Globalisierung am Beispiel von Bangladesch

Die Journalistin Karin Steinberger (Foto) arbeitet seit über 20 Jahren für die »Süddeutsche« und ab und zu nebenher auch für die ARD. Für die ARD hat sie an dem preisgekrönten Betroffenheits-Film »Hunger« mitgewirkt, in dem sie »Hunger als Symptom einer globalen Krise« darstellt und bekundet: »Für bloße Betroffenheit ist es inzwischen zu spät«. Zahlreiche weitere »journalistische Preise« hat Steinberger mit ihrer Empörungs- und Betroffenheitsmasche schon ergattert. Beispielsweise den Journalistinnen-Preis der feministischen Zeitschrift »Emma«.

(Von good4you)

Ihr Studium der Literaturwissenschaft und Sinologie (Chinakunde), was sie beides unzweifelhaft als »Wirtschaftsexpertin« ausweist, brach sie ab. Als Globalisierungsgegnerin schreibt sie besonders gerne anklagende und reißerische Betroffenheits-Artikel über Entwicklungsthemen und war nun auch wieder an vorderster Front mit dabei, als es um den Brand einer Textilfabrik in Bangladesch ging. Für Steinberger ist sonnenklar:

Die Frauen nähen wie Getriebene, sie werden beleidigt, sexuell belästigt, geschlagen. Die Textilproduktion für westliche Konzerne in Billiglohnländern fußt auf der Ausbeutung von Frauen.

Karin Steinberger weiß das alles schon längst. Sie könnte solche Artikel auch »freihändig« ins Blaue verfassen und alle paar Monate in Wiederholung veröffentlichen, denn sie schreibt große Teile eh immer wieder bei sich selbst ab. Betrachten wir folgende Passagen:

Gisela Burckhardt von der „Kampagne für Saubere Kleidung“ kämpft seit Jahren für bessere Arbeitsbedingungen, für eine bessere Bezahlung und für bessere Sicherheitsmaßnahmen in der Branche. Sie hat Diagramme erstellen lassen, in denen gezeigt wird, wie sich der Preis der Kleider zusammensetzt: 50 Prozent Gewinn und Kosten des Einzelhandels, 25 Prozent Markenwerbung, 13 Prozent Fabrikkosten, 11 Prozent Transport und Steuern. Und nur ein Prozent Lohnkosten.

Vor ein paar Jahren hat sie Arbeiterinnen aus Bangladesch nach Deutschland eingeladen. Sie sollten der Ausbeutung ein Gesicht geben und den deutschen Käufern zeigen, wer den Preis zahlt für Kleidungsstücke, die so billig sind, dass man sich schämen muss.

Suma Sarker stand in ihrem glitzernden Gewand im Neonlicht eines Kik-Discounters in Mannheim und fuhr mit der Hand über die bunten Nähte kleiner Kinderhosen. Winzige Reisverschlüsse, zierliche Hosentaschen. 60 bis 70 dieser Taschen näht sie in der Stunde. Dann sah sie das Preisschild: 4,99 Euro. Und konnte es selbst nicht glauben, wie billig ihre Arbeit ist.

Es ist kaum zu glauben, aber den Unsinn, auf den ich inhaltlich noch eingehen werde, schrieb sie fast wortwörtlich schon im Januar diesen Jahres (Hungerlöhne, sexuelle Belästigung, Drohungen) und ebenso nahezu wortwörtlich im Mai 2010 (Ein Leben zum Schnäppchenpreis).

Immer die gleiche Leier-Journaille, wie bei einem Sprung in der Platte, was sicher auch noch mal preisgekrönt wird. Eine Karin Steinberger braucht keine Ursachenforschung für einen Brand in einer Textilfabrik abzuwarten, denn ihr ist einbetoniert ohnehin schon seit Jahren klar, wieso solche Dinge passieren. Auf der Anklagebank sitzen nicht nur die verhassten Textilfirmen und die Fabrikbesitzer (oft staatliche Unternehmen), sondern auch der Endverbraucher, der unverschämter Weise auch noch billige Kleidung kauft.

Betrachten wir uns nun die Kernaussagen, die Steinberger in fast wortwörtlicher Form seit Jahren von sich gibt. Ausgangspunkt war ein Besuch bangladeschischer Näherinnen in Deutschland. Mit einem Streifzug durch die verhassten Textilläden sollte »den billigen Hosen ein Gesicht« gegeben werden. Beim Anblick des Preises einer in Bangladesch gefertigten Kinderjeans (4,99 Euro) soll eine Näherin ungläubig »very cheap“ gesagt haben. Das sei »wie ein Schlag ins Gesicht«. Jetzt aber der Hit: so richtige Empörung kam auf, als sie in einem teuren Kaufhaus ein T-Shirt aus Bangladesch für 35 Euro sah. Das sei ein »Schock« gewesen, denn so viel würde eine Näherin nicht mal im Monat verdienen. Steinberger führt aus:

„Das ist die Globalisierung“, sagt der Übersetzer, Suma Sarker nickt. Natürlich, was sonst.

