen.
    Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute.

  55. #48 Wazir (03. Nov 2012 21:54)
    45 Let’s Rock (03. Nov 2012 21:47)

    Auf welche Quellen berufen Sie sich, was die Abrogation betrifft.
    Wo kann man einsehen, dass die mekkanischen Suren von denen in Medina abrogiert wurden ?

    Mein Gott, das sollten Sie aber als Moslem wissen: Sure 2, Vers 106

    (…)
    „Wenn wir einen Vers (aus dem Wortlaut der Offenbarung) tilgen oder in Vergessenheit geraten lassen, bringen wir (dafür) einen besseren oder einen, der ihm gleich ist. Weißt du denn nicht, dass Gott zu allem die Macht hat
    (…)

  56. #65 Maria die Zuhoererin (03. Nov 2012 23:50)
    Sie haben eine sehr traurige und äußerst lieblose Kindheit erlebt.
    Später haben sich dann intensiv mit dem Koran und dem Leben Mohammeds auseinandergesetzt und dabei entdeckt, daß es sehr viele Widersprüchlichkeiten im Koran gibt.
    Nun, ich weiß nicht, was Ihnen über das Christentum beigebracht wurde. Aber eine interessante Studie könnte sich daraus ergeben, einmal die Lehre Jesu mit der Lehre Mohammeds zu vergleichen.
    Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute.

    Das habe ich gemacht, den Vergleich allerdings erst nachdem ich über Jahre immer mal wieder die Evangelien gelesen habe.

    Das Lesen der Evangelien hat mich zum Austritt aus der Kirche bewegt weil sich die Kirchen Lichtjahre von Jesus hinweg bewegt haben. Das Lesen des Korans hat mich dazu gebracht, wieder in die Kirche einzutreten weil die Kirchen jetzt gestärkt werden müssen und zwar mit denkenden Mitgliedern die auch mal den Oberen Paroli bieten.

  57. Ich kann zwar auch nicht mit Sicherheit feststellen, inwieweit der Text bis ins letzte Detail der Wahrheit entspricht, bin aber der Ansicht daß es sich um einen authentischen Bericht handelt, den ich übrigens mit Freude gelesen habe… und zwar weil hier zu erkennen ist, daß Integration eben doch möglich ist.

    An die Politiker und diejenigen, die mich falsch verstehen wollen:
    Moscheen bauen dient NICHT der Integration, sondern bezweckt genau das Gegenteil!

  58. Ich finde den Bericht auch glaubwürdig.

    Und darüberhinaus überaus ergreifend, es ist nicht jedermanns Sache, seine privaten Erlebnisse und Gedanken zu veröffentlichen und andere daran teilhaben zu lassen, um daraus zu lernen.
    Gerade in mohammedanischen Gesellschaften ist es eine Schande, unangenehme und demütigende Erlebnisse in die Öffentlichkeit zu tragen, wie es auch der Autor in der Beschreibung der sogenannten Familienehre beschreibt.

    Der Verfasser ist also in unserer Kultur und Gesellschaft angekommen.

    Meinen Respekt dafür und viel Glück weiterhin.

    ———————

    #23 Wazir (03. Nov 2012 20:00)

    Aha, jetzt wo es sich um ein Ex-Moslem handelt, ist dessen Linguistik und Orthographie hervorragend.

    Sofern aber ein Moslem bzw. eine Muslima angeführt wird, lässt man sie in Kanakdeutsch zur Schau stellen.

    Angesehen davon, dass das Deutsch dieses Berichtes um Grössenordnungen besser ist als das Stammeldeutsch der „gebildeten Muslima“ und vom Deutsch eines Muttersprachlers nur durch unwichtige Feinheiten zu unterscheiden ist, hat der Verfasser dieses Berichtes seinen Beitrag auch nicht mit einer Unverschämtheit begonnen, wie die „gebildete Muslima“ das tat.

    Da ist es müssig und auch falsch, die Leserreaktionen auf beide Briefe miteinander zu vergleichen.
    Wer pöbelt, bekommt Gepöbel zurück, wer freundlich und sachlich schreibt, wird freundlich behandelt.

    Ist so.

  59. Auf jeden Fall Glückwunsch an den Author.

    Ich sehe leider ein Problem. Wir können es uns nicht leisten hunderttausende christliche Mädchen in den besten Jahren dazu abzustellen moslemische Männer in Beziehungen dazu zu erziehen zivilisierte Menschen zu werden.

