Der Literatur- und Islamwissenschaftler Fritz Schaap, Jahrgang 1981, ist ganz sicher kein hauptberuflicher Islamkritiker oder gar Islamhasser, für den alles, was mit dem Islam zu tun hat, per se böse ist. Der Jung-Star der ZEIT ist aber auch kein berufsmäßiger Islamversteher und Islambeschwichtiger, der alles unter dem Label Islam rechtfertigt und entschuldigt. Der kluge und neugierige Journalist hat ein wichtiges Buch vorgelegt: Nur der Satan isst mit links (Freiburg 2012).
(Buchbesprechung von Rechtsanwalt Michael C. Schneider, Frankfurt am Main)
Es ist ein Buch über eine zerstörerische Ideologie, über den Salafismus. Aber es ist auch ein Buch über junge Männer und ihre Hoffnungen, über diejenigen, die in einer salafitischen Sprachschule in Alexandria mit höchst fragwürdigen Kontakten bis hin zur al Qaida [S. 124] gelandet sind.
Freiheit denke ich. […] All die jungen Männer, deren Gedanken so grundverschieden sind von den meinen. Deren Ideen so alt und eng sind, dass Freiheit ihnen Angst macht. [S. 160]
Der fließend arabischsprechende Autor, der von sich sagen kann “Ich war undercover in einer Islamistenschule”, so der Untertitel des Buches, berichtet mit Sympathie, Einfühlungsvermögen, Erstaunen und nicht selten Entsetzen von seinen Protagonisten, den meist jungen Menschen, die in den Armen des Salafismus gestrandet sind, viele von ihnen nach einem Leben mit Alkohol, Drogen, schnell wechselnden Frauen, Gesetzesverstößen, vergeblicher Sinnsuche oder Phasen der Arbeits- und Perspektivlosigkeit.
Eingebettet ist die Erzählung in hautnahe Schilderungen des Lebens in Alexandria, einer Stadt, die den orientalischen Begriff von technischem und zivilisatorischem Fortschritt bereits in ihrem Straßenverkehrswesen deutlich zum Ausdruck bringt.
Nichts bewegt sich […] Aber trotzdem hupt jeder [S. 44]
Seine Freunde am Qortoba Language Institut in Alexandria, das unter Djihadisten und Angehörigen westlicher Geheimdienste aus den gleichen Gründen bekannt ist, und in dem auch einer der Sauerland-Bomber studiert hatte [S. 34], schildert Schaap mit menschlichem Interesse, messerscharfer Beobachtungsgabe und nicht ohne Humor.
Mit Terrorismus hat die Schule trotz den aus ihr kommenden Terroristen übrigens nicht das Geringste zu tun.
Der Lehrer meint, man ist nicht verantwortlich für das, was die Schüler in ihrer Freizeit machen [S. 83]
Da ist beispielsweise der junge Deutsche aus der Unterschicht, der nichts ist, nichts kann, nichts will und nicht weiter weiß, den unsere Gesellschaft abgeschrieben hat. Aber der Djihad, der hat ihn nicht abgeschrieben.
Was soll ich denn in Deutschland machen. Ich habe die Hauptschule gerade im zweiten Anlauf bestanden, mich will doch keiner haben. Hier, unter meinen Brüdern, lebt es sich doch viel besser [S. 128]
Da ist der junge Texaner mit
Einer typisch amerikanischen Vorstadtjugend [S. 30]
Der, dem, Salafismus sei Dank, heute so weit nach rechts abgedriftet ist, wie dies überhaupt nur möglich ist.
Das mit den Juden ist wirklich schlimm […] Aber du als Deutscher weißt das ja – Hitler hat seine Gründe gehabt [S. 31]
Da ist der sibirische Ex-Christ, der unzufrieden damit war,
dass die Menschen die Bibel zwar lesen, aber sich nicht an das halten, was dort geschrieben steht [S. 50 f.]
Jetzt ist er Salafist, denn
Ihm fiel auf, dass seine muslimischen Freunde sich, im Gegensatz zu den christlichen, an das hielten, was ihnen ihre Religion vorschrieb. […] Er war beeindruckt und konvertierte [S. 51]
Dann ist da der Zwölfjährige aus einer der zerborstenen Sowjetrepubliken, der mit einem saudi-arabischen Stipendium Arabisch und Islam lernen darf.
Auch er möchte zu den Mudschaheddin, auch er möchte als Märtyrer sterben [S. 60]
Dass Russland böse ist, weiß der Kleine ganz genau, und vermag es auch überzeugend zu begründen.
