Mazyek: „Unser 9/11 ist der NSU-Terror“

Die von den Islamverbänden gewünschte Einführung des NSU in den Schulunterricht haben wir schon thematisiert. Für Freunde von Aiman Mazyek hier noch ein Link zu einem ausführlichen Interview beim Deutschlandfunk mit dem vielversprechenden Titel „Unser 9/11 ist der NSU-Terror in Deutschland gewesen“. Zum Lesen oder zum Anhören. Welche Unverschämtheiten darf sich dieser Mann eigentlich noch erlauben!?




Vortrag: Was ist eigentlich Salafismus?

„Was ist eigentlich Salafismus?“ Diesen Titel trug der zweite Teilvortrag der Interkulturellen Akademie Augsburg über den Salafismus, der am 26. November im Rahmen der Vortragsreihe „Orient & Okzident Teil VIII Islam im Wandel, Islam in Europa, aktuelle Lage im Nahen Osten“ abgehalten wurde.

(Von PI-Augsburg)

Mit ca. 20 Teilnehmern war die Veranstaltung im Vereinsgebäude des Mesopotamienvereins – der auch Teil der Interkulturellen Akademie ist – ziemlich mager besucht. Über die erste Veranstaltung hatten wir bereits Mitte Oktober berichtet.

Wie gewohnt hat Hansi Ruile, der scheidende Leiter des Kulturhauses Kresslesmühle, die Veranstaltung eröffnet und die einzig anwesende Vertreterin der Stadtregierung, Stadträtin Ingrid Fink von der CSU, sowie den Leiter des Augsburger Projektbüros Frieden und Interkultur, Timo Köster, begrüßt und zugleich beklagt, dass er es als Geringschätzung seines Wirkens ansieht, dass nur ein Mitglied des Stadtrats bei einem seiner letzten Auftritte vor seiner Pensionierung anwesend ist.

Ruile rief in seiner Ansprache dazu auf, den Islam objektiv zu betrachten und lobte die Migrantenorganisationen als Teil der Zivilgesellschaft und begrüßte im selben Zuge den anwesenden Vorsitzender des Dachverbandes türkischer Vereine in Augsburg (DTA), Suat Saklaman.

Über diesen obskuren Dachverband, in dem sich Islamisten, Faschisten der Grauen Wölfe und die DITIB tummeln, hat PI-Augsburg bereits früher berichtet.

Die einschlägige fachliche Kompetenz Dr. Thielmanns kann angesichts seiner Vita nicht bezweifelt werden. Seine Magisterarbeit (1991) beschäftigte sich z.B. mit der Apostasie bei Moslems.

Jörn Thielmann (Foto oben) ist Autor zahlreicher Publikationen und hält oft Vorträge, wie z.B. bei der gottesstaatlich orientierten Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs im Jahr 2007.

Am Anfang seines Vortrags äußerte Dr. Thielmann die Meinung, dass der Begriff „Salafismus“ mehr verschleiert als enthüllt, was unter anderem ein Problem für die Sicherheitsbehörden und für die Terrorabwehr sei.

Thielmann führte aus, dass zu den deutschen Orten mit größeren Salafistengruppen Berlin, Mönchengladbach und Frankfurt am Main zählen würden. Unter den Salafisten seien laut Thielmann drei Strömungen zu erkennen:

1. Die sog. „Pietisten“ oder „Puristen“ seien sehr strenggläubig, jedoch absolut apolitisch. Salafisten dieser Gruppe kleiden sich anders und betreiben Missionierung für den Islam (Da’wa), den sie als perfekte Religion ansehen. Parteipolitik und damit auch die Demokratie als Organisationsform würden sie ablehnen. Sie teilen die Menschheit ein in zwei Teile: Eine kleine Schar Rechtgläubiger, die ins Paradies kommt und eine große Gruppe, die sich aus den Ungläubigen und aus nicht strenggläubigen Moslems rekrutiert, die in der Hölle landen würde.

2. Politisch aktive Salafisten, welche die Gesellschaft ändern, d.h. islamisieren bzw. reislamisieren und einen islamischen Staat angeblich mit friedlichen Mitteln herbeiführen wollen. Diese Salafisten wären ähnlich wie die Muslimbrüder international vernetzt. Als Beispiel für die Vernetzung nannte der Referent einen ehem. Vorsitzenden des Islamischen Zentrums in München, der dann nach Kairo ging und dort in den 90er Jahren ein Führer der Muslimbrüder war.

3. Gewalttätige Salafisten, die sogenannten „Dschihadis“, die wiederum drei Untergruppen bilden:

a) Die nationalistisch orientierten, die mit Waffengewalt die Regierung im Herkunftsland umstürzen und einen islamischen Staat einrichten wollen.
b) Die Internationalisten neuer Prägung, die die Feinde der islamischen Umma überall auf der Welt bekämpfen wollen, d.h., gute Moslems gegen böse Imperialisten.
c) Die Verteidiger „bedrohter“ Moslems in Afghanistan, Irak oder Palästina.

Nach dieser Klassifizierung wurden von Thielmann mehrere salafistische Theoretiker erwähnt, die die ideologische Grundlage des Salafismus aufgebaut haben:

Ahmad bin Hanbal, Ibn Taimiyya und Muhammad bin Abd al-Wahhab. Der Referent betonte, dass die Salafisten in Schwarz-Weiß-Kategorien denken und strikt gegen die Abweichung vom Koran und dessen Erneuerung sind und den Koran als Wort Allahs auch wörtlich interpretieren. Darum müssten sie immer Argumente aus dem Koran liefern für alles was sie sagen oder tun. Dies würde in einen religiösen Lebensstil und besondere Gewohnheiten münden.
Zudem seien laut Thielmann alle Salafisten radikale Gegner der Schiiten und Sufis.

