Dieses Dokument der ersten Nachkriegszeit, das ein Verfolgter des DDR-Regimes beim Recherchieren in Archiven fand, belegt eindrucksvoll die geistige Verwandtschaft der internationalen mit den nationalen Sozialisten. Der Aufruf des SED-Kreisverbandes Sonneberg ist ein entlarvendes Beispiel, wie nahe sich die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands der National-Sozialistischen Deutschen Arbeiter Partei Hitlers fühlte. Der Appell der Kreisverbandsleitung richtet sich explizit an den Bürger, der „aus Überzeugung und Idealismus einstmals zur NSDAP gegangen“ ist, wenn er „dorthin ging im Glauben, das Gute, den Sozialismus zu finden. Denn was Hitler Dir versprochen hat und niemals hielt, das wird Dir die SED geben.“ Wie nahe sind sich doch Braun und Tiefrot! “

(Von Michael Stürzenberger)

Die Versprechungen, die Hitler laut SED niemals hielt und die künftige Mauermörderpartei zu erfüllen gedachte, sind gemäß dieses Sozialisten-Schreibens:

„Verstaatlichung der Banken, Brechung der Zinsknechtschaft, Zertrümmerung der Konzerne und Truste, Abschaffung des Bildungsprivilegs, Gleichberechtigung aller Schaffenden, Bodenreform, Schutz der friedlichen Entwicklung und des Friedens überhaupt.“

Und jetzt Achtung:

„Wenn Du Hitler gefolgt bist, um Deutschland zu dienen, so bist Du unser Mann.“

Hier das gesamte Dokument, das einen weiteren Beleg dafür liefert, dass der National-Sozialismus eine linke Bewegung war. Wen wundert es, wie schnell Extremisten vom einen ins andere Lager wechselten und dies auch heute noch tun. Damals machten Goebbels und Freisler von den Kommunisten den kleinen Schritt seitwärts zu den Nazis, wo ein Eichmann sich ohnehin schon „politisch links“ fühlte.

In der DDR wurden die alten Nazikader problemos in die SED integriert, eine Entnazifizierung wie im Westen fand dort nie statt. Aus HJ wurde FDJ, aus Gestapo Stasi und aus NSDAP SED. Einige Jahrzehnte später mutierte RAF-Mitbegründer Horst Mahler zum holocaustleugnenden NPDler. In die andere Richtung trippelte der Ex-Nazi Felix Benneckenstein, der jetzt als „Aussteigehelfer“ zusammen mit extremen Linken unbescholtene Bürger aus der Mitte der Gesellschaft tyrannisiert.

Die Diskussion, wie eng die Nazis mit dem Sozialismus verbandelt waren, lief besonders intensiv Ende der 70er Jahre. Der Spiegel titelte 1979 „National-Sozialismus = Sozialismus?„. Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber waren von dieser These überzeugt. Der Historiker Joachim Fest findet viele Parallelen zwischen Nazis und Linken und auch Weltökonom Ludwig von Mises bewertet das Dritte Reich als einen sozialistischen Staat.

Und was haben nationale und internationale Sozialisten noch gemeinsam? Sie hofieren beide den Islam!

Sind das hier Nazis oder Moslems?

Wer fand den Islam schon vor den Linken vorbildlich?

Wer verbündete sich mit den Nazis,

gründete fleißig eine SS-Division

und wollte mit Hitler zusammen die Juden in Palästina vernichten?

Wer verehrt den Judenhasser und Waffen-SS-Militär-Imam Husein Djozo als „Vorbild“?

Was ist in der islamischen Welt außerordentlich beliebt? „Mein Kampf“, Holocaust und Hitlergruß!

Führerprinzip, eisern zusammenhaltende Volksgemeinschaft, totalitärer weltlicher Machtanspruch, Gewalt- und Tötungslegitimation, Rassismus gegen Andersdenkende sowie Judenhass – Islam und National-Sozialisten sind sich so nahe..

Wie nützlich ist doch diese grenzenlose Wut zur Durchsetzung der eigenen Ziele..

Sieg Heil Allahu Akbar bis zum Endsieg!

„Tötet die Juden“, auch nachzulesen in der Charta der Hamas. Regt sich irgendjemand bei den Linken darüber auf?

Nein? Sondern hofiert solche Gruppierungen auch noch?

Warum laufen Linke bei Demos zusammen mit Moslems und empören sich nicht, wenn diese „Juden ins Gas“ schreien? Warum gibt es bei einem solchen Plakat keinen Aufschrei?

Wer findet das alles so friedlich?

Wundert sich noch irgendjemand, dass die Linke den Islam verteidigt, wo es nur geht? Da wächst zusammen, was zusammengehört!

Islamkritik ist nicht nur ein Bürgerrecht, sondern sogar eine Bürgerpflicht, wenn man Freiheit und Demokratie vor all diesen totalitären Ideologien verteidigen will. Wer sich gegen uns stellt, outet sich als gefährlicher Anti-Demokrat!

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64 KOMMENTARE

  1. Mein Lieblingsbeispiel für ie SED-Nazi-Connection ist General Vinzens Müller. Seine Auszeichnungen:

    Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse[6]
    Verwundetenabzeichen (1918) in Schwarz[6]
    Ritterkreuz II. Klasse des Friedrichs-Ordens mit Schwertern[6]
    Mecidiye-Orden V. Klasse mit Säbeln [6]
    Silberne Liakat-Medaille mit Säbeln[6]
    Eiserner Halbmond[6]
    Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse
    Deutsches Kreuz in Gold am 26. Januar 1942[7]
    Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 7. April 1944[7]
    Vaterländischer Verdienstorden der DDR in Gold
    ,

    Tja, so sind sie im Kern die LInken, links reden und rechts laben

    Quelle:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vincenz_Müller

  2. Hübsches Dokument!

    Fairerweise muss man allerdings eines einräumen: bei all den Sauereien, die sich die SED geleistet hat – EINES hat sie dann doch nicht getan: ihr Land mit Millionen von Moslems zu fluten!

    Dieses Kunststück hat man stattdessen im „goldenen Westen“ fertiggebracht – unter tätiger Beihilfe aller Parteien!

  3. Der größte und verlogenste Mythos von Gregor Gysis MauermörderInnenpartei war der „Antifaschismus“!

    Natürlich brauchte Gysis Bauernparadies „DDR“ für Bautzen und Hohenschönhausen geschultes Personal aus den Konzentrationslagern, gelernt ist gelernt!

    Und Waffen-SS-Angehörige der Generation „Kampfgruppe Trittin“ sowie Werhmachtssoldaten waren exellente Aufbauhelfer_innen von KVP und NVA!

    Wollte das MfS wirklich auf Fachkräfte mit Gestapo-Hintergrund verzichten? Natürlich nicht!

    Und die Lügenpropaganda aus Adlershof stellte Gerne SchülerInnen von Joschka Goebbels ein!

