[Antisemiten] treten nicht mehr als SA-Männer auf und schmeißen keine Schaufenster jüdischer Geschäfte mehr ein. Moderne Antisemiten argumentieren subtil: Sie sagen, Israel sei die Weltgefahr Nummer eins, und hinter allem stecke die allmächtige „Israel-Lobby“. Und unterstellen damit: Gäbe es Israel nicht, dann wäre der Frieden auf Erden kein Problem. Das ist Antisemitismus pur. Das zu begreifen, überfordert die meisten Intellektuellen, die über „das Ende der Suhrkamp-Kultur“ so bestürzt sind, dass sie darüber vergessen, dass das einzig Beständige im Leben der Wandel ist. (Auszug aus einem langen Broder-Artikel in der WELT)

image_pdfimage_print

 

81 KOMMENTARE

  1. Genau so und nicht anders. Wenn Augstein kein Antisemit sein soll, wer dann?

    Es ist köstlich zu sehen, wie die linke Claqueure nun aufheult.

  2. Nach eigenen Worten findet es Broder tröstlich, daß sich auf Facebook eine Gruppe mit dem Namen „Schiebt Broder nach Israel ab !“ gebildet hat.

    Broders pfiffiger Kommentar im verlinkten Artikel der WELT dazu:
    „Ich habe schon einen Flug gebucht. Denn in Tel Aviv scheint gerade die Sonne, während im deutschen Winter die Tage kurz und finster sind.“

    Jawohl, finster sind die Tage hierzulande. Nicht nur Broder weiß es ….

  3. Die linken Claqueure sind mir egal. Dass der Fleischhauer ihn in Schutz nahm, das tat weh.

    Herr Fleischhauer, Augstein

    – stetzt Israel mit Hamas und Iran gleich

    – unterstellt Israel Kriegsluesternheit (Juden sind nicht perfekt aber ihr Hobby ist doch nicht das Meucheln?)

    – faselt was von einem Gaengelband an dem Israel die Welt fuehrt

    – unterstellt Netanyahu, dass er Gaza aus Wahlkampfgruenden bombardiert

    und vieles mehr.

    Augstein ist „el classico“, the real deal. Keine Ahnung warum Broder so aufs Dach kriegt gerade.

    Ob er in die Top 10 gehoert weiss ich nicht, da gehoeren eher so ein paar BBC und Guardian-Leute hin. Top 20 aber schon, er haelt immerhin 24% am Spiegel, richtig? UNd der Spiegel ist das auflagenstaerkste Nachrichtenmagazin Europas.

  4. Antisemitismus-Vorwurf

    „Augstein bereitet die nächste Endlö*ung vor“

    Stuttgart – Was haben die ägyptischen Muslimbrüder, das iranische Regime und der deutsche Verleger Jakob Augstein gemeinsam? Nach Ansicht des Simon-Wiesenthal-Zentrums zählen sie zu den schlimmsten Antisemiten der Welt. Augstein wehrt sich – Henryk M. Broder kontert im Interview.

    Was ist es denn dann?
    Mentale Probleme.
    Mentale Probleme, die Augstein mit sich selbst und mit der deutschen Geschichte hat.

    Er wartet nur auf jeden Anlass, von der Schuld, die er auf seinen Schultern spürt, befreit zu werden. Und dafür ist Israel der ideale Sündenbock.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.antisemitismus-vorwurf-augstein-bereitet-die-naechste-endloesung-vor.99641c09-aa87-4133-b0d9-f8c263ef42c8.html

  5. ich habe Broders Artikel gelesen und endlich mal wieder herzlich über seine pfiffige Argumentation gelacht.
    Wenn ich die Nebelsuppe draußen sehe, würd ich auch lieber wieder in Tel Aviv am Strand laufen. Hätt noch den Zusatznutzen von den bumsköpfigen Israelhassern und Antibroderhetzern weiter weg zu sein.

  6. „Juden sind nicht perfekt aber ihr Hobby ist doch nicht das Meucheln?“

    Ich darf das sagen. Ich bin nicht perfekt.

  7. In der politischen Linken sind „Scheiß Israel“ und Palitücher gang und gebe. Und da die sog. Palästinenser noch ärmer, dunkler und fremder aussehen als Juden in Israel sind viele Linke halt für den vermeintlichen Freiheitskampf dieser Menschen. Die generelle Frage bleibt doch, ob Antisemitismus und Judenhass nicht generell eher links sind. Juden sind im Feindbild erfolgreich und ökonomisch potent, was für die elitenfeindliche Linke ein Dorn im Auge ist. Man kann diese Betrachtung auch bei Hitler anführen, ob nicht eher Sozialneid und selbstgewählte Opferrolle Triebfeder für die Vernichtung jüdischen Lebens gewesen sind als der oft zitierte Rassismus. Zumal der Rassist Hitler kein Problem hatte mit dem arabischen Großmufti al Husseini zu paktieren und eine ostmuselmanische Waffen-SS installierte.

  8. Was von diesem rot lackierten Faschisten J.Augstein zu halten ist, hat er selbst im Doku-Sender Phoenix im letzten Jahr eindrucksvoll zur Schau gestellt:
    Während eines Rededuells mit Bild-Redakteuer Blom setzte er sich eine Pickelhaube auf, und schnäutzte sich seine Nase mit der deutschen Staatsflagge.
    Pfui Teufel!