Tja, betroffenes Schweigen. Spätestens hier hätte sich der gesunde Menschenverstand einschalten sollen. Es ist nämlich egal, für wie viel Produkte z.B. aus Bangladesch hierzulande verkauft werden. Egal, ob fünf oder 35 Euro. Es ist eine Schande, die Näherinnen auf die teure Anklagereise zu schicken und sie für ideologische Zwecke zu missbrauchen und zu schocken. Steigenberger führt in allen drei verlinkten Artikeln seit Jahren identischer Weise aus:

50 Prozent Gewinn und Kosten des Einzelhandels, 25 Prozent Markenwerbung, 13 Prozent Fabrikkosten, 11 Prozent Transport und Steuern. Und nur ein Prozent Lohnkosten.

Fällt da etwas auf? 11 Prozent Transport und Steuern können schon mal nicht stimmen. Hierzulande gelten 19 Prozent Mehrwertsteuer. Das scheint die mehrfach preisgekrönte Frau Steinberger nicht zu wissen, weshalb sie immer wieder den gleichen Unsinn veröffentlicht. Ferner hätte man erwartet, dass die »Fabrikkosten« natürlich auch die Lohnkosten enthalten. Raffinierte Taktik ist es auch von »50 Prozent Gewinn und Kosten des Einzelhandels« zu reden. Wer das allzu flüchtig liest, bei dem bleiben »50 Prozent Gewinn … des Einzelhandels«, also der verhassten Discounter (Kik, Aldi, Lidl & Co), hängen. Geschickt auch, die Positionen – noch dazu mit unmöglichen Zahlenangaben – »Transport und Steuern« zusammen zu legen.

Aber gut, lassen wir die Zahlen mal, wie sie sind. Wenn die Näherin 4,99 Euro für die Kinderhose als »very cheap« ansieht, dann fragt sich, was diese Hose wohl in Bangladesch kosten würde. Dort entfallen weitgehend die Transportkosten, die Umsatzsteuer ist niedriger und vor allem wird die Gewinnmarge niedriger ausfallen als bei den »Ausbeutern« hierzulande. Grob geschätzt, dürfte eine solche Hose in Bangladesch dann nur noch 2-3 Euro kosten, wenn überhaupt. Was veranlasste also die Näherin, »very cheap« bei einem Preis zu sagen, der in etwa doppelt so hoch ausfallen dürfte wie in ihrem Land? Außerdem: 4,99 Euro als »very cheap« anzusehen, obwohl die Näherin für fünf Euro fast eine Woche arbeiten muss, ist schon »very strange«. In Kaufkraft umgerechnet, müsste eine Jeans hierzulande rund 400-500 Euro kosten, um äquivalent teuer zu sein. Würde jemand eine 500 Euro teure Jeans als »very cheap« bezeichnen? Wie kommt also so ein Unsinn zustande? Doch nicht etwa durch die Gehirnwäsche der polit-ideologischen »Betreuer«, die die Näherinnen hierzulande erwarteten?

Neben den verhassten Discountern und den ausbeuterischen Fabrikbesitzern sitzt natürlich auch der Endkunde auf der Anklagebank:

Wer ist schuld? Der Verbraucher, der Geiz-ist-geil-Kult? Fabrikbesitzer, die das eigene Volk aussaugen? Discounter, die immer weniger zahlen? Politiker, die Firmen nicht in die Pflicht nimmt? Burckhardt überlegt. Na ja, der Verbraucher. Woher soll er es wissen, ohne Transparenz. Wenn auf den Labels stehen würde: Diese Ware wurde unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Vielleicht würde das etwas verändern.

Und jetzt bitte mal überlegen: was wäre, wenn auf allen Textilien aus Bangladesch folgender Warnhinweis angebracht wäre: Diese Ware wurde unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt? Ja, wir können gemeinsam mit Karin Steinberger und der schwindeligen Aktions-Tante Burckhardt sicher sein, dass das etwas verändern würde. Und zwar Veränderungen, die von unseren chronisch betroffenen und anklagenden Gutmenschen sicher nicht bedacht werden, wo sie doch am liebsten nicht nur den Boykott, sondern gleich ein Vermarktungsverbot dieser Billig-Produkte wünschen:

Der Umsatz von solcherart gekennzeichneter Ware würde dramatisch einbrechen. Textilfabriken in Bangladesch würden in Serie pleitegehen, da ihre Ware nicht mehr ausreichend nachgefragt würde. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: die Näherinnen würden aus ihrem »ausbeuterischen Joch« befreit, da sie aufgrund der Fabrikschließungen hunderttausendfach auf die Straße gesetzt würden. Hm? Gute Nachricht? Wohl eher doch nicht, denn welche Alternative haben die denn? Richtig: die Alternativen zur Fabrikarbeit in Bangladesch, z.B. eine Tätigkeit in der Landwirtschaft, sind bedeutend schlechter!! Und zwar ganz ohne Dazutun »ausbeuterischer« Textilfirmen des Westens!

