Rheinbahn will mehr Zuwanderer als Mitarbeiter

Rheinbahn - die Linie der 'interkulturellen Verständigung' title=Die Düsseldorfer Rheinbahn, die den ÖPNV in Düsseldorf, Meerbusch und weiten Teilen des Kreises Mettmann betreibt, hat als erstes Unternehmen in Nordrhein-Westfalen eine Vereinbarung mit dem NRW-Integrationsministerium getroffen, mehr Mitarbeiter ohne deutschen Pass einzustellen.

Die Welt berichtet:

Der Verkehrsbetrieb hat sich offiziell zur interkulturellen Öffnung bekannt. Als erstes Unternehmen hat die Rheinbahn eine Partnervereinbarung mit dem NRW-Integrationsministerium unterzeichnet. „Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit haben in den letzten Jahren zugenommen“, sagte die Staatssekretärin für Integration, Zülfiye Kaykin, bei der offiziellen Unterzeichnung der Erklärung „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“. Die Rheinbahn sei mit ihrem Engagement beispielhaft und trage zur Chancengleichheit und einem friedlichen Zusammenleben bei. Ziel der Vereinbarung, die bereits von sieben Kommunen und Verbänden eingegangen wurde, ist es, mehr Menschen mit Migrationshintergrund in alle Arbeitsbereiche zu vermitteln. In einem Netzwerk sollen sich die teilnehmenden Partner austauschen. Zudem muss ein jährlicher Bericht über die Integrationsarbeit vorgelegt werden. Die Rheinbahn will unter anderem bei den Neueinstellungen mehr Migranten berücksichtigen. 2012 sei dies bereits der Fall gewesen. „Wir haben 200 neue Fahrer eingestellt, davon 15 bis 16 Prozent mit Migrationshintergrund“, so Arbeitsdirektor Klaus Klar.

Klar (auf dem Foto unten bei der Unterzeichnung der Partnervereinbarung mit der umstrittetenen Staatssekretärin Zülfiye Kaykin) betonte weiter:

„Wir betrachten die Förderung von Teilhabe, Antirassismus, interkultureller Verständigung und partnerschaftlichem Verhalten im Arbeitsleben und auch darüber hinaus seit vielen Jahren als Selbstverständlichkeit und als eine dauerhafte Verpflichtung, bei der wir nicht nachlassen werden. Unser bisheriges Resultat: Bei uns sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 33 Nationen beschäftigt; der Mitarbeiteranteil mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit liegt bei knapp 13 Prozent; und wir befördern pro Jahr mehr als 40 Millionen Fahrgäste ausländischer Herkunft.“

Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar bei der Unterzeichnung der Partnervereinbarung mit der umstrittetenen Staatssekretärin Zülfiye Kaykin.Uns ist nicht ganz klar, inwiefern es zur „Chancengleichheit“ beiträgt, wenn man als Deutscher in seinem eigenen Land einen Job aufgrund seiner Herkunft nicht bekommt. Hier sollte die Eignung und Fähigkeit des Bewerbers ausschlaggebend sein, sonst nichts. Würde eine Firma gezielt bevorzugt Deutsche einstellen, die bekannten Ausländerverbände würden sich vor „strukturellem Rassismus“-Geschrei nicht mehr einkriegen.

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