Würden Sie einem Polizisten vertrauen, der seine Oberarme mit einer Totenmaske und einem Kampfhund schmückt? Die Richter am Aachener Verwaltungsgericht offensichtlich schon. Diese haben nun eine Entscheidung des Landesamts für Polizeiausbildung Selm aufgehoben. Das Amt hatte durch die Tätowierungen die Neutralität gefährdet gesehen und einen Bewerber ausgeschlossen. Eine solche Maßnahme verletze den Mann jedoch in seiner freien Persönlichkeitsentfaltung, urteilte dagegen das Gericht. Dem gesellschaftlichen Wandel müsse Rechnung getragen werden.

Der „WDR“ berichtet:

Das Land NRW darf einen Polizeibewerber wegen seiner Tätowierungen an den Unterarmen nicht generell ablehnen. Das verstoße gegen das Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung, stellte das Aachener Verwaltungsgericht am Donnerstag (29.11.2012) in einem Urteil fest.

Das Landesamt für die Polizeiausbildung in Selm (Kreis Unna) hatte den Mann abgelehnt, weil dessen großflächige Tätowierungen von den Schultern bis zu den Unterarmen mit der „Neutralität“ eines Polizeibeamten nicht in Einklang zu bringen seien. Das Amt berief sich dabei auf einen Erlass des NRW-Innenministeriums aus dem Jahr 1995. Nach dem Erlass stellen Tätowierungen, die beim Tragen der Sommeruniform mit kurzen Ärmeln zu sehen seien, einen Eignungsmangel dar.

Dieser Sichtweise widersprach das Verwaltungsgericht Aachen in seinem Urteil am Donnerstag (29.11.2012). Die Ablehnung des Mannes verstoße nach Ansicht der Richter gegen dessen Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung und sein Recht auf Zugang zum öffentlichen Dienst, sagte ein Gerichtssprecher WDR.de. Das Gericht vertrat die Ansicht, dass auch ein „milderes Mittel“ als der generelle Ausschluss denkbar sei. So könne der Mann beispielsweise aufgefordert werden, im Sommer ein langärmeliges Hemd zu tragen, um die Tattoos zu verdecken. Laut Gerichtssprecher handelt es sich bei den Tätowierungen um Bilder einer mexikanischen Totenmaske sowie eines American-Staffordshire-Terriers. Beobachter gehen davon aus, dasss das Land NRW die Entscheidung des Gerichts in der nächsten Instanz klären will und vor das Oberverwaltungsgericht Münster zieht, um eine Grundsatzentscheidung zu erwirken.

Bereits Ende Juli 2012 hatte das Gericht in einem Schnellverfahren die Entscheidung des Landesamtes korrigiert und ordnete an, den Mann zum Testverfahren für Polizeianwärter am 1. September zuzulassen. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels reichten die Vorgaben eines 17 Jahre alten Erlasses nicht aus, den Bewerber ohne nähere Prüfung abzulehnen, hieß es in der Begründung. Der 31-jährige Bewerber trat zum Test an, schaffte es aber nicht unter die besten Bewerber und schied im Auswahlverfahren aus. Er kündigte an, im kommenden Jahr erneut anzutreten.

Das sozialdemokratisch geführte NRW-Inneministerium hatte den erwähnten Erlass übrigens erst im August diesen Jahres erneuert.

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75 KOMMENTARE

  1. Ja, ich würde mich ihm anvertrauen.
    Ich finde die Rasse Pit Bull faszinierend und ich finde eine Totemmaske nicht schlimm.
    Außerdem würde ich die Tätowierung nicht sehen, da ist doch die Uniform drüber.
    Solche Tätowierung würde mich nicht bei einem Polizisten stören.
    Mich würde stören, wenn jemand den Namen seiner Freundin auf dem Unterarm eingestochen hätte oder so’n Schwachsinn. Aber die beiden Motive sind doch okay.

  2. Ich persönlich finde Tattoos nicht sooo schlimm. Zumal bedacht werden muss, dass sie häufig in jungen Jahren, im Übermut, in einer „Sturm und Drang“-Phase erworben werden.

    Ein Bekannter von mir ist längst Hochschulprofessor. Als der sich mal als junger Mann in einer Down-Phase befand, ließ er sich so ein großes Rocker-Tattoo mit Totenkopf, sich drumwindende Schlange und sonstigem Mist stechen.

