Soest: Weihnachtsmarktbesucher überfallen

Die auf den Straßen tätigen Fachkräfte™ wissen, dass sie in der Weihnachtszeit reiche Beute machen können, da die Deutschen zur Zeit Geschenke einkaufen. Offenbar sollte man nicht nur seine Geldbörse gut bewachen, sondern die Weihnachtseinkäufe möglichst in Gruppen erledigen, um nicht nach einem Überfall lange bewußtlos auf der Straße herumzuliegen.

WAZ:

Auf dem Heimweg vom Weihnachtsmarkt wurde ein 36-jähriger Mann aus Soest am Freitagabend von einem Unbekannten mit osteuropäischem Akzent angesprochen. Als sich der Soester umdrehte, wurde er direkt mit einem Faustschlag ins Gesicht attackiert. Das Opfer wehrte sich zunächst, sah jedoch drei weitere Männer auf ihn zukommen. Diese schlugen nun ebenfalls auf den 36-Jährigen ein und traten ihn zum Teil, als er schon am Boden lag.

Der Überfallene verlor das Bewusstsein, und kam nach Auskunft seiner Lebensgefährtin erst gegen 3:30 Uhr in der Nacht nach Hause. Er konnte sich nur noch bruchstückhaft an den Heimweg erinnern. Außerdem fehlte ihm seine Geldbörse. Erst am Samstagnachmittag begab sich das Opfer in ärztliche Behandlung und erstattete im Anschluss Anzeige bei der Polizei.

Den ersten Täter, der den Soester angesprochen hatte, beschreibt er als 25 bis 35 Jahre alt, zirka 1,80 Meter groß, hagere Erscheinung, schmales Gesicht mit ausgeprägten Wangenknochen, schmales Kinn, hellblonde kurze Haare, bekleidet mit schwarzer (Leder-)Jacke und blauer Jeans. Hinweise zu der Tat nimmt das Polizei-Kommissariat Soest unter 02921-91000 entgegen.

Der Mann aus Soest hatte Glück, dass in der betreffenden Nacht keine tiefen Minustemperaturen herrschten, sonst wäre er womöglich erfroren. Das Beispiel zeigt auch, dass in Soest im Dunkeln kaum noch jemand unterwegs ist und die Straßen dann ganz den Dieben und Räubern überlassen sind.

Weitere Fahndungen:

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