Eine Weihnachtsgeschichte einmal anders

Liebes PI-Team, Weihnachten ist vielerorts schon lange nicht mehr das Fest der christlichen Nächstenliebe, sondern das Fest der fetten, selbstzufriedenen Gutmenschen und Heuchler. Ich bin Christ, und hatte, weil Weihnachten diese Empfindlichkeiten besonders deutlich aufdeckt, zu dieser Zeit meine Bekehrung, weil ich verzweifelter und hoffnungsloser war als je zuvor. Doch ich möchte Euch eine schöne, wahre Geschichte zu Weihnachten erzählen, denn gerade zu Euch soll Christus kommen. Sie handelt von mir und einem Moslem.

Dank Euch weiß ich alles, oder jedenfalls das meiste über den Islam, ich stellte dem Moslem, den ich auf einem Bundesfreiwilligenseminar traf, ein paar Fragen, schon wusste ich, wessen Geistes Kind er ist, und ob er Taqiyya übte oder nicht. Er übte keine Taqiyya, er war auf die Taqiyya der eigenen Leute hereingefallen, er glaubte tatsächlich, der Islam würde nur falsch verstanden, und würde in Wirklichkeit für Disziplin und Pietät sorgen.

Als überzeugter Monotheist waren er und ich uns wesentlich näher als die anderen gottlosen Hedonisten und Linken, aber wie gesagt nur, weil er noch nichts wirklich vom Islam wusste, er hatte den Koran noch kaum gelesen, ich konnte ihn, dank Euch jedoch genau einordnen.
Wir verstanden uns gut, vermieden jedoch, auch aufgrund der atheistischen Gesellschaft, Diskussionen über unsere Religionen.

Dann jedoch sahen wir den linken, pro palästinensischen Propagandafilm „Das Herz von Jenin„! Dieser Film war derart perfide und wahrheitsverdrehend, dass ich die darauffolgende Diskussion mit folgenden Worten einleitete: „Goebbels hätte dieser Film gefallen.“ Die anderen regten sich natürlich furchtbar auf, blieben aber erstaunlich ruhig, auch der Moslem.
Immerhin waren sie nicht so sauer, als dass ich mich nicht zu ihnen hätte setzen dürfen, wir tranken noch zusammen (der Moslem war nicht besonders religiös, er aß zwar kein Schweinefleisch und behauptete keinen Alkohol zu trinken, über letzteres allerdings erzählten mir seine Kameraden anderes, auch warf er sich nicht fünf Mal am Tag auf den Boden). Ausgerechnet die „absolut tolerante“ Partymuslima, die gerne Alkohol trank und mit dem Islam kaum etwas am Hut hatte und die ach so tolerante Gutmenschen-Katholikin, versuchten Stimmung gegen mich zu machen, und mich bloß zu stellen.

Der Moslem jedoch guckte mich die ganze Zeit missbilligend und unentschlossen an, irgendwann sprach er mich an, und wir setzten uns zusammen und redeten – nun endlich; über unseren Glauben. Ich bot ihm an von meinem zu erzählen, da er noch an die toleranten Suren glaubte, hatte er nichts dagegen. Ich erzählte ihm von Jesus, aber auch vom AT, von der Bergpredigt, verschiedenen anderen Stellen und ich erzählte auch vom Abrogationsprinzip.

Weil Jesus mein Retter ist, realer und stärker als jeder noch so gute starke Mensch, und ich vor allem durch das AT zu Gott gefunden habe, konnte ich íhm vieles erzählen, was ihm sonst kein Christ erzählen konnte. Er sagte: „Du hast mir die Augen für die Christen geöffnet“, auch auf meine überraschte Nachfrage wiederholte er das. Dann wurde er immer schweigsamer, schließlich saß er da, versunken wie in einer Trance. Ich machte eine Pause, und irgendwann sagte er: „Jetzt muss ich erst mal wieder runterkommen“, offenbar erstaunt. Ich stellte ihm einige Fragen, um ihn aus der Trance zu holen und erzählte weiter, auch vom Abrogationsprinzip. Als wir uns dem Ende näherten, sagte er: „Ich bin geflasht!“

Als er sich wieder etwas gefangen hatte, sagte er aber: Du hast Deinen Glauben, ich habe meinen. Wir einigten uns aber schnell darauf, dass ich zusätzlich den Koran lesen würde und er, an die toleranten Verse glaubend, die Bibel.

Die Situation war ungeheuer, überirdisch. Bizarr wurde es, als die Gutmenschkatholikin versuchte, mein Gespräch mit ihm zu stören, da es ihrem Urteil über mich Hohn sprach, und sie ganz offensichtlich der Lüge überführte. Gerade zuvor hatte ich ihm gesagt, dass er mir sehr viel lieber sei als die Katholikin und all die anderen pseudochristlichen Gutmenschen, da er ein aufrichtiger Gottsucher sei.

Kurz darauf störte sie uns, ein stummer Blick und ein kurzes „Siehst Du?“ genügten, der Moslem machte deutlich, dass er diese Störung nicht wünschte, er wimmelte sie ab. Ein Moslem, der einen gegen einen Katholiken in Schutz nimmt, sehr bizzar, beinahe grotesk. Ich wusste, dass das möglich ist, aber es zu erleben, ist etwas anderes. Dass ich dies erleben durfte, verdanke ich zum großen Teil Euch, habt meinen herzlichsten Dank und aufrichtigsten Segenswünsche.

