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Warum ist der Islam für Frauen attraktiv?

Posted By Gastbeitrag On 26. November 2012 @ 17:25 In Frauen,Islam,Scharia | Comments Disabled

Afghanische Frauen in ihren Burkas. [1]Inhaltlich hat der Islam Frauen nicht viel zu bieten. Attraktiv aber wird der Islam für Frauen durch seine Auswirkungen auf den innerweiblichen Konkurrenzkampf: Durch seine strenge Sexualmoral und sein Verschleierungsgebot senkt er den Wettbewerbsvorteil der schönen Frauen gegenüber den weniger schönen Frauen, d.h. er erhöht die Chancen der weniger schönen Frauen – eine ähnliche Wirkung auf den innerweiblichen Wettbewerb kennen wir bereits aus dem „Feminismus“.

(Von E. Theißen)

Warum sollte eine Frau islamisch werden? Im Paradies warten 70 Jungfrauen auf die Männer – was aber wird eigentlich aus den Ehefrauen? Sind die auch im Paradies? Und wollen die Ehemänner ihre alten Ehefrauen überhaupt im Paradies haben, angesichts der 70 Jungfrauen? Ist unter diesen Umständen paradiesischer Ehestreit nicht geradezu vorprogrammiert? Über solche und ähnliche Fragen schweigen sich die islamischen Gelehrten gern aus. Was mit Frauen nach dem Tod passiert, ist im Islam ein nicht ganz geklärtes Randthema.

Auch auf Erden wartet auf islamische Frauen eher eine unbefriedigende Existenz. Sie sind Besitz ihrer Männer, auf eine selbstbestimmte Gestaltung ihres Lebens müssen sie weitgehend verzichten. Der Mann darf sie schlagen, Polygamie müssen sie erdulden. Außerhalb des Hauses dürfen sie sich nur verschleiert zeigen: in heißem Klima eine tägliche Qual, in milderem Klima eine lästige Unterdrückung des weiblichen Bedürfnisses, eigene Schönheit auch zu zeigen. Natürlich lässt der Islam als Geburtsreligion seinen Mitgliedern keine Wahl, aber wie erklärt sich angesichts des verkrampften Daseins, das diese Ideologie den Frauen bietet, die oft genug zu beobachtende, fast hysterische Leidenschaft, mit der so viele Mohammedanerinnen dem Islam das Wort reden?

Der islamische Stammtisch bemüht zur Begründung gern einen natürlichen weiblichen Unterwerfungswunsch: „Frauen wollen geschlagen werden“. Aber: Wenn ein solcher angeblicher Unterwerfungswunsch tatsächlich der Grund wäre, müssten sich alle Türkinnen und Araberinnen gleichermaßen für den Islam begeistern können. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Alltagserfahrung lässt schnell erkennen: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine wirklich schöne Türkin zur islamischen Fanatikerin wird, ist eher gering. Ein ähnliches Phänomen begegnet uns im „Feminismus“: Schöne Frauen trifft man überall, aber ganz bestimmt nicht in einer Redaktionssitzung der „Emma“.

Bleiben wir zunächst beim Feminismus. Diese Ideologie lehrt ebenfalls, ähnlich wie der Islam, nur Inhalte, die für Frauen wenig attraktiv sind. Positiv bewertet sind im Feminismus ausschließlich männliche Ideale: Stärke, Härte, Powerfrau, Berufserfolg. Weibliche Eigenschaften hingegen (Häuslichkeit, Kinderliebe, Schönheit etc.) sind im Feminismus negativ besetzt. Auch äußerlich orientieren sich Feministinnen am männlichen Vorbild: Verzicht auf Schminke, Verzicht auf weibliche Kleidung, frau trägt Hosen statt Röcke. Anthropologisch gesehen lässt sich diese Fokussierung des Feminismus auf männliche Eigenschaften (bei gleichzeitiger Abwertung weiblicher Eigenschaften) leicht erklären. Im Wettbewerb zwischen schönen (d.h. sexuell chancenreicheren) und weniger schöneren Frauen um die stärksten Männer stehen den weniger schönen Frauen zwei Strategien zur Auswahl: Sie können versuchen, sich auf den Wettbewerb mit den schönen Frauen einzulassen und sich ebenfalls zu schminken, schöne Kleider anzuziehen und sich durch Betonung ihrer Kinderliebe den Männern als attraktive Fortpflanzungspartnerin zu präsentieren. Oder sie können versuchen, die schönen Frauen dazu zu bringen, sich ihrerseits weniger schön zu machen, sich nicht zu schminken, hässliche Kleider zu tragen und ihre Mütterlichkeit zu verbergen. Beide Strategien verringern den Wettbewerbsabstand zwischen den schönen und weniger schönen Frauen, oder anders ausgedrückt: Beide Strategien erhöhen die Chancen der weniger schönen Frauen gegenüber den schönen Frauen. Die weniger schönen Frauen, die den Feminismus predigen, haben sich für die zweite Strategie entschieden: Indem sie männliche Ideale zur weiblichen Norm erklären, versuchen sie, die schönen Frauen dazu zu bringen, freiwillig auf ihren Wettbewerbsvorteil zu verzichten und sich ebenfalls als hässliche Mauerblümchen und potenzielle Rabenmütter zu präsentieren.

Die Attraktivität des Islam für Frauen erklärt sich anthropologisch nach demselben Schema. Auch eine weniger schöne Türkin verschleiert sich von Natur aus eher ungern. Wenn aber alle Frauen ihren Körper verhängen und nur ihr Gesicht zeigen (oder sogar nur ihre Augen), verringert sich der Wettbewerbsvorteil der schönen Frauen – der Schleier erhöht die Chancen der weniger schönen Frauen, weil er die Chancen der schönen Frauen absenkt. Eine hässliche Burkaträgerin, der es gelingt, ihrer schönen Konkurrentin ebenfalls die totale Vollverschleierung aufzuzwingen, hat den Wettbewerbsvorteil der schönen Frau sogar auf Null gesenkt – ein meisterhafter evolutionärer Trick. Durch ihre Forderung nach Kopftuch und Schleier für alle Frauen gleichermaßen erhöht daher die weniger schöne Türkin den Druck auf die schöne Türkin, ihren natürlichen Wettbewerbsvorteil aufzugeben.

Wir sehen: Feminismus und Islam mit ihren erkennbar eher antiweiblichen Inhalten wirken nur auf den ersten Blick für Frauen unattraktiv. Bei näherer Betrachtung zeigt sich: Aus anthropologischer Sicht senken beide Ideologien die sexuellen Chancen der schönen Frauen, der Wettbewerbsabstand sinkt, die Chancen der hässlichen Frauen steigen. Die Attraktivität des Islam für Frauen erklärt sich daher nicht aus der Lehre selbst, sondern erst aus den Auswirkungen dieser Lehre auf den innerweiblichen Konkurrenzkampf.


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