    Die Stärke der SED wäre ohne die NSDAP niemals so effizient aufgebaut worden, Auschwitz gilt den roten FaschistInnen als Ablenkung der eigenen Atrozitäten, der Gulags und der Hungersnöte, der Massenerschießungen, der Katyns!

    Nein, liebe BestmenschInnen Petra Pau, Sarah Hummer-Wagenknecht, Katja Kippling, so einfach kommt Ihr nicht davon, Ihr seit die politischen NachfolgerInnen Stalins und Hitlers, schämt Euch doppelt, bevor Ihr mal wieder auf Kosten des Steuerzahlers Hummer und Champagner „genossen“ habt, Eure moralische Autorität ist schon nicht mehr Null, sie ist negativ!

    Und Gysi, was haben Sie eigentlich schon einmal produktives geleistet, sie priviligierter Sohn eines SED-Misnisters mit Alibi-MelkerInnenlehre?

  4. Die ersten militärischen Vorbereitungen gegen Juden seit Hitler wurden von der ach so „antifaschistischen“ Linkspartei durchgeführt:

    http://www.poolalarm.de/kindersuchdienst/raf/Beteiligung_der_DDR%20_am_Yom-Kippur-Krieg_1973_Israels_mit_den_arabischen_Staaten.pdf

    Geheimoperation Aleppo: die geheime Beteiligung der „DDR“ am Oktober-Krieg 1973

    Autor: Stefan Meining, report MÜNCHEN,

    Bayerischer Rundfunk Stand: 06.10.2008

    Dokumente aus dem ehemaligen Zentralen Parteiarchiv der Sozialistischen Einheitspartei
    Deutschlands, abgekürzt SED, der Nationalen Volksarmee der „DDR“, abgekürzt „DDR“ sowie
    Aussagen bislang unbekannter Zeitzeugen belegen erstmals die Beteiligung der Deutschen Demokratischen Republik an der sogenannten Oktober- oder auch Yom-Kippur-Krieg
    genannten militärischen Auseinandersetzung Israels mit den arabischen Staaten im Herbst
    1973.
    Laut diesen schriftlichen und mündlichen Quellen schickte die „DDR“ auf Wunsch des
    damaligen syrischen Staatschef Hafez al-Assad unter Bruch des geltenden
    Kriegsvölkerrechtes im Oktober 1973 mit sowjetischer Hilfe in großem Umfang Waffen wie
    auch militärisches Personal der Nationalen Volksarmee, abgekürzt NVA, in einer
    Geheimoperation nach Syrien.
    1
    Die Unterlagen aus dem Parteiarchiv zeigen zudem, dass die „DDR“ dank ihrer ausgezeichneten
    Beziehungen mit der damaligen Vereinigten Arabischen Republik (Ägypten) und Syrien früh
    über die Kriegsplanungen der beiden arabischen Länder informiert war.
    Die Entscheidung Syrien zu unterstützen, fiel in der DDR auf höchster Ebene. Dreh- und
    Angelpunkt dieses selbst in Expertenkreisen weithin unbekannten Kapitels des Kalten Krieges
    war der damalige 1. Sekretär der SED, Erich Honecker.

  5. Und nun, SED-FaschistInnen?

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ns-verbrecher-und-stasi-wer-nazi-war-bestimmen-wir-a-397473.html

    NS-Verbrecher und Stasi: „Wer Nazi war, bestimmen wir!“

    Von Anna Reimann

    Die Führung der DDR hat Westdeutschland als „Staat der Täter“ bezeichnet. Aber das Bild des „antifaschistischen“ Ostdeutschlands bekommt immer größere Risse. Viele ehemalige Nazis waren später Inoffizielle Mitarbeiter des realsozialistischen Staatssicherheitsdienstes, zeigt eine neue Studie.

    ….

    Der Antifaschismus, den die DDR propagierte, war nicht nur in Einzelfällen ein Mythos. 1951 waren 174.928 ehemalige NSDAP-Mitglieder oder Wehrmachtsoffiziere in der SED – das hatte eine Parteizählung ergeben. „Wenn die Stasi ein geheimdienstliches Interesse an einer Person hatte, die im „Dritten Reich“ für die Nazis gearbeitet hat, dann ist ihr nichts passiert.“ Wie mit ehemaligen NS-Verbrechern umgegangen wurde, sei reine politische Willkür gewesen. „Das hauptamtliche Stasi-Personal war relativ sauber, bei den Inoffiziellen Mitarbeitern war das ein ganz anderer Schnack“, sagt Leide. Und dann erzählt er von seiner Arbeit.

    Da gab es zum Beispiel einen Mann, der in Auschwitz die Deportationszüge auf die Rampe gefahren hat. Er habe nur immer gemerkt, dass es kurz gestunken habe, wurde in den Akten der Staatssicherheit vermerkt. Die Stasi warb ihn als Inoffiziellen Mitarbeiter an.

    Oder die Geschichte von Josef Settnik: Die Stasi hatte ihn kurz vor den ersten Auschwitz-Prozessen als Angehörigen der „Politischen Abteilung“ in Auschwitz entlarvt. Was heißt, dass Settnik an Vergasungen, Selektionen und Folterungen im Vernichtungslager direkt beteiligt war. „Es gab aber kein Ermittlungsverfahren, stattdessen wurde Settnik 1964 bei der Stasi angeworben. Das wurde dann euphemistisch als Wiedergutmachung bezeichnet“, erzählt Henry Leide. Die Stasi-Beamten erklärten Settnik, die „Wiedergutmachung“ könne er nur durch eine ständige und gute Auftragserfüllung leisten. Also spionierte Settnik fortan seine katholische Gemeinde und Kollegen in seinem Betrieb aus.

  6. „Und Gysi, was haben Sie eigentlich schon einmal produktives geleistet, sie priviligierter Sohn eines SED-Misnisters mit Alibi-MelkerInnenlehre?“

    Mandanten verraten und als IM gedient…….

  7. Michael, danke, eine schöne Aufzählung. Aber angesichts der Tatsache, dass Ihr euch in München mit 20jährigen Mitläufern mit Hühnchen-IQ rumschlagen müsst (inkl. der bekannten SPD- und CSU-Abgeordneten), ist das vergeblich Liebesmüh. Diese Deppen werden auch weiterhin dämlich rumgackern und feist grinsen. Denn sie wissen nicht, dass sie Hitlers Erbe antreten…

  8. der DDR wurden die alten Nazikader problemos in die SED integriert, eine Entnazifizierung wie im Westen fand dort nie statt. Aus HJ wurde FDJ, aus Gestapo Stasi und aus NSDAP SED.

    In der DDR ist die NS-Vergangenheit gar nicht aufgearbeitet worden!

    Genau so wie die DDR- Stasi Vergangenheit seit dem Fall der Mauer nicht richtig aufgearbeitet wurde.

    Da die DDR infolge des staatlich „verordneten Antifaschismus“ jede Verantwortung für diese Verbrechen ablehnte und im Übrigen die gesellschaftliche und ökonomische Transformation absolute Priorität hatte, ist es dort nie zu einer substantiellen Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen der „deutschen Katastrophe“ gekommen.

