Liebes PI-Team, Weihnachten ist vielerorts schon lange nicht mehr das Fest der christlichen Nächstenliebe, sondern das Fest der fetten, selbstzufriedenen Gutmenschen und Heuchler. Ich bin Christ, und hatte, weil Weihnachten diese Empfindlichkeiten besonders deutlich aufdeckt, zu dieser Zeit meine Bekehrung, weil ich verzweifelter und hoffnungsloser war als je zuvor. Doch ich möchte Euch eine schöne, wahre Geschichte zu Weihnachten erzählen, denn gerade zu Euch soll Christus kommen. Sie handelt von mir und einem Moslem.

Dank Euch weiß ich alles, oder jedenfalls das meiste über den Islam, ich stellte dem Moslem, den ich auf einem Bundesfreiwilligenseminar traf, ein paar Fragen, schon wusste ich, wessen Geistes Kind er ist, und ob er Taqiyya übte oder nicht. Er übte keine Taqiyya, er war auf die Taqiyya der eigenen Leute hereingefallen, er glaubte tatsächlich, der Islam würde nur falsch verstanden, und würde in Wirklichkeit für Disziplin und Pietät sorgen.

Als überzeugter Monotheist waren er und ich uns wesentlich näher als die anderen gottlosen Hedonisten und Linken, aber wie gesagt nur, weil er noch nichts wirklich vom Islam wusste, er hatte den Koran noch kaum gelesen, ich konnte ihn, dank Euch jedoch genau einordnen.
Wir verstanden uns gut, vermieden jedoch, auch aufgrund der atheistischen Gesellschaft, Diskussionen über unsere Religionen.

Dann jedoch sahen wir den linken, pro palästinensischen Propagandafilm „Das Herz von Jenin„! Dieser Film war derart perfide und wahrheitsverdrehend, dass ich die darauffolgende Diskussion mit folgenden Worten einleitete: „Goebbels hätte dieser Film gefallen.“ Die anderen regten sich natürlich furchtbar auf, blieben aber erstaunlich ruhig, auch der Moslem.
Immerhin waren sie nicht so sauer, als dass ich mich nicht zu ihnen hätte setzen dürfen, wir tranken noch zusammen (der Moslem war nicht besonders religiös, er aß zwar kein Schweinefleisch und behauptete keinen Alkohol zu trinken, über letzteres allerdings erzählten mir seine Kameraden anderes, auch warf er sich nicht fünf Mal am Tag auf den Boden). Ausgerechnet die „absolut tolerante“ Partymuslima, die gerne Alkohol trank und mit dem Islam kaum etwas am Hut hatte und die ach so tolerante Gutmenschen-Katholikin, versuchten Stimmung gegen mich zu machen, und mich bloß zu stellen.

Der Moslem jedoch guckte mich die ganze Zeit missbilligend und unentschlossen an, irgendwann sprach er mich an, und wir setzten uns zusammen und redeten – nun endlich; über unseren Glauben. Ich bot ihm an von meinem zu erzählen, da er noch an die toleranten Suren glaubte, hatte er nichts dagegen. Ich erzählte ihm von Jesus, aber auch vom AT, von der Bergpredigt, verschiedenen anderen Stellen und ich erzählte auch vom Abrogationsprinzip.

Weil Jesus mein Retter ist, realer und stärker als jeder noch so gute starke Mensch, und ich vor allem durch das AT zu Gott gefunden habe, konnte ich íhm vieles erzählen, was ihm sonst kein Christ erzählen konnte. Er sagte: „Du hast mir die Augen für die Christen geöffnet“, auch auf meine überraschte Nachfrage wiederholte er das. Dann wurde er immer schweigsamer, schließlich saß er da, versunken wie in einer Trance. Ich machte eine Pause, und irgendwann sagte er: „Jetzt muss ich erst mal wieder runterkommen“, offenbar erstaunt. Ich stellte ihm einige Fragen, um ihn aus der Trance zu holen und erzählte weiter, auch vom Abrogationsprinzip. Als wir uns dem Ende näherten, sagte er: „Ich bin geflasht!“

Als er sich wieder etwas gefangen hatte, sagte er aber: Du hast Deinen Glauben, ich habe meinen. Wir einigten uns aber schnell darauf, dass ich zusätzlich den Koran lesen würde und er, an die toleranten Verse glaubend, die Bibel.

Die Situation war ungeheuer, überirdisch. Bizarr wurde es, als die Gutmenschkatholikin versuchte, mein Gespräch mit ihm zu stören, da es ihrem Urteil über mich Hohn sprach, und sie ganz offensichtlich der Lüge überführte. Gerade zuvor hatte ich ihm gesagt, dass er mir sehr viel lieber sei als die Katholikin und all die anderen pseudochristlichen Gutmenschen, da er ein aufrichtiger Gottsucher sei.

Kurz darauf störte sie uns, ein stummer Blick und ein kurzes „Siehst Du?“ genügten, der Moslem machte deutlich, dass er diese Störung nicht wünschte, er wimmelte sie ab. Ein Moslem, der einen gegen einen Katholiken in Schutz nimmt, sehr bizzar, beinahe grotesk. Ich wusste, dass das möglich ist, aber es zu erleben, ist etwas anderes. Dass ich dies erleben durfte, verdanke ich zum großen Teil Euch, habt meinen herzlichsten Dank und aufrichtigsten Segenswünsche.

Bitte betet für diesen 18-Jährigen aus Hamburg, seinen Namen sage ich euch besser nicht, wer weiß wo der dann auftaucht. Er möchte sich bald mit dem Islam bzw. Koran befassen und Pierre Vogel dabei zur Hilfe nehmen, betet, dass weder Pierre Vogel, noch sonst irgendwelche Schergen Allahs seine Seele in die Finger kriegen, betet, dass ihm die Augen nicht mehr zugehen.

Seid getrost, wenn Gott noch einmal auf die Erde kommt, dann nicht als kleines wehrloses Kind, nicht als sanfter Helfer und Tröster, sondern als König, auf eine Weise, dass alle Heiden erfahren, dass er der Herr, Sohn des allmächtigen einzig wahren Gottes ist. Der Alle, die ihm treu geblieben sind, zu sich holt!

Gott mit Euch,

Anne

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101 KOMMENTARE

  1. Werte Anne,

    ein sehr schöner Text. Hoffentlich kommen weitere, jetzt vor Weihnachten, allerdings ist Deiner schwer zu übertreffen.

    Gott und Gerechtigkeit mit Dir

    good4you

  2. Vielen Dank für die schöne Geschichte, Anne! Das muss eine tolle Erfahrung gewesen sein und ich bete zwar nicht, aber drücke dem jungen Mann ganz fest die Daumen, dass er sich nicht von irgendwelchen Extremisten einwickeln lässt. Steht ihr noch im Kontakt?

  3. Danke für den Text, liebe Anne. Hoffentlich bist Du da nicht auf eine Show hereingefallen.

    Auf jeden Fall wünsche ich eine frohe Adventszeit. Diese Zeit, wie die Figur des Nikolaus, kann man natürlich wieder allen möglichen Kulturen zurechnen. Bestimmt hat irgendein vorchristlicher Kelte mal einen Kranz aus Tannenzweigen gebunden und irgendein Afrikaner hat verpackte Geschenke verschenkt. Für uns Christen bedeutet das aber einen Teil des Christentums, egal wer es erfunden hat. Und wenn jemand sagt, Nikolaus war ein Türke, fragt ihn, wo in Turkmenistan er denn gewohnt haben soll.

    In diesem Sinne, lasst Euch den Glühwein schmecken.

  4. Der Apostel Paulus hat das so geschrieben (Römerbrief 1,16):

    Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt.

    Eine gesegnete Zeit des Wartens auf den wiederkommenden Jesus Christus wünsche ich Dir und allen PI-Lesern.

  5. Danke für die Erzählung!

    —-

    Bei mir war es ja irgendwie total anders, als ich zum Christentum gefunden habe… aber dank nem Moslem…

    Unabhängig von Sozialisation war ich wohl zuerst ein Agnostiker oder „Ich-bin-dabei-Christ“ aber bitte verschont mich mit unweltlichen… da aber immer schon politischer Opportunist auch immer Fahne schwenkend (damals), also auch für die Kirche, aber ohne Sinn und Verstand und letztlich ohne Glauben…

    „Mein“ Moslem (vor über 25 Jahren) war begeistert mal nen Katholiken in der SPD zu treffen und wir unterhielten uns über Religion. Es schien so, er wusste alles und ich nichts. (heut bin ich schlauer). Er schenkte mir meinen ersten Koran, den ich dann aus Dankbarkeit auch las… und ich war entsetzt, ohne es wie heute formulieren zu können: „das soll unser Gott sein“ war wohl die Frage? So war ich nun gezwungen AT zu lesen und dann NT…

    Und so wurde ich über Umweg bekennender Christ! Und noch schlimmer, überzeugter Katholik! Das ist aber eine eigene Geschichte und geht über viele Jahre….

