Umwelt-Straftäter Hambacher Forst oben

Im Hambacher Forst hatte sich ein grüner Straftäter fünf Meter tief eingegraben, um den Abbau von Braunkohle zu stoppen. Vier Tage lang versuchten bis zu 100 Leute von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Polizei, den Straftäter herauszuholen, der immer wieder unterirdisch entkam. Allein wieviele Käfer da im Winterschlaf gestört wurden. Jetzt ist er wieder oben. Der Spiegel-Artikel schließt mit dem Satz: Wer die Kosten des tagelangen Einsatzes tragen wird, ist noch unklar.

Das ist genau der springende Punkt. Da kann das EF-Magazin seitenlang theoretisieren, daß natürlich dieser Straftäter zahlen müsse, aber es ist doch längst klar, daß da ein Grüngestörter mit HartzIV drunten saß, bei dem nichts zu holen ist. Vielleicht könnte man seinen Umweltstraftäter-Verein herziehen. Ich persönlich würde ein klareres Verfahren bevorzugen.

Wenn, wie neulich in München, eine alte Bombe gesprengt wird, fährt die Polizei vorher mit Lautsprecher durch die Gegend und sagt das, Zusätzlich wird nach alten Leuten und Behinderten gesucht, die das nicht gehört haben. Dann wird die Bombe gesprengt.

Ähnlich hätte man in diesem Fall den Umwelt-Verein des Straftäters befragen können, ob der behindert ist, und falls ja den ganzen Verein verhaften, weil sie einen Behinderten oder Minderjährigen absichtlich umbringen wollen. Und falls nicht, kriegt der Straftäter in seiner Höhle per Lautsprecher Bescheid, daß jetzt die Bagger kommen und ein Ultimatum, und dann rücken die Bagger vor. Was glaubt ihr, wie schnell der wieder oben wäre.

Bei einem der letzten Castor-Transporte hatte sich ein Straftäter in Frankreich mitten auf der Strecke angekettet und dachte, der Zug kommt wie in Deutschland im Schneckentempo mit Antikonflikt-Team und Psychologen. Der kam aber ganz schnell mit 100 km/h, dem Straftäter wurden die Beine abgefahren und er starb. Gestehe, habe keine einzige Träne über diesen Castor-Verbrecher vergossen.