Nach diesem Vortrag wurden Publikumsfragen zugelassen und gleich der erste Interessierte wollte wissen, wie Dr. Thielmann darüber denkt, wie denn der deutsche Staat mit Salafisten umzugehen hätte.
Thielmann antwortete, wie zu erwarten war, damit, dass Salafisten, solange sie die demokratische Grundordnung nicht antasten wollen, unbehelligt ihrer Ideologie nachgehen und diese auch publizieren dürfen sollen, da ja für die christlichen Kirchen schließlich das selbe Recht gilt und er relativierte damit, dass bis zum 2. Vatikanischen Konzil die katholische Kirche dem freiheitlich-säkulären Staat auch nicht zugeneigt war.

Derselbe Zuhörer, der die erste Frage gestellt hatte, hat sich dafür ausgesprochen, dass bezogen auf die Mohammedkarikaturen der Jyllands-Posten die Freiheit der Kunst eingeschränkt werden soll, da die Karikaturen zu Gewalttaten führen würden. Daraufhin antwortete Thielmann, dass die Moslems lernen müssten, auch „schlimme“ Karikaturen auszuhalten, hinnehmen und ggf. friedlich dagegen protestieren sollen.

Dass sich derjenige, der die Frage gestellt hat, mit diesen Ausführungen nicht abfinden konnte, war deutlich sichtbar. Zudem meinte Thielmann diesbezüglich, „dass man nicht alles tun muss, was man tun darf“, und warf im selben Atemzug dem Blog Politically Incorrect bewusstes Schüren von Hass vor.

Ein anderer Zuhörer stellte die Frage, an wie vielen Terroranschlägen Salafisten beteiligt waren. Die Antwort war, dass zwar nicht alle Salafisten Terroristen sind, aber dass jeder Terrorist „irgendwann im Kontakt zu Salafisten stand“.

Möglicherweise selbst erschrocken von der ausgesprochenen Wahrheit, versuchte der Referent diese Tatsache zu relativieren und fing an, die islamischen Terroristen mit Evangelikalen zu vergleichen. Er gab zu, dass im Koran direkte Aufforderungen zum Kämpfen mit Waffen und zum Töten gibt, die von vielen Moslems nicht im damaligen historischen Kontext, sondern wortwörtlich verstanden werden. Eine der Folgen ist die Diskriminierung der Christen und anderer Minderheiten in den islamischen Ländern.

Ein anderer Zuhörer wandte seine Frage an die Stadträtin Frau Fink.
Zurecht kritisierte er, dass im städtischen Augsburger „Islamforum“ auch die Salafisten des „Islamischen Vereins Augsburg“ von den städtischen Integrationsfunktionären mehrmals eingeladen wurden, wie von der Stadt Augsburg veröffentlichte Protokolle von Sitzungen des „Forums“ zeigen.

Des Weiteren fragte der Zuhörer, was der Stadtrat gegen die Aktivitäten der Salafisten in Augsburg zu tun gedenken würde, angesichts der Tatsache, dass auf der Internetseite des Vereins auch Aufrufe zum Dschihad mit allen Mitteln und zur Niederschlagung der Demokratie zu finden waren.

Hier fühlte sich der Leiter des Projektbüros Frieden und Interkultur Timo Köster betroffen und antwortete ungefragt für Frau Fink, dass der salafistische Verein nicht mehr im Islamforum sei. Verschwiegen hat Köster dem Publikum allerdings folgendes, was die Augsburger Allgemeine am 16. Juni 2012 veröffentlichte:

[…] Mit der Stadt hat der Islamische Verein bisher nicht zusammengearbeitet. Bei zwei Sitzungen des Islamforums war ein Vertreter dabei. Danach sei trotz Einladung niemand mehr aufgetaucht, berichtet Matthias Garte, der bei der Stadt zuständig ist für interkulturelle Arbeit: „Sie scheinen für Kooperationen nicht sehr offen zu sein.“ […]

Womöglich war auch der öffentliche Druck, der durch den PI-Artikel über die salafistischen Umtriebe in Augsburg entstanden ist, einfach für alle ein wenig zu groß geworden.

Hansi Ruile rechtfertigte sich mit der Aussage, die Interkulturelle Akademie wandte sich an alle islamischen Organisationen in der Stadt, solange diese „nichts angestellt haben“. Dieses „Argument“ versuchte er zu untermauern mit der Aussage, dass am „Imam-Fortbildungs-Projekt“ in München auch Salafisten teilgenommen hätten. Damit meinte Ruile das Projekt „MünchenKompetenz“, mit dem die Vertreter der Münchner Integrationsindustrie die Finanzierung ihrer Arbeitsplätze auf Kosten der Steuerzahler rechtfertigen.

Es stimmt, dass die Salafistenverharmloser in München, Augsburg und anderswo sich voneinander nicht unterscheiden. Für informierte PI-Leser wird sicherlich nicht schwer, auf dem Foto von den Projektteilnehmern den salafistischen Imam Hesham Shashaa der Darul-Quran-Moschee in München zu erkennen, der dadurch aufgefallen ist, dass er eine seiner drei Ehefrauen krankenhausreif geprügelt hat.

Eine weitere Frage bezog sich auf die Aussage des Referenten am Anfang seines Vortrages, dass die Salafisten die Demokratie für „Teufelszeug“ halten. Deshalb fragte ein anderer Zuhörer, ob die Demokratie denn dann logischerweise unislamisch sei. Dr. Thielmann reagierte wiederum mit einer massiven Relativierung. Er erwiderte, dass die „Muslime die Demokratie erfunden haben“ sowie mit dem Beispiel der sog. „Schura“ als Grundsatz des islamischen Rechts. Natürlich schwieg er über den Umstand, dass in einer islamischen Gemeinschaft die Nicht-Muslime entweder gar keinen Platz haben, oder wenn überhaupt, Bürger zweiter Klasse sind.