  9. Die anti­se­mi­ti­schen Aus­fälle des Jakob Augs­tein sind eben keine Mei­nung eines ver­ein­zel­ten Son­der­lings. Er for­mu­liert das, was in Deutsch­land mehr­heits­fä­hig ist. Jakob Augs­tein mun­kelte in der Ver­gan­gen­heit von mäch­ti­gen „jüdi­schen Lob­by­grup­pen“ in den USA, die die Wahl des Prä­si­den­ten maß­geb­lich beein­flus­sen wür­den. In einem ande­ren Text bediente er ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­sche Kon­struk­tio­nen und behaup­tete, dass der Mohammed-Film den „US-Republikanern und der israe­li­schen Regie­rung“ genutzt hätte. Augs­tein spricht von einem Besat­zungs­macht und meint Israel. Er schreibt von einem „Lager“ und meint Gaza.

    Es lie­ßen sich zahl­rei­che wei­tere Bei­spiele fin­den, mit denen Augs­tein das anti­se­mi­ti­sche Res­sen­ti­ment und die geschichts­re­vi­sio­nis­ti­schen Gefühle sei­ner Lands­leute bedient.

    http://reflexion-blog.com/?p=3129

  10. Ich finde, es ist wirklich schon alles gesagt worden zu dem Thema. Broders Vermutung, dass Herr Augstein Junior insgeheim Ressentiments hat, ist begründet. Denn seine Kommentare über Israel sind extrem einseitig und unsachlich.

    Antisemit ist aber nicht, wer irgendwelche Vorurteile hat. Die haben wir alle, positive wie negative Vorurteile.

    „Franzosen leben wie Gott in Frankreich“;
    „Engländer kämpfen immer noch im 2.ten Weltkrieg“;
    „Italiener lieben das Dolce Vita“;….

    Aber niemand würde daraus schlussfolgern, dass jemand, der ein solches Vorurteil hat, alle Franzosen liebt oder alle Engländer hasst.

    Antisemitismus ist aber Judenhass, der Hass auf alle Juden. Der Beweis, dass Augstein Junior alle Juden hasst, den hat Broder nicht erbracht.

    Auch dieses dämliche „Ressentiments bedienen“ ist kein Argument. Wenn ein Deutscher einen Hitlergruß macht, bediene ich ein antideutsches Ressentiment, wenn ich darüber berichte. Denn das Ressentiment lautet: Alle Deutsche sind Nazis. Soll ich jetzt über solche Ereignisse nicht mehr berichten? Dieser Irrsinn muss endlich aufhören.

    Ich finde auch, dass Augstein Junior absolut hirnverbrannte Kommentare über Israel abgibt. Die richtige Reaktion darauf wäre, Ihn zu korrigieren und seine Fehler bloßzustellen.

    Dieser medial Feldzug erinnert mich an eine Keilerei im Sandkasten. Alle gehen beschmutzt daraus hervor, auch Herr Broder, den ich ansonsten schätze. Als Außenstehender kann man nur mit dem Kopf schütteln.

  11. Kantilene – es sei Dir unbenommen, dass Du das Gefährliche und die Zündelei in den Äußerungen Augsteins nicht so tragisch siehst. Scheinbare Nadelstiche sollen im Gegensatz zum argumentativen Holzhammer intelligent wirken. Seine Fanboys jedenfalls jubeln bei jedem seiner Auswürfe und saugen diese wie Honig auf.

  12. @ Amos Ich sehe die „Zündelei“ Augstein Juniors auch sehr kritisch.

    Aber diese Reaktion Broders spielt doch Augstein nur in die Karten. Dessen Texte, muss man genüsslich sezieren und Ihn als das entblößen, was er ist: Ein blasierter Idiot!

    Herr Broder hat doch auch Sinn für Humor. Augstein Junior würde nichts mehr treffen als beißender Spott! Er wäre medial vernichtet, wenn die Republik Ihn auslachte. So hätte ich mir die Replik von Broder vorgestellt.

    Jetzt macht Broder Augstein zum Opfer und läuft immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand, weil er sich verbissen hat und einfach nicht loslassen kann.

  13. Vom Zentralrat der Juden in Deutschland kam zwar scharfe Kritik an Augsteins Ansichten. Doch Präsident Dieter Graumann sagte dem „Focus“, Augstein gehöre nicht auf die Antisemiten-Liste. […] Doch auch er warf Augstein vor, mit seinen Artikeln zu einer anti-israelischen Atmosphäre beizutragen. Er reite in seinen Beiträgen zu Israel auf der Welle des Populismus. Zudem schreibe Augstein über den jüdischen Staat „mit dem Fingerspitzengefühl eines Bulldozers“. […] Auch andere bekannte deutsche Juden wie Zentralrats-Vize Salomon Korn und der Moderator Michel Friedman hatten den Sohn des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein verteidigt, im selben Atemzug aber dessen Einstellung zu Israel kritisiert.

    Quelle: http://www.derwesten.de/panorama/streit-ueber-antisemitismus-vorwuerfe-gegen-augstein-geht-weiter-id7449722.html

    Katholischer als der Papst, es fragt sich nur wer.

  14. @ #18 Jack in the box (09. Jan 2013 19:04)

    Franz Feyder:
    Salomon Korn sieht das anders. Der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland sagt, er habe nie den Eindruck gehabt, Augsteins Texte seien antisemitisch .
    ..

    Broder: Ich fürchte, er hat sie nicht einmal gelesen. Der Zentralrat hat sich immer als Weichspüler verstanden. Als Instrument der Anpassung, des Appeasements.

    Und wann immer ich mit Leuten des Zentralrats zusammenkomme – und das lässt sich nicht immer vermeiden – dann werde ich abgemahnt, ich soll nicht so offensiv auftreten. Ich würde den Antisemitismus damit nur befördern.

