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Wenn wir über den Widerstand des unsäglichen Dritten Reiches nachdenken, kommen uns nur ganz wenig Namen in den Sinn. Da wären Stauffenberg, Dietrich Bonhoeffer, Georg Elser, Die Weiße Rose und nur ganz wenige mehr, die bekannt wurden. Während man über den Widerstand im Militär geteilter Meinung sein kann, ist der Widerstand der Studenten der Weißen Rose unzweifelhaft von persönlichem Engagement geprägt und deren Arbeit unter Lebensgefahr ringt uns heute noch Bewunderung ab. Da alles so eindeutig ist, kam wohl bis heute noch kein Journalist der Qualitätspresse auf die Idee, diesen Widerstand zu relativieren und dann zu beschmutzen.

Wie die PI-Leser wissen, starb am 4. Dezember 2012 mit Susanne Zeller-Hirzel die letzte Widerstandskämpferin der Weißen Rose. Sie starb völlig unbeachtet von unseren Qualitätsmedien, die sonst über jeden Möchtegern-Promi berichten, auch wenn der sich nur die kleine Zehe angestoßen hat. Zeller-Hirzel hat allein schon deshalb Großartiges geleistet, weil sie sich getraut hatte, sich in einer Zeit gegen ein Regime zu stellen, in der es schon lebensgefährlich war, auch nur im falschen Moment eine offensichtliche Wahrheit auszusprechen.

Warum Zeller-Hirzel von unseren hochbezahlten Journalisten der Qualitätsmedien ignoriert wird, war in der Wochenend-Printausgabe vom 29./30. Dezember des Kölner Stadtanzeigers auf Seite 6 zu lesen. Sie hatte einfach die falschen Freunde. Anders als die DuMont-Familie, die ihr Fähnchen sofort nach dem dritten Reich drehte und mit dem, was sie vorher schrieb, nichts mehr zu tun haben wollte, jedoch die arisierten Grundstücke behielt, brauchte Zeller-Hirzel ihre Meinung nicht zu ändern, sie war immer noch gegen Nazis. Zeller-Hirzel hat auch recht schnell gemerkt, dass Unrecht und Faschismus nicht ein Privileg der Nationalsozialisten ist, auch andere Parteien sind dazu fähig. Nur nennen die es halt anders. Und ebenso hat Zeller-Hirzel auch irgendwann gemerkt, dass im Islam ebenso viel Unrecht gegen Andersdenkende geschieht wie bei den Nazis des Dritten Reiches. Während jedoch die Nazis immer weniger werden und man sie mit der Lupe suchen muss, verbreitet sich der Islam immer rasanter und ebenso die Straftaten, die auf dieser Ideologie beruhen – selbst wenn die Gesetze so gestaltet werden, dass islambasierte Straftaten leicht statistisch weg gelogen werden können.

Deshalb hat sich Zeller-Hirzel gegen den Islam gestellt und sich mit aktiven Kämpfern gegen diese mörderische Ideologie, wie Michael Stürzenberger, befreundet. Wenn wir also dem Artikel Glauben schenken, wurde Zeller-Herzel ignoriert, weil sie Stürzenberger zum Freund hatte. Stürzenberger wird im Artikel als „Autor des Hetzblogs Politically Incorrect“ bezeichnet. Autor und PI stimmt wohl, aber Hetzblog? Wo ist denn die Hetze, wenn man schlicht anderer Meinung als die Mehrheit ist? War die Weiße Rose etwa eine Hetzgruppe? Waren sie Volksverhetzer, weil sie auf Missstände aufmerksam gemacht haben? Oder waren etwa die DuMonts Volksverhetzer, weil sie selbst dann noch in Führers Horn bliesen, als schon alles zusammenbrach und sich die Oberbonzen schon absetzten?

Wenn wir das Wort „Hetze“ einmal näher definieren, käme wohl sowas heraus: „Ständige substanzlose Wiederholung falscher Anschuldigungen gegen eine andere Meinung oder Gruppe“ und voila, wir haben einen Hetzer: Steven Geyer, den Schreiber des Artikels im KSTA. Der hat nicht nur monatelang gezielt gegen PI gehetzt, ohne auch nur ein einziges Argument zu bringen bzw. PI konkret was vorzuwerfen, nein, er lügt auch hier wieder nach Strich und Faden, was die Wiedergründung der Weißen Rose angeht. So steht in der Gründungsurkunde nichts von Verharmlosung des Nationalsozialismus oder anderem Unsinn, den Geyer mal wieder absondert:

Wiedergründung der Weißen Rose

Deutschland ist im Jahre 2012 erneut der Bedrohung durch gefährliche totalitäre Ideologien ausgesetzt. Die national-sozialistische Gefahr ist durch die größte Katastrophe in der europäischen Geschichte erkannt und wird durch den sogenannten „Kampf gegen Rechts“ bereits intensiv eingedämmt.

Völlig verharmlost wird hingegen die Bedrohung durch den Linksextremismus und den islamischen Fundamentalismus. Letzterer wird durch den politischen und medialen Mainstream regelrecht beschönigt und verharmlost. Der oben erwähnte Kampf gegen Rechts ist zudem längst zu einem Kampf gegen alles Nicht-Linke mutiert und führt, häufig mit faschistischen Mitteln, einen antidemokratischen Krieg gegen die Meinungsfreiheit der bürgerlichen Mitte. Daher ist wieder bürgerliche Zivilcourage gefordert, um die Bevölkerung aufzuklären und zu warnen. Hierbei knüpfen wir zusammen mit einem der letzten beiden lebenden Mitglieder, Susanne Zeller-Hirzel, an den Mut, die Einsatzbereitschaft und den unbeugsamen Willen der Helden der Weißen Rose in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an.

Die frühere Widerstandskämpferin gegen den National-Sozialismus, Frau Susanne Zeller-Hirzel, verdient allen Respekt für ihr Lebenswerk, sie war eine der wenigen Personen, die nicht einfach einer Herde hinterherliefen. Es ist ein Armutszeugnis, wenn die DuMont-Presse sich nach ihrem Tod wieder über sie hermacht, als hätte sich seit der Nazizeit, als der regimetreue DuMont-Verlag – damals unter dem Namen „Kölnische Illustrierte Zeitung“ – gegen die Mitglieder der Weißen Rose hetzte, nichts geändert.

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83 KOMMENTARE

  1. Wichtiger Artikel. In vielen Diskussionen zu der derzetigen politischen Situation, zu Widerstand wie der weißen Rose und zu PI-Thesen erlebe ich bei mir unbekannten Menschen viel Zustimmung und Unbehagen an der derzeitigen Lage. PI liegt richtig!

  2. Was soll man denn bitte anderes von diesen DuMont-Schmierfinken erwarten?

    Diese Leute sind so erbärmlich wie widerlich, wenn sie jetzt auf die Gräber der Mitstreiter der Weißen Rose urinieren, anders kann man dieses Pamphlet des werten Herrn Geyer nicht nennen.

    Herr Geyer, falls Sie hier mitlesen, insgehim bedauern Sie es doch sicher, Ihren Beruf nicht in der Zeit von 1933 bis 1945 ausgeübt zu haben, gell?

    Das nennt sich dann Strafe der späten Geburt.

  3. Ich finde es immer wieder erschreckend, was sich die meisten Journalisten herausnehmen -ohne den Funken einer Ahnung- über andere Personen oder Personengruppen zu schreiben!

  4. Ja, es sind immer die Heuchler und Kriegsgewinnler, die unbeschadet davonkommen. Die Wahrhaftigen und in ihren Motiven Reinen haben in dieser Welt keine Lobby.

  5. Und ich bin der festen Überzeugung, wenn die Antifa wüsste, wo ihr Grab ist, würden sie aufgehetzt in alter NS-Tradition durch DuMont ihr Grab besudeln und Gauck, Merkel und Co würden Verständnis dafür heucheln!

