In Deutschland macht sich die Linke so laut Gedanken darüber, wie wir den übrigen Europäern den weiteren Konsum auf Pump ermöglichen können, dass sich die Bürgerlichen trotz Regierungsmehrheit dem nicht entziehen können. Viel pragmatischer sehen die aktuellen Probleme dagegen die Linken in Frankreich. Nicht, dass man die Bürgschaften der Deutschen für südeuropäische und perspektivisch eigene Sünden nicht gerne mitnimmt. Da stimmt der Tenor mit den europäischen Lippenbekenntnissen auch weiterhin.

Nach innen ist aber längst Schluss mit der Europa-Seeligkeit, weil Frankreich begriffen hat, dass es mit dem Euro ohne Aussicht und Wille zu Hartz4-Strukturreformen auf der Verliererseite steht.

Frankreichs Reindustrialisierungsminister Montebourg ermuntert darum mit Nachdruck die Konzerne des Landes, zukünftig Produkte „Made in France“ gezielt in den Vordergrund zu stellen. Man hofft offenbar dadurch bei nicht wenigen Produkten, Franzosen mit dem oft schlechteren Preis-Leistungs-Verhältnis einheimischer Waren versöhnen zu können. Shoppen fürs Vaterland also, was nach Meinungsumfragen angeblich auch 78% der Franzosen gut finden.

Die bekannte eigentlich preisaggressive Supermarktkette E. Leclerc macht mit einem separat aufgestellten Regal mit 80 Produkten unter patriotischem rot-weiß-blau in einigen Testläden den Anfang. Bei Erfolg soll das Projekt auf das ganze Land ausgeweitet werden. Man kennt dieses Konzept in mehr oder weniger aggressiver Form von „buy american“ Kampagnen. Der Weg ist da kurz zu „Franzosen, kauft nicht bei Deutschen“, oder ähnlichen Parolen des vergangen geglaubten 20. Jahrhunderts.

Zum Glück gibt es noch ein paar bedeutende Konkurrenten von E. Leclerc, wie z.B. Carrefour, die aufgrund eines 80%-Anteils französischer Produkte in ihren Regalen nichts von solchem „patriotischem Marketing“ halten.

Klar ist auf jeden Fall: Wenn so etwas Bürgerliche oder Rechte z.B. in Ungarn machen würden, wäre das gesamteuropäische Geschrei groß. Aber wen juckt es, wenn so etwas von den Freunden des Sozialismus kommt? Niemanden.

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61 KOMMENTARE

  1. „Schoppen fürs Vaterland“?

    Wenn man den moslemischen Geburten-Dschihad in Frankreich so ansieht dann wäre wohl

    „Poppen fürs Vaterland“

    angesagter! 🙂

  2. America first, buy British….wie pervers die deutsche Gesellschaft ist, ist erst im Vergleich wieder schmerzhaft spürbar….

    Deutsche Produkte im Supermarkt speziell ausgezeichnet, unvorstellbar…

  3. Es ist in Ordnung, die Produkte des eigenen Landes in den Vordergrund zu stellen.

    Buy French, Buy German, Buy British.

    Eine gute Einstimmung auf die Zeit nach Euro und EU-Diktatur….

  4. Nein, das ist doch ein Zeichen von Schwäche. Wenn ich mir ein einheimisches Produkt aus Patriotismus kaufe und nicht weil ich es für das beste Angebot halte, ist das kein Kompliment.

    Wir kaufen doch auch keine BMWs auch Deutschtümelei, sondern weil wir auf das Auto stehen.

    Die Grande Nation muss sich am Riemen reißen. Das hat sie nicht nötig.

  5. Hä?

    Der Weg ist da kurz zu „Franzosen, kauft nicht bei Deutschen“

    Was soll das?

    In jedem Aldi gibt’s deutsche Markenbutter, Wurst aus Deutschland, original deutscher Käse, Eier made in Germany, echte deutsche Sülze und und und…

    Deutsche Lebensmittelhersteller werben andauernd damit, dass das Produkt deutsch ist.

  6. War schon immer meine Grundthese:

    Das grüne Mantra „Kauft regional“ ist nichts anderes, als kauft Deutsch, also eine im Kern nationalistische Botschaft.

    Nur die grünen Realitätsverdreher haben es geschafft der Bevölkerung zu erklären, daß „Kauft regional“ gut ist und „kauft Deutsch“ böse; da sieht m,an den Irrsinn dieses grünen Wahns.