    Der Zentralrat will vor allem eines: nicht provozieren. Ruhe in der Etappe.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.antisemitismus-vorwurf-augstein-bereitet-die-naechste-endloesung-vor.99641c09-aa87-4133-b0d9-f8c263ef42c8.html

  15. Ich kenne bewusst keinen Juden. Mir ist nur irgendwann aufgefallen, dass sehr viele gute Bücher und Filme von Juden produziert wurden und werden. Das Judentum ist für mich die Verbindung aus Intelligenz und Menschlichkeit. Also ich wüsste an sich nichts, welche Kombination besser wäre als diese. Dazu noch die ganze Technologie etc was aus Israel kommt, wie viel Nutzen haben wir alle davon. Daher ist es mir auch so schmerzhaft, das der Antisemitismus so weit verbreitet ist (und da braucht man sich nichts vormachen, es ist so. Grund: weil fast alle deutschen Journalisten links sind).

    Es ist bizarr Augstein zuzuhören. Er kann in einem Satz unterbringen, dass Israel von den arabischen Staaten nicht anerkannt wird, und anschließend schwadroniert er über Israels Politik, als ob es ein zweites Nordkorea/Nazideutschland wäre. Das ist keine Naivität, sondern da steckt Hass hinter. Augstein würde einen iranischen Atomangriff von der ersten Sekunde an rechtfertigen.

  16. @ Wilhelmine Bislang hatte Augstein überhaupt keinen internationalen Ruf. Diesen Ruf hat Broder Augstein jetzt erst geschaffen. Solange aber der Nachweis des Antisemitismus nicht gelingt, geht Augstein und nicht Broder aus dieser Schlacht als Sieger hervor! So erzielt man nur Eigentore.

    Was muss ich jetzt lesen in der Süddeutschen:

    „Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat die Vorwürfe gegen den Journalisten Jakob Augstein relativiert – und differenziert. Zuvor waren seine Äußerungen unter die zehn schlimmsten antisemitischen Verunglimpfungen 2012 gewählt worden. Nun soll Augstein sich erklären, fordert Rabbi Abraham Cooper.“

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-um-liste-antisemitischer-verunglimpfungen-zentrum-differenziert-vorwurf-gegen-augstein-1.1568992

    Das ist der Bumerang!

  17. #13 kantilene

    mag sein dass deine Aufmerksamkeitsspanne vorbei ist, die Diskussion hat noch nicht einmal angefangen. Solange Augstein in der deutschen Presselandschaft der mainstream ist, sind wir alle bedroht.

  18. @ #22 Wilhelmine

    Ist Broder gewählter Vertreter der Juden in Deutschland? Ist Friedman etwa für Weichspülen, Anpassung und Appeasement berühmt?

    Broder hat überzogen und die Sache ist nach hinten losgegangen.

    Sichten Sie einmal den Artikel von #16 Frankoberta.

  19. @ #23 kantilene (09. Jan 2013 19:20)

    Nur die „Sueddeutsche“ relativiert, lese mal den Text genau durch!

    Broder jetzt dafür verantwortlich zu machen, dass das Wiesenthal-Zentrum Augstein auf die Liste gesetzt hat, wird der Sache nicht gerecht.

    Das hat Augstein mit seinen Äußerungen ganz allein geschafft!!!

  20. Der ZdJ, Salomon Korn und die anderen sind Schlappschwaenze und Speichellecker. Alles was die wollen ist mit dem Establishment abhaengen. Das ist das einzige was sie interessiert. Mal sehen ob ich das gepostet kriege.

  21. @ #27 Jack in the box (09. Jan 2013 19:23)

    Und was schreibt Frankoberta oben drüber?

    „Schlimmer geht immer“!!!

  22. Ich liebe Broder und das wird auch immer so bleiben.

    Er ist der coolste Mann Deutschlands.

    Wilhelmine: ihres Zeichens Broder-Groupie.

  23. #12 Wilhelmine

    Augstein hasst auch Deutschland!
    ———————–
    Das hat er mit den anderen schmierfinken gemeinsam – und vielen anderen ebenfalls, nicht nur in den medien.

  24. #29 Wilhelmine

    Und deshalb ist der Text falsch? Ich verstehe unter Meinungsbildung wol etwas anderes als sie. Die Front bröckelt auch schon:

    Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein konkretisiert

    Das Simon-Wiesenthal-Zentrum konkretisiert seine Vorwürfe: Jakob Augstein äußere sich zwar kritisch gegen Israel, was aber nicht heiße, dass er Juden hasse. Er bleibt aber auf der Antisemiten-Liste.

    http://www.welt.de/kultur/article112650607/Antisemitismus-Vorwurf-gegen-Augstein-konkretisiert.html

    Was will uns das Simon-Wiesenthal-Zentrum damit sagen? Dass man um als Antisemit gebrandmarkt zu werden kein Judenhasser sein muss? Offenbar…

  25. Broder und die Antisemitismuskeule . Man mag es nicht mehr hören . Es gab eine Zeit , in der Broder und Co die Multikulturalisierung des Landes nicht schnell genug gehen konnte .

  26. @ wilhelmine

    Dann zitiere ich mal, was das SWC sagt:

    „In einer Rangliste des Zentrums seien israelkritische Äußerungen Augsteins zu den zehn schlimmsten weltweit gezählt worden – das bedeute aber nicht automatisch, dass Augstein ein Antisemit sei. „Wir sprechen nicht von der Person, sondern von den Zitaten“, stellte der für die Liste mitverantwortliche Rabbi Abraham Cooper im Gespräch mit der dpa klar.

    Wie über Augstein zu urteilen sei, hänge auch von dessen Reaktion auf die Vorwürfe ab.

    „Sprechen wir von antisemitischen Äußerungen, bei denen sich die Person vielleicht gar nicht bewusst war, eine Grenze zu überschreiten? Oder geht es um jemanden mit einem Antisemitismus-Problem – der sich dieses Problems bisher gar nicht bewusst war -, oder sprechen wir von einem Antisemiten?““

    Damit hat er den Vorwurf zurückgenommen, Augstein sei ein Antisemit. Dahinter hat er nun ein Fragezeichen gesetzt! Nur seine Äußerungen seien antisemitisch. Verstehe das, wer will.