    —-

    Anne! Genau das bringt mehr als viele evtl. denken mögen!

  6. Seien Sie mal froh, daß Sie nur mit einer Katholikin zu tun hatten. Eine „Evangelin“ – möglicherweise Pfarrerin mit Bindestrich-Namen – hätte Sie durch den Fleischwolf gedreht.

    Nichtsdestotrotz freue ich mich auf eine „fette“ Weihnachtsgans (man muß sie nur richtig braten, damit sie im Endergebnis nicht so fett ist). Und dann wird ordentlich mit Bier nachgespült und daran gedacht, wie wohl die Sieger von Wien 1683 nach dem Sieg über die Osmanen und Moslems gefeiert haben.

  7. Danke, PI, nach (über Monate hin verstreuten) Artikeln von Atheisten zur Unmöglichkeit, ein vernünftiger Mensch zu sein und gleichzeitig zu glauben. Ich hoffe, ich bin/tue beides – nur manchmal zweifle ich. Aber die außergewöhnlichen Begebenheiten in meinem Leben, um nicht zu sagen Wunder, irritieren meine Zweifel. Meinen Moslem habe ich erst spät gefunden, nach PI, und es ist ein Ex-Moslem, der jetzt an Jesus glaubt.

  8. Es ist schön wenn man sich auf zwischenmenschlicher Basis begegnet. Wäre das mit allen Mohammedaner und allen fanatischen Psydochristen so…gäbe es viel weniger Probleme auf dieser Welt.

    Ich kenne ca. 70 buddhistische Nonnen und Mönche. Die stellen sogar einen Weihnachtsbaum auf und feiern Weihnachten.

    Mich beeindruckt die Person Jesus, seine Worte und seine Taten.
    Er heilte Kranke, selbst am Sabbat, was gegen das Gesetz war.
    Er setzte sich gegen die Todesstrafe ein, gegen das Gesetz(Ehebrecherin).
    Aber das größte aller Wunder war die Feindesliebe. Er ging in das Haus des Zöllners und heilte sogar den Diener des römischen Legionärs.
    Er scherte sich nicht um Gesetzbücher, Rituale und einstudierte gebete. Nein…er hatte die Menschen vor Augen…sie ins Herz geschlossen.

    Auch die Bergpredigt ist eine wundervolle und tiefsinnige Predigt, die das Potential hat Menschen vom „Wahn“ und „Blindheit“ zu heilen.

    Gehe ich dann in die Kirche(Aachener Dom), sehe ich nur Fotographen, die ein Erinnerungsfoto machen wollen.
    Wird im Dom wirklich mal gebetet, kommt mir das kalte Kotzen, wie das Vater Unser runtergeleiert wird. Auswendig gelernt, ohne die Worte zu begreifen, ohne Gefühl, wie ein Papagei.

    Ich danke dir vom Herzen liebe Anne für die schöne Geschichte und möge Gott dich stets beschützen und bei dir sein.

  9. Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, obwohl ich nicht die Absicht habe, einem unserer Christen ans Bein zu pieseln…

    Wenn Christus mir willkommen sein will, soll er für alle Fälle sein Schwert mitbringen und die Backensache nochmal genau überdenken.

  10. #14 nicht die mama (04. Dez 2012 23:29)

    Seine Jünger hatten Schwerter, ein großes Rätsel…

    Und er warf auch noch Tische im Tempel um…

    Auch ein großes Rätsel…

    😉

    Und Anne hatte wohl das Schwert auf der Zunge und Tische am Ort (siehe mißbilligende Frau) umgeworfen… 🙂

  11. @nicht die mama:

    Wenn Christus mir willkommen sein will, soll er für alle Fälle sein Schwert mitbringen und die Backensache nochmal genau überdenken.

    Nicht Jesus muss „die Backensache“ überdenken, die Christen müssen „die Backensache“ nur endlich mal so kapieren, wie sie wirklich gemeint war! Lese Dir z.B. mal auf dieser Seite den Kommentar durch: http://www.die-bergpredigt.de/2012/04/21/von-der-vergeltung/

  12. #15 WahrerSozialDemokrat (04. Dez 2012 23:34)

    Tja… 😉

    Zumindest, was die Backensache angeht, habe ich ja meine eigene Theorie…nämlich die, dass die Bibel in Teilen falsch übersetzt wurde. 😉

    „Wenn Dich jemand auf die rechte Backe schlägt, so halte ihm auch die Linke hin…“

    …um dem Angreifer Eine zu zimmern, wenn er zum zweiten Schlag ausholt und dabei seine Deckung vernachlässigt. 😉

    Alles Andere ist nämlich total unlogisch und dumm und das unterstelle ich Jesus, falls er gelebt hat, auf keinen Fall.

    Man verzeihe mir die Blasphemie….es ist nicht böse gemeint. 😉

  13. Eine schöne Geschichte, die das Herz erwärmt.

    Und nun?

    Die meisten Ex-Muslime, die ich kenne, tauschen nicht einen Gott gegen einen anderen (wozu auch?), sondern entsagen gleich vollständig und richten sich nach der Vernunft aus. Das Netz ist voll von ihnen.

  14. klingt schoen,
    jedoch
    eine Schwalbe macht noch keinen Fruehling.

    Solange die Imame in den Moscheen das Volk weiter kontrollieren und verdummen, aendert sich an deren Mentalitaet nichts, O,nichts.
    leider.
    Da hilft auch nicht, dass sie privat die Realitaet in den westlichen Laendern mit ihrer Lehrmeinung vergleichen und stutzen moegen.
    Die Mehrheit unserer Gesellschaft ist leider gottlos geworden und dem Materialismus, Genussucht, Morallosigkeit verfallen.
    Nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen.

  15. #16 meinereiner (04. Dez 2012 23:44)

    Ja, diese Auslegung ist schon sinnvoll und absolut nachvollziehbar, nachdem die Zeiten damals ihre Härten hatten.

  16. #14 nicht die mama (04. Dez 2012 23:29)

    Wenn Christus mir willkommen sein will, soll er für alle Fälle sein Schwert mitbringen und die Backensache nochmal genau überdenken.
    ———————————
    Die Wangen sind es, die Wangen! – Die Backen halten andere hin 😉

  17. #19 nicht die mama (04. Dez 2012 23:56)

    #16 meinereiner (04. Dez 2012 23:44)

    Das war dann das, was man heute als „subversiven Protest“ bezeichnet und was seit jeher das „Kampfmittel“ von Unterdückten war und sich in Zynismus und politischen Witzen geäussert hat und immernoch äussert, man denke nurmal an die Verwendung der Worte „Bereicherung“, „Talent“, „Maximalpigmentiert“ oder „Friedensreligion“ und was es an zynischer Lächerlichmachung mehr gibt.

  18. Ich denke manchmal das die Moslems gar nicht die Schlimmsten sind. Ich kann sie fast verstehen. Es wird ihnen ja so leicht gemacht.Sie werden ja geradezu eingeladen unser Land auszuplündern.
    Die größten Feinde unseres Volkes sind die rotgrünen Gutmenschen, die alles tun um unser Land zu zerstören.

  19. #20 WahrerSozialDemokrat (04. Dez 2012 23:56)

    #21 PSI (04. Dez 2012 23:57)

    Hey, etwas mehr Sensibilität gegenüber kultureller Eigenarten, Ihr Banausen. 😀 😀

    Ich bin Bayer, bei uns sind auch die Backen im Gesicht Backen. 😀

    Bei Euch übrigens auch, oder schieben sich Eure Feldhamster und Eichhörnchen die Körner in den Hintern?
    😀 😀

  20. Schöner Beitrag, Anne – vielen Dank dafür!

    Ich erlaube mir jedoch, Deine Meinung über Pierre Vogel und die sogenannten „Salafisten“ nicht zu teilen. Viel gefährlicher sind Leute wie Mouhanad Korchide und die selbsternannten Vertreter der Islam-Verbände.