    Daß die Sozialisten im Kern fast alle Nationalisten sein müsen, weil der Sozilaismus internationalistisch nicht funktioniert (welcher Arbeikter verschenkt seine im Schweiße seines Angesichts erworbenen Rentenansprüche schon an einen Genossenkollegen aus Timbuktu o.ä.) ist eine weitere politische Grundthese

  7. Wer vernünftig einkauft, stärkt nicht nur das Heimatland, indem er inländische Produkte kauft, sondern achtet darauf, dass es Produkte aus der Region sind – wenn möglich. Und die Ergänzung durch Selbsterzeugtes aus dem Garten hilft zum Vorbereiten auf schlechte Zeiten, die so sicher sind wie das Amen in der Kirche.

  8. Das ist mir so Wurst, ob ich jetzt faschistisch, kommunistisch, sozialistisch, islamistisch oder sexistisch bin:
    ICH KAUFE WENN MÖGLICH PRODUKTE AUS DER REGION!
    Es gibt leider noch viel zu viele Produkte, die quer durch die Welt gekarrt werden bis sie bei mir sind. Darauf kann ich nur schlecht Einfluss nehmen. Wein aus Australien oder Kalifornien, Fleisch aus Argentinien, Hühnchen aus China oder Brasilen? Aber Hallo.

  9. .

    Es gibt jede Menge LIDL in Frankreich, in denen es auch jede Menge deutsche Produkte zu kaufen gibt.

    Alles Heißluft und sonst gar nichts.

    Die LIDLs sind dort proppenvoll und die Leclercs auch. Schwachsinniger Aufhänger, um was gegen Frankreich los zu lassen.

    Wir sollten lieber sehen, daß wir uns mit denen gegen den islam verständigen. Genau so wie Polen usw.

    Im Moment tun die Franzosen jedenfalls weitaus mehr als wir gegen den Jihad. Nicht zuletzt auch in Mali.

    .

    .

  10. Also nein, das ist ja jetzt großer Unsinn, was da über Frankreichs „patriotisches Kaufen“ geschrieben wurde. Bekanntermaßen ist das „made in Germany“ vor gut 100 Jahren zwar vor einem solchen Hintergrund (in England) entstanden, aber seitdem hat sich einiges geändert.
    Frankreichs „Staatsphilosophie“ ist traditionell sehr, viel zu sehr, auf die vermeintliche heilbringende Kraft von staatlicher Politik in allen Bereichen fixiert. Unter Hollande wird es noch extremer:
    Gerade Montebourg möchte am liebsten alles verstaatlichen. Gerade hat er dem Stahlproduzenten Acelor-Mittal die Verstaatlichung angedroht, weil der ein unrentables Werk in Lothringen schließen will.
    In der Autoindustrie Frankreichs kann gut sehen, wohin das geführt hat. Die französischen Kunden haben nämlich immer weniger Lust auf französische Autos, zumal es für weniger Geld oft bessere, aber jedenfalls nicht schlechtere Autos aus anderen Ländern gibt.

    Auch die französischen Supermarktketten werden bald merken, dass ihre Kunden nicht „patriotisch“ Waren kaufen, sondern ganz marktwirtschaftlich ihre Entscheidungen treffen.

  11. Diese „innerländliche Umsicht“ finde ich aber ziemlich „national-sozialistisch“.

    Oh, die bösen Worte …

  12. (welcher Arbeiter verschenkt seine im Schweiße seines Angesichts erworbenen Rentenansprüche schon an einen Genossenkollegen aus Timbuktu o.ä.)

    Der deutsche, nämlich via Inflation und ESM.

    .

  13. @ #9 CH1291

    Wenn die rot-grünen Franzmänner wenigstens mit Umweltaspekten argumentieren würden, die ja durchaus Sinn machen. Aber hier ist ein Großinquisitor-Importverhinderungsminister wirklich mit rein ökonomischer Argumentation unterwegs. Sozen dürfen das…

  14. Ich finde nichts negatives daran. Ich kaufe auch, wenn immer möglich, einheimische Produkte – zum einen wegen der Qualität, zum anderen, um die deutsche Wirtschaft zu stützen. Ganz nebenbei schont es auch die Umwelt, wenn Produkte nicht erst um die halbe Welt gekarrt werden.

  15. #9 CH1291 (28. Jan 2013 20:22)

    Wie mein Nordseekrabensalat.