    Das ist für ein selbstbewußtes Volk allerhöchstens eine postive Nebenerscheinung aus Fehlentwicklungen, aber kein konstruktiver Plan.

  60. „Frieden wird kommen, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.“ -Golda Meir
    (Statement vor dem National Press Club in Washington, DC, 1957).

    Bravo, großes Stück der menschlichen Beweise.

  61. Liebe PIler,

    für mich ist dieser Text zu aalglatt.

    Mit aalglatt meine ich:

    -so gut wie keine Rechtschreibfehler (von der schlimmen, neuen Rechtschreibung abgesehen).

    -Vorurteile dem Islam gegenüber werden sehr überspitzt dargestellt.

    -es werden alle Klischees der Islamkritik bedient.

    Für mich ist dieser Artikel einfachste Polemik, welche in das Raster von kewil oder Herrn Michael Stürzenbergers paßt.

    Nicht, daß ich die wahren Worte von kewil nicht zu schätzen weiß.
    Oder Herrn Michael Stürzenbergers Arbeit an der Front verachte:

    solche Artikel (welche selbst dümmsten Linken als Fälschung erscheinen müßte) haben auf PI nichts zu suchen.

    Der Urheber der Worte eines „Ex-Mohammedaners“ wird wissen, was ich meine (die „Durchschaubarkeit“ des Artikels ist ähnlich geartet wie der „Brief einer Muslima“

    http://www.pi-news.net/2012/10/brief-einer-muslima/
    ).

    Solche „Spielereien“ brauchen wir hier nicht auf PI; das haben wir nicht nötig.

    Konstruktive Kritik an der Religion des Islam (wie es PI normalerweile auch macht) ist auch von mir erwünscht, richtig, wichtig und auch erlaubt.

    Aber: mit solchen Beiträgen machen wir uns lächerlich und unglaubwürdig.

    Grüße von einem deutschem, in Gelsenkirchen wohnendem Steuerzahler,

    Lichtspacko.

    PS: ich stehe hinter PI; Deutschland darf nicht verrecken (versteht mich nicht falsch, ob der Kritik an dem Artikel).

  62. #31 Schweinsbraten (03. Nov 2012 20:31)

    @ #27 Heinrich Seidelbast

    Wie war das mit der Hexenverfolgung damals?
    —————
    Jetzt muss ich aber wirklich schmunzeln,denn genau so gut hätten Sie auch den Koran als Beweismittel heranziehen können um den Islam zu verteidigen.(wenn Sie es wollten)

    Ich habe nie ueber Millionenfache Hexenverbrennungen geschrieben,aber ca 50000+- solcher Schicksale,einschliesslich vorausgehender Folter,ist ja auch nicht gerade wenig!,und macht die Sache nicht appetitlicher.

    Wenn ich schrieb die letzte, ca vor 250 Jahren,dann lag ich doch mit Ihrem Link, welcher von 1775 ausgeht konform?!

    Was noch zu erwähnen wäre ist ,dass die Kirche auch! ein grosser Bremser wissenschaftlicher Erkenntnisse war und diese nur in kleinen Schritten anerkannte!!!

  63. Übrigens

    Die Dunkelziffer derjenigen ,die vom Islam zum Christentum konvertieren ist recht hoch.Vielfach leben diese Menschen ,aus gutem Grund,nach aussen ein islamisches Leben,haben aber,auch aus gutem Grund,mit dieser Unfreiheit gebrochen,und leben lieber mit der Angst der Verfolgung,als in der Unterjochung
    der mohamedanischen Terrorsekte.

    Open Doors bitet hierzu viel interessante Information

  64. #43 AtticusFinch (03. Nov 2012 21:07)

    Heinrich Seidelbast: Niemand behauptet, dass Abendländer keiner grausamen Taten fähig seien
    ————-

    Abendland,Morgenland— vielleicht gehen wir beide Konform,wenn wir sagen,dass „deren“ religiöse Weltanschauungen+Lebensweise (samt oder durch Koran),der unseren,wenn wir sie denn noch haben, um mindestens! 200-300 Jahre hinterherhinkt.
    ( die Steinzeitreligion eben)schmunzel

  65. Ein Buch über dieses Thema wird gebraucht !
    Ein Buch über den Islam das erkennbar macht was er im Kern ist.

  66. #73 Lichtspacko (04. Nov 2012 03:33) …

    Ich habe auch darüber nachgedacht, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass der Text authentisch ist. Es sind einige Elemente drin, die man in ein Fake nicht rein geschrieben hätte. Z.B., dass der Imam-Onkel, der ja recht schlecht wegkommt, Geld für die Pflegekinder angespart hat. Das nimmt ja ein wenig von seinem üblen Verhalten. In einem Fake hätte man kein gutes Haar an ihm gelassen.

