Joseph Ratzinger (l.) und Max HorkheimerDankt mit Benedikt XVI. ein echter 68er ab? Der feinfühlige Benedikt hat das Wesen der „Moderne“ besser verstanden als die meisten „Modernisten“, hat sich tiefsinnigere Gedanken über die moderne Welt gemacht als jene, die ihm vorwerfen, hinter den „Mauern des Vatikans“ den Bezug zu eben dieser modernen Welt verloren zu haben. Der hier verlinkte Beitrag spiegelt die auf den ersten Eindruck für unversöhnliche Gegensätze stehenden Denker Joseph Ratzinger (l.) und Max Horkheimer (r.) aneinander und zeigt Gemeinsamkeiten der beiden Kritiker der „instrumentellen Vernunft“ auf – was das holzschnittartige Weltbild der Alt- und Post-68er womöglich etwas überfordert.

In diesem Zusammenhang ist auch die Enzyklika „spe salvi“ zu empfehlen, auf die im Text mehrmals hingewiesen wird und in der Papst Benedikt – man höre und staune – die linken Vordenker Horkheimer und Adorno als „die großen Denker der Frankfurter Schule“ ausdrücklich erwähnt. Ob Claudia Roth das wohl weiß? (siehe insbesondere Kapitel 16-23, 30 und 42-43).

Unseren an derlei Themen interessierten Lesern für eine sonntägliche Muße- und Philosophiestunde dringend ans Herz gelegt.

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48 KOMMENTARE

  1. Das paßt schon was Pi macht, den Noch-Papst und Claudia Roth in den wenigen Zeilen zu erwähnen, quasi in einen Satz zu pressen.
    In der weltweiten Bedeutung nehmen die beiden sich relativ wenig, meint Pi wohl.

  2. Siehe auch Broders Buch: „Kritik der reinen Vernunft“,
    Schlusswort:
    Ratzinger:

    „Es scheint hier ein merkwürdiger Selbsthass des Westens auf, der fast nur als etwas Pathologisches begriffen werden kann. Der Westen versucht sich in lobenswerter Weise ganz und gar dem Verständnis fremder Werte zu öffnen, aber er liebt sich selbst nicht mehr.“

    Das isses

  3. Benedikt XVI. muss (im Gegensatz zu unseren schwachen Kardinälen) keiner Mode hinterher laufen, weil er schon das gelebte Christentum ist.

  4. Benedikt XVI. ist zur falschen Zeit zum Papst ernannt wurden. Seine konservativen christlichen Werte stellen einen zu starken Gegenpol zum geplanten „Jugoslawien 2.0“ dar, die nicht erwünscht sind. In letzter Konsequenz bliebt ihm nur der Rücktritt, weil er für eine liberale Sicht nicht zu haben war. Der nächste Papst wird auf jeden Fall auf Linie mit Brüssel und Konsorten sein, soviel steht jetzt schon fest.

  5. In Zusammenhang mit der medialen Hatz der post68er „Qualitäts“- Journaille, eine politisch Inkorrekte Kolumne von Klaus Kelle dem Ehemann der hier schon bekannten Birgit Kelle:

    Nach Papst-Rückzug: Feuer frei aus allen Rohren

    „Johlen im Fernsehstudio, widerwärtiger Spott in Internetforen und Netzwerken, bisweilen blanker Hass – die katholische Kirche und der aus Deutschland stammende Papst erleben in diesen Tagen eine Form der Ablehnung, die jedes Maß verloren hat.

    Häme und Aggression in Teilen der Öffentlichkeit und der veröffentlichten Meinung kritisierte jüngst der Kölner Kardinal Meisner. Wer das für überzogen hält, sollte sich die Reaktionen auf den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt anschauen. Vorweg: Niemand muss katholisch oder überhaupt Christ sein, niemand muss an Gott glauben, und niemand muss überhaupt einen Papst mögen.

