Linksextreme verjagen Beckstein aus Bremer Uni

Am 5.12.2012 sollte an der Universität Bremen eine Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen bayrischen Innenminister Günther Beckstein anlässlich des 20. Jahrestags zum Asylkompromiss stattfinden. Nachdem die Veranstaltung von autonomen Linksextremen unter ohrenbetäubendem Lärm, den obligatorischen Nazi-Rufen und -Beleidigungen sowie dem Androhen von Gewalt abgebrochen werden musste, wies der Veranstalter des Treffens – der Politologe Stefan Luft („Abschied von Multikulti“) – zurecht darauf hin, dass es sich bei den Störern um „rot lackierte Faschisten“ handelt.

(Von Klabautermann)

Das linksextreme Nachrichtenportal Indymedia schreibt:

Rund 100 Leute folgten dem Aufruf „20 Jahre Abschaffung des Asylrechts: Rassistischer Rechtfertigung kein Forum bieten!“ und verhinderten die Podiumsdiskussion auf dem Campus der Uni Bremen. Diese war kurzfristig bereits in einen anderen Raum (Keksdose) verlegt worden. Dort traf Beckstein dann auf einige große Transpis und lautstarken Protest: Es wurde auf diversen Gegenständen getrommelt, Luftballons plazten und permanent schallten Parolen wie „Nazis morden, der Staat schiebt ab – Das ist dasgleiche Rassistenpack!“ oder „Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!!“ Dazu dröhnte ein schaurigschönes Pfeifkonzert, unterbrochen nur als ein Aktivist übers Mikro kurz erklärte, warum die Veranstaltung verhindert werden sollte. Das Spektakel währte über eine Stunde, denn obwohl der Veranstalter schon nach 10 Minuten die Podiumsdiskussion entnervt für abgebrochen erklärt hatte, weigerte sich vor allem Beckstein zu gehen. Immerwieder flogen Dinge in seine Richtung, ein Ei traf nur fast. Die Politikwissenschaftsdozenten Stefan Luft und Lothar Probst sowie der Historiker Tassilo Schmitt beschimpften die AktivistInnen als undemokratische Störenfriede und wurdenaugenzwinkernd mit einem Zitat des Chefs vom Bremer Verfassungsschutz ausgekontert: „Demokratie heisst nicht, dass man sich jeden Quatsch anhören muss!“ Vereinzelt gab es Rangeleien, die Leute drängten mehr und mehr zum Podium. Außer den Protestierenden gab es kaum mehr Publikum, aber es wäre eh nix zu verstehen gewesen.
Die Veranstalter und Podiumsgäste flohen – eskortiert von Bodyguards und Bullen – schließlich in einen Flur des Nachbargebäudes, wo die Veranstaltung dann unterAusschluss der Öffentlichkeit ihr unrühmliches endgültiges Ende fand.
Die Polizei hatte u.a. drei Wannen mit BFE zum Schutz der Veranstaltung angekarrt, von denen eine am Rande der Veranstaltung noch tiefergelegt werden konnte.

Die deutschen Rechtschreibregeln sollten hier einmal großzügig ausgelegt werden.

Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz (l.) blieb von der roten SA nicht verschont.
Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz (l.) blieb von der roten SA nicht verschont.

Das Ausmaß des Protests kann auf folgendem Video gut erahnt werden:

Verhaltensweisen wie das andauernde Schreien am Rande des Wahnsinns, ähnlich den Symptomen einer unheilbaren Geisteskrankheit, und das aggressive Imitieren von Handgreiflichkeiten sprechen für sich. Jede mittelmäßige deutsche Psychiatrie hätte hier Probanden gefunden, mit denen sie interessante Erkenntnisse über die Psyche von besonders auffälligen, kranken und intellektuell überforderten Menschen gewinnen könnte.

Siehe auch:

» Weser-Kurier: Uni-Bremen kritisiert Störer
» PI v. 12.1.12: Linksextremisten blockieren Innenminster