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Finanzierung der Islamverbände

Posted By PI On 21. Dezember 2012 @ 22:25 In Islamisierung Europas | Comments Disabled

Petrodollars [1]Die Islamverbände finanzieren sich nicht nur über ihre Mitglieder in Europa, sondern erhalten oft auch Zuwendungen aus dem Ausland. Islamwissenschaftler Reinhard Schulze von der Uni Bern meint, dass sie deswegen einen hinreichend orthodoxen Eindruck vermitteln müssen.

Kipa Apic [2]:

Es gebe auf transnationaler Ebene eine Art Wettbewerb unter bestimmten muslimischen Verbänden, die die Protektion der Geldgeber beziehungsweise bestimmter Kreise in Saudi-Arabien und in den Golfstaaten geniessen wollten, sagt Schulze. “Schaut man sich an, nach welchen Verfahrungsweisen die dort entscheiden, ob finanzielle Zuwendungen an bestimmte Gruppen in Europa erfolgen, dann stellt man fest, dass da ein heftiger Verdrängungskampf stattfindet.” Je orthodoxer man nach aussen auftrete, desto grösser seien die Chancen, dass man zu Geld komme: “Lädt man einen bestimmten Prediger für die eigene Zuhörerschaft ein, dann kann das den Geldgebern gegenüber ausgewiesen werden. Damit sollen diese davon überzeugt werden, dass sie einen gestandenen Verband unterstützen, bei dem es sich auch wirklich lohnt, Gelder zu spenden.” (…)

Hieran sieht man, wie müßig es ist, über einen unabhängigen “Euro-Islam” zu fabulieren. Islam in Europa ist nicht eine eigene Sekte, sondern abhängig von den verschiedensten Islamströmungen im Ausland. Und davon gibt es jede Menge, denn jede islamische Rechtsschule hat noch einmal unterschiedliche Ausprägungen und Nationalitäten. Ein türkischer Sunnit geht nicht unbedingt mit einem arabischen Sunniten in die Moschee. Die Moslemgruppen heiraten auch nicht untereinander. Sie bleiben fein säuberlich nach Herkünften sortiert und stehen bei der Kolonialisierung des Westens miteinander in Konkurrenz. Baut die Türkei viele Moscheen im Ausland, so wollen die Araber dem in nichts nachstehen.

Anlass des Interviews war ein Einreiseverbot für einen islamischen TV-Prediger mit Namen Muhammad al-Arifi in die Schweiz, der die üblichen frauenfeindlichen, homofeindlichen und israelfeindlichen Sprüche im Gepäck hat. Der IZRS akzeptierte zwar das Einreiseverbot des Gastredners, wies aber die inhaltlichen Vorwürfe zurück [3]: Al-Arifis Ablehnung der Homosexualität und seine Kritik an Israel entsprächen einer weit verbreiteten Realität in der islamischen Welt.

Fragt sich, wann unsere Politiker diese Realität endlich einmal zur Kenntnis nehmen…


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[2] Kipa Apic: http://kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=238104

[3] wies aber die inhaltlichen Vorwürfe zurück: http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/12/13/Schweiz/Islam-Prediger-darf-nicht-in-die-Schweiz-einreisen