    Und von wegen Rechtschreibung. Wenn jemand türkische Wurzeln hat und hier aufgewachsen ist, bedeutet das ja nicht, dass er automatisch falsch schreiben muss. Dann hat er eine Tochter mit Abitur, die übrigens noch keinen Studienplatz hat – in einem Fake hätte sie einen, die oder andere hätten den Text überarbeiten können.

    Egal wie, ein Gefühl und auch mein Kopf sagt mir, der Text ist authentisch und der Islam wurde sehr gut beobachtet und analysiert.

  67. #67 felixhenn (03. Nov 2012 23:57)

    Das Lesen der Evangelien hat mich zum Austritt aus der Kirche bewegt weil sich die Kirchen Lichtjahre von Jesus hinweg bewegt haben. Das Lesen des Korans hat mich dazu gebracht, wieder in die Kirche einzutreten weil die Kirchen jetzt gestärkt werden müssen und zwar mit denkenden Mitgliedern die auch mal den Oberen Paroli bieten.

    Das freut mich.
    Die Kirchen, die Versammlung, die Ekklesia lebt von Menschen die denken, fuhlen und beten, die eine Beziehung zu Gott haben, die Bibel lesen und das was sie verstanden haben authentisch leben.

  68. #72 Lichtspacko (04. Nov 2012 03:33)

    Liebe PIler,

    für mich ist dieser Text zu aalglatt.

    Mit aalglatt meine ich:

    […]

    meine frau hat diesen artikel ebenfalls gelesen; sie war begeistert und hat sofort betont, daß sie sich das buch kaufen würde.
    das liegt allerdings daran, daß sie als „sentimentales“, an das gute glaubende mädel, geschichten mit einem mix aus „trauer, verzweiflung, liebe und happy end“ als emotionales nahrungsmittel konsumiert.

    natürlich könnte es theoretisch sein, daß der text aus der feder eines türkischen ex-moslems stammt.
    ebenso besteht aber auch die möglichkeit, daß dieser erlebnisbericht ein propagandamachwerk ist. daß die identität des verfassers nicht preisgegeben wird, soll einer möglichen verfolgung geschuldet sein – ist ja möglich. für mich geht diese anonymität aber grundsätzlich (mindestens) mit einer geringeren glaubwürdigkeit einher.

    erschreckend finde ich nur die kritiklosigkeit der lesenden zunft, sobald ihre eigenen ansichten bedient werden.

  69. #20 Don Quichote (03. Nov 2012 19:45)
    Alo ich habe auch mehr als 10 Minuten gebraucht, um den Text zu lesen!! M.E. ist es gar nicht möglich, den Text in 10 Minuten zu lesen (und zu begreifen). Auf jeden Fall sehr autentischer Bericht und deckt sich mit anderen Berichten, die ich schon gehört habe.
    Ich wünsche dem Hauptakteur der Geschichte in der nächsten Lebenshälfte viel Erfolg und möge er die schlimmen Erlebnisse seiner Kindheit/Jugendzeit irgendwie ‚verarbeiten‘ und sein Leben in positive Wege leiten können.

  70. #64 Maria die Zuhörerin
    Buchtipp: „Jesus und Mohammed “ von Mark A. Gabriel im Resch Verlag
    Gabriel ist konvertierter Moslem,
    sein Vergleich zw. jesus und Mohammed sollte Pflichtlektüre in jedem christlichen und islamischen Religionsunterricht sein.