    Wird oben in Schleswig gefangen, dann per LKW quer durch Europa bis zur Meerenge von Gibraltar transportiert, von dort dann via Fähre nach Marroko um dann dort von Aischas gepult zu werden um sie unschliessend wieder per LKW zurück zu bringen.

    Und das alles ist immer noch ökonomischer als sie von deutschen Frauen pulen zu lassen.

  16. Deutschland wurde nach dem ersten Weltkrieg verpflichtet auf alle deutsche Produkte „Made in Germany“ zu schreiben um die deutsche Wirtschaft weiter zu schwächen. Frankreich hatte auf diese Maßnahme bestanden weil man dachte, dass keiner bei Verlierern kaufen möchte. Die Qualität hat sich jedoch durchgesetzt wie wir alle wissen und das Markenzeichen „Made in Germany“ errang Weltgeltung nach dem gezielt gesucht wurde.

    Der Konsument ist nicht ganz so blöd wie manche Zeitgenossen das gerne hätten.

  17. Der Weg ist da kurz zu „Franzosen, kauft nicht bei Deutschen“, oder ähnlichen Parolen des vergangen geglaubten 20. Jahrhunderts.

    Das ist vollkommen übertrieben. Auch deutsche Hersteller in vielen Branchen werben mit explizit deutschen Produkten. Auch in der Lebensmittelbranche ist ein Kauf aus der Region sinnvoll. Das ist selbstverständlich und keiner würde da irgendwelche „Anleihen aus düsteren Zeiten“ vermuten wollen.

  18. Engländer wachen langsam auf, zu viel Kulturbereicherung könnte nach hinten losgehen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/grossbritannien-diskutiert-ueber-kampagne-gegen-zuwanderung-a-880119.html

    Britische Beamte bringen aus Sorge vor hoher Zuwanderung skurrile Vorschläge ins Spiel: Offenbar tüfteln Regierungsmitarbeiter an einer Negativkampagne für das eigene Land, um arbeitsuchende Bulgaren und Rumänen abzuschrecken. — In deutschen Behörden dagegen wird derzeit überlegt, wie Zuwanderer in die Bundesrepublik geholt werden können.

    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/immigration/9637967/Britain-facing-new-eastern-Europe-immigration-surge.html#

    Have a nice day.

  19. @ #13 BerndLoessl

    Gerade bei Lebensmitteln wird da aber nur als regionale Kampagne ein Schuh draus. Z.B. ist es schon besser, wenn man in S.-H. Butter aus Dänemark, als solche aus Bayern konsumiert… Dieses Französisch-Kauf-Regal würden unsere Nachbarn bald aber auch in Supermärkten in Straßburg finden…

  20. Wir sollten nicht übermäßig kritisieren, dass die Franzosen ihre Produkte im eigenen Land auch mit patriotischen Sprüchen vermarkten wollen. Die Marktzugangsschikanen der Franzosen gegenüber den internationalen Produkten (ausserhalb EU) sind ja hinlänglich bekannt und teilweise sehr originell.

    Also eine lange Tradition den eigenen Markt zu schützen.

    Aus Sicht der deutschen Bevölkerung ist der übermäßige Export deutscher Unternehmen eher schädlich.

    1. Im Target 2 Verechnugssystem werden alle Exporte zu höheren deutschen Guthaben bei anderen Nationalbanken führen. Diese können schon jetzt nicht ausgeglichen werden (mit Waren oder Geld). Also Exporte sind ein Verlustgeschäft für den Steuerzahler, die Exportfirmen erhalten ihre Erlöse letztenendes aus deutschen Steuermitteln.

    2. Die deutschen Firmen sind über ihre div. Verbände für die weitere Zuwanderung von Menschen ohne Rücksicht auf die soziale Verträglichkeit. Sie argumentieren mit dem s. g. Fachkräftemangel, sind aber andererseits nicht willens und bereit im internationalen Maßstab diese Fachkräfte zu bezahlen. Folglich werden auch deutsche Fach- und Spitzenkräfte eher von Firmen (auch deutschen Firmen) in anderen Ländern „abgeworben“. Die Zuwanderung ist für deutsche Firmen nur sinnvoll die Lohnkosten im unteren Bereich weiter zu drücken (es kommen nur eher unqualifizierte Menschen) und den Markt zu vergrößern (mehr Konsumenten, auch wenn über staatl. Transferleistung die Kaufkraft generiert wird).