    Der schüttelt heut schon längst den Kopf über seine damalige Tat.

    Viele bauen in der einen oder anderen Hinsicht in ihrer Jugend mal Mist. So war es ja auch mit dem Starsänger bei den Bayreuther Festspielen, Evgeny Nikitin, der wg. einer Art Hakenkreuz-Tattoo gefeuert wurde.

    Nun, der ließ sich das Ding halt auch in einer wilden Sturm und Drang Zeit stechen und hampelte dabei auch noch schön in einer Punk-Band rum.

    Hier mit Bild:

    http://www.heute.at/freizeit/kultur/art23668,752383

    Ich finde, dort hätte er auch klagen sollen und auf seine Persönlichkeitsrechte verweisen. Er wäre bei den linksgrünen Richtern hierzulande damit jedoch wohl auf Granit gestoßen.

    Den Rausschmiss fand ich nicht gut. Maximal hätte man fordern können, das Hakenkreuz durch Übertätowierung unkenntlich zu machen (was m.W. ohnehin längst geschehen ist).

  3. Ich würde sicher solch einem Beamten eher trauen, anstatt einem frisch gebackenen Halbjuristen mit Nickelbrille und 60 kg Lebendgewicht. Denn dieser Typ Polizist wird in Deutschland erwünscht.

    Nach 20 Jahren Nachtleben kann ich eindeutig sagen, dass zwar immer gebildetere Polisten ihren Dienst ableisten, allerdings auf Kosten des fehlenden Respekts fragwürdiger Jugendlicher.

    Es stellt sich doch die Frage, ob wir Polizisten wollen die Knöllchen schreiben und das Gesetz auswendig kennen oder Polizisten, welche auch mal durchgreifen können.

    Ich könnte ein Buch über Situationen schreiben, in denen Polizisten alleine durch ihr Auftreten mehr zur Lachnummer wurden, anstatt als Autoritätsperson zu wirken.

    Viele Polizisten in meinem Freundeskreis bemängeln den fehlenden mittleren Dienst.

    Ein Blick über den Teich zeigt deutlich wie die Polizei aufgestellt sein sollte.

    Aber da fehlt klar die Unterstützung seitens der Politik und auch besonders der Medien.

  4. @ #3 Makkes

    Die Anforderungen an diesen Beruf werden aber auch immer weiter runtergeschraubt. Mindestgrösse bei Männern 1,65 Meter!

    Und die Bezahlung für so einen Drecksjob ist auch nicht berauschend.

  5. Bewerber scheiterte am Auswahltest…

    Der 31-jährige Bewerber trat zum Test an, schaffte es aber nicht unter die besten Bewerber und schied im Auswahlverfahren aus. Er kündigte an, im kommenden Jahr erneut anzutreten.

  6. Was ist das denn für ein unnötiger Artikel. natürlich würde ich einem Polizisten vertrauen der ein „Totenmasken“ Tattoo hat.

    Ich habe selber ziemlich archaische Tattoos. Das sagt doch nichts darüber aus ob der Mensch vertrauenswürdig ist.

    Würde man einem Polizisten vertrauen der Death Metal Fan ist? würde man einem Polizisten vertrauen der in seiner Freizeit Call of Duty zockt? Würde man einem Polizisten vertrauen der ein Rambo Poster an der Wand hat? Lol

  7. @#2Aber hallo…

    Also mal im ernst, Tattoos sind schon „länger“ keine Aufreger mehr…
    Leiber nen Cop mit Tatoo, als so ein „Quotenkulurbereicherer“ in Uniform.
    Mittlerweile (und das schon länger) ist es nicht ungewöhnlich ein Tattoo zu haben, mittlerweile ist es sogar so weit das mitt 40er Damen Ihre „Arschgeweihe“ die seit 15 Jahren schon wieder out sind weg lasern lassen…
    Also ich persönlich (Habe auch das ein oder andere Tattoo) sehe da andere Probleme.

  8. Und in Bayreuth durfte ein russischer Sänger nicht den Fliegenden Holländer singen, weil er ein hakenkreuzähnliches Tatoo auf der Brust hatte. Wie war es denn da mit der freien Persönlichkeitsentfaltung bestellt?

