Der bekannte Philosoph Peter Sloterdijk aus Karlsruhe schreibt in seinem neuen  Buch Zeilen und Tage. Notizen 2008 bis 2011 auch kurz über den „arabischen Frühling“ und vermutet, daß die Amerikaner diesen vor allem deshalb unterstützen, um Europa zu schwächen. Wir haben hier immer die Obama-Regierung für blöde gehalten, die erst vor wenigen Tagen die verbrecherischen syrischen „Rebellen“ als rechtmäßige Regierung anerkannt hat. Sollte Sloterdijk rechthaben, dann wäre nicht Obama blöde, sondern im logischen Umkehrschluß die EU, Deutschland und vor allem Frankreich. 

Die Flüchtlinge sind ja schon längst im Anmarsch. Der entsprechende Eintrag in Sloterdijks Buch unter dem 30. Januar 2011 lautet:

Ein Wiener Freund, der Nordafrika und den Nahen Orient aus beruflicher Erfahrung kennt, ordnet die Vorgänge in Tunesien in die Szenarien von Washingtons Geopolitik ein, der zufolge für Amerika gut ist, was Europa schwächt. Die Destabilisierung Nordafrikas werde mittelfristig zu einer Schwächung Europas führen, da es in absehbarer Zeit zahlreiche Flüchtlinge aus den agitierten Regionen wird aufnehmen müssen. Das Argument ist leicht zu fassen: Binnen eines Jahres ist die Genugtuung über die Vertreibung des Despoten Ben Ali verraucht, dann setzt die Phase der Enttäuschung ein, weil alles viel langsamer vorangeht als erhofft. An der Enttäuschungsklippe scheiden sich die Ströme — auf der einen Seite wird es zu Radikalisierungen kommen, auf der anderen zu Resignation und Auswanderung, und weder die eine noch die andere Entwicklung kann den Europäern willkommen sein.

Oder muß man die Verschwörung noch eine Stufe weiterdrehen, wie Bat Ye’or das schon vor Jahrzehnten schrieb, daß die EU und Frankreich die Mittelmeerunion unabhängig von den USA geradezu herbeisehnen, wodurch ganz Nordafrika mit Europa zu einer Großmacht verschmolzen werden soll? (Dazu noch ein andermal extra!) Beides höchst verhängnisvoll. Wie ist Ihre Meinung?

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

116 KOMMENTARE

  1. Beim Euro ist es doch nicht anders. Man weiß in den USA, das der Euro und Europa niemals so stark sein wird, wie Deutschland und die D-Mark.

  2. Diese Vermutung ist mit großer Wahrscheinlichkeit richtig.

    Nun eines sei gesagt, Kewil:

    Das liegt nicht an Obama! Die Amerikaner haben seit jeher ein Interesse, dass Europa nicht zu alter Größe aufsteigen soll. Die USA wollen auch – sich der kulturellen und der politischen Probleme bewusst – unbedingt die Türkei in der EU sehen. Damit würde eine weitere Destabilisierung der EU durch Blockanden und Vetos – insbesondere der Türkei – einher gehen. Das alles wollen die USA, obwohl sie wissen, dass die Türkei seit ende des kalten Krieges eigentlich startegisch nutzlos ist. Demnach kann nur der PLan sein, Europa klein zu halten. Bei den Chinesen gelingt das den USA nicht, aber einen dritten Player wollen sie keinesfalls im Spiel haben.

  3. Sollte Sloterdijk rechthaben, dann wäre nicht Obama blöde, sondern im logischen Umkehrschluß die EU, Deutschland und vor allem Frankreich.
    ——————————-
    Die (Regierenden dieser Institution/Staaten) sind auch ohne die Hinweise von Peter Sloterdijk total bescheuert!
    Sind halt Sozialisten, Kommunisten und Klimahysterisch! Also rot/grün!

  4. Großmacht EU+Nordafrika? WTF? Die konnten ja nicht einmal Israel auslöschen. Ist auch gut so. Aber was soll das für eine Großmacht sein? Das ist Schwachsinn.

    Da glaube ich schon eher an Gutmenschen, Geld, Macht und Destabilisierung Europas.

  5. Achja, wenn Europa ne Großmacht werden will, könnten die sich mit Russland zusammenschließen. Wäre ethnisch und kulturell viel viel näher.

  6. Das sie es tun liegt auf der Hand, doch warum und wem auf langer Sicht zum Nutze, ist das nicht lösbare Rätsel! Es sei denn, Islam muss auch hierfür als Zauberwort dienen…

    Ich weiß, ich weiß, da gibt es ganz viele Verschwörungen, doch keine leuchtet mir so recht ein, denn bei jeder Verschwörung erkenn ich immer nur Verlierer. Die vermeintlichen Gewinner sind es letztendlich auch…

    Ich sehe das wie so ein All-In-Club-Angebot in 3.Welt-Länder. Mag verlockend billig sein, aber was nützt mir ein billiger Urlaub, wenn ich mich aus dem abgeriegelten Bereich nicht raus traue und diese überall gleich sind mit den gleichen Leuten, bzw. wenn ich raus gehe, Angst habe das was passieren könnt…

    Ich glaube, in Wirklichkeit, ist es einfache nüchterne und angsterfüllte Realitätsverweigerung und gleichzeitige schlichte Langeweile!

  7. Dazu kommt,dass Burak Hussein Obama Mohammedaner ist und diese Entwicklung auch seinen Glaubensbrüdern zum Vorteil gereicht. Europa klein halten und den Islam fördern.

    Dem Mohammedaner Obama traue ich jede ****** (selbstzensiert) zu!

  8. #2 Augustus (15. Dez 2012 14:51)
    Die Amerikaner haben seit jeher ein Interesse, dass Europa nicht zu alter Größe aufsteigen soll. Die USA wollen auch – sich der kulturellen und der politischen Probleme bewusst – unbedingt die Türkei in der EU sehen.
    ———————————–

    Die USA sind aber selber bereits total pleite!
    Pro Kopf sind die noch höher verschuldet als wir!
    Was bei uns und der EU die zugewanderten Ziegenhirten, Zigeuner und Mohammedaner sind, spielen in den USA die gleiche Rolle die Neger und Latinos!
    Um mal Herrn Michael C. Schneider aus Frankfurt am Main zu rezitieren, erweitern diese Menschen die Trash-Class.
    Zum Nutzen der Super-Class und damit zum Nachteil des „Mittelstandes“, der durch Zwangsbesteuerung und Sozialversicherungsbeitreäge die gesamte Zeche bezahlen musss!

  9. „…Washingtons Geopolitik ein, der zufolge für Amerika gut ist, was Europa schwächt.“

    Diese Politik ist nicht erst seit Obama so, und ich bin froh, daß diese Erkenntnis langsam auch bei PI einsickert.

  10. Sollte das zutreffen, daß die USA Europa durch die arabisch-muslimischen Flüchtlingsströme destabilisieren wollen, kann Europa dies leicht durchkreuzen, indem die Flüchtlingsströme draußen gehalten werden.
    Außerdem: So ein Vorhaben der USA wäre ein Verrat an fundamentalen westlichen Werten.

  11. Der Wiener Freund überschätzt die Macht der USA im zeitgenössischen Nahen Osten. Die können ja noch nicht einmal die gesundheitliche Unversehrtheit ihrer Botschafter (siehe Libyen) garantieren.

  12. Die Politik der USA habe ich nie richtig verstanden.
    Weder die Unterstützung Saudi Arabiens, noch die „Freunde“ und „Vertrauten“ in anderen Ländern (z. B. Türkei, nach 1990, wobei jeder weiss wie sehr die Mehrheit der Türken die Amerikaner hassen).

    Die Interessen des amerikanischen Volkes und der westlichen „Wertegemeinschaft“ sind wohl nur eine Floskel.
    Wer Beziehungen nach den USA hat (Familie, enge Freunde, Beruf), der hat den unglaublichen Niedergang weiter Schichten des amerikanischen Volkes miterlebt. Seien es die Farmer, sehr stolze und fleissige Menschen, die mit z. T. erpresserischen Mitteln von Abnehmerkartellen gezwungen werden sich zu verschulden um „Investitionen“ in ihrem Betrieb durchzuführen (auch andere Konstruktionen wie patentiertes Saatgut oder schlichtes Pricedumping //Ernte verfault, du musst verkaufen um jeden Preis, wenn du kein Abnahmevertrag hast// etc.) oder die Familien, die ihr Einkommen durch Mehrfachjobs (Minijobs) erwirtschaften müssen, weil gut bezahlte (auch Facharbeit) nicht mehr vorhanden ist.

    Was bei uns die EU, ist in den USA die Regierung in Washington, die bei vielen Menschen in den USA inzwischen sogar zum Feind avanciert ist.

    Ohne hier bestimmte Verschwörungstheorien (Crossed Bones, NWO, Bilderberger, sonstige Logen, etc.) zu unterstützen, scheint es aber wirklich so zu sein, dass die Politik nicht die Interessen der Menschen / des Volkes, sondern einer bestimmten „Elite“ vertritt.

  13. der zufolge für Amerika gut ist, was Europa schwächt.

    und was sagt denn der geisteswissenschaftlichen Laberhans mit linker Biographie weshalb die Schwäche Europas dem ‚US Imperialismus‘, wie er in seiner Jugend gesagt hätte, nutzt?

    Die US haben nichts von einem destabilisierten Europa. Ihr Problem heisst Erdölhandel in Dollar, also Saudi-Arabien, Russland und China, also Berge von gehorteten Dollars, die, würden die Chinesen sie in den Weltmarkt kippen, zur totalen Entwertung des Dollars führen würde.

    Weshalb führt PI noch das „pro-amerikanisch“ in der Titelleiste?