    3. Für die deutsche und europäische Bevölkerung ist es viel wichtiger die Besitzverhältnisse (auch verschachtelte über Holdings etc.) der Firmen zu publizieren und ständig zu aktualisieren. So kann die Bevölkerung entscheiden bei wem sie kauft und z. B. Firmen mit entsprechenden Besitzern, die Menschenrechtsverletzungen, Kriege und Völkermorde zu verantworten haben und unterstützen zu meiden.
    Im den letzten Jahrzehnten sind Besitzer aus Katar, Kosovo, Saudi Arabien und and. Verbrecherstaaten in alle möglichen Unternehmen über Finanzgesellschaften und in bekannte internationale Konzerne eingestiegen.
    Natürlich „verdienen“ unsere politischen Parteien über legale und illegale Zuwendungeem daran nicht so schlecht. Auch manche Kommunen (aktuell im Gespräch München/Katar) hat über gute Beziehungen zu den Mördern und Menschenrechtsverletzern
    erhebliche Einnahmen (Firmenspenden, Gewerbesteuer d. Dienstleistungs- und Handelsfirmen wg. der „Besucher/Käufer“ aus diesen Ländern).

    Die eine oder andere Kaufentscheidung für höherwertige Produkte habe ich schon seit Jahren auch unter siesem Aspekt getroffen. Nur die Information ist sehr mühsehlig und eher zufällig und lückenhaft wer mit wieviel Anteilen wo drinhängt.

  21. #8 Hokkaido (28. Jan 2013 20:19)
    Ganz unpatriotisch würde ich da mitmachen und französischen Käse kaufen.

    Ehrlich!

    Ich kaufe meine Austern auch immer in Frankreich. Außer, wenn ich in Dallas bin, da gibt es eine wunderbare Oysterbar in Greenville. Ein alter Bretterschuppen, aber Austern von der besten Qualität in jeder denkbaren Zubereitungsform. Für mich jedoch roh mit Zitrone. Ich wurde soeben auf eine Idee gebracht, Cora ist gar nicht weit. Yummy.

  22. @ Thorsten: Ja klar, das meinte ich ja. Ich wohne im südlichen Bayern – von daher wäre ein Tiroler Produkt also eher „regional“ als eines von der Ostseeküste. Und genau so wird auch gekauft. Und ja, mein Auto ist auch ein BMW – weil gerade mal 30 km entfernt hergestellt (ja wirklich, dieses Modell wird in DGF produziert) und deshalb die einheimische Wirtschaft gestützt wird.

  23. #18 Tom62

    Genau. Auch Lebensmittelhersteller. Mal drauf achten, wie oft auf der Wurst oder der Butter „echt deutsch…“ steht.

  24. #16 moin-moin-aus-hamburg (28. Jan 2013 20:37)

    Genau das ist es was ich meine. Zu dieser Nordseekrabengeschichte sah ich neulich eine Doku. Das macht mich richtig wütend. Die Frauen in Deutschland verlieren ihren Job, dafür muss der Steuerzahler im schlimmsten Fall mit Sozialleistungen einspringen. Dafür dürfen die Morokkanerinnen die Produkte verarbeiten und zapfen DEIN Geld ab, welches du dafür ausgeben musst. Vermutlich ist das Transportunternehmen und der Grossverteiler auch nicht aus der Region.
    Ich will hier keine Ratschläge erteilen. Aber ich lebe zeitweise in einem Weingebiet in der Südschweiz. Rund um mich herum sind Weinberge. Die Flasche kostet halt 15 bis 20 Franken. Ist teuer. Der Weinbauer kann aber nicht industriell arbeiten. Da geht alles noch von Hand und es ist Anbau mit sehr geringem Chemieeinsatz. Deshalb die Preise. Beim Grossverteiler bekomme ich Weine aus Australien oder Kalifornien für 5 – 10 Franken. Aber der Wein aus der Regien schmeckt mir besser und ich habe ein gutes Gefühl dabei. Zudem ist der Einkauf direkt beim Winzer immer eine kleine Party. Der hat immer noch was zum degustieren.
    Ich hoffe es gibt sie noch, die wenigen Hamburger, die direkt beim Fischer einkaufen und sich den Umweg ihres Krabbensalats über Marokko sparen. Sollte es mal Unruhen und Tumulte geben in Europa sind wir plötzlich wieder froh um die Anbieter aus der Region. Dann möchte ich mir nicht sagen lassen, wo warst du all die Jahre zuvor – jetzt seid ihr offenbar wieder froh um uns. Habt Achtung vor unseren regionalen Lebensmittelproduzenten. Wir brauchen sie noch.