    Während Pierre Vogel ohne Wenn und Aber seinen Steinzeit-Islam und die dazugehörige Sharia verteidigt, betreiben Mouhanad Korchide und die Vertreter der Islam-Verbände ohne rot zu werden nichts als Taqiyya.

    Wenn alle Muslime wie Pierre Vogel Klartext sprechen würden, wären sich eventuell viel mehr Deutsche über die Gefahren der drohenden Islamisierung Deutschlands im Klaren. Durch Personen wie Korchide glauben noch zu viele Deutsche an die Existenz eines friedlichen, zu Deutschland passenden Islam.

    Selbst die ausgereisten „Salafisten“, die jetzt in Ägypten hockend, zu Terroranschlägen und zum Dschihad aufrufen, sind eher als nützlich einzustufen, da sie die Augen öffnen – wir dürfen sie natürlich nicht wieder einreisen lassen. 😉

    Momentan sind sowieso nicht die „Salafisten“ in Deutschland das Problem, es sind die „Partymuslime“, die kopftretend und vergewaltigend wie Mini-Dschihadisten durch unsere Städte ziehen.

  21. #26 nicht die mama (05. Dez 2012 00:11)

    In die „Wangen“, was auch nicht ganz richtig ist, aber bestimmt nicht in den „Arsch“! Mag bei den Hamstern in Bayern anders sein???

    Ist wie mit dem „Schraubenzieher“, ich hab auch noch keinen damit Schrauben ziehen sehen??? Alle haben so oder so herum gedreht… 😉

  22. #28 WahrerSozialDemokrat (05. Dez 2012 00:18)

    😀
    Jaja, unsere innerdeutschen Plänkeleien…ich liebe das ja. 😀

    Über die Herkunft von Volker Becks Hamster ist leider nichts bekannt. :mrgreen:

  23. Als Atheist könnte ich nun wieder loslegen, aber das erspare ich euch vor dem christlichen Fest der Nächstenliebe. 😉

    Das wir Kohlenstoffverbindungen sind und das wir irgendwann mal was mit dem Urknall zun tun hatten, habe ich bereits erwähnt oder?

    Egal, man redet bei eingefleischten Gläubigen eh nur vor die Wand.

    Zumindest halte ich das Christentum für das kleinere Übel.

    Ich empfehle mal dieses Buch zu lesen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gotteswahn

    Frohe Weihnacht 😉

  24. #26 nicht die mama (05. Dez 2012 00:11)

    #20 WahrerSozialDemokrat (04. Dez 2012 23:56)

    #21 PSI (04. Dez 2012 23:57)

    Hey, etwas mehr Sensibilität gegenüber kultureller Eigenarten, Ihr Banausen. 😀 😀

    Ich bin Bayer, bei uns sind auch die Backen im Gesicht Backen. 😀

    Bei Euch übrigens auch, oder schieben sich Eure Feldhamster und Eichhörnchen die Körner in den Hintern?
    😀 😀
    —–
    also im zentrum des hochdeutschen (nds) auch. was ist denn sonst ein backenzahn? 🙂 wie/wo kaut ihr denn? 🙂

  25. #13 r2d2 (04. Dez 2012 23:28)

    dein text ist zu lang deswegen kopiere ich ihn nicht.

    Das Problem an der Christenheit ist das sie eigentlich nicht nur aus einer richtung zu sehen ist.
    Als Person selbst ist man eine Art Pazifist. Jedoch wird eines immer wieder vergessen es gibt in der Bibel auch einen Auftrag, der Vater hat seine Familie zu Beschützen usw. Dann wird auch wenn nur Kurz Kriegsführung behandelt.
    Man muss zwischen dem Handeln als Christ und als (Politischer Christ/ Verantwortungsperson usw unterscheiden). Je nach dem kann sich sogar der Auftrag ändern.

  26. #31 RDX (05. Dez 2012 00:25)

    Die CDU scheint bunter zu werden.

    Da antworte ich mal mit den Worten von Aygül Özkan: Fremde Autoritäten und nichts, wovon ich mir Vorschriften lassen will.

  27. #28 WahrerSozialDemokrat
    #26 nicht die mama
    Also wie wäre es hiermit:
    0 unbesiegter Gottesheld, Sankt Michael! Komm‘ uns zur Hilf, zieh‘ mit ins Feld, hilf uns hier kämpfen, die Feinde dämpfen, Sankt Michael!
    Der besiegt das Böse (was könnte es sein?) mit dem Schwert! Mit Heerscharen!:
    Ein Deutsches Gebet:
    „Heiliger Erzengel Michael,
    verteidige uns im Kampfe;
    gegen die Bosheit und die Nachstellungen
    des Teufels, sei unser Schutz.
    ‚Gott gebiete ihm‘, so bitten wir flehentlich;
    du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
    stoße den Satan und die anderen bösen Geister,
    die in der Welt umherschleichen,
    um die Seelen zu verderben,
    durch die Kraft Gottes in die Hölle.

    Er wurde Schutzpatron des Römischen Reiches und später Deutschlands.
    Liebe Anne, wer ist der Namensgeber des Hamburger Michels? Wer ist auf dem Hamburger Rathaus postiert? Wenn die „Staatsvertrags-Partner“ das Rathaus endgültig besetzen, wird dieser Michael bestimmt auf schwarz-rot-grüne fallen…
    Wo überall in Deutschland finden wir St. Michael als Kirche oder Statue?
    Den könnten wir wohl sehr gut als Helfer brauchen!
    Das Singen könnte besser sein – aber …
    http://www.youtube.com/watch?v=dlFnmbgHzzA

  28. #39 Elbstrand (05. Dez 2012 00:50)

    „St. Michael“ und „Deutscher Michel“ bekomm ich erst jetzt einen Bezug…

    muß ich drüber nachdenken und suchen…

    DANKE!

    Das Gebet nimm ich an!

  29. @nicht die mama.
    Hier wird Ihnen geholfen. Offenbarung Joh.: 19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit seinem Heer. 20 Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführte, die das Malzeichen des Tiers nahmen und die das Bild des Tiers anbeteten; lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. 21 Und die andern wurden erwürgt mit dem Schwert des, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde ging; und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.
    Ich weiß jetzt nur nicht genau, wer mit dem Falschen Propheten gemeint ist.

  30. Ich diskutiere, ehrlich gesagt, lieber mit einigermaßen liberalen Moslems über meinen Glauben als mit Atheisten.
    Viele Moslems sind erfreut, dass man als Deutsche(r) gläubig ist, denn es gibt ja nicht mehr so viele davon.
    Neulich sah ich im Sateliten-TV Moslems in Mekka beten.Irgendwie kam bei mir Mitleid auf, denn einige schienen sehr innig zu beten, einige ältere Männer.Mitleid, weil ich dachte: sie denken, sie beten wirklich zu Gott!
    Sie können ja nichts dafür, dass sie nur das kennengelernt haben.

    @ 13, r2d2: es gibt auch andere Katholiken :-))In unserer Gemeinde wird das „Vater Unser“ gesungen, wunderschön mit einer Musikgruppe, ohne Orgel.
    Wir sind sehr bei der Sache, denn wir sind „Charismatische Katholiken“, bibeltreu und gläubig, vom Heiligen Geist inspiriert 🙂

    Guck mal hier: http://www.erneuerung.de/

  31. Der Erzengel Michael wird sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament erwähnt.

    Er kämpft mit dem „Engelfürsten von Persien“ und ermöglicht so die dem Propheten Daniel zuteil werdende Offenbarungsvision. In dieser selbst erscheint er wiederum als „Verteidiger Israels“. Er besiegt den Teufel in Gestalt eines Drachen und stößt ihn hinab auf die Erde.
    Hab ich auf dieser Seite gefunden, dort ist auch dieses Abbild mit St. Michael und der Waage (der Seelenwäger). Übrigens einer seiner weltlichen Ritter war St. Georg, schmückt die Fahne Englands oder besser der EDL.
    http://www.dekanat-voitsberg.at/dekanat/patrone/michael.php

  32. Danke für diesen Text und danke PI für all die Arbeit. Bittet auch für das deutsche Volk und alle Menschen die im Dunkeln leben, gerade für die Gutmenschen und für die im Orient.