Bitte betet für diesen 18-Jährigen aus Hamburg, seinen Namen sage ich euch besser nicht, wer weiß wo der dann auftaucht. Er möchte sich bald mit dem Islam bzw. Koran befassen und Pierre Vogel dabei zur Hilfe nehmen, betet, dass weder Pierre Vogel, noch sonst irgendwelche Schergen Allahs seine Seele in die Finger kriegen, betet, dass ihm die Augen nicht mehr zugehen.

Seid getrost, wenn Gott noch einmal auf die Erde kommt, dann nicht als kleines wehrloses Kind, nicht als sanfter Helfer und Tröster, sondern als König, auf eine Weise, dass alle Heiden erfahren, dass er der Herr, Sohn des allmächtigen einzig wahren Gottes ist. Der Alle, die ihm treu geblieben sind, zu sich holt!

Gott mit Euch,

Anne




Linienrichtertod: Presse vermeidet Täterherkunft

» PI: Marokkaner schlagen Linienrichter in Holland tot

(Karikatur: Wiedenroth)




„Frankfurter Rundschau“ verleumdet Kath.net

Die „Frankfurter Rundschau“ ist für ihre linkstendenziöse Berichterstattung bekannt. Nun hat das Blatt aber möglicherweise auch die Grenze zur Strafbarkeit überschritten. So ließ sich Chefredakteur Joachim Frank (Foto) die Diskussion über das pseudochristliche Pöbelportal Kreuz.net nicht entgehen, um zu suggerieren, dass auch gegen die bekannte katholisch-konservative Newsplattform Kath.net und ihren Betreiber Roland Noé ein Ermittlungsverfahren anhängig sei. Offenkundiges Ziel: Die Diffamierung papsttreuer Katholiken. Nach Bekunden der in Sachen Kreuz.net zuständigen Staatsanwaltschaft Berlin existieren jedoch keinerlei derartige Ermittlungen.

Die „Freie Presse“ berichtet:

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Medienberichte zurückgewiesen, sie habe im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen das rechtsradikale Internetportal „kreuz.net“ auch den Betreiber des Portals „kath.net“, Roland Noé, im Visier.

„Bei uns werden keine Ermittlungen gegen ‚kath.net‘ geführt, und auch keine Ermittlungen gegen Herrn Noé“, sagte der zuständige Staatsanwalt Norbert Winkler am Montag auf dapd-Anfrage. Auch Noé äußerte sich empört und sprach von Falschmeldungen „bar jeglichen Fundaments“.

Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, Noé sei „im Visier“ der Berliner Anklagebehörde.

Die “Frankfurter Rundschau” hat inzwischen eine Unterlassungserklärung abgegeben. Konkret hatte das Qualitätsmedium in einem gemeinsamen Artikel mit dem Schwesterblatt „Kölner Stadt-Anzeiger“ folgende falsche Tatsachenbehauptung aufgestellt:

Nach Informationen dieser Zeitung ist unterdessen auch der Betreiber des extrem konservativen österreichischen Portals „kath.net“, Roland Noé, im Visier der Staatsanwaltschaft.

Nicht ausgeschlossen, dass sich bald jemand ganz anderes „im Visier der Staatsanwaltschaft“ befindet…




Deutsche Strompreise bald 45% über EU-Schnitt

Wie die WELT heute berichtet, werden die deutschen Strompreise bald 45% über dem EU-Durchschnitt liegen. Wegen Fukushima haben wir unsere AKWs abgestellt und jetzt haben wir endlich Ausblick auf die Strompreise in nächster Zeit. Obwohl Fukushima schon oft auf PI behandelt wurde, hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung und ein paar Gedanken. Langsam aber sicher geht es an unsere Substanz.

(Von felixhenn)

Wir erinnern uns an Fukushima und die Kurzschlussreaktion unserer Bundesphysikerin, deren Schwerpunkt im Studium wohl eher im Bereich Marxismus / Leninismus als in physikalischen Zusammenhängen und Zahlen.angesiedelt war.

Hier ein paar Informationen und Zahlen:

1. Fukushima liegt in einer Zone mit hoher Erdbebengefahr.
2. Fukushima liegt an der Küste und ist wegen der erhöhten Erdbebengefahr dort auch durch Tsunamis gefährdet.
3. Die Türen der Generatorenräume waren zum Zeitpunkt des Tsunami, aus welchen Gründen auch immer, offen, sodass die Generatoren und nicht die Dieselmotoren durch Seewasser unbrauchbar wurden.
4. Der wirkliche Schaden ist, wenn auch schlimm, mit dem Schaden, der durch Tschernobyl verursacht wurde, nicht vergleichbar.
5. Berlin ist etwa 8.800 Km Luftlinie von Fukushima entfernt.
6. Die deutschen Kernkraftwerke liegen weder in einem Erdbebengebiet noch in einem Gebiet, das durch Tsunamis gefährdet wäre.
7. Die deutschen Kernkraftwerke sind die sichersten der Welt.
8. Usw.

