Wickede: Krankenhaus wird Asylbewerberheim

Nicht nur in Köln, auch in vielen anderen Orten Nordrhein-Westfalens sprießen derzeit neue Asylbewohnerheime aus dem Boden. Im beschaulich schönen Wickede, gelegen zwischen Sauerland und Ruhrgebiet, hat sich die rotgrüne NRW-Landesregierung dabei eine Dreistigkeit der besonderen Sorte geleistet.

Nachdem das für die rund 15.000 Einwohner zählende Gemeinde zuständige Krankenhaus von dessen Trägerin in die Insolvenz getrieben und geschlossen worden ist (wo noch kurz zuvor niegelnagelneue Audi A8 auf den Oberarztparkplätzen standen), lag die Immobilie für einen kurzen Zeitraum brach.

Dann plötzlich, heimlich still und leise, gewann man im NRW-Landtag und bei der ansässigen Bezirksregierung in Arnsberg den Eindruck, dass man diese Immobilie doch möglichst „menschenfreundlich“ nutzen könne.

Also verhandelte man heimlich, still und leise mit besagter Trägerin, die schon zuvor in den Genuss monetärer Förderungen gelangt war, über einen Miet-/Pachtvertrag für die Immobilie. Sinn und Zweck soll es sein, dass hier rund 500-700 Asylsuchende „kurzfristig“ für maximal 14 Tage untergebracht werden sollen.

Das ehemalige Krankenhaus liegt jedoch in einem „eigenen, etwas außerhalb befindlichen Ortsteil“, der selbst gerade einmal rund 800 Einwohner hat. Da man in Arnsberg wohl von Anfang an befürchtete, dass sich hier aus Angst, Vorbehalten und logisch gedachten Zusammenhängen – schließlich liegt das „neue Asylbewerberheim“ genau neben Kindergarten, Seniorenheim und in unmittelbarer Nähe zu weiteren Pietätseinrichtungen -, massiver Widerstand gegen das Vorhaben formieren könnte und würde, verzichtete man lieber gänzlich auf eine Einbeziehung, respektive überhaupt die generelle Information der Bürger.

Ferner würde bereits aus interner, sehr zuverlässiger Quelle eröffnet, dass die 14 Tage als Unterbringungszeitraum wohl eher als 14 Wochen bis mitunter Monate zu sehen sein sollten und dass man sich bereits darauf eingestellt (und damit abgefunden) hat, dass es weniger asylsuchende Personen aus Krisen- und Kriegsgebieten wie Afghanistan und Syrien sein werden, als vielmehr Asyl suchende Zigeuner „Sinti & Roma“. Auch diesen Fakt enthielt und enthält man der ortsansässigen Bevölkerung vor, negiert dies und wiegelt ab.

Sogar der Verein „pro Asyl“ hat sich eindeutig GEGEN diesen Standort ausgesprochen, was jedoch auf keine Beachtung gestoßen ist. Zum jetzigen Zeitpunkt bahnt sich zudem ein großes Novum an. Der ganze Fall wird zukünftig wohl die Gerichte beschäftigen, da man auf lokalpolitischer Ebene nicht bereit ist, diese „über die Köpfe hinweg“ getroffene Entscheidung stillschweigend hinzunehmen.

Voll unverfrorener Dreistigkeit und gänzlich falsch verstandenem Gutmenschentum wird hier daran gearbeitet, der alteingesessenen Landbevölkerung etwas „frischen Wind und Spannung“ zu präsentieren. Viele Anwohner haben bereits geäußert, dass sie im Falle der Umsetzung ihr Haus und ihren Hof einzäunen werden, Hunde anschaffen wollen oder gar gänzlich wegziehen werden.

Lezterer Punkt wurde von mehreren Anwohnern gesagt, die zeitlebens im besagten Wickede waren, hier geboren sind, gearbeitet haben und nun ihr verdientes Rentnerleben hier verbringen (wollten).

Auch wenn die örtliche CDU als erste auf diesen Skandal hingewiesen hat, wird die Bürgerbewegung Pro NRW – ähnlich wie heute in Köln-Godorf – in den kommenden Wochen eine Kundgebung in Wickede durchführen, um diesen Skandal weiter publik zu machen.

» Offener Brief des betroffenen Ortsteils Wimbern an den Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags

(Spürnase: VooDoo)