    Es ist unglaublich was alles folgenlos in diesem Land passiert…

    Auch dieser in NS-Tradition verfasster DuMont-Artikel ist schon fast Volksverhetzung, aber zumindest in den letzten Sätzen mit Lügen gespickt, wo eine Gegendarstellung erfolgreich eingeklagt werden muss!

  6. Der Artikel im KStA ist das, was man von diesem Verlag erwarten kann, nicht weniger und nicht mehr.

    „Susanne Hirzel bekannte sich am Ende ihres Lebens zu den Rechten.“ Oh nein, Susanne Hirzel hat sich ihr ganzes Leben lang weder rechts noch links, sondern als Patriotin gezeigt. Die Mitglieder der „Weißen Rose“ haben auch aus Patriotismus gehandelt.

    Im übrigen: Kann man tatsächlich eine linke Position einnehmen? Welche Schlagworte hört man von den Linken?
    „Deutschland verrecke“ (steht in Berlin seit Jahren ganz groß auf einem Dach eines großen Hauses)
    „Bomber Harris do it again“
    „Deutschland muß sterben“
    „Deutschland vom Platz fegen“
    und so weiter, und so weiter.

    Und auch das ist bemerkenswert: Hieß es noch vor ein paar Jahren „gegen Rechtsextremismus“, so heißt es jetzt einfach: „gegen Rechts“.

    Dabei ist eine rechte politische Ausrichtung eine ehrenwerte Sache, genauso übrigens wie eine linke Ausrichtung. Der Adler kann nur mit zwei Flügeln fliegen.

    Etwas anderes sind Links- und Rechtsextremismus, dagegen muß eigentlich die vielbeschworene „wehrhafte Demokratie“ angeben. Aber Linksextremismus ist salonfähig geworden – während beinahe schon alles, was nicht links (und auch eben „rechts“) ist, verteufelt werden soll.

    Wir haben eine gewaltige Schlagseite!
    Links macht arm und unfrei!
    http://de.tinypic.com/view.php?pic=5jspw3&s=5

  7. @ #6 WahrerSozialDemokrat (30. Dez 2012 23:37)

    Und ich bin der festen Überzeugung, wenn die Antifa wüsste, wo ihr Grab ist, würden sie aufgehetzt in alter NS-Tradition durch DuMont ihr Grab besudeln und Gauck, Merkel und Co würden Verständnis dafür heucheln!

    Es ist unglaublich was alles folgenlos in diesem Land passiert…

    Damit könnten Sie durchaus Recht haben. In diesem geisteskranken Land ist mittlerweile so ziemlich alles denkbar. Zeit zum Aufklaren!

  8. Zeller-Hirzel, Stürzenberger und einige weitere sind in unserem Politsystem politisch Verfolgte. Dieses Politsystem inklusive der ehemals konservativen Parteien haben sich nicht nur der Political Correctness hingegeben, sondern machen sich daran – unter Inanspruchnahme des Gutmenschentums, das Deutsche Volk in die Dominanz einer Scharia-Kültür zu zwingen.

    Früher mußte die Presse unter das Politsystem gezwungen werden, heute hat sich die MSM-Journaille apriori gleichgeschaltet, um das Deutsche Volk in eine Opferrolle zu drängen. Das kommt natürlich den mit Minderwertigkeitskomplexen beladenen Linken gerade recht, um ihr Werk der Staatszersetzung weiter voranzutreiben. Die eigentliche Schande ist, daß sich CDU/CSU dem nicht widersetzen. Umso mehr sind wir auf Freiheitskämpfer wie Zeller-Hirzel (ihre Ideale werden uns weiter beflügeln), Stürzenberger und andere angewiesen.

  9. Es sind Idioten, denen der Aufdruck „Religion“ auf der Islampackung ausreicht.
    Diesen Fachleuten kann man auch die Chemie-Pizza vom Food-Designer als Bio-Pizza verkaufen, wenn nur der Aufdruck „Bio“ auf der Schachtel gross genug ist.

    Wer das selbständige und kritisch-hinterfragende Denken nicht völlig verlernt hat, macht hingegen die Packung auf und beurteilt den Inhalt nach Konsistenz und dem (Verhalten) Geschmack auf der Zunge.

    Frau Zeller-Hirzel hatte trotz ihres Alters mehr Grips im Kopf als die gesamte Stadtanzünder-Redaktion zusammen, SIE beurteilte den Inhalt der Islampackung und stellte die Übereinstimmungen zwischen Islam und Nazitum fest.

  10. „Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz, einem starken, aber ungerechten Gegner Widerstand zu tun.“
    Immanuel Kant, (1724 – 1804)

    In diesem Sinne…

  11. #5 Die FREIHEIT Trier (30. Dez 2012 23:36)
    Während man über den Widerstand im Militär geteilter Meinung sein kann

    Was soll denn das heissen???????

    Vielleicht, dass sich nicht alle Generäle als Widerstandskämpfer hervorgetan haben und viele stumpfsinnige Mitläufer waren. Die Weiße Rose kann in dieser Beziehung nicht angezweifelt werden.

  12. @ #11 Sobieski 1683 (30. Dez 2012 23:43)

    Zeller-Hirzel, Stürzenberger und einige weitere sind in unserem Politsystem politisch Verfolgte. Dieses Politsystem inklusive der ehemals konservativen Parteien haben sich nicht nur der Political Correctness hingegeben, sondern machen sich daran – unter Inanspruchnahme des Gutmenschentums, das Deutsche Volk in die Dominanz einer Scharia-Kültür zu zwingen.

    Früher mußte die Presse unter das Politsystem gezwungen werden, heute hat sich die MSM-Journaille apriori gleichgeschaltet, um das Deutsche Volk in eine Opferrolle zu drängen. Das kommt natürlich den mit Minderwertigkeitskomplexen beladenen Linken gerade recht, um ihr Werk der Staatszersetzung weiter voranzutreiben. Die eigentliche Schande ist, daß sich CDU/CSU dem nicht widersetzen. Umso mehr sind wir auf Freiheitskämpfer wie Zeller-Hirzel (ihre Ideale werden uns weiter beflügeln), Stürzenberger und andere angewiesen.

    In welche Opferrolle denn? Ich dachte wir Deutschen sind auf alle Zeiten (auch meine noch nicht geborenen KInder und Enkel) das „Tätervolk“

  13. „Falsche Freunde“, soweit ist es schon gekommen, dass politisch korrekt in „falsche“ und „richtige“ Freunde entschieden.
    In einiger Zeit wird man dann wegen der „falschen“ Freunde sogar belangt werden.

  14. @ #19 johann (30. Dez 2012 23:51)

    “Falsche Freunde”, soweit ist es schon gekommen, dass politisch korrekt in “falsche” und “richtige” Freunde entschieden.
    In einiger Zeit wird man dann wegen der “falschen” Freunde sogar belangt werden.

    Das passiert doch schon längst, siehe die Ruderin Nadja Drygalla.

  15. #19 johann (30. Dez 2012 23:51)

    In einiger Zeit wird man dann wegen der “falschen” Freunde sogar belangt werden.

    Ich sage nur Nadja Drygalla.

  16. der Thierse ist schon so senil oder hat er gar Alz, der kann schon eine Schrippe nicht mehr von einem Weck unterscheiden 🙂

  17. @ #18 PI-User_HAM (30. Dez 2012 23:50)

    Daß wir „Tätervolk“ bis auf ewig sind, reicht offenbar einigen nicht. Jetzt sollen wir in einer „finalen Lösung“ islamisiert werden. Wer sich nicht wehrt wie Zeller-Hirzel und Stürzenberger etc. ist in der Opferrolle, oder?

