Es mag für Außenstehende der Eindruck entstehen, dieses Ereignis erregt aufgrund der Häufigkeit kaum noch Aufmerksamkeit – doch weit gefehlt. Die Teilnehmerzahl der Mahnwachen in Berlin bleibt konstant hoch. Die Wichtigkeit, in Erinnerung zu rufen, dass wir noch in Rechtsstaaten leben, ist uns Verpflichtung genug, immer und immer wieder die Straße zu suchen, um auf etwaige Missstände aufmerksam zu machen. Missstände, die es eigentlich nicht geben darf.

(Von Volkstribun, PI-Berlin)

Teilnehmer ware auch diesmal wieder Bürger der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, GDL-Berlin Division, PI-Berlin, Die Identitären und freie Bürger Berlins. Das stets anschließend positive Feedback aus dem In- und Ausland zu diesen Mahnwachen macht Mut und motiviert zusehends.

Die 7. Mahnwache vom 29. November war nass, kühl und windig und doch fanden sich alle wieder an vertrauter Stelle ein. Der 30. Geburtstag von Tommy Robinson (Leader der ‚English Defence League‘) liegt nun wenige Tage zurück. Die dazu europaweit organisierte Mahnwache ‚FREE TOMMY DAY‘ vom vergangenen Samstag war der Höhepunkt der Solidaritätsbekundungen seit dem Start Ende Oktober diesen Jahres. In vielen Städten Europas – wie in dem nachfolgenden Video aus Paris – zeigte man Moral und Engagement, um Tommy Robinson die Unterstützung zu bieten, die er benötigt, um den Fesseln der Political Correctness in seinem Heimatland zu entfliehen.

Tommy Robinson aka Stephen Lennon wurde nun, bis zur Anhörung im Januar 2013, in das Gefängnis von Wandsworth nach Bedford verlegt. Eine geplante Verlegung in ein Hochsicherheitsgefängnis findet nunmehr nicht statt. In Bedford ist der Gerichtsstand. Ein Lichtblick hierbei ist, dass er mit dieser Verlegung näher an die Familie rückt. Mehr Infos dazu auf dem Blog Gates of Vienna.

Ein bekanntes Zitat vom Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi besagt:

„Zuerst ignorieren Sie Dich,
dann lachen sie über Dich,
dann bekämpfen sie Dich
und dann gewinnst Du.“

Demnach sind wir wohl bereits auf Stufe drei dieses Vierzeilers. Wem mag man es vergönnen, sich nicht Stufe Vier zu wünschen, um endlich wieder in Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung zu leben. In einer Demokratie, die ihren Namen auch verdient. In denen es keine politisch Inhaftieren gibt, die lediglich die Wahrheit aussprechen. Eine unbequeme Wahrheit, aber nichts als die Wahrheit.

Der gewaltfreie Widerstand Gandhis, von ihm einst genannt ‚Satyagraha‘ (Festhalten an der Wahrheit), ist Vorbild für viele Bürger auf der ganzen Welt. Nach seiner Philosophie ging es darum, die Menschen mit Worten und ohne Gewalt zu überzeugen, nicht zu überwinden. In diesem Sinne wirken auch jene demokratischen Bürger, die alle auf ihre Weise, in ihrem privaten und sozialen Umfeld, in der Familie, in Beruf und Sport auf die Wahrheit aufmerksam machen wollen. Ein erster Schritt ist getan, wenn man in seinem eigenen Kopf beginnt.

Videos der siebten Tommy-Mahnwache in Berlin:

(Fotocredit: Nick)

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12 KOMMENTARE

  1. „Die Teilnehmerzahl der Mahnwachen in Berlin bleibt konstant hoch.“

    …bedeutet in Zahlen WIEVIELE???

  2. Das muss in noch viel mehr Ländern gemacht werden. Wir „Rechten“ haben das Problem der Vernetzung. Viele glauben, dass wenn jedes Land sich um sich selbst kümmert, dann ist um jedes Land gekümmert in Europa. Das ist aber nicht der Fall, wenn wir uns gegen Internationalisten wehren müssen. Wir müssen zusammenrücken und gemeinsam demonstrieren. Wie es hier geschieht. Ich finde das einfach super.

  3. #5 Freya-

    Alle politischen Mittel werden ausgeschöpft. Darüber hinaus herrscht die politische Willkür – noch nur für die Köpfe dieser Bewegungen. :/

  4. Mahnwache allerdings in Bedford vor dem Gefängnis, denn Tommy wurde verlegt!

    Vielen Dank an alle Teilnehmer! NSE! MxW!

  5. Wo ist eigentlich der Artikel mit dem Gerichtsverfahren wegen der „Volksverhetzung“ Stuerzenbergers, ich wollte was spenden?

  6. “Zuerst ignorieren Sie Dich,
    dann lachen sie über Dich,
    dann bekämpfen sie Dich
    und dann gewinnst Du.”

    Zur Zeit sieht es aber so aus:

    “Zuerst ignorieren Sie Dich,
    dann lachen sie über Dich,
    dann bekämpfen sie Dich
    und dann verhaften sie Dich.”

  7. Wäre das ein Bericht über Schwule von Kewil, dann hätten wir bestimmt schon 300 Kommentare. So sind es gerade mal soviele wie am Alex demonstriert haben. Traurig.

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