  9. #2 Timmy08 (29. Nov 2012 19:32)

    Dabei ist doch allgemein bekannt, dass Tätowierungen böse sind.
    ————-
    Tätowierungen verband ich eigentlich immer mit Seefahrt oder Knast,dass dem nicht so ist weiss ich von „Sebastian“,der leider hier nicht mehr schreibt!(es ist wohl auch ein Bekenntnis).
    Aber ganz sicher nicht,das eines Polizisten,welcher neutral zu sein hat!!!!!

  10. @ FddWa

    würde man einem Polizisten vertrauen der in seiner Freizeit Call of Duty zockt?

    Nur wenn es Black Ops II ist 🙂

    *g*

  11. Es gibt auch einen Dersscode für Polizeibeamte da sie mit Bürgern „Kunden“ Konzakt hat. Daher sehe ich kein Problem darin diesen Bewerber nicht in die Polizeiausbildung zu nehmen.
    Als Unternehmer würde der bei mir auch durchfallen!

  12. #15 Heinrich Seidelbast (29. Nov 2012 19:52)

    “Sebastian”,der leider hier nicht mehr schreibt!

    Aber vielleicht liest er noch hier. Sollte das der Fall sein, einen Gruß nach Berlin. 🙂

  13. @ Heinrich Seidelbast

    Aber ganz sicher nicht,das eines Polizisten,welcher neutral zu sein hat!!!!!

    Inwieweit verliert man durch ein Tattoo seine Neutralität? Ich hatte mit Tattoos im Leben wenig zu tun, bis ich mal mit einer super hübschen Braut zusammen kam, die sehr üppig tätowiert war. Meine Vorurteile gegen Tattoos legte ich damals doch recht rasch ab 🙂 ^^

    Übrigens: die war stock konservativ, sehr intelligent und FDP-Wählerin *g*

  14. Das Urteil ist falsch, da Tätowierungen ein Zeichen von Degenerierung sind. Lest mal die Meinung des Architekten Adolf Loos, Wegbereiter der modernen Architektur, dazu:

    „Der moderne Mensch, der sich tätowiert, ist ein Verbrecher oder ein Degenerierter. Es gibt Gefängnisse, in denen achtzig Prozent der Häftlinge Tätowierungen aufweisen. Die Tätowierten, die nicht in Haft sind, sind latente Verbrecher oder degenerierte Aristokraten. Wenn ein Tätowierter in Freiheit stirbt, so ist er eben einige jahre, bevor er einen Mord verübt hat, gestorben.“ (Adolf Loos, Ornament und Verbrechen,1908)

    Das ist zwar mit dem Stilmittel der Übertreibung geschrieben, aber letztlich zutreffend. Deutlicher, als mit einem Tatoo darauf hinzuweisen, dass man ein Asozialer ist, kann man fast kaum. Mich würde interessieren, wie das Gericht entschieden hätte, wenn der Bewerber sich, ganz harmlos und für die Dienstausübung sogar zweckmäßig, die Bezeichnung seiner Blutgruppe unter den linken Oberarm hätte tätowieren lassen … Autobahn wäre dann los …

  15. Ich kann mich daran erinnern, dass noch in den 80ern, fast nur Kriminelle tätowiert waren.
    Ein Polizist mit Unterarm Tattoo wäre undenkbar gewesen.
    So ändern sich die Zeiten.

  16. #13

    Mal abwarten.
    Der Tourismus liegt brach, Huapteinnahmequelle des Landes, das Volk darbt.
    Vielleicht kommt nochmal ne Revolution.
    Wenn das Volk erst merkt, dass sie cholera gegen Pest ausgetauscht haben, werden sie vielleicht wieder aufbegehren.
    Es ist dem Land zu wünschen.

  17. Und dass wo man doch weiß, dass alle Tätowierten kriminell, schwul, drogenabhängig, schwachsinnig, aggressiv und hochgradig geisteskrank sind! Zeter und Mordio! 😀

    (ich hoffe, man erkennt die Ironie)

  18. #20

    „Deutlicher, als mit einem Tatoo darauf hinzuweisen, dass man ein Asozialer ist, kann man fast kaum.“

    Wie schön, dass man Menschen durch so einfache Kennzeichen einordnen kann.
    Wäre ja noch schöner wenn man sich dafür erst asozial verhalten müsste…

  19. Es würde mich nicht wundern wenn demnächst, dass gleiche Gericht Polizisten verbietet, sich mit einem Kreuzanhänger zu schmücken.