  18. Evtl. ein bescheidener Ansatz für eine Gegendarstellung in gleicher Größe und freien Gestaltung:

    Im Artikel steht: „Zuletzt trat Zeller-Hirzel in die islamfeindliche Bürgerbewegung Pax-Europa ein und besuchte Demos gegen muslimische Einwanderung“

    Gegendarstellung: Richtig ist, die Bürgerbewegung Pax-Europa ist nicht islamfeindlich sondern dem politischen System des Islams kritisch und mahnend gegenüber positioniert. Weiterhin fanden niemals, weder mit noch ohne Frau Zeller-Hirzel, Demonstrationen pauschal gegen „muslimische Einwanderung“ statt.

    Im Artikel steht: „Im Juli lies sie sich von wegen Volksverhetzung verurteilten Rechtspopulisten zur „Wiedergründung der Weißen Rose“ überreden!

    Gegendarstellung: Weder wurde Frau Zeller-Hirzel überredet noch war und ist ein Gründungsmitglied wegen Volksverhetzung verurteilt! Der Begriff „Rechtspopulist“ ist ein ungeschützter populistischer Begriff aus dem linksextremistischen Bereich, zur Diffamierung und Verhetzung politischer Gegner.

    Im Artikel steht: „Die Szene [gemeint Weiße Rose] definiert den „National-Sozialismus“ zur linken Bewegung um, hält ihn heute für ungefährlich, heißt es in der Gründungsurkunde,…“

    Gegendarstellung: Richtig ist, dass der National-Sozialismus sich selbst als linke Bewegung definiert hat (…Zitate von Hitler, Göring etc…)! Falsch ist, das in der Gründungsurkunde der „National-Sozialismus“ für ungefährlich erklärt oder gar verharmlost oder relativiert wird, sondern ganz im Gegenteil.


    Ich finde, hier sollte man/wir (über alle Unterschiede hinweg) in die Offensive gehen, besonders zur Ehrenrettung einer zeitlosen „Heldin im Widerstand“ und auch die DuMont-Presse muss mal endlich Abbitte leisten! Ich hoffe, das man endlich diesen ewigen Handschuh endlich mal wirksam und rechtstaatlich aufnimmt!

  19. @ #23 Sobieski 1683 (31. Dez 2012 00:04)

    @ #18 PI-User_HAM (30. Dez 2012 23:50)

    Daß wir “Tätervolk” bis auf ewig sind, reicht offenbar einigen nicht. Jetzt sollen wir in einer “finalen Lösung” islamisiert werden. Wer sich nicht wehrt wie Zeller-Hirzel und Stürzenberger etc. ist in der Opferrolle, oder?

    Stimmt, Sie haben recht, das ist dann unsere „gerechte“ Strafe für die Untaten unserer Vorfahren vor 68-80 Jahren.

    Wir sind so quasi die Lämmer, die geschächtet werden sollen.

  20. Gegen den Strom schwimmen ist anstrengend und sich mit unpopulärer Meinung zu exponieren könnte unangenehm werden. Viele Menschen beißen zwar gerne hinterhältig ins Wadel anderer aber wenn’s darum geht sich zu stellen, sind sie genauso feige wie der klägliche Rest der Opportunisten.
    Susanne Zeller Hirzel war es nicht zu unangenehm sich zu exponieren, sie war lieber selber unangenehm und der Stachel im Fleisch der Vertuscher, Retuschierer, Lügner und Mitläufer.

    Ständig hören wir heute wen oder was wir wohl zu respektieren hätten. Also, meinen Respekt haben auf jeden Fall all jene, die gegen die Missstände, Ungerechtigkeiten, Lügen, und die neuen Gefahren, die uns und unsere Freiheit bedrohen, anschreiben, die aufstehen und sich friedlich aber lautstark wehren und dafür in Kauf nehmen selbst verunglimpft, verleumdet und sogar bedroht zu werden. Danke an alle, die diesmal nicht wegschauen!
    Und: „Chapeau – Susanne Zeller Hirzel!“
    Sie war eine kluge, mutige Frau, die sich bis zuletzt gewehrt hat.

  21. #28 L.S.Gabriel (31. Dez 2012 00:10)
    Gegen den Strom schwimmen ist anstrengend und sich mit unpopulärer Meinung zu exponieren könnte …

    Nur tote Fische treiben mit dem Strom.

  22. Die Frau weiß wovon sie redet!!!

    Interview Susanne Zeller-Hirzel Teil 1
    http://www.youtube.com/watch?v=jjFCt3Uv3Tk

    Interview Susanne Zeller-Hirzel Teil 2
    http://www.youtube.com/watch?v=Y9l8XC2bIG4

    Interview Susanne Zeller-Hirzel Teil 3
    http://www.youtube.com/watch?v=h8jAVZyFQak

    Und ist auch nicht so politisch Korrekt wie selbst wir, die weiß auch warum!

    P.S. Bitte komplett anschauen, auch wenn man einiges so selber nicht sagen würde, evtl. auch nicht so denkt, vor allem spüre ich große Sorge, große unendliche Sorge. Dieses als Lebenserfahrung zu ignorieren wäre unendlich töricht und endlich tödlich!

  23. #29felixhenn
    Nur tote Fische treiben mit dem Strom.

    Na dann, sollten wir die Gewässer reinigen, sonst verderben sie weiter unseren Lebensraum.

  24. @ #27 PI-User_HAM (31. Dez 2012 00:08)

    Sie bringen es auf den Punkt.

    Und unsere christlichen Kirchen führen uns gerne dorthin. Sie wollen uns auch als dumme Schäfchen zur Opferbank führen und erwarten noch, daß wir das freudig mit einem Kirchenlied auf den Lippen tun.

  25. Ein Glück, dass die bewundernswerte Frau Hirzel ein gesegnetes Alter erreicht hat und weder diese verabscheuenswürdige Hetze der Kölner Schlechtpresse mitbekommen muss, noch die Folgen, die uns im Prinzip allen noch bevorstehen, wenn sich unsere Rechtgläubigen weiterhin auf Staatskosten so vermehren, wie es momentan der Fall ist.

  26. Was die Schmiranten vom Kölner Stadtanzünder bemerken („Susanne Hirzel bekannte sich AM ENDE ihres Lebens zu den Rechten“), ist nur die halbe Wahrheit.
    Frau Hirzel bekannte sich zeit Lebens immer zu den „Rechten“, zu den Bürgerlichen, und das besonders im Widerstand gegen das sog. III Reich, im Gegensatz zu den LINKEN nationalSozialisten, die dieses auch mehrfach klar feststellten, um sich als SOZIALISTEN, gegen das „rechte Besitzbürgertum“ abzugrenzen. Insbesondere letzteres wollen unsere Komsomolzen vom Ksta und die Linke im allgemeinen nicht wahrhaben und zugeben. Ob die dschurnalistischen Dünnbrettbohrer_innen vom Stadtanzünder die Flugblätter auch nur einmal vollständig gelesen und auch verstanden haben, das wage ich zu bezweifeln. 👿

  27. Hervorragend zum Thema passend und nur wenigen bekannt ist dass ein berühmter österreichischer KZ-Überlebender nach einer Rede 1988 ein ähnliches Schicksal ereilte wie Frau Zeller-Hirzel, weil er es nicht nur gewagt hatte seine Rede ohne Nazi-Keulen zu formulieren, nein, ganz im Gegenteil er erteilte der linken Gutmenschecke eine Lehrstunde in punkto politischer Bildung:

    „1988, anlässlich des 50. Gedenkjahres zum „Anschluss“ Österreichs an das Nazi-Deutschland, hielt der weltbekannte österr. Begründer der Existenzpsychologie und Logotherapie, Viktor E. Frankl (1905-1997) vor 35.000 Menschen am Rathausplatz in Wien eine viel beachtete Rede:

    Meine Damen und Herren, ich hoffe auf Ihr Verständnis, wenn ich Sie bitte, zu dieser Stunde des Gedenkens gemeinsam mit mir zu gedenken:

    Meines Vaters- er ist im Lager Theresienstadt zugrunde gegangen; meines Bruders- er ist im Lager Auschwitz umgekommen; meiner Mutter- sie ist in der Gaskammer von Auschwitz ums Leben gekommen; und meiner ersten Frau- sie hat im Lager Bergen-Belsen ihr Leben lassen müssen. Und doch muss ich Sie darum bitten, von mir kein Wort des Hasses zu erwarten.

