SPD-Gabriel erklärt doppelte Staatsbürgerschaft

Nach dem SPD-Sieg bei der Niedersachsenwahl teilte der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel mit, dass Sie bei einem Sieg bei der Bundestagswahl die doppelte Staatsbürgerschaft einführen möchte. PI berichtete hier. Die Begründung fiel mit „“Ich finde, das ist etwas, was wir endlich machen sollten“ etwas schmal und wenig einleuchtend aus.

Etwas ausführlicher, dafür noch weniger einleuchtend äußerte sich Gabriel bei einer „deutsch-türkischen Nacht“ (wahrscheinlich im Oktober 2012 in Stuttgart). Die türkische Zeitung „Sabah“ berichtet in einem Artikel vom 06.02.2013:

Er unterstrich, dass die SPD eine Partei ist, die mehr die menschlichen und emotionalen Seiten anspricht und: „Migranten kommen nach Deutschland und wir laden sie ein deutsche Staatsbürger zu werden. Doch den Türken schreiben wir Regeln vor. Wir fordern sie auf ihre türkische Staatsbürgerschaft abzulegen. Wir haben kein Recht dazu. Es ist nicht richtig von Menschen unmenschliches zu verlangen. Wir sagen: Vergesse deine Vergangenheit, komm her und bau dir eine Zukunft auf. Niemand hat das Recht von einem anderen zu verlangen, dass er seine Vergangenheit, seine Vorfahren zu vergessen habe.“

Desweiteren ist Gabriel der Meinung, dass man aufgrund einer türkischer Abstammung automatisch für bestimmte Ministerien prädestiniert ist:

„Es ist nicht richtig Türken sinnlose Ministerien wie Integrationsministerien anzuvertrauen. Türken passen ernsthafte Ministerien wie das Finanz-, Wirtschafts- oder Justizministerium. So kann man der deutschen Öffentlichkeit eine sinnvollere Botschaft vermitteln.“

Hierzu hätten wir ein paar Fragen: Warum wandert überhaupt jemand in ein fremdes Land ein, wenn Ihm seine völkische Identität so wichtig ist? Warum dürfen die Deutschen nicht selbst entscheiden, ob und mit wem Sie in Ihrer angestammten Heimat zusammenleben möchten? Die Deutschen sollen hinnehmen, dass sich Ihre Heimat immer mehr zu einem zweiten Kosovo entwickelt, gesamte Stadtviertel inzwischen eher an eine türkische wie eine deutsche Stadt erinnern. Die Deutschen haben anscheinend kein Recht auf Ihre Vergangenheit, kein Recht das Ihr Land weiterhin als Deutschland entsprechend Ihrer Kultur, entsprechend dem Land Ihrer Vorfahren fortbesteht?

Warum sprechen Leute wie Gabriel, wenn sich Deutsche über Ihre gemeinsame ethnische Abstammung als Volk definieren, von „völkischem Nationalismus“? Wenn Türken dies tun ist dies laut Gabriel Ihr gutes Recht, und dass in einem fremden Land? Warum sollen diesen türkischen „völkischen Nationalisten“ in Deutschland die gleichen Mitbestimmungsrechte wie Deutsche haben, in dem man Ihnen neben der für Sie so wichtigen türkischen, gleichzeitig noch die deutsche Staatsbürgerschaft hinterherwirft? Angehörige eines Volkes, dessen politische Führung ganz offen über Kolonisierungs- und Eroberungspläne für Europa spricht, und die somit diese Eroberungspläne durch Ihr Wahlverhalten unterstützen können?