Herzinger: Der Weltkrieg des „Islamismus“

Richard Herzinger hat gestern bei Welt Online den französischen Militäreinsatz in Mali verteidigt und die These vertreten, dass sich der „Islamismus“ im Weltkrieg gegen den Westen befände. Zwar formuliert er politisch korrekt um den heißen Brei herum, indem er mit kodifizierten Begriffen wie „Islamismus“, „islamistischer Terrorismus“, „dschihadistischen“ Netzwerken, „islamistischem Dschihadismus“ und „fundamentalistischem Islam“ arbeitet, aber jeder Insider weiß: Es geht um den ISLAM, so wie er seit 1400 Jahren existiert und seitdem hauptsächlich Krieg, Terror, Gewalt, Tod und Unterwerfung – nomen est omen – unter die Menschheit brachte.

(Von Michael Stürzenberger)

Der deutsche Literaturwissenschaftler, Journalist und Publizist beschreibt die Situation in Mali wie folgt:

Viel zu lange schon hat der Westen hingenommen, dass eine bis an die Zähne bewaffnete Bande von „Gotteskriegern“ die Bevölkerung im Norden Malis versklavt und einer grausamen Terrorherrschaft unterworfen hat, die dem einstigen Regime der Taliban in Afghanistan ähnelt.

Es hätte jedem längst klar sein müssen, dass sich die Islamisten nicht mit der Eroberung dieses einen Landesteils begnügen, sondern weiter nach Süden vorrücken würden. Wie einst in Afghanistan hat es dem Westen nichts genützt, die Unglücklichen, die unter die Willkür eines gesetzlosen Steinzeitislamismus geraten sind, ihrem Schicksal zu überlassen – in der Hoffnung, ihre Peiniger würden es dabei bewenden lassen.

Welchen Islamkenner wundert diese Entwicklung? Mohammed hat es seinen Gotteskriegern ins Marschgepäck gegeben, dass der Islam über alle anderen Religionen siegen muss, was im heiligen Befehlsbuch gleich an mehreren Stellen wortgleich so formuliert ist. Leider muss in der politisch korrekten deutschen Presse immer noch von „Islamisten“ geredet werden, obwohl es wahre Rechtgläubige sind, die ihre „Religion“ treu ausführen.

So teilte mir auch ein fachkundiger Journalist mit, dass er sich am nächsten Tag mit Sicherheit einen neuen Job suchen müsste, wenn er alle Fakten über den Islam veröffentlichen würde. So sieht es aus in der DDR 2.0, was das Thema Islam anbelangt. Egon Flaig durfte zwar im September 2006 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch unverzerrt „Der Islam will die Welteroberung“ titeln, aber seitdem gelten die „korrekten“ Sprachschablonen ziemlich konsequent.

Weiter bei Herzinger:

Vielmehr müsste dem Westen seit dem 11. September 2001 klar sein, dass der islamistische Dschihadismus einen Weltkrieg gegen die westliche Zivilisation führt, die er als Hauptfeind auf dem Weg zur globalen Herrschaft eines fundamentalistischen Islam betrachtet. Und der Westen muss begreifen, dass dieser Weltkrieg mit der Ausschaltung Osama Bin Ladens längst nicht beendet ist.

„Islamistischer Djihadismus“, das klingt ähnlich schräg wie „extremistischer Alkoholismus“. Wir haben es mit einem Weltkrieg Freie Welt gegen Islam zu tun, nichts anderem. Hierbei kämpfen manche Moslems offen mit Waffen, andere finanzieren das Ganze massiv und weitere ziehen hinter den Kulissen die Strippen. Diejenigen, die sich aus Unwissenheit oder Desinteresse nicht um den ganzen Islamkram kümmmern, sind zwar ein Glücksfall für den Westen, lassen aber keinen Schluss auf einen vermeintlich „moderaten“ Islam zu. Der Islam verhält sich nur dann relativ harmlos, wenn er sich in der Minderheit befindet. Wer aber dann alles aus seinen Löchern gekrochen kommt, wenn der Weckruf des Djihad einmal ertönt, weiß niemand.

