Prof. Tilman NagelAnlässlich der Bombe vom Hauptbahnhof Bonn hat das Hamburger Abendblatt einen sehr lesenswerten Artikel von Thomas Frankenfeld veröffentlicht. Er erhält vieles von dem, was man in der Mainstream-Presse normalerweise nicht zu lesen bekommt (siehe Hervorhebungen):

Nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums 1991 verkündete der amerikanische Politologe Francis Fukuyama das „Ende der Geschichte“. Da die großen Gegenpole wie Faschismus und Kommunismus nun eliminiert seien, gebe es im Sinne der Dialektik keine machtvolle Antithese mehr zum Liberalismus mit Demokratie und Marktwirtschaft.

Bekanntlich war dies ein vorschnelles Urteil – und mit dem militanten Islamismus trat eine religiös motivierte Gegenthese auf den Plan. Der amerikanische Politologe Samuel Huntington prägte 1996 vor allem mit Blick auf den Islam die These von unausweichlichem „Kampf der Kulturen“. Huntington erntete viel Kritik dafür – auch unter Hinweis auf den moderaten Islam.

Es gibt aber Stimmen wie den deutschen Islamwissenschaftler Tilman Nagel [Foto oben, Anm. v. PI], die eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus für unsinnig halten, solange die beiden Hauptquellen des Islam, der Koran und die Sunna – die wegweisenden Taten des Propheten Mohammed – für absolut und für alle Zeiten wahr ausgegeben werden. Bezeichnenderweise berufen sich auf den Koran, das heilige Buch der Muslime, sowohl jene, die einen toleranten Islam vertreten, als auch jene, die die ganze Welt notfalls mit Feuer und Schwert zu Allah bekehren wollen.

Der Koran liefert beiden Seiten eine schriftliche Grundlage; allein die 9. Sure ist streckenweise eine einzige Aufforderung zum bewaffneten Kampf gegen Ungläubige aller Art. Der Koran wurde der Überlieferung nach im siebten Jahrhundert von Gott mittels des Erzengels Gabriel dem Propheten Mohammed direkt eingegeben. Nach dessen mündlichem Zeugnis – Mohammed war Analphabet – wurde er in den folgenden Jahrzehnten niedergeschrieben. Da er als das unmittelbare Wort Gottes gilt, können auch strittige Passagen nicht verändert werden.

Islamistische Terroristen berufen sich auf den im Koran niedergelegten Auftrag zum Dschihad der Gläubigen. Zu Zeiten Mohammeds war damit tatsächlich ein bewaffneter Kampf gemeint, spätere Auslegungen stellen den Dschihad in erster Linie als innere Anstrengung der Gläubigen dar. Allerdings werten radikale islamische Vordenker wie Sayyid Qutb die Gegenwart als „Dschahiliya“ – „Zeit der Unwissenheit“. Jeder Muslim habe die Pflicht, mittels innerem als auch äußerem Dschihad den Gottesstaat herzustellen.

Der islamische Terrorismus, wie wir ihn heute kennen, entwickelte sich in den Nachwehen der sowjetischen Invasion in Afghanistan zwischen 1979 und 1989. Bis dahin hatten militante Extremisten vor allem versucht, weltlich orientierte Regierungen islamischer Staaten zu stürzen. Aus dem Kampf gegen die „gottlose“ Rote Armee, an dem sich Freiwillige aus zahlreichen islamischen Staaten beteiligt hatten, wurde nach 1989 plötzlich ein umfassender Kampf gegen den als ebenso „gottlos“ empfundenen Westen. Afghanistan wurde zur Grundschulzeit für den islamischen Terrorismus.

Und es war die Geburtsstunde des später global agierenden Terrornetzwerks al-Qaida – „die Basis“. War dies einst ein Computerverzeichnis verbündeter Mudschaheddin bei der CIA gewesen, so schufen der saudische Multimillionär Osama Bin Laden und andere aus diesem personellen Fundus eine lose verbundene Franchise-Organisation, an der sich jede Gruppe beteiligen konnte. Jedenfalls sofern sie dessen militante wahabitische Auslegung des Islam teilte und bereit zum Kampf gegen westlich-plurale Staaten und mit ihnen verbündete islamische Regierungen war. Heutiger Chef von al-Qaida ist der frühere Militärchirurg Ayman al-Sawahiri, der aus einer angesehenen Kairoer Familie stammt und Bin Laden bereits aus Afghanistan kannte.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 mit fast 3000 Toten in den USA, die auf das Konto von al-Qaida gingen, und die nachfolgenden Anschläge in Großbritannien, Spanien, Frankreich, Indonesien und anderen Staaten veränderten die Welt. Die Amerikaner und ihre Verbündeten traten in einen Krieg ein, der bereits ein gutes Jahrzehnt dauert und dessen Ende nicht abzusehen ist. Das Phänomen islamischer Terrorismus führte zu strengen Sicherheitsmaßnahmen, einem latenten Alarmismus und veränderte damit auch unseren Alltag und unser Denken.

Die – im Koran für Selbstmörder gar nicht vorgesehene – Verlockung eines direkten Einzugs ins Paradies als „Schahid“ – Märtyer – war sicher ein wesentliches Motiv für die Attentäter des 11. September wie auch für zahllose andere Terroristen. Wichtig für die Ideologie von islamischen Terroristen ist die kompromisslose Aufteilung der Welt in ein Gebiet des Islam (Dar al-Islam – Haus des Islam oder des Friedens) und den Rest der Welt, dem Dar al-Harb oder Haus des Krieges. Das Wort Islam selber bedeutet ja „Unterwerfung“ unter den Willen Gottes. Der militante Islamismus mit seiner Forderung nach vollständiger Durchdringung aller Lebensbereiche ist mit dem Konzept der pluralistischen Demokratie unvereinbar, sieht keine Trennung zwischen Staat und Religion vor und gilt im Westen als frauenfeindlich.

Während der Gründungsauslöser des modernen islamischen Terrorismus die sowjetische Invasion in das urislamische Land Afghanistan war, kann man die tieferen Ursachen in einer langen Demütigung der islamischen Welt vor allem durch den Westen sehen, die mit kulturellem und politischem Niedergang einherging – einschließlich des Zerfalls des Osmanischen Reichs und der Abschaffung des Kalifats durch Kemal Atatürk in der Türkei. Triebkraft der meisten militanten Bewegungen ist eine Rückbesinnung auf koranische Zeiten. Der militante Islamismus übersieht, dass der Niedergang der einst führenden islamischen Welt vor allem Konsequenz einer Knebelung der Wissenschaften und des freien Geistes war – während der Aufstieg des Westens erst richtig nach der Aufklärung einsetzte, die den Menschen von religiös bedingten Denkverboten befreite.