  9. Ganz toller Artikel! Ganz tolle Zusammenstellung!

    So müssten Kinder in der Schule schon die Zusammenhänge lernen.

  10. Was soll das denn jetzt? Nach 1945 haben sich doch alle das Passende aus dem großen Nazitopf herausgesucht. Die SED ist halt die Schiene der Enttäuschten gefahren.

    So oder ähnlich läuft es bei allen Systemwechseln ab.

  11. Und ja, der Nationalsozialismus ist eine Anknüpfung an den Sozialismus!

    Der sich auf die nationale Ebene und das eigene Volk beschränkt, das sagt schon der Begriff.

    Fakt ist, ohne den aufkommenden deutschen Sozialismus hätte es Hitler deutlich schwerer gehabt an die Macht zu kommen.

  12. Danke für den sehr guten Artikel. Eine Ergänzung noch von mir. Das Bild „Die Nazis waren in Wirklichkeit Linke“ mit dem Goebbels Zitat in „Der Angriff“. „Der Angriff“ war 1931 noch im Besitz von Goebbels, er war der Herausgeber. Damals schrieb er noch „moderat“, die Linie welche dahinter steckte lies sich aber ganz klar erkennen. Die aktuellen Artikel (Thema sachliche Islamkritik) der Süddeutschen Zeitung, Die Zeit, Der Spiegel sind im Gegensatz zu den damaligen „Der Angriff“-Artikeln viel hetzerischer gestaltet. Das ist keine unbewiesene Meinung von mir, sondern es liegen mir eine hohe zweistellige Originalausgaben vom „Der Angriff“ vor, welche aktuell in „Zeitungszeugen“ wieder kommentiert nachgedruckt werden.

  13. „Getroffene Hunde bellen.“ Das ist der Satz, der den nun Hyperventilierenden aus der Szene entgegen zu rufen wäre. Die stramme „braune Bewegung“ ist nichts anderes als ein Ableger der ebenso strammen roten, der sich mit dem Original alsbald verfeindet hat. Danke für die Klarstellungen und vor allem für das aussagekräftige Bildmaterial. Möge allen Träumern, den selbsternannten „Kämpfern gegen Rechts“, ein Licht aufgehen, das ihnen zeigt, daß sie exakt auf Seiten derer befinden, die sie doch bekämpfen zu wollen vorgeben. Allein ihre Sprache und ihr der Gewalt und einem gewissen Totalitarismus durchaus zugetane Gebaren zeigt, „wes Geistes Kind“ sie geworden sind.

    Die Wahrheit macht frei. Sie will allerdings erkannt werden.

  14. Joachim Gauck wurde 1940 in Rostock geboren. Sein vater war Kapitän, die Mutter gelernte Bürofachfrau.

    Beide waren NSDAP-Mitglieder, die Mutter ab 1932, der Vater ab 1934.

    Der hat bestimmt „Mein Kampf“ besser studiert wie die Bibel.

    Und ohne Wende würde die Merkel heute bestimmt immer noch in ihrer FDJ-Gruppe für „Agitation und Propaganda“ zuständig sein.

  15. Hier geht es lang; Bundestag und Volkskammer.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

    Es ist alles nicht neu und es ändert sich doch nichts.

    Dem Michel & der Michaela ist das ziemlich schnuppe. Es interessiert sie nicht, dass wir langsam immer tiefer in die DDR Planwirtschaft mit Überwachung versinken.

    Mag sein, dass sich die EUDSSR noch schneller erledigt. Wenn ihr wissen wollt, wie das aussieht, dann lest

    Ayn Rand: Wer ist John Galt.

    Das ist die Antwort und wir müssen das System der sozial gerechten Plünderer und Trittbrettfahrer ausbremsen.

    Verweigern wir uns und unterstützen wir nicht weiter den Fortbestand der permanenten Ausbeutung durch unsere Leistung.

  16. Eines merke(l) Dir!

    Warum nun folgt eine ganze Nation „der Merkel“?

    Aus genau demselben Grund, warum eine ganze Nation im Dritten Reich „dem Hitler“ gefolgt ist und ein Teil später dem Honecker.

    Aber es ist nicht die ganze Nation, die in Blindheit jedem Regime folgt.

    Es gab und es gibt zu allen Zeiten eine kleine Hand voll Menschen, die nicht den blinden Regimen folgt.

    Danke Herr Stürzenberger!

    Sie sind der Lichtblick für mich.

  17. #16 Wilhelmine (04. Feb 2013 20:41)

    Fakt ist, ohne den aufkommenden deutschen Sozialismus hätte es Hitler deutlich schwerer gehabt an die Macht zu kommen.

    Na ja, Hitlers Finanziers hätten halt ein paar Mark mehr locker machen müssen.

  18. Warum ist wohl PI bei den „Eliten“ so verhasst?

    Es ist genau unser Potential an Wissen, welches den sozialistischen „Elite“ Stümpern & Trittbrettfahrern die demokratische Biedermann-Maske vom Gesicht reißt.

    Nicht die PI-Blogger sind „Rächte“ – kreisch -,nein, es sind genau die bundesdeutschen „Eliten“, die die farbenfreudigen SED-Nazis repräsentieren.

    Wir leben in einer sozialistischen Matrix, geformt aus SED & Nazis – Sozialismus.

  19. Die Kommunisten haben, früher als die Westalliierten, erkannt dass das Leben in Deutschland nur mit Fachleuten des alten Regimes weiter gehen konnte.

    Mit Proleten liess sich noch nie ein Staat betreiben.

  20. Genialer Artikel.

    Erstaunlich – besser gesagt: erschreckend – wie perfekt die Mosaiksteinchen zusammen passen.

    In diesem Zusammenhang einige Zitate aus Wikipedia zu Nord-Korea, genannt Demokratische Volksrepublik Korea:

    „Nordkorea ist laut Verfassung ein sozialistischer Staat.

    Im Ausland wird gemeinhin Nordkorea als stalinistische Diktatur unter der Führung Kim Jong-uns angesehen.

    Das System wird neuerdings sogar als nationalsozialistisch beschrieben.“

    Wie fliessend die Grenzen doch sind … 🙂

  21. Stalin lebt!

    ER führte die Abgrenzung herbei, um den großen vaterländischen Krieg anzufeuern.

    Deshalb, (auch mit!) die Unterscheidung zwischen RechtsLinks, SozialistischFASCHISTISCH.

    Dennoch bleibt der Kern SOZIALISTISCH.

    Gulag oder KZ, beides tötet radikal.

  22. Leseempfehlung: Oswald Spengler, „Preußentum und Sozialismus“. Gibt’s unter anderem bei Archive.org (http://ia700307.us.archive.org/22/items/preussentumundso00spenuoft/preussentumundso00spenuoft.pdf) und ist auch nicht so langwierig, wie „Der Untergang des Abendlandes“ (auch von Spengler).