Warum sonst habe Allah die Waldbrände nach Russland geschickt [S. 60]
Und dann ist da noch der Jude, der sich so sehr für Israels Verhältnis zu den Palästinensern schämte, dass ihm nur ein einziger Ausweg blieb.
Da habe ich beschlossen, dass ich kein Jude mehr sein will, wenn sich der jüdische Staat so verhält […] dann bin ich mehr oder weniger aus Solidarität mit den Palästinensern konvertiert und hier gelandet [S. 90]
Und schließlich sind da noch Konversionen, deren Logik sich jedem Nachvollzug entzieht, wenn man nicht in Kategorien des Stockholm-Syndroms denken will.
Eigentlich fing alles mit 9/11 an […] Bald darauf veranstaltete die Universität von Riad in Washington eine Islam-Konferenz. Ich ging hin. Ich wollte herausfinden, wer diese Verrückten sind. Und am letzten Tag der Konferenz bin ich konvertiert [S. 119]
Es ist
Eine Welt, in der man öfter an die Grenzen des Verständnisses gebracht wird [S. 8]
Und in der Schüler aus aller Welt studieren dürfen, mit Hilfe von
Geldern aus den saudischen Stiftungen, die die Schule unterstützen [S. 14]
Zwei Kinderbilder aus Buntstiften, von irgendwem aufgehängt, messen den geistigen Horizont der Lehrer und Schüler aus:
Zwei Bilder, gemalt von Kinderhand […] ein Panzer […] die Moschee von Mekka [S. 19]
Sein Entree verschafft sich Schaap mit in Ansätzen authentischem, aber stark übertrieben aufgeführtem Antisemitismus.
Wut, die mich jedes Mal überkommt, wenn ich ins ummauerte Palästina fahre […] Hass auf die Juden ist in diesen Kreisen immer ein guter Einstieg [S. 23]
Nach und nach lässt sich Schaap in das geschlossene Weltbild der Salafia einführen. Er lernt, was man über Frauen und Familie wissen muss.
Dass man seine Frau nicht schlagen dürfe, das wollte er nicht akzeptieren. Wie sollte sie dann gehorchen? [S. 20]
Überhaupt wird sein verwestlichtes Frauenbild einer gründlichen Korrektur unterzogen. Er begreift den Sinn der Verschleierung, die dem Schutz der Frau dient, damit sie nicht vergewaltigt wird.
Das ist doch ganz normal, wenn eine nicht verschleierte Frau die Straße entlang läuft, weckt sie bei den Männern gewisse Bedürfnisse, und nicht alle Männer können diese kontrollieren [S. 96 f.]
Schaap bekommt auch beigebracht, dass aufgeklärte westliche Rechtssysteme auf der Grundlage der Demokratie und Menschenrechte einfach falsch sind. Denn sie widersprechen dem Koran.
Der Islam ist die einzige Religion, die alles den Menschen Betreffende regeln kann […] Er zitiert die dritte Sure des Koran, die Muslime sind die beste Gesellschaft [S. 43]
Wenn im Koran, steht, dass die Strafe auf Diebstahl das Abhacken der Hand ist oder das auf Ehebruch die Steinigung steht, dann ist das so [S. 122]
Die Scharia muss überall eingeführt werden. Überall! Und dafür müssen wir den Djihad führen […] Mohammad hat den Islam mit dem Schwert verbreitet, und so müssen wir es auch tun [S. 123 f.]
Religiös korrekte Gedanken- und Körperkontrolle ist wichtig. Eine entsprechende Integrationsleistung wird Schaap mit Nachdruck abverlangt und von ihm auch erbracht, um seine Tarnung nicht zu gefährden.
Der Islam muss überall sein im Leben des Menschen […] Der Islam muss […] die gesamte Gesellschaft durchziehen, muss sie strukturieren und das Leben der Menschen regeln [S. 49]
Ich bin Linkshänder, ich esse immer mit links. – Das darfst du nicht. Nur der Satan isst mit links [S. 35]
Hölle […] Er redet lange über Feuer, Qual, Hass, Strafen, Schreie [S. 116]
Darum also geht es beim
Koran als unverändertem Wort Gottes [S. 68 f.]
Bei der Definition des Islam tun sich die Salafisten nicht so schwer wie die westlichen Islamwissenschaftler, die immer die Vielfalt des Islam hervorheben und seine historische und geographische Vielgestaltigkeit, so als könne man eigentlich gar nicht so genau sagen, was eigentlich Islam ist, oder allenfalls durch die Facetten eines sehr dicken Handbuches.