Bei seinem Versuch, den vermeintlich „demokratischen Islam“ zu retten, relativierte er seine ursprüngliche Aussage über das Verhältnis der Salafisten zur Demokratie und sagte, dass es in Deutschland Salafisten gibt, die nicht prinzipiell gegen die Parteipolitik bzw. gegen die Beteiligung an den demokratischen Prozessen seien, und dass sie sich einbringen können, gar müssten. Die Aussage des Referenten, er hätte damit kein Problem, wenn ein Pierre Vogel sagt „Ich will, dass Deutschland islamisch wird“, ging dem Publikum doch zu weit und brachte manche zum Lachen.

Der Zuhörer hakte nach und sagte, dass das Ziel des Islam ein Gottesstaat sei und formulierte die daraus resultierte Frage, ob ein Gottesstaat nach islamischen Rechtsnormen demokratisch sein kann? Dr. Thielmann meinte dazu, es gebe „ganz unterschiedliche Konzepte“ über den islamischen Staat. Der mit dieser Antwort offensichtlich unzufriedene Zuhörer erinnerte an die Scharia als Grundlage der islamischen Gesetzgebung und betonte, dass die Scharia auf keinen Fall mit der Demokratie zu vereinen sei. Der Referent sagte wiederum, der Islam sei nicht per se demokratiefeindlich und verwies auf die Werke seines Chefs Mathias Rohe. Der Leser hat Dr. Thielmann auf das Buch „Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ von Karl-Albrecht Schachtschneider verwiesen und die Schlussfolgerung aus dem Buch zitiert, dass der Islam das Art. 4 des Grundgesetzes nicht genießen kann, da er mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist. Thielmann versuchte daraufhin zu kontern, dass der Katholizismus auch nicht ganz demokratisch sei.

Dieser Vortragsabend zeigte sehr anschaulich, welche Funktionärsgruppen dabei sind, der totalitären Politreligion Islam die Tore Deutschlands und Europas aufzureißen:

Da wäre zum einen der bildungsbürgerliche und tendenziell kulturmarxistische Flügel, der durch den bekennenden Anhänger der Frankfurter Schule, Hansi Ruile, vertreten war, der das ganze pathologische Ausmaß dieser Denkrichtung repräsentiert. Hier nochmals aus einem Artikel der Augsburger Allgemeinen über Hansi Ruile zitiert:

[…] Als Anhänger der „Frankfurter Schule“ sieht sich Ruile, der Pädagogik, Soziologie und Philosophie studierte, selber in ständiger kritischer Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen. Erfolgreiche Gesellschaften, ob auf nationaler oder regionaler Ebene, lebten vom kulturellen Austausch, von der Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fremden, „auch wenn es manchmal wehtut“. Für Ruile ist dies eine der Grundlehren der Geschichte.

Ein tiefes Verständnis dazu vermittelte ihm vor vielen Jahren sein von ihm hoch verehrter italienischer Schwiegervater bei zahlreichen Spaziergängen in Triest und im Karstgebiet oberhalb der Hafenstadt. Ruile zitiert seinen Schwiegervater Nicolo: „Ein guter Nationalstaat ist ein Vielvölkerstaat, der allen Ethnien eine sichere Heimat und Perspektiven bietet.“

Der Mann wusste nur zu gut, wovon er spricht. Die zerstörerischen Folgen des Faschismus mit seinen nationalen Überlegenheitsfantasien und Ausgrenzungen hat er im istrischen Grenzgebiet mit seiner Familie am eigenen Leib erfahren. In den „tiefen philosophischen Gesprächen“ mit dem Schwiegervater, dem modernen Kosmopoliten, hat sich Ruiles Wertebild von einer toleranten Welt verfestigt. […]

Ruiles Grundlehren aus der Geschichte und dem Faschismus äußern sich zum Beispiel so, dass er türkisch-faschistischen, islamistischen und türkisch-nationalistischen Organisationen den Weg ins Rathaus ebnen möchte, um ihnen kommunale Aufgaben zu überantworten, um das zu heterogenisieren, was er sich unter einer zum Faschismus führenden autochthonen Kulturgemeinschaft versteht.

Sein maßloser Ehrgeiz und seine Borniertheit lassen ihn vergessen, dass bis jetzt noch jeder Vielvölkerstaat von der Landkarte verschwunden bzw. in blutigen Bürgerkriegen untergegangen ist, der auf eine erzwungene Vereinigung dieser Völker und ihrer Kulturen basierte. Wie ließe sich denn auch ein „guter vielvölkischer Nationalstaat“ ausführen, wenn das Ziel des einen Teils der Bevölkerung ein säkularer bzw. laizistischer Staat und ein religiös ausgerichteter Staat das Ziel des anderen ist?

Ruile mag sicher ein belesener und intelligenter Mann sein, aber schon Erwin Chargaff wusste: „Nichts ist gefährlicher als die Dummheit der Gescheiten.“ Dem Neomarxisten Ruile sei nochmals ein Zitat von Karl Marx mit in den Ruhestand gegeben:

Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In diesem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam. (Marx-Engels-Werke, Band 10, S. 170).