  20. „Mexikanische Totenmaske“ hört sich schön gruselig an – einfach mal nach „la catrina“ googeln und man kann sehen, wie schön so eine Totenmaske ausschauen kann 😉

    #21 FddWa

    Leider gehört Kickboxen nicht zur Polizeiausbildung.

  21. # 25

    … Piercings sind auch ein typisches Zeichen für Unterschicht … und gerne wird ja auch die Kombination von Piercings und Tatoos verwendet … außerhalb von Maori Stämmen & Co sind das alles nur Zeichen der Degenerierung.

  22. @#9 Ikarus69

    Mich wundern diese Anforderungen schon, denn die Mindestgröße könnte ja wieder als dirskriminierend für kleine Männer ausgelegt werden.

    Aber Männer haben ja ohnehin keine Lobby, also ist was diese Regelung angeht nicht viel zu befürchten.

    Ich selber habe auch ein Totenkopf Tattoo und kann mit dieser Jugendsünde gut leben.
    Trotzdem kann ich zwischen Recht und Unrecht unterscheiden, sonst wäre ich kein regelmäßiger PI Leser.

    Während eines Besuchs letzten Jahres in Vegas mit einem befreundeten Polizisten älteren Baujahrs, trafen wir auf 2 US Cops.

    Wir haben ein wenig small talk gehalten und der eine Cop meinte.
    I´m a Lover not a figher. If i have stress with a guy like you, i don´t speak. First time i use my taser and ask you later.

  23. # 33 Makkes

    Bin selber tätowiert und im ÖD tätig – allerdings ohne „Kundenverkehr“ 😉

    Und hätten unsere Polizisten ein bisschen von den „Freiheiten“ ihrer amerikanischen Kollegen, gäbe es ein paar Probleme weniger.

  24. Es kommt drauf an wo das Tattoo ist!!!

    Also von der Dienstkleidung verdeckt oder offen unverdeckbar sichtbar!!!

    Nehmen wir nur mal Paulchen, den lustigen rosaroten Panther, als Motiv! Also wenn es unter der Dienstkleidung ist, seh ich es nicht, ist es mir auch egal… aber auf der Stirn oder am Unterarm fände ich das für einen erwachsenen Mann oder Frau ziemlich albern, aber da gibt es ja noch andere Motive: Ein Kreuz z.B. oder einen Judenstern oder einen Halbmond, zwei dicke Titten oder nen Schwanz, auch gibt es…

    …soll das alles im sichtbaren Bereich sein, für Neutralität und Ernsthaftigkeit sorgen???

    Das wird nicht funktionieren, wie gesagt, am Arsch (allgemein zu verdeckender Bereich) sind mir Tattoos egal, aber halt nicht im sichtbaren Bereich!!!

    Ich halt es ja schon für einen Fehler, das Beamte ein Parteibuch haben dürfen! Das Problem dabei ist halt immer nur welches und ob es zur Schau getragen wird…

    P.S. Habe selber zwei verdeckbare Tattoos (linker und rechter Oberarm).

  25. @ #14 Dichter (29. Nov 2012 19:50)

    Wie war es denn da mit der freien Persönlichkeitsentfaltung bestellt?

    Verfassungsimmanente Schranke, StGB, also Pech gehabt.

    Ansonsten versteh ich mal wieder die künstliche Aufregung nicht. Ich war zwar selber nur bedingt polizeitauglich aus genau dem Grund, das juckt mich heutzutage aber nicht mehr. Die Rechtsprechung passt sich halt den gewandelten Wertvorstellungen an.

  26. NRW wird von geistesgestörten regiert, entsprechend sich auch die polithöringen Richter gebrieft.

    Ein Tattoo ist privatsache. Oft spiegelt dieses Tattoo auch eine Überzeugung wieder. Das hat im öffendlichen Dienst hat das nichts zu suchen.

  27. Also, mein Vertrauen hätte er! Mohammedaner hassen Hunde (der Prophet ist vermutlich mal von einem in seinen staubigen Ar… gebissen worden.) Kurz, Vertrauen: Ja! – Solange er keinen Halbmond mit vorgelagertem Stern eintätowiert hat -…

    Don Andres

  28. Würden Sie einem Polizisten vertrauen, der seine Oberarme mit einer Totenmaske und einem Kampfhund schmückt? Die Richter am Aachener Verwaltungsgericht offensichtlich schon.