    (Ich habe übringens über die Quantenmechanik, den indischen Heiler Guruji Mohan, den Buddhistischen Lama Ole Nydahl, die Predikt zur Vernunft von Benedikt XVI und die Bibel zum Glauben an den wahren und einzigen Gott gefunden. Und ich bin dankbar und weiß jetzt endlich, was mir mein ganzes Leben lang gefehlt hat.)

  33. #31 Makkes (05. Dez 2012 00:24)
    Na endlich mal einer, hab schon gedacht, jetzt wären hier alle fromm.

    Jetzt geb ich dir mal ne Nuß zu knacken.

    Wenn wir alle nur Kohlenstoffverbindungen sind, dann gibt es keinen Unterschied zwischen dir und mir. Naturwissenschaftlich ist eine Kohlenstoffverbindung wie die andere, ein Kuchen ist wie der andere, es gibt keine Wertigkeit, höchstens einen Unterschied in Ort, Temperatur, Geschwindigkeit.
    Dennoch sind die Kohlenstoffverbindungen in deinem Körper, in deinem Gehirn für dich etwas ganz anderes als die in allen anderen Körpern und Gehirnen.
    Du bist eine Singularität. Durch dein Erleben erhält dein Kohlenstoff eine Bedeutung.
    Bedeutung ist kein naturwissenschaftlicher Begriff, naturwissenschaftlich ist nur existent was du messen kannst.
    Du bist nicht nur dein Kohlenstoff, du erlebst „deinen“ Kohlenstoff und die elektrischen und chemischen Vorghänge in deinem Körper. Und du erlebst nur das, was in deinem Körper passiert, nicht das, was in allen anderen Körpern passiert. Du bist beseelt. Wäre dein Körper nur ein Körper im naturwissenschaftlichen Sinne, dann wäre da eben nichts weiter als Kohlenstoff. Du wärst eine biologische Maschine ohne Leben. Leben bedeutet erleben. Bis heute streitet sich die Medizin darum, was Leben eigentlich ist, wann es anfängt und wann es endet. Aber das ist nicht fassbar, weil es nicht dinglich, nicht irdisch ist.
    Naturwissenschaft ist geil um auf den Mond zu fliegen oder Computer zu bauen, aber nicht geil, um Sinn oder Bedeutung zu klären.

    Fröhliche Weihnachten.

  34. #6 felixhenn (04. Dez 2012 22:46)
    Für uns Christen bedeutet das aber einen Teil des Christentums, egal wer es erfunden hat. Und wenn jemand sagt, Nikolaus war ein Türke, fragt ihn, wo in Turkmenistan er denn gewohnt haben soll.

    Damals, als er lebte, eben nicht Turkmenistan!

    Ich bin da wohl gewesen, wo man die Wirkstätte von Bischof Nikolaus verortet, Myra, eine zerstörte kleine Stadt in der Nähe von Pamukkale, den Sinterterassen nördlich von Alanya, Richtung Konya.
    Myra, einige Jahrhunderte nach dem Leben des Nikolaus zerstört, wohl durch die Perser, beim Untergang des Byzantinischen Reiches.
    Die Türken trieben damals noch Trampeltiere durch die mongolischen Steppen um den Altai.

    Wiki:
    Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, damals Teil des Römischen, später des Byzantinischen Reichs. Sein Name bedeutet im Griechischen
    Sieg (reich) er des Volkes“ (aus ???? und ????).

    Und Michael ist mein persönlicher Heiliger und AlaErlaubtSeinenJüngernDieTaqiyya!
    Deshalb lügen auch die Türken in Deutschland so viel.
    Vielen Dank für die schöne Geschichte, Anne, und eine frohe Adventszeit. Amen!

  35. #16 meinereiner (04. Dez 2012 23:44)

    @nicht die mama:

    Wenn Christus mir willkommen sein will, soll er für alle Fälle sein Schwert mitbringen und die Backensache nochmal genau überdenken.

    Nicht Jesus muss “die Backensache” überdenken, die Christen müssen “die Backensache” nur endlich mal so kapieren, wie sie wirklich gemeint war! Lese Dir z.B. mal auf dieser Seite den Kommentar durch: http://www.die-bergpredigt.de/2012/04/21/von-der-vergeltung/

    Vielen herzlichen Dank für diesen Link. Du ahnst ja gar nicht, wie lange ich nach dieser Erklärung gesucht habe. Ich wusste einfach nur, dass das „volkstümliche“ Verständnis dieser „Halte die linke Wange hin“ einfach nur blödsinnig ist. Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
    Nochmals Danke und ein schönes Weihnachtsfest!

  36. Der Jung-Mohammedaner möchte, religiös-intelektuell verbrämt, einen Stich machen. Bezness as usual. Paß gut auf Dich auf, Anne. Möge Dein Gott mit Dir sein.

  37. #14 nicht die mama (04. Dez 2012 23:29)
    Wenn Christus mir willkommen sein will, soll er für alle Fälle sein Schwert mitbringen und die Backensache nochmal genau überdenken.

    Die Sache mit der „Backe“
    Warum spricht Jesus zunächst von der rechten Backe?
    Die römischen Besatzer pflegten Sklaven (und jüdische Bürger) mit dem Handrücken ihrer rechten Hand auf die rechte Backe zu schlagen. Wer als Geschlagener einem Römer daraufhin die linke Backe hinhielt, forderte ihn quasi damit auf, mit der Vorderseite der rechten Hand zuzuschlagen – und ihn somit nicht als Sklaven zu behandeln sondern wie einen römischen Bürger. Eine absolute Provokation! Widerstand gegen einen Römer zu leisten hätte hingegen zum sicheren Tod geführt. Das machte für Jesus keinen Sinn!

    Dank an
    #16 meinereiner (04. Dez 2012 23:44)

    http://www.die-bergpredigt.de/2012/04/21/von-der-vergeltung/

  38. Der Aussage stimme ich prinzipiell zu, die gesamte Formulierung ist mir jedoch zu pathetisch, sorry. In der historisch-kritischen Auslegung habe ich nicts gegen die christliche Relgion und stimme ihr sgoar in weiten Teilen zu, doch dieser Text erscheint so fanatisch, dass er nur wünscht, den moslemischen Totalirismus durch einen christlichen zu ersetzen. Und eins sollten wir gerade durch Links-Grüne gelernt haben: Egal wie harlmlos eine Idelogie daherkommt, wird sie totalitär, wird sie gefährlich!

  39. #27 nicht die mama (05. Dez 2012 00:11)

    #20 WahrerSozialDemokrat (04. Dez 2012 23:56)

    #21 PSI (04. Dez 2012 23:57)

    Hey, etwas mehr Sensibilität gegenüber kultureller Eigenarten, Ihr Banausen. 😀 😀

    Ich bin Bayer, bei uns sind auch die Backen im Gesicht Backen. 😀
    —————————
    I(ch) bin selwa oana (native speaker – host mi!) und bei uns dahoam sagt ma Oaschbackng – „Backpfeifen in das Antlitz“ is allerweil breissisch!

  40. PI ist wie ein Abend am warmen Kamin, während es draußen stürmt und schneit. Dank an Anne und Dank an PI. Uns allen eine friedliche und beschauliche Adventszeit.

  41. #50 0815 (05. Dez 2012 04:11)

    Der Jung-Mohammedaner möchte, religiös-intelektuell verbrämt, einen Stich machen. Bezness as usual. Paß gut auf Dich auf, Anne. Möge Dein Gott mit Dir sein.
    —————————
    „Bezness as usual“ – ein flapsiger Spruch, wenn die Realität nicht so traurig wäre, aber die Frauen fallen immer noch reihenweise um: die schönen rehbraunen Augen, der dunkle Teint und diese Herzlichkeit … Damit wird der ganze Familienclan zuhause finanziert – mehr ist nicht!

  42. Respekt. Trotzdem, ist mir zuviel Erweckung. Fehlen nur noch die Visionen.
    Kommen Sie bitte runter!

  43. #47 kantata

    Naja fast.richtig. Zumindest aus mener Sicht. Jede Kohlenstoffverbindung hat verschiedene Erinnerungen und Erfahrungen. Die Geburt ist der Nullpunkt. ( Die Festplatte ist leer ) Mit den Jahren machen wir gute und schlechte Erfahrungen. Anhand dieser Erfahrungen lernen wir und bereiten unseren biologisch/chemischen PC ( Gehirn) auf unsere nächsten Entscheidungen vor. Der Beweis dafür wäre z.B. ein kurzfristiger medizinischer Tot. Nämlich dann, wenn das Gehirn zulange ohne Sauerstoff auskommen musste und Ärzte den Körper aber trotzdem zurück ins Leben holen.
    Die Neuronen sind beschädigt und abgepapselt. Ein weiteres Leben ist nur schwer möglich.