  71. Vielen Dank für den Bericht.
    Einige unverbesserliche versuchen hier wieder, ein „Haar in der Suppe“ zu finden. Für mich wäre es eine Ehre, den Schreiber zu meinen Freunden zählen zu dürfen.
    Gleichzeitig zeigt die Veröffentlichung überdeutlich, dass hier keiner was gegen Ausländer hat, sondern dass es immer wieder nur um den unheilvollen Islam geht.
    Der erste Teil des Berichtes erinnert mich an meine eigene (deutsche) Familiengeschichte, wo nach Scheidung und damit einhergehenden Diffamierungen letztlich die Trennung von einem Elternteil über viele Jahre gab. So lange, bis ich feststellte, dass jede Münze immer zwei Seiten hat und ich selbst wieder den Kontakt suchte.
    Das muss also nicht unbedingt mit dem Islam zu tun haben, verletzte Gefühle werden wohl überall in der Welt Leid verursachen.
    Die Abwendung vom Glauben kommt mir auch sehr bekannt vor. Ich weiß nicht, ob das vergleichbar ist, aber ähnlich, von Zweifeln geplagt und trotzdem auch der Angst vor der späteren Ungewißheit erging es mir, als ich den Entschluß fasste, 1987 aus der SED auszutreten (zu einer Zeit, als an die spätere „Wende“ noch nicht zu denken war).
    Ich weiß, die Vergleiche hinken ein wenig, aber zumindest kann ich mich gut in den Schreiber hineinversetzen.
    Der Teil über den Koran ist einfach nur Spitze. Diese einfachen und klaren Worte sollten tatsächlich auf jedem PI- und BPE-Stand ausliegen. Ich werde in Zukunft vieles davon in meiner Argumentation verwenden.
    Also danke noch mal und ich habe Lust auf mehr!

  72. Die meisten heutigen Bischöfe und hochrangigen Kleriker in Deutschland (Ausnahmen gibt es natürlich!) sind leider bürgerliche Vertreter eines entarteten falschen Verfallschristentums, die sich wunderbar mit islamischen Funktionären verstehen.
    Es kann durchaus sinnvoll in heutigen Zeiten sein, aus der Kirche auszutreten und das Geld für verfolgte Christen zu spenden. Das hängt sicher von der jeweiligen Gemeinde ab, in der man sich befindet.
    im übrigen gilt:
    „Jesus verkündigte das Reich Gottes und gekommen ist die Kirche“
    (Henri de Lubac SJ )

  73. Guter Text.
    Die Schilderung der Kindheit kommt mir bekannt vor, erkenne viele Parallelen. War bei mir wohl noch schlimmer. Diese Herzlosigkeit mancher Menschen hat aber nicht direkt mit dem Islam zu tun. Ich wusste als Kind gar nicht was das ist. Der Islam macht das Gehirn kaputt, wie Sie richtig schreiben. Der familiäre Zusammenhalt, scheint mir, in islamischen Gesellschaften noch eher gegeben.
    Ineressant finde ich die Entstehung des Korans. Je mehr man sich mit der Materie befasst, desto abstoßender wird diese Sekte.
    Vollkommen unlogischer Schwachsinn, der jeden Moslem zum Lügner macht. Und wer einmal lügt, dem kann mann erstens nicht mehr glauben, und zweitens ist seine Hemmschwelle, weitere Normverletzungen zu begehen, gesunken. Das ganze Gefüge wird nur, und kann nur, mit Zwang und Gewalt zusammengehalten werden.
    Seltsam finde ich , daß so viele nicht Islamkranke, auch sofort unlogisch werden und Tatsachen verdrehen, wenn sie meinen dem Islam verteidigen zu müssen. Als würde für sie die gleiche Omerta gelten, obwohl sie dem Club gar nicht angehören.

  74. Ich kann nur sagen: mir kamen mehrfach die Tränen über dieses schlimme Schicksal. Bitte versuchen Sie diese Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit sowie unseren stupiden den Islam verharmlosenden Politikern bekannt zu machen!
    Vielen Dank!

  75. Mir kamen mehrfach die Tränen über dieses schlimme Schicksal. Bitte versuchen Sie diese Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit sowie unseren stupiden den Islam verharmlosenden Politikern bekannt zu machen!
    Vielen Dank!

  76. Sehr informativ und durchaus spannend zu lesen.

    Das dumme ist nur:

    Eine Schnarrenberger interessiert sich nicht die Bohne für solche Wahrheiten.

    Gerade deswegen müssen wir aber versuchen solche Wahrheiten über den Islam weiter zu verbreiten.