  14. Noch ein Argument: Warum sollen die USA Europa ausgerechnet durch ein so aufwendiges Verfahren schwächen wollen, Europa schwächt sich doch selbst, weil es seine Leitkultur aufgegeben hat, durch den Geburtenrückgang einen schleichenden Selbstmord begeht und die Moslems doch geradezu einlädt, hier die neue Herrenrasse zu werden.
    Die USA brauchten nur abzuwarten. Wäre doch viel einfacher.

  15. Ich denke nicht, daß es generell ein amerikanischer Wunsch ist, Europa zu schwächen. Daß der „Arabische Frühling“ absichtlich inszeniert und nicht aus Naivität des Westens entstanden ist, ist mir schon lange klar. Ich vermute, daß Obama Moslem ist und diese Religion stärken will. Jetzt schickt er 20 F16-Bomber nach Mursi. Es wäre mal wichtig zu wissen, was die Republikaner so sagen. Im Kopp-Verlag steht heute ein langer Artikel über die kommende Macht der Chinesen und dass Amerika schwächelt. Gerade deswegen wäre ein starker Westen wichtig, d. h. ein starkes Europa und ein starkes Amerika.Ich habe aber auch noch eine andere Phantasie. Diese ganz gezielte Gleichmacherei, die in den letzten Jahren immer mehr praktiziert wird einmal zu Ende gedacht: es gäbe keine Nationalitäten mehr, keine Rassen, Schwarze, Weiße, Gelbe und Rote vermischen sich so sehr zu einem Einheitsbrei, daß es keine Unterschiede mehr gibt. Dadurch würden Kriege entfallen – rein theoretisch. So ein bißchen wie Roddenberry in seinem Star-Trek. Ja, aber besonders wichtig wäre, einmal zu wissen, was die Republikaner zum „Arabischen Frühling“ sagen. Immerhin waren es die Franzosen selbst, die das Ganze anfingen, indem sie, ohne NATO-Genehmigung, Libyen angriffen, weil Ghadafi die Ölbohr-Lizenz an Berlusconi vergab, die vorher die Franzosen inne hatten. Für mich steht allerdings auch fest, daß da Mächte dahinter stecken, gegen die die Bilderberger im Nichts verschwinden. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch, daß es arabische Großstädte gibt, die immer mehr verwestlichen und sich uns angleichen (sehr zum Leidwesen der Einheimischen). Die Gleichmacherei findet also auch auf der anderen Seite statt und wir nähern uns an.

  16. Volle Zustimmung.

    Jede „Arabellion“, jedes Wegbomben von mehr oder minder säkularen Diktatoren führt zur Erstarkung des Islam und damit einhergehend zu Flüchtlingsströmen nach Europa.

    Solange die Öl- und Waffenlobby in den USA allämchtig ist und die Saudis so massiven Einfluss auf die amerikanische Außenpolitik ausüben, wird sich Europas Lage weiter verschlimmern.

    Unseren Selbsthassern und Antipatrioten ist das natürlich recht. Die agieren Hand in Hand mit jenen, die aus Europa eine multikriminelle Müllkippe machen wollen.

    Ich beneide die Amis um ihre Verfassung, aber verachte ihre Außenpolitik. Auch merkt man doch deutlich eine zunehmend frostige Haltung zu Israel. Da wird die (reale) Gefahr des Irans für Israel gerne als Vorwand genommen, um den Nahen Osten weiter zu destabilisieren und Europa mit Moslems zu fluten.

    Nein, liebe PI’ler die USA sind nicht unser natürlicher Verbündeter im Kampf gegen die Islamisierung. Und schon gar nicht unter Barrack Hussein ibn kalb Obama und seiner weißen Massai.

  17. Irgendwann wird sich das für die Amis rächen.

    Und dann machen wir Deutschen (u.A.) unsere Rechnungen an Reperationen auf.

    Wir Deutschen sollten uns nur dann auf der richtigen Seite befinden (China Russland) udn so schnellstens unserer Westbindung mal überdenken. Der Westen hat fertig. Deutschland ist aber nicht der Westen.

    Wir sind doch eher ein östliches Volk wie Polen und Russen als Franzosen und Amis und Engländer die uns immer nur von hinten in den Rücken gefallen sind.

    Alleine für die Patente schulden uns die Amis rund 1600000000000 Euros, grob geschätzt.

    Pi muss endlich mal merken wer die wahren Verursacher sind.

    Die Moslems sind nur die Werkzeuge.

  18. :-D:-D:-D

    LOOOOOOOOL

    Das ist jawohl der Witz der Woche!

    Klar, DIE große Sorge der USA ist ein zu starkes Europa. LOL

    Typisch eurozentrisches Denken: WIR sind der Mittelpunkt der Welt. Und WIR machen bald den USA Konkurrenz.

    Zur Erinnerung: Europa hat in seiner Geschichte NIE und wird auch in absehbarer Zukunft NIE die USA brauchen, um sich selbst zu schwächen. Die Europäer zerfleischen sich gerade mal wieder selbst. Ganze Volkswirtschaften werden mit dem EURO vor die Wand gefahren, während die bei der Bevölkerung verhasste EU immer mächtiger wird.

    Schon vergessen, dass unsere megalomanischen Politiker vor wenigen Jahren noch tönten: Mit der EU und EURO werden wir bald mächtiger sein als Amerika!
    Pustekuchen. Der Euro ist kurz vor dem Zerbrechen und die Rivalitäten (Faule Südländer vs. imperialistische Deutsche) sind gerade erst angefangen.

    NEIN, die USA brauchen die Arabellion NICHT, um Europa zu schwächen, das schaffen wir verlässlich immer wieder selbst.

    Was ist das überhaupt für eine bizarre Idee, dass die USA cih ausgerechnet für Europa so sehr interessieren? Hallo?!? ASIEN ist viel bedeutender für die.

  19. Zuviel Verschwörung und Vermutung (der arabische Frühling im Kontext der amerikanischen Geopolitik einerseits und die x-te, aber unbewiesene Behauptung Obama sei ein Muslim andererseits) und zu wenig Fakten.

  20. @ #10 Laxepeter

    Vielleicht ein Verrat an westlichen Werten, so sie denn überhaupt geteilt werden von den USA.

    Aber mit Sicherheit kein Verrat an den Plänen der Freimaurer, welche das Ziel der „Eine-Welt“ anstreben. Dabei ist ihnen egal, ob diese „Eine-Welt“ von Christen oder Moslems beherrscht wird. Hauptsache alles einheitlich und theistisch.

    Inwiefern die Freimaurer nun wirklich Einfluss auf die US-Politik haben, mag ich nicht zu beurteilen, da ich auch von Verschwörungstheorien und diesem ganzen okkulten Quatsch halte. Dass die Freimaurer aber existieren, ist unbestreitbar.

  21. @ #18 Le Pferde

    Schön, dass du dich so herzlich amüsierst, aber dann erkläre uns doch, welches Interesse die USA mit der Reislamisierung des Nahen Osten verfolgen.

  22. Zbigniew Brzezinski: The Grand Chessboard – Die Einzige Weltmacht (1996). „Zbig“ ist mit David Rockefeller der Begründer der Trilateral Comission (ein wichtiger Insider-Thinktank). In dem prophetischen Buch wird von dem alten Geostrategen die Einkreisung Chinas und Russlands empfohlen – die durch „A New Pearl Harbor“ (Zitat vom PNAC – Project for a New American Century“ wenige Monate von „911“ (11.9.2001 – Angriff auf das WTC 1,2,7 -New York) in einem Memorandum „empfohlen“ wurde) was mittelfristig zum Weltenbrand, einem Dritten Weltkrieg mit dem SCO (China plus Russland) kulminieren soll und wird – mit Israel/USA/NATO versus „Islamische Welt“(Iran/Salafisten-Kalifate) als TRIGGER. China plus Russland werden aus der Reserve gelockt werden – und dann „geht es wirklich rund“ – auch in Europa.
    Seit Jahrzehnten ist diers alles in perfekter Planung, „Finanzkollaps“ inklusive. Wir werden sehen, ob diese „verrückte“ Prognose bald eintrifft. Danach werden Islam, Kapitalismus, Dollar, Euro, VR China, Israel, etc. das Zeitliche gesegnet haben. Schlimm, gell?

  23. Ich habe schon lange das Gefühl, dass da irgendwas gewaltig schief läuft. Aber welchen Vorteil hätten denn die USA von einem schwachen Europa? Ich sehe einzig und alleine den Euro. Wenn der verschwindet, gibt es vorerst keine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Dollar mehr. Aber ansonsten ist ein wirtschaftlich stabiles Europa von weit größerem Nutzen für die USA als ein unstabiles.

    Es sei denn, der Kampf um die Rohstoffe hätte schon begonnen.

  24. Das hört sich im ersten Moment vielleicht abstrus an (außer man ist sowieso Antiamerikaner), aber Sloterdijk ist nicht irgendwer und auch nicht bekannt dafür, mal eben irgendwas rauszuhauen, was er kurz darauf zurücknehmen muß. Werde also darüber nachdenken. Bislang war mir nur klar, daß die Amerikaner die Türkei vor allem deshalb bei der EU haben wollen, weil es geostrategisch ein herber Verlust wäre, wenn sie ins feindliche Lager abdriftet. Was meiner Meinung nach so oder so passiert, und dann lieber draußen als drinnen. Mit der Wahl Obamas sind jedenfalls erstmal die Chancen wieder gesunken, daß man sich die dummen Sprüche von Erdowahn nicht mehr lange gefallen läßt und die Türken hochkant aus der NATO schmeißt und dafür Israel aufnimmt. Dann gäbe es wenigstens klare Kanten, es würde rumms machen und die Welt wäre wieder mal ein ganz kleines bißchen einfacher. Die Rolle der EU wird meiner Meinung nach sowieso überschätzt, sich selbst hat sie ja schon seit ihrem Eisprung heillos überschätzt.