Islamistischer Terrorismus wird weltweit zwar nur von einer sehr kleinen Minderheit der Muslime verübt, dennoch konnten sich Terrororganisationen in einer weiten Spange von Algerien bis Ägypten, von Mali über den Jemen bis Somalia, von Afghanistan und Pakistan über Tschetschenien bis zu Indonesien und den Philippinen festsetzen. Einen besonderen Brennpunkt stellt das instabile und von militanten Islamisten bedrängte Pakistan dar, das über Atomwaffen verfügt. Selbst der mächtige Geheimdienst ISI, ein Staat im Staate, kooperiert teilweise mit den radikalislamischen Taliban, al-Qaida oder dem ideologisch verwandten und hochkriminellen Haqqani-Netzwerk.

Die sozialpolitischen Ursachen des Phänomens islamischer Terrorismus liegen vor allem im erbärmlichen Versagen vieler Regierungen islamischer Staaten – in Tyrannei, Korruption und der Verarmung und Hoffnungslosigkeit ganzer Bevölkerungsschichten. Rein militärisch ist der „Krieg gegen den Terrorismus“ daher nicht zu gewinnen.

Kritik:

Obwohl Autor Frankenfeld dargelegt hat, warum sich eine Unterscheidung in Islam und Islamismus ausschließt, hält er sich selber leider nicht konsequent daran und spricht immer wieder von Islamismus.

In einem weiteren Punkt muss man dem ansonsten hervorragenden Artikel widersprechen: Frankenfeld schreibt, der Koran würde keinen direkten Einzug für Märytrer ins Paradies versprechen. Das ist verkehrt. Wer im heiligen Krieg gegen die Ungläubigen stirbt, soll sofort in Allahs Paradies gelangen. Koran-Kenner Robert Spencer, der wirklich den Koran bis in Detail untersucht hat, sagt, dies sei sogar die einzige im Koran vorhandene Garantie zur Erlangung des Paradieses. Dies und viel mehr erklärt Spencer im CNN-Film „Was der Westen wissen muss“ zusammen mit Bat Ye’or (jüdische Historikerin aus Ägypten), Walid Shoebat (zum Christentum konvertierter PLO-Terrorist):

» Sammlung von Interviews mit Prof. Tilman Nagel

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53 KOMMENTARE

  1. Der Islam hat nichts mit dem Islam zu zun.
    Der Isamismus hat nichts mit dem Ilam zu tun.
    Der Ilsmaismus hat nichts mit dem Isaimisfmusmus zu tun.
    Alle jetzt: Islam ist Friede, oder Rübe ab, Kehle durch. Halalallal

    Die Schreibtischtäter des menschenfeindlichen Lügenblatts „Welt Online“

    reagieren nach dem ersten Leserbrief:

    „“Man muß sich nur den „Schweden“ auf dem Foto anschauen und weiß sofort, welcher „Hintergrund“ der Auseinandersetzungen hier wieder verschleiert werden soll…““
    damit:
    „“Dieses Thema wurde bereits geschlossen. Kommentare sind nicht mehr möglich.““

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article112128807/Gymnasien-nach-Instagram-Krawallen-geschlossen.html

    „Am Mittwoch wurde der gesamte Unterricht abgesagt, nachdem sich mehrere hundert Jugendliche am Vortag an den gewalttätigen Ausschreitungen vor einer der Schulen in Schwedens zweitgrößter Stadt beteiligt hatten.
    Polizei setzte Hunde und Hubschrauber ein“

    Der Bürgerkrieg kommt
    Was für ein entsetzlicher Medienfaschismus

  2. Die rotgrüne Multi-Kulti-Ideologie und das naive Gutmenschen-Weltbild haben es sich so schön einfach gemacht.

    Alle Menschen sind lieb und sollen sich an den Händen halten und schon ist die Welt liebenswerter und nicht mehr so ungerecht.

    Aus dieser Schiene kommen auch so extrem abgehobenen rotgrüne Glaubensdogmen, wie z.B. „Islam ist Frieden“, oder „Der Islam wird von Radikalen nur missbraucht“, „Schuld an der moslemischen Gewalt ist die fehlende Willkommenskultur der bösen Deutschen“,usw.

    Aber wie man sehen kann arbeitet sich die Wahrheit über den Islam immer mehr an die rotgrüne Oberfläche. Die rotgrünen Träume von einem friedlichen Islam platzen wie Seifenblasen in der bitteren Realität, sobald man sich ernsthaft und ganz sachlich mit dieser (Schein-)Religion beschäftigt.

  3. Der liebevolle IslamIslamismusSalamanerfisten:

    Noch einer, die Frequenz steigt täglich:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hetzvideo-salafisten-drohen-deutschen-mit-geiselnahmen-a-873912.html

    „In einem verstörenden Propagandavideo rufen Gefolgsleute des Bonner Messerstechers Murat K. dazu auf, den Häftling freizupressen. Zu diesem Zweck sollen Deutsche als Geiseln genommen werden. Sicherheitsexperten nehmen den Film ernst – man prüfe dessen Hintergründe.
    Der Film dauert genau drei Minuten und zwölf Sekunden und huldigt einem Mann, den ein Bonner Richter als „Prototyp eines Fanatikers“ und als „brandgefährlich“ beschrieben hat: Murat K. sitzt mittlerweile für sechs Jahre im Gefängnis, weil er im Mai 2012 in Bonn zwei Polizisten mit einem Messer schwer verletzt hatte. Jetzt aber wollen Unterstützer den militanten Salafisten freipressen.“

    Der Gutmensch ist verstört.
    Es geht voran mit der Bereicherung.

  4. Islam hat nichts mit Islamismus zu tun!

    Weil sonst hätte ja auch Alkohol etwas mit Alkoholismus zu tun. Den jedes Gutmenschenkind weiß doch das Alkoholismus etwas mit Fruchtsäfte und Mineralwasser zu tun hat, aber nicht mit Alkohol!

    Und selbst wenn sich ein moslemischer Selbstwortattentäter ausdrücklich auf den Islam beruft und in seinem Bekennervideo stundenlang die Mordbefehle aus dem Koran zitiert hat das selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun.

    Unsere Gutmenschenspinner meinen das hätte etwas mit den Stand des Mondes zu tun, aber doch nicht mit den vielen Hass- und Hetzsuren oder den konkreten Aufforderungen im Koran wie z.B. „Tötet die Ungläubigen wo immer ihr auf sie trefft“. Solche lieblichen Sätze stehen da rein zufällig drin und haben nach Auffassung von rotgrünen Realitätsverweigerer nicht, aber absolut nichts, mit dem Islam zu tun!

