Vergesst die Islamisierung!

Alle PI-Anhänger eint, dass sie einen kritischen Blick auf den Islam haben oder zumindest dessen Ausbreitung in der Bundesrepublik skeptisch gegenüberstehen. Damit enden die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon. Abtreibung? Atomkraft? Sozialstaat? Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Dass in Deutschland ein Vorgang stattfindet, bei dem der Anteil von Menschen mit islamischem Glauben und ihren Moscheen zunimmt, mithin eine „Islamisierung“ stattfindet, steht außer Frage. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das eigentliche Problem, sondern lediglich um dessen Symptom.

(Von Rosinenbomber)

Dass der Islam sich in unserer Heimat so ungehindert ausbreiten kann, ist hauptsächlich auf fehlenden Selbstbehauptungswillen zurückzuführen. Solange der deutsche Michel gut gefüllte Supermarktregale, ein vielfältiges Fernsehprogramm und Unmengen weiterer Ablenkungsmöglichkeiten vorfindet, sind ihm politische Fragen weitgehend egal. Dieses Problem geht wie alle anderen auch auf eine einzige Ursache zurück: Werteverfall.

Der liberalen Fraktion auf PI geht es etwa nicht darum, den Fortbestand des deutschen Volkes zu sichern, sondern lediglich den eigenen Hedonismus vor dem Islam zu schützen. Man kritisiert, dass dieser Frauen durch Verhüllung zu Sexualobjekten degradiere, lässt die eigene Tochter aber gleichzeitig in hautengen Jeans oder Minirock zur Schule gehen. Statt eines festen Wertefundaments hat man dem Islam nur einen liberalen Wackelpudding aus Selbstverwirklichung, Vergnügungssucht und Relativismus entgegenzusetzen.

Der konservative PI-Flügel verfügt hingegen durchaus über Gemeinsamkeiten mit dem Islam: Er ist religiös und hadert mit der Moderne. Eine Familie besteht für ihn aus Vater, Mutter und eigenem Nachwuchs – nicht aus zwei Frauen oder zwei Männern plus Adoptivkind. Er bevorzugt, seine Kinder durch die Mutter selbst zu beaufsichtigen und sie nicht in staatliche Fremdbetreuung zu geben. Spaß ist für ihn nicht die oberste Maxime, sondern Verantwortung. Geschlechtsverkehr gehört für ihn in die Ehe, die öffentliche Sexualisierung geht ihm auf die Nerven.

Während der Konservative zu einer aussterbenden Spezies gehört, fallen Liberale bei Wahlen für die Parteien immens ins Gewicht. Die Zahl kirchennaher Katholiken liegt in Deutschland nur noch bei zwei Millionen – etwa genau so viele Moslems verfügen inzwischen über den deutschen Pass. Ohne eine wertebezogene Rückbesinnung ist die Ausbreitung des Islams nicht zu stoppen. Doch wie soll diese ohne Konservative möglich sein?

Dazu die PI-Umfrage:

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