Anstatt die Kernkraftwerke sofort sinn- und verstandslos abzuschalten, hätte man sich auch Gedanken über bessere Sicherheitsmaßnahmen machen und aus Fukushima lernen können. Wären die Türen zu den Generatorenräumen geschlossen gewesen, hätte es wohl den Unfall, so wie geschehen, nicht gegeben. Da kann man auch einen Schritt weiterdenken und folgende zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in Betracht ziehen:

1. Die Notkühlwasserpumpen werden direkt durch Dieselmotoren angetrieben und befinden sich in Räumen, deren Türen immer geschlossen sein müssen. Dass die Türen in Fukushima nicht geschlossen waren, war bestimmt auch dort ein Vergehen gegen die Sicherheitsvorschriften und deshalb sollten dann auch:
2. Alle Daten unverzüglich an einen Regierungscomputer übermittelt und sofort ausgewertet werden. Das heißt, wenn eine Tür geöffnet wird, weiß Berlin Bescheid. Und wenn die länger als fünf Minuten offen ist, müssen die Techniker vor Ort erklären warum.
3. Unangemeldete Kontrollen, denen sofort Zutritt gewährt werden muss.

Bestimmt gibt es da noch einige Maßnahmen mehr, aber das ist, was mir spontan einfällt. Auf jeden Fall ließen sich unsere AKWs absichern, was ich anzweifeln würde, wenn ein AKW in der Türkei, im Iran oder Frankreich, Tschechien oder auch Russland gebaut wird. Ebenso bestehen bei mir Zweifel, ob Japan AKW-tauglich ist. Die Verwaltung dort spielt sich zusammen mit den Topfirmen auf wie eine Diktatur. Das konnte man auch an den permanenten Falschmeldungen zu Fukushima sehen.

Jetzt betrachten wir aber einmal das Resultat der von der Bundesphysikerin angezettelten Energiewende: Photovoltaikanlagen und Windräder werden en masse gebaut, obwohl es weder ein dazu passendes Stromnetz noch Speichermöglichkeiten gibt. Es ist nun mal eine physikalische Tatsache, dass nachts keine Sonne scheint und diese Tatsache kann nicht einmal von der exzellentesten Physikerin verändert werden. Auch wird nicht immer Wind wehen. Also brauchen wir zuerst eine vernünftige Grundlastversorgung, dann Speichermöglichkeiten, ein entsprechendes Netz um AKWs dauerhaft abschalten zu können.

Momentan sieht es so aus, dass wir auf AKW-Strom vom unsicheren Ausland angewiesen sind, während unsere sicheren Anlagen still stehen. Und alles nur, weil sich einige Spinner bei den Grünen das ausgedacht haben und dieser Unsinn von Merkel übernommen wurde.

Jetzt betrachten wir uns einmal wohin uns diese „Energiewende“. Fakten sind: Der Strompreis in Deutschland liegt bald 45% über dem EU-Durchschnitt. Und wenn wir berücksichtigen, dass der EU-Durchschnitt schon weit höher liegt als der Welt-Durchschnitt, dann kann einem das Grausen kommen. Vielleicht werden im Moment einige stromintensive Firmen noch geschont, das wird aber trotzdem unsere Wirtschaft und das ganze ökonomische System abwürgen. Wenn 45% mehr für Energie aufgebracht werden muss, fehlt das Geld im Wirtschaftskreislauf, also wird unser guter Binnenmarkt, der uns oft über schwierige Zeiten geholfen hat, schwächer und schwächer, bis wir auf dem Niveau Indien und tiefer angelangt sind. Dann haben wir keine Ressourcen mehr. Das ist wie bei der Rente, wenn sie weg ist, ist die unwiederbringlich verloren.

Wenn es nicht so unmöglich wäre, könnte man fast denken, unsere Politiker, ich meine die Selbstdenker (5%) und nicht die Mitläufer (95%), gehen gezielt vor, um unser Land zu ruinieren. Einzelne Verhaltensweisen wie unsinnige Zuwanderung, unsinniger ESM, unsinnige Europolitik, unsinnige Energiepolitik, unsinnige Wirtschaftspolitik, unsinnige Justiz, usw. könnte man vielleicht verkraften, zusammen sind sie aber für unser Land verheerend.

Auch die WELT scheint langsam zu merken, wohin die Reise geht. Endlich kümmert man sich um Fakten und veröffentlicht Resultate einer Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey:

(…) Positive Entwicklung bei Fotovoltaik-Anlagen

Nach der Methode von McKinsey gilt eine Erreichung als realistisch, wenn das energiepolitische Ziel zwischen 90 und 100 Prozent erfüllt ist. Ein Index-Wert zwischen 70 und 90 Prozent sagt aus, dass die Zielerreichung zwar „kritisch“ ist, aber durch „leichte Anpassungsmaßnahmen“ noch ermöglicht werden kann.
Als „unrealistisch“ gilt eine Zielerreichung zwischen 0 und 70 Prozent, hier gibt es „deutlichen Anpassungsbedarf“.
Als positive Veränderung registrieren die McKinsey-Berater Thomas Vahlenkamp und Matthias Gohl im Wesentlichen nur eine Entwicklung: Der Zubau von Ökostrom-Anlagen, insbesondere der Fotovoltaik.
So sei das Ausbauziel der Bundesregierung für Solaranlagen zum jetzigen Zeitpunkt „um 45 Prozent übererfüllt“. Diese isoliert betrachtet positive Entwicklung zieht allerdings negative Folgen bei anderen Indikatoren nach sich, etwa bei den Kosten der Netzeingriffe und der EEG-Umlage.
(…)

Und dann auch hier:

(…)
Die Energiewende wankt

Freilich wäre es verheerend, wenn die Bundesregierung diese Gelegenheit zur Selbstkritik und Schaffung von Transparenz ungenutzt ließe. Das Projekt Energiewende ist zu groß und zu riskant, als dass man der Bevölkerung mit Wahlkampffloskeln Sand in die Augen streuen dürfte. Denn die Energiewende ist keinesfalls auf gutem Weg: Die Versorgungssicherheit ist bedroht, Kosten explodieren, eine effektive Steuerung des Umbauprojekts findet nicht statt.