  77. @UltraorthodoxerUnglaeubiger

    Sorry,mein Fehler,ich dachte ich hätte das vor Jahren mal im Koran gelesen.Sie hatten recht.

  78. #66 felixhenn (03. Nov 2012 23:57)
    #78 yam850 (04. Nov 2012 10:40)
    Gerade gestern habe ich darüber nachgedacht, wieder in die Kirche einzutreten, ja,die Kirche
    muß mit denkenden Mitgliedern gestärkt werden.

    #81 Uta von Naumburg (04. Nov 2012 11:28)
    Danke für den Lesetipp, werde ich auf jeden Fall lesen.

  79. @ Nomatterwhat else (anytime)

    Mir ist neben Ihrem Schreibstil auch Ihre
    kritische Stimmung aufgefallen, die sich wie ein roter Faden durch Ihre Postings zieht.

    Aber fangen wir mal klein an:

    Auf den meißten Tastaturen befinden sich in der zweit-untersten Tastenzeile jeweils rechts und links eine Taste mit einem nach oben gerichteten Pfeil. Bei gleichzeitigem Drücken einer dieser beiden Tasten und einer Zeichentaste (Hierbei die Pfeiltaste zuerst drücken!) erscheinen wie durch Zauberhand ganz neue Buchstaben. In einer anderen Welt nennt man sie Großbuchstaben. Ihrer Schreibweise entnehme ich, daß Ihnen ein Teil unserer Welt vorborgen blieb. Der Schreibstil offenbahrt auch die da hinein wirkende Denkweise. 😐 Machen Sie sich nichts draus. Der eine oder andere Schreibfehler passiert jedem mal. Auch mir natürlich. Grundsätzlich klein zu schreiben ist für mich aber sehr wohl eine Beleidigung meiner Kultur, die sich aber lanffristig und schlussendlich stets an dem Absender selbst abarbeitet.

    Und das nächste Mal will ich versuchen, die geheimnisvolle Bedeutung der Taste mit dem nach oben gerichteten Pfeil zu erläutern. 😎 Grüße aus der wahren Welt.

  80. #90 exKomapatient (04. Nov 2012 13:47)

    was den inhalt meiner beiträge betrifft, können sie mir durchaus eine kritische und skeptische haltung attestieren – das empfinde ich eher als kompliment denn als anfeindung.

    darüber hinaus echauffieren sie sich über meinen schreibstil.
    ich mache das nur sehr ungerne, aber manchmal muß man sein eigenes niveau eben etwas nach unten schrauben, damit man sich auf augenhöhe austauschen kann.

    sie können meine kommentare lesen, darauf bezugnehmen oder auch nicht. sie können meinen schreibstil kritisieren oder ihn einfach hinnehmen.
    wer jedoch der deutschen rechtschreibung selber nicht annähernd mächtig ist, sollte doch eher etwas zurückhaltender agieren.

    lassen sie ihren text nur einmal zum spaß durch ein geeignetes korrekturprogramm laufen. dann werden sie feststellen, daß sie so ziemlich der letzte sind, der andere hinsichtlich stil, orthographie und/oder interpunktion belehren sollte.

    wenn der o.g. beitrag ihre kultur repräsentiert, wünsche ich mir doch sehr, daß meine nicht mit ihrer identisch ist.

  81. #54 UltraorthodoxerUnglaeubiger (03. Nov 2012 22:35)

    Es ist ein Ammenmärchen der Orientalisten, dass die defensiven Verse durch die Vers des Schwertes abrogiert wurden.

    „Der ‚Vers des Schwertes„ hat auf keinen Fall die Verse des Friedens abrogiert, vielmehr wird jeder von ihnen in der jeweils angemessenen Situation angewandt.“
    (Al-Burhan fi Ulum al-Quran)

    Zu ihrer Verlinkung :

    Ahnungslos wie meisten Konvertierten und Ex-Konvertierte es nun mal sind, wollte den Leuten tatsächlich weiß machen, dass Ibn Baz so etwas wie der Papst im Islam sei. Hätte er sich mit dem Islam vorurteilsfrei beschäftigt, dann hätte er die die Erkenntnis gewonnen, dass der Otto-Normal-Muslim von Indonesien bist Marokko ein Ibn Baz völlig fremd ist und das die Gelehrten der 4. Rechtsschulen die Wahhabis aus Saudi-Arabien in theologischen Dingen als Sektierer betrachten. Der einzige Grund, warum sich die Wahhabis in Saudi-Arabien halten können, liegt darin begründet, dass die Familie Saud mit den wahhabitischen Gelehrten eine unheilvolle Symbiose eingegangen ist.