  25. Offensichtlich wurden nicht nur die letzten Tage des EURO eingeläutet, sondern auch die letzten der EU. Ein Segen wäre es auf jeden Fall für Europa. Frieden und Freiheit wird es erst dann geben, wenn wir uns vom Islam losgesagt haben.

  26. off-topic:

    Wir Deutsche sollen wieder verarscht werden!!!

    Wenn die Deutschen bislang wissen wollten, wie es um ihren Wohlstand bestellt ist, reichte oftmals ein Blick auf die Zahlen des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Sie waren stets ein verlässlicher Gradmesser.

    (…) 2014 ein neuer Index vorgestellt werden und Auskunft geben, wie gut es der Bevölkerung im größten europäischen Land geht.

    Neue Kriterien sollen etwa der Schuldenstand, die Verteilung der Einkommen, die soziale Situation sowie ein Weltbank-Index über die Rechtsstaatlichkeit sein. Hinzu kämen Zahlen zur Artenvielfalt, zum Klimaschutz und zum Stickstoffkreislauf.

    Muuuuuhahahaaahahahahahahahahahahahahhhhh!!!

    Demnächst bekommen wir Orwellsche Statistiken.

    Dieses Typen im Bundestag kann man einfach nur noch verachten.

  27. „…..Zum Glück gibt es noch ein paar bedeutende Konkurrenten von E. Leclerc, wie z.B. Carrefour“

    Pardon,aber Carrefour verkauft fast 100% nur
    Halal Fleisch.!!!

  28. Deutschland ist hassenswert, Deutschland ist verdammt für alle Zeit, Deutschland ist spießig, reaktionär, rassistisch, fremdenfeindlich, rückständig, bürokratisch, neonazistisch, kapitalistisch, militaristisch und … und … und …

    Aber man kann sich hier verdammt luxuriös durchfressen bis ans Ende des Lebens, ohne einen Finger zu rühren, egal woher man warum kommt.

    Scheiß Deutschland!!!

  29. @ #32 CH1291

    War das witzig gemeint oder hast du den zweiten Teil meines Beitrags nicht gelesen?

  30. OT: In der ARD läuft eine der tausend Fasnachtssendungen, aus Saarbrücken diesmal. Mit dem bekannten „Orden wider den tierischen Ernst“ wird zum ersten Mal ein „Würdenträger mit Migrationshintergrund“ geehrt: Cem Özdemir.

    Dieser „Orden“, der hauptsächlich einen Fasnachtshintergrund hat, ist auch behaftet mit einem gewissen europäischen Geschichtsbewusstsein. Jetzt wird also zum ersten Mal ein Türke mit einem europäischen Preis geehrt, der auch noch Humor ehren soll, der Herrn Özdemir wahrhaftig in Person und Herkunft so fremd ist wie ein Kreuz.

  31. Ottfried Fischer, der Oberlangweiler und angebliche Satiriker, lässt sich herab und präsentiert den SO36-Kreuzberg-Sherriff Özdemir persönlich als diesjähriger „Orden wider den tierischen Ernst“-Gewinner.

    Unterschätzt diesen Preis nicht! Ich selber halte immer mindestens einen Kilometer Abstand zu jeder Fasnachts-Veranstaltung, aber diese Sache hat zig Millionen Anhänger in Deutschland, und wer da genannt wird, ist bekannt und geachtet! Der nächste, der auftritt und eine Özdmir-Laudatio hält, ist grade der widerliche Martin Schulz vom Europäischen Parlament.

    Ich habe vergessen, das „Parlament“ in Anführungszeichen zu setzen. Entschuldigung! Beim nächsten Mal werde ich wieder Europäisch-Türkisches Zentralkommitee schreiben.

  32. #34 Fensterzu (28. Jan 2013 21:48)

    OT: In der ARD läuft eine der tausend Fasnachtssendungen, aus Saarbrücken diesmal.

    Aus AACHEN!!!
    Zum Thema selbst: Ich kann mich an eine Kampagne zum Kauf ostdeutscher Produkte erinnern (kurz nach der Wende).