Die Unternehmensberatung McKinsey hat den Versuch unternommen, alles zu messen, was am Fortgang der Energiewende quantifizierbar ist. Der so erstellte „Energiewende-Index“ belegt, dass die meisten Ziele der Energiewende nach derzeitigem Stand nicht erreicht werden können.

Das EEG muss dringend reformiert werden

Die Bundesregierung darf die Lage nicht beschönigen, auch wenn hier und da positive Entwicklungen absehbar sind. Noch vor Weihnachten werden einige wichtige Stromtrassen fertiggestellt, die zur Sicherung der Stromversorgung beitragen. Auch dürfte die EEG-Umlage zur Subventionierung von Ökostrom im kommenden Jahr nicht mehr so stark steigen.

Das alles darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz zur Steuerung der Energiewende völlig untauglich geworden ist und dringend, noch vor der Bundestagswahl, durch ein marktwirtschaftliches Fördersystem für Ökostrom ersetzt werden muss.
(…)

Ludwig Erhard würde im Grab rotieren, wüsste er, was die CDU mit seiner Freien und Sozialen Marktwirtschaft gerade anstellt.




Abwrackprämie für Heizungen, Räder, Kuhställe

Wenn man doch die Politiker endlich alle abwracken und zum Teufel schicken könnte. Laut Udo Ulfkotte sind in Deutschland derzeit folgende Abwrackpläne in der Diskussion für: alte Heizungen, Kühlschränke, Loks, Fahrräder und Kuhställe. Und warum? Aus Jux und Tollerei. Alles teuer und bringt gar nichts! (Die Links stehen bei Udo Ulfkotte hier!)




Club of Rome – Grenzen des Wachstums 2

Im Jahr 1972 erschien vom „Club of Rome“ die höchst einflußreiche Studie „Grenzen des Wachstums“ mit abartigen Prognosen. Mithilfe neuester Computer wurde darin beispielsweise vorhergesagt, daß 2003 weltweit alles Petroleum gefördert, und somit Benzin, Kerosin und Diesel auf immer verbraucht seien. Aus, fertig, aus! Weitere Falsch-Prognosen bei PI hier! Auch das angeblich drohende „Waldsterben“ wurde zur Einschüchterungskeule und sogar zu einem Fremdwort in Frankreich – „le waldsterben“ sagten die Franzosen und schauten verwundert über den Rhein, ob wir noch ganz dicht seien, denn sie konnten la Forêt-Noire, den Schwarzwald, ja sehen. 

Noch schlimmer – die „Grenzen des Wachstums“ und das „Waldsterben“ wurde zur Geburtsstunde der Grünen. Auf dem Foto sehen sie den jungen Joschka Fischer auf einer Der-Wald-stirbt-Demo für Schwarzwaldbäume – heute will sie sein Parteifreund Kretschmann übrigens per Borkenkäfer-Nationalpark killen. Das Waldsterben kam jedenfalls nie, aber die Grünen blieben. In einem klugen Artikel in der ZEIT (!) schreibt Frank Uekötter:

Auch der deutsche Wald weigerte sich, wie prognostiziert großflächig abzusterben… Interessanterweise erodierte das Vertrauen in die Prognosen weitaus rascher als das Vertrauen in die daraus abgeleiteten Legitimationen. Die Autorität wie der Einfluss der Warner hielten länger als ihre Szenarien.

Uekötter getraut sich in der linksgrünen ZEIT natürlich nicht, die heutigen Prognosen richtig zu kritisieren, aber sein Artikel möchte zumindest Nachdenklichkeit erzeugen. Davon ist aber der Club of Rome meilenweit entfernt. Man glaubt es nicht – obwohl in Bericht 1 so gut wie alles falsch war, hat man dieses Jahr, nach 50 Jahren Pleite, einen zweiten veröffentlicht:

2052. Der neue Bericht an den Club of Rome: Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre von Jorgen Randers, Annette Bus, Ulla Held und Anna Leipprand von Oekom (24. September 2012) EUR 24,95 Gebundene Ausgabe

Unser Tipp: Kaufen Sie sich dafür lieber drei „unfair“ produzierte kik-Hemden aus Bangladesch, dann haben Sie für die Zukunft der Menschheit mehr getan.




Globalisierung am Beispiel von Bangladesch

Die Journalistin Karin Steinberger (Foto) arbeitet seit über 20 Jahren für die »Süddeutsche« und ab und zu nebenher auch für die ARD. Für die ARD hat sie an dem preisgekrönten Betroffenheits-Film »Hunger« mitgewirkt, in dem sie »Hunger als Symptom einer globalen Krise« darstellt und bekundet: »Für bloße Betroffenheit ist es inzwischen zu spät«. Zahlreiche weitere »journalistische Preise« hat Steinberger mit ihrer Empörungs- und Betroffenheitsmasche schon ergattert. Beispielsweise den Journalistinnen-Preis der feministischen Zeitschrift »Emma«.