    Doch die Reaktionen eines Teils der deutschen Öffentlichkeit lassen mich am Verstand mancher Zeitgenossen zweifeln. In Online-Foren und sozialen Netzwerken wie Facebook und insbesondere Twitter schüren Kirchenfeinde, anders kann ich es nicht nennen, den Hass. „Der Papst hat seinen Freund geheiratet und musste zurücktreten“ könnte man vielleicht noch unter Satire verbuchen. Aber Beiträge wie „keine Knaben mehr zum Missbrauchen da?“ oder „Keine Aufopferung bis zum letzten Atemzug? Hat wohl bei der HJ nicht aufgepasst“ überschreiten jede Grenze zulässiger Kritik in einer zivilisierten Gesellschaft. Diese Form der Menschenverachtung findet kaum Widerspruch – in Medien schon gar nicht…“

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/kolumnen/politischinkorrekt/nach-papst-rueckzug-feuer-frei-aus-allen-rohren-1.3196645

  6. Dieser Stephan Ahrens, Uni Kiel, scheint eins dieser selten gewordenen Exemplare Fundamentalkatholik zu sein, letzten November Audienz beim Papst! Mitglied im Neuen Ratzinger-Schülerkreis, Stipendiat der Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI.-Stiftung, Promotion über denselben, boah!

    http://www.xing.com/profile/Stefan_Ahrens

  7. Unter keinem Pontifex war die jährliche Austrittsrate in Deutschland so hoch wie unter Benedikt. Das ist ein Faktum, dass sicherlich einige bedauern werden.

    Die Säkularen wünschen sich natürlich keinen modernen, aufgeschlossenen Papst.

  8. #9 Erni Schroeter:

    Und unter keinem Pontifex war der Petersplatz voller als unter Benedikt, heute sind 50.000 zum Angelusgebet gekommen, für seine letzte Generalaudienz gab es schon letzte Woche 35.000 Anmeldungen.

  9. einer über sich selbst »aufgeklärten Aufklärung“

    Ein anderes Wort dafür ist:Erleuchtung

    illuminism [??lu?m??n?z?m]

    1. (Philosophy) belief in and advocation of special enlightenment
    2. (Philosophy) the tenets and principles of the Illuminati or of any of several religious or political movements initiated by them

  10. #10 Heta (17. Feb 2013 18:58)

    Da klingelt’s aber nur bei den Reiseveranstaltern und den Devotionalienhändlern in den Kassen. Ich habe mir das mehrfach angeschaut 🙂

  11. Oha!

    Die katholische Kirche wird langsam munter!

    Kardinal Lehmann fordert mehr religiöse Toleranz in islamischer Welt

    Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat sich über mangelnde religiöse Toleranz in islamischen Staaten beklagt.

    „Wenn Muslime hier bei uns eine Moschee bauen können so hoch wie der Kölner Dom, dann möchte ich wenigstens in Saudi-Arabien eine Predigt halten können, ohne verhaftet zu werden“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Auf dieses Gleichgewicht der Rechte kommt es im Verhältnis zwischen Islam und Christentum an. In Saudi-Arabien haben wir zum Beispiel ein solches Gleichgewicht nicht.“

    http://regionales.t-online.de/kardinal-lehmann-fordert-mehr-religioese-toleranz-in-islamischer-welt/id_62195128/index

  12. Unter keinem Pontifex war die jährliche Austrittsrate in Deutschland so hoch wie unter Benedikt.

    Die Spreu trennt sich vom Weizen

  13. #15 Wilhelmine:

    Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat sich über mangelnde religiöse Toleranz in islamischen Staaten beklagt.

    Mal wieder eine typische Meldung braver Nachrichtenknechte. Sie basteln einen Leadsatz und es kommt Blödsinn raus, Lehmann hat das dauerstrapazierte Wort „Toleranz“ gar nicht benutzt. Er sagte:

    „Wir suchen grundlegend den Dialog mit dem Islam. Gerade Papst Benedikt hat diesen Dialog stark befördert. Schwierig wird es, wenn die muslimische Religion für ganz andere Zwecke instrumentalisiert oder Religion so verbreitet wird, dass sie keine Religionsfreiheit mehr bietet. Da sind dann klare Worte nötig.“

    „Es gibt auch die Wiedereinführung der Scharia mit Handabhacken und anderen Grausamkeiten in verschiedenen Ländern. Frauen werden in unerträglicher Weise entwürdigt. Wenn Muslime hier bei uns eine Moschee bauen können so hoch wie der Kölner Dom, dann möchte ich wenigstens in Saudi-Arabien eine Predigt halten können, ohne verhaftet zu werden. Auf dieses Gleichgewicht der Rechte kommt es im Verhältnis zwischen Islam und Christentum an. In Saudi-Arabien haben wir zum Beispiel ein solches Gleichgewicht nicht.“

    http://www.bild.de/politik/inland/papst/vier-deutsche-bischoefe-und-die-kardinal-frage-28558548.bild.html