  25. Mit diesen Politikern hüben und drüben braucht es doch gar keine Verschwörung, da erfolgt die Destabilisierung von alleine.

  26. #25 Heidenspaß

    Schön, dass du dich so herzlich amüsierst, aber dann erkläre uns doch, welches Interesse die USA mit der Reislamisierung des Nahen Osten verfolgen.

    Was weiß ich.. Vielleicht ist Obama nur naiv und glaubt tatsächlich, mit Wahlen könne man da was erreichen….

    Trotzdem:

    DAS IST EUROZENTRISCHER MIST!

    Erst jaulen die Europäer jahrzehntelang rum, dass die bösen bösen Amis Diktaturen unterstützen. Und wenn Obama dann mal mit ein paar von denen aufräumt – zufällig gerade dann, wenn die anfangen ihr Volk massenhaft abzuschlachten – beschwert man sich über die Destabilisierung.

    Im Übrigen:

    Es waren FRANKREICH und ITALIEN, die Gaddafi weghaben wollten!!!

    Die hatten panische Angst, das libysche Öl und Gas zu verlieren und mit Flüchtlingen überschwemmt zu werden – erst daraufhin haben die USA eingegriffen.

  27. Vielleicht ist es auch ein ganz anderer Grund?
    Wie wäre es denn mit:“Wir wollen den radikalen Islam bekriegen und brauchen dringend die Unterstützung des islamischen Volkes dafür“

    Eines ist klar und bleibt auch klar.
    Wenn die Amis bin Ladens Nachfolger auch noch hinrichten, dann bekommen die islamisten noch mehr Zulauf.
    Ergo: Stärkt die Islamisten, auf das sie das eigene Volk terrorisieren und abschlachten.
    Die müssen dermassen wüten, daß die Islamis von selbst drauf kommen, daß die nicht ganz klar im Kopf sind.

    Wenn dann das Volk dazu bereit ist, dann kann man in der Ecke Krieg führen, um sie wieder abzusetzen.
    Das ganze dann mit breiter Zustimmung des Volkes und nicht immer nur mit hauchdünner Mehrheit, die dann schnell das Lager wechselt.

    Wer weiß…vielleicht steckt auch das dahinter.
    Auf jeden Fall verhindert Krieg & Unruhen in der Ecke eines: Das sie starkt werden.
    Je mehr dort gekämpft-gebombt-zerstört und vernichtet wird, umso schwächer wird die Region.
    Je mehr sie nutzlos werden, umso eher schaffen die sich ab.
    Irgendwann ist das Erdöl auch mal alle….das ist ja das einzige, was sie zu bieten haben, oder gibts noch was?

  28. …., daß die EU und Frankreich die Mittelmeerunion unabhängig von den USA geradezu herbeisehnen, wodurch ganz Nordafrika mit Europa zu einer Großmacht verschmolzen werden soll?

    Es kann ja wohl nicht sein, dass Frankreich so idiotisch ist, zu glauben, dass diese „Großmacht“ von Frankreich angeführt wird. Die Zeiten Napoleons sind vorbei!
    Eine „Großmacht“ der besonderen Art unter dem Halbmond, nämlich ein Kalifat, könnte da schon entstehen, mit Ähnlichkeiten zum untergegangenen osmanischen Reich.
    Diese „Großmacht“ würde sich in Bruder-Kriegen, welche von den Dhimmis zu finanzieren wären, neutralisieren. Das Leben in den Grenzen dieser „Großmacht“ würde sich zwischen Müllbergen und Gestank abspielen, wie man das ja aus den Hinterhöfen Kairos und Alexandrias kennt (Buchtipp: Nur der Satan isst mit Links, von Fritz Schaap).

    Sarkozy hat sicher nur auf Kurzfristigkeit gesetzt, als er die Mittelmehrunion protegierte. Sie hatte den vorübergehenden Zweck, der seit 1989 entstandenen deutschen Dominanz einen Gegenpol entgegenzusetzen. Keine besonders schlaue Idee, die vereinten chaosgeschüttelten Armenhäuser Nordafrikas zusammen mit dem zurückfallendem Frankreich einer wirtschaftlich erfolgreichen Hochtechnologie-Nation entgegensetzen zu wollen.

  29. Die USA hatten eine Zeit lang Angst, dass der Euro den (Petro-) Dollar als Leitwährung ablöst.
    Das Problem wurde mit der Eurokrise bereits gelöst.
    Offenbar ist man aber etwas über das Ziel hinaus geschossen.
    Ich denke wenn in einigen Jahren Europe weiter in der Bedeutungslosigkeit versinkt, wird die die amerikanische Aufmerksamkeit nach China richten.
    Man sollte aber nicht die Tatsache unterschätzen, dass sich die EU tatsächlich mit den alten Soviet-Staaten, inkl. Russland vereinigen könnte. Davor haben die Amis nämlich auch Angst.
    Eine Lösung aus deren Sicht wäre, Europa zu islamisieren. Das christlich orthodoxe Russland wäre damit dauerhaft von Europa abgegrenzt.

  30. Aus dem Beitrag:

    …dann wäre nicht Obama blöde, sondern im logischen Umkehrschluß die EU, Deutschland und vor allem Frankreich.

    Die EU und ihr prominentes Mitglied D mit der Eigenschaft blöd extra in Verbindung zu bringen, ist ein typisches Beispiel für Pleonasmus – wie schwarzer Rappe! 😉

    …daß die EU und Frankreich die Mittelmeerunion unabhängig von den USA geradezu herbeisehnen, wodurch ganz Nordafrika mit Europa zu einer Großmacht verschmolzen werden soll?

    Eine ‚Großmacht‘ zusammen mit arabischen Staaten? Auf solch abstruse Gedanken können auch nur Europäer kommen! Die EUdSSR hat noch nicht einmal den eigenen Laden im Griff.

  31. Wenn man hier die Kommentare liest, von Freimaurern bis zu den alten Öl-Lügen, fragt man sich:

    Was ist aus proamerikanisch geworden? Und wo ist eigentlich „Graue Eminenz“, wenn man ihn braucht?

    Übrigens: NATO ist Vergangenheit. Mit der nächsten Politikergeneration werden sich die USA aus diesem Club verabschieden.

    Jahrzehntelanger kostenloser Schutz für Europa – und hier fabuliert man über die bösen Amis, die uns immer nur schaden wollen! Das bleibt nicht ungehört auf der anderen Seite des Atlantiks.

  32. Wer soll denn sonst wohl interesse an der destabilisierung europas haben wenn nicht die usa?

    Mit der nato-türkei hatten sie immer ihren fuss bei uns in der tür. Nicht nur damit.

  33. Das Problem: Der Mohammedanismus ist verwirklicht Sklavismus in der schlimmsten Ausformung und Ausdruck einer Entwicklungsbremse.

    Den Rest hatte schon Winston Churchill festgestellt.

  34. Es ist die tatsächliche Verhöhnung Europas, diesen Umvolkungsbetrieb zuzulassen und uns Europäer dabei der Fremdenfeindlichkeit zu beschuldigen, wo diese Afrikaner zu uns her gelockt werden, wie mit einem Köder, welcher ein Eldorado verspricht, weil diese jungen Abenteurer jede List benutzen und jede Hürde überwinden würden um ja hierher zu gelangen, selbst unter Einsatz ihres Lebens. Weil ihnen in Europa das große Glück durch Nichtstun, Frauenvergewaltigen,
    reiche Beute, arglose Europäer usw. vorgegaukelt wird und bei ihnen zuhause die Getreidefelder verfallen und ihre Regierungen derart viel kostenloses Geld uns abnehmen, dass monatlich 50.000to Getreide aus Europa nach Libyen importiert wird um dort die Menschen auf Sozialbasis zu ernähren.
    Es ist der Oberisalme President, seit dessen Wahl wir darunter zu leiden haben und er aus der leichten Beute Libyens und anderer durch den Arabischen Fruhling eroberten Staaten, diesen Erfolg für USA nicht mehr missen möchte.
    Jetzt geht es um die totale Abhängigkeit der Europäer vom System Obamas. Auch von dessen Energiesysteme, wobei denen der Erfolg unserer Solarenergie ein Dorn im Auge ist.

  35. #33 Le Pferde (15. Dez 2012 15:55)

    Weil man gegen Euro und EU ist, ist man nicht gegen Europa.

    Ebenso verhält es sich mit Amerika. Wenn Obama wirklich Moslem ist, bin ich garantiert nicht für Obamas Politik. Vorallem weil die meisten hier sowieso für die Reps sind.

  36. Es waren die Anglos und Amis die anordneten, dass die Tuerken ein Gastarbeiterabkommen bekamen. Ueber Ost Berlin und dann nach West Berlin konnten sie auch damals schon illegal einwandern, ohne dass die Sowjets oder Amis irgendetwas gemacht haetten oder das Berliner Scheinparlament was zu sagen haette. Dann beschweren sich die Anglos immer, dass Deutschland wirtschaftlich zu stark ist, von daher (natuerlich nicht als Besiegter) muss man fuer die EU blechen, was aber ganz toll ist fuer die Wirtschaft weil die soviel exportieren darf. Alle diese fuersorglichen Massnahmen der lieben Freunde und Befreier damit es der BRD gut geht oder soll diese vielleicht abrauchen, damit die Anglos und Ewiggestrigen der Zeitgeschichte ihre Vormachtstellung halten und vielleicht in einem neuen Dark Age sich die Welt gefuegig bomben mit ihrem Nukleararsenal.