    Und nun zu ihnen: Der Wahhabismus ist nur eine Gruppe in der hanbalistische Rechtschule. Und was die hanbalistische Rechtsschule an sich betrifft, da schauen sie mal in ein Lexikon rein wie viele Anhänger sie hat und auf welchem Gebiet sie sich erstreckt. Fazit : Den Eindruck erwecken zu wollen als wäre die Mehrheit hanbalistisch–> wahhabitisch indoktriniert und das der verstorbene Ibn Baz, den 95 % der Muslime gar nicht kennen, der muslimische Papst sei, gehört in den Bereich der Fabeln und Legenden 🙂

  82. #94 Wazir (04. Nov 2012 15:08)

    „Der ‚Vers des Schwertes„ hat auf keinen Fall die Verse des Friedens abrogiert, vielmehr wird jeder von ihnen in der jeweils angemessenen Situation angewandt.
    (Al-Burhan fi Ulum al-Quran)

    Und Sie glauben, dass mich das nun beruhigt und von einem friedvollen Islam überzeugt, wenn alles gleichzeitig gilt und „in der jeweils angemessenen Situation angewandt“ wird!?

    Also in Minderheit das Friedliche und in Mehrheit das Kriegerische, ist das mit angemessener Situation gemeint?

    Nein das beruhigt mich nicht, im Gegenteil es bestätigt nur!

  83. Mitt Romney needs your help!!!

    Jedermann mit klarem Verstand und guten Herzens kann helfen, dass das Leuchtfeuer der Freiheit, Amerika, nicht erlischt.

    Get-out-the-vote Telefonanrufe in den letzten Stunden sind entscheidend. Die Anrufe werden bezahlt von Romneys Kampagne. Jede Sekunde zählt, jeder Anruf kann entscheidend sein, dieses Mal kann eine einzelne Stimme den Unterschied zwischen Freiheit oder Tyrannei ausmachen.

    The Romney-Ryan campaign urges every conservative European to help out! Get started NOW:

    http://www.mittromney.com/call-home-landing

  84. @#94 Wazir:

    Es ist ein Ammenmärchen der Orientalisten, dass die defensiven Verse durch die Vers des Schwertes abrogiert wurden.

    1. Ich zitiere Islamwissenschaftler.
    2. Überall – von Kairo bis Damaskus, von Mekka bis so und so – gilt, dass die Verse abrogiert worden sind.
    3. Das Zitieren beherrschen Sie scheinbar auch nicht.
    4. Ich habe keine Lust mich mit einem ahnungslosen Muslim zu unterhalten.

  85. @#94 Wazir:
    Ergänzung zu meinem Rohe-Zitat:

    Als Schwertvers ( arabisch: ?yat as-saif ) bezeichnet man im klassischen religiösen Gesetz und in der islamischen Koranexegese einen Koranvers, der als juristische Begründung für den Dschihad herangezogen wurde.[1] Der Schwertvers abrogiert gemäß der klassischen Koranexegese alle anderen Koranverse über den Umgang mit Nichtmuslimen.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwertvers

  86. #97 UltraorthodoxerUnglaeubiger (04. Nov 2012 17:57)

    Ihnen mangelt es nicht nur an Fachwissen, sondern an Basiswissen, deshalb hat eine Eröterung gar keinen Sinn. Schlimmer finde ich aber die Tatsache, dass ein ahnungsloser Ex-Konvertierter in einem Vortrag eine Menge Nonsens aneinanderreiht und sich als alim darstellt. Ein 22 jähriger „Gelehrter“ :-), der vor seinem 18- Lebensjahr mit dem Islam nix am Hut hatte.

    2.Zitate
    In der Kürze liegt die Würze 🙂

  87. @#99 Wazir:

    Ihnen mangelt es nicht nur an Fachwissen, sondern an Basiswissen…

    Nein, ich habe mittlerweile genug Wissen, weil ich verschiedene Bücher über den Islam zuhause habe. Lesen Sie mein Rohe-Zitat. Lesen Sie meinen Kommentar Nummer 98.

    Sie blamieren sich hier wieder bis auf alle Knochen.