  14. Aber die katholische Kirche demontiert sich selbst: Gestern hat Pfarrer Michael Broch, der alles draufhat, was man als „Kirche von ganz unten“-Mensch draufzuhaben hat, das „Wort zum Sonntag“ gesprochen, fehlten nur noch die Kondome und die „Pille danach“:

    „Dass die Kirche offen, bescheiden, mitfühlend gerade auch auf die Menschen zugeht, die anders leben, als es offiziell-kirchlichen Vorstellungen entspricht. Ich denke an wiederverheiratete Geschiedene oder an homosexuelle Partnerschaften. Ich wünsche auch, dass sich die Kirche öffnet für demokratische Strukturen vor Ort. Und wegkommt vom strengen römischen Zentralismus. Ich wünsche mir, dass meine Kirche bereit ist zur Gleichstellung von Frau und Mann in allen Bereichen. Und dass sie ernsthaft darüber nachdenkt, ob der Pflichtzölibat für Priester wirklich dem Evangelium Jesu entspricht und noch zeitgemäß ist.“

    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wort-zum-sonntag/sendung/broch-16022013-100.html

  15. Ein interessanter Link, danke an PI. Ich war von der differenzierte Sicht Horkheimers überrascht, was seine Einschätzung des Religiösen angeht, muss dazu aber sagen, dass ich keine tiefgehenden Kenntnisse über die soziologisch-philosophischen Größen habe. Den Grund-Tenor des Essays habe ich als Anmahnung einer Orientierung in der westlichen Welt verstanden. Wir sind in einer Wissenschaftsgläubigkeit erzogen worden, der ich bislang auch nichts Negatives abgewinnen konnte und die ich in einem Gegensatz zur Religion sah; selbst getauft und mit Gottesdienstbesuchen und Christenlehre aufgewachsen, heute im Zweifel, ob ich glaube oder nicht. Doch der Aufsatz weitet die Sicht, stellt das Eineindeutige und exkludierende des Dogmas Vernunft = Wissenschaftlichkeit in Frage (besonders in der Frage: „was ist Theologie?“).

    Es ist, selbst in der Sicht Horkheimers und Adornos so entfernt von oberflächlicher Bigotterie respektive entfernt von einer ansonsten in linken Kreisen grassierenden oberflächlichen Herablassung gegenüber speziell der christlichen Religion und erklärt auch, warum Horkheimer von seinen Studenten attakiert wurde. Waren die doch ursprünglich deren Claquere. Es ist äußerst erhellend zu sehen, wie sich die nach Sozialismus strebenden Studenten recht bald von denen trennen, die ihnen ein geistiges Fundament zu vermitteln suchten, sobald dies nicht mehr zur Rechtfertigung des Sozialismus zu gebrauchen war, sobald diese Studenten selber nachdenken, in die Tiefe gehen sollten; wie auch, strukturell nicht von geistigen Gaben belastet, die verbliebenen Hirnzellen vernebelt von linken Parolen und vom süßen Rauch. Sie mussten nichts wissen, sie brauchten nichts können. Sie mussten sich nur in den Institutionen der Gesellschaft einnisten um in diese beim Aussaugen ihren Unrat hineinzuspeien wie die Zecke am Sacke des Waldarbeiters.

    Ein Diskurs der Denker tut Not. Über die Frage des Sinns des Lebens. Über Struktur und Inhalt des Denkens. Frei von läppisch-pragmatischer Tagespolitik , frei von linkspropagandistischen Ostentationen und marxistischer Denk-Indoktrination a la „die Philosophen haben die Welt immer nur unterschiedlich interpretiert. Es kommt darauf an, die Welt zu verändern.“ Eine dumme Behauptung.
    Ich halte Soziologie und Philosophie nicht für so unnütz, wie der eine oder andere hier oder da. Der Missbrauch dieser Denkdisziplinen, das ist das Gefährliche.

    Für einen Denker wie Ratzinger würde da noch eine ganz große Aufgabe warten. Der Gesellschaft in Essays und Denkschriften zu verdeutlichen, woran wir kranken.

  16. Frage des Sinns des Lebens

    Der Sinn des Lebens ist, der zu sein, der man ist.

    Und kein anderer sein zu wollen, sich selber da hinein zu träumen.

    Weil Gott dich so eben gegeben hat, wie du eben bist.
    Und du dafür dankbar sein sollst für das erste Geschenk dass du von ihm erhalten hast : Du selbst.