  37. „Wir haben 1945 angefangen, uns den Globus zu erobern. Die NATO
    wurde nicht eingerichtet, um die armen Europäer vor den Russen zu
    schützen, sondern um die totale Kontrolle über Westeuropa zu erlangen.
    Meine Botschaft an die Leser lautet deshalb: Nehmen Sie die offizielle Politik
    der USA nicht ernst! Es macht keinen Unterschied, wer gewählt wird. Das
    Land wird längst von Großkonzernen geleitet. Die entscheiden, wer auf
    verschiedenen Ebenen der Regierungsgewalt dienen darf. Und sie sind
    niemand auf Erden verantwortlich.“

    Gore Vidal, amerikanischer Politiker und Publizist (Zitiert in der BERLINER
    ZEITUNG, 3.1.1997)

  38. Ähnliches deutete Hamed Abdel Samad bereits in seinem Buch „Der Untergang der islamischen Welt: Eine Prognose“ an, wenn er dabei auch nichts von den USA schrieb.

    Ich finde, dass der Gedanke von Sloterdijk durchaus wahrheitscharakter haben könnte. Wie ist es sonst zu verstehen, dass Obama auch im Falle Syrien sich auf die Seite der Rebellen stellt (und wir natürlich hinterher rennen).

    Eines allerdings wird in den USA bei alle dem übersehen. Wenn Europa islamisch wird, dann werden es die USA auch.
    Allerdings hat man bei den Amis noch nie eine besondere Weitsicht in Sachen Politik feststellen können. Siehe Afghanistan, siehe Osama Bin Laden, siehe Mubarack, siehe Irak, siehe Iran u.u.u.

  39. Amerikaner machen immer wieder den Fehler, dass sie glauben, dass der Feind ihres Feindes ihr Freund ist (siehe z.B. Geschichte mit Taliban). Zwar holen sie sich dadurch immer wieder eine blutige Nase, lernen absolut nichts daraus.

    Man kann schon sagen, dass es eine Eigenschaft der amerikanischen Politik ist.
    Leider sind von dieser schwer nachvollziehbaren Torheit auch andere betroffen.

  40. Europa wird durch den Euro, die EU, und die Masseneinwanderung destabilisiert!!!

    Wer war denn so blöd den Euro einzuführen, die Europäer allen voran die deutschen Politiker, Industriebonzen und Bankster. Ich wüßte nicht, dass die Amis uns dazu gezwungen haben.

    Und was die Masseneinwanderung betrifft so stell ich die Frage, wer blockiert die schnelle Abschiebung von Wirtschaftsflüchtlingen, wer hindert Griechenland daran einen lückenlosen Grenzschutz aufzubauen, und wer zwingt Deutschland seine Grenzkontrollen abzuschaffen, die Amis?

    Nein, das was Europa destabilisiert haben die dämlichen linkliberalen EU- u. Multikulti-Fanatiker selbst verbrochen!!! Ohne Euro mit knallharten Grenzkontrollen würde Europa viel besser dastehen als es jetzt der Fall ist!

  41. Nein, Obama ist der Feind der USA. Europa interessiert ihn nicht. Obama möchte seine islamische und marxistische Agenda durchziehen.

    Dass hier so viele Moslems einwandern dürfen, liegt an der EU und den linken Regierungen.

  42. @ #33 Le Pferde

    Was aus „proamerikanisch“ geworden ist? Ist es ein Zeichen von Intelligenz, wenn man sich weigert anhand der heutigen Realität bestimmte Klischees zu überdenken?

    Ich war auch mal „pro-links“, bevor ich angefangen habe, die Propaganda zu hinterfragen.

    Ich war mal „anti-rechts“, weil ich die Lügen glaubte, dass „rechts“ automatisch „Drittes Reich“ bedeutet.

  43. #36 Heinrich Seidelbast
    korrekte Analyse

    #33 Le Pferde
    jahrzehntelanger Schutz amerikanischer Wirtschafts-und Militärstrategie-Interessen

  44. # 38 Schüfeli

    Volle Zustimmung !!! Langfristige Planungen sind den Amis völlig abhanden gekommen . Sie haben keine Konsequenzen aus ihren Fehleinschätzungen während des “ Kalten Krieges “ gezogen . Deutschland sollte sich Russland und China annähren , da die Staaten ein Auslaufmodell sind .

  45. Da drängt sich zwangsläufig die Frage nach dem Motiv auf. Welchen Vorteil die USA aus einem destabilisiertem Europa haben soll, erschlisst sich mir nicht. Da sehe ich ehe Nachteile. Aber vielleicht bin ich ja blind.

    Allerdings, eine gewisse Naivität und Konfusität in der amerikanischen Aussenpolitik bleibt auch mir nicht verborgen. Das sieht auch ein Blinder mit Krückstock.

  46. Bat Ye’or das schon vor Jahrzehnten schrieb, daß die EU und Frankreich die Mittelmeerunion unabhängig von den USA geradezu herbeisehnen, wodurch ganz Nordafrika mit Europa zu einer Großmacht verschmolzen werden soll?

    ????

    Looser wollen sich mit Loosern verbünden um Weltmacht zu werden? Ich lach mich weg! Wenn die Amis das lesen werden sie sicher wie Espenlaub zittern vor lauter Angst.

  47. Ich kann #20 Le Pferde nur beipflichten. Die USA haben kein Interesse an einem schwachen Europa. Warum hat Obama die vergangenen Jahre verzweifelt versucht die Europäer zu einer aktiveren Wirtschaftspolitik zu bewegen? Er weiß genau, dass die USA stark leiden, wenn Europa schwach ist.

    Die Europäer dürfen sich nicht mehr selbst überschätzen. Warum will Obama die Prioritäten in den Pazifik verschieben? Die neue Konkurrenz kommt von Asien und nicht vom alternden Europa. Europa ist für die nächsten Jahrzehnte gelähmt. Der aufgeblähte Sozialstaat, der Euro und die Überalterung werden Europa massiv schwächen. Von den Migranten müssen wir gar nicht erst reden.

    Es gibt für diese Theorie keine Belege. Vor allem beitreiben die Europäer die gleiche Politik. Wir sind auch mit diesen Islamisten befreundet. Libyen wurde primär von Frankreich angegriffen. Die USA mussten helfen, weil die Franzosen nicht fähig genug waren und ihnen die Munition ausging.

  48. #44 pellworm

    Was erhoffen Sie sich von Russland und China. Diese zwei Staaten werden sicher knallharte Interessenspolitik machen und die wird wohl kaum im Interesse von Europa sein. Ich sage damit nicht, dass man nicht wirtschaftlich kooperieren soll.

  49. Ein Wiener Freund, der Nordafrika und den Nahen Orient aus beruflicher Erfahrung kennt, ordnet die Vorgänge in Tunesien in die Szenarien von Washingtons Geopolitik ein, der zufolge für Amerika gut ist, was Europa schwächt. Die Destabilisierung Nordafrikas werde mittelfristig zu einer Schwächung Europas führen, da es in absehbarer Zeit zahlreiche Flüchtlinge aus den agitierten Regionen wird aufnehmen müssen.

    Und warum zündelte dann Sarkozy in Libyen und Hollande in Syrien???

    Frankreich ist doch so dumm die „Rebellen“ in Syrien mit Waffen zu versorgen.

    http://www.voltairenet.org/article176947.html

  50. #39 BePe

    Europa wird durch den Euro, die EU, und die Masseneinwanderung destabilisiert!!!

    GENAU!

    Es ist mir ein Rätsel, wie ausgerechnet PI sich zum Sprachrohr dieses unsäglichen Ammenmärchens machen kann!

    Obige These passt perfekt in die perfide SÜNDENBOCK-IDEOLOGIE, die die rotgrünen Eliten mit den Braunen teilen.

    Die Ironie an der Sache ist, dass es ausgerechnet das paranoide Streben unserer Eliten nach Macht und Größe war – der Wunsch, endlich mächtiger als die bösen, bösen USA zu sein – der uns an den EURO-Abgrund geführt hat. Und jetzt schieben wir ausgerechnet den USA den Zerfall Europas in die Schuhe?!?

    Lächerlich.

  51. #38 mischling

    Weshalb sollten die USA mitten im Kalten Krieg ein Interesse daran gehabt haben, Westdeutschland zu schwächen? Deutschland hat das Gastarbeiterabkommen unterzeichnet wie viele andere Europäischen Staaten auch. Man hoffte sich dadurch wirtschaftliche Entwicklung, was auf den ersten Blick auch zu funktionieren schien. Es waren auch nicht die Amis, die die Deutschen zwangen, den ganzen Familiennachzug, jegliche Asylanten zu Millionen ins Land zu lassen. Es sind auch nicht die Briten oder die Amis, die Deutschland in der Eurokrise ausbluten lassen wollen, sondern die Franzosen mit ihren Südeuropäischen Freunden.

  52. #54 Le Pferde

    noch was.

    Der EU-Größenwahn der linksliberalen europäischen Eliten ist gegen die Wand gefahren, jetzt suchen die einen Sündenbock.

  53. #45 TheDentist

    jahrzehntelanger Schutz amerikanischer Wirtschafts-und Militärstrategie-Interessen

    Welches Militärinteresse hatten die Amis denn bitte an West-Berlin?

  54. Weia, Großdenker Peter-„das-Auto-ist-ein-rollender-Uterus-deshalb-fahren-wir-so-gerne-Auto“-Sloterdijk.

    Zu den USA unter Obambi: Der islamische Musterschüler, der vor Ehrfurcht vor jedem islamischen Potentaten auch formal perfekt bücklingt, will einfach vom Islam gemocht werden und hat seit seinem Amtsantritt den Wahn „Wenn wir die anerkennen und respektieren, werden wir als USA gemocht“ konsequent durchgesetzt.