    Richter haben schon längst jeden Bezug zur Realität verloren.
    Urteile werden immer seltsamer.

    Den Ton gibt das Bundesverfassungsgericht an (siehe z.B. Urteil zu Asylantenversorgung).

  29. Der 31-jährige Bewerber trat zum Test an, schaffte es aber nicht unter die besten Bewerber

    Monty Python lässt grüßen. Wir sollten alle Männer auffordern, endlich für das Recht auf Schwangerschaft vor Gericht zu ziehen!

  30. ich glaub, es hackt, wegen solchen lapalien eine gerichtsverhandlung. wir leben im jahr 2012!!!
    sowas gibt es auch nur in deutschlandistan

  31. Solange er kein Anti-Islam-Tattoo hat, muss es toleriert werden.
    Mich kotzt das hier langsam an, dass wir jeden Mist, jede noch so geisteskranke Randgruppe und jede importierte ‚Modeerscheinung‘ tolerieren sollen.

    Wer normal ist, der ist nicht mehr normal.

  32. Langsam wirds immer paranoider in Absurdisten.

    Eine „bunte“ Republik ist voll toll, bunte Polizisten sind voll schlecht.

    Ein Am-Staff-Bild auf dem Arm ist gut, ein Pit-Bull-Pulli ist Nahssi.

    Eine mexikanische Totenmaske geht in Ordnung, ein altdeutsches Keltenkreuz zieht ein Strafverfahren nach sich.

    Tättowierte Polizisten sind pfui, aber Polizisten mit fremder Staatsangehörigkeit sind erwünscht.

    Absurdes aus Bunt-Neu-Absurdistan, vormals bekannt als „Land der Deutschen“.
    😀 😀 😀

    Trotzdem finde ich das Urteil gut, ich bin selbst bebildert und kann nicht nachvollziehen, was bunte Bilder unter der Haut für ein Problem darstellen sollen, wenn die Bilder nicht gegen die guten Sitten verstossen.
    Solange wie die Bilder keine politischen oder weltanschaulichen Bekenntnisse ausdrücken, geht das auch bei Polizisten in Ordnung.

  33. würde man einem Polizisten vertrauen der in seiner Freizeit Call of Duty zockt?

    Niemals! Nur Battlefield!

  34. Ich würde einem tätowierten Polizisten vertrauen, ich mag Tätowierungen und wenn dahinter keine politischen oder religiösen Motive stecken, sondern rein Ästhetik why not?

  35. #51 Feniks (29. Nov 2012 23:00)
    Ich würde einem tätowierten Polizisten vertrauen, ich mag Tätowierungen und wenn dahinter keine politischen oder religiösen Motive stecken, sondern rein Ästhetik why not?

    Und wer entscheidet dann darüber, ob die Motive religiös oder politisch sind?

    Ich habe die Tage so eine knüssel Linke gesehen, im Schlabber Look mit Rastas, ca. 17-19 Jahre alt. Hinterm rechten Ohr ein „Peace“ Zeichen tattoowiert. Ist es politisch motiviert?

    Die Polizeistruktur über die „freie Entfaltung“ aufzuweichen, kommt dem Ende nah.
    Es dient einzig und allein, den linken Versagern den Weg in den Polizeidienst zu ermöglichen.

  36. Und wo fängt dann die Provokation an?

    Nehme ich einen Fussball Fan, wie würde er sich freuen, wenn der Polizist einen Slogan der gegnerichen Manschaft auf dem Arm hätte?

    Tattoos haben, da sie jede neutralität verletzten, nichts im Polizeidienst zu suchen.

    Meine Meinung.

  37. Totenköpfe sind doch heute nichts verwerfliches mehr. Sogar sehr viele Mode-Labels arbeiten mit diesen Motiven. Er hat eh seine Uniform drüber und sehr viele Cops sind privat genau so locker drauf wie andere Leute auch. Die tun als hätte er Hakenkreuze uns SS-zeichen im Gesicht… Nee nee nee 😀 bisschen weniger Spießertum bitte!

  38. Wenn einer so ein Tattoo hat, ist der bestimmt der Letzte der bei drohender „kulturbereicherung“ den Schwanz einkneift. Ok, das erklärt, warum den der Staat nicht als Polizist haben will. Der könnte ja mal wirklich fleißig seiner Arbeit nachgehen und tun, was ein Polizist tun muß!