    Grundsätzlich aber eine interessante Sichtweise. Üblich für jemanden, der an eine Art Seele glaubt, welche nur einen Körper bewohnt.
    Ich glaube nicht alles muss einen Sinn haben. Wir sind einfach nur ein Produkt vielkettiger Umstände.

    Ich gönne jedem seinen Glauben. Manchmal wünsch ich ihn mir auch. Die Antworten vermittelt durch Religion sind mir einfach unzureichend.

  44. # 48 weanabu 1683 : „und Michael ist mein persönlicher Heiliger“ … Michael Stürzenberger, nehme ich an

  45. Liebes PI-NEWS Team,
    letztes jahr las ich hier dei Geschichte:
    „Der halbe Weihnachtbaum“-fand ich sehr schön,
    bitte nochmal dieses Jahr…
    Gruß und frohe, gesegnete Weihnacht.
    -Entdeckt den zauber dieser besonderen Nacht..!

  46. #51 Shirab (05. Dez 2012 04:14)

    Völlig richtig. Wer die politische Situation unter den Römern seinerzeit richtig kennt, der weiß, dass Jesus jede Auseinandersetzung mit den brutalen Besatzern vermeiden wollte, da die Juden immer den Kürzeren zogen. Auflehnung gleich Todesstrafe! Das lehrte er auch seine jüdischen Geschwister. So erklärt sich auch die Aufforderung: „Nötigt dich Jemand eine Meile mit dir zu gehen, so gehe 2 mit ihm“ und Weitere. Jesus war immer und blieb es auch bis in den Tod hinein ein jüdischer Rabbi. Selbst am Kreuz betete er wie alle sterbenden Juden den Todespslam 22. „Mein Gott, mein Gott wozu! und nicht warum, hast du mich verlassen…
    Wer den Juden Jesus und seine Lehren nicht versteht, der versteht auch nicht das Christentum. Schon garnicht, weil Luther leider in vielen Punkten sehr falsch übersetzt hat.
    Fazit, kein Chrsist muss sich abschlachten lassen. Er ist aufgefordert sein Leben zu verteidigen. Erst viel später, nach Jesu Tod hat die Kirche die jüdischen Lehren des Juden Jesus für sich umfrisiert um das „dumme Volk“ alleweil gefügig zu halten. Nur am Rande, die Elberfelder übersetzt genauer…
    Hören wir endlich auf mit der Falschinterpretation und dem Hinhalten der der „linken Backe“. Wenn dir jemand gegenübersteht und du Rechtshänder bist, dann kannst du dein Gegenüber nur mit dem Handrücken der rechten Hand auf die rechte Backe schlagen und das war ein Zeichen der Demütigung.

    Toda raba

  47. #58 Makkes (05. Dez 2012 08:06)

    Lieber Makkes, etwas Wesentliches übersiehst Du bei Deiner Kohlenstofflehre.
    Noch nie ist beobachtet worden, dass sich tote Materie von allein organisiert und sich selbst belebt. Im Labor mag es wohl gehen, aber da nur durch den Menschen als „Schöpfer“.
    Übrigens, auf diese Frage hat auch Richard Dorkins keine Antwort, der Arme Tropf…

  48. NUR MAL SO:

    Dieses gut erfundene Märchen eines Evangelikalen oder sonstigen Anhängers eines protestantischen Ketzervereines ist von ihm nur geschrieben worden, um den Katholizismus schlecht zu machen.

    Ich, als Katholikin bin empört, pauschal in die Ecke von Gurtmenschen und „Falschgläubigen“ gestellt zu werden.

    UND JETZT BIN ICH GESPANNT, OB ICH GELÖSCHT WERDE.
    Warum schreibt der Autor nicht gleich, Katholiken seien „Ungläubige“?

  49. Zu Weihnachten fängt ein Protestant gewieft an, Katholiken zu bashen. Vielen Dank!

    Warum betont der Bibelkreis-Autor dieses Wintermärchens derart seine Abneigung gegen Katholiken und seine Liebe zum Alten Testament?

    Abrogiert das Neue Testament nicht eigentlich das Alte?

    Das Christentum entstand mit Jesu Geburt, siehe Weihnachten und machte das Alte Testament zur Geschichte. Jesus selbst hinterließ nichts Schriftliches. Die Bibel ist nicht wortwörtlich von Gott herabgeworfen, wie der Koran von Allah.

    Das Wort Gottes hat sich in Jesus-Christus inkarniert! Daher darf die menschengemachte Bibel jederzeit kritisiert werden.

    Das Wort Allahs hat sich im Koran inlibriert, daher darf der Koran nicht kritisiert werden.

  50. #14 nicht die mama (04. Dez 2012 23:29)
    Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, obwohl ich nicht die Absicht habe, einem unserer Christen ans Bein zu pieseln…

    Wenn Christus mir willkommen sein will, soll er für alle Fälle sein Schwert mitbringen und die Backensache nochmal genau überdenken.

    Die wenigsten wissen, was es bedeutet, die „andere Wange hin zu halten“. Das soll doch nicht meinen, dass man jetzt den Prügelknaben spielen soll. Das soll lediglich sagen, dass man dem Anderen eine zweite Chance geben soll und vielleicht mal darüber nachdenken, warum der so handelt.

    Wären die Araber in Nahost dazu in der Lage, es gäbe schon längst keinen Krieg mehr.

    Jesus hat sich ganz klar von weltlichen Dingen distanziert: „Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist“, auch wenn das die Kirchen aus purer Machtgeilheit nicht wahrhaben wollen.

    Daher ist es völlig legitim und mit dem christlichen Glauben vereinbar, dem Marokkaner, der Dir eins auf die Zwölf haut, zwei zurückzugeben.

  51. #14
    Sie machen sich nicht unbeliebt.
    Oriana Fallaci hatte das gleiche Problem mit ‚der Wange hinhalten‘ Sie war eine sehr kämpferische Frau und nannte sich eine christliche Atheistin. In Kapitel 9 in die „Kraft der Vernunft“ schreibt sie, daß das Gebot, die andere Wange hinzuhalten zur Gemeinheit ermutigt und sie es deshalb ablehnt.
    Auch Christen geraten hier an ihre Grenze.
    Um diese Thematik geht es hautnah in dem Buch: „Der letzte Mönch von Tibhirine“ . Ein Trappist hat 1996 das Massaker im algerischen Atlaskloster Tibhirine irrtümlicherweise überlebt, bei dem seine 7 Mitbrüder enthauptet wurden. Kein Wort des Hasses kommt aus seinem Mund.
    Das ist wirklich schwer zu fassen.

  52. Gut gemacht Anne! Bewegend geschrieben und sehr glaubwürgig erzält. Danke!
    Hier zeigt sich wieder einmal, dass Moslems (die in den Islam hineingeboren wurden) eine Befreiung von dieser Ideologie brauchen, um freie und glückliche Menschen zu werden. Ohne Islam=Unterwerfung…

  53. #31 Makkes (05. Dez 2012 00:24)
    #31 Makkes

    „Als Atheist könnte ich nun wieder loslegen, aber das erspare ich euch vor dem christlichen Fest der Nächstenliebe. 😉

    Das wir Kohlenstoffverbindungen sind und das wir irgendwann mal was mit dem Urknall zun tun hatten, habe ich bereits erwähnt oder?“

    Ein christlicher Mystiker sagte einmal: Wir sind aus Sternen gemacht.

  54. #63 Schweinsbraten (05. Dez 2012 08:48)

    „“Dieses gut erfundene Märchen eines Evangelikalen oder sonstigen Anhängers eines protestantischen Ketzervereines ist von ihm nur geschrieben worden, um den Katholizismus schlecht zu machen““.

    Stimmt, Sie sind empört. Aber nicht nur empört sondern sehr emotinonal Beleidigend.