  5. Islam, Islamismus, Islämchen, …
    Ich erkenne nirgends den fabulisierten moderaten Islam. Wo ist der?
    Krass konkret sagen/schreiben.
    Bitte.

  6. Nationalsozialismus; Ein Führer, ein Volk, ein Wille. Opposition? Fehlanzeige.
    Wer es trotzdem wagt zu opponieren, ist seines Lebens nicht mehr sicher.

    Islamislamismus; Ein Führer, ein Volk, ein Wille. Opposition? Fehlanzeige.
    Wer es trotzdem wagt zu opponieren, ist seines Lebens nicht mehr sicher.

  7. Hallo Gyaur, hier ist der moderate Islam:

    Aus dem Spon Müllhaufen, für den ProNRW eine „rechtsextreme Splitterpartei“ ist

    „Wir werden niemals ruhen, ehe wir dich nicht aus deiner Gefangenschaft befreit haben“, heißt es in dem Film. „Jeder Beleidiger des Gesandten wird geschlachtet, ob fern oder nah. Und wisse, oh Bruder, die Deutschen sind auch zum Greifen nah. Wir werden sie gefangen nehmen, bis du frei bist für deine edle Tat.
    Trotz, Stolz, Ignoranz – das war die Mischung, mit der K. im Verfahren seinen Angriff auf die Polizisten verteidigte und dabei keinerlei Reue erkennen ließ: „Wer den Propheten beleidigt, verdient die Todesstrafe.
    Für die beiden schwer verletzten Beamten, auf die er während einer Demonstration gegen eine Kundgebung der rechtsextremen Splitterpartei Pro NRW losgegangen war, fand er kein Wort der Entschuldigung, im Gegenteil, der Extremist rechtfertigte seine Angriffe. Der Staat habe es erlaubt, dass die Mohammed-Karikaturen gezeigt würden und deshalb sei es die Pflicht jedes rechtgläubigen Muslims gewesen, dessen Repräsentanten anzugreifen. Die Polizisten hätten ihren Dienst „ja verweigern können“, rechtfertigte K. auf krude Weise seinen Handlungen.

    Selbst seinem Verteidiger, dem erfahrenen Düsseldorfer Rechtsanwalt Johannes Pausch, war es kaum möglich, Murat K.s radikale Weltanschauung zu verstehen. Der Jurist, der bereits unter anderem einen Kofferbomber von Köln, ein Mitglied der Sauerlandgruppe und einen Angeklagten der Düsseldorfer Zelle vertrat, sagte in dem Prozess: „Mir ist es nicht in großem Ausmaß gelungen, in die Gedankenwelt meines Mandanten einzudringen.“

    Dieser „Verteidiger“ muss auch nicht sein!

  8. UND: „Die Polizisten hätten ihren Dienst “ja verweigern können”, rechtfertigte K…..sein Gesteche und Geschlachte….“

    ist es für unsere Politik so wichtig mehr Migranten und damit mehr Islam in den Polizeidienst zu bringen.
    Das wird noch was werden

  9. Das ist ein offensichtliches Manko des Islams: Es gibt keine Heilsgewissheit. Wer als Moslem sich noch so sehr bemüht hat, Allah zu gefallen, weiß trotzdem nicht, ob es reicht, ins Paradies einzugehen oder ob er nicht vielleicht doch in die Hölle muss. Daher ist die Aussicht, durch einen terroristischen Akt gegen die kufr mit einem Schlag alle Zweifel loszuwerden, so verlockend.

    Was einen nüchtern die Dinge betrachtenden Menschen allerdings immer wieder erstaunen sollte: Es sind nicht die Mitglieder der ulema, der islamischen Geistlichkeit, die die Attentate verüben, um ins ersehnte kosmische Bordell zu gelangen, sondern indoktrinierte „Gläubige“. – Was soll man daraus wohl schließen?

  10. Nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums 1991 verkündete der amerikanische Politologe Francis Fukuyama das “Ende der Geschichte”. Da die großen Gegenpole wie Faschismus und Kommunismus nun eliminiert seien, gebe es im Sinne der Dialektik keine machtvolle Antithese mehr zum Liberalismus mit Demokratie und Marktwirtschaft.

    Nicht nur Drogen können einen Backflash verursachen, sondern auch der Name Fukuyama und sein Quark vom „Ende der Geschichte“. Als seine Geschichte angeblich endete, saß ich exakt im Jahr 1991 im Kieler Institut für Weltwirtschaft und schwitze über einem Teil meiner Magisterprüfung. Gerade war mit dem von niemandem der Uni-Schlauköpfe vorhergesehenem Zusammenbruch von Sowjetunion und Warschauer Pakt interessante Teile von acht Semestern Studium flöten gegangen.

    Daher kam man auf die geniale Idee, mir folgende Teilaufgabe zu stellen: „Entwerfen Sie einen Entwurf für eine demokratische Verfassung für Afghanistan“. 😯

    Ich guckte auf die Gorch Fock (lag da gerade im Hafen), ich guckte auf meine Zettel, ich kratzte zusammen, was ich damals über den Islam – der nie Teil der Ausbildung war, aber mich ob seiner ekelhaften totalitären Verfasstheit als persönliches Hobby interessiert hatte – und stellte fest: Ich kann es nicht. Ich kann einen westlichen Entwurf schreiben. Ich kann schreiben, was ich gelernt habe. Ich kann darauf verzichten, aktuelle Ereignisse einzubauen. Ich kann was „Westliches“ schreiben, nun, da der kommunistischen Totalitarismus weg ist.

    Aber kann ich eine Verfassung schreiben, an die sich der Islam hält, ohne daß er islamische Normen verletzt? Oder daß westliche Normen pausenlos durch den Islam verletzt werden? Es ging nicht. Es war unmöglich. Das Fleisch war willig, aber der Geist ganz bockig. Selbst mit „Scharia-Vorbehalt“ – der später in die Afg. und Irak-Verfassung eingebaut wurde – war nix zu wollen außer langfristigen Morden um der totalitären Weltsicht halber.

    Die Stunden rannten davon, meine Willigkeit auch. Es bleiben ein paar dürre Zeilen, warum für mich die Aufgabe unmöglich war (im mündlichen habe ich mich dann in diesem Fach gerettet).

    Damals hatte das Monster Islam zum erstenmal bewußt und handfest mein Allgemeinwissen „Wir haben viele arabische Lehnwörter und der islamische Jihad ist seit Jahrhunderten gezähmt“ erschüttert. Wie ein „erloschener“ Vulkan, der lange faul unter Schnee rumlag, einen auf sich rumklettern ließ und plötzlich ausbrach.