    Da Spengler schon mehr als 75 Jahre tot ist, ist das alles gemeinfrei.

    Mit Spengler wird in relativ kurzer Zeit klar, wie Hitler im Land der „Dichter und Denker“ aufsteigen konnte, was die Beweggründe waren, ihn zu wählen, was er versprach.

  23. Auch mit noch so vielen Bildern wirds nicht wahrer. Und wer das Dokument als Zeichen inhaltlicher Nähe der beiden Parteien deutet, sollte am Besten nochmal Inhaltsanalyse in der frühen Mittelstufe besuchen…

  24. Auch mit noch so vielen Bildern wirds nicht wahrer. Und wer das Dokument als Zeichen inhaltlicher Nähe der beiden Parteien deutet, sollte am Besten nochmal Inhaltsanalyse in der frühen Mittelstufe besuchen…

  25. super guter Artikel von Stürzenberger!

    Ich habe es selbst in der DDR erlebt, wie die kackbraune Brut toleriert und gefördert wurde, während man im angeblich ‚faschistischen‘ Westen angemessen gegen dieses verkommene Pack vorging.

    Die SED war ursprünglich eine von der primitiven Sowjetbarbarei eingesetzte verschwindend kleine Minderheit, die ohne Unterstützung der ‚Ehemaligen‘ (=Nazis) nicht hätte überleben können. Daher das alles und der Rest ist Geschichte.

  26. #15 TheNormalbuerger (04. Feb 2013 20:33)

    Was soll das denn jetzt? Nach 1945 haben sich doch alle das Passende aus dem großen Nazitopf herausgesucht. Die SED ist halt die Schiene der Enttäuschten gefahren.

    Nö. Die später sogenannte „SED“ fuhr mitnichten die „Schiene der Enttäuschten“, sondern wurde als deutscher Kader der KPDSU etwa seit Mitte der 30er in Moskau knallhart darauf vorbereitet, als Spitze der Werktätigen im Sinne des Sozialismus die Macht zu übernehmen. Mit Mitteln und Taktiken, bei denen Sie mit den Ohren schlackern. Dummerweise zahlten das schon damals viele deutsche Linke in der UdSSR mit Leben und Gesundheit.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/lagererziehung_fuer_einen_unbelehrbaren/

    http://www.welt.de/kultur/history/article13813554/Als-in-Stalins-Lagerhoelle-die-Utopie-starb.html

    Ansonsten – prima Artikel und tolle Bilder. Und ich weise wie immer bei diesem Thema (deutscher Aufbau unter Hammer und Sichel) zu den sehr früh im Westen verfügbaren Quellen von Wolfgang Leonhardt (Gruppe Ulbricht) und Sergej Tjulpanow (Sowjetische Militärverwaltung der SBZ) hin. Von Kopelew, Solschenizyn, Voslensky ganz zu schweigen.

    Da war nämlich – für Historiker nicht überraschend – alles über Einbindung der NS-Kader recht transparent. Und zwar schon vor dem Fall der Mauer und vor der Öffnung Moskauer Archive/Freigabe einiger – nicht aller- Dokumente.

    Aber das ist wohl so wie mit dem „Mittelalter“ – aus der allgemeinen Wahrnehmung ist das „finster“ nicht rauszukriegen – obwohl es sehr luzide war. Und – z.B. mit dem rasenden Hexenwahn, der in seiner totalitären Vernichtung und ungebremsten Raserei keineswegs ein mittelalterliches, katholisches, dafür aber aber ein sehr neuzeitliches, säkulares Problem Süddeutschlands war.

    Vielleicht spricht sich dies (seit Mitte der 80er sind dazu alle verfübaren Quellen erschlossen) dank des Internets auch mal langsam rum…

  27. Danke Michael für diese umfassende Analyse!
    Adolf hat in seinem Machwerk „Mein Kampf“ seine Partei NSDAP (Nazional SOZIALISTISCHE Deutsche ARBEITER Partei)und seine politische Bewegung als „linke Arbeiterbewegung gegen das rechte Bürgertum“ bezeichnet.
    „Mein Kampf“ ist vermutlich in Deutschland nur verboten, damit das Volk die historischen Erben von Adolfs menschenverachtender und totalitärer Gesinnung nicht erkennen kann: die roten, linken Sozialisten und die grünen Kommunisten. Bei der Linken (SED) ist das doch selbstverständlich. Sie haben doch auch Adolfs Konzentrationslager nach dem Krieg weiter benutzt, um Antikommunisten und freiheitlich denkende Bürger oder Christen zu eliminieren. Im ehemaligen KZ Buchenwald bei Weimar ist das gut dokumentiert. Heute weiss jeder gebildete Mensch, dass die Öko- und Umweltbewegung (der Ursprung der Grünen) im Westen durch sowjetrussische kommunistische Agenten während des Kalten Krieges in den 60er Jahren verbreitet wurde, um dem „kapitalistischen Feind“ Deutschland zu schaden. Eine sehr wirksame Waffe, wie wir heute wissen…

  28. Auch interessant: 1935 auf dem Reichsparteitag rühmte Hitler:

    »Als erste zivilisierte Nation haben wir ein Waffenregistrierungsgesetz. Unsere Straßen werden dadurch sicherer werden; unsere Polizei wird effizienter und die Welt wird unserem Beispiel in die Zukunft folgen!«

    Drei Jahre später wurde in Deutschland Juden durch die »Verordnung gegen den Waffenbesitz der Juden« der Besitz von Schuß-, Hieb- und Stoßwaffen verboten. Da hatte man ja die Besitzer registriert und konnte die Waffen der Juden einfach und bequem einsammeln.

  29. #32 sozialdawanist (04. Feb 2013 22:12)

    Auch mit noch so vielen Bildern wirds nicht wahrer. Und wer das Dokument als Zeichen inhaltlicher Nähe der beiden Parteien deutet, sollte am Besten nochmal Inhaltsanalyse in der frühen Mittelstufe besuchen…

    Es war/ist nicht alles schlecht an der SED/Linkspartei, oder wie darf man das verstehen?

    „Tuts mir nur den Gysi, die Sarah und den Lafo net anbatzen…“ 😀

    WSD hat hier mal die Übereinstimmungen bei den Programmen der NSDAP und der SED/Linken aufgelistet aber in Ermangelung der damaligen Zusammenfassung kann man beide Programme auch online aufrufen.

  30. Wir haben heute noch ein Steuersystem, dessen Grundgerüst unverändert von den Nazis stammt. Die Schulpflicht auch, die wird bis heute in fast keinem Land so rigoros durchgesetzt, und das prinzipiell aus denselben Gründen wie damals. Die Abschaffung der Frakturschrift, einer über 800 Jahre gewachsenen Kultur, durch einen einzigen Federstrich Hitlers wurde nur vier Jahre später, als der Krieg vorbei war und man es hätte revidieren können, einfach hingenommen und beibehalten. Was haben wir noch alles nicht entnazifiziert?