    Der „Ketzerverein“ lässt grüßen…

  55. »Wer dich auf die rechte Backe schlägt« (Mt 5,39)
    Hier ist vorerst zu bemerken, daß das im Normalfall gar nicht geht, Versuchen Sie doch einmal, eine Person, die vor Ihnen steht, auf die rechte Backe zu schlagen! Nur Linkshänder oder Akrobaten bringen das fertig. Da aber Jesus weder das eine noch das andere war, müssen wir tiefer schürfen, um seiner Aussage gerecht zu werden. Auch hier hilft uns der Talmud aus der Patsche.
    Kein Wunder, wurde er doch in Jesu Muttersprache in seiner Heimat um seine Lebzeiten herum anfänglich verfaßt und atmet Geist von seinem Geiste.
    Im Talmudtraktat über Körperverletzungen lesen wir: »Wenn jemand seinem Nachbarn eine Ohrfeige gibt (…) so zahlt er ihm vor dem Richter 200 Sus als Wiedergutmachung (etwa Euro 30,-) (…) geschah es aber mit verkehrter Hand, also mit dem Handrücken, so zahlt er ihm 400 Sus – das Doppelte. Warum? Der Talmud erklärt: Der Schlag mit dem Handrücken schmerzt zwar weniger, gilt aber als Geste der Verachtung, die zwiefach bloßstellt und blamiert (BQ 8,6 und T BQ 9,31). Also nicht von Schmerzensgeld allein ist hier die Rede, sondern von einer gezielten Verunglimpfung, wie sie zu Jesu Zeiten — von Römerhand – nur allzu häufig begangen wurde, auf die Jesus aber den Seinen rät, mit äußerster Zurückhaltung zu reagieren.

  56. „“Abrogiert das Neue Testament nicht eigentlich das Alte?““

    Überhaupt nicht. Jesus hat sich immer auf die Judenbibel/AT bezogen und nie ein „Jota“ (der kleinste Buchstabe im heräischen) davon weggenommen. (Er war es, der Mose bestätigte.)
    Das haben dann die Katholiken getan.
    Sie machten unter Konstantin den Schabbat zum Sonntag. Und wer sich nicht daran hielt wurde ein Fall für die Inquisitionisten. Und zu Luthers Zeiten machten die Protestanten dann weiter. Lest mal „von den Juden und ihren Lügen“
    Wer gibt den Menschen das Recht, ein von Gott gegebenes Gebot, „Du sollst den Schabbat halten“ auszuhebeln und auf den heidnischen Sonntag zu „verlegen?“

    Wer wissen möchte, welche negativen Konsequenzen sich dabei für die ersten Christen ergaben, der sollte ein wenig nachforschen. Literatur über die Schabbathalter und deren Verfolgung unter den Kirchen gibt es wahrlich genug.

    Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa

  57. Liebe Anne, ich kann gerne für deinen Moslem beten, nur wird Wotan vermutlich nicht viel für ihn tun können, da nordeuropäische Götter nicht zuständig sind für Abrahamiten.

    Ganz ehrlich? Wenn ich dieses vor Spiritismus triefende Pamphlet lese, möchte ich meiner Familie glatt sagen: „Meine Lieben, dieses Jahr gibt es kein Weihnachten. Wir feiern ab jetzt das Julfest.“

  58. einen sehr lieben Dank an Anne, für Ihren Text – ein Text der zum Nachdenken anregt, ein Text der auf Hochmut verzichtet.

    Wie wunderbar.

    Der gefährliche Hochmut – Beginn von Verachtung, Erniedrigung und Hass.
    Wird übrigens auch in der Bibel immer wieder als Beginn zum „Bösen“, d.h. zur Sünde bezeichnet, eigentlich entlarvt.

    Vom Hochmut abzulassen, auf Hochmut zu verzichten, das fehlt leider vielen Menschen.

    Dies kann man wohl nur erreichen, wenn man bereit ist immer wieder eigene Fehler einzusehen, einzugestehen, und einen Neuanfang zum Guten sich ABRINGEN.

    Ja, genau deshalb meinen herzlichen Dank an Anne, an PI und die Mitkommentatoren, die für Ironie, Satire und Wissenszuwachs sorgen !

    #16 meinereiner
    und einen lieben Dank auch an Sie, ein wundervoller, Augen-öffnender Kommentar, unter kleinen Kostbarkeiten abgelegt.

    Wie Walid Shoebat immer so schön sagt: Wenn wir eine Bibelstelle nicht richtig verstehen, wer hat dann recht ? Immer Gottes Wort, nur die Menschen habens mal wieder nicht richtig kapiert.

    und für

    Zitat

    „@nicht die mama:

    Wenn Christus mir willkommen sein will, soll er für alle Fälle sein Schwert mitbringen und die Backensache nochmal genau überdenken…“Zitat

    gibt es heute einfach EXTRA-Dank-Punkte (*) für für die wunderschöne und Lächeln-zaubernde Anmerkung.

  59. #5 antonio (04. Dez 2012 22:39)

    Gott segne Dich Anne.
    Das ist ein sehr guter Weg, Muslime zu Jesus zu bringen.

    Na hoffentlich. Ich aber mag nicht so recht daran zu glauben. Der wird schon seinen Pierre Vogel gründlich lesen und auch „richtig“ verstehen…

    Aber es ist schön, daran zu glauben. Und bei einer anderen Gelegenheit wird ein anderer junger Mensch sich dann doch für die richtige Richtung entscheiden. Man sollte deswegen nie aufgeben.

  60. Um einmal der Mär von Weihnachten, einem christlichen Fest, ein Ende zu setzen. Weihnachten ist in seinem Ursprung gar nicht christlich und hat mit der tatsächlichen Geburt Jesus überhaupt nichts zu tun. Am 21. Dezember ist Sonnenwende. Da werden die Tage wieder länger und folgedessen die Nächte kürzer. Dieses freudige Ereignis haben die Germanen/Kelten gefeiert zu Ehren eines Gottes, dessen Name mir entfallen ist. Der Weihnachtsbaum ist noch ein deutliches Relikt aus dieser Zeit. Und weil das Christentum sich hier etablieren wollte, hat es sich vornehmlich heidnische Feiertage ausgesucht, um diese mit christlichen Feiertagen zu occupieren und damit verschwinden zu lassen. Was ihnen ja auch vortrefflich gelungen ist. Aber unter dem Strich ist es egal ob christlich oder heidnisch: es ist unser Fest. Ob Christ oder Atheist, es ist unsere Welt, in der wir leben. Und da hat gefälligst kein Moslem das Recht, uns diese Welt kaputt zu machen.

  61. An alle Katholiken, die sich durch diesen Text angegriffen fühlten:
    Eigentlich hatte ich dazuschreiben wollen, dass ich die Katholiken eigentlich sehr bewundere, keine Ahnung, warum ich es vergessen habe!
    Aber nun sage ich es ausdrücklich: Mir ist absolut bewusst, dass pi von katholischen Christen betrieben wird, ich bewundere Euch ob Eurer Standhaftigkeit im Zweiten Weltkrieg, ich weiß, dass er Papst ca. 800000 Juden gerettet hat, und die Italiener privat ebenfalss!
    Ohne Euch würde Israel nicht existieren!
    Ihr seid ide einzige Institution die es möglich macht, sich der Mainstreamgesellschaft zu verweigern!
    Evangelikal bin ich bestimmt nicht, im Gegenteil, einmal war ich im Haushalt von Evangelikal Linken, die haben mich nach einem Monat aus dem Haus gejagt!
    Ich werde Euch nicht von Christus unendloicher Liebe erzählen, sondern von seienr Stärke, bzw. der seines Vaters, ich bin ein Fan des AT, ich weiß, dass Jesus definitiv nicht gekommen ist, um das Gesetz der Propheten aufzulösen sondern zu erfüllen!

    Ich kenne keinen Evangelikalen, für den das AT, mit all seinen Schlachten und Grausamkeiten eine größere Bedeutung hat als das Neue, bei mir, da ich in einem äußerst atheistischen, gewaltätigen Umfeld aufgewachsen bin, ist es aber so!

    Auch ich war einmal fasziniert vom Islam, und gerade deswegen bin ich pi so dankbar, sonst hat mir niemand diese Infos so klar und logisch gegeben, mit diesem Beitrag wollte ich für die Aufklärung danken!
    Ihr Katholiken!
    Bleibt wie ihr seid, werdet keine Gutmenschen und Linken, macht weiter so, bleubt standhaft wie im Zweiten Weltkrieg!!!!!!!!

  62. @ #78 aber

    Ich kenne keinen Evangelikalen, für den das AT, mit all seinen Schlachten und Grausamkeiten eine größere Bedeutung hat als das Neue, bei mir, da ich in einem äußerst atheistischen, gewaltätigen Umfeld aufgewachsen bin, ist es aber so!