    Ich habe viel später was Interessantes festgestellt: Die sinngemäße Aufgabe, eine „afghanische Verfassung“; was über „islamische-westliche Beziehugen nach dem Ende des Kalten Krieges“, über die „Neuordnung der Welt nach dem Ende der Geschichte“ zu schreiben, war damals ein stillschweigender Standard an Unis, Fachrichtungen xyz.

    Diverse der heutigen „Migrations- und „Islamexperten“ rekrutieren sich aus ihren schriflichen akademischen Feuerwerken der Hoffnung, des Optimismus, des Opportunismus und der andressierten Begeisterung, die sie zwischen 1990 und 1992 für den Islam zündeten.

  11. #9 munumu07 (19. Dez 2012 19:40)

    Keine Angst, Herr K. wird in Kürze wieder frei sein und weitere Straftaten begehen. Dann vielleicht mit fatalem Personenschaden.
    Aber was kümmerst die Richter, Haftempdindlichkeit steht höher im Kurs als das leben eines Beamten.

  12. Salafisten drohen per Videobotschaft mit Geiselnahmen

    Erst im Oktober 2012 wurde der aus dem hessischen Sontra stammende Murat K. wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

    Er hatte im Mai diesen Jahres bei der Kundgebung der Bürgerrechtspartei Pro NRW in Bonn zwei Polizisten mit einem Messer schwer verletzt. Jetzt drohen die Salafisten mit einer Videobotschaft, Deutsche als Geiseln zu nehmen, um ihren Glaubensbruder freizupressen. “Wir werden niemals ruhen, ehe wir dich nicht aus deiner Gefangenschaft befreit haben.”

    Mit dem Islam hat das alles natürlich nicht zu tun™!

    http://www.zukunftskinder.org/?p=35478

  13. Die – im Koran für Selbstmörder gar nicht vorgesehene – Verlockung eines direkten Einzugs ins Paradies als „Schahid“ – Märtyer

    Ein Mohammedaner sieht seinen Opfertod nicht als Selbstmord, sondern als logische Konsequenz an, um möglichst viele „Ungläubige“ zu töten.

    http://www.youtube.com/watch?v=cJGakrf7LRs&feature=player_embedded#t=1755s

    Die sozialpolitischen Ursachen des Phänomens islamischer Terrorismus liegen vor allem im erbärmlichen Versagen vieler Regierungen islamischer Staaten

    Thomas Frankenfeld analysiert die Ursache des islamischen Terrorismuses anhand der Beschreibung „islamischer Terrorismus“ richtig, driftet dann aber leider in alberndes Gutmenschengeschwätz ab.

    „Islam, was der Westen wissen muß“ gehört übrigens zu den besten Filmen über den Islam, die ich bis jetzt gesehen habe.
    Wäre dieser Film nichts für Sender, wie ARD und ZDF, mit Bildungsauftrag? 🙂

  14. Mehr Islam wagen! Türkei in die EU!
    Wenn es uns allen hier in D so richtig schlecht und den Türken in der Türkei so richtig gut wird sich der Zug wieder in Bewegung setzen………………

  15. Der Artikel ist super, aber das hier…

    …während der Aufstieg des Westens erst richtig nach der Aufklärung einsetzte, die den Menschen von religiös bedingten Denkverboten befreite

    …ist Unfug. Was war denn bitte mit der griechisch-römischen Antike? Dem gesamteuropäischen Aufschwung des Mittelalters? Offenbar wirkt die hochmütige Aufklärung mit ihrem blödsinnigen „Vor uns die Steinzeit“-Denken immer noch fort.

  16. Islamismus ist der unsinnigste begriff der erfunden wurde.
    Jetzt gibt es ja schon den radikalen Islamismus, von dem unsere medien sprechen.
    Dummheit macht halt vor keiner Tür halt.

    Einzig was ich akzeptiere ist, wenn von einem radikalen Islam die Rede ist.

    Letztendlich beten alle Moslems aber nebeneinander in den gleichen Moscheen nebeneinander.

    Radikale Gruppen in Deutschland, wie damals die Baader- Meinhof Gruppe die RAF konnten sich kaum öffentlich zeigen.

  17. @#20 Auf ein Wort (19. Dez 2012 20:38):

    Islamismus ist der unsinnigste begriff der erfunden wurde. Jetzt gibt es ja schon den radikalen Islamismus, von dem unsere medien sprechen.

    Da musste ich schmunzeln :-). Man lässt sich halt immer wieder was Neues einfallen.

  18. Der Artikel ist m.E. ein dummes Elaborat des Mainstream-Denkens. Er verschleiert die Geschichte und dient der Mythenbildung. Das einzige positive ist die Aufhebung des Unterschiedes von Islam und Islamismus. Um nur 2 Kritikpunkte zu nennen :
    1. Der islamische Terror hat nicht erst mit den Afganistan-Kriegen begonnen. Er ist dem Islam systemimanent.
    2. Die Aufklärung hat vielleicht der Wissenschaft neue anders gerichtete Impulse gegeben. Der wissenschaftliche Fortschrit und Erfindergeist bestand schon immer und wurde auch nicht im Mittelater gehemmt.

  19. Der Islamismus ist eine Wort, das nach den Terroranschlägen am 11.9.2001 erfunden worden, um die wahre Natur des Islams zu vertuschen.

    Vorher gab es dieses Wort gar nicht.

  20. Weil sonst hätte ja auch Alkohol etwas mit Alkoholismus zu tun.

    Nein, das ist grammatikalisch grottenfalsch!
    Im Deutschen gibt es eine – inzwischen leider selbst von führenden Repräsentanten aus Politik, Kultur und Medien im gesprochenen Wort meist missachtete – Inversionsregel, nach der das Verb im „Weil“-Satz ausnahmslos immer am Satzende zu stehen hat.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich mein tieferes Befremden darüber kundtun, dass auf einer Internetseite, die zum Magnet, man könnte fast sagen: digitalen Asyl, wahrer deutscher Patrioten geworden ist (i.Ggs. zur heutigen pseudopatriotischen CDU, die nun Zeitgeist-konform Muslime in ihren Vorstand berufen hat), man nicht im selben Maß wie der islamischen Überfremdung Deutschlands auch unserer sprachlichen Überfremdung in Form hunderter überflüssiger Anglizismen die Stirn bietet.

    Warum sagen wir nicht, wie bis in die 80er Jahre hinein gang und gäbe, Flugblatt – anstatt Flyer?! Warum nicht Benutzer anstelle von User?! Warum nicht Verknüpfungen statt Links, was in der deutschen Sprache doch bekanntlich als Wort mit gänzlich anderem Sinngehalt existiert – und noch unter Windows 95 in den Handbüchern zu lesen war?! u.s.w. u.s.f.