Frankreich kämpft derzeit in Mali an der Frontlinie nicht nur der westlichen demokratischen Welt, sondern der ganzen zivilisierten Menschheit. Die nordafrikanischen Islamisten haben dies auf ihre Weise erkannt. Das Frankreich „der Kreuzfahrer und der zionistischen Juden wird für seine Aggression gegen die Muslime im Norden Malis bezahlen“, ließ sich einer ihrer Anführer vernehmen.

Der mörderische Hass, der ihm dergestalt entgegenschlägt, ist ein untrügliches Anzeichen dafür, dass unser Verbündeter jenseits des Rheins das Richtige tut. Gerade in diesen Tagen, da wir die deutsch-französische Freundschaft feiern, sollten wir zur Unterstützung unserer Schwesternation mehr übrig haben als verdruckste Solidaritätsadressen.

Wir brauchen eine weltweite Allianz gegen den Islam. Dabei wären neben den USA vor allem China und Russland äußerst wichtige Stützpfeiler. Aber vor all diesen Gedankenspielen muss die faktische Erkenntnis kommen, dass der Islam eben als das erkannt wird, was er ist. Und dann weltweit vor die Wahl gestellt wird: Entweder er verabschiedet sich definitiv von seinen gewalt- und tötungslegitimierenden Bestandteilen, oder er wird von einer weltweiten Bewegung der modernen Zivilisation von diesem Planeten entfernt.

Hier der gesamte Artikel aus welt online vom gestrigen Mittwoch. Die Islam-Expertin Dr. Gudrun Eussner hat Richard Herzinger bereits im September des vergangenen Jahres auf seine politisch korrekten Begriffe geantwortet: „Der Islamismus?

Auch bei „Gute Nachrichten“ wird die Frage aufgeworfen, ob der dritte Weltkrieg bereits begonnen hat. Anlass für diesen Artikel ist ein neues Buch des französischen Journalisten und geopolitischen Experten Laurent Artur du Plessis, der dies eindeutig bejaht. Seine Sprache ist klar und könnte so auch hier auf PI formuliert sein (Hervorhebungen durch mich):

Die Hauptthese des Buches ist das vorherrschende geopolitische Ereignis heute und in der unmittelbaren Zukunft: die Konfrontation zwischen zwei großen Zivilisationen dieser Welt, den westlichen Demokratien und dem radikalen Wahhabiten-Islam. Für du Plessis gründen sich diese Zivilisationen auf gegensätzliche Wertevorstellungen, für die eine Auseinandersetzung geradezu vorprogrammiert ist. Die vorherrschenden Wertevorstellungen der westlichen Zivilisation sind Individualismus und Freiheit.

Die islamische Zivilisation hat als Grundlage eine religiöse Weltanschauung. Nach du Plessis hat jede Religion einen ihr eigenen „Geist“ (im Sinne einer inneren Haltung), und der Geist des Islam ist Gewalt, deren Einsatz zur Ausbreitung dieser Religion legitim ist.

Im dritten Teil seines Buches sagt du Plessis voraus, daß durch die bevorstehende Weltwirtschaftskrise radikale islamische Gruppen in allen arabischen und nichtarabischen muslimischen Ländern an die Macht kommen werden. Aus diesen derzeit schwachen Ländern soll eine vereinte islamische Bewegung entstehen.