  39. Angesichts des gesellschaftlichen Wandels

    Was soll das denn heißen? Da muss einem ja Angst und Bange werden…

  40. Ich hasse Tattoos. Aber ob ich einem Polizisten deswegen mehr traue weil er kein Tattoo hat? Vielleicht hat er ja keins, würde aber gerne eins haben, verzichtet nur der Karriere wegen drauf? Ich denke der 2. Typ ist noch verdächtiger.

    Für mich sind Tattoos einfach ein Zeichen von primitivster Steinzeitkultur, egal wie phantasievoll gemacht. Ob Buschneger, Kannibale im Amazonas und Pazifik. Den kindischen Glauben sich durch ein Tattoo aufzuwerten, haben alle gemeinsam (auch die rechen Skinheads oder die NSU-Trottel)

  41. @ #55 eigenerkopf (29. Nov 2012 23:49)
    Totenköpfe sind doch heute nichts verwerfliches mehr. Sogar sehr viele Mode-Labels arbeiten mit diesen Motiven. Er hat eh seine Uniform drüber und sehr viele Cops sind privat genau so locker drauf wie andere Leute auch. Die tun als hätte er Hakenkreuze uns SS-zeichen im Gesicht… Nee nee nee 😀 bisschen weniger Spießertum bitte!

    Genau darum geht es in diesem Fall. Er hat nicht die Uniform drüber, es ging um Tattoos im sichtbaren Bereich.

    Ich stell mir gerade nen Polizisten mit Tyson Tribal im Gesicht vor.

  42. Im letzten Sommer habe ich so ein Jüngelchen in kurzer Hose im Supermarkt gesehen der in grossen Lettern „ACAB“ auf seiner Wade tätowiert hatte. Würde mich wirklich mal interessieren wie lange es dauert bis ihm diese Entgleisung irgendwann hochnotpeinlich ist !
    Grundsätzlich finde ich niveauvolle Tatoos durchaus interessant.

  43. Heute auf Pro7 gesehen:
    2 Polizisten, einer davon stark tätowiert, prügeln sich beim „Quizboxen“ um 50000 Euro.

    Da braucht man sich über gar nichts mehr wundern…

  44. Zeitgeist hin oder her: als Tatooträger outet man sich als Angehöriger der (geistigen) Unterschicht. Was ja bei Polizisten durchaus zutrifft.

  45. Merkwürdiger Artikel –
    warum sollte ich einem Polizisten mit Tätowierung weniger trauen, als einem ohne sichtbare Tätowierungen:

    Vielleicht hat der eine oder andere ja auch eine unter der Kleidung versteckt, denn auch bisher galt nur:

    In Sommerkleidung sichtbare Tätowierungen stehen grundsätzlich einer Einstellung entgegen.

    Ich sehe eher ein Problem darin, dass man heute im Polizeidienst nichtmal ein deutscher Staatsbürger sein muss:

    wenn man sieht, wie heute bestimmte Kriminelle bei Auffliegen ganz schnell in ihren Heimatländern (bzw. denen ihrer Eltern) Deckung finden, frage ich mich, wie es mit so einem Bürger als Polizist mit der Neutralität steht..

    http://www.berlin.de/polizei/beruf/ausbildung/suk.html#einstell

    Ausbildung für die Schutz- und Kriminalpolizei

    Mittlerer und gehobener Dienst

    Einstellungsvoraussetzungen

    In die Laufbahn des mittleren und gehobenen Dienstes der Schutz- bzw. Kriminalpolizei darf eingestellt werden, wer Deutsche/r im Sinne des Artikel 116 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland oder Staatsangehörige/r eines Mitgliedslandes der Europäischen Union ist (Für Angehörige anderer Nationalitäten gelten Sonderregelungen – bei Bedarf bitte erfragen.),

    Ein Mindestnotendurchschnitt ist für den jeweiligen Schulabschluss nicht mehr erforderlich.

  46. #23 arminius arndt

    Deutlicher, als mit einem Tatoo darauf hinzuweisen, dass man ein Asozialer ist, kann man fast kaum.

    Ich habe selten eine so asoziale Meinung gelesen !

    Ich würde grundsätzlich jedem Politiker ohne Tattoo in diesem Land weniger trauen, als diesem Mann.

  47. Ich würde mich so einem Polizisten eher anvertrauen als einem, der sich das groteske Konterfei von Frau Roth gestochen hätte.