    Du führst also Gewalttätigkeit auf den Atheismus zurück? Dann tust du mir noch mehr leid, als nach dem Lesen deines Pamphlets. Mit der gleichen Logik müsstest du also Prügel und sexuellen Missbrauch an konfessionellen Schulen auch auf den Glauben zurückführen. Tust du das?

    Ich glaube, du bist einfach nur jung und verwirrt. Vermutlich hast du sogar eine Drogengeschichte hinter dir oder? Deine kindliche, und eurphorische Ausdrucksweise deuten auf einen alleingelassenen Teenie hin, der den Glauben als Krücke für die eigene Gehschwäche bzw. als Halt in der Welt braucht – weniger aus fester Überzeugung.

  63. Anne:

    Dann jedoch sahen wir den linken, pro palästinensischen Propagandafilm “Das Herz von Jenin“! Dieser Film war derart perfide und wahrheitsverdrehend, … Goebbels hätte dieser Film gefallen.

    Eine ungeheuerliche Behauptung. Bei dem Film von Lior Geller und Marcus Vetter handelt es sich um eine deutsch-israelische Koproduktion, international erfolgreich, für einen „Emmy“ nominiert, auch in Israel gefeiert. Ismael Khatib, der Vater des getöteten Jungen, ist beim Jerusalemer Filmfestival zehn Minuten lang beklatscht worden, „standing ovation“ für einen tapferen Mann, im Publikum saßen fast nur israelische Juden. „Es geht nicht um Politik, um Juden oder Araber“, sagte Khatib nach der Premiere in Jerusalem, „es geht um Menschen.“ Eine Produktion der Berliner Eikon-Film (mit SWR/ARTE), die Idee zu dem Film stammt von dem Israeli Lior Geller, den Machern Propaganda zu unterstellen, die Goebbels gefallen hätte, ist absurd und beleidigend.

    Wir erfahren zwar nicht, was die „Gutmenschen-Katholikin“ gesagt hat – aber hat sie sich womöglich dazu bekannt, dass sie einen bewegenden Dokumentarfilm gesehen hat? (Vorausgesetzt, dass es diese Katholikin überhaupt gegeben hat.) „Das Herz von Jenin“:

    http://www.eikon-film.de/Synopsis.657.0.html

  64. #76 Jule (05. Dez 2012 12:37)

    Aber unter dem Strich ist es egal ob christlich oder heidnisch: es ist unser Fest. Ob Christ oder Atheist, es ist unsere Welt, in der wir leben. Und da hat gefälligst kein Moslem das Recht, uns diese Welt kaputt zu machen.

    Das mal in Fettschrift, weils letztendlich genau darauf ankommt.

    Und die Reaktionen auf die „Backensache“ zeigen doch, dass der rebellische Widerspruchsgeist eines römerunterdrückten Zimmermannssohnes in den letzten zweitausend Jahren nicht untergegegangen ist, sondern real unter den Christen bewahrt wurde.

    Ob nun Christ, Atheist oder auch Heide, das hier ist unser Land und unsere, im Gegensatz zu dieser ominösen, nur für „bunt“ erklärte, „Multi-Kultur“, real tatsächlich vielfältig geprägte Kultur dafür einzustehen, lohnt sich doch.

  65. …dass alle Heiden erfahren, dass er der Herr, Sohn des allmächtigen einzig wahren Gottes ist.

    Ersetze „Gott“ durch „Allah“ und es ergibt sich dasselbe Denkmuster wie das der Mohammedaner.

    Schade.

  66. Klarstellung zum Hinhalten der Backe

    Nicht nur exegetischen (wiss. Methode der Textauslegung; und es gibt beileibe nicht nur die historisch-kritische Methode!) Kommentaren zufolge ist festzuhalten:

    – Wer mit rechts auf die rechte Backe schlägt, ist kein Akrobat, sondern verwendet den Handrücken (links ausholen nicht vergessen), was oben richtig als grobe Schmähung dargestellt wurde. Im Sinne Jesu ist das zunächst die Aufforderung, nicht blindlings zurückzuschlagen, wenn man ohnehin chancenlos ist.

    – Jesus hebt in der Bergpredigt (Mt 5-7) bzw. Feldrede (Lk 6, hier übrigens ohne „rechts-links“!) auf das rechtzeitige Durchbrechen der Spirale der Gewalt ab und erweitert das alttestamentliche „Aug‘ um Aug‘, Zahn um Zahn“, das sich weniger auf Rache bezieht, sondern vielmehr auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel: Wenn dir jemand einen Zahn ausschlägt, dann hau auch du ihm nur einen Zahn aus und nicht das ganze Gebiss oder mehr.
    Jesus nun sagt: Hau ihm nicht den Zahn aus, sondern verzichte auf das, was dir an gerecht erscheinende Gegenmaße einfällt, denn wo soll das hinführen? Haltet den Ball flach, entschärft Konflikte, bevor sie eskalieren können. Es ist zugleich die Mahnung an den, der zuerst zuschlagen will, sich im Sinne der Feindesliebe gut zu überlegen, ob das „nötig“ ist. Das hat nichts mit Notwehr zu tun, sondern liegt auf einer anderen Ebene, die hier nur schnell mit dem Verweis auf das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe erklärt werden kann (vgl. Mt 22,34-40). Mein „Vortrag“ ist schon lang genug.

    – Das Tragen eines Schwertes durch Petrus (Gefangennahme Jesu nach Joh) steht übrigens in einem völlig anderen Kontext – Joh will darstellen, dass das Kommende (Kreuzestod) zum Heil der Welt geschehen muss. Petrus wird als untersagt, in das göttliche Heilshandeln einzugreifen und damit die die Menschheit rettende Auferstehung durch einen menschlichen Gewaltakt zu unterbinden.

    Gottes Segen Euch allen (auch den „Ungläubigen“) und einen besinnlichen Advent! Und besondere Grüße an die anderen Bayern hier, umso mehr, wenn sie auch katholisch sind ;-))

  67. #58 Makkes (05. Dez 2012 08:06)
    Du machst einen Fehler, den ich auch früher gemacht habe und den alle machen, die versuchen die Welt naturwissenschaftlich zu erklären (was übrigens Naturwissenschaftler meist selber nicht machen).
    Naturwissenschaft beschreibt ausschließlich die Dinge, die in irgendeiner Art und Weise messbar sind. Naturwissenschaftliche Theorieen müssen experimentell überprüfbar sein. Es geht dabei immer nur um Dingliches. Aber Wirklichkeiten wie Geist, Wert, Bewusstsein, Erleben, also das, was unser Leben eigentlich ausmachen, sind keine naturwissenschaftlichen Kategorieen. Es gibt kein Geistteilchen und keine Wertenergie die irgendwie messbar wären.
    Die Naturwissenschaft sagt darüber absolut nichts aus. Kann sie nicht. Sie kann übrigens auch über den Ursprung der Welt, also auch ihren eigenen Ursprung, nichts aussagen, weil die dingliche Welt, also Raum, Zeit, Energie, erst mit dem Urknall entstanden sind. Ohne Raum, Zeit, Energie kein Messgerät, nichts zu messen, nichts zum experimentellen überprüfen.
    Du kannst untersuchen, wie unser Gehirn Signale verarbeitet und irgendetwas chemisch speichert. Aber das ist dann eben nicht mehr als ein elektrisches Signal oder eine chemische Verbindung. Der elektrische impuls im Gehirn ist zunächst ein elektrischer Impuls, mehr nicht. Er wird erst duch dein Erleben dieses Impulses zu deinem Gefühl, der Impuls ist nicht das Gefühl, erst dein Erleben davon macht ihn dazu. Der gleiche Impuls mag in dem Gehirn deines Gegenüber ablaufen, dort ist er für dich nicht mehr als ein Impuls und für die Naturwissenschaft macht es keinen Unterschied, ob der Impuls in deinem Gehirn oder in einem anderen abläuft. Aber für dich ist der Unterschied Gigantisch. Der Erleber in dir ist nicht Teil der naturwissenschaftlichen Welt, aber er ist an deinen Körper gebunden und nur an deinen Körper, nicht an den eines anderen. Für die Naturwissenschaft gibt es keinen Unterschied zwischen deinem Körper und jedem beliebigen anderen. Das was dich ausmacht, was du wahrnimmst, ist nicht messbar.