Du Plessis sieht die Wiedereinführung des Kalifats kommen, wahrscheinlich unter türkischer Führung. Würde die islamische Welt einen obersten Führer dieser Art anerkennen, könnten die islamischen Länder ihre Bemühungen koordinieren und so großen Einfluß ausüben. Du Plessis weist auf mehrere islamische Extremistenorganisationen im muslimischen Zentralasien hin, beispielsweise die „Islamische Bewegung Usbekistans“ und die „hizbul-tahir“-Befreiungspartei, die für das Etablieren des Kalifats plädieren. Du Plessis hält dieses Ereignis für glaubwürdig, denn „die Alchemie der Geschichte hat außergewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Zeiten hervorgebracht“

Auf dem Gipfel dieser Auseinandersetzung wird die Gewalt plötzlich ausbrechen. Du Plessis sagt islamischen Terror gegen westliche Demokratien voraus: chemische, biologische und atomare Angriffe auf große Häfen (vielleicht mit versteckten Kampfstoffen in Containern, deren Sicherheit kaum zu gewährleisten ist), der Abschuß von Passagierflugzeugen mit tragbaren Raketen, das Zünden radioaktiver („schmutziger“) Bomben in Ballungsgebieten, die Atombombe im Koffer und Anschläge auf Kernkraftwerke. Alle sind im Bereich des Möglichen und könnten von bereitwilligen islamischen Fanatikern ausgeführt werden, die damit ihre Fahrkarte ins Paradies lösen möchten.

Hier der gesamte Artikel von „Gute Nachrichten“: „Hat der dritte Weltkrieg bereits begonnen?“

Eine totalitäre Ideologie, die das Töten von Andersdenkenden als göttlichen Befehl ausgibt und für den eigenen Tod das Paradies mit dutzenden Jungfrauen und der Erfüllung aller Wünsche verspricht, muss sich früher oder später im Kriegszustand mit der ganzen Welt befinden. In früheren Jahrhunderten haben die moslemischen Heere eine Region nach der anderen militärisch erobert und unterworfen, ohne dass es eine medial vernetzte Weltöffentlichkeit gab, die vereint darauf reagieren konnte.

In den letzten drei Jahrhunderten war der Islam wirtschaftlich und militärisch schwach, so dass er keine Bedrohung darstelle. Aber nun ist er dank unseres Öls unter deren Sand wieder auf dem Weg zu einem universalen Machtfaktor. Die schmierigen Petrodollars haben bereits zu massiven Abhängigkeiten in der westlichen Welt geführt und die Unterwanderung von innen durch den Geburten-Djihad schreitet massiv voran. Es wird sich zeigen, inwieweit die Bevölkerung Europas ihre Wehrhaftigkeit, innere Stärke, Wertebewusstsein und Kampfbereitschaft trotz jahrzehntelanger Wohlstandsdegeneration und linker medialer Islamverharmlosungs-Dauerpropaganda erhalten hat.

Die Zeichen stehen langsam aber sicher auf Sturm. Bisher konnte der Islam nur wehrlose oder ungebildete Völker militärisch überrennen. An der hochtechnisierten, militärisch und bildungsmäßig hoch überlegenen westlichen Welt muss er naturgemäß scheitern. Die große Gefahr ist allerdings, dass die zahlreichen Kollaborateure des Westens in Medien und Politik ganze Arbeit verrichten und den Widerstand lähmen. Dem gilt es jetzt entgegenzutreten. Und zwar genau JETZT.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Dies ist mein Artikel Nr. 1000 für PI, seit ich im Herbst 2008 dort begann, über den Islam und die Islamisierung Deutschlands zu schreiben. Viel hat sich seitdem getan. Die Aufgabe, gegen den schier übermächtigen politisch korrekten Mainstream anzugehen, ist schon fast eine Lebensaufgabe geworden. Man kommt sich oft vor wie ein Galileo Galilei, der den bornierten Kirchenfürsten erklären muss, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt. Heutzutage gibt es zwar keine brennenden Scheiterhaufen mehr, dafür aber andere Mittel der Repression, die auch in München immer stärker zum Einsatz kommen.

Die Arbeit für die Aufklärung und PI ist ehrenamtlich. Wer mich hierbei unterstützen möchte, kann dies hier tun:

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