  31. #35 Babieca (04. Feb 2013 22:55)

    Nö. Die später sogenannte “SED” fuhr mitnichten die “Schiene der Enttäuschten”, …

    Doch. Gegenüber den Altnazis und Mitläufern gelegentlich schon. Das ist nachvollziehbares Politmarketing.

    Steht doch da oben:
    „Denn was Hitler Dir versprochen hat und niemals hielt, das wird Dir die SED geben.“

    Sie mussten diese Leute gewinnen. Man konnte ja nicht alle einsperren. Und nicht jeder wurde als Wissenschaftler in die Staaten geholt oder wurde Beamter in Westdeutschland.

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    Im Allgemeinen verwundert mich das kollektive Erstaunen in diesem Thread. Was ist denn eigentlich neu an der Tatsache? Mal abgesehen von diesem Dokument.
    Selbst ich als deutsch-demokratischer Indoktrinierter war mir darüber bewusst, wie die Staatsmacht nach dem Krieg neue Kader rekrutiert hat.
    Es war nicht immer nur höfliches Werben, sondern oft auch böse Erpressung mit im Spiel.

  32. Dieses Dokument der ersten Nachkriegszeit, das ein Verfolgter des DDR-Regimes beim Recherchieren in Archiven fand, belegt eindrucksvoll die geistige Verwandtschaft der internationalen mit den nationalen Sozialisten.

    Josef Goebbels

    Politisch tendiert Goebbels 1918-1920 zu einer Mischung aus Kommunismus und National-Bolschewismus.

    „Man kann es den Kommunisten nicht verdenken, daß sie diese Bourgeoisie hassen wie die Pest.„

    Quelle: Nikolas Dikigoros http://dikigoros.150m.com/goebbels.htm

    „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke… Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“

    Der Stürmer

    Begeisterung für Benito Mussolini

    Quelle: Nikolas Dikigoros http://dikigoros.150m.com/goebbels.htm

    Benito Mussolini

    1901
    Mussolini tritt der Sozialistischen Partei Italiens (PSI) bei.

    1908
    Mussolini schreibt Artikel für die sozialistische Tageszeitung „La Lima“.

    1909
    Mussolini geht als Gewerkschaftssekretär und Chefredakteur der sozialistischen Zeitung „L’Avvenire del Lavoratore“ nach Trient.

    1910
    Mussolini gründet eine eigene sozialistische Zeitung, „La Lotta di Classe“.

    1912
    Mussolini wird in den Exekutivausschuß der PSI berufen.
    Mussolini wird Chefredakteur der sozialistischen Tageszeitung „Avanti“ in Mailand

    1919
    Mussolini beteiligt sich in Mailand an der Gründung der ersten, den deutschen Freikorps ähnelnden „fasci di combattimento [Kampfbünde]„

    Quelle: Nikolas Dikigoros http://diki.heliohost.org/mussolini.htm

    Roland Freisler

    Der aus dem niedersächsischen Celle stammende Sohn eines mährischen Diplomingenieurs kam als Fahnenjunker 1914 in russische Gefangenschaft, fand Gefallen an Marx und Lenin und stellte sich den Bolschewiki zur Verfügung. 1917 war er roter Kommissar.
    Unter Berufung auf einen deutschen Kriegsgefangenen, der Freislers rote Karriere in der Sowje-Union verfolgen konnte, schreibt Buchheit: „Eines Tages soll ihm eine Lebensmittelschiebung vorgeworfen worden sein, so daß er es vorzog, so rasch wie möglich die Sowjet-Union zu verlassen.„
    1920 war Freisler wieder daheim, beendete seine juristischen Studien (Promotion: summa cum laude), ließ sich in Kassel als Anwalt nieder und färbte sich politisch wieder um. Der stadtbekannte Kommunist trat 1923 dem Völkisch-Sozialen Block bei, 1925 der NSDAP (Mitgliedsnummer 9679).

    Quelle: Der Spiegel 39/1968 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45935462.html

    Freisler sei „in seiner ganzen Art ein Bolschewik“.

    Adolf Hitler

    Quelle: Der Spiegel 39/1968 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45935462.html

  33. Mir ist gerade der Begriff „Nationalkommunismus“ durch den Kopf gegangen. Aber es ist keine Wortschöpfung aus dem Stehgreif, es gibt ihn tatsächlich. 😯 Jedenfalls auf dem Papier.
    Aber irgendetwas stimmt da doch nicht. Nationale Kommunisten, die die Internationale singen?

  34. #35 Babieca

    Wolfgang Leonhardt habe ich mal bei einer Veranstaltung in Hamburg live erlebt, Ende der 90er.
    Sehr beeindruckende Persönlichkeit mit einer sehr ungewöhnlichen Vita.
    Ich glaub, der lebt sogar noch.

  35. Mein Vater hatte mal ein Buch, muss aus den 60er gewesen sein, mit dem Titel “ Wie sich die Bilder gleichen“.

    Da wurden Bilder aus der NS Zeit mit Bildern aus der DDR verglichen, Polizei und Militär, Paraden , Aufmärsche etc pp.

    Die Uniformen der Volksarmee hatten eine sehr starke Ähnlichkeit mit denen der Wehrmacht.
    In einer Doku habe ich mal gehört, das diese Ähnlichkeiten durch die SED Führung unbedingt gewollt waren.

  36. Hervorragender Artikel!
    Die geistige Verwandtschaft zwischen Nazis, Kommunisten und Mohammedanern ist so glasklar.

    Das Problem ist nur, dass diejenigen, die darüber dringend nachdenken müssten, rationalen Argumenten nicht zugänglich sind, sondern beim Thema Islamkritik reflexhaft und völlig aus dem Bauch heraus „Rassismus!“ brüllen – und damit hat es sich.

  37. Ein bemerkenswertes Dokument.

    Und Herr Stürzenberger hat sich – wie immer – sehr viel Mühe mit seiner Zusammenstellung gegeben. Mein persönlicher Favorit sind Hammer und Sichel, gespiegelt zu Halbmond und Stern.

    Und dennoch – man liest es doch ständig in den Kommentarspalten der Zeitungen: Millionen linker Blogwarte aus dem Ministeriun für Wahrheit werden die geistige Nähe von SED und NSDAP hyperventilierend zur „doppelplusunguten Lüge“ und das obige Dokument zur Fälschung erklären.
    Das Konstrukt „Kampf gegen Rächtz“ darf unter keinen Umständen scheitern.

    #32 sozialdawanist (04. Feb 2013 22:12, vor lauter Erregung ein Doppelpost?) ist wohl auch so ein Vertreter.