  33. #33 Fensterzu (28. Jan 2013 21:35)
    War das witzig gemeint? Ja und nein. Also der Joschka Fischer frisst sich ja auch gerne luxeriös durchs Leben. Der deutsche Steuerzahler ermöglicht ihm dies vermutlich auch bis ans Ende seines Lebens. Und Finger krümmen musste er auch nur, wenn er Pflastersteine in die Hand nahm.
    Aber ich hab den Hinweis in deinem zweiten Teil deines Beitrags schon verstanden.
    Wie oben geschrieben lebe ich oft in der Südschweiz und dort habe ich viele Deutsche in meinem Bekanntenkreis. Sie leben in meiner Nachbarschaft.Kritik an Deutschland, von Deutschen über Deutsche ist mir bekannt. Ich habe das schon oft erlebt, wie deine Landsleute aus den verschiedensten Bundesländern zusammen in einem Grotto sitzen und über sich und ihr Land herziehen und ich mitten unter ihnen. Lustig ist’s dann wenn der Ossi ins schwärmen kommt, wie schön es doch damals war, der Wessi konntert, wieso lebst du denn in Wessiland, wenn es dir drüben so gut gefallen hat? Usw. usw. Ich weiss nicht, wie erst es du gemeint hast mit den Adjektiven im ersten Teil über Deutschland. Ich empfinde Deutschland als liebenswert. Es gibt keinen Grund für Hass auf Deutschland. Seit ihr mit eurer Industrie und Wirtschaft rückständig. Die ganze Welt bedient sich an der Schaffenskraft Deutschland. Ich weiss, eure Bürokratie könnte mal ein Lifting erfahren, die ist schwerfällig. Geh mal nach Italien, da wirst du dein wahres Wunder in Sachen Bürokratie erleben. Deutschland ist neonazistisch, rassistisch und fremdenfeindlich? Mag vielleicht sein. Aber auf der Welt-Hitliste seit ihr diesbezüglich kaum in den vorderen Rängen. Und dass ihr kapitalisisch seit, ja wollen wir doch hoffen.
    Und militaristisch? Mit so einem kleinen Haufen Armee? Da machst du mich als Schweizer gleich verlegen. Was sind wir dann deiner Meinung nach – eine Militärdiktatur?
    Seit doch einfach ein bisschen mehr stolz auf euer Land – niemand verbietet es euch.
    Gruss aus der Schweiz.

  34. #36 dergeistderstetsverneint

    Aus AACHEN!!!

    Es wird aber ständig Saarbrücken genannt! Ich weiß sehr wohl, was „Aachen“ heißt und bedeutet: Kaiserpfalz und Grablege der ersten deutschen Kaiser, Krönungsort deutscher Könige für 600 Jahre, Aachen ist der Erinnerungsort deutscher Geschichte, und dort wird heute ein Türke geehrt, wenn’s auch nur ein Fasnachtsorden ist – Vorsicht! vor dem scheinbar läppischen – noch einmal.

    Fazit wieder einmal: Deutschland bückt sich und kniet nieder vor dem allmächtigen türkischen Sultanat und dem Großwesir in Bagdad. Zieht die Hosen aus, der Sultan hat euch 20 Peitschenhiebe zugewiesen! Das sind unsere „Führer“.

  35. @#34 Fensterzu (28. Jan 2013 21:48)
    In der Lokalzeitung war heut auf einer regionaklen Faschingsfeier ein Sarotti-Mohr zu sehen! Unglaublich aber auch – und keinen hats gestört!

  36. #29 Hokkaido (28. Jan 2013 21:13)

    „Wenn die Deutschen bislang wissen wollten, wie es um ihren Wohlstand bestellt ist, reichte oftmals ein Blick auf die Zahlen des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Sie waren stets ein verlässlicher Gradmesser.
    (…) 2014 ein neuer Index vorgestellt werden und Auskunft geben, wie gut es der Bevölkerung im größten europäischen Land geht.“
    ——————————————-

    Wie „gut“ es den Deutschen geht kann man aus dieser BIP Statistik des Jahres 2012 ersehen.
    Da liegt Deutschland auf Platz 20 weltweit,hinter Frankreich.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

  37. @ #37 CH1291

    Ich weiss nicht, wie erst es du gemeint hast mit den Adjektiven im ersten Teil über Deutschland.

    Die waren nur eine Wiederholung von dem, was die Deutschlandhasser bei uns selber über das Land sagen, in dem sie bequem leben. Übrigens habe ich schon einmal in der Schweiz gearbeitet und mir gedacht, da könnten wir Schwaben uns noch eine Scheibe abschneiden an Pünktlichkeit, Genauigkeit und Sauberkeit. Nur eure Mittagspausen sind uns zu lang, wir wollen nach Hause. 🙂

    Ich wohne an der Grenze und kann an der Geschichte sehen, wie die Schweizer einerseits im 2. Weltkrieg mitverdient haben, andererseits Schweizer deutschen Kindern nach dem Krieg ein paar Wochen unbeschwertes Leben in der Schweiz ermöglicht haben.