    Sein neuester Coup: Das aktuelle Army-Handbuch, gerade neu überarbeitet, der Verhaltenskodex für amerikanische Soldaten, untersagt es ausdrücklich, in islamischen Ländern den Islam, mangelnde Frauenrechte, die überall herrschende Pädophilie oder die Taliban zu kritisieren.

    http://www.judicialwatch.org/blog/2012/12/new-army-manual-orders-soldiers-not-to-criticize-taliban/

    Es gab mal eine Strömung in der Geschichtswissenschaft, alles geschichtliche persönlich und ausschließlich als „Geschichte großer Männer“ zu sehen. Das wurde zu Recht gründlich revidiert. Leider zu gründlich, denn es vernachlässigt – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – , daß Politpfauen wie afrikanische/islamische Potentaten oder eben auch Obambi auch heute noch keine Staats-, sondern Privatpolitik verfolgen. In der Regel ist sie mit der Umma deckungsgleich, nicht aber mit einem demokratischen, westlichen Staat.

    Die USA haben sich mit ihrem eigenen, UN-befohlenen (das State Department = Außemministerium ist seit dem Kalten Krieg ein eifriger UN-Beführworter) „Resettlement-Programmen“ und Kontingentflüchtlingen und Studenten und Asylanten und und und aus der islamischen Welt längst die Laus in den eigenen Pelz geholt. Übrigens treibt die nach Islamien sperrangelweite Tür der USA jedem Deutschen, der sich um eine Greencard müht, die Tränen in die Augen.

    Info dazu aus dem „Einwanderungsministerium“ (USCIS,US-Citizenship and Immigration Services, dem Department of Homeland Security unterstellt) zur linksversifften Politik der USA: „Die USA bemühen sich zur Zeit, das historische Übergewicht weißer europäischer Einwanderung zugunsten der arabischen Welt und der weltweiten Diversität auszugleichen.“

  55. #54 Le Pferde

    Richtig. Es lag am Größenwahn der Europäer. Deshalb musste auch alles schneller gehen und man ging weit über das Sinnvolle hinaus. Aus gutem Grund sprachen die Politiker beim Euro von einem politischen Projekt und nicht von einem wirtschaftlichen. Man ignorierte alle Kritiker. Man musste unbedingt noch Griechenland mitaufnehmen. Jeder konnte wissen, dass das nicht gut ausgehen wird, aber der Beitritt war politisch erwünscht. Ich glaube allerdings auch, dass Kewil dies als Verschwörung brandmarken wollte und diese Theorie nicht ernsthaft glaubt.

  56. #57 BePe

    Der EU-Größenwahn der linksliberalen europäischen Eliten ist gegen die Wand gefahren, jetzt suchen die einen Sündenbock.

    Die EU-Eliten verbreiten seit je her einen antiamerikanischen Mist, dass es kaum auszuhalten ist.

    Letztes Märchen von Barroso, Schulz & Co.war ja, dass die amerikanischen Banken an der Eurokrise Schuld sind. Dabei wird dann eben komplett ignoriert, dass es zum allergrößten Teil europäische Banken waren, die in Südeuropa gewildert haben.

  57. @ BePe, RDX

    Einverstanden. Vielleicht war es kewils Intention, das als Verschwörungstheorie kenntlich zu machen.

    Aber die Reaktionen hier lassen einem teilweise das Essen wieder hochkommen….
    Von SPON und Konsorten kennt man sowas ja, aber dass derlei Theorien SOGAR auf PI offenbar auf viel Begeisterung stoßen, finde ich bedenklich.

  58. #51 pellworm

    Deutschland sollte sich Russland und China annähren , da die Staaten ein Auslaufmodell sind .

    Demokratie und Menschenrechte sind ein Auslaufmodell?

  59. Hallo,

    warum in aller Welt sollen die USA nicht nach ihren Interessen (das Interesse der „Eliten“ und des militärisch-ndustriellen Komplexes) handeln?

    Wenn man Europa schwächen kann tut man es. Ob türkische Gastarbeiter, ob die Türkei in die EU soll (Danke brauchen wir nicht mehr, „wir“ machen uns schon alleine fertig) oder ob Goldman-Sachs die Griechen f. 300 Millionen in den Euro hineinbescheisst und den Euro Raum damit (schneller) DEstabilisert.
    Alles Dinge die ganz klar gegen europäische (deutsche) Interessen gerichtet sind.
    Ob mit Absicht oder nicht:
    Schädlich allemal.
    Wie sagte schon der Alte aus Rhöndorf (oder wars de Gaulle?): „Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen!“

    Ich habe ein einfaches Handlungskonzept: Was ist gut für Deutschland?
    Z. B. war gut für Deutschland das wir uns aus dem UNGERECHTFERTIGTEN Irak Krieg herausgehalten haben. Der war völkerrechtswidrig und unsere Medien haben (bis heute) schön das Maul gehalten.
    Die USA (Regierung) haben „schön“ die Region dort destabilisiert.

    Ähnlicher Mist jetzt mit der Unterstützung der Arabellion. Wobei mir nicht ganz klar ist was die damit bezwecken. Denn sie (die USA) treiben die sunnitische Islamisierung voran!
    Wollen die den Iran schwächen um Israel zu schützen?
    Das hat mich auf diesem Blog schon lange gestört. Pro USA ist ok, solange wir uns nicht selbst ins Knie f…. (schaden) oder von der Regierung der USA ins Knie gef… werden.
    Was mir außerdem einfällt: Die Rolle der Ratingagenturen. Spätestens in der Subprime Krise zweifelhaft.

    Ne Jungz und Mädelz: „Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht.“ 🙂

    MfG.

    Z1

  60. #65 Le Pferde (15. Dez 2012 17:27)

    Bravo! Vor allem der Freimaurer-Kram war Irrsinn. Habe kurz gedacht, mich in die Hamas-Charta Artikel 17 verirrt zu haben:

    Die Feinde haben dies sehr genau verstanden und glauben daher, dass sie den Kampf gewinnen werden, wenn es ihnen nur gelingt, die Frauen
    so zu lenken und zu formen, wie sie es wollen, nämlich dem Islam entfremdet. Hiernach streben sie unermüdlich durch Medien, Filme und Lehrpläne mithilfe ihrer Marionetten in zionistischen Organisationen. Diese Organisationen agieren unter verschiedensten Namen und
    Formen, wie z. B. Freimaurerlogen, Rotary-Clubs, Spionagegruppen und andere, doch sie fungieren allesamt als schützendes Deckmäntelchen für Saboteure und deren Aktionen. Diese zionistischen Organisationen verfügen über gewaltige materielle Möglichkeiten, die sie in die Lage versetzen, ihre Rolle mitten in ihren Gesellschaften zu spielen, um ihre Ziele praktisch umzusetzen, während der Islam überhaupt nicht in Erscheinung tritt und die Muslime selbst ihm gegenüber entfremdet sind.

    Oder Artikel 22:

    Die Feinde haben alles, was sie bisher erreicht haben, durch langfristige, minutiöse Planung vorbereitet. Dabei machten sie sich Faktoren zu nutzen, die den Lauf der Dinge tatsächlich beeinflußen. Mit ihren Vermögen errichteten sie geheime Organisationen, die sich in die verschiedenste
    Teile der Welt ausgebreitet haben, um Gesellschaften zu unterhöhlen und die Interessen des Zionismus durchzusetzen, Organisationen wie die Freimaurer, die Rotary-Clubs, die LionsClubs, die Organisation Bnei Brith und andere, allesamt subversive Spionageorganisationen.

    Oder Artikel 28:

    Die Invasion der Kreuritter ist bösartig. Sie scheut vor keinem Mittel, und sei es auch noch so erbärmlich und widerwärtig, zurück um ihre Absichten umzusetzen. Im Wesentlichen bedient sie sich zu Infiltration und Spionage den von ihr ausgegangenen
    geheimen Organisationen, wie der Freimaurer, der Rotary-Clubs, der Lions-Clubs und anderer Spionagegruppen
    . All diese Organisationen, seien sie nun geheim oder öffentlich, sind für den Zionismus tätig und handeln nach seinen Anweisungen. Sie wirken in der Absicht, Gesellschaften zu unterhöhlen, Werte zu zerstören, jegliche Skrupel von Ehre und Gewissen
    aus dem Weg zu räumen, die Moral aufzuheben und den Islam abzuschaffen. Sie stecken hinter Drogen- und Alkoholhandel in seinen unterschiedlichsten Formen und sichern sich dadurch leichtere Kontrolle und Expansion.

    http://www.kritiknetz.de/images/stories/texte/charta%20der%20hamas.pdf

    http://www.thejerusalemfund.org/www.thejerusalemfund.org/carryover/documents/charter.html

  61. AUA!!!!!!!!!!!!!!
    Weiter oben „Welches Interesse hatten die USA an Berlin?“
    Diese Frage stellst Du nicht ernsthaft?

    In Stichworten: WK II, 2 EXPANSIVE Machtblöcke, die USA wollen den Kommunismus eindämmen, deswg. auch die Wiederbewaffnung und Einbindung WESTdeutschlands (BRD) in der NATO.
    Datt ham die nicht gemacht weil sie auf einmal ein Herz für Altnazis hatten ……..muahahahaaa

    Ich verzeihe Dir nur wenn Du nicht alt genug bist. Ansonsten bis zum Jahresanfang diesen Teil der Geschichte lernen. so ab rd. 45 – 92.

  62. #68 Babieca

    Danke für die Links!

    Interessant zu lesen, was die Hamas so alles in ihrer Charta hat…

  63. #69 Zack1

    Weiter oben “Welches Interesse hatten die USA an Berlin?”
    Diese Frage stellst Du nicht ernsthaft? …

    Ersparen Sie uns ihr Grundschulwissen.

    Militärisch war Berlin von NULL Interesse. Aus rein militärischen Gesichtspunkten hätte man die Stadt guten Gewissens aufgeben können. Was nützt so ein exponierter Posten mitten im Feindesland? Viel schwieriger zu verteidigen. Von den immensen Kosten ganz zu schweigen. Im Kriegsfall wären die Soldaten dort hoffnungslos verloren gewesen. Ohne Rücksicht auf Deutschland hätte man besser daran getan, die Stadt aufzugeben.

    Hat man aber nicht.