    Wen sollte ich hassen? Ich kenne ja nur die Opfer, aber nicht die Täter, zumindest kenne ich sie nicht persönlich- und ich lehne es ab, jemanden kollektiv schuldig zu sprechen.
    Eine Kollektivschuld gibt es nämlich nicht, und ich sage das nicht erst heute, sondern ich hab das vom ersten Tag an gesagt, an dem ich aus meinem letzten Konzentrationslager befreit wurde- und zu der Zeit hat man sich wahrlich nicht beliebt gemacht, wenn man es gewagt hat, öffentlich gegen die Kollektivschuld Stellung zu nehmen.

    Schuld kann jedenfalls nur persönliche Schuld sein- die Schuld an etwas, das ich selbst getan habe- oder vielleicht zu tun unterlassen habe! Aber ich kann nicht schuld sein an etwas, das andere Leute getan haben, und seien es auch die Eltern oder Großeltern. Und den Österreichern, die heute zwischen 0 und 50 Jahre [anm. von mir: Frankl hielt diese Rede 1988] alt sind, in diesem Sinne eine sozusagen, „rückwirkende Kollektivschuld“ einzureden, halte ich für ein Verbrechen und für Wahnsinn- oder, um es psychisch zu formulieren, es wäre ein Verbrechen, würde es sich nicht um einen Fall von Wahnsinn handeln. Und um einen Rückfall in die so genannte Sippenhaftung der Nazis!

    Und ich denke, gerade die Opfer ehemaliger kollektiver Verfolgung sollten die ersten sein, die mir da zustimmen.
    Es wäre denn, Sie legen Wert darauf, die jungen Leute den alten Nazis oder den Neonazis in die Arme zu treiben! ….

    Ich komme zurück auf meine Befreiung aus dem Konzentrationslager: Ich bin dann mit dem ersten möglichen (wenn auch nur illegalen möglichen) Transport auf einem LKW nach Wien zurückgekehrt. Inzwischen hat man mich 63 Mal nach Amerika geholt; aber jedes Mal bin ich wieder nach Österreich zurückgekommen. Nicht weil die Österreicher mich so geliebt hätten, sondern umgekehrt, weil ich Österreich so geliebt habe, und bekanntlich beruht Liebe nicht immer auf Gegenseitigkeit.
    Nun, wann immer ich Amerika bin, fragen mich die Amerikaner: „Warum sind Sie, Herr Frankl, nicht schon vor dem Krieg zu uns gekommen? Sie hätten sich doch viel ersparen können.“ Und ich muß ihnen dann erklären, dass ich jahrelang auf ein Visum warten musste, und wie es dann endlich soweit war, da war es auch schon zu spät, denn ich hab es einfach nicht über mich gebracht, mitten im Krieg meine alten Eltern ihrem Schicksal zu überlassen.
    Und dann fragten mich die Amerikaner weiter: „Und warum sind Sie dann nicht wenigstens nach dem Krieg zu uns gekommen? Hatten Ihnen die Wiener zu wenig angetan, Ihnen und den Ihren?“
    „Nun“, sag ich den Leuten, „in Wien gab es zum Beispiel eine katholische Baronin, die unter Lebensgefahr eine Kusine von mir als „U-Bot“ versteckt gehalten und ihr so das Leben gerettet hat.
    Und dann gab es in Wien einen sozialistischen Rechtsanwalt, der hat mir- ebenfalls sich selbst gefährdend- Lebensmittel zugesteckt, wann immer er nur konnte“.Wissen Sie, wer das war? Der Bruno Pittermann, nachmaliger Vizekanzler von Österreich.
    „Nun“, frag ich die Amerikaner weiter, „warum hätte ich in eine solche Stadt, in der es solche Menschen gab, nicht zurückkehren sollen?“

    Meine Damen und Herren, ich höre Sie sagen: „Das ist ja alles gut und schön; aber das waren ja die Ausnahmen- Ausnahmen von der Regel, und in der Regel waren die Leute doch Opportunisten- sie hätten Widerstand leisten müssen.“ Meine Damen und Herren, Sie haben recht; aber bedenken Sie, Widerstand setzt doch Heroismus voraus, und Heroismus darf man meiner Ansicht nach nur von einem einzelnen Menschen verlangen, und das ist- man selbst!

    Und wer da sagt, man hätte sich lieber einsperren lassen sollen als dass man sich mit den Nazis arrangieret, der dürfe das eigentlich nur dann sagen, wenn er für seine eigene Person unter Beweis gestellt hat, dass er es vorgezogen hatte, sich in Konzentrationslager stecken zu lassen, und siehe da: diejenigen, die in den Konzentrationslagern waren, urteilen im allgemeinen viel milder über die Opportunisten, milder als diejenigen, die sich während dessen im Ausland aufhielten. Ganz zu schweigen von der jungen Generation- wie soll sie sich vorstellen können, wie die Leute gebangt und gezielt haben um ihre Freiheit, ja um ihr Leben und nicht zuletzt um das Schicksal ihrer Familie, für die sie immer die Verantwortung getragen haben.
    Nur um so mehr müssen wir diejenigen bewundern, die es gewagt haben, sich der Widerstandsbewegung anzuschließen- ich gedenke da meines Freundes Hubert Gsur, der wegen Wehrmachtzersetzung zum Tode verurteilt und mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.

    Der Nationalsozialismus hat den Rassenwahn aufgebracht. In Wirklichkeit gibt es aber nur zwei Menschenrassen, nämlich die „Rasse“ der anständigen Menschen und die „Rasse“ der unanständigen Menschen.
    Und die „Rassentrennung“ verläuft quer durch die Nationen und innerhalb jeder einzelnen Nation quer durch alle Parteien.

    Sogar in den Konzentrationslagern ist man hie und da auf einen halbwegs anständigen Kerl unter den SS- Männern gestoßen- genauso wie auf den einen oder anderen Falotten und Halunken unter den Häftlingen. Ganz zu schweigen von den Capos.
    Dass die anständigen Menschen in der Minorität gewesen sind und voraussichtlich auch bleiben werden- damit müssen wir uns abfinden.

    Gefahr droht erst dann, wenn ein politisches System die Unanständigen, also die negative Auslese einer Nation, an die Oberfläche schwemmt. Dagegen ist aber keine Nation gefeilt, und in diesem Sinne ist auch jede Nation grundsätzlich holocaustfähig!
    Dafür sprechen nicht zuletzt die aufsehnerregenden Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen auf dem Gebiet der Psychologie- Forschung, die wir einem Amerikaner verdanken. Sie sind unter der Bezeichnung „Milgram- Experiment“ in die Geschichte eingegangen.

    Wollen wir nur aus alledem die politischen Konsequenzen ziehen, sollten wir davon ausgehen, dass es im Grunde nur zwei Stile von Politik gibt oder vielleicht besser gesagt nur zwei Typen von Politikern:
    die einen sind nämlich diejenigen, die da glauben, der Zweck heiligt die Mittel, und zwar jedes Mittel, wenngleich es Mittel gibt, die selbst den heiligsten Zweck zu entweihen vermöchten. Und es ist dieser Typus von Politikern, dem ich zutraue, trotz des Lärms um das Jahr 1988 die Stimme der Vernunft zu hören und die Forderung des Tages, um nicht zu sagen des Jahrestages, darin zu sehen, dass alle, die guten Willens sind, einander die Hände entgegenstrecken, hinweg über alle Gräber und hinweg über alle Gräben.
    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.“

    Viktor E. Frankl, Wien 1988

  28. Übrigens,
    die Widerstandskämpfer
    – Eugen Bolz,
    – Schenk v. Stauffenberg,
    – Georg Elser
    – Hans und Sophie Scholl
    kamen alle aus Baden-Württemberg.