Islam bedeutet Unterwerfung. Unterwerfung unter den Willen Gottes [S. 36]
Unterwerfen und Niederwerfen. Darauf kommt es an. Da kann es nicht weiter verwundern, dass der Standort eines Menschen in der Hierarchie an der Größe seiner Beule ablesebar ist.
Auf seiner Stirn lässt sich bereits bläulich das Gebetsmal erahnen, welches die Gläubigen hier stolz als Zeichen häufigen Betens tragen [S. 46]
Unterwerfen und niederwerfen kann man allerdings auch die Feinde des Islam. Das beweist Stärke und fördert den Zulauf.
Nach 9/11 gab es mehr Konvertiten? – Na klar, die Leute haben gesehen, wie stark der Islam ist [S. 94]
Die Bedeutung von Konversion bekommen die Konvertiten schnell und deutlich zu spüren.
Ab jetzt hast du keine Zeit mehr, außer für Gott [S. 100]
Der bei den Salafisten spürbare Hass ist nicht schwer zu verstehen. Denn es ist der Koran selbst, den sie wörtlich nehmen, der alles verbietet, was auch nur im Ansatz geeignet sein könnte, Spaß zu machen, und wenn der Spaß fehlt und der Ernst überhandnimmt, bleibt vielleicht nur noch der Hass übrig.
Keiner der beiden dürfe von nun an mehr Frauen anschauen [S. 101]
Er deutet auf eine Frau […] So kann man doch nicht herumlaufen. Was sollen denn die Männer denken? […] In Saudi-Arabien würde so etwas nicht passieren [S. 85]
Wie Unzucht bestraft werden soll? […] Tausend Peitschenhiebe oder Tod durch Steinigung [S. 86]
Musik ist haram [= verboten, S. 29]
Wie können die rauchen und Musik hören? Und dann auch noch Glücksspiel! Ich verstehe das nicht. Verstehst du das? [S. 76]
Guck, hier kann man sogar Alkohol kaufen. Wie kann das sein, in einem islamischen Land? [S. 76]
Filme sind verboten im Islam [S. 46]
Nicht einmal das Sparbuch und die Freude an den bescheidenen Zinsen der Sparkasse ist erlaubt.
Zinswesen ist verboten. Das ist schlimmer als Geschlechtsverkehr mit deiner Mutter [S. 54]
Welche Freuden bleiben da noch, vom Halal-Essen abgesehen?
Das Morgengebet ist das wichtigste, bei ihm bist du Gott am nächsten [S. 72]
Aber natürlich kann man auch nicht in jeder Moschee beten. Denn die verschiedenen Richtungen des Islam sind unter sich heftig zerstritten.
Nein! Nein, da darf man nicht beten. Das sind Schiiten, das sind keine Muslime [S. 77]
Er lernt auch, sein Geschichtsbild anhand des Koran zu revidieren. Etwa was die angeblichen antiken Pyramiden in Südamerika angeht, die es, wie in Ägypten, dort gegeben haben soll.
Das könne überhaupt nicht sein. […] Es habe damals dort überhaupt keine Menschen gegeben. Es sei nichts Derartiges im Koran erwähnt [S. 21]
Geschichte ist überhaupt nicht so wichtig. Denn die legitime Geschichte endet im 7. Jahrhundert mit Mohammed, der ein Beispiel für alle künftigen Generationen gegeben hat.
Den Salafiten geht es darum, so zu leben, wie der Prophet es wollte [S. 47]
Nicht nur Geschichte ist nicht so wichtig. Das Gleiche gilt auch für alles, was wir bisher über die Naturwissenschaften zu wissen glaubten. Denn es ist falsch und wird vom Koran zurecht gerückt.
Esel können Dämonen sehen, und wenn sie schreien, dann haben sie gerade einen gesehen. – Ich schaue ihn an. Er meint es todernst [S. 75]
Rationalität ist überhaupt verdächtig und zeugt von einem Mangel an Glauben. Kritisches Hinterfragen ist das, was am wenigsten gefragt ist, und Naivität ist Pflicht, höchste Pflicht.
Hier gibt es ein Gebet gegen Moskitos. […] Hast du das denn schon mal probiert? […] Ja […] Und? – Nun, ich habe es wohl nicht tief genug in meinem Herzen gewollt [S. 91]
Wichtig dagegen ist der Begriff der Politischen.
Wir gegen die. Eine der einfachsten Möglichkeiten, Zusammenhalt zu schaffen [S. 107]
Als Belohnung für ein solches spaßarmes Leben, vielleicht gekrönt vom Märtyrertod, gibt es dann das Paradies.