  64. #67 Zack1
    #69 Zack1

    Sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Selbst wenn die USA Interesse an einem schwachen Europa hätten, was ich nach wie vor stark bestreite, so wären es immer noch die Europäer selbst, die entscheiden können, ob sie dem Folgen. Ich habe Mühe, wenn hier einige sagen, Deutschland musste aufgrund der Amerikaner türkische Gastarbeiter aufnehmen.

    Ich bin der Erste, der die US-Politik kritisiert, aber dann muss die Kritik sachlich sein und nicht einfach blinder Anti-Amerikanismus. Das ändert für mich aber nichts an der Tatsache, dass für mich die USA ein wunderbares Land sind. Ich finde auch Frankreich, Deutschland, die Schweiz und andere Länder wunderbar, auch wenn die Länder meiner Meinung nach schlecht geführt werden.

    Diese ganzen Verschwörungstheorien sind doch völlig absurd, genauso wie die Vorwürfe der Briten, die Deutschen wollen das 4. Reich begründen mit der Europäischen Einigung, dabei es genau das Gegenteil. Alle diese Bestreben der Deutschen sind mit guter Absicht.
    Natürlich wollten die Amerikaner den Kommunismus eindämmen. Aber das bedeutet nicht, dass sie kein Herz für die Berliner hatten und diese Beschützen wollten. Es war auch im Interesse der Westberliner. Und es hat sich gelohnt.

  65. #10 Laxepeter (15. Dez 2012 15:07)

    Außerdem: So ein Vorhaben der USA wäre ein Verrat an fundamentalen westlichen Werten.
    —————
    Soll schon öfters vorgekommen sein!

  66. Syrien ist jetzt noch ein Satellit vom Iran. Wenn die Atomanlagen des Iran von Israel und Saudi-Arabien bombardiert werden sollen, muss zuvor Syrien ausgeschaltet werden. Daran arbeitet der Westen sehr intensiv. Die deutschen Abwehrraketen an der Grenze der Türkei dienen der Abwehr der iranischen Raketen nach der Bombardierung der Atomanlagen des Iran, keineswegs zum Schutz vor Raketen aus Syrien, denn warum sollte Assad sich in diesen Wochen auch noch die Türkei zum Feind machen?

  67. #63 RDX

    Selbst Frankreich hat nichts im Euro verloren! Man sieht doch jetzt was los ist, die können nicht mithalten. Der Euro kam mindestens 20-30 Jahre zu früh! Wahrscheinlicher aber ist, dass er nie hätte eingeführt werden können.

  68. #65 Le Pferde

    Ich ärgere mich auch. Es ist schade, dass sich Völker aufhetzen lassen. Ich war nicht von Anfang an auf PI. Aber wenn es stimmt, wurde dieser Blog vor allem auch darum gegründet, um dem herrschenden Anti-Amerikanismus zu begegnen.

  69. @LeKarcher #11
    „Der Wiener Freund überschätzt die Macht der USA im zeitgenössischen Nahen Osten. Die können ja noch nicht einmal die gesundheitliche Unversehrtheit ihrer Botschafter (siehe Libyen) garantieren.“

    Die Botschaft hat frühzeitig um militärische Hilfe gebeten, Marines hätten innerhalb von 5 Stunden vor Ort sein können, und das hätte ausgereicht die Betroffenen noch zu retten.

    http://www.d-intl.com/de/articles/international/2012-11-01/die-bengasi-l-ge-k-nnte-die-wahlen-entscheiden

  70. #75 BePe

    Schlussendlich braucht jeder, der scheitert, einen Sündenbock, statt die Fehler bei sich selber zu suchen. Die Europäer suchen die Schuldigen in den USA, die Franzosen und die Südländer gegen den Deutschen die Schuld, die Afrikaner den Europäern und die Muslime dem Westen.

    Glaubt mir, auch im privaten Leben ist es immer besser, wenn man schaut, was man selber besser machen kann, als wenn man für seine Situation einen Schuldigen sucht. Das führt nur zu Aggressionen und keinesfalls zur Verbesserung.

  71. #75 BePe

    Selbst Frankreich hat nichts im Euro verloren!

    Jaein.
    Genauso gut könnte man sagen, dass Deutschland nichts im Euro verloren hat. Wer sagt denn, dass der Euro eine harte, DM-gleiche Währung sein muss? Im Grunde nur die Deutschen. Die Mehrheit der Menschen in der Euro-Zone lebt in einem anderen System.

    Aber im Ergebnis haben Sie recht: Eine Währungsunion aus zwei verschiedenen Gruppen von Ländern funktioniert nicht.

  72. Der Zauberlehrling USA hat den Geist Islam auf den Plan gerufen um die Welt zu erobern, was auch in deren Sinn passt, dafür geben sie sogar Geld , das sie nicht haben und sind mit Billionen verschuldet und spekulieren mit dem Mitleid Europas. Damit reisst aber die USA aber auch die ganze Wert in den Schuldenstrudel, weil wir zB. uns einreden lassen wir müssten spenden, wir müssten helfen und wir müssten all diesen Kehrricht aller Welt zu uns herein nehmen.
    Die USA stützen sich auf ihre geistige Macht, aber denken nicht, dass diese auf dem Mist Europas gewachsen ist, was wir blauäugigerweise mit den Amis geteilt haben, die haben das allerdings für sich auf die Hohe Kante geschrieben und meinen das sei für sie bereits
    die absolute Machtstellung, das sei das Goldene Lamm.

  73. Eine gute Verschwörungstheorie zeichnet sich dadurch aus, dass sie plausibel klingt.

    Auch hier ist jedes von Sloterdijks Argumenten äusserst stichhaltig, eine Diskussion darüber aber müssig, da es eben genau so gut anders sein kann.

    Ohne Akteneinsicht kein Beweis.

    An der Destabilisierung des Nahen Ostens sind nämlich auch andere als die USA aktiv beteiligt.

    Zum Ersten ist da mal die Mohammedanerbruderschaft, finanziert von den Saudi-Wahabiten.

    Zum Zweiten ist da die EUdSSR selbst, die in einer Grossreichsfantasie Land um Land einverleiben und faktisch unter die Oberherrschaft des ZK in Brüssel stellen will.

    Und zum Dritten waren diese Länder immer schon instabil und konnten nur durch die harte Hand eines „Diktators“ halbwegs ruhig gestellt werden.
    Man kann durchaus von einem Systemfehler in diesen Ländern sprechen und man kann dieses Systemfehler, der auf grundsätzlicher Intoleranz und Überwertigkeitsglauben der jeweiligen „Wahrsten aller wahren Islame“ beruht, auch benennen: Diese Länder haben Islam.

    Also kann die aktive Destabilisierung auch „nur“ daran liegen, dass die USA und von mir aus auch die EU den Systemfehler in islamischen Gesellschaften erkannt haben, richtig davon ausgingen, dass diese Gesellschaften früher oder später sowieso schariatisch-koranisch werden und nun versuchen, soweit als möglich eine Steuerung vorzunehmen und Vorteile zu sichern.
    Man denke hier nur an die Kontaktaufnahme mit, vorher noch schnell zu „moderaten Islamisten“ erklärten, Mohammedanerbrüdern wie Mursi und die Aufnahme von Wirtschaftsbeziehungen mit diesen Islamern, obwohl Diese doch nach der „Moral“ des „Westens“ wegen „Menschenrechtsdefiziten“ boykottiert und wie damals Nazideutschlandbekämpft werden müssten.

    Der Grund ist der, dass Geld Wachstum nicht stinkt.

    Die EUdSSR ist selbst so ein einziger grosser Systemfehler, dass die EUdSSR auf dieses Wachstum durch Geschäfte mit Nazideutschland dem Islam-Nahen-Osten angewiesen ist, um nicht selbst zusammenzufallen.
    Und ich denke, dass die Systemlinge über die Fehler in ihrem System EUdSSR durchaus Bescheid wissen.
    Sonst ergibt dieses Gedankenspiel keinen Sinn.

    Und da es in sozialistischen Diktaturen -was ich hier nicht auf die EUdSSR beschränkt gesen möchte, auch in den USA sozelt es unter Obami kräftig- immer schon um das Überleben der sozialistischen Wahren Religion Ideologie auf Kosten der klassenlosen Ameisen ging, dürfte das heute noch genauso sein, zumal der Islam als Staatsreligion für eine Diktatur ideal ist.

    Der Islam erzieht die Ameisen quasi aus sich selbst heraus zu systemkonformem Verhalten.

    Nichts ist besser imstande, all unsere aktiven Kräfte in Schlaf zu lullen, unsere Urteilskraft und Fähigkeit kritischer Unterscheidung, unser Gefühl der Persönlichkeit und individuellen Verantwortung hinwegzunehmen, als die ständige, uniforme und monotone Vollziehung der gleichen Riten.

    Unbekannter Verfasser

  74. #82 Le Pferde (15. Dez 2012 18:27)

    #73 PSI

    Na und? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
    ———————
    Schon richtig, er ist aber auch nicht zum Schweigen verdammt!

  75. #85 PSI

    Korrekt. Nur zu oft hör ich Deutsche, die glauben, ihr eigenes Land wäre der Friedensbringer schlechthin…

  76. Im Übrigen möchte ich noch anmerken, dass ich persönlich Sloterdijks Anregungen nicht für „Antiamerikanismus“ halte.

    Im Gegenteil, wenn die obamanische Politik der USA Anlass zu solchen Spekulationen gibt, ist die obamanische Politik der USA in Wahrheit antiamerikanisch und Sloterdijk und andere Kritiker der obamabischen Politik können als Verteidiger des „American Way of Life“ gesehen werden.

  77. Damit würden sich die Amerikaner langfristig selbst ein Bein stellen. Denn ohne ein stabiles Europa hätten die USA keine Verbündeten mehr, die sie bei ihren idiotischen Feldzügen tatkräftig unterstützen.

