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Shaming Punishments in USA

Posted By kewil On 24. November 2012 @ 08:00 In Justiz,USA | Comments Disabled

[1]Richter in den USA sind in ihren Urteilen manchmal sehr kreativ. Eine Frau mußte mit einem entsprechenden Schild zweimal eine Stunde an die Straße stehen, weil sie einen Schulbus auf dem Gehsteig überholt hatte. Als sie in der ersten Stunde rauchte, verhängte die Richterin nachträglich für die zweite Stunde Rauchverbot. Ein Richter erlaubte Bestohlenen den Zugang zur Wohnung des Räubers, wo sie sich gegenwertmäßig selbst bedienen durften. 

Der Tagesspiegel berichtet noch ein [2] paar Fälle:

In Georgia kommt ein Drogenabhängiger vorzeitig aus dem Knast, weil er verspricht, sich einen Sarg zu kaufen und in sein Wohnzimmer zu stellen, was ihn auf ewig an die Konsequenzen seiner Abhängigkeit ermahnen soll. In Amherst muss sich ein Student der „University of Massachusetts“, der eine Toga-Party organisiert hatte, die aus dem Ruder gelaufen war, in seiner Toga-Verkleidung eine Stunde lang vor das Polizeihauptquartier stellen. In Texas wird ein Mann, der sein Kind misshandelt und unter anderem dazu gezwungen hatte, in der Hundehütte zu schlafen, dazu verurteilt, 30 Nächte hintereinander in eben jener Hundehütte zu übernachten. Und in Painesville, Ohio, muss eine Frau eine ganze Nacht lang alleine in einem Wald ausharren, weil sie genau dort 35 Kätzchen ausgesetzt hatte.

“Shaming Punishments” nennen sich solche Strafen anscheinend, und bei Google findet man unter diesem Stichwort weitere Fälle.


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[2] Tagesspiegel berichtet noch ein: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/am-pranger-us-justiz-setzt-vermehrt-auf-kreative-urteile/7431140.html