(Von good4you)

Ihr Studium der Literaturwissenschaft und Sinologie (Chinakunde), was sie beides unzweifelhaft als »Wirtschaftsexpertin« ausweist, brach sie ab. Als Globalisierungsgegnerin schreibt sie besonders gerne anklagende und reißerische Betroffenheits-Artikel über Entwicklungsthemen und war nun auch wieder an vorderster Front mit dabei, als es um den Brand einer Textilfabrik in Bangladesch ging. Für Steinberger ist sonnenklar:

Die Frauen nähen wie Getriebene, sie werden beleidigt, sexuell belästigt, geschlagen. Die Textilproduktion für westliche Konzerne in Billiglohnländern fußt auf der Ausbeutung von Frauen.

Karin Steinberger weiß das alles schon längst. Sie könnte solche Artikel auch »freihändig« ins Blaue verfassen und alle paar Monate in Wiederholung veröffentlichen, denn sie schreibt große Teile eh immer wieder bei sich selbst ab. Betrachten wir folgende Passagen:

Gisela Burckhardt von der „Kampagne für Saubere Kleidung“ kämpft seit Jahren für bessere Arbeitsbedingungen, für eine bessere Bezahlung und für bessere Sicherheitsmaßnahmen in der Branche. Sie hat Diagramme erstellen lassen, in denen gezeigt wird, wie sich der Preis der Kleider zusammensetzt: 50 Prozent Gewinn und Kosten des Einzelhandels, 25 Prozent Markenwerbung, 13 Prozent Fabrikkosten, 11 Prozent Transport und Steuern. Und nur ein Prozent Lohnkosten.

Vor ein paar Jahren hat sie Arbeiterinnen aus Bangladesch nach Deutschland eingeladen. Sie sollten der Ausbeutung ein Gesicht geben und den deutschen Käufern zeigen, wer den Preis zahlt für Kleidungsstücke, die so billig sind, dass man sich schämen muss.

Suma Sarker stand in ihrem glitzernden Gewand im Neonlicht eines Kik-Discounters in Mannheim und fuhr mit der Hand über die bunten Nähte kleiner Kinderhosen. Winzige Reisverschlüsse, zierliche Hosentaschen. 60 bis 70 dieser Taschen näht sie in der Stunde. Dann sah sie das Preisschild: 4,99 Euro. Und konnte es selbst nicht glauben, wie billig ihre Arbeit ist.

Es ist kaum zu glauben, aber den Unsinn, auf den ich inhaltlich noch eingehen werde, schrieb sie fast wortwörtlich schon im Januar diesen Jahres (Hungerlöhne, sexuelle Belästigung, Drohungen) und ebenso nahezu wortwörtlich im Mai 2010 (Ein Leben zum Schnäppchenpreis).

Immer die gleiche Leier-Journaille, wie bei einem Sprung in der Platte, was sicher auch noch mal preisgekrönt wird. Eine Karin Steinberger braucht keine Ursachenforschung für einen Brand in einer Textilfabrik abzuwarten, denn ihr ist einbetoniert ohnehin schon seit Jahren klar, wieso solche Dinge passieren. Auf der Anklagebank sitzen nicht nur die verhassten Textilfirmen und die Fabrikbesitzer (oft staatliche Unternehmen), sondern auch der Endverbraucher, der unverschämter Weise auch noch billige Kleidung kauft.

Betrachten wir uns nun die Kernaussagen, die Steinberger in fast wortwörtlicher Form seit Jahren von sich gibt. Ausgangspunkt war ein Besuch bangladeschischer Näherinnen in Deutschland. Mit einem Streifzug durch die verhassten Textilläden sollte »den billigen Hosen ein Gesicht« gegeben werden. Beim Anblick des Preises einer in Bangladesch gefertigten Kinderjeans (4,99 Euro) soll eine Näherin ungläubig »very cheap“ gesagt haben. Das sei »wie ein Schlag ins Gesicht«. Jetzt aber der Hit: so richtige Empörung kam auf, als sie in einem teuren Kaufhaus ein T-Shirt aus Bangladesch für 35 Euro sah. Das sei ein »Schock« gewesen, denn so viel würde eine Näherin nicht mal im Monat verdienen. Steinberger führt aus:

„Das ist die Globalisierung“, sagt der Übersetzer, Suma Sarker nickt. Natürlich, was sonst.

Tja, betroffenes Schweigen. Spätestens hier hätte sich der gesunde Menschenverstand einschalten sollen. Es ist nämlich egal, für wie viel Produkte z.B. aus Bangladesch hierzulande verkauft werden. Egal, ob fünf oder 35 Euro. Es ist eine Schande, die Näherinnen auf die teure Anklagereise zu schicken und sie für ideologische Zwecke zu missbrauchen und zu schocken. Steigenberger führt in allen drei verlinkten Artikeln seit Jahren identischer Weise aus:

50 Prozent Gewinn und Kosten des Einzelhandels, 25 Prozent Markenwerbung, 13 Prozent Fabrikkosten, 11 Prozent Transport und Steuern. Und nur ein Prozent Lohnkosten.

Fällt da etwas auf? 11 Prozent Transport und Steuern können schon mal nicht stimmen. Hierzulande gelten 19 Prozent Mehrwertsteuer. Das scheint die mehrfach preisgekrönte Frau Steinberger nicht zu wissen, weshalb sie immer wieder den gleichen Unsinn veröffentlicht. Ferner hätte man erwartet, dass die »Fabrikkosten« natürlich auch die Lohnkosten enthalten. Raffinierte Taktik ist es auch von »50 Prozent Gewinn und Kosten des Einzelhandels« zu reden. Wer das allzu flüchtig liest, bei dem bleiben »50 Prozent Gewinn … des Einzelhandels«, also der verhassten Discounter (Kik, Aldi, Lidl & Co), hängen. Geschickt auch, die Positionen – noch dazu mit unmöglichen Zahlenangaben – »Transport und Steuern« zusammen zu legen.