    Mal ganz kurz schreibe ich als ewig besserwisserischer Deutscher: Mir Mänsche sind Tier, au wänn uff em höchere Niveau.

    Ich glaube, du hast es verstanden, auch wenn es völlig falsch geschrieben war.

  38. #41 Fensterzu (28. Jan 2013 22:40)

    Wir verstehen uns. Ich hab übrigens, lang ist es her, bei zwei grossen deutschen Unternehmen gearbeitet. Hier in der Schweiz. Bei einem Haushaltgerätehersteller und bei einem Autohersteller. Beide Firmen beginnen mit einem „M“. Was mir da imponiert hat, ist die Zielstrebigkeit, die Effizienz und Schnelligkeit der Deutschen. Da könnten wir Schweizer uns ein Stück abschneiden. Und da gab es da noch diesen Arbeitskollegen aus Süddeutschland, der führte mich ein ins Universum des süssen deutschen Senfs. Ich liebe deutschen Senf!

  39. Ihr seid mir zu blöde

    Es gibt ein Land das will perfekt sein aber so ganz klappt es nie weil, sie sich immer streiten müssen und meist sind es nur Kleinigkeiten mit den es sich trennt.

    Gut Nacht

  40. Der frz. Arbeitsminister Sapin hat offenbar in einem Radio-Interview erklärt, der frz. Staat sei „total bankrott“. In einer Online-Umfrage des Figaro („Pensez-vous que la France est en faillite?“) bestätigen 80% von 1400 Teilnehmern diese Einschätzung.

    Ich habe die Hoffnung, daß mit dem Scheitern des Euros auch unsere politische „Elite“ so diskreditiert sein wird, daß sie uns das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit (das uns eigentlich von der Verfassung zugesichert ist) nicht mehr länger vorenthalten kann. Dann werden wir wieder ein souveräner Staat, eine Demokratie und ein Rechtsstaat sein – so wie vor Einführung des Euros.

    Anderthalb Jahre Souveranität zwischen dem 3.10.1990 und dem 7.2.1992 hatte Frankreich uns nur zugestanden. Aber die DM war eine Eiche, die so stabil und tief verwurzelt war, daß sich die Franzosen durch deren Fällung letztendlich selber erschlagen haben.

  41. @40: In der verlinkten Liste sieht man auch, daß etwa die Iren, die wir gerade „retten“, eigentlich viel reicher sind als wir.

  42. Shoppen fürs Vaterland gibt es hier auch.
    Penny z.B. hat gerade im Osten Deutschlands eine Produktoffensive mit Herstellung „Made in East Germany“ gestartet.
    Das beste aus dem Osten wird dort hochgelobt angepriesen, um den Osten zu stützen.
    Wenn das Ganze dann auch noch auf das wiedervereinigte Deutschland ausgeweitet wird, dann wäre das wunderbar.
    Die Werbung für Produkte „aus der Region“ gibt es ja schon.
    Man muß es nur erkennen und entsprechend kaufen….^^

  43. Im Endeffekt kommt es auf den Preis an.

    Die Globalisierung hat so weit überwiegende Vorteile für jedes Land, das daran teilnimmt, dass jeder Globalisierungskritiker eigentlich sofort damit konfrontiert und lächerlich gemacht werden sollte.

    Wenn wir tatsächlich darauf angewiesen sind – bei Schulpflicht und Top-Infrastruktur – mit Chinesen von Land im Zusammenstecken von Geräteteilen zu konkurrieren, dann machen wir etwas falsch.
    Nicht nur 200 Mio Asiaten sind dadurch aus der Armut gekommen in ein wenig mehr als 15 Jahren – wir können der neu entstehenden Mittelschicht nun höher entwickelte Technologie verkaufen. Das ist das einzige, was uns noch über Wasser hält – Europa wird uns das bald nicht mehr abnehmen können.
    Unsere Jobs müssen höher qualifiziert sein – unsere Bedingungen sind tausendmal besser.
    Und Abschottung führt zur DDR-isierung.
    Nein, wenn etwas besser und billiger ist, dann ist das ein Signal: entweder ich mache es billiger oder besser, damit ich es los werde – ansonsten muss ich was anderes machen.