    Kann mir jemand diesen Widerspruch auflösen?
    Ich bin neugierig.

  21. Korrektur:
    Es muss heißen „Warum nicht Verknüpfungen, das noch unter Windows 95 in den Handbüchern zu lesen war, statt Links, was in der deutschen Sprache doch bekanntlich als Wort mit gänzlich anderem Sinngehalt existiert?!

  22. Und wieder endloses Geschwafel, als ob es darum ginge, ein möglichst hohes Zeilenhonorar einzustreichen.

    Es geht doch viel kürzer:

    Worin liegt der Unterschied zwischen dem Koran der Moslems und dem Koran der „Islamisten“?

  23. „Es gibt aber Stimmen wie den deutschen Islamwissenschaftler Tilman Nagel [Foto oben, Anm. v. PI], die eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus für unsinnig halten, solange die beiden Hauptquellen des Islam, der Koran und die Sunna – die wegweisenden Taten des Propheten Mohammed – für absolut und für alle Zeiten wahr ausgegeben werden. Bezeichnenderweise berufen sich auf den Koran, das heilige Buch der Muslime, sowohl jene, die einen toleranten Islam vertreten, als auch jene, die die ganze Welt notfalls mit Feuer und Schwert zu Allah bekehren wollen.“

    Aber unterscheiden sich tolerante Muslime von den Hardlinern nicht gerade dadurch, daß sie zwar auch sagen, der Koran sei absolut und für alle Zeiten wahr, aber der Mensch wäre nun mal zu schwach, um auch ganz danach zu leben, und Allah ist barmherzig und vergibt? Sowas sagen viele, und eigentlich läuft das auf eine Art islamisches Christentum hinaus.

  24. #2 Powerboy (19. Dez 2012 19:24)

    „Alle Menschen sind lieb und sollen sich an den Händen halten und schon ist die Welt liebenswerter und nicht mehr so ungerecht.“

    Ach, und der Kampf gegen das ZIEM, ist der nicht in Wirklichkeit auch nur so eine Lichterkette? Es wurde doch gesagt, daß damit in erster Linie ein Zeichen gesetzt werden soll, egal wie der Bürgerentscheid schließlich ausgeht.

  25. Interessant ist, daß die Gutmenschenpresse noch eines draufsetzt und im Zusammenhang mit der Bonner Bombe die neuen Begriffe „radikal-islamistisch“ bzw. „extrem-islamistisch“ geschaffen hat. Ein Germanist könnte das als Pleonasmen abtun, da ja „islamistisch“ bereits die radikale/extreme Auslegung des Islams bezeichnet. In der Tat wollen hier die MSM die schrecklichen Seiten des Islam immer weiter weg vom vermeintlich „wahren“ Islam rücken.

  26. #5 Powerboy (19. Dez 2012 19:31)

    „Islam hat nichts mit Islamismus zu tun!

    Weil sonst hätte ja auch Alkohol etwas mit Alkoholismus zu tun. Den jedes Gutmenschenkind weiß doch das Alkoholismus etwas mit Fruchtsäfte und Mineralwasser zu tun hat, aber nicht mit Alkohol!“

    Alkoholismus hat sehr wohl etwas mit Alkohol zu tun. Aber nicht jeder, der Alkohol trinkt, wird auch zum Alkoholiker. Islamismus hat natürlich etwas mit dem Islam zu tun. Aber nicht jeder Moslem wird auch zum Islamisten.

    Dieser Vergleich ist selber besoffen, denn er impliziert, daß es richtig wäre, den Alkohol oder den Islam generell zu verbieten, damit niemand Gefahr läuft, Alkoholiker oder Islamist zu werden.

    Wer so denkt, folgt einer ähnlichen Logik wie Islamisten, die alle Frauen vorbeugend verschleiern wollen, damit kein unbeherrschter Mann sexuell gereizt werden kann. Du bist dabei, dich gründlich zu verzetteln.

  27. #20 Auf ein Wort (19. Dez 2012 20:38)

    „Letztendlich beten alle Moslems aber nebeneinander in den gleichen Moscheen nebeneinander.“

    Da habe ich anderes gehört. Es gibt Moslems, die ausdrücklich die Moscheen der Bärtigen meiden, weil ihnen die Atmosphäre dort viel zu kraß ist. Die beten am Freitag lieber allein, wenn sie es zeitlich zur DITIB-Moschee nicht mehr schaffen.

  28. Wer setzt sich Abends auch hin, und liest sich ein religiöses Buch durch? Angela Merkel hat schon über „Deutschland schafft sich ab“ geurteilt, als das Buch noch garnicht veröffentlicht wurde. Nur ein paar Auszüge in der Bild-Zeitung haben ihr schon gereicht, um ihren Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen. Haben diese „Volksvertreter“ dann den Koran gelesen? – Ich glaube nicht.

    (Außer wahrscheinlich Christian Wulff)

    Vielleicht habe ich aber auch eine falsche Übersetzung des Korans. Von Toleranz gegenüber Andersgläubigen finde ich in diesem Buch jedenfalls nicht sehr viel, – allenfalls eine Existenzerlaubnis, wenn die „Ungläubigen“ eine „Steuer“ entrichten.

  29. #1 munumu07 (19. Dez 2012 19:20)

    Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.

    ________________

    der war gut.

  30. Die geistigen Loopings der Gutmenschen-Propaganda den Islam schön zu reden werden immer tollkühner. So unterscheidet die Gutmenschen-Propaganda jetzt schon zwischen gemäßigten Salafisten und radikalen Salafisten, ungeachtet der Tatsache, dass ja die Salafisten schon die radikalen Moslems sind.

    Diese irre Affen-Logik der rotgrünen Idioten-Ideologie entspricht den Versuch zwischen radikalen und gemäßigten SS-Konzentrationslager-Wächtern zu unterscheiden, obwohl beide ihre Gefangenen in die Gaskammern treiben. So könnte man dann auch zwischen gemäßigten und radikalen Kannibalen unterscheiden. Nach dieser realitätsfernen Gutmenschen-Logik sind dann Kannibalen gemäßigt, wenn die nur die Hälfte ihrer Opfer aufessen.

    Schlimmer als diese abgehobenen Wortspiele der Gutmenschen-Propaganda auf Kindergarten-Niveau ist nur noch, dass rotgrüne Spinner meinen man durchschaue ihre primitive Meinungsmanipulation nicht. Da hatte ja Göbbels mehr drauf als unsere Gutmenschen-Spinner mit ihrer Billig-Propaganda!

  31. #19 Q (19. Dez 2012 20:28)

    Offenbar wirkt die hochmütige Aufklärung mit ihrem blödsinnigen “Vor uns die Steinzeit”-Denken immer noch fort.