Aber gut, lassen wir die Zahlen mal, wie sie sind. Wenn die Näherin 4,99 Euro für die Kinderhose als »very cheap« ansieht, dann fragt sich, was diese Hose wohl in Bangladesch kosten würde. Dort entfallen weitgehend die Transportkosten, die Umsatzsteuer ist niedriger und vor allem wird die Gewinnmarge niedriger ausfallen als bei den »Ausbeutern« hierzulande. Grob geschätzt, dürfte eine solche Hose in Bangladesch dann nur noch 2-3 Euro kosten, wenn überhaupt. Was veranlasste also die Näherin, »very cheap« bei einem Preis zu sagen, der in etwa doppelt so hoch ausfallen dürfte wie in ihrem Land? Außerdem: 4,99 Euro als »very cheap« anzusehen, obwohl die Näherin für fünf Euro fast eine Woche arbeiten muss, ist schon »very strange«. In Kaufkraft umgerechnet, müsste eine Jeans hierzulande rund 400-500 Euro kosten, um äquivalent teuer zu sein. Würde jemand eine 500 Euro teure Jeans als »very cheap« bezeichnen? Wie kommt also so ein Unsinn zustande? Doch nicht etwa durch die Gehirnwäsche der polit-ideologischen »Betreuer«, die die Näherinnen hierzulande erwarteten?

Neben den verhassten Discountern und den ausbeuterischen Fabrikbesitzern sitzt natürlich auch der Endkunde auf der Anklagebank:

Wer ist schuld? Der Verbraucher, der Geiz-ist-geil-Kult? Fabrikbesitzer, die das eigene Volk aussaugen? Discounter, die immer weniger zahlen? Politiker, die Firmen nicht in die Pflicht nimmt? Burckhardt überlegt. Na ja, der Verbraucher. Woher soll er es wissen, ohne Transparenz. Wenn auf den Labels stehen würde: Diese Ware wurde unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Vielleicht würde das etwas verändern.

Und jetzt bitte mal überlegen: was wäre, wenn auf allen Textilien aus Bangladesch folgender Warnhinweis angebracht wäre: Diese Ware wurde unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt? Ja, wir können gemeinsam mit Karin Steinberger und der schwindeligen Aktions-Tante Burckhardt sicher sein, dass das etwas verändern würde. Und zwar Veränderungen, die von unseren chronisch betroffenen und anklagenden Gutmenschen sicher nicht bedacht werden, wo sie doch am liebsten nicht nur den Boykott, sondern gleich ein Vermarktungsverbot dieser Billig-Produkte wünschen:

Der Umsatz von solcherart gekennzeichneter Ware würde dramatisch einbrechen. Textilfabriken in Bangladesch würden in Serie pleitegehen, da ihre Ware nicht mehr ausreichend nachgefragt würde. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: die Näherinnen würden aus ihrem »ausbeuterischen Joch« befreit, da sie aufgrund der Fabrikschließungen hunderttausendfach auf die Straße gesetzt würden. Hm? Gute Nachricht? Wohl eher doch nicht, denn welche Alternative haben die denn? Richtig: die Alternativen zur Fabrikarbeit in Bangladesch, z.B. eine Tätigkeit in der Landwirtschaft, sind bedeutend schlechter!! Und zwar ganz ohne Dazutun »ausbeuterischer« Textilfirmen des Westens!

Schnitt.

Was Steinberger betreibt, ist ebenso unsinnige, wie sogar gefährliche Globalisierungs- und Kapitalismus-Kritik. Gerade das Beispiel Bangladesch zeigt, wie sich Entwicklungschancen für ein unterentwickeltes Land durch die Globalisierung und den Kapitalismus ergeben.

Bangladesch wurde erst 1971 unabhängig. Der erste mehr oder weniger durch Putsch an die Macht geratene Ministerpräsident strebte eine sozialistische Marktordnung an und gab dem Land den Namen »Volksrepublik Bangladesch«. Daher wurden Fabriken und Banken enteignet und zu Staatsbetrieben umfunktioniert. Was folgte, kann man sich denken: bestialische Not, Elend, Armut, inkl. fast jährlicher Hungerkatastrophen mit Millionen an Toten über die Jahre. 20 Jahre wurde an dieser brachialen Misswirtschaft, die an solche menschenverachtenden Unternehmungen wie »Kulturrevolution« und »Großer Sprung nach vorne« im kommunistisch-sozialistischen Rot-China (mit mehr Toten als im 2. Weltkrieg insgesamt starben) erinnert, festgehalten.

Selbstverständlich erwähnt unsere rot-grüne »Entwicklungshelferin« Karin Steinberger diese sozialistische Alptraum-Vorgeschichte nie! Die Millionen verreckter und verhungerter Bangladescher zu Zeiten von sozialistischer Staats- und Planwirtschaft sind völlig egal, unsere Frau Steinberger interessiert sich nur für die »mehr als 460 Toten« durch Brände innerhalb der letzten sechs Jahre und schiebt die Ursachen auf die verhasste Globalisierung, Ausbeutung, Unterdrückung und den Kapitalismus! Für Steinberger ist offenbar klar, dass ein »Kapitalismus-Toter« mindestens 10.000-fach schwerer wiegt, als ein Sozialismus-Toter. Daher braucht man Sozialismus-Tote auch mit keiner Silbe zu erwähnen!

