Antwort auf BR-Hirnwäsche zum Islam

Am Montag Abend hat der Bayerische Rundfunk mit seiner Sendung „Anti-Islamismus in Deutschland“ eindrucksvoll vorgeführt, warum jeder GEZ-Gebührenzahler seine Zwangsabgaben verweigern sollte. In dieser völlig realitätsfremden, einseitigen, tendenziösen und extrem islamverharmlosenden Sendung wurde jedem auch nur annähernd faktenkundigen Zuhörer klar, dass hier der deutsche Michel wieder einmal volkspädagogisch dressiert werden soll. Man zog alle Register, um eine hirnwaschende Pro-Islam-Propaganda par excellance auf die Beine zu stellen. Auch die Musik von Islam-Konvertit Yussuf Islam – früher als Cat Stevens bekannt – wurde bemüht. Freilich verschwieg man, dass Yussuf korankonform den Tod von Salman Rushdie forderte. PI-Leserin L.S. Gabriel hat die Sendung messerscharf analysiert und als Leserbrief an den Bayerischen Rundfunk geschickt.

Sehr geehrte Damen und Herren!

ich habe Ihre Sendung „Theo.Logik Anti-Islamismus in Deutschland“ sehr aufmerksam verfolgt und fühle mich nun keinesfalls sachlich informiert, sondern einseitig gehirngewaschen und vorgeführt.

Um, wie Matthias Morgenroth in seiner Einleitung sagte, die „Angst der Mehrheitsbevölkerung“ zu beschreiben, wurden Ausschnitte einer Kundgebung von Pro-Deutschland eingespielt und bewusst jene Teile herausgepickt, in denen die Konfrontation gesucht und alles mit einem „Nazis raus“-Geplärre unterlegt ist. Sie betonen, dass 23 Islamkritiker von 1000 Polizisten beobachtet werden mussten.

Ist das wirklich alles, was Ihnen zur Darstellung der „Angst der Mehrheitsbevölkerung“ eingefallen ist?

Danach erklärte Ihr Islamwissenschafter Mathias Rohe, dass es wirklich Probleme gebe. Da schöpfte ich schon Hoffnung, aber leider vergeblich. Denn gleich darauf bekam ich zu hören, dass die Islamkritiker diese nur aufbauschen würden.

Auch der nächste „Experte“ Stefan Jakob Wimmer – zufällig unter Imam Idriz stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Zentrum für Islam in Europa München“ – gibt erst zu, dass es Schwierigkeiten gebe mit Muslimen, um sich dann aber im gleichen Atemzug darüber zu beschweren, dass sich Politically Incorrect doch tatsächlich genau dieser annehme und deshalb sollten die Verantwortlichen auch vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Warum?

Weil sie die Probleme und Ängste der Menschen ernst nehmen und ihnen nicht nur eine Stimme, sondern auch eine Plattform zum Austausch bieten?

„Die gezielte Hetze gegen Muslime wird staatlicherseits erst langsam als Problem erkannt. Beim Verfassungsschutz herrscht diesbezüglich noch immer Nachholbedarf“,

sagt Herr Morgenroth. Also, wenn jemand Fakten darlegt und sich andere darüber austauschen, ist das Hetze. Das ist bedenklich! Und dass man das unter Pseudonymen tut, sollte Sie sich nicht aufregen ob der Tatsache, dass es so ist, sondern warum das wohl so ist. Eben, weil u.a. Sie und Ihre Experten dafür Stimmung machen, dass Menschen, die darüber schreiben, wie es bei uns zugeht und aussprechen wie sie sich dabei fühlen, kriminalisiert werden und unter Beobachtung gestellt werden sollten.

Danach folgten die weinerlichen Klagen von Moslems über das Unrecht, das ihnen in Deutschland widerfahre und sie schon seit der Kindheit verfolge.

Memduh Kapiçiba?i beklagte die Ausgrenzung, weil die Menschen es nicht begrüßen, wenn die 40 Moscheen, die es in München gibt, zu riesigen Zentren ausgebaut werden. Natürlich durfte das arme Mädchen, das man ob seines Kopftuches in der Schule zum Weinen brachte, auch nicht fehlen.

Wissen Sie, wie viele Kinder von Mitschülern mit Migrationshintergrund zum Weinen und auch zum Bluten gebracht werden? Wo waren die in Ihrem Beitrag? Wo war Lena, die als Schlampe beschimpft wird, weil sie kein Kopftuch trägt? Rachel, der man Judensau hinterher ruft? Oder Florian, der als Schweinefleischfresser bezeichnet wird?

Nein, die gibt’s nicht bei Ihnen, aber dafür konnte man hören, wie sehr die Moslems in Deutschland unter dem 11.September 2001 zu leiden hatten. Meinen Sie das ernst? Wo waren die Stimmen der Hinterbliebenen von den ca. 3000 Toten vom World Trade Center? Wo die der Hinterbliebenen der sieben französischen Opfer von Mohamed Merah, der 191 von Madrid, der 56 von London?

Nein, denen gibt man keine Plattform. Dafür gab’s die zum Islam konvertierte Lehrerin, samt Buchwerbung, die es „sehr nett“ fand, dass die Kommentarfunktion zu ihrem Interview in der Welt so schnell geschlossen wurde. Na klar, über die Gedanken der Mehrheitsbevölkerung zum Thema liest man in ihren Kreisen nicht so gern.

