München: GRÜNE werfen DF-Mitglied aus Kino

Am Freitag Abend, den 22. Februar 2013 war im Münchner Programmkino „Studio Isabella“ um 20 Uhr eine Vorführung des Dokumentationsfilms „Blut muss fließen„, veranstaltet von den Münchner Grünen. Regisseur Peter Ohlendorf (Foto oben), der bei der Vorführung auch im Kino anwesend war, beschreibt darin Neonazi-Konzerte. Dabei könnte er auch „Liedermacher Flex“ Felix Benneckenstein gefilmt haben, der nach Informationen aus dem Internet das Lied „Blut muss fließen knüppelhageldick und wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik“ vor einigen Jahren zu Gehör gebracht haben soll. Was dann in dem Kinosaal passierte, hätte auch in der DDR, der stalinistischen Sowjetunion, Castro-Kuba oder Kim Jong-Nordkorea stattfinden können.

(Von Michael Stürzenberger)

Eine Dame saß völlig ruhig in dem vollbesetzten Kinosaal und wollte sich diesen Aufklärungsfilm über den Ex-Nazi Benneckenstein ansehen, da jener seit geraumer Zeit regelmäßig die Kundgebungen der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT aufsucht, dort permanent Fotos und Videos aufnimmt und unverschämte Rassismus- sowie Nazi-Anspielungen gegenüber den darüber völlig erhabenen FREIHEIT-Mitgliedern äußert. Vor Beginn der Vorstellung lief „Journalist“ Tobias Bezler fast wie ein Stasi-Schnüffler langsam an den Reihen vorbei und musterte jeden Einzelnen sorgfältig. Er hatte viel zu tun, denn das Kino fasst etwa 300 Personen, und der Saal war rappelvoll. Der Mitarbeiter des lange Jahre im Verfassungsschutzbericht aufgeführten extrem linken „antifaschistischen Informations-und Dokumentations-Archivs a.i.d.a.“ entdeckte eine Dame, die er wohl auch schon bei Unterschriftensammlungen zum Bürgerbegehren gegen das Europäische Islamzentrum gesehen hat. Er ging zu der Veranstalterin der Münchner Grünen, der Landtagsabgeordneten Margarete Bause, tuschelte mit ihr und zeigte auf die Dame.

Margarete Bause (l.) und Tobias Bezler

Bause gab sogleich per Mikrophon durch:

„Wir dulden hier keine Rechtsextremen und Rechtspopulisten“

Die Dame fühlte sich natürlich nicht angesprochen und reagierte demzufolge auch nicht. Daraufhin ging das Stasi-ähnliche Verhör von Bause weiter:

„Wir haben doch gesagt, dass Sie gehen sollen. Sollen wir noch deutlicher werden. Es handelt sich um eine Dame. Sie weiß schon, wer gemeint ist“

Sie wusste eben nicht, wer gemeint ist, denn sie ist weder Rechtsextremistin noch Rechtspopulistin. Die Aufforderungen von Bause wurden schärfer:

„Bitte verlassen Sie jetzt unseren Saal. Wir machen von unserem Hausrecht Gebrauch: Sie begehen Hausfriedensbruch, wenn Sie jetzt nicht sofort den Saal verlassen“

Die Dame fragte:

„Sie meinen jetzt aber nicht mich, oder?“

Bause antwortete in scharfem Ton:

„Doch, genau Sie meinen wir. Sie sind rechtspopulistisch“

Blockwart Bezler, in der ersten Reihe sitzend, drehte sich langsam zu ihr um und zischte:

„Oder machen Sie etwa nicht jede Woche Filme für Politically Incorrect?“

Sie entgegnete:

„Ich bin nicht rechtspopulistisch“

Dann wurde von hinten gerufen:

„Geh doch einfach raus, Du Nazibraut“

Jetzt mischte sich der Film-Regisseur Peter Ohlendorf ein:

„Das wollen wir jetzt aber auch nicht hören. Aber bitte verlassen Sie jetzt sofort den Saal. Sie begehen Hausfriedensbruch“

Daraufhin stand die Dame auf und verließ den Kinosaal.

München, 22. Februar 2013. Ähnliche Zustände wie damals in der sozialistischen DDR und bei den National-Sozialisten. Am exakt gleichen Tag, an dem Sophie Scholl vor 70 Jahren hingerichtet wurde. Die Münchner Grünen verhalten sich wie Antidemokraten mit faschistischen Methoden. Manche bezeichnen sie als Melonenpartei: Außen grün, innen rot mit braunen Kernen. Kein Wunder, dass viele ihrer Mitglieder früher Kommunisten waren. Wer nicht ihrer linksverdrehten Meinung ist, wird diffamiert, verleumdet, rausgeschmissen. Und ihr Nachwuchs tickt genauso, siehe das Straßenkampf-Einsatzpapier gegen ein Bürgerbegehren der zutiefst demokratischen Partei der Mitte, DIE FREIHEIT. Wenn sie jemals alleinige Macht haben sollten, wovor Deutschland hoffentlich bewahrt bleibt, dürften Konzentrationslager wie der Stasi-Knast Bautzen wieder in Betrieb genommen werden. Einfach nur widerlich.

Die Grünen verleugnen in München nicht nur die Gefahr eines von einem terrorunterstützenden arabischen Staat finanzierten und von einem verfassungsschutzbekannten Imam geplanten Europäischen Islamzentrum, nein, sie attackieren auch noch rechtschaffene Bürger, die mit einem Bürgerbegehren den Volkswillen hierzu befragen wollen. Und lassen sie aus Kinos werfen. Bezeichnend, dass schon damals die Nazis aufgrund vieler ideologischer Übereinstimmungen mit dem Islam zusammengearbeitet haben – heutzutage schützen ihn die Grünen nach Leibeskräften.

Das ist der Unterschied zwischen uns und denen, zwischen Demokraten und Anti-Demokraten. Wir haben selbst penetrante Dauer-Belagerer wie Bezler, Benneckenstein, Redeker u.a. immer eingeladen, in unsere Saalveranstaltungen zu gehen, sich alles anzuhören und argumentativ mitzudiskutieren. Zuletzt am 11.9. des vergangenen Jahres, sogar nachdem unser ursprünglicher Veranstaltungsort durch gezielte Diffamierung aus deren Kreisen von der Gastwirtin abgesagt werden musste. Bezler saß immer nur stumm da, fotografierte viel, oft ins Publikum, und meldete sich bei Diskussionen all die Jahre kein einziges Mal zu Wort.

Passende Lektüre: „Die Grünen – Rote Wölfe im grünen Schafspelz“ von Peter Helmes.

Kontakt:

» stadtbuero@gruene-muenchen.de
» margarete.bause@gruene-fraktion-bayern.de