  48. Dies ist der erste PI Artikel mit dem ich überhaupt nicht einverstanden bin, seit ich hier mitlese!
    Klar würde ich ihm vertrauen!
    Wie kleinkariert und altbacken!
    Und American Staffordshire Terrier sind wundervolle Hunde.
    PI hat wohl zuviel Gehirnwäsche von Spiegel, Blöd und Co. abbekommen zur Zeit der grossen Hundehetze der Medien!

  49. #59 adama (30. Nov 2012 00:39)

    -hassen- nein- , -ablehnen- ja. ansonst ihrer meinung.
    ich sprach einmal eine junge sozialarbeiterin an. sie hatte piercings über der augenbraue. wenn sie in der behörde vorankommen wolle, müge sie dies doch wegnehmen, da stiess ich in ein wespennest. ihr -schmuck- schaffe ihr besseren zugang zu ihrem klientel. ich versuchte ihr den unterschied zu erklären zwischen natürlicher autorität und kumpanei. ohne erfolg.
    das übertage ich auf den polizisten. für mich wäre er keine autorität.

  50. #64 Bromelia (30. Nov 2012 09:12)

    sie schreiben
    -Ich sehe eher ein Problem darin, dass man heute im Polizeidienst nichtmal ein deutscher Staatsbürger sein muss-

    es würde auch nichts nützen bei diesem ausverkauf, wenn ich bedenke, wie billig eine -deutsche staatsbürgerschaft- geworden ist.

  51. # 69 -ergänzung-
    ein mohammedanist wäre im polizeidienst unmöglich. er stellt seine ideologie über das menschengemachte gg.

  52. Wir können uns schon darauf freuen, was alles unter die Entfaltung fällt.

    Wie wäre es mit einem Polizisten, pinker Iro, Asi Tattoo am Hals und ausgeleierte Ohrlöcher.

    Und ich dachte Mad Max II wäre eine Fiktion.

  53. Was meinen die Richter eigentlich mit „Gesellschaftlicher Entwicklung“??? Kann es sein, dass bei einer solchen Entwicklung irgendwann die Polizisten halbnackt herumlaufen können?? Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Pro Sarrazin Tattoo nicht erlaubt worden wäre.
    Gibt es eigentlich mittlerweile schon Polizisten, die mit Nasenringen oder einem Gesteck in den Lippen herumlaufen??? Das gehört doch auch zu Gesellschaftlichen Entwicklung! Und wozu eigentlich noch eine Uniform?? Ein Käppi mit aufgenähtem Schriftzug POLIZEI würde doch wohl auch genügen, oder?? Und die Bundeswehr?? Brauchen die eigentlich bei dieser Gesellschaftlichen Entwicklung noch eine Uniform?? Ist eine Uniform nicht auch ein Hindernis der freien Persönlichkeitsentwicklung?? Und die Richter?? Müssen die eigentlich eine Robe tragen?? Ist das nicht auch ein Hindernis der freien Persönlichkeitsentwicklung?? Ich meine dazu; wir leben mittlerweile in einem total verrückten Staat!

  54. @ #58 Zoni(30. Nov 2012 00:12)

    Was das heissen soll? Nun, nicht alles, was vor 30 Jahren als „asozial“ (um mal beim Jargon hier zu bleiben) oder „sozial unwertig“ (um beim Juristendeutsch zu bleiben) war muss das heute zwangsweise auch noch sein. Grad bei der Polizei – bzw. generell bei uniformierten Berufen – kommt das auch nach und nach. Ohrinnge, lange Haare, kam alles nach und nach und wurde zuerst geduldet, dann offiziell erlaubt.

    Das muss jeder für sich selber bewerten.

    Ja, ich weiss, jetzt kommt wieder so ein „Dann gleich Burka für alle!“-Kommentar, aber ich persönlich habe nichts gegen tätowierte Polizisten, im Gegensatz zu langhaarigen und gepiercten. Das hängt aber mit der Unfall- und Verletzungsgefahr im Dienst zusammen.

  55. #74 Kalle_Grabowski (30. Nov 2012 19:47)

    im Gegensatz zu langhaarigen und gepiercten. Das hängt aber mit der Unfall- und Verletzungsgefahr im Dienst zusammen.

    Dann sollten sich die politessen am besten auch gleich den schædel rasieren. ansonsten sehe ich das genauso

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