  29. #7 WahrerSozialDemokrat (30. Dez 2012 23:37)

    Und ich bin der festen Überzeugung, wenn die Antifa wüsste, wo ihr Grab ist, würden sie aufgehetzt in alter NS-Tradition durch DuMont ihr Grab besudeln…..

    Das was du schreibst stimmt leider.

    Ich möchte an zwei denkwürdige Antworten von Susanne Zeller-Hirzel erinnern im Inteview mit der Jungen Freiheit.

    Was denken Sie, wenn sie heute das Wort „Zivilcourage“ hören?

    Zeller: Ach Gott, dazu sage ich nur eins, früher war der Widerstand lebensgefährlich, heute wird er staatlich gefördert.

    http://www.jf-archiv.de/archiv02/092yy29.htm

    Sie haben 1998 ein Buch veröffentlicht, warum?

    Zeller: Wegen der falschen Darstellung der Nazi-Zeit in der Presse.

    Zum Beispiel?

    Zeller: Die Hetze gegen die Juden etwa wird völlig übertrieben dargestellt. In Wirklichkeit lief die Entrechtung der Juden quasi „leise nebenher“ ab.

    Dem letzten Satz muss ich leider Zustimmen, er stimmt zu 100 Prozent. Aktuell gibt es donnerstags am Kiosk die Zeitung „Zeitungszeugen“ zu kaufen. Es enthält meist drei historische Nachdrucke von Zeitungs-Ausgaben, früher vor 1933, aktuell nach 1933. Ich bin dadurch im Besitz von über 300 historischen Zeitungen und kann es folglich beurteilen. Nichts war in der Normal-Tageszeitung was in den aktuellen Mainstreammedien als Stürmer-Karikaturen dargestellt und als „normale NS-Pressedarstellung“ uns suggeriert wird. Die Entrechtung der Juden war schleichend und leise. Man kann es wirklich zu 100 Prozent mit der heutigen Situation vergleichen. Die in der DDR konnten Westfernsehen sehen, die unter der Hitler-Diktatur konnten unter Lebensgefahr Radio London hören. Wo bleibt heute die nicht gleichgeschaltete Presse? Wo dies endete weiß jeder: Millionen Juden wurden von der menschenverachtenden Hitlerdiktatur ermordet, zig Millionen starben während dem von Hitler entfesselten Weltkrieg auf beiden Seiten auf dem Schlachtfeld, oder wurden von den NS-Schergen ermordet.

    In den nächsten Jahren werde ich lokale städtische Tageszeitungsarchive durchforsten wie groß der Anteil der Hetze in den Medien gegen Abweichler und Juden war. Soweit ich es aktuell überblicken kann, war es wirklich schleichend und kein zentrales Thema.

    Hatten Sie in der Schulklasse nicht Kinder von Kommunisten oder Juden, die die Repression des Regimes zu spüren bekamen?

    Zeller: Meine drei Brüder und ich haben im Ulmer Gymnasium keinerlei Abgrenzung gegenüber Juden erlebt, und ich glaube sagen zu können, daß es vor den Nazis in Ulm kein „Judenproblem“ gab.

    Was meinen Sie?

    Zeller: Ich meine, daß Partei und SA zwar gewaltig gehetzt haben, die Juden in Ulm aber meist angesehen Bürger waren. Ich selbst hatte eine jüdische Freundin, ihre Eltern waren ganz gewöhnliche schwäbische Leute, der Vater war Rechtsanwalt. Damit Sie das besser einschätzen können: Die Hetze der Nazis in Ulm war – so wie wir sie erlebt haben – weit weniger heftig als die Hetze „gegen Rechts“ im vergangenen Herbst im Zuge des sogenannten „Aufstandes der Anständigen“.

  30. @ #37 Bob66

    Danke für den beeindruckenden Text.

    Ich selbst – ich wohne im erweiterten Umland der ehemaligen Weißen Rose – erlebe oft in Gedenkveranstaltungen dass es nur zwei Typen gab welche sich gegen Hitler auflehnten: Kommunisten und Gruppen bestimmter
    kirchlichen Kreise welche alle ihr „Privileg“ nach aussen verteidigen.

  31. 37 Bob66 (31. Dez 2012 00:50)

    Hier die wahre Urton-Rede:

    Viktor E. Frankl – In Memoriam 1938
    http://www.youtube.com/watch?v=YYPUVn9buJg

    Damit es auch jeder glaubt!

    Was für eine phantastische Rede!!!

    Heute vermutlich unglaubbar!

    Danke, das Sie mich daran erinnert haben!

    Und ich bitte Sie eindringlich zukünftig, DAS IST WICHTIG, die letzten beiden Absätze unbedingt am Original unmissverständlich RICHTIG anzupassen bzw. WAHRHEITSGETREU wiederzugeben!

    Ansonsten wird „Ihr“(?) Text der Rede nicht gerecht, sondern sogar befremdend…

    M.f.G. WSD

    P.S. Ich gehe positiv davon aus, Sie haben es einfach falsch irgendwo kopiert, ohne es zu prüfen?

  32. Sehr bewegend. Aber leider muss man sagen, dass die Linken erfolgreich, denn Fachismus und Rassismus für sich vereinahmt. Sie haben es geschaft der Gesellschaft einureden, dass die Antifaschisten, Widerstandskämpfer und Aufklärer, Liken gewesen wären. Diese Strategie hat sie unbesiegbar gemacht und ist der Grund warum sie Erfolgreich sind. Ich konnte mir früher nicht im Traum vorstellen, dass Widerstandskämpfer im 3. Reich, Konservative und chr. Fundamentalisten waren. ( Fundamentalist meine ich nicht als Beleidigung). Erst durch das Internet habe ich die andere Seite gesehen. Wenn es um die Ideologie der 68 er ging, nutzten sie immer den Faschismus, als moralische Waffen. Sie können sich gar nicht vorstellen, was für einen Schwachsinn sich die Linken sich im Namen des Antifas sich ausgedacht. Die 68 er haben die würde der NS Opfer wirklch durch den Dreck gezogen. Wie viele Deutsche ( Linke) wissen denn schon, dass die wichtigsten Widerstandkämpfer gegen das 3. Reich, Christen, Katholiken ( Stauffenberg),Konservative etc. waren.

  33. Journalisten sind und waren zum überwiegenden Teil immer Opportunisten oder besser ausgedrückt, Zitat:
    “ Der Journalismus ist die wichtigste Hure der Mächtigen! Er steht in der Liste der Prioritäten zur Machterhaltung noch über dem Militär! Seine Existenz besteht im verfälschen, im weglassen, im umdeuten, in der Verleumdung, in der freien Erfindung und im verunglimpfen. Seine Hauptaufgabe ist schlichtweg einem Volk “Wahrheiten” in die Köpfe zu hämmern, welche ausschließlich dem Machterhalt des herrschenden Systems dienen!“

    Daraus folgt = Journalisten sind die Huren der Mächtigen.“ Sie sind neben den Politikern die einzige Berufsgruppe, die für den Dreck den sie absondern, Geld bekommen. Noch Fragen?

  34. Eine weitere Schweinerei der Schweinepresse, die nicht vergessen wird!
    PS: Auch über den militärischen Widerstand – sprich Stauffenberg &Co – sollte man im großen und ganzen einer Meinung sein!

  35. Noch ein paar Jahrzehnte und es bleibt nur noch der militärische Widerstand übrig.

    Der Widerstand des Deutschen Adels in Uniform.

    Ein wenig spät kam da wohl das Attentat auf Hitler.