  88. @ Nomatterwhat (04. Nov 2012 14:44)

    #90 exKomapatient (04. Nov 2012 13:47)

    was den inhalt meiner beiträge betrifft, können sie mir……..

    Ich will Ihnen da nicht widersprechen. Ich bezog mich lediglich auf den an Rabulismus grenzenden Tenor. Ich vermisse Ihre anderorts rege gelebte Konstruktivität.
    Inzwischen las ich mir nämlich einige Ihrer Kommentare aus anderen PI-Threads an und komme der Idee nahe, daß dem Empfinden nach ein großes Hauptübel darin besteht, daß die 68er das Bild von Ehe und Familie kaputt gemacht haben und damit die Identität unserer hiesigen Gesellschaft. Sie sind ein ganz passabler Analyst. Das deckt sich sowohl mit meiner Erkenntnis und der vieler anderer hier. Beim Lesen älterer Posts endeckte ich übrigens auch einige Orthographie- & Interpunktionfehler, die Sie selbst nach eigener Korrektur nicht ausgemerzt haben. Sie sehen also: wir sind alle nur Menschen und keiner von uns ist perfekt. 😛 Ich sage es aber gern nochmal: wer die Kleinschreibung so wie Sie hier pflegt, muß sich sehr wohl Kritik gefallen lassen und nicht versuchen, andere zu beschmutzen. Und betreffend meiner Kultur lasse ich mir nicht von einem Kleinschreibling auch nur irgendetwas attestieren. Da Sie in der „Antwort“ Ihr Niveau zur Sprache bringen, ist es wohl auf der Ebene der Beleidigung arumentativ eher arm.

    wer jedoch der deutschen rechtschreibung selber nicht annähernd mächtig ist…

    Ich habe übrigen alle meiner „zahlreichen Fehler“ gefunden, alle beide. Ohne Korrekturprogramm.
    Ich will hier auch Niemanden anfeinden.
    Dazu habe ich keine Zeit.

    Sollten Sie hier Schreibfehler von mir finden, dürfen Sie damit machen, was sie wollen.

  89. Ich finde die Lebensgeschichte sehr erdrückend. Man hofft auf die Stelle wo er seiner Tante auflauert und sie für all die Jahre bestraft via Schlägen oder was auch immer.

    Auch wenn der Text autentisch ist, finde ich dass er zu 50% einfach nur kritisch mit dem Islam ist und der 40% Lebensgeschichte und 10% wieso der Austritt auis dem Islam passiert ist. Von daher ließt es sich sehr aufgebauscht als Islambashing.

    So habe ich es zumindest empfunden.

  90. Solch einen Gottgesandten lehne ich ab, unter anderem erkenne ich auch deshalb die Göttlichkeit des Korans nicht an. Und wenn es tatsächlich einen Gott gibt, so glaube ich fest daran, dass er mich dafür loben wird, solch einen Schwachsinn nicht angenommen zu haben.

    Es ist in der Tat eine Beleidigung Gottes, zu behaupten, der Koran sei von ihm und Mo sei sein Prophet!

    Danke für die fundierte sachliche Islamkritik!
    Dem Autor und seiner Tochter wünsche ich alles Beste und Gottes Segen im weiteren Leben!

  91. Unbedingt zu einem Buch ausbauen! Dem Autor alles Gute in seinem Leben … intelligente und liebenswerte, aufrichtige Menschen wie Du sind uns willkommen in Deutschland, ganz gleich, welcher Herkunft! 🙂

  92. Mein Leben ist dermaßen mit Höhen und Tiefen verlaufen, dass ich wirklich darüber nachgedacht habe, ein Buch zu schreiben. Andererseits weiß ich gar nicht, ob das die Menschen tatsächlich interessiert.

    .
    Bitte schreiben Sie dieses Buch und lassen Sie es veröffentlichen! Ich würde mehrere Exemplare kaufen und es in meinem (zum Teil türkischen) Bekanntenkreis verbreiten. Dieses Buch wäre ein Dienst an der Menschheit, besonders aber eine Orientierungshilfe für junge Menschen in islamischen Milieus in Deutschland (Muslime und zur Konversion geneigte Nicht-Muslime).
    .
    Bitte veröffentlichen Sie es mit Ihrem bürgerlichen Namen, mit privaten Fotos aus ihrer Kindheit, Jugend etc.
    .
    So ein Buch wäre ein Fanal!
    .