  68. PS:
    #58 Makkes (05. Dez 2012 08:06)

    Ich gönne jedem seinen Glauben. Manchmal wünsch ich ihn mir auch.

    Das ist ganz einfach. Ein wichtiger Schritt ist innere Demut. Die Erkenntnis (im Sinne, zu verstehen und annehmen), daß du selber nicht Gott bist, sondern nur ein kleiner Mensch, dem alles was er hat, was er ist und was ihn ausmacht, gegeben wurde und der eigentlich machtlos ist und das du im Grunde nichts wirklich wissen kannst. Das ist eigentlich nicht schwer, weil es tatsächlich so ist.
    Und dann brauchst du Gott nur darum zu bitten. Jesus sagte, wer sucht, der wird finden, wer anklopft, dem wird aufgetan und so ist es tatsächlich. Gaube taugt übrigens nicht zur simplifizierten Welterklärung, wie Atheisten immer wieder behaupten. Im Gegenteil.

  69. @ Makkes und Co.

    Demnächst kommt Prof.Dr. Lennox aus Oxford nach München.
    Er hat Dawkins asueinandergonmmen, meinte jedenfalls mein Arbeitskollege.

  70. #85 Miles Christi (05. Dez 2012 15:59)

    Du hast einen schöpnen Artikel formuliert. Aber in Einem muss ich eine Anmerkung machen.
    Auge um Auge, Zahn um Zahn grenzt die übermäßige Vergeltung, in welcher Form auch immer ein. Der Wert eines Auges, oder der Wert eines Zahnes (stellvertretend) steht als Schadensersatzhöhe zur Debatte. Auch das gilt im AT bereits. Der Talmud sagt ausdrücklich, wie hoch in einem „Schadensfall“ der Wiedergutmachungsanspruch ist.
    Vom Ausstechen eines Auges oder vom Ausschlagen eines Zahnes als soll im Gegenzug ist nicht die Rede.

  71. #89 HPB (05. Dez 2012 16:57)

    Klasse Mann der Mr. Lennox.
    In den USA haben die Zwei mal eine große Debatte geführt.
    Dorkins ist ihm immer wieder ausgewichen, hat sich nicht mehr mit ihm duelieren wollen.
    Woran das wohl liegen mag? 😉

  72. #90 antonio

    Danke für die Blumen!
    Ich habe tatsächlich vergessen zu erwähnen, dass die Auge-Zahn-Passage symbolisch gemeint ist … aber wer sich wie ich jeden Tag mit der Materie befasst, wird manchmal betriebsblind. Umso mehr danke für den Hinweis!

  73. #91 antonio (05. Dez 2012 17:10)

    Genau und Lennox kommt auch nach Korntal.
    Ich werde vermutlich, wenn ich Zeit finde, hingehen.

  74. Gerade zuvor hatte ich ihm gesagt, dass er mir sehr viel lieber sei als die Katholikin und all die anderen pseudochristlichen Gutmenschen, da er ein aufrichtiger Gottsucher sei.

    Echt ey, dutzende so’ne Leute kenne ich.

    Seid getrost, wenn Gott noch einmal auf die Erde kommt, dann nicht als kleines wehrloses Kind, nicht als sanfter Helfer und Tröster, sondern als König, auf eine Weise, dass alle Heiden erfahren, dass er der Herr, Sohn des allmächtigen einzig wahren Gottes ist. Der Alle, die ihm treu geblieben sind, zu sich holt!

    Liebe Anne,
    glaubst Du wirklich, dass das am 21.12.12 passieren wird?

    Es steht doch geschrieben, dass die Wiederkunft zu einem Zeitpunkt stattfinden wird, an dem es keiner erwarten wird und dass der Termin nur Gott bekannt ist.
    Viele glauben an den 21.12., v.a. die Zeugen JHVHs, aber das wird wohl viel, viel später passieren.

    Gruß

    Böllerman

  75. #50 0815 (05. Dez 2012 04:11)
    Der Jung-Mohammedaner möchte, religiös-intelektuell verbrämt, einen Stich machen. Bezness as usual. Paß gut auf Dich auf, Anne. Möge Dein Gott mit Dir sein.

    Keine Sorge: „Salafisten“ müssen, bevor sie einen Stich machen können, ein äußerst kompliziertes Ritual absolvieren, um nicht Zina zu begehen. Keine normale Frau (egal ob Katholikin oder nicht) fällt auf so einen Mist herein:
    http://www.youtube.com/watch?v=seTt8gl4SSM&feature=related

  76. Die Zusammenlegung von Weihnachten mit der Wintersonnwende war ein Kompromiss zwischen Kaiser Konstantin und den Arbeitgeber-Verbänden, um Pflingsten und Christi Himmelfahrt durch zu bringen.

  77. Den Schwulenfeinden sei noch der Hinweis gestattet:

    Schwule können keine Heiden sein, denn auch sie halten beide Backen hin.

  78. OT

    Geschenktip:

    Horst Gebhard. Liberté, Egalité, Brutalité: Gewaltgeschichte der Französischen Revolution

    Noch immer wird die Französische Revolution als Siegeszug der Menschenrechte und der Demokratie gefeiert. Dabei fielen dem Terrorregime der Menschheitsbeglücker rund um Robespierre, Saint Just und Danton über 40.000 Menschen zum Opfer: durch Enthauptung, Ertränkung, Erschießung, Folter und Lynchjustiz. Dazu kommen die über 100.000 Toten der katholischen Vendée, ein Rachefeldzug, der von französischen Historikern längst als Völkermord bezeichnet wird. Horst Gebhard hat die neuesten Forschungsergebnisse erstmals für ein breites Publikum zusammengetragen und zeichnet ein ungewohntes Bild der Französischen Revolution die Geschichte einer zehnjährigen Gewaltherrschaft.

    Gebundene Ausg.: 304 S.
    Sankt Ulrich Verlag; Auflage: 1 (8. März 2011)
    Sprache: Deutsch
    22,00EUR

    (Bitte um Entschuldigung, falls ich es schon postete – ich weiß es einfach nicht mehr…)

  79. #63 Schweinsbraten

    Warum soll die Geschichte von Anne ein erfundenes Märchen von Evangelikalen oder protestantischen Ketzervereins sein?

    In Joh. 3, 15 damit alle die an ihn glauben das ewige Leben haben.

    16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Eingeborenen Sohn gab, damit ALLE, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

    Ich verstehe das doch richtig, ALLE die an Jesus glauben haben das ewige Leben, oder?

  80. An alle Atheisten: Wenn ihr nun meint dass man die Sommer Sonnenwende anstatt Weihnachten feiern sollte, oder beides auch nur gleichwertig sei, dann seit ihr sehr mit Hitler auf einer Wellenlänge, der ebenfalls zur Sommer Sonnenwende einen mit Runen und ähnlichem Neuheidenkram geschmückten Weihnachtsbaum aufstellen ließ!

    Aber gut, Heidenspaß, wenn Du nun Dich Esoterikern oder irgendwelchen neuheidnischen Gruppen anschließt, dann bist Du wenigstens ehrlich, alerdings weiß ich nicht, was Du dann an pi findest!
    Vielleicht weißt Du nicht einmal, dass Hitler und Himmler den Islam sehr mochten und gerne an Stelle des Christentums gehabt hätten, Du weißt nicht, wieviel der Koran an heidnischem enthält!

    Nun ja, durch Vernunft oder Sachkenntnis oder wenigstens Sachlichkeit, auf die ihr Euch so viel einbildet, ist bei Euch eh nie etwas zu merken, ich habe etliche ähnlich verlaufende Diskussionen geführt, sie sind alle derart charakteristisch für Euch, unabhängig voneinander seit ihr euch so ähnlich (absolut unsachlich, von keiner Sachkenntnis oder dem ernsthaften versuch zu argumentieren getrübt, unfähig einen Text zu erfassen oder beim Thema zu bleiben, ohne klare Positionierung, außer dass ihr eben dagegen seid, hauptsächlicher Anteil des Textes ist das lächerlich machen oder diffamieren des Diskussionspartners, oder ihr plärrt wie bockige kleine Kinder: Glaube ich nicht, kann nicht sein, alles nonsens, alles Behauptung), dass man schon wieder drüber lachen kann!
    Danke für jede billige Antwort Mekker und Heidenspaß und andere Atheisten!
    Ihr würzt die Wiehnachtszeit noch mit Eurer Dummheit, dank Euch hat man in der Weihnachtszeit noch mehr zu lachen!

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