Wir möchten hierbei nochmals betonen, dass wir nichts gegen einen „Melting Pot“ hätten, d.h. dass wir nichts gegen Zuwanderung von Menschen haben, die brauchbare Impulse für den sozialen und technischen Fortschritt mitbringen und die z.B. nicht versuchen, eine totalitäre Politreligion zu etablieren, die aus Erfahrung dort, wo ihre Anhänger die Mehrheit der Bevölkerung in einem Land stellen, zu Barbarei, Rückschritt, Unfreiheit, Missachtung der Menschenrechte, Unterdrückung der Ungläubigen und Frauen und zu Terror führt.

Der Begriff „Melting Pot“ ist überhaupt eine gute Metapher, um das zu umschreiben, zu was Social Engineering führen kann: Mit Bedacht, Können, Erfahrung und klarer Zielsetzung kann aus unterschiedlichen Materialien ein neuer Werkstoff geschaffen werden, der ganz neue nützliche Eigenschaften besitzt.

Wenn jedoch ideologisch verbrämte Dilletanten in einen Schmelztiegel alles reinkippen, was ihnen in die Hände kommt, nur weil es ihnen nur darum geht, den Ausgangsstoff zu verschneiden – und genau das ist das Ziel der Neomarxisten, weil sie in einer ethnisch homogenen Bevölkerung mit einer mehr oder weniger homogenen Kultur per se eine Wurzel des Faschismus ansehen – wird mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nur eine wertlose brüchige Masse das Produkt sein.

Dazu sei gesagt, dass wir Islamkritiker uns intensiver mit der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule auseinandersetzen sollten, die ja eine der Hauptsäulen der totalitären Politischen Korrektheit darstellt.

Die zweite Gruppe von Funktionären, die damit beschäftigt ist, den Islam in Europa fest zu installieren und die an diesem Vortragsabend anwesend war, war vertreten durch den Referenten Dr. Thielmann, der bestimmt nicht karrieristisch unmotiviert den politischen Mächtigen die Argumente liefert, die diese für die Umsetzung ihrer Ziele benötigt.

Thielmann und sein Chef Rohe sind Mitglieder des Projekts „Religare“, eines transeuropäischen Think-Tanks, der sich aus Religionswissenschaftlern, Politologen und Rechtswissenschaftlern zusammensetzt. Diese Vereinigung, die von der EU-Kommission jährlich mit über 2,5 Millionen Euro gefördert wird, soll bei der europäischen Gesetzgebung wissenschaftlichen Beistand leisten, und zwar zum Thema religiöse Angelegenheiten, Glaubensinhalte und Säkularismus.

Ein erschreckender Artikel, der neulich bei Reuters erschienen ist, zeigt auf, inwieweit schon religiöse Ansprüche von Muslimen bei der europäischen Gesetzgebung Beachtung finden. Hier zum Beispiel wird die Obfrau von Religare, Marie-Claire Foblets, zitiert:

„[…] If you don’t respect these people’s desire to combine their citizenship and work with their religious identity, you exclude them and lose their potential,“ said Marie-Claire Foblets, the Catholic University of Leuven anthropologist who heads the Religare research project. […]”

Hierzu gibt der EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso zu denken:

„[…] The Commission recognizes it has a problem. In a video address to the conference on Wednesday, Commission President Jose Manuel Barroso said the diversification of Europe’s population was testing many assumptions of life in the EU.

„Basic rights such as solidarity, equality, freedom and non-discrimination are challenged and often overlap in their implementation on the ground,“ he said […]”

Des Weiteren ist in diesem Artikel zu lesen:

“[…] In their discussions in Leuven, researchers said faith-based disputes were on the rise because believers, often Muslims, are increasingly seeking exceptions to work rules, dress codes and legal guidelines to accommodate the demands of their faith. […]

Wahrscheinlich müssen wir uns darauf einstellen, dass es in Punkto Arbeitsvorschriften in Zukunft europäische Ausnahmeregelungen für Muslime geben wird, zum Beispiel, dass diese sich – wenn sie in Krankenhäusern beschäftigt sind – nicht mehr die Hände desinfizieren müssen, da das Desinfektionsmittel für sie verbotenerweise Alkohol enthält.

Bezeichnend war auch eine Aussage Dr. Thielmanns während des Vortrags:

„[…] Die Scharia ist kein Unrechtssystem. Es ist kein Gesetzbuch, sondern eine Rechtsordnung und steht nicht im Widerspruch mit der Demokratie […]“

Man kann sich vorstellen, wohin der Zug mit der Europäischen Kommission in Sachen kultursensibler Europapolitik fahren wird, und zwar argumentativ in die Richtung: „Wer mit der Scharia nicht einverstanden ist, ist gegen die Demokratie und somit ein….“
Erraten!




„Perfekte Menschenrechte in der Scharia“

Der Tagesanzeiger aus der Schweiz führte anlässlich der geplanten Einführung der Scharia in Ägypten ein Interview mit einem sunnitischen Gelehrten der Al-Azhar Universität in Kairo. Samir al-Sheikh lehrt „Schariawissenschaften in englischer Sprache“ und ist der Meinung: „Dank Gottes Voraussicht haben wir in der Scharia die perfekten Menschenrechte.“ Er findet die Körperstrafen der Scharia völlig in Ordnung. Unbedingt lesen beim Tagesanzeiger!