  38. Wie sagte Göbbels in seinen Tagebüchern: „Am Anfang bestanden wir fast nur aus Kommunisten, wir haben Leute gebrtaucht die richtig zuhauen konnten“

    Das Schlüseldokument für jeden der den NationalSOZIALISMUS verstehen will ist dieses hier von Lenin. Es ist Lenins Mordbefehl vom 5. September 1918 und lautet:

    „…daß es notwendig ist, die Sowjetrepublik von den Klassenfeinden zu befreien, weshalb diese in Konzentrationslagern zu isolieren sind. Alle Personen, die zu weißgardistischen Organisationen, Verschwörungen und Aufständen in Beziehung stehen, sind zu erschießen…“

    , http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_ru&dokument=0006_ter&object=context&st=&l=de

    Wem fällt da nicht das politische Grundprinzip der späteren nationalen SOZIALISTEN ein, das man vor dem Hintergrund dieser Leninschen Blaupause wie folgt zusammenfassen kann:

    „…daß es notwendig ist, (die Sowjetrepublik) das deutsche Reich von den (Klass)Rassenfeinden zu befreien, weshalb diese in Konzentrationslagern zu isolieren sind. Alle Personen, die zu (weißgard)bolschewistischen Organisationen, Verschwörungen und Aufständen in Beziehung stehen, sind zu erschießen…“

    ,

    Daher sagt Scheidemann (SPD) in seinen Memoiren rückblickend völlig richtig: „Nationalsozialismus ist eine Politik, die nationale Ziele mit bolschewistischen Methoden erreichen will.“

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

    Auch das bei den Linken beliebte letzte argumentative Schlupflich, also das Argument: „eben, nationalistische Ziele“ funktioniert nicht, denn in jenen Jahren war die SPD ebenfalls eine nationalistische Partei, denn sie war es, die 1919 mit der Waffengewalt des Reichswehrministers Noske (SPD) und den von ihm eingestellten und geschaffenen Freicorps die föderative Struktur Deutschlands mit Soldatenstifeln vcernichtete. Es war der Einmarsch der Soldaten Noskes (SPD) in das kommunistische München / Bayern, der den souveränen Staat BAyern vernichtete und das deutsche Reich als Nationalstaat schuf. Das sind die historischen Fakten und sonst gar nicht.

    Der deutsche Nationalstat ist eine Schöpfung der (nationalen) SPD! vom MAi 1919

    Und wer war im MAi 1919 als SPD-Agent in der Bayerischen Armee, dann Reichswehr in München beschäftigt?

    Richtig, der dann bald (nationale) Sozialist Adolf Hitler, dessen Aufgabe es damals war, die SPD-Parolen unter die Soldaten zu bringen, um die Streitkräfte vom bolschewistischen Virus (Zitat Lenin) zu befreien,

    So und vor dem Hintergrund dieser für jeden nachprüfbaren Fakten kann sich jetzt jeder seine eigenen Gedanken zum Lieblingsthema der Linken, nämlich das Umsichauen mit der NAzikeule machen…

  39. #21 Antidote

    Danke für den Link.
    Zu „Wer ist John Galt“ Ich bin ein Romanmuffel und lese umso mehr Fachliteratur. Aber Atlas Shrugged ist einfach klasse, aber leider bei uns sehr unbekannt.
    @ #29 ThomasV

    Danke für die klasse Leseempfehlung. Ich hab es sofort ausgedruckt für meine Biblilothek.

  40. @ 50 Bernhard von Clairveaux

    Danke für den Link, der Inhat ist eine Perle auf die ich oft zurückgreife.

  41. Übrigens ist dieser Umstand daß die 68ter mindestens methodisch den Nationalsozialisten ebenfalls sehr ähnlich sind sehr schön in Götz Alys (das ist ein Nachfahre eines wunderbar assimilierten Beutetürken aus den Türkenkriegen) Buch mit dem vielsagenden Titel

    „Unser Kampf“ http://www.perlentaucher.de/buch/goetz-aly/unser-kampf.html

    beschrieben

    Wie die Linke Andersenkende ins „GedankenKZ“ oder ins „MoralKZ“ sperrt um sie dort zu isolieren erleben die Normalbürger in diesem Land jeden Tag am eigenen Leib

  42. Einige PIler sollten sich wieder einkriegen und nicht so tun , als ob die CDU – West die Partei der ehemaligen Widerstandskämpfer und das Kabinett Adenauer aus seit Jahrzehnten gestandenen lupenreinen Demokraten bestand die 12. Jahre Widerstand gegen die Nazis geleistet hatten . Der erste Kommentator bzw. Witzbold zählt auch noch die Auszeichnungen von Generalleutnant Vincenz Müller auf . Warum zählt er nicht die Auszeichnungen führender Bundeswehrgenerale auf . General Kammhuber – Ritterkreuzträger , General Speidel – Ritterkreuzträger u.s.w . Wie sagte Gustav Heinemann – kein Nazi – so treffend : “ Wer mit zwei Fingern auf jemanden zeigt sollte immer bedenken , dass drei Finger auf einenen selbst zeigen „.

  43. #51 GrundGesetzWatch

    Geht mir im Prinzip genauso, aber der Roman beinhaltet eben genau die Auseinandersetzung zwischen den Tüchtigen, die die Welt und ihre Menschen weiterbringen wollen und den Plünderen/Trittbrettfahrern, den es nur um „sozial gerechte“ Teilhabe geht.

    Sie plündern die Krankenschwester bzw. die Schleckerfrauen aus, die merken es noch nicht einmal, und nehmen diese in Geiselhaft mit ihren Versprechungen. Am Ende läuft nichts mehr, siehe Staatsverschuldung.

    Deshalb meine Aufforderung über einen Streik der Leistungsträger nachzudenken und den Plünderen das Schmiermittel „Geld“ zunehmen.

  44. … so erklärt sich mir zumindest weshalb die NVA militärisch der Wehrmacht ähnlich war auf den Paraden … was mir persönlich – politisch völlig neutral – sehr gefallen hat. Ich bin heute noch ein Fan von Paraden, Marschmusik aus aller Welt usw… und der Stechschritt hatte schon was geniales ….

  45. Da wurden Bilder aus der NS Zeit mit Bildern aus der DDR verglichen, Polizei und Militär, Paraden , Aufmärsche etc pp.

    Die Uniformen der Volksarmee hatten eine sehr starke Ähnlichkeit mit denen der Wehrmacht.
    In einer Doku habe ich mal gehört, das diese Ähnlichkeiten durch die SED Führung unbedingt gewollt waren.

    Ich bin selber in der ehm. DDR geboren Jg. 72 … also habe ich alles in bezug auf das 3. Reich mitbekommen was sie und gelehrt haben oder wissen machen wollten. Habe nie verstanden weshalb diese ähnlichkeiten gerade im Militär so waren, wo gerade die Wehrmacht oder der deutsche Soldat so verteufelt wurden… Mein Vater war Unteroff. , selbst er konnte mir dies nie erklären

  46. #44 zarizyn (05. Feb 2013 09:02)

    Ich oute mich mal: Ich habe in Kiel von 1986 bis 1990 Geschichte studiert, Schwerpunkt Deutsche Geschichte, 1992 mit M.A. und einer eher grausigen Arbeit über deutsche Linke und Israel 😉 abgeschlossen. Profs und Prüfprofs waren u.a. Helmut Grieser und Michael Salewski (der u.a., als akademische Blüte, fantastische Arbeit zu Geschichte und seinem großen Hobby, der SF, leistete). Zwei von mir sehr geschätze Patrioten – auf sehr unterschiedliche Weise (Grieser eher Isolationist, Salewski strikt westlich orientiert) – Realisten, knochentrocken, humorvoll und begeisterungsfähig. Wolfgang Leonhard war regelmäßiger Gast „bei uns“ – wie auch die Sommer-Exkursionen nach Brandenburg- und Meck-Pomm, sowie die Winter-Exkussionen nach Sachsen/Thüringen ein „muß“ waren.