    Broder soll einfach mal eine Woche Urlaub machen, abkühlen und sich gründlich überlegen, wie er als nächstes vorgeht. So geht diese Medienschlacht aus wie das Hornberger Schießen.

  27. @ #32 kantilene (09. Jan 2013 19:43)

    Brauchst mir nicht zitieren, ich spende für den SWC und erhalte alle neuesten Meldungen. Diese war nicht dabei.

    Die Sueddeutsche fabuliert.

  28. #19 Wilhelmine:

    Jakob Augsteins Ruf ist international vernichtet.

    Gestern saß er noch putzmunter eine Dreiviertelstunde lang bei n-tv.

    European Jewish Congress head Kantor accuses Augstein of using his columns to stoke hate against Israel and Jews.

    Benjamin Weinthal hat, jede Wette, dem Russen Moshe Kantor erstmal erklären müssen, wer dieser Jakob Augstein überhaupt ist. Kantor hatte zuletzt im September von sich reden gemacht, als er in Paris zum „gemeinsamen Kampf der Juden und Muslime gegen religiöse Diskriminierung“ aufrief. „Als Juden und Muslime teilen wir gemeinsame Werte“, ergänzte Seniad Koblica, der Präsident des norwegischen Islamrats.

    Hier sehen wir Moshe Kantor in herzlicher Verbundenheit mit Mustafa Ceric, dem Großmufti von Bosnien-Herzegowina, „In Paris, Jewish and Muslim leaders discussed issues of mutual conern“:

    http://www.ejpress.org/article/news/france/61432

    Weinthal kann seine Rundruf-Aktion bis zum Sanktnimmerleinstag fortsetzen: An Augstein beißen sie sich die Zähne aus.

  29. Redet Broder da zufällig vom selben Wolfgang Benz der letztens auf Bayern2 zu hören war?

    Wenn es der selbe ist, dann muss der Kerl erschreckend inkompetent sein. der versteht ja dann gar nichts von seinem Fach.

  30. Augstein wird aus der Affäre gestärkt rausgehen – er hat die ganze verlogene Meute hinter sich.
    .
    Ohne Broder würde in der deutschen Medienlandschaft einiges fehlen….

  31. @ #32 kantilene (09. Jan 2013 19:43)

    Dies hier ist meine letzte Meldung s.u. , mag sein , dass die linke Journaille von Süddeutsche über Spiegel bis Tageslügel jetzt für ihren Kumpanen Augstein alles schön schreibt!

    The Wiesenthal Centre has refused to back down.,

    Original-Satz von Rabbi Cooper:

    „Just because he’s a journalist doesn’t mean we’re going to give Mr Augstein a blank cheque to say whatever he likes and then hide behind journalistic integrity,“ said Rabbi Abraham Cooper, head of the jury that compiled the list.

    „Augstein sollte sich bei den Lesern und dem jüdischen Volk entschuldigen“

    Das Simon-Wiesenthal-Zentrum nennt Verleger Jakob Augstein einen Antisemiten.

    Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Direktor des SWZ, steht zu der Entscheidung.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-01/antisemitismus-augstein-abraham-cooper

  32. Ich sehe es positiv. Broder hält die Augsteindebatte am köcheln. Und damit ist viel erreicht.
    Augstein muss nun unter Beweis stellen, dass es kein Antisemit ist. Also ist nicht Broder im Zugzwang, sondern Augstein.
    Dieser „Dampfplauderer“ geht mir schon lange auf den Senkel. Die Talkshows, in denen er auftritt sind ermüdend. Augstein fehlt das Profil. Er polemisiert und erntet dafür auch noch Beifall.
    Von wegen, „Israelkritik“, dieser Hilfsbegriff beinhaltet eben oft genau diesen sich verbreitenden, zu verurteilenden Antisemitismus.
    Die Presse im Allgemeinen verhält sich Israel gegenüber nicht neutral.
    T. Tarach beschreibt einen Fall, der deutlich aufzeigt, wie die Tatsachen verdreht werden, zum Nachteil Israels.
    Auf der Seite 163-167 beschreibt er einen konkreten Fall, wie die MSN Israel zum Sündenbock macht. Die Wahrheit wird um 180 Grad verdreht.
    Das Buch ist für jeden Israelfreund ein Muss…

  33. @ #38 Heta (09. Jan 2013 19:47)

    Nur weil der Hampelmann hier in den deutschen verlogenen Aktuellen Kameras unter Seinesgleichen, den „RechtsLinksradikalen“ herumsitzt und Blödsinn schwadroniert, bedeutet dies nicht, dass sein Ruf international nicht geschädigt sein.

  34. vielleicht sollte Augstein, der sich jetzt aufgrund des raren Auftretens linker Antisemiten in Deutschland zum Opfer stilisieren kann, – also vielleicht sollte dem jetzt noch schnell Günter GraSS, der allseits bekannte ‚Widerstandskämpfer aus den 50er und 60er Jahren mit aller allerletzter Tinte beipflichten. Denn mit ihm zusammen wären sie immerhin schon 2 ..,.äh..,.Opfer . Dazu könnten sie sich noch Ruprecht Polenz holen, dem man, um Israel zu schaden, seine („ich als Jüdin“) Kostümjüdin (Wachendorf) genommen hat. Das hat auch Broderclan gemacht…(*empört bin*)
    Am besten Augstein und GraSS tun sich zusammen mit dem Wilfried Böse-Fanclub, der sich auch um einen ganz Grossen scharrt, welcher es eigentlich auch gut mit Israel und den Juden meinte. Wie wäre es, wenn sich die beiden endlich mal offen zu den Wilfried Böse-Doktrien bekennten und grosse seitenweise Werbecampagnen in ihren Blättern für sich schalteten mit DEM Linken-Spruch schlechthin :

    Zitat

    „Ich bin kein Nazi, ich bin Idealist“

  35. Anti-Semitism Charge Provokes Furor in Germany

    LONDON — The Simon Wiesenthal Center has prompted an outraged debate in Germany after it included a prominent German journalist’s remarks in its annual top 10 list of anti-Semitic and anti-Israel slurs.