Merkel und das Schämen

Merkel: Wir sollen uns schämenBundeskanzlerin Merkel, die es neulich nicht geschafft hat, sich hinter Israel zu stellen,  meint, wir hätten noch sehr viel Schäm-Arbeit vor uns: „Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit all das sind Dinge, für die wir wirklich auch sagen müssen, dass wir uns dafür schämen, dass es das in unserem Land noch gibt. Und hier haben wir alle miteinander noch sehr viel Arbeit.“ 

Viel Arbeit mit Antisemitismus haben auch die Dänen noch vor sich. Der israelische Botschafter in Dänemark warnte die Juden vor Übergriffen: „Wenn man Jude in Kopenhagen ist, ist es am besten, diese Tatsache für sich zu behalten – auf der Straße ist das Risiko von Schikanen zu groß.“ Vorangegangen war ein Bericht der jüdischen Gemeinde über eine Zunahme antisemitischer Übergriffe, die vor allem von Muslimen ausgingen. Dazu gehörten judenfeindliche Schimpfwörter, aber auch körperliche Gewalt. » Weiterlesen bei Kath.net

Auch in Österreich gibt es viel zu schämen, denn dort wurde neulich in Wiens Straßen „Tod den Juden“ von Arabern gesungen.

Schämarbeit ist auch für die Schweiz angesagt, empfindet doch der Moslemverband IZRS die Ablehnung von Homosexuellen und Juden als völlig normal, wie nun bei einem Einreiseverbot für einen Prediger herauskam:

Verschiedene Organisationen hatten gegen den geplanten Auftritt al-Arifis in Freiburg protestiert. Dieser rechtfertige Gewalt gegen Frauen und vertrete sexistische, homophobe und antisemitische Positionen. Der IZRS wies diese Vorwürfe zurück. Al-Arifis Ablehnung der Homosexualität und seine Kritik an Israel entsprächen einer weit verbreiteten Realität in der islamischen Welt.

In Berlin, wo es dieses Jahr zu mehreren anti-jüdischen Ausfälligkeiten und Tätlichkeiten kam, kämpft Angela Merkel ganz besonders Ahmad Mansour gegen Antisemitismus. Er selbst wuchs als Araber unter Israelis auf und wunderte sich schon als Kind über den immensen Judenhass:

An dem Tag, der sein Leben prägen sollte, trug Ahmad Mansour eine Gasmaske. Es war der Winter 1991, erster Irak-Krieg. Der palästinensische Bub saß mit seiner Familie im Schutzraum in einem Dorf nahe Tel Aviv und zitterte vor einem Gasangriff der Iraker – so wie ganz Israel, Juden wie Araber. Sirenen, Bomben, schließlich Schreie. Aber keine Schreie der Angst, sondern des Jubels. Die muslimischen Nachbarn tanzten auf den Dächern. Nicht, weil sie einen Angriff überlebt hatten. Sie jubelten, weil ein arabisches Land es geschafft hatte, Israel anzugreifen: „Allah ist groß.“

Woher dieser Hass, der das Leid der anderen ignoriert und stärker ist als die Todesangst? Diese Frage ließ den kleinen Ahmad nicht mehr los. Zunächst suchte er noch Sinn und Halt in der Koranschule der Muslimbrüder. Doch bald wusste er, dass ihre einfachen Antworten für ihn keine waren. Er studierte Psychologie in Tel Aviv, als einziger Palästinenser unter lauter Juden, wanderte nach Deutschland aus und machte in Berlin seinen Abschluss. Sein Thema holte ihn auch fern der Heimat ein: Er erlebte, wie die Alltagsgewalt mancher arabischstämmiger Jugendlicher zunahm. Und er beschloss, etwas dagegen zu tun.

Der Tag, der Daniel Alters Leben verändert hat, liegt nur wenige Wochen zurück: Ende August wurde der Berliner Rabbi von Jugendlichen mit Migrationshintergrund schwer verletzt. Viele deutsche Juden tragen seitdem außer Haus nicht mehr die Kippa. Die Öffentlichkeit ist alarmiert: Der gewaltbereite Antisemitismus, den Deutschland überwunden glaubte, kommt aus einer unerwarteten Ecke zurück. Vergangene Woche erhielt der Rabbi den „Bambi“-Medienpreis für Integration. Er widmete ihn den Berliner „Heroes“ und dem Gruppenleiter des Sozialprojekts: Ahmad Mansour.

Was macht der 36-jährige „Held“? Er hat ein Team von jungen Muslimen aufgebaut, die für eine tolerante, aufgeklärte Gesellschaft stehen. Sie gehen in die Schulen, werben für Gleichberechtigung und gegen Unterdrückung. Was Mansour in manchen Schulen hört, gibt zu denken: „Das Wort Jude ist zu einem der häufigsten Schimpfworte geworden. Radikale Einstellungen werden heftiger und extremer.“ Warum?

Ein großer Teil der Migranten sei gut integriert, erhebe aber auch nicht das Wort. Umso lauter gebärde sich die kleine Gruppe jener, die „nicht angekommen sind in der deutschen Gesellschaft“. Mansour verwehrt sich gegen die beliebte Erklärung, das sei eben ein Problem der Unterschicht: „Es geht um Werte, Einstellungen und Erziehungsmethoden. Auch manche Ärzte und Anwälte schlagen ihre Frauen und sind Antisemiten.“

Viele Kinder, erzählt Mansour, sehen per Satellit die Sender von Hamas und Hisbollah, in denen Hass gepredigt und Gewalt verherrlicht wird. Auch manche türkische Sender streuen geschickt antisemitische Verschwörungstheorien. So wird jeder Jude in den Augen dieser Jugendlichen zu einem „schmutzigen Tier“, die Gewalt findet ihre Legitimation. (…)

Befördert werden die verhärteten Traditionen durch eine orthodoxe Auslegung der religiösen Schriften – und das ist „Mainstream im arabischen Raum“. Die radikalen Salafisten haben „nichts Neues erfunden“, sie gehen nur weiter – im Extremfall bis zur Gewalt gegenüber Andersgläubigen. Die „Heroes“ sehen sich als Vorbilder der Gemeinschaft, die an der Wurzel ansetzen: Sie sprechen mit Jugendlichen, „deren Identität durch die Gruppe definiert ist“, die nie gelernt haben, die Regeln der Gruppe kritisch zu reflektieren. Das habe nichts mit Bildungsferne oder mangelnder Intelligenz zu tun: „Ich kenne Schüler mit lauter guten Noten, die aber nicht in der Lage sind, in einem Aufsatz einen eigenständigen Gedanken zu formulieren.“

Zu diesem freien Denken regt Mansour die Jugendlichen an, wenn er mit ihnen über Sex und Liebe, Eltern und Ehre spricht – ohne Vorwürfe, ohne Belehrung, aber mit geduldigem Nachfragen, als wäre er ein moderner Sokrates: „Was ist Ehre?“ Drei Stunden in einer Klasse, das reicht natürlich nicht für die Mission Aufklärung. Aber oft genügt schon ein Anstoß.