Du musst wissen, dass du nur als Muslim ins Paradies kommst [S. 48]
Nach alldem ein Buch, dem man gewiss nicht in jeder Einschätzung wird folgen wollen (etwa bei der unkritisch pro-palästinensischen Würdigung des Verhältnisses Israels zu den Palästinensern), aber ein Buch, das man gelesen haben sollte, weil es auf nur 160 Seiten ein Panorama des radikalen Islam entfaltet, wie es manchem Sachbuch oder Roman vom fünf- oder zehnfachen Umfang nicht gelingt.
Ein ganz großer Wurf. Muss Schaap´s Buch unter jede Tanne? Ja, ganz sicher! Ein aufklärerisches Geschenk, eine unverzichtbare Lektüre für alle, die „den Islam“ in Ansehung vieler freundlicher Gemüsehändler türkischer Herkunft in ihrer Straße immer noch ungetrübt für eine Religion des Friedens halten, ohne seinen erstarkenden bewaffneten Arm zu sehen.
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Bisher 18 Kommentare:








Was ist “politisch inkorrekt”?

Die deutsche Bewegung zur "Génération Identitaire" aus Frankreich!



















































Na, dann lässt ja eine Fatwa gegen Fritz Schaap nicht lange auf sich warten… mit der im Islam üblichen Verzögerung.
Steinzeit war zivilisiert dagegen. Sapere aude.
Wenn du denn kannst.
Auf der Grundschule war ich auch, und kann lesen:
Allah, Q.5:38 “(Dieben) AMPUTIERT ihre HÄNDE”
http://schnellmann.org/human-sharia-vs-evil-quran.html
…wenn man seine Verteidungsschriften liest… weis man, das Ra. Schneider ein ausgewiesener Experte i.S. ISLAM ist.
Das stellt er hier ja ab und an unter Beweis…
OT
Raubüberfall auf Hindu-Tempel in Hamm
Schon ein paar Tage her – aber trotzdem nochmal hier:
http://www.derwesten.de/region/rhein…id7281441.html
http://www.bild.de/news/inland/raubu…6624.bild.html
http://www.wa.de/nachrichten/hamm/ha…m-2609488.html
Warum glaube ich zu wissen wer die Täter waren ?
Wieder mal typisch diese Äußerung. Da sagt man den Schülern, dass Ungläubige weniger wert sind als das Vieh, (Sure 8:55: “Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben”), indoktriniert die Schüler also dahingehend, dass jegliche Toleranz oder gar Wertschätzung gegenüber anderen Glaubensrichtungen fehl am Platz ist, wäscht dann aber seine Hände in Unschuld.
Typische orientalische Schlitzohrigkeit und im höchsten Maße widerlich, aber eben typisch.
/2012/07/ra-michael-c-schneider-in-eigener-sache/
Zum Thema islamverstehende Gutmenschen und rotgrüne islamophile Realitätsverweigerer fällt mir ein anderer Spruch ein:
„Wer mit dem Teufel aus dem selben Teller essen will, braucht einen langen Löffel!“
Für gefestigte Menschen dürfte das Buch zu lesen kein Problem sein!
Ansonsten würde ich alleine anhand der Zitate davon abraten!
Das Problem ist, eine implimentierende Logik die von einer Innensicht anziehend sein kann, wenn diese nicht konkret von Aussen zerstört wird! Dieses “von Aussen” funktioniert aber nicht aus einer wertlosen Neutralität heraus!
Ich bitte um Vorsicht mit der Werbung, hab es aber nicht gelesen, ist nur so ein Gefühl…
PI- Rezension: Nur der Satan isst mit links-
————-
Mit welcher Hand wischt sich denn der einfältige moslemische Wüstensohn den Hintern ab, nach dem “Stuhlgang”?
Kopf auf, Hirn raus, Islam rein.
Fertig ist der Moslem.
Unsere alten Denker hatten völlig Recht.
Goethe:
Voltaire:
Schopenhauer:
Und es ist eine Schande und ein Armutszeugnis, dass der Islam heute von angeblich aufgeklärten, gebildeten und intelligenten Leuten dermassen verkannt bzw. die Einsichten verleugnet werden.
,
…..wie es auch unter strenggläubigen Papisten üblich und erwünscht sein soll: „Glaubet wie die (unmündigen) Kinder“, heißt es dort. Die monotheistischen Religionen unterscheiden sich in diesem Punkt nur sehr wenig. Sie alle erheben einen Alleingültigkeitsanspruch. Wer sich dem nicht unterwirft, fliegt aus der Gemeinschaft…..zu schlimmeren reicht die Kraft der Inquisitionsbehörde Gott lob nicht mehr aus. Wer’s nicht glaubt kann ja mal die jungfräuliche Geburt „kritisch Hinterfragen“.