  78. #88 exKomapatient (15. Dez 2012 18:57)

    @ GaiusIunius
    ——————-

    Der/Die schreibt Stuss,-einfach ignorieren!!!

  79. #63 RDX

    Es lag am Größenwahn der Europäer.
    ———————–
    Was für ein grössenwahn?
    Welche europäer meinst du?
    Doch nicht die normalen menschen, die hier in europa leben?

    Der grössenwahn, falls überhaupt vorhanden, betrifft diejenigen, die uns regieren ohne uns überhaupt zu fragen, ob wir so mit uns umspringen lassen wollen.

  80. „da es in absehbarer Zeit zahlreiche Flüchtlinge aus den agitierten Regionen wird aufnehmen müssen.“ Nein, müssen wir nicht, die die wir Wählen wollen das. Ergo sind wir selbst schuld.

  81. Hallo,

    @Le Perde

    Es ging bei Berlin um mehr als den militärischen Aspekt.
    1) Westberberlin war unter den Westallierten (USA, GB u. F) aufgeteilt. Deswegen hätte ein militärischer Angriff der Sowjets auf Berlin ein Angriff auf diese 3 Mächte bedeutet. Alle 4 Mächte hatten Atomwaffen. Ein ganz gefährliches Spiel und wie Sie selbst schreiben: Für Berlin lohnt es sich nicht.

    2) Westberlin war ein Stachel im Fleisch des „Kommunismus“, dort konnte man von östlicher keine Grenzsperrgebiete schaffen wo man ohne Sonderausweis nicht hineinkam. (nb. Ich bin rd. 1 Kilometer von der Grenze geboren – GsD auf der richtigen Seite ;-))
    Über Berlin konnten bis zum Mauerbau noch zahlreiche Menschen fliehen.

    3) Berlin war Schaufenster des „goldenen“ Westens. Es gab den Wettlauf der Systeme: Noch mehr Grundschulwissen für Sie (scnr): Atombomben (immer größer bis zur ZAR Bombe), Sputnik Schock, erster Mensch im All, Mondlandung(jetzt kam raus das man Atombomben auf dem Mond zünden wollte um die Gegenseite zu beeinducken). Oder kurz: Ein Prestigeduell was sich beide Seiten enorme Summe haben kosten lassen.

    @RDX
    Es geht nicht um blinden Antiamerikanismus, man muss nicht mal annehmen das Dinge geschehen um uns (Deutschen) zu schaden. Es reicht vollkommen DAS sie schaden.
    Einige Dinge schaden uns definitiv.

    Es ist wie mit der Aufnahme türkischer Unterschichten in Deutschland. Ich glaube durchaus das die Türken uns nicht absichtlich schaden wollten.
    Aber sie (die Türkei) wurde eine Menge Menschen los die sie nicht oder nur sehr schlecht versorgen konnten (GEBURTENÜBERSCHUSS), sie bekamen Devisen und wenn auch langsam besser ausgebildete Menschen die in die Türkei zurückkehrten/kehren + eine gewisse Landnahme die voranschreitet + eine (fast) Gleichstellung türkischer Bürger vor Abschiebung mit anderen EU Bürgern.
    Wenn wir (ICH ZACK1) etwas kritisiere was uns Deutschen schadet aber den USA nutzt ist das kein Antiamerikanismus, erst recht nicht blinder Antiamerikanismus, sondern ich trete für UNSERE (deutschen)Interessen ein.
    So wie Du für deine Interessen gegenüber deinen Chef, oder Lieferanten, gegenüber deiner Frau und auch gegen Deine Nachbarn eintrittst.
    Selbst gegenüber deinen Kindern. Oder duldest Du es wenn die Kinder jeden Morgen um 4 Dein Schlafzimmer stürmen und toben wollen? Schreitest Du ein bist Du Antikind? Nööö, nich wirklich, oder?

    Gruß

    Z1

  82. ps. Na klar haben „wir“ selbst Schuld. Aber leicht zu regeln ist es nicht. Man sieht ja wie gegen die Interessen der Bevölkerung verstossen wird…… (z. K…)

    Z1

  83. (…)daß die Amerikaner diesen vor allem deshalb unterstützen, um Europa zu schwächen. Wir haben hier immer die Obama-Regierung für blöde gehalten, die erst vor wenigen Tagen die verbrecherischen syrischen “Rebellen” als rechtmäßige Regierung anerkannt hat.

    Unabhängig ob ein republikanischer oder demokratischer(sozialistisch-mohammedanischer) US-Präsident regiert, die Agenda ist dieselbe:

    Romney will mehr Waffen für syrische Opposition
    Im November wird der US-Präsident gewählt – Zeit für Mitt Romney, sich in der Außenpolitik zu profilieren. Doch große Versprechungen macht der Republikaner nicht. Vieles, was er fordert, könnte auch Obama unterschreiben.

    (…)Die USA müssten gemeinsam mit ihren Partnern sicherstellen, dass die demokratische[sic!] Opposition notwendige Waffen erhalte, um gegen die militärische Übermacht von Machthaber Baschar al-Assad vorzugehen. Die Rebellen müssten „die Waffen bekommen, die sie brauchen“, um die Assad-Truppen zu besiegen, sagte er am Montag.

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/rede-zur-aussenpolitik-romney-will-mehr-waffen-fuer-syrische-opposition/7230316.html

    Obgleich ich hier virtuell geteert und gefedert werden könnte, behaupte ich keck, dass den USA weder das Wohl (Nicht-Islamisierung z. B.) Europas am Herzen liegt – was man u. a. an ihrer Rolle beim Türkenarbeiteranwerb in den 1960`, was hier auch schon thematisiert wurde, sieht; noch dass sie ernsthaft gegen die (weltweite) Islamisierung/den mohammedanischen Terrorismus vorgehen…wenn es so wäre, würden zuallererst Saudi-Arabien und Katar aufgemischt. Das ist nicht der Fall, im Gegenteil v. a. die Saudis, weltgrößter Terrorunterstützer/-finanziers, erhalten enorme Waffenlieferungen von den USA.

  84. Die Saat der Islamisten scheint aufzugehen: Seit 9/11 lassen sich die USA und Europa auseinanderdividieren, die Terroranschläge der Al Kaida haben die USA zum Krieg gegen den Terror veranlasst, währenddessen das gutmenschliche Europa mit viel Verständnis für die Islamofaschisten und „Islam ist Frieden“ Parolen darauf reagierte. Die Islamis freuen sich nun natürlich, wenn der Westen nun mit zwei verschiedenen Stimmen spricht.

  85. #78 Walhall (15. Dez 2012 18:15)

    Die Amerikaner hätten ihre helle Freude an ihrem Wiener Freund, der ihnen einredet die Welt unter Kontrolle zu haben. Mich amüsiert, daß selbst bei PI viele Kommentatoren glauben, daß die USA die Macht hätten, mit Dollars, Waffenlieferungen oder sonstwie die Youth Bulges des Nahen Osten gegen ihre Regimes aufzustacheln. Die USA sind in Wirklichkeit extrem schwach und beginnen nun Potemkinsche Dörfer zu bauen bzw. geben sie bei den o.g. Wiener Würstchen in Auftrag.

  86. Durch die neuentdeckten riesigen Erdöl- und Erdgasvorkommen , die alleine in Utah und Colorado grösser sind als die in den OPEC Staaten, werden die USA in absehbarer Zeit unabhängig vom arabischen Öl werden.
    Von daher werden sich die USA, egal welche Regierung, nur noch wenig für die Stabilität in der arabischen Region interessieren, geschweige denn einsetzen.

  87. #10 Laxepeter (15. Dez 2012 15:07)
    Sollte das zutreffen, daß die USA Europa durch die arabisch-muslimischen Flüchtlingsströme destabilisieren wollen, kann Europa dies leicht durchkreuzen, indem die Flüchtlingsströme draußen gehalten werden.

    „Die Europäer“ und speziell die Deutschen sind durch die Eroberung der Meinungshoheit durch den Marsch durch die Institutionen der Grünen eingeschüchtert , verweichlicht und (noch) unfähig, den zu erwartenden Strömen von Wirtschaftsflüchtlingen auch nur ansatzweise irgendetwas entgegenzusetzen, ausser sie mit Schutzgeldzahlungen in Form von üppigen Sozialleistungen ruhig zu stellen.

  88. Na, mal lagsam! Wer nach den Destabilisierern Europas sucht braucht doch nicht mal nach Amerika zu schauen. Es sind doch die Europäer selbst die sich zerlegen wollen, mit der haarsträubenden Politik ihrer Eliten. 12 Jahre EURO haben aus einem vormalig relativ gemütlichen Nebeneinander der Staaten eine Nord-Süd-Verfeindung herbeigeführt die an die schlechtesten Zeiten europäischer Geschichte erinnert. Die Einwanderungspolitik der EU bringt uns Millionen von Scheinasylanten die sich wie plündernde Besatzer benehmen. Wo solche Politik vorherrscht da braucht Amerika doch garnichts dazu tun, wenn es auch wollte.

  89. Da hat Sloterdijk aber schön ins Klo gegriffen. Warum sollten die USA ihre wahren Verbündeten in einem sich verlagernden globalen Machtgefüge schwächen wollen?

    Der Amerikahass europäischer Intellektueller hat nun auch Sloterdijk auf der Hintertreppe erwischt.

  90. Wenn ich die Kommentare so lese:
    Wirklich lustig, wie in einem dezidiert USA-freundlichen Blog plötzlich die Ressentiments losbrechen, wenn ein irrender Philosoph einen Freund zitiert.

  91. #1 Achot (15. Dez 2012 14:49)

    Beim Euro ist es doch nicht anders. Man weiß in den USA, das der Euro und Europa niemals so stark sein wird, wie Deutschland und die D-Mark.