    Unvergessen die Nacht des 9. November 1989, in der die Mauer „offen“ war – kam um 22:00 Uhr aus dem Seminar, hörte es in den Nachrichten und sattelte Auto plus drei Freunde und düste nach Berlin.

    Ich hatte ja schon mal geschrieben, daß ich unter anderem in dieser „Übergangszeit“ nach Fall der UdSSR als Teil des Examens 1990 eine Verfassung für Afghanistan entwerfen sollte. Und es nicht konnte, weil ich
    1. nicht über den Islam informiert wurde, und
    2. in dieser Zeit alles über Bord ging, was als „akademischer Kanon“ galt.

    Ich fand das ungeheuer aufregend, weil es mich lehrte: Wunschdenken – was selbst noch bei diesen nüchternen Menschen vorkamen – bringt nix. Anschließend machte ich mich auf die Söckchen nach Dresden. Aber das ist ein anderes Kapitel…

    Das Ereignis, was das akademische Establishment damals bis ins Mark erschütterte und überraschte – und was bis heute in seiner Auswirkung auf „Wissenschaften“ wie Geschichte, Politik und Schwurbelkram nie klar thematisiert wurde – ist nämlich die deutsche Wiedervereinigung und das rasende Zerkrümeln der UdSSR. Als Prüfling war das damals eine wahre Freude, wie scheinbare „Wahrheiten“ verdunsteten.

  47. #50 Bernhard von Clairveaux (05. Feb 2013 11:11)

    Auch das bei den Linken beliebte letzte argumentative Schlupflich, also das Argument: “eben, nationalistische Ziele” funktioniert nicht, denn in jenen Jahren war die SPD ebenfalls eine nationalistische Partei, denn sie war es, die 1919 mit der Waffengewalt des Reichswehrministers Noske (SPD) und den von ihm eingestellten und geschaffenen Freicorps die föderative Struktur Deutschlands mit Soldatenstifeln vcernichtete. Es war der Einmarsch der Soldaten Noskes (SPD) in das kommunistische München / Bayern, der den souveränen Staat BAyern vernichtete und das deutsche Reich als Nationalstaat schuf. Das sind die historischen Fakten und sonst gar nicht.

    Na und?
    Trauern Sie etwa der gescheiterten Räterepublik von 1919 unter Rozalia Luksenburg und Karl Liebknecht hinterher?
    Da befinden Sie sich ja in bester Gesellschaft mit Millionen Linksfaschisten, die noch heute alles Deutsche dafür hasst, daß damals statt der roten Ruhr die braune Pest die Macht an sich gerissen hat.

  48. #45 zarizyn

    Das war tatsächlich so gewollt. Die DDR wollte mit dem Erscheinungsbild der Uniformen in Anlehnung an die der Wehrmacht den nationalen Charakter der NVA ausdrücken, vor allem aber sich von der Bundeswehr unterscheiden, die sich im Aussehen der Uniformen stark am amerikanischen Vorbild orientierte.
    Ansonsten schrieb sich die frühe NVA noch die preußischen Tugenden zu und verehrte die Helden der Befreiungskriege.

    Was die Nähe der SED zur NSDAP betrifft, unterstreiche ich dies, würde es jedoch auf sämtliche Diktaturen der Welt ausweiten. Die Erscheinungsformen sind überall die gleichen und das nicht ohne Grund.
    Die meisten Menschen wollen gar nicht selbst denken. Ihnen reicht es, wenn sie morgens in der Zeitung gesagt bekommen, wie die Welt aussieht. Vor reichlich zwei Jahrzehnten war das noch die Diktatur des Proletariats, heute wachsen wir in eine neue und psychologisch noch ausgeklügeltere (EU-)Diktatur herein und wieder folgen die Meisten brav, wenn sie dafür nur ihre Flachbildschirme und fernöstlichen Autos behalten dürfen.

  49. # 60 Tolkewitzer

    Die Sowjets wollten eine Anlehnung der NVA -Uniform an die alte deutsche Uniform der Reichswehr / Wehrmacht . Das galt auch für die Dienstvorschriften . Sie haben genau den Kern getroffen . Der Mitteldeutsche in der DDR hat immer begriffen das er durch die Regierenden belogen wurde während sich die Westdeutschen gerne belügen ließen und lassen so lange sie den von Ihnen beschriebenen Flachbildfernseher und Auto garniert mit seichtem Unterhaltungsprogramm serviert bekommen .

  50. #61 pellworm (05. Feb 2013 14:34)

    …während sich die Westdeutschen gerne belügen ließen und lassen so lange sie den von Ihnen beschriebenen Flachbildfernseher und Auto garniert mit seichtem Unterhaltungsprogramm serviert bekommen.>/blockquote>

    1989 gab es keine Flachbildschirme. „Westdeutsche“ haben sich nicht belogen, sondern selbstquälerisch mit Wonne und allem auseinandergesetzt, was immer Grund bot, sich mit der eigenen Geschichte zu quälen. Was für die Stasi willkommener Grund war, sich in diese aus ihrer Sicht naiv-selbstkritische Diskussion mit Schmackes einzuklinken.

    Im Gegensatz zur DDR, deren einziges öffentliches Narrativ war „alle Nazies sind weg und jetzt auf in die Zukunft“. Und wo der BND – wenn wir schon beim Aufrechnen sind – nie auch nur ein Bein an Deck bekam.

    Und Sie wollen mir nicht ernsthaft erklären, daß der edle, allesblickende Ostmensch (TM) bis heute dieser teuflischen Versuchung der Flachbildschirme wiederstand? Sie sind so vertraut… Ihre Argumentation ist so üblich. Von „Franziska Linkerhand“ bis Brigitte Reimann (Personalunion), ja selbst bis Zeruya Shalev. Und ich mag die Insel Pellworm sehr. 😉

    Nochmal: Menschliche banale Praxis und Verhalten nie mit gewünschter Ideologie verwechseln.

    Das Grundproblem, warum es auf einer Seite freie Gesellschaften, auf der andern totalitäre Systeme wie „Nazis“, „Sozialisten“ von Stalin über Ulbricht bis Pol Pot und „Islame“ gibt, ist die Todes- bis Gewaltandrohung in totalitären Systemen.