    Die wahren Helden haben von Beginn an ihre Position bezogen.

  36. Michael Stürzenberger ist der Beste den wir haben! Seine Freundschaft mit der echten Widerstandskämpferin Susanne Hirzel hat ihn politisch geadelt. Die freiheitliche Bewegung in Deutschland steckt im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern noch in den Kinderschuhen, weil ihr bisher der gemeinsame Kopf gefehlt hat. Die vereinigte Linke und die Systemparteien haben vor nichts mehr Angst, als dass diese Leitfigur wie Phönix aus der Asche emporsteigt.

  37. Früher oder Später werden sie alle Islamkritiker ins KZ bringen und vergasen.
    Das ist nicht ironisch gemeint.
    Mein Großvater ist mit seiner Familie ,während der Nazi Zeit, nur knapp
    der Vergasung entkommen. Er sagte zum Ende seines Lebens immer, das die schlimmsten die Sozialisten gewesen seien. Und er meinte damit ausdrücklich auch die von der SPD.
    Meine Mutter lebt noch und sie bezeugt das auch.

  38. #25 felixhenn (31. Dez 2012 00:06)

    Bei den Nazis nannte man das mit den falschen Freunden: Sippenhaft.

    ———————
    Wie heisst das denn heute,—vor den Nazis,—nach den Nazis???

  39. ## Wo ist denn die Hetze, wenn man schlicht anderer Meinung als die Mehrheit ist?##

    Hallo PI- Redaktion,
    die Mehrheit ist keineswegs anderer Meinung als ihr. Nur mit dieser Meinung kann keiner von uns mit dem Schutz seiner Umgebung, der erweiterten Öffentlichkeit rechnen, am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis, in den Vereinen. Keiner hat Lust zur Frau Herrmann oder zu einem Sarrazin zu werden. Bestrafe zwei, erziehe die anderen (Mao)

    Alle denken nicht viel anders als hier, aber jeder hat Angst vor den Folgen und alle handeln nach Orwell, sie praktizieren die sich selbst schützende Blödheit (Crime Stop).

    h2so4

  40. Mag „die Presse“ in den westlichen (Noch-)Demokratien auch besser sein als vielerorten anderswo, ihre „Freiheit“ ist letztlich nichts als die Freiheit von 100 oder 200 reichen Leuten, ihre ureigene Meinung zu veröffentlichen.

  41. Es ist schlimm, wirklich schlimm, dass es ist , wie es ist…. aber #51 h2so4 bringt es auf den Punkt.

  42. @ #42 WahrerSozialDemokrat

    Danke für den Youtube-Link. Ich habe nur kurz reingehört. Es ist tatsächlich ein Unterschied, wie groß kann ich im Moment nicht beurteilen. Jedenfalls ist es eine ganz großartige Rede.

  43. # 49 Kartoffelpuffer

    Schon als Jugendlicher bekam ich von meinen Eltern immer den gutgemeinten Rat : Junge, trete niemals in eine Partei ein – denn wenn es mal zu politischen Machtkämpfen im Land kommt, dann kann allein schon die Mitgliedschaft in der vermeintlich „falschen“ Partei dein eigenes Todesurteil sein…

    An diesen weisen Rat habe ich mich auch zeitlebens gehalten – denn wenn ich mir die Entwicklung in diesem heutigen Deutschland so ansehe, dann erkenne ich auch, wie sehr doch auch schon meine Eltern damit Recht hatten…

  44. Der Artikel im Kölner Stadtstürmer unterscheidet sich nicht von der Nazidesinformation/Propaganda des 3.Reiches. Es ist ein Wahnsinn, daß solche Journalisten die Lizenz zum „vernichten“ oder sogar zur „Leichenschändung“ haben. Genau diese „Journalisten“ wären sicher die besten angepaßtesten Nazischerken gewesen. Denn mit dem Strom schwimmen ist doch so fein und angenehm.Bin mal gespannt, wenn doch der Umschwung in der Bevölkerung kommen sollte. Dann ist dieser Kevin oder Steven Geyer sicher der erste, der die Fehler der Vergangenheit ansprechen wird.Hauptsache Journalistenpreise gewinnen und als „Gutmensch“ dastehen. Was für eine Kunst und Anstrengung, aber kein Nutzen.
    So ein Steven geyer wird aber keine Zukunft haben, er mag zwar einen Lehrerbart tragen, aber wenn es den Menchen immer schlechter geht, wird sich hoffentlich das Volk eine eigene Meinung bilden und entsprechend wählen bzw. sich nicht mehr bevormunden lassen.Ich bin so sauer auf diesen Geyer samt Dumont !!!
    http://kress.de/kresskoepfe/kopf/profil/4063-steven-geyer.html

  45. Mir graut vor der Zeit, wo die Generation derer, die die Nazizeit miterlebt haben, vollständig verschwunden, begraben und vergessen sein wird.

    Denn wenn der letzte authentische Zeitzeuge verstummt ist, dann werden die Hohepriester des Heiligen Anti-Nazikultes erst so richtig die mittlerweile alleinige Deutungshoheit bekommen und auch ausnutzen!

  46. #51 h2so4 (31. Dez 2012 07:40)
    ## Wo ist denn die Hetze, wenn man schlicht anderer Meinung als die Mehrheit ist?##

    Hallo PI- Redaktion,
    die Mehrheit ist keineswegs anderer Meinung als ihr. Nur mit dieser Meinung kann keiner von uns mit dem Schutz seiner Umgebung, der erweiterten Öffentlichkeit rechnen, am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis, in den Vereinen. Keiner hat Lust zur Frau Herrmann oder zu einem Sarrazin zu werden. Bestrafe zwei, erziehe die anderen (Mao)
    Alle denken nicht viel anders als hier, aber jeder hat Angst vor den Folgen und alle handeln nach Orwell, sie praktizieren die sich selbst schützende Blödheit (Crime Stop).
    h2so4
    **********************************************
    Sicher haben sie recht. Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt kann leicht raus fallen.
    Wenn sie selber in einer exponierten Stellung sind und nicht offen handeln können; unterstützen sie doch andere, die es tun!! Vor einigen Tagen war hier die http://www.identitaere-bewegung.de
    im Gespräch.
    Diese Bewegung ist nicht auf Deutschland begrenzt, sie existiert mittlerweile in ganz Europa, Tendenz steigend. Bei Facebook wurde die Seite des Gründers und auch die Seite IB gesperrt. Es existiert jedoch obige Website mit links zu allen Gruppen in Deutschland und Europa. Alters-unabhängig kann sich jeder einbringen, sei es mit Spenden oder aktiv.
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5aa1c02e8bd.0.html

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Bertolt Brecht

  47. Diese Schmähung durch billige Schmierfinken hat diese mutige Frau und deutsche Heldin nicht verdient!

    Deutschland schafft sich ab… im Eiltempo.

  48. ich glaube, daß die Scholl-Legende von „Journalisten“ nicht relativiert und „beschmutzt“ wurde, liegt eher an deren Desinteresse an Geschichte als an der Unantastbarkeit des Scholl-Mythos.
    Die Weisse Rose, das waren eine handvoll Jugendlicher, die mitten im Krieg studieren durften und zuviel Zeit zum Nachdenken hatten. Und daß der Kreg nach Stalingrad verloren war, das wusste der durchschnittliche Frontsoldat mit Frau und Kind auch ohne die Flugblätter der Weissen Rose, glaube ich. Und solang alles glattlief, waren die Scholls begeisterte NS-Vereinsmeier und geborene Wichtigmacher.
    Ich kann bis heute nicht erkennen, worin der grosse Widerstand der Weissen Rose bestand – eher waren sie nützliche Idioten für die Alliierten und die Nachkriegszeit, um für die Jugendgeneration und vor allem für die Studentenschaft eine geeignete Heldensage parat zu haben. Bei genauerer Betrachtung ist da aber herzlich wenig dran, oder, wie es der gegen die Scholls ermittelnde NS-Kommissar Mohr ausdrückte: „sieht so der Widerstand gegen das Deutschland aus, das ganz Europa im Würgegriff hat?“….

    p.s.: wo sind eigentlich all die Franz Jägerstätter-Schulen oder Georg Elser-Denkmäler? Nirgendwo, denn den kleinen Mann will man nicht zur echten Tat anstacheln, sondern nur den Kindern das Märchen von grossen, gewaltlosen Widerstand erzählen.