  93. Sehr geehrter Unbekannter,
    es ist schon beschämend, dass Sie in einem ach so freiheitlichem Land, wie Deutschland sich gerne sieht, anonym Artikel schreiben müssen. Die Auszüge Ihrer Lebensgeschichte schockiert nicht nur wegen ihrem Bezug zum Islam, sondern auch insbesondere durch ihre Darstellung der Passivität der Pädagogen, Lehrer, Jugendämter und Nachbarn, die alle um nicht anzuecken den Mund hielten, mit einem Wort politisch korrekt agierten. Ein Hoch auf die 68 Generation.
    Bleibt einem nur sich aus tiefstem Herzen zu schämen, Ihnen und Ihrer Familie alles erdenklich Gute zu wünschen und hoffen, dass Sie irgendeinmal die Kraft und die nötige finanzielle Unterstützung finden, das angedachte Buch zu schreiben. Vielleicht verhindert gerade dieses Buch, dass diese faschidoide Ideologie sich weiter in Deutschland verbreitet bzw. hilft durch seine aufklärerischen Ansätze „Gläubigen“ die Augen zu öffnen.

    Ihnen nur das Allerbeste
    Dominic

  94. @ Dominic4711 (05. Nov 2012 11:34)

    Volle Zustimmung. Jaaa, die 68er und ihre Politische Korrektheit. Obwohl m.M.n. der Grundstein in der Nachkriegszeit gelegt wurde.
    Ich würde mich sogar soweit hinauslehnen, zu behaupten, der Nährboden wurde von den Nazis schon geflügt. (Personenkult, Elitedenken,

    Durchkämmung der Gesellschaft) Aber das ist nur meine bescheidene Meinung. Ich bin kein Politik/Geschichtswissenschaftler.

    Die Brandstifter sind jedoch die 68er und ihre links-grüne Brut. Die Biedermayer von Heute. Und zwar ganz einfach durch passive Aktivität: nämlich durch

    Wegschauen der Pädagogen, Lehrer, Jugendämter und Nachbarn, wie Dominic schon schrieb. Das wurde bis in unsere heutige Gesellschaft

    getragen.

    Ich schließe mich da nicht aus. Das boomende Land hat uns und besonders unsere Eliten sozusagen in Sicherheit gewogen. Der kalte Krieg hat uns mit

    so etwas wie OSB überzogen. (OSB = Oriented Strand Board) Wir wurden faktisch politisch gekämmt. Die Frisur war dann politisch korrekt. Jetzt

    sollte/wollte jeder alles nur noch richtig (PC) machen – bis heute!

    Wie kriegt man dieses OSB nun aufgebrochen? Oh, mir ist die Antwort ja schon rausgerutscht. Aber wo fängt man an? Was kann der einzelne kleine

    Mann tun? Oder Frau? Ich habe mich zunächst vom kleinen Biedermann in mir verabschiedet. Ich hab‘ den schlicht rausgeschmissen. Dazu gehört aber

    auch, diesen (Dämon) zu erkennen. Automatisch legte sich die PC von mir ab. Man, das war wie Frühling. Dies ist eine Einladung zum Mitmachen.

    Deswegen berührt mich die o.g. Geschichte auch so sehr. Ob wahr oder nicht, die Autentizität findet sich, bei Licht besehen, in der gesammten

    Moslemgesellschaft. Warum also kein Buch schreiben? Die ersten 40-50 Seiten sind doch schon da! Wenn auch nicht unbedingt mit Klarnamen. Was

    natülich beschämend für unsere heutige Gesellschaft ist.

  95. Nachtrag:

    Der kalte Krieg hat sich längst zu einer sogenannten Truman-Show der Medien gewandelt. Sozusagen eine Fortsetzung von 1984 – Ende offen. Unser GEZ gib uns heute. Die Medien sind der moderne Kamm, mit dem wir täglich gebürstet werden (sollen). Die Zwangsgebühren sind nichts weiter als eine weitere ZwangsFessel an den Mainstream. So nach dem Motto: „Wenn ich schon bezahlen muss, dann will ich auch was davon haben.“
    Und immer schön reinglotzen in die Scheibe. Früher waren die Apperate schön rund, heute kann’s nicht flach genug sein. So wie die Programme. Alles plattgehauen.

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