Schnitt.

Was Steinberger betreibt, ist ebenso unsinnige, wie sogar gefährliche Globalisierungs- und Kapitalismus-Kritik. Gerade das Beispiel Bangladesch zeigt, wie sich Entwicklungschancen für ein unterentwickeltes Land durch die Globalisierung und den Kapitalismus ergeben.

Bangladesch wurde erst 1971 unabhängig. Der erste mehr oder weniger durch Putsch an die Macht geratene Ministerpräsident strebte eine sozialistische Marktordnung an und gab dem Land den Namen »Volksrepublik Bangladesch«. Daher wurden Fabriken und Banken enteignet und zu Staatsbetrieben umfunktioniert. Was folgte, kann man sich denken: bestialische Not, Elend, Armut, inkl. fast jährlicher Hungerkatastrophen mit Millionen an Toten über die Jahre. 20 Jahre wurde an dieser brachialen Misswirtschaft, die an solche menschenverachtenden Unternehmungen wie »Kulturrevolution« und »Großer Sprung nach vorne« im kommunistisch-sozialistischen Rot-China (mit mehr Toten als im 2. Weltkrieg insgesamt starben) erinnert, festgehalten.

Selbstverständlich erwähnt unsere rot-grüne »Entwicklungshelferin« Karin Steinberger diese sozialistische Alptraum-Vorgeschichte nie! Die Millionen verreckter und verhungerter Bangladescher zu Zeiten von sozialistischer Staats- und Planwirtschaft sind völlig egal, unsere Frau Steinberger interessiert sich nur für die »mehr als 460 Toten« durch Brände innerhalb der letzten sechs Jahre und schiebt die Ursachen auf die verhasste Globalisierung, Ausbeutung, Unterdrückung und den Kapitalismus! Für Steinberger ist offenbar klar, dass ein »Kapitalismus-Toter« mindestens 10.000-fach schwerer wiegt, als ein Sozialismus-Toter. Daher braucht man Sozialismus-Tote auch mit keiner Silbe zu erwähnen!

Vorliegend jedoch war es Brandstiftung. Drei Täter legten für umgerechnet 190 Euro den Brand. Einer soll schon gestanden haben. Und das Sicherheitspersonal soll versehentlich oder aufgrund von Unkenntnis über den Stand der Lage die Tore verschlossen und somit Fluchtwege vereitelt haben. Beides, die Brandstiftung und die unverantwortlichen Handlungen des Sicherheitspersonals, kostete die über 110 Tote beim jüngsten Brand in Dhaka!

1991 gab es in dem durch sozialistische Idiotie bis dahin völlig runter- und abgewirtschafteten Elends-Land die ersten Wahlen, die man als »freie Wahlen« bezeichnen konnte. Und mit diesen Wahlen wurden zumindest zaghaft marktwirtschaftliche Prinzipien eingeführt. Zaghafter als es Rot-China machte, aber immerhin wenigstens ein bisschen. Ergebnisse dieser marktwirtschaftlichen Maßnahmen:

Sofort wurde die bis dahin grassierende Stagnation und Rezession in ein Wirtschaftswachstum überführt. Jahr für Jahr, bis heute, verzeichnet die »Volksrepublik Bangladesch« (diese korrekte Bezeichnung ignoriert Steinberger auch wie der Teufel das Weihwasser!) daher ein Wirtschaftswachstum von rund fünf Prozent. Damit hat sich das BIP des heutigen, zaghaft marktwirtschaftlichen Bangladeschs um immerhin das rund 2,7-fache im Vergleich zum sozialistischen Alptraum vergrößert. Dieses Wachstum ist vor allem Investoren wie den verhassten Textilfirmen des Westens zu verdanken.

Mit dem Wachstum der Wirtschaft konnten auch die Löhne wachsen (jedes Jahr um 2,5-3 Prozent im Schnitt – Jahr für Jahr). Wurde zu Zeiten der sozialistischen Misswirtschaft auf dem Land so gut wie gar nichts gezahlt und in den Staatsfabriken kaum mehr als 10 Euro im Monat, konnten sich die Löhne in der zaghaften Marktwirtschaft mehr als verdoppeln! Und zwar mit der Tendenz hin zu weiteren Steigerungen. Selbstverständlich erwähnt die Journaille Steinberger NIE, wie es um die Löhne vor der zaghaften Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien stand, also zu Zeiten der sozialistischen Hirntod-Wirtschaftsform. Das zu erwähnen, würde wohl auch die Verleihung des nächsten Gammel-Preises rot-grüner Polit-Vereine vereiteln.