    The Los Angeles-based organization, named for a celebrated Nazi-hunter and dedicated to fighting anti-Jewish bigotry, listed Jakob Augstein, a well-known editor and columnist, among 2012’s top perpetrators of the slurs.

    In a telephone interview with Rendezvous, Rabbi Abraham Cooper, associate dean of the center, said it stuck by its judgment and called on the journalist to apologize “to his readers and to the Jewish people.”

    http://rendezvous.blogs.nytimes.com/2013/01/09/anti-semitism-charge-provokes-furor-in-germany/

  36. Mr. Broder and Mr. Augstein found themselves on opposite sides of a debate last year when Günter Grass, Germany’s Nobel Prize-winning author, provoked an international controversy with a poem critical of Israel.

    Mr. Augstein wrote at the time that “one should thank Grass” for starting the debate about the threat Israel posed to peace.

    Rabbi Cooper said he had never met Mr. Broder, who was not consulted about the controversial list, but added: “On the issue of anti-Semitism, he has the respect of a lot of people around the world.”

  37. DEMOKRATIE UND DESINFORMATION

    Wenn sich heute die Meinung der Weltöffentlichkeit stark gegen Israel richtet, ist dies nicht zuletzt das Ergebnis bewußt ausgestreuter Falschinformationen seitens der arabischen Welt, deren Staaten im Gegensatz zu Israel nicht demokratisch sind. Israel hat dagegen den besten, jedoch auch schwersten Weg gewählt: die Schaffung eines demokratischen Staates im Nahen Osten.
    Demokratie beinhaltet allerdings immer auch Offenheit gegenüber Angelegenheiten von öffentlichem Interesse. Daher ist Israel genötigt, sich immer und immer wieder kritisch hinterfragen zu lassen und sich von Vorwürfen und Anschuldigungen reinzuwaschen,

    während die Araber Falschinformationen und Lügen ausstreuen,

    was mittlerweile ein typisches Kennzeichen der islamischen Welt geworden ist. Wenn man die Freiheit, die im Staat Israel existiert, mit dem großen Maß an Unfreiheit vergleicht, das in den arabischen und islamischen Nationen herrscht, so kommt man zu einem schockierenden Ergebnis.

    In der Unabhängigkeitserklärung Israels vom 14. Mai 1948 heißt es:
    „Der Staat Israel (…) wird all seinen Bürgern ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht soziale und politische Gleichberechtigung verbürgen. Er wird Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit der Sprache, Erziehung und Kultur gewährleisten (…) und den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen treu bleiben.“

    Allen anerkannten Religionsgemeinschaften in Israel ist uneingeschränkte Selbstverwaltung in religiösen Angelegenheiten garantiert. Dies gilt sowohl für die Juden als auch für die 780.000 Moslems, 160.000 Christen und 90.000 Drusen.
    Ebenso kann im demokratischen Israel ohne Einschränkung jeder Bürger des Landes in die Knesset gewählt werden. Mehrere Araber sitzen im israelischen Parlament, einer von ihnen war sogar als stellvertretender Minister Mitglied der Regierung.

    Und da reden die Linken etc. von einem Apartheitsstaat Israel?

  38. #13 kantilene

    Aber Broder hat Augstein doch nicht auf die Liste gesetzt. Deshalb kann sich doch die linke Journaille nicht an ihm abarbeiten.

    Wenn sie gegen die „Nominierung“ ihres Busenfreundes sind, sollen sie an das Simon Wiesenthal Center schreiben und denen erklären, warum ihrer Meinung nach Augstein nicht auf die „List of Shame“ gehört. Broder ist der falsche Adressat; das versucht er meines Erachtens in dem Artikel zu erklären.

  39. #48 antonio

    Von der offiziellen Internetseite der Deutschen Botschaft in Tel Aviv:

    http://tinyurl.com/b2sn3gw

    Eheschließung in Israel

    In Israel gibt es keine standesamtliche Trauung, sondern nur die religiöse Eheschließung. Ehepartner jüdischen Glaubens unterstehen in Eheangelegenheiten dem Rabbinat. Rabbiner dürfen keine Ehen zwischen Juden und Nichtjuden schließen.

    Es soll Leute geben die ein Heiratsverbot zwischen versch. Konfessionen als Apartheit ansehen. Vielleicht weiss Rabbi Cooper vom SMC Rat?

  40. #27 Jack in the box (09. Jan 2013 19:23)

    „Am Ende wird zusammengerechnet“.

    Alte Volksweisheit 🙂

  41. #49 AtticusFinch

    Ich habe Broder schon geschrieben und er hat mir freundlich geantwortet.

  42. Ach Augstein Du bist zu dumm um überhaupt zu merken, wie antisemitisch Du agierst, indem Du mit Deinen schwachen Kräften den Antisemitismus förderst.
    So schreibst Du – blöd wie Du bist – von „der israelischen Machtpolitik“, die in Wahrheit israelische Überlebenspolitik eines Landes von der Größe Hessens ist – umgeben von Feinden und Aggressoren.
    Nein auf die Liste gehörst Du nicht – zuviel der Ehre für einen seichten Laubader und Schreiblumpen.

