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Ummah schlau – Deutsche doof!

Posted By PI On 31. Dezember 2012 @ 14:32 In Grundgesetz,Islamisierung Deutschlands,Scharia | Comments Disabled

Die eilfertige Unterteilung der Korangläubigen in “viele gute” und “wenige böse” Moslems (Salafisten) sowie “moderate Salafisten” und “moderate Terroristen” bringt die Ummah zu Recht zum lachen. In Dawa-News, dem “ersten deutsch-muslimischen Nachrichtenblog gegen die Anti-Islamhetze – eure Stimme gegen die Medien-Lügen” wird klargestellt, dass alle Vertreter der wahren Religion selbstverständlich Salafisten sind – mehr oder weniger …

(Von Verena B., Bonn)

Wer es immer noch nicht glauben will, der lese bitte nachfolgenden Text. Er ist zwar schon am 1. Juli 2012 publiziert, aber noch nicht auf PI thematisiert worden:

Sollte der “Salafismus” verboten werden, weil er verfassungsfeindlich ist? [1]

Um auf diese Frage antworten zu können, sollte zunächst einmal geklärt werden, was mit dem sogenannten “Salafismus” eigentlich gemeint ist.

Salafismus ist eine Umschreibung für “praktizierter Islam”, welches von Medien und Politiker dazu benutzt wird, um Muslime in Gruppen zu teilen (und somit den Zusammenhalt der Ummah – Gemeinschaft der Muslime zu schwächen) und um effizienter gegen Muslime vorgehen zu können. Würde man nämlich von Razzien bei MUSLIMEN, Vereinsverbote bei MUSLIMEN und Moscheeschließung bei MUSLIMEN reden, dann käme man ganz schnell in Konflikt mit der angeblichen Religions- und Meinungsfreiheit.

Also benutzt man eben einfach ein anderes Wort: Salafisten anstatt Muslime. Der normale deutsche Bürger, der durch Medienhetze und Lügen nichts anderes kennt, wird dann nur zustimmend mit dem Kopf nickend denken: “Sind ja nur die radikalen Salafisten, nicht die Muslime”. Ja, selbst viele unwissende Muslime sehen im Salafismus nur eine extreme “Randgruppe” des Islams.

Um es noch einmal zusammenzufassen: Der Salafismus ist nichts anderes als der praktizierte Islam nach Quran und dem Vorbild des Propheten, Muhammad, Frieden und Segen auf ihm, der Sunna. Auf diese beiden Quellen bezieht sich die Mehrheit der Muslime, die so genannten ‘Sunniten’.

Der eine oder andere könnte jetzt berechtigterweise fragen: “Ich bin ein praktizierender Muslim, warum werde ich nicht als Salafist bezeichnet?”.

Diese Frage ist leicht zu beantworten:

Ein wichtiger Aspekt, warum Salafisten Salafisten sind, spielt das ÖFFENTLICHE Praktizieren der Religion und die damit verbundene Dawah – die Aufklärung über den authentischen Islam. Es ist nämlich so, dass die “Privat-Salafisten” nicht allzu sehr stören, wenn sie den Islam still und heimlich leben. Sobald man aber den Menschen die Wahrheit vermittelt und öffentlich zum Islam einlädt oder dies in irgendeiner Weise unterstützt, wird man zum Ärgernis und spätestens ab diesem Zeitpunkt wird man zu einem Salafisten. Das bedeutet also, solange man schweigt, ist man noch der (relativ) friedliche Muslim. Daher könnte man überspitzt also festhalten: Dawah ist Salafismus!

Um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Ist der Salafismus, also der öffentlich praktizierte Islam, verfassungsfeindlich?

Vorab muss man anmerken, dass verfassungsfeindlich nicht gleich verfassungswidrig bedeutet, denn eine Person, Verein, Organisation kann zwar verfassungsfeindlich, muss dann aber trotzdem nicht verfassungswidrig sein. Und dies ist ein Unterschied:

Verfassungsfeindlichkeit ist die Ansicht einer Person oder einer Gruppe von Personen, wie Parteien oder Vereinen, die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland nicht anzuerkennen, sie abzulehnen oder ihr andere Prinzipien entgegenzuhalten.

Sofern eine Organisation nicht nur verfassungsfeindlich ist, sondern die Stufe zur Verfassungswidrigkeit überschritten hat, ihre Handlungen und Ziele folglich planvoll das Funktionieren dieser freiheitlichen demokratischen Grundordnung beeinträchtigen und im weiteren Verlauf diese Ordnung selbst beseitigen wollen, kann diese Organisation in Deutschland verboten werden. Für das Parteiverbot ist das Bundesverfassungsgericht zuständig, für Vereine und andere Organisationen der Bundesinnenminister oder (bei regionaler Verbreitung der Organisation) der Innenminister des jeweiligen Landes.