    N.B: Das führt auf Seite der „Freien“ zu spontanem Übermut: Nie vom gewaltsamen Tod bedroht, aber was „spannend“ totalitäres in ihrem sicheren Leben zu haben und darüber mit wohligem Grusel zu berichten – also lesen und vorstelölen, aber bloß nicht real erfahren. (Top-Klischee: mörderische Piratengeschichten am Strand von Sylt lesen).

  51. #61 pellworm

    Ich würde den Leuten im Westen das nicht vorwerfen, sie wurden nur besser von der Politik belogen.
    Im Osten wussten wir, dass wir in einer Diktatur leben.
    Im Westen wurde Freiheit vorgegaukelt, während klammheimlich über den vermeindlichen Wohlstand eine Abhängigkeit geschaffen wurde, die wesentlich subtiler und wirksamner ist, als jede Androhung von Gewalt.
    „Die glücklichen Sklaven sind nun mal die erbittertsten Feinde der Freiheit“.
    Das heißt jedoch nicht, dass wir in Mitteldeutschland nicht genauso anfällig waren. Welcher normale Mensch tauscht sonst sein sauer verdientes Geld 1:10, um mal im Intershop an die Segnungen des Westens zu kommen?

  52. #54 pellworm (05. Feb 2013 11:41)

    Sie vergleichen Dinge, die aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit nicht miteinander verglichen werden können.

    (…) nicht so tun , als ob die CDU – West die Partei der ehemaligen Widerstandskämpfer und das Kabinett Adenauer aus seit Jahrzehnten gestandenen lupenreinen Demokraten bestand die 12. Jahre Widerstand gegen die Nazis geleistet hatten . Der erste Kommentator (…) Warum zählt er nicht die Auszeichnungen führender Bundeswehrgenerale auf . General Kammhuber – Ritterkreuzträger , General Speidel – Ritterkreuzträger u.s.w .

    Den deutschen Christdemokraten an sich werden Sie wohl kaum eine Verwandtschaft zu rotbraunem Gedankengut unterstellen können. Es war nie die CDU, deren Mitglieder nach dem Kriege plakativ herausgestellt haben, „besonderes“ im Widerstand tätig gewesen zu sein – obwohl eine ganze Reihe an Christdemokraten dies gewesen sind – es waren stets die Linken, die behauptet haben, die vorgeblich größte oder gar alleinige Kraft (lt. DDR-Geschichtsschreibung) gewesen zu sein, die sich gegen die Nazis gestellt habe. Ohne denjenigen Linken ihren Widerstand absprechen zu wollen, die dies tatsächlich auch gewesen sind, weisen vorliegende, auch hier dokumentierte Indizien weisen darauf hin, daß dies nicht nur falsch, sondern in weiten Zügen erlogen ist. Die Wurzeln der nationalsozialistischen Ideologie liegen nahezu alle im Sozialismus, wie die Wurzeln der Ideen von Gewalt gegen Andersdenkende, über Rassismus und Judenhaß, über Völkermord bis hin zur Euthanasie, der Tötung vorgeblich „nutzlosen“ Lebens alle bei Marx oder sonstigen marxistischen Vordenkern bereits zu finden sind.

    Sicherlich, nach dem Kriege haben viele Parteigänger der Nationalsozialisten versucht, in den wiedererstandenen oder neugegründeten Parteien, so besonders auch in der CDU, unterzukommen. Das ist meines Wissens in der CDU nie bestritten worden, zumal auch Irrenden gestattet werden muß umzudenken und einen neuen, besseren Weg zu gehen.

    Darum geht es hier nicht; es geht allein darum, die Heuchelei aufzuzeigen, derer die sich bedienen, die heute im Niederschreien Andersdenkender vorgeben, demselben Antifaschismus zu frönen, dem sie angeblich unter Hitler schon gedient hätten. Die Wahrheit ist, daß beide, rot und braun, zu Zeiten sogar gemeinsam marschiert sind, bevor sie, als „verfeindete Brüder derselben Idee“ unterschiedliche Wege gegangen sind. Das fängt an in Goebbelschen Lobeshymnen auf Lenin, die ihm in den 1920er Jahren nachgesagt werden, und setzt sich fort im Hitler-Stalin-Pakt von 1939, s. besonders dessen Zusatzprotokoll.

    Die Verwandtschaft zwischen roten und braunen Ideen ist ursächlich mit dem Übertritt ehemaliger Nazi-PG in demokratische Parteien nicht in Verbindung zu bringen, sehr wohl aber mit der diktatorischen DDR-SED, wie die diversen Dokumente (siehe oben) durchaus nachzuweisen in der Lage sind, da sie die Verwandtschaft dieser Ideen offenlegen. (Nebengedanke: Die Nähe der Grünen zu radikal-kommunistischen Ideen ist ebenfalls offensichtlich.)

  53. selbst in der taz stand es schon geschrieben:

    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2003/09/27/a0148

    War Adolf Hitler ein Linker?

    Die Diskussion um den politischen Standort des deutschen Nationalsozialismus ist nie gründlich geführt worden. Klar ist jedenfalls: Zeit seines Bestehens hatte er mehr mit dem Totalitarismus Stalins gemein als mit dem Faschismus Mussolinis

    von JOACHIM FEST

    Manche guten Gründe sprechen dafür, dass der Nationalsozialismus politisch eher auf die linke als auf die rechte Seite gehört. Jedenfalls hatte er Zeit seines Bestehens mit dem Totalitarismus Stalins mehr gemein als mit dem Faschismus Mussolinis. Im Italien der Zwanziger- und Dreißigerjahre gab es immer noch die herkömmlichen Klassenunterschiede, während Hitler, nicht anders als die Sozialisten aller Schattierungen, die soziale Gleichschaltung vorantrieb. Auch hat er nach der so genannten Machtergreifung, anders als manche Angehörigen der Oberklassen hofften, die 1918 verloren gegangenen Vorrechte nicht wiederhergestellt. Stattdessen hat er den von Marx herkommenden Begriff der klassenlosen Gesellschaft einfach durch die Vokabel der „Volksgemeinschaft“ ersetzt und den immer noch Furcht erregend sozialistisch klingenden Begriff als eine Art ständiger Verbrüderungsfeier verkauft.

    Als im Frühjahr 1933 ganze kommunistische Kampfformationen geschlossen in die SA übertraten, wurde das von den roten Parteisoldaten keineswegs als Bruch empfunden, und der Berliner Volkswitz, der diese Einheiten als „Bulettenstürme“ verhöhnte („außen braun, innen rot“) deckt auf, wie nahe beieinander auch die Öffentlichkeit die einen und die anderen wahrnahm. Man wechselte sozusagen nur den Anführer und die Fahne, nicht einmal die Treffkneipe. Im Herzen blieb man Sozialist, nur dass man von nun an auch noch national sein durfte, kein „Vaterlandsverräter“ der Komintern. Wer da nicht zum Mitmachen bereit gewesen wäre!

    Man muß dazu aber sagen, daß die Autoren freie Hand hatten, war irgendeine Jubiläumsausgabe. Die Linken dürften gekotzt haben 😉

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