  43. Bei „Ehre“ hab ich die Gänsefüßchen vergessen,
    aber eigentlich sind die nicht nötig,
    wenn man im Zusammenhang mit Augstein schreibt, weiß doch jeder was gemeint ist.

  44. Die einzig Peinlichen und Erbärmlichen hier sind doch Deutsche wie „Jakob Augstein“, die selbst Deutsche sind und sich fühlen wie der gerechte Che Guevara, wenn sie in unsere Fahne rotzen!

    Sowas hat nichts mit politischer? Wahrheit zu tun, sondern ist respektlos.

    Genau so verhält es sich mit seiner einseitigen „Israelkritk“.

    Die Infantilität seines Fahnen-Gekaspers im letzten Sommer hat gezeigt welch Geistes Kind dieser Spaßkrüppel ist.

  45. #50 Jack in the box (09. Jan 2013 20:25)
    Das hat wohl ganz andere existentielle Gründe und hat mit Apartheit nichts zu schaffen.
    Die vollen Bürgerrechte stehen jedem Israeli zu.

    Cooper kann das sicher besser erklären, als ein Kurzstatement auf der genannten Webseite zum Ausdruck bringt.

    Bis vor Kurzen gab es die „eingetragene Partnerschaft“ in D. auch noch nicht. War Deutschland deshalb ein Apartheitsstaat?

  46. Nach meiner Auffassung ist dieser Augstein im Hauptberuf Sohn und ansonsten nur ein A****loch.

  47. #57 antonio

    Nunja, es ist die Kehrseite der von Ihnen so umschriebenen Medaillie:

    Allen anerkannten Religionsgemeinschaften in Israel ist uneingeschränkte Selbstverwaltung in religiösen Angelegenheiten garantiert.

    Jeder bleibt für sich – sowas kann man durchaus Apartheit nennen. Der Fingerzeig auf das Rabbinat führt zwar weg vom Staat, deutet aber trotzdem weiterhin auf die israelische Mehrheitsgesellschaft.

    Abgesehen davon ist die Zivilehe Standard in westlichen Demokratien. Bis auf muslmische Staaten und vielleicht den Vatikan fällt mir auf Anhieb kein anderer Staat ein in dem das so wäre.

    Der Fairness halber sei erwähnt dass im Ausland geschlossene Ehen in Israel anerkannt werden, daher gibt es einen grossen Heiratstourismus z.B. nach Zypern, man heiratet einfach im Ausland.

    Aber das alles ändert nichts an der Intention der Gesetzgebung.

  48. @ #59 Jack in the box (09. Jan 2013 21:17)

    Jeder bleibt für sich

    Wie ist das möglich bei 2 Mio arabischen Israelis die auch in der Knesset vertreten sind ?

    Es stimmt einfach nicht was Sie schreiben, Sie waren noch NIE in Israel oder Sie lügen, genau so wie der Augstein.

  49. #59 Jack in the box (09. Jan 2013 21:17)

    Oh man, Jack in the Box,

    in welcher Box leben Sie denn eigentlich?
    Die Eheschließung unter Juden war auf dem langen Weg der ewig verfogten Juden in aller Welt der Garant für das Überleben dieser Gemeinschaft, die ich nur zu tiefst bewundere und unterstütze.
    Israel diesebezüglich einen Apartheitsstaat zu nennen ist wirklich voll daneben.

    Ich glaube Sie wissen nicht, was einen Apartheitsstaat auszeichnet? Wieviele Menschen in solcherlei Staaten in den Gefängnissen sitzen?
    Davon finden Sie nichts, aber auch garnichts in Israel.

    Aber vielleicht wollen Sie nur ein bisschen provozieren? Dann sei Ihnen verzeihen, ansonsten, na ich weiß nicht…

  50. Womit Broder absolut Recht hat, ist die Feststellung, dass sich der heutige Antisemitismus nie als solcher bekennen oder erkennen würde sondern immer nur beleidigt, „man wird doch noch sagen dürfen …“ reagiert, wenn er auf derartige Argumentationsmuster hingewiesen wird.

    Was man Broder aber schon vorhalten kann ist, dass er seinerseits doch mittlerweile etwas fixiert auf das Thema Antisemitismus zu sein scheint und dazu neigt, Debatten in diese Richtung zuzuspitzen, obwohl sie eigentlich erst einmal auf den ersten Blick gar nicht mit dieser Richtung angefangen haben.

  51. #60 Wilhelmine

    Wie ist das möglich bei 2 Mio arabischen Israelis die auch in der Knesset vertreten sind ?

    Vielen Dank dass Sie diese Frage stellen, damit wären wir wieder beim eigentlichen Thema: Augsteins Aussgen.

    Diese Leute sind aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ihre islamistischen Gegner. […] „Der Krieg ist das Verbindende, und Recht ist Streit“, hat Heraklit gesagt. Der Mann wusste, dass der Krieg nicht trennt, sondern die feindlichen Kämpfer aneinander bindet. Sie sind nur in dieser Bindung, was sie sind.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/jakob-augstein-ueber-israels-gaza-offensive-gesetz-der-rache-a-868015.html

    Die einen sind nicht besser als die anderen. Womit das wesentliche gesagt wäre.

    #61 antonio

    Ich bin etwas verwirrt. Ich dachte immer Apartheid wäre einem vom Staat getragene Segregationspolitik. Wie ist denn ihre Defintion?