Natürlich gehört Bangladesch auch heute noch zu den Armenhäusern dieser Welt. Aber zumindest sind die katastrophalen Hungersnöte zu Zeiten sozialistischer Misswirtschaft mit Millionen von Verhungerten über die Jahre, bis 1991, Geschichte. Insbesondere in den Städten ermöglichte die zaghafte marktwirtschaftliche Öffnung sowie die Globalisierung einen bescheidenen Wohlstand für viele.

Betroffenheits-Ankläger wie Karin Steinberger suggerieren, Firmen wie Kik & Co. würden Elend generieren. Dem ist nicht der Fall. Vielmehr trafen Kik & Co. bitterstes Elend an, als sie anfingen, zu investieren und mit Bangladesch Handel zu treiben. Und seit diesem Engagement von Kik und Co. geht es, natürlich nur in Schrittchen, auch in Bangladesch aufwärts.

Jedes Land, auch die reichsten Länder dieser Welt, war mal ein »Niedriglohnland«. Und davor ein fast ausschließlich auf Landwirtschaft setzende Armen-Hölle. So auch Deutschland. Rot-grüne Betroffenheits-Ankläger suggerieren jedoch, dass der Status »Niedriglohnland« für alle Ewigkeit einbetoniert sei. Dabei reicht ein einziger Blick in ein beliebiges Geschichtsbuch, dass dem nicht der Fall ist. Auch beim permanent verunglimpften »Manchester-Kapitalismus« war es so. Warum verließen die Menschen in Europa vor 150 Jahren in Scharen die Landwirtschaft, um sich dann in den Städten in Fabriken »ausbeuten« zu lassen? Ganz einfach: die Fabrikarbeit war weit lohnenswerter als die Landarbeit, die häufig nur durch gelegentliches karges Essen, »entlohnt« wurde. In den Fabriken wurde gezahlt – zwar sehr wenig, aber deutlich mehr als auf dem Land und das bei keineswegs schlechteren Arbeitsbedingungen als  in der Landwirtschaft. Die rot-grüne Journaille blendet beharrlich die Verhältnisse vor der Industrialisierung aus. Passt dem grün-verkorksten Denken ja auch nicht in den Kram, schließlich gilt als höchste Form grün-roter Glückseligkeit die Selbstversorgung auf einem Bio-Bauernhof. Daran, wer die Selbstversorger versorgt, wenn die es durch Missernten selbst nicht mehr können, hat noch nie ein stracker Grün-Intellektueller einen Gedanken verschwendet.

Ein fachkräfte- und infrastrukturschwaches Land hat nur eine Chance hochzukommen: durch Industrialisierung, beginnend mit dem Status »Niedriglohnland«. Nur dann lohnt es sich für eventuelle Investoren. Und nur dann kommt man ins Geschäft, eben mit Billig-Ramsch-Produkten. Ein völlig unterentwickeltes Land kann nun mal eben nichts Anderes herstellen. Aber das ist nicht für die Ewigkeit in Stein gemeißelt, wie Europa beweist und auch Taiwan, Südkorea und Singapur. Die drei Länder waren vor 40 Jahren auch »Niedriglohnland«, in denen Billig-Ramsch hergestellt wurde. Die drei Länder haben aber in deutlich kürzerer Zeit als Europa, dank kapitalistischer Marktwirtschaft und Globalisierung, den Sprung hin zu wohlhabenden Hochlohn-Ländern geschafft, die jetzt ihrerseits gerne in den heutigen »Billiglohnländern« produzieren lassen. Und ebenso sieht die Entwicklung in Brasilien, China und Indien aus: starkes Wirtschaftswachstum, stark steigende Löhne. Dank kapitalistischer Marktwirtschaft und Globalisierung.

Kik und Co. sind genau jene, die – ohne es absichtlich anzustreben – eine nachhaltige (hier passt der Begriff ausnahmsweise) Entwicklungshilfe betreiben. Ebenso der Endverbraucher, der Produkte von Kik und Co. konsumiert und damit – ohne es zu beabsichtigen – die weitere wirtschaftliche Entwicklung von Bangladesch und sonstigen Billig-Produkt-Ländern unterstützt.

Das ist echte Entwicklungshilfe und nicht so ein kontraproduktiver, die Wirtschaft in den Zielländern zerstörende, lediglich abhängig machende »Entwicklungshilfe«, wie sie das deutsche »Entwicklungsministerium« veranstaltet oder unsere »Entwicklungs«-Journaille Karin Steinberger propagiert.