  49. Autor und PI stimmt wohl, aber Hetzblog? Wo ist denn die Hetze, wenn man schlicht anderer Meinung als die Mehrheit ist?

    Das liegt, wie Pamela Geller schon bemerkte daran:

    „Truth is the New Hate Speech“

    RIP Susanne

  50. Darüber muss man sich nicht aufregen. Wer Widerstandskämpfer des dritten Reiches angreift, verteidigt offen die Ideologie der Nazifaschisten. Und vom internationalen Sozialisten bis zum nationalen Sozialisten und umgedreht ist nur ein kurzer Weg.

    Wie Wolf Biermann letztes Jahr in einem Radiointerview zum Jahrestag des Mauerbaus treffend sagte: „Der zweite Weltkrieg war der Krieg des internationalen Sozialismus von Staling gegen den nationalen Sozialismus von Hitler um die Vormachtstellung in der Welt“.

  51. @GrundGesetzWatch!
    Bitte gerne!

    @WahrerSozialDemokrat!
    Ebenfalls gerne!

    Weiters: So ist es, ich kenne auch das youtube-Orginal-Tondokument habe aber den Text ohne genaue Prüfung aus einer anderen Quelle hier herein kopiert!

    Die Rede bringt die Sache dermaßen gut auf den Punkt dass sie es sicher verdient hätte hier auf PI-news mit einem eigenem Beitrag einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht zu werden, zumindest einige herausragende Sätze und selbstverständlich exakt im Original-Wortlaut!

    PS: Ich bin mir sicher dass im ORF-Archiv auch das Original-Video der Rede vorhanden ist, jedoch hat dieser Null-Interesse für eine noch eindrucksvollere Verbreitung der Rede als durch eine reine Tonaufnahme!

  52. Nicht aufregen!
    Der einzige Unterschied zwischen nazionalen Sozialisten und internationalen Sozialisten ist die Farbe. Die Inhalte sind gleich: Lügen was das Zeug hält, diktatorische Bekämpfung Andersdenkender sowie Verbote, Gesinnungsterror und Gewalt zur Bekämpfung des politischen Gegners. Wer sich die Mühe macht und Hitlers „Mein Kampf“ liest wird diese Inhalte seiner Bewegung finden.
    Der Nazionalsozialismus war eine linke Arbeiterbewegung und hatte mit rechtem, also konservativ-bürgerlichem Gedankengut überhaupt nichts zu tun. Dies wird nur von den aktuellen Gesinnungswächtern erzählt, um Rechte und Bürgerlich-Konservative (konservativ = Werte bewahrend) in die böse Ecke zu schieben.
    Wir sollten uns davon nicht beeindrucken lassen!

  53. #38 lieschen m (31. Dez 2012 00:54)
    >>Übrigens,
    die Widerstandskämpfer
    – Eugen Bolz,
    – Schenk v. Stauffenberg,
    – Georg Elser
    – Hans und Sophie Scholl
    kamen alle aus Baden-Württemberg.<<

    Ist das der wahre Grund, warum Antidemokrat und Sozialist Thierse in Berlin gegen Schwaben hetzt?

  54. #51 h2so4 (31. Dez 2012 07:40)
    #60 Endzeit-Neuzeit (31. Dez 2012 09:50)

    Ich möchte Sie nicht aus Ihren Träumen reißen, aber die Mehrheit in Deutschland ist keineswegs Ihrer Meinung.

    Das sieht man an Wahlergebnissen, Beteiligung an öffentlichen Veranstaltungen und dem Spendenaufkommen für die diversen Parteien und Bewegungen.

    Auch wenn ich nicht damit rechne, dass dieser Kommentar das Licht der Pi-Welt erblicken wird, wünsche ich der versammelten Mannschaft einen Guten Rutsch!

  55. #65 norbert.gehrig

    Sehr richtig !!
    Ich möchte auch noch an die Wiederstandsgruppe „Rote Kapelle“,erinnern.
    Mitglieder waren, unter anderen, der Offizier
    Harro Schulze-Boysen und der Jurist Arvid Harnack aus Darmstadt.
    Den Ossis unter uns, ist sicherlich noch der DEFA Film “ KLK an PTX “ bekannt.

    Ansonsten allen hier einen guten Rutsch ins neue Jahr !!
    Für das neue Jahr wünsche ich mir, mehr praktische Aktivitäten für unsere Sache.

  56. #62 generalstuelpnagel (31. Dez 2012 09:54)
    ich glaube, daß die Scholl-Legende von “Journalisten” nicht relativiert und “beschmutzt” wurde, liegt eher an deren Desinteresse an Geschichte als an der Unantastbarkeit des Scholl-Mythos.
    Die Weisse Rose, das waren eine handvoll Jugendlicher, die mitten im Krieg studieren durften und zuviel Zeit zum Nachdenken hatten. Und daß der Kreg nach Stalingrad verloren war, das wusste der durchschnittliche Frontsoldat mit Frau und Kind auch ohne die Flugblätter der Weissen Rose, glaube ich. Und solang alles glattlief, waren die Scholls begeisterte NS-Vereinsmeier und geborene Wichtigmacher. …

    Das ist aber weit zu kurz gedacht. Gerade die Aussichtslosigkeit ihrer Handlungen und die existente große Gefahr, zeigt den Mut der Gruppe. Als die Alliierten in der Normandie landeten, kam plötzlich echter Widerstand in Frankreich auf, jeder war dann schon immer in der Résistance. Und als die Deutschen über den Rhein gedrängt waren, waren plötzlich alle mutig und nie für die Nazis gewesen, auch wenn die vorher so gut mit denen verdient hatten.

    Die Mitglieder der Weißen Rose begaben sich aber in größte Gefahr aus Überzeugung und ohne Riesen-Gruppe im Hintergrund und vor allem: Ohne Not. Das war echter Mut. Hätten das alle Bürger gemacht, die nach dem Krieg immer gegen die Nazis waren, die Nazis wären schnellstens von Tisch gefegt worden.

    Und sich jetzt hinter den Computer setzen und die Weiße Rose gefahrlos zu diffamieren, das ist einfach nur schäbig und ich empfinde das als widerlich.

  57. Also rüstig oder nicht, ich hatte bei der Sache mit dieser Dame auch kein gutes Gefühl. Die Frau war über 90. So wie hier sie präsentiert wurde in Sachen Neugründung der „Weißen Rose“ kann man durchaus den Eindruck bekommen, sie für sicher durchaus hehre poltische Ziele zu „benutzen“ – ohne Rücksicht auf Verluste! Davon mal abgesehen, dass alte Menschen eben nunmal zum Verlust geistiger Fähigkeiten neigen und damit einhergehend oft „seltsame“ Ansichten haben, ist es moralisch höchst fragwürdig sie in einem solche exponierte Position zu bringen, und ihre Gesundheit durch damit verbundenen nervlichen Stress und potenziellen Medienrummel zu gefährden.

  58. Schwefelsäure (also h2so4) hat es schon gesagt, die Aussage „Wo ist denn die Hetze, wenn man schlicht anderer Meinung als die Mehrheit ist?“ trifft nicht zu. Wir sind sicher anderer Meinung als die Mehrheit der Journalisten und Politiker, aber die tatsächliche Mehrheit denkt zum Glück anders, traut sih aber nur im Freundeskreis, dazu zu stehen. Sonst wäre Sarrazin schließlich nicht so erfolgreich gewesen.