Ist man also gegen die sogenannte “freiheitliche demokratische Grundordnung” oder lehnt sie ab, handelt aber nicht, um diese zu beeinträchtigen oder zu beseitigen und ruft auch nicht dazu auf, bewegt man sich im Bereich des Legalen nach dem deutschen Grundgesetz.

Jetzt kommen wir wieder zurück zum so genannten Salafismus. In diesem Zusammenhang hört man meist die Begriffe Gottestaat, Scharia, Abschaffung der Demokratie, keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, Terrorismus, Steinigung…

Hier handelt es sich um Schlagworte, um Angst und Vorurteile zu schüren. Einige der unbewiesenen Vorwürfe sind schlicht und einfach absurd, wie z.B. die “Abschaffung der Demokratie”. – Wie sollte das vonstatten gehen? Ein paar tausend Muslime führen die Scharia in Deutschland ein – für eine achtzig Millionen Mehrheit von Nichtmuslimen? Wer so etwas ernsthaft behauptet und glaubt macht sich in der Tat lächerlich.

Wie sehen also die Fakten aus?

Sind Muslime für die Scharia und sehen sie sie als dem Grundgesetz überlegen an?

Ja! Und dieses Recht hat man durchaus in Deutschland, genauso wie auch jemand das amerikanische Gesetz befürworten und dem Grundgesetz überlegen ansehen kann.

Die so genannten Salafisten verfolgen hier in Deutschland keine politischen Ziele, sondern Aufklärung und Einladung zum Islam.

Wie sieht es mit den Strafen aus, die der Islam in einem islamischen Staat für manche Verbrechen vorsieht:

Sind Muslime für die im Quran und Sunnah genannten Strafen/Maßnahmen? Ja! Allerdings sind diese in jeden Fall an Bedingungen geknüpft und nur in einem islamischen Staat mit islamischem Richter durchzuführen. Und so ergibt sich also als Antwort auf die Frage, ob diese Strafen in Deutschland für Muslime relevant seien, ein Nein!

Zur oft zitierten Gleichberechtigung von Mann und Frau kann man sagen, dass der Islam Mann und Frau als gleichwertig ansieht aber nicht als gleich. Wie Muslime ihr Leben mit dieser Betrachtungsweise gestalten, dürfte wohl die Privatsache eines jeden Menschen sein.

Anhand dieser Beispiele zeigt sich, dass Muslime zwar duchaus ein anderes Weltbild besitzen und eine andere Gesetzesordnung bevorzugen würden, sie aber, aufgrund der Tatsache, dass sie in einem nichtmuslimischen Land leben, sich an die gegebenen Gesetze halten und befolgen und trotzdem ihre Religion ausüben können.

Doch diese Sichtweise will man nicht gelten lassen und so werden Muslime, die sich – wie oben erläutert – klar und deutlich zu ihrer Religion bekennen, stigmatisiert und kriminalisiert und die Definition der “Religionsfreiheit” sind da nur Worte:

“Die Religionsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht. Sie besteht vor allem in der Freiheit eines Menschen, seine Glaubensüberzeugung oder ein weltanschauliches Bekenntnis frei zu bilden und seine Religion oder Weltanschauung ungestört auszuüben sowie ihren Gesetzmäßigkeiten entsprechend zu handeln, einschließlich dafür zu werben, einer Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft anzugehören.”

Religionsfreiheit, nur solange man kein praktizierender und bekennender Muslim ist!

Nun, es ist ja noch nicht aller Tage Abend in Deutschland. In Großbritannien gab es 2005 fünf Scharia-Gerichtshöfe, im Juni 2009 waren es bereits 85. Und auch in Deutschland können die Vorschriften der Scharia nach dem deutschen Internationalen Privatrecht (IPR) zur Anwendung kommen. Das geschieht bereits jeden Tag.

Sehr beliebt sind auch die so genannten „Friedensrichter“ wie Hassan Allouche, der in Berlin das parallele Schariarecht mitten in Deutschland praktiziert. So akzeptieren unter anderen die Angehörigen der kriminellen kurdisch-arabischen Großfamilien in Berlin nur die eigene „Gerichtsbarkeit“ – und der deutsche Staat spielt stillschweigend mit! – so wie auch der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff bereits Anfang des Jahres islamische Schiedsgerichte in Deutschland forderte. Doch wozu islamische Schiedsgerichte? Nach Ansicht einiger Politiker ist die Scharia durchaus kompatibel mit dem Grundgesetz – machen wir doch einfach ein Grundgesetz unter Scharia-Vorbehalt …

„Scharia für alle“ (jeder dritte türkische Jugendliche ist laut Alice Schwarzer für die Einführung der Scharia) ist unbestritten der größte Wunsch fanatischer Sektenanhänger. Möge dieser Wunsch nie in Erfüllung gehen – auch im Interesse derjenigen Mitbürger, die in unserem Land Schutz vor dieser Satansreligion suchen!


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