Vorliegend jedoch war es Brandstiftung. Drei Täter legten für umgerechnet 190 Euro den Brand. Einer soll schon gestanden haben. Und das Sicherheitspersonal soll versehentlich oder aufgrund von Unkenntnis über den Stand der Lage die Tore verschlossen und somit Fluchtwege vereitelt haben. Beides, die Brandstiftung und die unverantwortlichen Handlungen des Sicherheitspersonals, kostete die über 110 Tote beim jüngsten Brand in Dhaka!

1991 gab es in dem durch sozialistische Idiotie bis dahin völlig runter- und abgewirtschafteten Elends-Land die ersten Wahlen, die man als »freie Wahlen« bezeichnen konnte. Und mit diesen Wahlen wurden zumindest zaghaft marktwirtschaftliche Prinzipien eingeführt. Zaghafter als es Rot-China machte, aber immerhin wenigstens ein bisschen. Ergebnisse dieser marktwirtschaftlichen Maßnahmen:

Sofort wurde die bis dahin grassierende Stagnation und Rezession in ein Wirtschaftswachstum überführt. Jahr für Jahr, bis heute, verzeichnet die »Volksrepublik Bangladesch« (diese korrekte Bezeichnung ignoriert Steinberger auch wie der Teufel das Weihwasser!) daher ein Wirtschaftswachstum von rund fünf Prozent. Damit hat sich das BIP des heutigen, zaghaft marktwirtschaftlichen Bangladeschs um immerhin das rund 2,7-fache im Vergleich zum sozialistischen Alptraum vergrößert. Dieses Wachstum ist vor allem Investoren wie den verhassten Textilfirmen des Westens zu verdanken.

Mit dem Wachstum der Wirtschaft konnten auch die Löhne wachsen (jedes Jahr um 2,5-3 Prozent im Schnitt – Jahr für Jahr). Wurde zu Zeiten der sozialistischen Misswirtschaft auf dem Land so gut wie gar nichts gezahlt und in den Staatsfabriken kaum mehr als 10 Euro im Monat, konnten sich die Löhne in der zaghaften Marktwirtschaft mehr als verdoppeln! Und zwar mit der Tendenz hin zu weiteren Steigerungen. Selbstverständlich erwähnt die Journaille Steinberger NIE, wie es um die Löhne vor der zaghaften Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien stand, also zu Zeiten der sozialistischen Hirntod-Wirtschaftsform. Das zu erwähnen, würde wohl auch die Verleihung des nächsten Gammel-Preises rot-grüner Polit-Vereine vereiteln.

Natürlich gehört Bangladesch auch heute noch zu den Armenhäusern dieser Welt. Aber zumindest sind die katastrophalen Hungersnöte zu Zeiten sozialistischer Misswirtschaft mit Millionen von Verhungerten über die Jahre, bis 1991, Geschichte. Insbesondere in den Städten ermöglichte die zaghafte marktwirtschaftliche Öffnung sowie die Globalisierung einen bescheidenen Wohlstand für viele.

Betroffenheits-Ankläger wie Karin Steinberger suggerieren, Firmen wie Kik & Co. würden Elend generieren. Dem ist nicht der Fall. Vielmehr trafen Kik & Co. bitterstes Elend an, als sie anfingen, zu investieren und mit Bangladesch Handel zu treiben. Und seit diesem Engagement von Kik und Co. geht es, natürlich nur in Schrittchen, auch in Bangladesch aufwärts.

Jedes Land, auch die reichsten Länder dieser Welt, war mal ein »Niedriglohnland«. Und davor ein fast ausschließlich auf Landwirtschaft setzende Armen-Hölle. So auch Deutschland. Rot-grüne Betroffenheits-Ankläger suggerieren jedoch, dass der Status »Niedriglohnland« für alle Ewigkeit einbetoniert sei. Dabei reicht ein einziger Blick in ein beliebiges Geschichtsbuch, dass dem nicht der Fall ist. Auch beim permanent verunglimpften »Manchester-Kapitalismus« war es so. Warum verließen die Menschen in Europa vor 150 Jahren in Scharen die Landwirtschaft, um sich dann in den Städten in Fabriken »ausbeuten« zu lassen? Ganz einfach: die Fabrikarbeit war weit lohnenswerter als die Landarbeit, die häufig nur durch gelegentliches karges Essen, »entlohnt« wurde. In den Fabriken wurde gezahlt – zwar sehr wenig, aber deutlich mehr als auf dem Land und das bei keineswegs schlechteren Arbeitsbedingungen als  in der Landwirtschaft. Die rot-grüne Journaille blendet beharrlich die Verhältnisse vor der Industrialisierung aus. Passt dem grün-verkorksten Denken ja auch nicht in den Kram, schließlich gilt als höchste Form grün-roter Glückseligkeit die Selbstversorgung auf einem Bio-Bauernhof. Daran, wer die Selbstversorger versorgt, wenn die es durch Missernten selbst nicht mehr können, hat noch nie ein stracker Grün-Intellektueller einen Gedanken verschwendet.