    Nun, leider verfährt das hochmütige Christentum genauso mit allem, was vor ihm in Germanien oder sonstwo war.

  32. Die wahren Islamphobiger sind diejenigen die aus Angst vor Gewalt, Anschlägen und Morden vor den Islamisten kuschen und sie gewähren lassen. Die anderen sind die Islamkritiker, denn die haben ja deswegen keine Angst vor dem Islam, weil sie den Islam ja auch kritisieren, ohne Angst vor Anschlägen, Gewalt, Mordandrohungen zu haben. Also ist doch klar wer Islamphobie hat? Phobie bedeutet Angst wie Arachnophobie, Angst vor Spinnen oder Klaustophobie, Angst vor engen Räumen. Allerdings ist eine Phobie eine psychische Krankheit und keine politische Haltung. Also kann man einen Islamkritiker auch nicht einen Islamphobiker nennen, sonst müsste man alle Kirchenkritiker als Kirchenphobiker bezeichnen. Aber so können Begriffe polemisch verdreht werden.
    Und zum gesamten Gebilde vom islam kann nur noch gesagt werden, wenn nämlich der islam mit allen seinen Schriften wissenschaftlich kritisch und analytisch untersucht würde, würde sein gesamter mittelalterlicher Lügenmythos in sich zusammenbrechen. Denn das meiste der Legenden des islams sind nur Lügen, Betrug und erfundene Märchen.
    Und die Behauptung das die westlichen Wissenschaftler das Arabische falsch übersetzt hätten ist auch eine infame Lügenschutzbehauptung, denn nur die westlichen Wissenschaftler waren bisher in der Lage , die ägyptischen Hieroplyphen, die altsumerischen Schriften zu dechriffrieren, zu übersetzen und zu verstehen, die Schriften die diejenigen Einheimischen in diesen Ländern nicht mehr lesen und verstehen konnten, aufgrund der Massenvolksverdummung mit dem Namen islam.

  33. Islamismus entspricht einer Ableitung wie von Kommune zu Kommunismus.
    Genauere Erklärung:

    Das Suffix -ismus (manchmal auch in der Form -smus) ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen.

    Da Ismen (Plural von Ismus) häufig ein Kollektiv von Anhängern einer theoretischen Bewegung bzw. Ideologie bezeichnen (z. B. Sozialisten, Liberalisten, Putschisten), wird diese Form von Adjektiven häufig auch abwertend oder aufwertend als Zeichen der Gruppenzugehörigkeit verwendet, um sich mental von etwas zu distanzieren (wie z. B. imperialistisch statt imperial) oder sich mit etwas zu identifizieren. Außerdem wird das Suffix verwendet, um jemanden zu charakterisieren oder zu klassifizieren (Egoismus, Narzissmus).

    Im Gegensatz zu vielen anderen Suffixen sind die Suffixe „-ismus“ und „-ist“ in der deutschen Sprache der Gegenwart noch produktiv. Neue Wörter entstehen nach Bedarf.
    -ismus und -istik als Suffix

    Die beiden aus dem Griechischen stammenden Endungen -isma (aus der Endung der Verben auf -izein gebildet: „auf eine bestimmte Art handeln, vorgehen“, latinisiert, ursprünglich -?????, ismós, substantivisch) und -istik (-??????, adjektivisch) werden oft gleichwertig gebraucht. Doch weisen die Wörter, die auf „-ismus“ enden, mehr auf eine Tendenz, Richtung oder (oft extreme) Geisteshaltung hin, während sich die Wörter auf „-istik“ mehr auf die Erscheinung, die Äußerungsform oder ein erlernbares Fach beziehen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ismus

    Interessant ist es das aus dem Wort zumindest im Deutschen von Christ, kein Christizismus oder Kirchizismus etc ableiten kann, es würde nur bei Messianistisch gehen, aber Christos ist ja Messias auf altgriechisch, der Gesalbte.

  34. #36 Bereicherungsverweigerer (20. Dez 2012 00:20)

    #1 munumu07 (19. Dez 2012 19:20)

    „Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.

    ________________

    der war gut.“

    Mein lieber Freund und Kupferstecher, wenn man jede genaue Begrifflichkeit vermeidet, kommt natürlich nur Unsinn heraus.

    Zum Beispiel haben Katholiken und Darbysten so gut wie nichts gemeinsam, aber beide nennen sich Christen. Wenn man nun Katholiken vorwerfen würde, den darbystischen Lehren anzuhängen, würden sie sagen, das hat mit dem Christentum (so, wie sie es verstehen) nichts zu tun.

    Würde ein Nichtchrist sich nun weigern, zwischen den verschiedenen christlichen Denominationen zu unterscheiden, käme dabei der ebenso unsinnige Satz „Das Christentum hat mit dem Christentum nichts zu tun“ heraus.

    Ganz und gar falsch wäre es aber, wenn ein solcher Nichtchrist der darbyistischen Behauptung, daß Katholiken sowieso keine richtigen Christen wären, einfach glauben würde und dabei als Kriterium für richtiges Christentum auch noch den darbystischen Maßstab einer möglichst wörtlichen Bibelauslegung akzeptiert, bei der die Katholiken dann natürlich nicht gut wegkommen.

    Analog dazu sollte man als Islamkritiker nicht der Propaganda der Salafisten, die sich als die einzige wahren Muslime präsentieren, auf den Leim gehen, weil man sonst, statt den Islam zu kritisieren, nur deren Geschäft betreiben hilft.

  35. #11 AtticusFinch (19. Dez 2012 19:54)

    „Das ist ein offensichtliches Manko des Islams: Es gibt keine Heilsgewissheit. Wer als Moslem sich noch so sehr bemüht hat, Allah zu gefallen, weiß trotzdem nicht, ob es reicht, ins Paradies einzugehen oder ob er nicht vielleicht doch in die Hölle muss. Daher ist die Aussicht, durch einen terroristischen Akt gegen die kufr mit einem Schlag alle Zweifel loszuwerden, so verlockend.“

    Die Heilsgewißheit ist eine typische Lehre der Darbysten, die es so in anderen christlichen Denominationen nicht gibt. Was ist denn hier los? Sind wir hier in einem poltischen Forum, oder in einem internen Zirkel der Brüdergemeinde?

  36. #27 NY-cola-US (19. Dez 2012 21:56)

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich mein tieferes Befremden darüber kundtun, … daß man nicht … auch unserer sprachlichen Überfremdung in Form hunderter überflüssiger Anglizismen die Stirn bietet.