  52. #43 Wilhelmine:

    Ich würde eher sagen, dass Rabbi Coopers Ruf und der Ruf des Wiesenthal-Zentrums beschädigt worden ist. Vor allem nachdem Cooper den unheilvollen Satz gesagt hat, dass Augstein „nicht sagen kann, was er will“, danach stand er international da wie einer, der Probleme mit der Pressefreiheit hat. Und seit der „Spiegel“ beschrieben hat, was von der „Dialogfähigkeit des Simon Wiesenthal Center“ zu halten ist:

    http://www.spiegel.de/spiegel/antisemitismus-vorwurf-gegen-jakob-augstein-a-875937.html

    Auf Englisch (Cooper ist mittlerweile, siehe „Welt“, zwei Schläge zurückgerudert):

    http://www.spiegel.de/international/germany/wiesenthal-center-refuses-to-debate-jakob-augstein-without-apology-a-876087.html

    Das war übrigens keine Fahne, in die Augstein „gerotzt“ hat, sondern eines dieser fiesen Präser, die manche Idioten zuletzt bei der EM über ihre Autospiegel gestülpt hatten.

    In Israel gibt es nur religiöse, keine standesamtlichen Eheschließungen, Ehen von Juden mit Nichtjuden werden nicht anerkannt, weshalb sich viele auf Zypern trauen lassen.

  53. @ #64 Heta (09. Jan 2013 22:24)
    #43 Wilhelmine:

    Ich würde eher sagen, dass Rabbi Coopers Ruf und der Ruf des Wiesenthal-Zentrums beschädigt worden ist.

    Und ich sage eben das Gegenteil ist der Fall lol SIEHE:

    Fakten verdrehen und Lügen mit Methode
    Augsteins verwendet eine Methode, die ich bei Anti-Amerikanern und Antisemiten sehr häufig sehe. Sie benutzen die Form der doppelten Lüge.

    Man spricht über Zustände in Amerika oder Israel, die man selbst als Missstand empfindet. In der Regel sind diese Zustände erfunden oder zumindest maßlos übertrieben und haben mit der Realität wenig bis gar nichts zu tun. Als Gegenstück dazu präsentiert man Deutschland oder Europa als Vorbild, in denen diese Zustände nicht herrschen würden.

    http://americanviewer.wordpress.com/2012/06/16/augstein-zeigt-flagge/

    Augstein ist dabei der Meister des extremen Anti-Amerikanismus. Seine Lügen drehen die Faktenlage komplett um. Er kritisiert Amerika für die angebliche Verfolgung von Flaggenschändern, dabei ist in Wahrheit das Gegenteil der Fall. Der kritisierte Zustand existiert in Deutschland, aber eben gerade nicht in den USA.

  54. @ #64 Heta (09. Jan 2013 22:24)

    In Israel gibt es nur religiöse, keine standesamtlichen Eheschließungen

    Seit dem 25.09.2010 können Paare in Israel eine sogenannte „Partnerschaft ohne Religion“ eingehen, die ihnen eine eheähnliche Stellung verleiht.

    Religionslose Partner, die sich einig sind, ein Partnerschaftsbündnis einzugehen, ist es erlaubt, ein Partnerschaftsbündnis bei dem Partnerschaftsregistrar eintragen zu lassen. Den Partnern stehen die gleichen Rechte wie Eheleuten zu.

    http://www.tel-aviv.diplo.de/Vertretung/telaviv/de/02_20-_20Visa_2C_20P_C3_A4sse_2C_20Staatsangeh_C3_B6rigkeit_2C_20Wiedergutmachung/Konsularischer_20Service_20der_20Botschaft_20A-Z/Eheschlie_C3_9Fung_20in_20Israel.html

  55. Augstein mag keine Juden, Augstein mag keine friedlichen Deutschen, Augstein rotzt auf Schwarz-Rot-Gold und auch Augsteins Frisur knallt.
    :mrgreen: :mrgreen:
    Mit Bärtchen wärs dann ZU auffällig.

  56. #69 ich2:

    „All Jews have a certain gene … that makes them different from other people.” – August 2010, Thilo Sarrazin, Central Bank Executive for the German Government.

    Dazu schrieb der israelische Schriftsteller Chaim Noll in der FAZ:

    „Nach der Halacha ist Judesein zum Teil genetisch definiert, indem nämlich jedes Kind einer jüdischen Mutter – im Judentum zählt traditionell die mütterliche Linie – als jüdisch gilt. Daneben gibt es eine zweite Definition des Judeseins, über Konversion oder Annahme der jüdischen Religion. Die genetische und die konfessionelle Definition bestehen seit Jahrhunderten nebeneinander. Graumanns und Kramers Äußerungen werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhandengekommen ist.“

    Das Zitat aus dem WamS-Interview lautete im Original: „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.“ Auf die Frage, ob es „auch eine genetische Identität“ gebe.

  57. Herr Broder hellt die trüben Tage in meinem (noch) Land auf. Möge er gesund bleiben , vorsichtig sein und seinen Mut behalten. —

  58. Fleischhauer auch nur ein rückgratloser Schleimer. Wes Brot ich ess,des Lied ich sing.Fleischhauer,mir graut vor dir.

  59. Ich mag Broder eigentlich auch, lege aber nicht jedes seiner Worte auf die Goldwaage. Er ist einfach sympathisch, im Gegensatz zu Kotzbrocken wie Friedman. Die allermeisten Juden sind bedeutend intelligenter als die allermeisten derjenigen, die sich zu ihren öffentlichen Sprechern aufschwingen und damit auch noch ihr Geld verdienen. Das scheint eine grundlegend menschliche Eigenschaft zu sein, weil es in allen anderen Gruppen genauso ist. Wenn ich wüßte, daß die Mehrzahl unserer Politiker und Publizisten tatsächlich die Creme de la Creme unserer Elite wären, würde ich mich erschießen.

