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Was kosten Asylbetrüger wirklich?

Posted By kewil On 26. November 2012 @ 07:42 In Asyl | Comments Disabled

In der WELT wird gerade ein Berliner Abschiebeknast beschrieben. Und da wird deutlich, daß es mit fürstlichen HartzIV-Bezügen für Asylanten nicht getan ist. Im Abschiebegefängnis in Berlin-Köpenick sitzen manchmal nur eine Handvoll Insassen, aber es arbeiten 166 Beamte dort. Die WELT dreht das [1] natürlich in Richtung Geldverschwendung und Tränendrüse, aber wer hat denn die Gesetze zum Wohle der Asylbewerber beschlossen, die man de facto kaum mehr abschieben darf. Schauen wir nach dem Personal. 

Es ist die Rede von Psychologen, die hier mit den Gefangenen arbeiten, von einer Sportgruppe, die zweimal pro Woche kommt, von Bereitschaftsärzten, Sozialarbeitern, Fahrdiensten, Objektschutz und noch viel mehr. Raucher und Nichtraucher getrennte Zellen. Dazu:

Es gibt eine Bibliothek, einen Sportplatz, einen Gymnastikraum mit Medizinbällen, einen Besinnungsraum für alle Religionen.

All das will betreut sein, man braucht nicht nur Putzfrauen und Gefängniswärter, das Gebäude muß gewartet sein. Dann gab es dort schon Suizide und angedeutet Suizide, dann kommt der Flüchtling ins Krankenhaus. Alles auf Steuerzahlers Kosten. Von den Rechtsanwälten und dem Justizapparat ganz zu schweigen. Vor dem Gefängnis gab es früher viele Demos, da rückte extra die Polizei heran. Kosten, Kosten, Kosten. Milliarden bisher. Schließlich kostet allein dieser eine Abschiebeknast 1 Million Euro im Monat, macht 120 Millionen in zehn Jahren. Aber nur weil der Staat unfähig ist, wirksame Maßnahmen zu einer schnellen Abschiebung zu veranlassen. Es geht nämlich genau in die gegenteilige Richtung:

Deutschland hat keine Grenzen mehr. Jeder darf herein. Jeder ungebetene Eindringling, der nichts hat und nichts kann und uns lebenslang mitsamt den nachgeholten Ehefrauen und den schon vorhandenen und den noch nicht gezeugten Kindern auf der Tasche liegen will, kriegt Geld. Unser Geld! Für nichts! Das ist die Situation. Und der Zustrom geht weiter:

Hunderte Flüchtlinge aus Nordafrika haben am Wochenende in drei Booten Italien erreicht. Die italienische Küstenwache brachte am Samstag zunächst 235 Menschen in den Hafen von Lampedusa, darunter 45 Frauen und 6 Kinder… Von ihrem unsicheren Schlauchboot aufgenommen und nach Lampedusa transportiert wurden später nochmals 123 Migranten, darunter 27 Frauen und ein zweimonatiges Baby.

Oh, wie traurig! Diese armen Menschen müssen wir [2] alle aufnehmen. Keine Angst, wir kriegen sie. Die Italiener auf Lampedusa behalten sie sicher nicht!


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[1] Die WELT dreht das: http://www.welt.de/regionales/berlin/article111488968/Eine-Million-Euro-fuer-fast-leeren-Abschiebeknast.html

[2] Diese armen Menschen müssen wir: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1061386/