    Ich gebe Ihnen im Prinzip Recht. Auch ich bemühe mich, möglichst deutsch zu sprechen und zu schreiben. Aber wie soll man z.B. Smartphone oder E-Mail kurz und elegant übersetzen?
    In der deutschen Sprache gibt es hunderte französische Wörter und kein Mensch stört sich daran.

    Die sprachliche Qualität einiger Kommentare irritiert mich manchmal auch, aber das PI-Forum ist ein Meinungsaustausch quer durch alle Schichten und für mich ist entscheidend, ob ich mit dem jeweiligen Beitrag etwas anfangen kann.

    #1 munumu07 (19. Dez 2012 19:20)

    Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Das bringt das Thema auf den Punkt.
    Die islamische Ideologie vergiftet das Denken ihrer Anhänger und führt bei geistig Unterbelichteten und sozial Gestörten letzten Endes zu Aggression und Gewalt.

    Der friedliche oder moderate Islam ist ein Phantasieprodukt von islamischen Demagogen und links-grünen Traumtänzern.

  37. Die Unterscheidung ist der gleiche Blödsinn, wie Nazis und Naziismus. Klingt schon blöd. Einfach die Realität anschauen. Würde reichen. Ist für viele aus unterschiedlichen Gründen scheinbar un-
    möglich.

  38. Die wahren Islamphobiger sind diejenigen die aus Angst vor Gewalt, Anschlägen und Morden vor den Islamisten kuschen und sie gewähren lassen. Die anderen sind die Islamkritiker, denn die haben ja deswegen keine Angst vor dem Islam, weil sie den Islam ja auch kritisieren, ohne Angst vor Anschlägen, Gewalt, Mordandrohungen zu haben. Also ist doch klar wer Islamphobie hat? Phobie bedeutet Angst wie Arachnophobie, Angst vor Spinnen oder Klaustophobie, Angst vor engen Räumen. Allerdings ist eine Phobie eine psychische Krankheit und keine politische Haltung. Also kann man einen Islamkritiker auch nicht einen Islamphobiker nennen, sonst müsste man alle Kirchenkritiker als Kirchenphobiker bezeichnen. Aber so können Begriffe polemisch verdreht werden.
    Und zum gesamten Gebilde vom islam kann nur noch gesagt werden, wenn nämlich der islam mit allen seinen Schriften wissenschaftlich kritisch und analytisch untersucht würde, würde sein gesamter mittelalterlicher Lügenmythos in sich zusammenbrechen. Denn das meiste der Legenden des islams sind nur Lügen, Betrug und erfundene Märchen.
    Und die Behauptung das die westlichen Wissenschaftler das Arabische falsch übersetzt hätten ist auch eine infame Lügenschutzbehauptung, denn nur die westlichen Wissenschaftler waren bisher in der Lage , die ägyptischen Hieroplyphen, die altsumerischen Schriften zu dechriffrieren, zu übersetzen und zu verstehen, die Schriften die diejenigen Einheimischen in diesen Ländern nicht mehr lesen und verstehen konnten, aufgrund der Massenvolksverdummung mit dem Namen islam.
    Islamismus entspricht einer Ableitung wie von Kommune zu Kommunismus.
    Genauere Erklärung:

    Das Suffix -ismus (manchmal auch in der Form -smus) ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen.

    Da Ismen (Plural von Ismus) häufig ein Kollektiv von Anhängern einer theoretischen Bewegung bzw. Ideologie bezeichnen (z. B. Sozialisten, Liberalisten, Putschisten), wird diese Form von Adjektiven häufig auch abwertend oder aufwertend als Zeichen der Gruppenzugehörigkeit verwendet, um sich mental von etwas zu distanzieren (wie z. B. imperialistisch statt imperial) oder sich mit etwas zu identifizieren. Außerdem wird das Suffix verwendet, um jemanden zu charakterisieren oder zu klassifizieren (Egoismus, Narzissmus).

    Im Gegensatz zu vielen anderen Suffixen sind die Suffixe „-ismus“ und „-ist“ in der deutschen Sprache der Gegenwart noch produktiv. Neue Wörter entstehen nach Bedarf.
    -ismus und -istik als Suffix

    Die beiden aus dem Griechischen stammenden Endungen -isma (aus der Endung der Verben auf -izein gebildet: „auf eine bestimmte Art handeln, vorgehen“, latinisiert, ursprünglich -?????, ismós, substantivisch) und -istik (-??????, adjektivisch) werden oft gleichwertig gebraucht. Doch weisen die Wörter, die auf „-ismus“ enden, mehr auf eine Tendenz, Richtung oder (oft extreme) Geisteshaltung hin, während sich die Wörter auf „-istik“ mehr auf die Erscheinung, die Äußerungsform oder ein erlernbares Fach beziehen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ismus

    Interessant ist es das aus dem Wort zumindest im Deutschen von Christ, kein Christizismus oder Kirchizismus etc ableiten kann, es würde nur bei Messianistisch gehen, aber Christos ist ja Messias auf altgriechisch, der Gesalbte.

  39. Die wahren Islamphobiger sind diejenigen die aus Angst vor Gewalt, Anschlägen und Morden vor den Islamisten kuschen und sie gewähren lassen. Die anderen sind die Islamkritiker, denn die haben ja deswegen keine Angst vor dem Islam, weil sie den Islam ja auch kritisieren, ohne Angst vor Anschlägen, Gewalt, Mordandrohungen zu haben. Also ist doch klar wer Islamphobie hat? Phobie bedeutet Angst wie Arachnophobie, Angst vor Spinnen oder Klaustophobie, Angst vor engen Räumen. Allerdings ist eine Phobie eine psychische Krankheit und keine politische Haltung. Also kann man einen Islamkritiker auch nicht einen Islamphobiker nennen, sonst müsste man alle Kirchenkritiker als Kirchenphobiker bezeichnen. Aber so können Begriffe polemisch verdreht werden.
    Und zum gesamten Gebilde vom islam kann nur noch gesagt werden, wenn nämlich der islam mit allen seinen Schriften wissenschaftlich kritisch und analytisch untersucht würde, würde sein gesamter mittelalterlicher Lügenmythos in sich zusammenbrechen. Denn das meiste der Legenden des islams sind nur Lügen, Betrug und erfundene Märchen.
    Und die Behauptung das die westlichen Wissenschaftler das Arabische falsch übersetzt hätten ist auch eine infame Lügenschutzbehauptung, denn nur die westlichen Wissenschaftler waren bisher in der Lage , die ägyptischen Hieroplyphen, die altsumerischen Schriften zu dechriffrieren, zu übersetzen und zu verstehen, die Schriften die diejenigen Einheimischen in diesen Ländern nicht mehr lesen und verstehen konnten, aufgrund der Massenvolksverdummung mit dem Namen islam.
    Islamismus entspricht einer Ableitung wie von Kommune zu Kommunismus.
    Genauere Erklärung:

    Das Suffix -ismus (manchmal auch in der Form -smus) ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen.