    Völliger Unsinn….das Gegenteil ist der Fall. Sie glauben also, Deutschland alleine – ohne EU – wäre stärker?? Also nicht die Gemeinschaft macht stark, sondern die Spaltung, die Vereinzelung?? Wer das noch ernsthaft glauben sollte, hätte nichts aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt, nichts von der Tragik Willy IIs, der das auch glaubte, oder gar allem Übel, was einige Jahre später über uns hereinbrach, weil man sich erneut weigerte, die Realitäten zu erkennen und in Selbstherrlichkeit und Selbstüberschätzung schwelgte! Ja, Selbstüberschätzung ist eine üble Sache….“know your place“ würden die schon zitierten Amerikaner jetzt antworten. Wer seinen Platz nicht kennt, wird untergehen. Die neuen Großmächte freuen sich schon auf ein zerfallenes Europa – ein Konkurrent weniger, der zudem noch immer etwas von Menschenrechten und Werten redet…wie lästig aus Sicht der Russen, Chinesen aber auch der Amerikaner, die die Europäer eh für verweichlichte Bewohner der Venus halten, während sie natürlich vom Mars kommen!
    Ob es ein Plan Obamas ist oder nicht kann niemand beweisen, aber dass gerade die Ratingagenturen (alle im US-Raum beheimatet) versucht haben, einzelne EU-Staaten aus dem Euro zu brechen und massiv gegen europäische Staaten – angeblich ja „enge verbündete und Freunde“ – spekulierten, ist trauriger Fakt. Allerdings spielte da wohl weniger die Politik, als die blanke Gier nach dem schnellen Dollar eine Rolle.

    Dass die Welt von der europäischen Staatsschuldenkrise spricht, lenkt zudem als positiver Nebeneffekt von der noch größeren US und UK Staatsschuldenkrise ab, die so manchen PIIGS wie einen Musterknaben aussehen lassen. Aber diese Taktik wird nicht mehr lange funktionieren, der Euroraum stabilisiert sich, also wird sich der Markt anderswo umschauen. Glücklicherweise konnte die Politik das Schlimmste verhindern und die alten Besserwisser und Prediger des Niederganges eines besseren belehren. Nicht der Markt bestimmt die Politik, sondern die Politik setzt die Rahmenbedingungen für den Markt!

  92. # 55 RDX

    Da könnte man den “ Eisernen Kanzler “ zitieren : “ In den außenpolitischen Beziehungen gibt es keine Freundschaften sondern nur Interessen “ . Es kann kaum im deutschen Interesse sein mit den USA zu wetteifern , wer die rasante Talfahrt am unversehrtesten übersteht. Oder ?

  93. # 66 Le Pferde

    Demokratie und Menschenrechte !? Um diese Werte sollten wir uns im eigenen Land kümmern . Wenn es um Großaufträge in die VR China geht , dann vergessen die Menschenrechtsschwafler der verlogenen bunTesdeutschen Politik diese heiligen Werte ganz schnell . Ist es nicht auch ein Menschenrecht , die öffentlichen Verkehrsmittel in Ballungsgebieten zu benutzen , ohne in Gefahr zu laufen die körperliche Unversehrtheit zu verlieren ?

  94. @ #96 Stracke

    Du wirst Gestalten wie „LePferde“, der sich in blindem Pro-Amerikanismus suhlt und jeglichen Hinweis auf die Realität als „Ketzerei“ niederschreit, nicht bekehren.

    Genau wie ein Moslem, dem man 1000 mal aufzeigen kann, was der Islam anrichtet, wird er nicht von seiner Meinung abrücken.

    „Der Zweifel ist dem Wissen nicht unterlegen, sondern überlegen. Der Fortschritt ist der Sohn des Zweifels. Der Verstand, der nicht mehr zweifelt, unterliegt dem Verstand.“ – Alain, 1932, Propos sur l’éducation, S. 147, 1969

  95. P.S.

    Noch ein Zitat, welches ich den blinden Amerikanophilen entgegensetzen möchte:

    „Durch Zweifeln kommen wir nämlich zur Untersuchung; in der Untersuchung erfassen wir die Wahrheit.“ – Petrus Abaelardus, Sic et non

  96. Ist es nun Kalkül oder typisch amerikanische Unbeholfenheit, was das Verstehen von allem, was außerhalb der USA geschieht, anbelangt?

    Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten:

    – Taliban = Schöpfung des CIA
    – Massenvernichtungswaffen im Irak = Märchen des CIA
    – Saddam Hussein = Geschöpf von USA-Gnaden (zumindest solange, bis er den Ölscheis – den dickeren Kumpels der USA – in die Quere kam)
    – Pakistan = völlig irrer Moslemstaat mit Atomwaffen, dank den USA

    etc.

  97. #110 Heidenspaß (16. Dez 2012 12:35)

    Und noch eins:

    Ich zweifle, also bin ich.

    Augustinus, ca. 1000 Jahre vor Descartes.

  98. #111 Heidenspaß

    Sie sind hier falsch.

    Husch, Husch, ab zu Spon! Ich hörte, der Dauerbrenner („Die Waffenfanatiker“) läuft heute wieder. (Gibts denn eigentlich NICHTS, was uns Deutsche brennender interessiert als amerikanische Waffengesetze???) LOL.

    Junge, bei Ihnen hat man ja ganze Arbeit geleistet:

    Taliban, Schöpfung der CIA?

    Tja, da plappern Sie brav die alten Märchen nach:
    Es waren die Sowjets, die in Afghanistan 79 einmarschiert sind. Die Amerikaner haben dann (genau wie England, Schweiz, China usw.) die afghanischen Rebellen unterstützt.

    Die Taliban waren da noch Waisenkinder in pakistanischen Flüchtlingslagern. Komisch, dass Sie nur den USA vorwerfen, die Taliban geschaffen zu haben. Warum nicht auch den Russen durch ihren Einmarsch? oder den Chinesen? Oder der Schweiz? Merkwürdig….

    – Saddam Hussein = Geschöpf von USA-Gnaden (zumindest solange, bis er den Ölscheis – den dickeren Kumpels der USA

    Ihnen ist klar, dass es Deutschland und Frankreich waren, die Hussein mit Giftgas (das, mit dem er tausende Kurden vergaste….) belieferten. Und NICHT die USA? Wie man da als Deutscher da mit Steinen werfen kann, ist mir rätselhaft….

  99. Nun ja, nicht Sloterdijk sondern sein „Wiener Freund“ vermutet hier!
    Glaubwürdig ist es trotzdem. Amerika ist sich seiner Weltmachtsellung bewußt und läßt nichts aus, um diese Position zu sichern. Nicht wenige US-Wissenschaftler forschen aus diesem Ansatz heraus über vergangene Weltmächte, wobei in diesen Zusammenhang hier, England/Brittanien wohl mehr als Beachtung finden!

  100. @ Le Pferde

    Danke, für die lesenswerten Kommentare.

    Schön, dass hier noch nicht alle abgedreht sind. 😉

  101. Diese Meinung vertrete ich schon lange. Bin eingefleischter Gegner der amerikanischen Politik seit 1945.

    In den siebzigern wurden wir unter Druck der USA zur Aufnahme der türkischen „Gastarbeiter“ gezwungen, da die USA die Türkei als Stützpunkt benötigten.

    Dann kam der Überfall der Türkei auf das griechische Zypern. Die USA duldeten auch dieses.

    Und aktuell die Unterstützung der USA für die islamistischen Aufständischen in Arabien und Afrika. Dazu passt das die USA in kürze unabhängig von Ölimporten aus den arabischen Ländern sein sollen.

    Die europäische, speziell der deutschen Wirtschaft waren und wären die USA niemals gewachsen. Nur wenn sie Europa und speziell Deutschland zerstören, können sie wirtschaftlich vor uns stehen.

    Und die USA ist ein Kontinent. Die können gut ohne Europa leben. Und wenn sie die Masseneinwanderung von Muslimen verhindern, können sie das sogar sehr gut.

  102. #116

    Muss etwas präziser werden:

    „In den siebzigern wurden wir unter Druck der USA zur Aufnahme der türkischen “Gastarbeiter” gezwungen, da die USA die Türkei als Stützpunkt benötigten.“

    Die „Gastarbeiter“ haben der deutschen Wirtschaft von Anfang an geschadet. Da massenhaft billige Arbeitskräfte zur Verfügung standen, versäumte die deutsche Industrie die beginnende Automatisierung. Auch heute liegt was automatisierte Fertigungsprozesse betrifft, Japan und bald auch China vor uns.

    Hätte man damals auf Automatisierung gesetzt, wäre die Wirtschaftskraft trotz sinkender Bevölkerung nicht gesunken. Siehe Japan.

    Durch die Masseneinwanderung und die folgende „Familienzusammeführung“ ist sie es jedoch. Gerade jetzt zeigen sich die Auswirkungen. Ständig strömen Menschen nach Deutschland, die bereit sind für einen Hungerlohn zu arbeiten. Aber es gibt dafür immer weniger Arbeitsplätze, da selbst Tiefkühlteiglinge für Brötchen heute billiger aus China importiert werden, oder aus den EU Osterweiterungländern kommen. Die wenigen industriellen Bäckereien, die die Automatisierung vor 10 Jahren verpasst haben, und noch auf viel manuelle Arbeit setzen, stehen in den nächsten Jahren vor dem aus. Oder müssen viel investieren.

    Auch die Autoindustrie wird in Deutschland bald Geschichte sein. Opel in Bochum ist erst der Anfang. VW hat es mit Skoda vorgemacht, und Renault hat es mit Dacia perfektioniert. Deutschland, Westeuropa ist zu teuer.

    Und nun der Bogen zurück zur USA. Sie profitiert davon. Ein durch Massenmigration geschwächtes. technologisch zurückfallendes Europa wird wieder von den USA abhängig. Militärisch und auch wirtschaftlich…

Comments are closed.