  17. Über die Frage des „quo vadis“ an diese Gesellschaft, der sich Ratzinger stellte (und hoffentlich weiter stellt), die uns umtreibt („wie konnte es nur soweit kommen?“, gemeint ist nicht 33 sondern 68), dieser Frage geht mit brillanter Conclusio Frank Lisson nach in seinem Buch „Die Verachtung des Eigenen“, erschienen in der Edition Antaios. Mit stringenter Logik schlägt er einen weiten Zirkel von den Denkschulen der Antike bis heute. Die Lektüre lohnt sich.

  18. Nebenbei bemerkt, das obige Bild beweist, dass Papst Benedikt nicht nur deshalb Priester geworden ist, weil er zu schiech war, eine Frau abzukriegen.

  19. Der Papst hat Theologie als Philosophie unter Einschluß des Gottes-Begriffs betrieben und war gleichzeitig der Vorsitzende einer Weltreligion.

    Aber die einst gültige Symbiose von Glaube und Vernunft, die sich im »Logos«-Denken – auf welches sich die antiken griechischen Philosophen und römischen Naturrechtsdenker und Juristen gemeinsam mit Christen noch einigen konnten“ – widerspiegelte, konnte er natürlich auch nicht wieder beleben. So haben die westlichen Gesellschaften eben jenseits von Grundgesetzformeln keine „transzendente“ Wertebasis mehr, die gleichzeitig als vernünftig gilt. (ich kann es im Moment nicht besser ausdrücken)

    Der Islam hat diese Symbiose, ohne an der Geistesgeschichte der Menschheit Anteil zu nehmen. in einem brutalen Regelsystem ohne Glaube und Vernunft vollzogen.

  20. #24 ingres (17. Feb 2013 22:08)

    Das Problem ist nur, dass eine solche „transzendente Wertebasis“ ja auch schlicht menschengemacht ist und von den Religionsoberen nach gusto verbreitet wird.

    „Wort Gottes“ ist es jedenfalls nicht. Das steht ja fest.

  21. es ist der beste Artikel den ich je auf PI gelesen habe und ein Schlag in die Fresse der Antisemiten und den vielen nichtsahnenden Mitläufern, die Adorno&Horkheimer anklagen.

    Den Mitläufern kann ich nur empfehlen, das Werk von Max Horkheimer sorgfältig zu studieren. Es lohnt sich!

  22. #25 Erni Schroeter (17. Feb 2013 22:32)

    Ich habe das nicht vor einem religiösen, sondern philosophischen Hintergrund geschrieben.
    Der Papst meint: „In der Zeit der Aufklärung hat man versucht, die wesentlichen moralischen Normen so zu verstehen und zu begründen, daß sie gelten würden, etsi Deus non daretur – auch für den Fall, daß es Gott nicht geben sollte.“ Das deutet auf einen Grundkonsens bei den geistig relevanten Größen in der Gesellschaft hin, wie er natürlich ideal wäre. Wie idealisierend das vom Papst formuliert ist, kann ich jetzt nicht beurteilen. Ich kann auch die Relevanz der Aussage nicht wirklich einschätzen. Ich wollte nur explizit darauf hinweisen.
    Und ich habe ja auch nicht zufällig dazu geschrieben, dass der Papst das als Vorsitzender einer Weltreligion formuliert hat.

    Und ich habe es vor allem geschrieben, um auf das Dilemma hinzuweisen, wenn es diesen Konsens nicht gibt. Eine Lösung habe ich für die heutige Zeit auch nicht.

  23. #26 ingres (17. Feb 2013 23:10)

    Die moderne Philosophie hat sich aber (anders als die griechische) zu Recht von jeder Form von Transzendenz verabschiedet.

    Wo soll die denn auch herkommen?

    Also sieht Ratzinger das natürlich in rein religiösem Sinn, was heute eben abgelehnt wird.

  24. Nachdem was ich in #24 und #26 ingres zitiert habe, könnte man sagen: Der Papst hat es schon maximal verstanden den Glauben mit der Aufklärung und der Vernunft auf einer sehr abstrakten Ebene auszusöhnen (also theoretisch den Versuch zu unternehmen)

    Aber das Problem der Differenz zwischen einzelnen konkreten Glaubensdogmen und abweichenden gesellschaftlichen Wertvorstellungen kann man damit natürlich nicht allgemein lösen. Weder kann man die dazu notwendige Transzendenz verordnen, noch kann man in jedem Einzelfall eine solche guten Gewissens reklamieren. Es geht mit auch nicht um Lösungen, sondern um die Darstellung der Dilemmata.

