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Restriktive Einwanderungspolitik statt Multikulti

Posted By PI On 21. Dezember 2012 @ 19:00 In Einwanderung,Multikulti | Comments Disabled

[1]Der Jurist Dr. Rolf Dörig ist ein in der Schweiz hoch angesehener Manager und seit 2009 Verwaltungsratspräsident beim weltgrößten Personaldienstleister Adecco [2]. Er kritisiert “vorbehaltloses Multikulti” und verlangt eine restriktive Zuwanderungspolitik. Ansonsten würde die Schweiz ihren “gesellschaftlichen Zusammenhalt aufs Spiel setzen”. Er ist sich sicher: wird dies nicht durch die Politik geregelt, wird es der Bürger an Urne durchsetzen.

Die schweizer Handelszeitung [3] schreibt:

Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident des Stellenvermittlers Adecco, plädiert in einem Interview für eine Einschränkung der Personenfreizügigkeit. Mit einer «vorbehaltlosen Multikulti-Haltung» setze die Schweiz den gesellschaftlichen Zusammenhalt aufs Spiel, warnt er.

«Die Schweiz braucht eine gelenkte Personenfreizügigkeit mit der ganzen Welt, damit wir diejenigen Arbeitskräfte bekommen, die wir wirklich brauchen», sagt Dörig im Interview, das in der Zeitung «Nordwestschweiz» erschien.

Dörig will die Personenfreizügigkeit mit der EU zwar nicht aufkünden. Diese sollte aber «im Rahmen der bestehenden Verträge so restriktiv wie möglich gehandhabt werden», fordert der Verwaltungsratspräsident von Adecco und von Swiss Life, der auch im Vorstandsausschuss des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse sitzt.

Es gehe wohl nicht ohne Kontingente, sagt Dörig weiter. Keinesfalls dürfe die Personenfreizügigkeit uneingeschränkt auf immer mehr Länder ausgedehnt werden. Mit einer «vorbehaltlosen Multikulti-Haltung» setze die Schweiz den gesellschaftlichen Zusammenhalt aufs Spiel.

«Ich bin überzeugt: Wenn es uns nicht gelingt, die Zuwanderung restriktiver zu halten, dann werden Bürgerinnen und Bürger die Weltoffenheit der Schweiz an der Urne eher früher als später massiv einschränken», sagt er. Zudem führe eine uneingeschränkte Zuwanderung zu zusätzlichen Kosten, beispielsweise bei der Infrastruktur und den Sozialwerken.

Dörig bestreitet nicht, dass die Schweizer Wirtschaft auch dank der Personenfreizügigkeit in den letzten Jahren erfolgreich war. Aber nicht alle hätten davon im gleichen Ausmass profitiert, sagt er. Die Wirtschaft brauche Wettbewerb und möglichst viel Freiraum; die «Zuwanderung hingegen sollte man nicht alleine dem Markt überlassen».

Auch wenn man sich mit englischen Geschäftsleuten unterhält, kommt der Unmut über Multikulti und ungeregelte Einwanderung stark zum Vorschein. Die gesellschaftlichen Leistungsträger sind es satt, diese Nonsens-Politik mitzutragen, die einen breitflächigen ökonomischen und gesellschaftlichen Schaden anrichtet. Die Botschaft muss nur noch beim Wähler ankommen…

» Wikipedia über Rolf Dörig [4]


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[2] Adecco: http://de.wikipedia.org/wiki/Adecco

[3] Handelszeitung: http://www.handelszeitung.ch/management/rolf-doerig-gegen-vorbehaltlose-multi-kulti-haltung

[4] Wikipedia über Rolf Dörig: http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_D%C3%B6rig