Dieser Milchbubi beschimpfte Philipp Rösler

Auf dem Dreikönigstreffen der FDP beschimpfte Helmut Wößner (Foto rechts neben dem SPD-Politiker Nils Schmid) kürzlich Liberalen-Chef Philipp Rösler kurz vor Beginn von dessen Rede laut als „Arschloch“ und „Volksverräter“. Stolz über diese Heldentat eröffnete das Juso-Mitglied anschließend sogleich eine Facebook-Seite mit dem Namen „Rösler, du bist ein Arschloch – offizielle Fanpage“.

Als Titelbild dafür verwendete er ein berühmtes Foto des südvietnamesischen Generals Nguyen Ngoc Loan, der gerade einen Vietcong-Rebellen erschießt. Anstelle von Loans Kopf ist jedoch der von Rösler hineinmontiert und anstatt jenem des Vietconq-Kämpfers Wößner selbst zu sehen. Die SPD will den Möchtegern-Guerilla, der sich auf seiner Facebook-Seite als Anhänger von Cannabis-Rauschgift zu erkennen gibt, nun loswerden.

Der „Spiegel“ berichtet:

Die Beleidigung von FDP-Chef Philipp Rösler auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart und ein abwertender Facebook-Eintrag haben für ein Juso-Mitglied in Baden-Württemberg ein Nachspiel. Womöglich wird er aus der Partei geworfen. Gegen den Mann sei vom zuständigen Kreisverband Rottweil ein Parteiordnungsverfahren eingeleitet worden, sagte der baden-württembergische SPD-Vorsitzende Nils Schmid am Sonntag. Ein Schiedsgericht werde nun über einen Parteiausschluss entscheiden.

Schmid verurteilte das Verhalten des jungen Mannes. Dessen Äußerung sowie die Darstellung Röslers im Internet seien „völlig inakzeptabel“.

Der 19-Jährige hatte den FDP-Bundesvorsitzenden auf dem Dreikönigstreffen Anfang Januar mit „Rösler, Du bist ein Arschloch“ und „Volksverräter“ beschimpft. Nach den Beleidigungen legte der junge Mann bei Facebook nach: Dort prahlte er mit seiner öffentlichen Störung und stellte eine Fotomontage ein, die die bekannte und preisgekrönte Aufnahme eines südvietnamesischen Polizeichefs zeigt, der im Vietnamkrieg einen Widerständler erschießt. Den Schießenden versah der Juso mit Röslers Kopf, das Opfer mit seinem eigenen, lachenden Gesicht.

Warum stellen sich Linke eigentlich immer als Opfer dar?