  44. #49 ExHamburger (29. Jan 2013 04:50)

    Ich wäre schon froh, wenn z.B. Halloren-Kugeln überall angeboten würden. Unter Umständen leidet dann aber die Qualität… wenn es Masse statt Klasse heisst.

  45. Ich muß bei diesen zu einer Pyramide aufgebauten Waren irgendwie an die DDR denken. Dort wurden alle möglichen Produkte (Konservendosen etc.) im HO-Laden auch ähnlich aufgebaut und angeboten, falls vorhanden. In der DDR sollte es vermutlich ausdrücken „Seht her, wir haben jetzt das und das vorrätig“, Erich Honnecker kümmert sich um euer Wohl, oder so ähnlich.
    In Frankreich herrscht zwar Überfluß, die stolze Präsentation „heimischer“ Produkte entspringt aber in gewisser Weise dem gleichen Paternalismus.

  46. Wenn einem keine Lösungen mehr einfallen, appeliert man an das Gefühl…..

    Sozialisten aller Länder und Jahrhunderte – das vereinigt euch!

    😀

    semper PI!

  47. Möööp – Einspruch EU.

    Made in XXX ist ein pöhser Nationaler Egoismus.

    Waren dürfen nur mit „Made in EU“ gekennzeichnet werden, wo kommen wir denn hin, wenn hier wieder Nationaltümelei Einzug hält.
    😀

    Natürlich ist es sinnvoll, Produkte aus Inland zu kaufen, darum mag die EUdSSR das auch nicht.

    Das stärkt nämlich die Wirtschaft des eigenen Landes, die Steuern bleiben im Land, das sichert Arbeitsplätze im eigenen Land und sorgt, wenn es alle machen, dafür, dass über drei Ecken auch der eigene Arbeitsplatz und der eigene Lebensunterhalt gesichert ist.

    Produkte aus Ausland zu kaufen sorgt nur dafür, dass das eigene Geld einem anderen Land zugute kommt, snstatt über Umwege wieder zu einem selbst zurückzukehren.

    Natürlich gibt auch die Qualität der Waren einen Ausschlag für die Kaufentscheidung.
    Aber auch da ist es doch so, dass Lebensmittel aus Inland durch die kürzere Transportzeit frischer sind als Lebensmittel aus Ausland.

    Man kann natürlich auch ein besonders guter Mensch sein und mit seiner Kaufentscheidung bewusst Fair-Trade-Kartoffeln aus Guatemala kaufen, sollte sich aber dann nicht wundern, wenn man selbst arbeitslos wird, weil der eigene Arbeitgeber irgendwie an der heimischen Kartoffelproduktion, und sei es nur bei der Herstellung von Schrauben für einheimische Kartoffelerntemaschinen, beteiligt ist.

  48. #40 survivor (28. Jan 2013 22:27)

    Interessant, dass ausgerechnet der Kleinststaat Juncker-Luxemburg an erster Stelle steht, wo doch Kleinstaaterei laut EU-Diktat in den Untergang führen soll.

  49. Bei uns gibts öfters Rumänische Wochen in den Regalen. Wenn Horden von Frauen mit wallenden Rocken „günstig einkaufen“.

    jaja, ich weis. Böser Spott bekannt aus allen Großstädten 😉

  50. @ #43 CH1291 #41 Fensterzu

    Ich hab übrigens, lang ist es her, bei zwei grossen deutschen Unternehmen gearbeitet. Hier in der Schweiz. … Was mir da imponiert hat, ist die Zielstrebigkeit, die Effizienz und Schnelligkeit der Deutschen.

    Ich hab übrigens mal in einer schweizerischen Fabrik gearbeitet und mir gedacht, da könnten sogar wir Schwaben uns noch eine Scheibe abschneiden an Effizienz, Arbeitswille und Ordentlichkeit. 🙂

  51. Aus dem jüngsten französischen Link geht folgendes hervor:

    Es gibt eine Vidoeüberwachung in dem Supermarkt und auf den Aufnahmen ist der Mord zu sehen. Der Mörder ist ein Mann in den 40ern mit Rugby-Spieler-Maßen. Er setzt der Frau ohne ersichtlichen Grund das Messer an den Hals. Sie hält gerade einen Pullover hoch, um zu sehen, ob er passen könnte. Der Mann steht hinter ihr und steckt ihr das Messer in den Hals. Die 67-Jährige starb an Ort und Stelle. Der Täter ist sofort geflüchtet und bisher nicht gefasst.

    http://www.europe1.fr/Faits-divers/Elle-a-ete-egorgee-en-plein-supermarche-1396441/

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