  25. #29 ingres (17. Feb 2013 23:28)

    Die „Aussöhnung von Vernunft und Glauben“ ist ja neben dem so genannten „Naturrecht“ eines der grossen Themen dieses Papstes gewesen.

    Es führt nur eben logisch kein Weg dahin – das ist das eigentliche Dilemma dieses Herrn, der ja ganz sicher nicht dumm ist. Deshalb halten ihn ja viele für einen Atheisten.

    Nur was hätte er – als er dies erkannte – beruflich noch werden können?

  26. Wer diesen anspruchsvollen Artikel tatsaechlich liest, weiss am Ende nicht

    was das Erbe von Papst Benedikt/Kardinal Ratzinger ist und sein wird,

    jedoch man weiss, dass die Begruender der sog. Frankfurter Schule, Horkheimer und Adorno seit den 30er Jahren in Frankfurt ihre Theorien lehrten, denen man den anspruchsvollen Titel „Philosophie“ anhing,

    es ging jedoch letzteren um Relativierung aller Ordnung, Kampf gegen Ordnung und Autoritaet (ohne die Chaos entsteht, wie man heutzutage wieder sieht)sowie eine starke Linkslastigkeit und Karl Marx affinitaet.

    Was von ihnen uebrigblieb, sind die von den 68ern umgesetzten Ideen der Zerstoerung unseres Staates, Universitaeten, Rechtssystems, kapitalistisch-marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystemes,
    antiautoritaere Erziehung, Chaos, starker Linkslastigkeit ja kommunistische Ambitionen.

    Sie sind in den Gruenen als Partei organisiert, die „Gruen“ lediglich als Tarnkappe benutzt, um ihre wahren Ziele der toalen Umkremplung dieser Gesellschaft zu tarnen.

    Ohne Adorno-Horkheimer nicht diese radikale Bewegung, die es in dieser Aufstellung, Idiologie, Radikalitaet nur in Deutschland im Vergleich mit anderen westl. Industriestaaten zu finden ist.

  27. ingres, Schroeter.

    Der Grund für das Fehlen des angesprochenen Konsens‘ heute ist der Wegfall unseres Selbstverständnisses.

    Wer noch nicht einmal sagen kann, was „Begriff“, „Vernunft“, „Verstand“, „Bewußtsein“, „Haltung“, „Charakter“ usw. überhaupt bedeuten, der darf sich auch nicht wundern, wenn er die Ordnung nicht erkennt, welche in der Anlage seines eigenen Wesens liegt.

  28. Karl Marx affinitaet

    Karl Marx war Satanist.

    Es gibt genügend Aussagen von ihm, die das belegen.
    Vor allem auch in seinen Gedichten

  29. Kampf gegen Ordnung und Autorität

    Ziel des Kommunismus ist im kommunistischen Manifest niedergeschrieben

    Der Kampf gegen das „alte Europa“, eine Umschreibung für das christliche Europa.

    Hauptfeind ist der Papst und der Zar als Hüter der orthodoxen Christenheit.

    Ziel ist es,die Menschen von ihren Traditionen und von ihrer Vergangenheit ihrer Vorfahren abzuschneiden.

  30. Krypto Kommunisten,die sich geschickt als Demokraten tarnen,sitzen heute in den deutschen Massenmedien und treiben ihr Werk gegen die Kirche voran.Sie haben es nicht vergessen,dass Ratzinger der Mann hinter Johannes Paul dem Zweiten war,der dem Kommunismus in Russland mit niedergerungen hat.

  31. Warum gibt es überhaupt das Wort

    Intelligenzbestie ?

    Weil eine gottlos gewordene Intelligenz zur Bestie wird.

  32. “Einen Thron will ich mir auferbauen,
    kalt und riesig soll sein Gipfel sein,
    sein Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen,
    und sein Marschall sei die düst’re Pein!
    Wer mit gesundem Auge darauf sieht,
    soll tödlich blass und stumm sich wenden,
    von blinder, kalter Sterblichkeit ergriffen,
    soll das Glück sein Grab bereiten.”

    (Zitat aus „Des Verzweifelnden Gebet”, Karl Marx, Collected Works, Bd.I., International Publishers, 1974)

    In seinem Gedicht “Oulanem”, dessen Titel eine für Satanisten typische
    Verdrehung von “Immanuel=Gott ist mit uns” darstellt, schreibt Marx, den
    manche fälschlich für einen Menschenfreund halten:

    “Doch dich, dich personifizierte Menschheit
    fassen meine Jugendarme,
    sie klammern krampfhaft sich um deine Brust,
    der Abgrund gähnt uns beiden Nacht herauf,
    und sinkst du unter, lächelnd folg’ ich nach,
    und raun’ dir zu, hinab! Kommt mit, Genosse!”