Ein fachkräfte- und infrastrukturschwaches Land hat nur eine Chance hochzukommen: durch Industrialisierung, beginnend mit dem Status »Niedriglohnland«. Nur dann lohnt es sich für eventuelle Investoren. Und nur dann kommt man ins Geschäft, eben mit Billig-Ramsch-Produkten. Ein völlig unterentwickeltes Land kann nun mal eben nichts Anderes herstellen. Aber das ist nicht für die Ewigkeit in Stein gemeißelt, wie Europa beweist und auch Taiwan, Südkorea und Singapur. Die drei Länder waren vor 40 Jahren auch »Niedriglohnland«, in denen Billig-Ramsch hergestellt wurde. Die drei Länder haben aber in deutlich kürzerer Zeit als Europa, dank kapitalistischer Marktwirtschaft und Globalisierung, den Sprung hin zu wohlhabenden Hochlohn-Ländern geschafft, die jetzt ihrerseits gerne in den heutigen »Billiglohnländern« produzieren lassen. Und ebenso sieht die Entwicklung in Brasilien, China und Indien aus: starkes Wirtschaftswachstum, stark steigende Löhne. Dank kapitalistischer Marktwirtschaft und Globalisierung.

Kik und Co. sind genau jene, die – ohne es absichtlich anzustreben – eine nachhaltige (hier passt der Begriff ausnahmsweise) Entwicklungshilfe betreiben. Ebenso der Endverbraucher, der Produkte von Kik und Co. konsumiert und damit – ohne es zu beabsichtigen – die weitere wirtschaftliche Entwicklung von Bangladesch und sonstigen Billig-Produkt-Ländern unterstützt.

Das ist echte Entwicklungshilfe und nicht so ein kontraproduktiver, die Wirtschaft in den Zielländern zerstörende, lediglich abhängig machende »Entwicklungshilfe«, wie sie das deutsche »Entwicklungsministerium« veranstaltet oder unsere »Entwicklungs«-Journaille Karin Steinberger propagiert.




Marokkaner schlagen Linienrichter in Holland tot

Richard NieuwenhuizenSämtliche Medien berichten darüber, daß drei Jugendliche in Holland einen Fußball-Schiedsrichter totgetreten haben. Diese Meldung las ich bereits gestern gegen 18 Uhr. Daraufhin suchte ich in ein paar deutschen Links, danach in mindestens sechs holländischen Zeitungen, aber keine Angaben über die Herkunft der Täter, denn ich hatte natürlich einen Verdacht. Erst heute morgen der Lesertipp (Dank an void!) mit Bestätigung! Es waren drei eingewanderte Marokkaner!

» BILD: Sein Sohn sah alles mit an
» KStA: Kreispokalfinal FC Bergheim – Hilal Maroc abgesagt

(Foto oben: Richard Nieuwenhuizen, der ermordete Linienrichter)




ITU – und kreuz.net auf allen Kanälen

Die eigentlich ziemlich unbedeutende und früher von niemand beachtete Seite kreuz.net – heute immer noch offline – kam gestern auf allen Kanälen. Die Tagesschau berichtete minutenlang, buchstäblich in jeder Zeitung erschien inzwischen eine lange Nachricht über die Nichterreichbarkeit. Und der völlig charakterlose schwule David Berger kam auch ausführlich im GEZ-Staatsfernsehen zu Wort! Was hat das mit uns zu tun? 

Nach unserem letzten Artikel über den Fiesling Berger schrieben einige kurzsichtige Leser hier genau das: kreuz.net interessiert nicht, weg mit dem Hetzportal! Schon an der flächendeckenden Reaktion der deutschen „Qualitätsmedien“ sollte man erkennen, daß es einiges mit PI zu tun hat. Bereits der zweite Kommentar auf den kreuz.net-Artikel im Spiegel geht so:

2. Endlich!
hergebuyther 02.12.2012

Es wurde auch Zeit, dass diese menschenverachtende Hetzseite vom Netz geht. Jeder anständige Katholik sollte sich von den Meinungen und Inhalten dieser Dreckseite distanzieren. Ich hoffe, dass jetzt auch noch pi-news und Konsorten vom Netz gehen, zum Wohle unseres deutschen Landes!

Geht endlich ein Licht auf? Daher weht der Wind! Das ganze Internet soll  gesäubert werden. Nur Politkorrekte sollen das Volk verdummen dürfen. Alle anderen, kritischen Internetpräsenzen müssen möglichst schnell herausfliegen – die Meinungsfreiheit darf und muß verschwinden!

Man hat dem Autor außerdem vorgeworfen, er hätte den schwulen Charakterlumpen David Berger nicht so nennen sollen. Aber das Schwule im Widerspruch zur katholischen Kirche spielt bei diesem kreuz.net-Thema DIE eminente Rolle. Nehmen wir an, ein atheistisches Blog hätte über ein Nonnenkloster geschrieben, die sollen in der ewigen Klosterhölle brennen – das hätte doch keinen Hund hinter dem Ofen hervorgelockt.

Ausgerechnet in Dubai läuft gerade die Welt-Telekommunikationskonferenz der ITU, einer Organisation der Vereinten Nationen. Mehr als 190 Staaten, hunderte Unternehmensvertreter und Wissenschaftler diskutieren über die Frage, wer in Zukunft das Internet regulieren soll. Regulieren! Genau darum geht es: Kontrolle. Ich würde mich sehr freuen, wenn kreuz.net wieder ans Netz geht! Wenn nicht, können wir hier auf den nächsten Shitstorm warten.

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