    Da Ismen (Plural von Ismus) häufig ein Kollektiv von Anhängern einer theoretischen Bewegung bzw. Ideologie bezeichnen (z. B. Sozialisten, Liberalisten, Putschisten), wird diese Form von Adjektiven häufig auch abwertend oder aufwertend als Zeichen der Gruppenzugehörigkeit verwendet, um sich mental von etwas zu distanzieren (wie z. B. imperialistisch statt imperial) oder sich mit etwas zu identifizieren. Außerdem wird das Suffix verwendet, um jemanden zu charakterisieren oder zu klassifizieren (Egoismus, Narzissmus).

    Im Gegensatz zu vielen anderen Suffixen sind die Suffixe „-ismus“ und „-ist“ in der deutschen Sprache der Gegenwart noch produktiv. Neue Wörter entstehen nach Bedarf.
    -ismus und -istik als Suffix

    Die beiden aus dem Griechischen stammenden Endungen -isma (aus der Endung der Verben auf -izein gebildet: „auf eine bestimmte Art handeln, vorgehen“, latinisiert, ursprünglich -?????, ismós, substantivisch) und -istik (-??????, adjektivisch) werden oft gleichwertig gebraucht. Doch weisen die Wörter, die auf „-ismus“ enden, mehr auf eine Tendenz, Richtung oder (oft extreme) Geisteshaltung hin, während sich die Wörter auf „-istik“ mehr auf die Erscheinung, die Äußerungsform oder ein erlernbares Fach beziehen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ismus

    Interessant ist es das aus dem Wort zumindest im Deutschen von Christ, kein Christizismus oder Kirchizismus etc ableiten kann, es würde nur bei Messianistisch gehen, aber Christos ist ja Messias auf altgriechisch, der Gesalbte.

  40. Afghanistan ist nicht urislamisch, sondern ur-christlich und ur-buddhistisch. Man lese Bat Ye´or, der Niedergang des orientalischen Christentums!
    Auch in Saudi-Arabien und am Persischen Golf gab viele Christen, auch Klöster und Kirchen. Selbstverständlich auch Juden.

  41. #43 Klotho (20. Dez 2012 14:47)

    „Das Suffix -ismus (manchmal auch in der Form -smus) ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen.“

    Richtig, Klotho, Alkoholismus ist ein Abstraktum, das aber keine Ideologie, sondern eine Suchtkrankheit bezeichnet. (Aber eine „Kirche des entschiedenen Alkoholismus“ zu gründen, wäre mal ganz witzig). Islamismus dagegen ist eine Ideologie. Folglich ist der Vergleich zwischen Alkoholismus und Islamismus ein reiner Kalauer. Denn du wirst ja sicher nicht Alkoholismus als extreme Geisteshaltung einstufen wollen.

  42. #43 Klotho (20. Dez 2012 14:47)

    „Das Suffix -ismus (manchmal auch in der Form -smus) ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen.“

    Richtig, Klotho, Alkoholismus ist ein Abstraktum, das aber keine Ideologie, sondern eine Suchtkrankheit bezeichnet. (Aber eine „Kirche des entschiedenen Alkoholismus“ zu gründen, wäre mal ganz witzig). Islamismus dagegen ist eine Ideologie. Folglich ist der Vergleich zwischen Alkoholismus und Islamismus ein reiner Kalauer.

    Denn du wirst ja sicher nicht Alkoholismus als extreme Geisteshaltung einstufen wollen, oder?

  43. Warum mein letzter Beitrag auf Moderation wartet, ist mir unklar, denn ich habe kein unanständiges Wort verwendet. Seltsam.

  44. Das Interessante ist ja, dass der wichtigste Führungskopf des Zentralrats der Muslime, der frühere deutsche Botschafter (1982-1994 in Algerien und Marokko und promovierter Jurist (!), Dr. Wilfried „Murad“ Hofmann, alle diese heimlichen oder unheimlichen Bestrebungen der Moslemorganisationen schwarz auf Weiß in seinen Büchern belegt. Eine wahre Fundgrube für den Verfassungsschutz!

    Für Hofmann kann der seiner Meinung nach „dekadente Westen“ und das „unislamische System“ Demokratie nur durch eine Islamisierung gebessert bzw. ersetzt werden. In seinen Büchern „Islam als Alternative“, „Islam“, „Koran“ etc. (alle bei Diederichs in München erschienen) schreibt Hofmann u.a.: „Die gesamte Rechtsordnung wird am Koran als oberstem Grundgesetz (=Schari´a, d. Verf.) ausgerichtet. Der Muslim hat das Wort Allahs so, wie er es vorfindet, anzunehmen, ohne in philosophischer Hybris nach dem Wie zu fragen. Ich bin Fundamentalist in dem Sinne, dass ich in der Ausübung meines Glaubens auf die Fundamente des Islam zurückgehe, nämlich auf den Text des Koran und auf die Überlieferung des Propheten und seiner unmittelbar ersten Generation an Gefährten“ (=Hadith, d. Verf.). Muhammed sieht Hofmann nicht nur als „Siegel des Propheten“, sondern auch politisch als Vorbild („Islam als Alternative“).

    In „Islam“ ergänzt er: Nach seiner Auffassung ist islamischer Glaube, der nicht den Koran in seiner arabischen Ursprache für die wortwörtlich offenbarte Botschaft Allahs hält, unmöglich: „Satz für Satz, Wort für Wort Sein (Allahs) herabgekommenes Wort, Seine unmittelbare, Sprache gewordene Mitteilung. … Die Anerkennung des Korans als Allahs Wort ist für den Muslim konstitutiv. Wer dies nicht glaubt, ist kein Muslim.“

    Von diesem Verständnis her sind für Hofmann (und alle ernsthaften Muslime) „alle wahren Muslime notwendig Fundamentalisten“.

    Genau das vertreten auch die so genannten „Salafisten“. Das heißt, der ehemalige Vertreter unseres Staates war und ist ein Salafist. Man könnte ihn auch einen Moslembruder nennen wie den ersten Vorsitzenden des ZMD, den Araber Nadeem Elias!

    Auch den Kenner der Materie wird es erstaunen, dass Hofmann schon während seiner Dienstzeit als Vertreter unseres demokratischen Rechtsstaates bekannte, dass für ihn der Koran über dem Grundgesetz stehe. Die SPD forderte seinerzeit die Abberufung des Botschafters, was jedoch Außenminister Genscher (FDP) verhinderte!

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