Und Ihr muslimischer CSU-Türke mag keine Witze über seinen Glaubenmehr hören. Ja, wir wollen auch keine Salafisten, die auf der Straße gegen die Demokratie anplärren und auf Polizisten einstechen.

Frau Spohn unterstellt, dass die Ängste der Menschen vor sozialem Abstieg Wut auf den Islam auslösen. Warum kam niemand zu Wort, der Angst hat? Zum Beispiel die alte Dame, die sich wegen der moslemischen Jugendlichen vor ihrem Haus nicht mehr auf die Straße traut? Das hat nichts mit ihrer Angst vor sozialem Abstieg zu tun, sondern mit der Angst angepöbelt, beschimpft und vielleicht sogar körperlich bedroht zu werden.

Den Vogel abgeschossen hat in diesen 43 Minuten dann nur noch Herr Benz, der in einem der vermutlichen seltenen Momente von Selbsterkenntnis bemerkte, dass sein Buch noch vor 5 Jahren nur von einem linken Nischenverlag genommen worden wäre.

Ja, und dort gehört es auch hin. „Angst vor den Muslimen gefährdet unsere Demokratie“, so der Untertitel. So einem Unsinn auch noch Sendezeit zu gewähren, ist ja wohl der Gipfel der Realitätsverweigerung. Das nenne ich mal eine klassische Kausalitätsumkehr. Moslemische Gruppierungen fordern die Einführung der Scharia, der Koran ist ihr Gesetzbuch und da steht nichts drinnen von Demokratie!

Weiter führt Herr Benz ins Feld, dass sich die Kritiker wohl bei den falschen Leuten informierten, denn sonst ginge es nicht immer nur um die Religion, wenn von Muslimen die Rede ist. Na, da hat Herr Benz aber der von Ihnen befragten Konvertitin auch nicht zugehört, denn sie sagte: „Der Islam durchzieht den Alltag in allem was ich tue.“ Genauso ist das, und deshalb kann es nur um die Religion und die dahinterstehende Ideologie gehen.

Herr Benz hält uns auch vor, dass wir „Hassan, der unsere Wäsche pflegt und unsere Gardarobe instand hält“, der ein friedlicher deutscher Bürger ist, mit den Bombenattentätern in anderen Ländern gleichstellen. Ja, Mohammed Atta, war auch einmal ein braver Student an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, von dem sein Professor im Interview sagte, dass er einer seiner Hoffnungsträger war.

Und auch sein Vergleich der Juden mit den Muslimen unserer Zeit ist ja wohl ein schlechter Witz. Wo bitte, werden Muslime denn bei uns verfolgt? Nicht einmal Intensivstraftäter müssen sich hier verfolgt fühlen.

Aber Herr Benz empfand ja auch Bundespräsident Wulffs Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehöre, als tröstlich. Tröstlich? Für wen? Für die Deutschen Opfer muslimischer Gewalt? Für das zwangsverheiratete fünfzehnjährige Mädchen? Für die junge Türkin, die sich westlich kleidete, einen Deutschen liebte und dafür von ihren muslimischen Brüdern umgebracht wurde?

Und als ob ich mich an diesem Punkt nicht schon veräppelt genug gefühlt hätte – Sie hatten noch einen Joker im Ärmel. Denn zum krönenden Abschluss dieses tragischen Hörspiels kam noch Heinz Kindl und flüsterte suffistische Weisheiten über den Äther. Wie schön! Und wo bitte, war der sunnitische Hassprediger? Der gehört nämlich auch zum Islam!

Meines Wissens hat Ihnen Herr Stürzenberger, der sich tatsächlich genau über den Islam informiert hat, angeboten sich in der Sendung Ihren Experten zu stellen. Warum kam das nicht zustande?

Ich frage mich, haben Sie so viel Angst vor der Wahrheit, oder wollte keiner Ihrer Experten sich einem Islamkritiker stellen? Weil man die harten Fakten halt so schlecht wegkuscheln kann?

Stattdessen lassen sie es nicht nur unwidersprochen zu, sondern Herr Morgenroth beteiligt sich auch noch an der Stimmungsmache gegenüber Menschen, die nicht wegschauen und die sich bespucken, beschimpfen und bedrohen lassen, um aufzuklären über das, was tägliche Realität im Namen des Islam ist.

Sie glauben den Kritikern und realen Ängsten der Menschen vermutlich erst, wenn Monika Gruber im Bayrischen Fernsehen voll verschleiert Koranverse herunterbeten muss. Dann fällt auch Herrn Morgenroth vielleicht der Unterschied zwischen Heinz Kindl und Imam Bajrambejamin Idriz auf.

Diese Sendung war nicht nur unaufrichtig, sie war ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des Islam in Deutschland und der Welt!

Es wäre schön, wenn Sie demnächst auch die Kritiker zu Wort kommen lassen würden und der Gerechtigkeit halber, dann auch nur die Kritiker.

Mit freundlichen Grüßen,
L.S. Gabriel


Hier noch ein passender Kommentar von PI-Leser F.E.F.W zu dieser BR 2-Sendung:

Ist das ein Programm für Kleinkinder oder warum sprechen die alle so in dieser singsang dummi Sprache.

Was für eine volksverdummende Witz-Sendung


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