Er sollte freilich auch von den Lehrern kommen. Dafür aber „fehlen die pädagogischen Konzepte“. Lange glaubten die Deutschen, es genüge, dass die Schule Bildung vermittle. Nun sei auch der Auftrag zur Sozialisation, der Erziehung zum mündigen Bürger, wieder dringend gefragt.

Das alles wegen einer doch kleinen Gruppe von Migranten, die von ihren vormodernen Traditionen nicht lassen wollen? „Das ist kein Randproblem“, ist Mansour überzeugt, „schon deshalb, weil die Rechtsextremen ihre Existenz damit rechtfertigen.“

Zurück zu den Deutschen, unter denen immer mehr NSU-Kollaborateure identifiziert werden. Aufgespürt vom fleißigen Herrn Edathy. Am Pranger steht derzeit Wolfgang Schäuble in seiner ehemaligen Funktion als Bundesinnenminister. Er habe durch Zusammenlegung der Abteilungen Links- und Rechtsextremismus 20 Prozent Mitarbeiter von der Bearbeitung des Rechtsextremismus abgezogen…

Links:

» Frau Merkel, gab es jüdisches Leben in der DDR?
» Roth: Mit “pragmatischer” Hamas verhandeln




taz: Zehn Tipps für einen israelkritischen Text

Haben Sie vom Nahostkonflikt keine Ahnung, aber eine Meinung zu bieten? Wollten Sie schon immer mal für mutig gehalten werden, weil Sie etwas aussprechen, was sowieso alle denken? Dann schreiben Sie doch einfach einen israelkritischen Text! Im Folgenden präsentiert Ihnen die Wahrheit eine kleine Handreichung, wie solch ein Text aussehen könnte, sowie ein paar – nennen wir sie: Stolpersteine, die Sie unbedingt beachten sollten, damit Ihre Publikation auch tatsächlich als israelkritisch wahrgenommen wird und nicht etwa als … na, Sie wissen schon. (Auch die taz veröffentlicht hin und wieder gute Artikel – dieser von Philip Meinhold ist einer davon!)

(Foto: „Israelkritiker“ Günter Grass)




Bereicherung in Attendorn

NRW Attendorn Vater stellte AlbanerDie alltägliche Bereicherung ist im beschaulichen Attendorn (Bergisches Land, 25.000 Einwohner) angekommen. Dort werden die Jugendlichen gewarnt, abends auf die Straße zu gehen. Auch am Gymnasium ist man nicht mehr sicher, denn die Bereicherer sehen die Straße als „ihr Revier“ an. Für den jungen Attendorner David (18) endete ein abendlicher Ausflug mit einem doppelten Kieferbruch. Sein Vater (Foto) und seine Freunde stellten die Täter. Die Polizei bestätigt, dass ein Kosovo-Albaner (18) die schweren Verletzungen verursacht hat:

Was hat der Täter in der Bunten Republik zu befürchten? Aktuelle Gerichtsurteile:

» Erneute Bewährung für doppelten Kieferbruch während Bewährungszeit: Gesichtstreter mit libanesischen Wurzeln muss  Antiaggressionstraining machen und Schmerzensgeld zahlen
» Bewährung für rumänischen Zigeuner-Musikanten, der Berliner Bauarbeiter die Zähne ausschlug
» Bewährung, Antigaggressionstraining, Sozialstunden, 250 € Schmerzensgeld für Treten eines Polizisten und Zerstörung eines Polizeiwagens durch einen „Großfamilienvater“
» Bewährung für gefährlichen Osteuropäer, Rumäne, der seine Ex mit dem Auto umbringen wollte
» Bewährung für Mehrfachvergewaltigung durch Amir H. (19, Schüler, libanesische Wurzeln), Can Osman D. (18, Wagenpflegehelfer-Praktikant), Mohhamad El-S. (16, arbeitslos).

Was muss man tun, um ins Gefängnis zu kommen? Einen Landsmann brutal auf einem Bahnhof töten (Türke), war aber kein „Ehrenmord“, passierte spontan aufgrund „familiären Drucks“…

Aktuelle Fälle:

»5 junge Berlinbesucher von 20-köpfigerSüdländer-Gang überfallen
» 17-Jähriger von „Jugendlichen“ in Kreuzberg beraubt




Sloterdijk vermutet amerikanischen Plan zur Destabilisierung Europas

Der bekannte Philosoph Peter Sloterdijk aus Karlsruhe schreibt in seinem neuen  Buch Zeilen und Tage. Notizen 2008 bis 2011 auch kurz über den „arabischen Frühling“ und vermutet, daß die Amerikaner diesen vor allem deshalb unterstützen, um Europa zu schwächen. Wir haben hier immer die Obama-Regierung für blöde gehalten, die erst vor wenigen Tagen die verbrecherischen syrischen „Rebellen“ als rechtmäßige Regierung anerkannt hat. Sollte Sloterdijk rechthaben, dann wäre nicht Obama blöde, sondern im logischen Umkehrschluß die EU, Deutschland und vor allem Frankreich. 