  60. „Die allermeisten Juden sind bedeutend intelligenter…“

    Ist das kein Antisemitisches Ressentiment, das sie da „bedienen“?, nämlich das Vorurteil:

    „Die Juden sind schlau!“

    Laut Broder sind Sie damit ein Antisemit:

    „Wie nennt man jemanden, der lügt? Einen Lügner. Wie nennt man jemanden, der trinkt? Einen Trinker. Wie nennt man jemanden, der klaut? Einen Dieb. Nur jemanden, der „antisemitische Klischees, Ressentiments, Vorurteile“ bedient, darf man nicht einen Antisemiten nennen…“

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article112561269/Die-modernen-Antisemiten-argumentieren-subtil.html

    Ich hoffe Herr Broder erkennt selber, wie absurd dieser Einwurf ist. Das „Bedienen von Ressentiments“ gehört von seiner Giftliste gestrichen. Der obsessive und unreflektierte Antisemitismusvorwurf vergiftet das Verhältnis zwischen Juden und den nicht-jüdischen Deutschen.

    Antisemit ist, wer alle Juden hasst. Darunter fällt nicht:

    „Ablehnung von jüdischen Schriften.“

    Ich hasse auch nicht alle Moslems, nur weil ich den Koran ablehne.

    Darunter fällt nicht:

    „Ablehnung von Handlungen des Staates Israel.“

    Es ist zwischen dem Staat Israel und jedem einzelnen Juden zu unterscheiden.

    Darunter fällt nicht:

    „Kritik an einzelnen Juden, wegen Ihrer Worte oder Taten.“

    Nur weil Herr Broder in diesem Fall sich falsch verhält, bedeutet das nicht, dass ich Broder nicht schätze. Im Gegenteil, ich finde, dass er eine Bereicherung für uns ist.

    Nur wer jeden Juden ablehnt – unabhängig davon, was der einzelne Jude sagt, denkt oder tut – der ist ein Antisemit.

    Das ist ganz einfach zu verstehen.

  61. #64 Heta

    Das war übrigens keine Fahne, in die Augstein „gerotzt“ hat, sondern eines dieser fiesen Präser, die manche Idioten zuletzt bei der EM über ihre Autospiegel gestülpt hatten.

    Er hat „reingerotzt“, weil es die deutschen Farben waren. Wäre es ein roter ‚Präser‘ mit weißem Halbmond und Stern gewesen, hätte er mit Sicherheit noch nicht einmal daran gedacht…

  62. @ 77 Ich habe sie schon verstanden und wollte sie auch nicht persönlich angreifen. Schlau und intelligent sind für mich Synonyme. Insofern verstehe ich Ihren Einwand nicht.

    Ich wollte nur an diesem Beispiel demonstrieren, dass der Vorwurf man „bediene Ressentiments“ einfach daneben ist. Wenn ich sage: der jüdische Mitbürger Broder ist intelligent, dann bediene ich nämlich auch ein antisemitisches Vorurteil, nämlich, dass die Juden schlau sind. Oder sollen wir jetzt nur „positive Vorurteile“ bedienen dürfen, während wir „negative Vorurteile“ ablehnen?

    Ich darf also in Zukunft sagen:
    Italien ist das Land der Sonne.
    Ich darf aber nicht sagen:
    Italien ist das Land der Mafia,

    denn damit bediene ich antiitalienische Vorurteile, nämlich: Italiener sind korrupt. Als Italienerhasser bin ich dann ein abscheulicher Rassist.

    Das ist einfach unerträglicher Schwachsinn und das muss endgültig aufhören.

  63. #78 kantilene (10. Jan 2013 15:35)

    Ich bin jetzt nicht mehr ganz sicher, ob ich Sie richtig verstehe, also bitte korrigieren Sie mich gerne. Ich habe eigentlich gesagt, daß ich den „Durchschnittsjuden“ für intelligenter halte als die Riege der öffentlichen Exponenten dieser Gruppe, aber daß das gleiche auch für praktisch alle anderen Gruppen festzustellen ist. Darüber hinaus finde ich, auch wenn die beiden Worte „intelligent“ und „schlau“ Synonyme für die gleiche Grundeigenschaft sind, haben sie durchaus unterschiedliche Konnotationen, je nach Kontext bis hin zur Wertung. Es ist natürlich sehr schwer, irgendetwas über eine Gruppe als Ganzes zu sagen, sei es positiv oder negativ, ohne daß sich jemand findet, der daraus den Vorwurf von Ressentiments ableitet. Daß das hanebüchener Schwachsinn ist, da man dann praktisch das Haben jeglicher Meinung ächten müßte, das sehe ich ganz genauso.

  64. „Es ist natürlich sehr schwer, irgendetwas über eine Gruppe als Ganzes zu sagen, sei es positiv oder negativ, ohne dass sich jemand findet, der daraus den Vorwurf von Ressentiments ableitet.“

    Genau das wollte ich zeigen. Ich wollte an Ihrem Beispiel nur veranschaulichen, wie man eine harmlose Aussage mit dieser Masche in einen bösartigen Rassismusvorwurf verwandeln kann. Ich wollte Sie überhaupt nicht angreifen. Ich dachte, dass es unmittelbar klar seien würde, dass ich dieses Argument selber ad Absurdum geführt habe.

    Aber nicht nur gruppenbezogene Aussagen werden unmöglich. Ich kann noch nicht einmal mehr über einzelne Personen Aussagen machen.

    Darf ich etwa über das Treiben deutscher Nazis berichten? Nein, denn damit bediene ich das rassistische Vorurteil, dass alle Deutsche Nazis sind.

    Was ist, wenn ich sage:

    Der Amerikaner XYZ ist dumm wie Brot! Dann habe ich ein antiamerikanisches Vorurteil „bedient“, nämlich dass Amerikaner doof sind. Also, bin ich ein übler Rassist, richtig?

    usw.. die Liste ließe sich beliebig fortführen.

Comments are closed.