  59. Die Hetztiraden der einschlägigen Blätter versuchen wohl mit viel Mühe zu verbergen, was offensichtlich ist: Die „Linke“ hatte lange Jahre zu Unrecht die „Weiße Rose“ für sich vereinnahmt, so wie die DDR-Kommunisten denselben Widerstand für sich vereinnahmt hatten, so daß es in deren Lesart kaum andere Widerständler als die Kommunisten gegeben hatte.

    Die aus christlichem Glauben heraus handelnde Bewegung der Weißen Rose dagegen hatte stets etwas mit dem unter christlichem sowie freiheitlichem Selbstverständnis lebenden Bürgertum zu tun, aber nie mit linken Strömungen, die dem Nationalsozialismus so unähnlich ja nicht sind, kommt derselbe doch letztlich aus ein und derselben Quelle; dessen Ideen sind zumindest in groben Ansätzen schon bei Marx und anderen Vordenkern derselben Strömung zu finden.

    Insofern zeigen die letzten Handlungen der Frau Hirtzel vor allem eines: Sie ist sich stets treu geblieben, insofern war auch die „Weiße Rose“ nie einen andere. Wer jedoch immer „anders“ war, den Gedanken echten Widerstandes gegen undemokratische Systeme abhold, war die deutsche Linke, die, wiewohl nicht wenige KPDler in den Lagern umgekommen sind, sich letztlich doch nur in einer Konkurrenzsituation zur „braunsozialistischen“ Spielart derselben Idee befanden, seitdem man sich in den späten 1920er Jahren auseinanderdividiert hatte.

    Dies jedoch ist unvorteilhaft für die, die sich doch so gerne als „Speerspitze“ im Kampf gegen „rechts“ präsentieren, wobei sie unter „rechts“ alles das verorten, wofür die (jedoch von Haus aus linken) Sozialisten brauner Prägung gestanden hatten. Sie stehen in Wahrheit mit ihren brauen Geistesverwandten in ein und demselben Kampf, der sich wie immer gegen die bürgerliche und arbeitende Mitte richtet, und das erklärt auch die juden- und christenfeindliche Komponente, die sich stets auf die Seite des schon von Hitler mit Begeisterung hofierten Islam geschlagen hatte; der ist sozusagen der „dritte im Bunde“.

  60. @felixhenn,#71………das ist überhaupt nicht schäbig, und auch nicht „gefahrlos“, denn ich sage das überall,- nicht jeder, der beim computer sitzt, verschanzt sich deshalb – und es ist interessant, dass, egal ob hier der auf anderen foren, das blosse Infragestellen der Weissen Rose und jede kritische Frage bereits als „widerliche Diffamierung“ gilt – Geschichte ist für mich keine Glaubenssache und hat nichts mit Mythen zu tun, und wenn man den „Mythos Weisse Rose“ nach seinen Anhängern beurteilt, spricht das nicht gerade dafür – es kommen nie Argumente, sondern nur Fangesänge und verbissenes Verteidigen – Fakt bleibt für mich, daß alles, was die Scholls von ihren inferioren Mitbürgern unterschied, ihr jugendlicher Leichtsinn und ihr Zugang zu einer Vervielfältigungsmaschine war — aber glaubt man im Ernst, mit oberg´scheiten Manifesten kann man ein ganzes Volk zum Widerstand bringen? Muss man einer Mutter, die Mann und Sohn im Feld verloren hat, wirklich einen von Studenten verfassten Wisch unter die Nase halten, damit die kapiert, wie Scheisse der Krieg ist?
    Hört mal einen Moment auf, die Scholls zu verklären und betrachtet die Weisse Rose nüchtern – Was sie taten war nicht Widerstand, sodern „writing on the wall“, und jedem Wehrmachtsdeserteur gebührt genau der gleiche Respekt wie den Scholls. Aber ich weiss, daß meine Worte an einer Mauer der Ignoranz abprallen.
    Trotzdem alles Liebe und guten Rutsch

    GS

  61. @#75 generalstuelpnagel (31. Dez 2012 13:49)

    Stimmt, „mit obergescheiten Manifesten kann man“ wohl kaum „ein ganzes Volk zum Widerstand bringen“.

    Aber vielleicht war es ja tatsächlich auch ein Faktor, was Frau Hirzel in einem Nebensatz ihres Buches „Vom Ja zum Nein“ mutmaßte – daß nämlich die Münchner Studentengruppe durch den vornehmlichen Umgang mit Gleichgesinnten eine falsche Vorstellung vom Durchschnittsbürger bekam, der freilich nicht derart idealistisch, aktivistisch und opferbereit war und ist.

    Ähnlich wie heute manch einer, der sich vornehmlich an einschlägigen Wasserlöchern wie PI herumtreibt, auch auf die Idee kommt, die Masse des Volkes denke ähnlich wie wir, obgleich die Realität ja dokumentierterweise (Wahlergebnisse etc.) eine ganz andere ist.

  62. In allen poltischen Systemen ist das Merkmal von Dissidenten, unter Gefahr und Inkaufnahme persönlicher Nachteile gegen Verkommenheit oder Verbrechen eines Staatswesens öffentlich aufzumucken – sich vom bequemen Mitläufertum abzuheben und das im Rahmen ihrer Möglichkeiten Stehende zu versuchen.

    Das geht weit über das hinaus, was „normalen“ Menschen abverlangt werden kann, und es macht sie unsterblich und unerreichbar für das, was später Geborene in Unwissenheit über sie verbreiten.

  63. Das ist die Freude der Deutschen am Untergang. Ich habe sie 45 in ihre Maschinen steigen sehen, todesmutig und todessicher im Glauben an den Endsieg und heute stürzen sie in jede Zelle, die sich ihnen öffnet im Glauben an das Heldentum.

  64. Der Islam und der NS sind affine Ideologien, die die Menschheit in zwei Teile teilen;
    der NS in Arier und Lasteselvölker (Carl Amery: Hitler als Vorläufer)
    und der Islam in die Umma und die Kuffar oder Dar ul Islam und Dar ul Harb, das Haus des Islam und das Haus des Krieges, also alle Nicht-Moslems.

    Nicht zufällig fanden etliche Obernazis Gefallen am Islam, so Hitler und Himmler.

  65. Susanne Zeller-Hirzel hat erkannt, daß der Islam eine faschistische menschenverachtende Ideologie ist.

    So wie sie damals den NS durchschaute.

    Dafür wurde sie damals von den Herrschenden verfolgt,
    und wird heute wiederum geschmäht von dem machthabenden Mitläufer-mainstream, dessen Herrschaftstage aber ebenso bereits gezählt sind.

    Ihr Vorbild setzt den Maßstab.

  66. @ #51 h2so4

    Die Lösung ist ganz einfach. wenn das nächste Mal die Wahl zur nächsten 4-Jahres-Abschnittsdiktatur ansteht, einfach die Partei wählen, die die direkte Demokratie einführen will und das ist DIE FREIHEIT.

    Da die Parlamente versagen und von der gegenwärtigen 4-Jahres-Abschnittsdiktatur zum Abnickverein für undemkratische Entscheidungen in Hinterzimmern der EU oder sonstwo erniedrigt wurden, bleibt nur noch der Weg, daß Gesetze erst wirksam werden, wenn die Bevölkerung die Möglichkeit hatte über diese Gesetze abzustimmen. wie in der CH halt

  67. @#76 – die scholls waren nicht „opferbereit“, sie sind erwischt worden, weil sophie scholl die plakate übermütigerweise von der ballustrade geworfen hat – alles eine überdrehte, jugendlich leichtsinnige angelegenheit, deren risiko in keiner relation zu ihrem wert stand – aber prinzipiell danke für die konstruktive replik

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