,
Ja, eine sehr primitive Einstellung, die mir leider auch im Zusammenhang mit Debatten über die EU öfter begegnet. Einige Menschen brauchen scheinbar Feindbilder, um sich in ihrer kleinen Welt wohl zu fühlen oder die eigene Existenz überhaupt zu ertragen. Dass man sich selbst, und die Zukunft der kommenden Generationen damit schadet, wird schlicht ignoriert. „Nach mir die Sintflut“, die Zurückweisung von Verantwortung und das Kreisen um das „liebe Ich“ kennzeichnen so ein Weltbild. .
In dem Buch geht es doch um den Salafismus, nicht um „den Islam“?! Den Salafismus wird kein halbwegs vernünftiger Mensch verteidigen, geschweige denn, ihm folgen….das wird auch der „Gemüsehändler“ nicht wollen. Ich kenne recht viele türkische Mitbürger, die ihr irdisches Leben sehr genießen und weder mit Zauselbart noch mit Nachthemd durch die Gegend rennen, die Filme schauen (die Türkei produziert sogar echt aufwendige Filme und im TV zeigen sie genauso trashige Soaps, wie unsere Sender), Musik hören und tanzen gehen, gerne auch in Clubs und Discos…mit dem Arabien des 7. Jahrhunderts können und wollen sich nur die wenigsten identifizieren. Sollten die Radikalen wirklich Zulauf bekommen, liegt es sicher auch an einigen verletzenden „Gen-Debatten“ u.ä. in der eben nicht differenziert wird. Wer sich ausgeschlossen und abgelehnt fühlt, ist natürlich anfälliger für krude Ideologien.
OT
Neues aus dr Anstalt über Goldman Sachs ab Minute 21
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/508#/beitrag/video/1773774/Neues-aus-der-Anstalt-vom-13112012
#7 Powerboy (13. Nov 2012 23:35)
und warum hat der teufel seine grossmutter gefressen.-
weil sie keine ausrede wusste.
#9 weanabua1683
Mit der linken “unreinen” Hand natürlich. Man ist ja ein sauberes Schweinchen!
Ich wollte mir das nie so richtig vorstellen aber jetzt habe ich im Buch eines BW-Soldaten über Kundus in einem Nebensatz gelesen, daß sich diese Schmutzpuckels tatsächlich aus Mangel oder Unkenntnis von Papier mit der blanken Hand in ihrer verk..ten Pupe rumschmieren(max. mit etwas Wasser oder Sand), und danach mit ihrem Fressen rumhantieren.
Jetzt weißt Du auch, warum die Esel immer so einen braunen Rücken haben.
1. Es gibt keinen Unterschied zwischen Islam und Salafismus. Salafismus ist der Islam. Der Islam ist Salafismus. Eine Trennung oder Unterscheidung entsteht nur durch unser europäisches Denken, weil wir immer wieder versuchen, die Religionen zu vergleichen ohne sie verstehen zu wollen. Das europäische Denken ist geleitet von der Erfahrung mit dem Christentums in Europa, nicht mit dem Christentum im Rest der Welt. Wir sehen nur die Aeusserlichkeiten und da hat das staatlich gelenkte Christentum in Europa seine Identität aufgegeben. Deswegen unterstellen wir dem Islam in Europa auch immer er würde schon nach einiger Zeit seine Identität aufgeben. Dies ist aber nicht der Fall, da er ein in sich geschlossenes ideologisches System ist und damit viel schwerer oder gar nicht zu knacken.
2. Christentum und Judentum unterscheiden sich ganz erheblich vom Islam. Im Christentum gibt es keine Handlungsanweisungen für das tägliche Leben, denn der Christ braucht keine Taten um von Gott Liebe und Anerkennung zu bekommen. Der Christ lebt in der Gnade und Vergebung Gottes durch Jesus Christus.
3. Feindbilder sind notwendige Vorraussetzungen jeglicher Ideologie, aber nicht jeder Religion. Das rationale Denken ohne Bezug zu Jesus muss sich immer wieder Abgrenzen. Es braucht das Böse, das Andere, um seine Herrschaft zu legimitieren. Für alles wird die Machtfrage gestellt.
Nur wer schlimm benachteiligt ist, wird zum Salafisten oder wie ?
4. Es wurden in der Geschichte mehr Menschen durch Ideologien wie Sozialismus, Kommunismus und Islam umgebracht, als durch die klassischen Religionen.