Die Flüchtlinge sind ja schon längst im Anmarsch. Der entsprechende Eintrag in Sloterdijks Buch unter dem 30. Januar 2011 lautet:

Ein Wiener Freund, der Nordafrika und den Nahen Orient aus beruflicher Erfahrung kennt, ordnet die Vorgänge in Tunesien in die Szenarien von Washingtons Geopolitik ein, der zufolge für Amerika gut ist, was Europa schwächt. Die Destabilisierung Nordafrikas werde mittelfristig zu einer Schwächung Europas führen, da es in absehbarer Zeit zahlreiche Flüchtlinge aus den agitierten Regionen wird aufnehmen müssen. Das Argument ist leicht zu fassen: Binnen eines Jahres ist die Genugtuung über die Vertreibung des Despoten Ben Ali verraucht, dann setzt die Phase der Enttäuschung ein, weil alles viel langsamer vorangeht als erhofft. An der Enttäuschungsklippe scheiden sich die Ströme — auf der einen Seite wird es zu Radikalisierungen kommen, auf der anderen zu Resignation und Auswanderung, und weder die eine noch die andere Entwicklung kann den Europäern willkommen sein.

Oder muß man die Verschwörung noch eine Stufe weiterdrehen, wie Bat Ye’or das schon vor Jahrzehnten schrieb, daß die EU und Frankreich die Mittelmeerunion unabhängig von den USA geradezu herbeisehnen, wodurch ganz Nordafrika mit Europa zu einer Großmacht verschmolzen werden soll? (Dazu noch ein andermal extra!) Beides höchst verhängnisvoll. Wie ist Ihre Meinung?




OB Nimptsch: Bonner sollen Ruhe bewahren

Nun steht es also fest: Die frohe Botschaft des seinerzeit häufig in Bonn weilenden islamischen Predigers deutscher Abstammung, Denis Mamadou Cuspert, auch bekannt als „Deso Dogg“ nimmt konkrete Züge an: „Wir werden den Dschihad in eure Länder bringen“, singt der Mann in einer seiner jüngsten Videobotschaften. Gerne erinnert man sich noch an seinen Auftritt bei den islamischen Krawallen am 5. Mai in Bonn-Lannnesdorf, als er mit einem Megafon bewaffnet durch die Menge lief und rief: „Solange die Pro-NRW-Leute keine Karikaturen zeigen, bleiben wir ruhig. Wenn die Karikaturen hochgehen, wissen wir alle, was wir machen – jeder für sich und alle zusammen.“

(Von Verena B., Bonn)

Und damit fängt man dann am Montag, dem 10. Dezember, auf dem Bahnhof der bunten und toleranten Stadt Bonn schon mal an. Wie inzwischen feststeht, verhinderte nur ein Konstruktionsfehler die Detonation der Bombe. Offenbar waren die muslimischen Bastler zu einfach gestrickt, die Anleitungen zum Bau einer funktionsfähigen Bombe richtig umzusetzen. Na ja, man kann es ja später noch einmal versuchen.

Nun ist es also nix mit den politisch korrekten Spekulationen des Bonner General-Anzeigers vom 14. Dezember, die der linke Islam-Lohnschreiber Frank Vallender dahingehend zum Besten gab, dass es sich auch um „politischen Terror“ handeln könne:

Der oder die Bombenleger von Bonn könnten dem rechtsextremen Lager angehören. Ihre Motive sind möglicherweise perfide: Sie könnten den Anschein erwecken wollen, als hätten Dschihadisten – radikale Islamisten, die sich mit Anschlägen am „Heiligen Krieg“ beteiligen – das Attentat geplant.

Ja, das war dann wohl wieder mal ein Schuss in den Ofen: Die bunte Bonner Bombe sollte allem Anschein nach von den Gotteskriegern und nicht von „Rechtsextremen“ gezündet werden. Sehr misslich!

Inzwischen hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen, da nach Angaben eines Behördensprechers nun

zureichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass es sich bei dem Geschehen um einen fehlgeschlagenen Sprengstoffanschlag einer terroristischen Vereinigung radikal-islamischer Prägung handelt.

Die Bundesanwaltschaft sprach von „belastenden Hinweisen“ und dem Anfangsverdacht, dass die gesuchte Person ein Mitglied einer terroristischen Vereinigung ist. Das Bundeskriminalamt wurde beauftragt, die polizeilichen Ermittlungen zu führen.

Gestern haben es sich der allseits beliebte Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) und die den Grünen nahe stehende Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa (ohne praktische Berufserfahrung) nicht nehmen lassen, auf dem Weihnachtsmarkt „ein Zeichen zu setzen“, um die einheimischen Bürger zu trösten (Foto oben). Brohl-Sowa teilte mit, dass die Polizei freiwillig Sonderschichten fahren werde. Nimptsch beruhigte seine Untertanen, indem er versicherte, dass es in Bonn (abgesehen von der nicht funktionsfähigen Anlage auf dem Bahnsteig 1) keine zusätzliche Videoüberwachung geben werde. Na dann: Fröhliche Weihnachten!