    “Ich will mich an dem Einen rächen, der dort oben herrscht.”
    (“Des Verzweifelnden Gebet”, rwm 18)

    Karl Marx bildete mit Bakunin die Erste Internationale. Bakunin’s
    Einstellung geht aus seinen folgenden, eigenen Worten hervor:

    “Sozialisten erkennen sich an den Worten:

    “Im Namen dessen, dem ein großes Unrecht angetan worden ist.
    Der Teufel ist der erste Freidenker und Heiland der Welt.
    Er befreit Adam und drückt ihm das Siegel der Menschlichkeit
    und Freiheit auf die Stirn, indem er ihn ungehorsam macht.”

  33. Der Teufel ist der erste Freidenker und Heiland der Welt.
    Er befreit Adam und drückt ihm das Siegel der Menschlichkeit
    und Freiheit auf die Stirn, indem er ihn ungehorsam macht

    Diese Art des Denkens ist als luziferische Doktrin bekannt.

  34. @ Div. Joghurte:

    Für weniger Schriftgläubige ist das schon reichlich unverdaulich.

    Satan ist ja nur noch bei Exorzisten wie Amorth der grosse Hit 🙂

  35. Satan ist ja nur noch bei Exorzisten wie Amorth der grosse Hit

    Aber,wir können uns doch sicher darüber einig werden,dass es das Böse auf dieser Welt gibt.

    Sonst sähe unsere Welt in vielen Bereichen anders aus,als sie eben aussieht.

  36. #6 Helfer Erst mal abwarten. In der katholischen Kirche,wie auch im Buddhismus,gibt es starke Gegenkräfte.

    All die Eurabia-Eliten,Brzezinsky-Chaoten,Julius-Evola-Jünger,Gutmenschen und öl-korrumpierte Plutokraten zum Trotz, glaube ich immer noch das der Benedikt hier einen zweiten Benedikt als Nachfolger aussucht,wenn nicht gar einen Urban oder Innozenz!

  37. #41 joghurt (18. Feb 2013 12:31)

    Natürlich gibt es böse Menschen, aber „das“ Böse? Das ist doch Quark.

    Dabei können Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen böse sein.

    Zur einführenden Lektüre empfehle ich „Jenseits von Gut und Böse“ von Michael Schmidt-Salomon. Wer danach noch an die Existenz eines personifzierten Satans glaubt ist selber schuld 🙂

  38. #43 Erni Schroeter (18. Feb 2013 13:11)

    Ob es das „Gute“ oder das „Böse“ „gibt“ will ich nicht diskutieren. Aber von den Begriffen und der intuitiven Vorstellung von Gut und Böse kann man sich in der Ethik nicht verabschieden. Das geht weder logisch noch praktisch. Denn das würde eine Ethik ohne Prinzipien sein. Zwar mögen sich Handlungsvorschriften und Verhaltensweisen ändern oder von den Prinzipien abweichen, aber die grundlegenden ethischen Prinzipien ändern sich deshalb ja nicht. Es ist lediglich so, dass verschiedene Prinzipien in unterschiedlichem Maße der Vorstellung von „gut“ oder „böse“ unterliegen. Aber sie sind natürlich über die vorgängige Vorstellung von gut und böse identifiziert.

  39. “Es scheint hier ein merkwürdiger Selbsthass des Westens auf, der fast nur als etwas Pathologisches begriffen werden kann. Der Westen versucht sich in lobenswerter Weise ganz und gar dem Verständnis fremder Werte zu öffnen, aber er liebt sich selbst nicht mehr.”

    „Europa wird christlich, oder es wird überhaupt nicht mehr sein“

    Romano Guardini (Lehrer von Ratzinger)

  40. http://www.gruenewaldverlag.de/warum-ich-europaeer-bin-p-125.html

    In diesem 1962 aufgenommenen Vortrag stellt er die Frage nach den Wurzeln und Quellen des europäischen Denkens und Fühlens. Den Glauben an die Machbarkeit und an ein grenzenloses Wachstum zählt er nicht zu den typischen europäischen Eigenschaften. Er grenzt ihn deutlich ab von einem bewusst gestalteten und in die Hand genommenen Leben, das in das Miteinander von Mensch und Umwelt integriert ist und sich an den Vorgaben der Schöpfungsordnung orientiert.

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