(Quelle: GA-Spezial zur Bonner Bombe)




Westerwelle warnt und warnt und warnt…

Wer bei Google ”Westerwelle warnt” eingibt, erzielt 634.000 Treffer:

Westerwelle warnt Iran: Zeit der Manöver ist vorbei (ZEIT online, 20.2.2012)
Westerwelle warnt vor weiterer Gewalt in Ägypten (ZEIT online, 7.12..2012)
Westerwelle warnt vor Kollaps in Syrien (Kreiszeitung, 4.9.2012)
Westerwelle warnt vor Bürgerkrieg im Jemen (Hannoversche Allgemeine, 29.5.2011)
Westerwelle warnt vor Kämpfen im Libanon (Hamburger Abendblatt, 7.6.2012)

Westerwelle warnt vor chaotischem Machtvakuum in Afghanistan
(zeitong.de, 5.12.2012)
Westerwelle warnt vor Flugverbotszone über Libyen
(Welt online, 15.3.2011)
Westerwelle warnt vor Bürgerkrieg an der Elfenbeinküste
(Spiegel online, 7.3.2011)

(Fortsetzung bei der Achse! Gut getroffen, diesen lächerlichen Leichtmatrosen, den kein Mensch ernstnimmt!)




EU verteidigt Christen-Beleidigung

Dem polnischen Musiker Adam Darski (Foto) droht in seinem Land eine Strafe wegen der „Verletzung religiöser Gefühle“. Die EU kritisierte die polnische Justiz: Die Freiheit der Beleidigung von Religionen sei ein europäischer Wert – sofern es sich nicht um den Islam handelt, den man lieber nicht beleidigen sollte.

Die Fortsetzung dieses Artikels lesen Sie in  „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“. Es ist eine eigenwillige Seite, auf die wir schon einmal hingewiesen haben. So kommen oft sehr unkonventionelle und unverblümte Artikel gegen die Euro-Rettung. Und das Interessanteste: dieser Internetauftritt hängt direkt mit den „Deutsch Türkischen Nachrichten“ zusammen, die gerade über Kopftuch und Bundeswehr berichten. Fragezeichen? Wie die zwei Internetauftritte zusammenhängen, wer finanziert? Fragezeichen!




Amokläufe

Nach dem aktuellen Amoklauf an einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut, bei dem 26 Menschen, darunter viele Grundschüler, erschossen wurden, kommt es wieder zu den üblichen Reaktionen: Schock, wie konnte das geschehen, Waffenverbot und so weiter. Natürlich muß ein Amokschütze, der wildfremde Menschen und sogar kleine Kinder erschießt, ganz klar schwer geistesgestört sein. Trotzdem sei einmal die Frage erlaubt, warum es, sagen wir einmal, zwischen 1920 und 1960 in westlichen Ländern sehr wenige Amokläufe gab, danach aber die Zahl anstieg. 

War es nur der Zweite Weltkrieg, der Amokläufe hier einst verhinderte? Was ist seither anders? Was gibt es, was es früher nicht gab? Ein Punkt, der hierbei nie zur Sprache kommt, ist der Einfluß der Medien. Dieses tägliche Bombardement durch kreischende und schreierische Gewaltfilme im Fernsehen, im Kino auf Großleinwand, die Videos, die Computerspiele, das Internet – all das soll keine Wirkung auf solche Gestörten haben? Das kann glauben, wer will, ich nicht. Die Massenmedien und die Politik thematisieren das nie. Die Medien möchten unschuldig sein. Dabei wird vielleicht der eine oder andere schon zum Nachahmer, allein wenn er die riesige Berichterstattung im Fernsehen jetzt verfolgt!

Es sind ja nicht viele Amokläufer. Einer unter zehn Millionen, einer unter 100 Millionen. Und die USA, welche die Waffen, die im Umlauf sind, niemals mehr einsammeln können, weshalb jedes Verbot sinnlos wäre, sind keineswegs führend im Amok. Selbst wenn wir die anders gelagerten, historischen frühen Massen-Amokläufe in Südostasien, wo der Ausdruck herstammt, weglassen, scheint Asien immer noch das Zentrum zu sein. Hier beim amerikanischen Wiki eine schöne Zusammenstellung aller bisher bekannten Amokläufe, die in entsprechenden Untergruppen statistisch aufgeführt werden. Übrigens ist Amok reine Männersache!




Orhan S. – mit Allah Frau geköpft: Psychiatrie

Mit vier Messern hatte Orhan S. am 4. Juni auf seine Ehefrau Semanur eingestochen, ihr dann auf der Dachterrasse der Wohnung in Kreuzberg den Kopf abgesäbelt und ihn mit Allahu-akbar-Geschrei in den Innenhof geworfen. Wir haben mehrmals berichtet.  Jetzt kommt er in die geschlossene Psychiatrie. Er habe schon länger eine Psychose gehabt, weil er sich an seine angeblich zwangsgeheiratete Frau nicht gewöhnen konnte, mit der er aber trotzdem lustig sechs Kinder machte.  Eine wahre Bereicherung, dieser ostanatolische Messerheld!

Wieviele Dönerläden, die 50 Cent Steuern im Jahr zahlen, wenn überhaupt, braucht es, um allein die Psychiatrie für einen einzigen Türken wie Orhan S. zu zahlen? Und das ist ja nicht alles. Erst die Polizei, dann die Gerichtsverhandlung und jetzt sechs Kinder, die das mitansehen mußten und vermutlich erheblich psychisch belastet sind. Auch die dürften der Staatskasse für länger erhalten bleiben.

Soviel zur alltäglichen Bereicherung durch Türken. Der Zigeuner-Musikant, der in der Berliner S-Bahn mit seiner Trompete einem Dachdecker das halbe Gebiß einschlug (wir haben berichtet), bekam neun Monate auf Bewährung. Die Zahnarztkosten belaufen sich auf 9000 Euro. Wer bezahlt, steht nicht fest, außer daß der Zigeuner natürlich nichts zahlt. Er darf weiter in Deutschland Musik machen. Dem Gericht kam nicht mal die Idee, ihn vielleicht auszuweisen.