Mitte März erscheint im HJB-Verlag das Buch „Als Linker gegen Islamismus – Ein schwuler Lehrer zeigt Courage“ des Gymnasiallehrers Dr. Daniel Krause. PI veröffentlicht vorab in fünf verschiedenen Etappen repräsentative Auszüge aus diesem brisanten Buch. Heute sind Auszüge aus dem ersten Kapitel an der Reihe, die die Hintergründe dieses Buches erläutern. Weitere Teile folgen in den nächsten Tagen.

Aus dem ersten Kapitel „Gefährliche Courage – Wie es zu diesem Buch kam“


Gegen ungeschriebene Gesetze der „Political Correctness“ zu verstoßen will gut überlegt sein. Man gefährdet damit seine bürgerliche Existenz und sogar sein Leben. Drei Minuten freie Meinungsäußerung gegen den modernen Faschismus wurden mir zum Verhängnis.

Es war der 9. Juni 2012, ein Samstag. Schauplatz war Köln-Deutz, ein Gelände nahe des dortigen Bahnhofs. Hier rief er zum Kampf auf, der neue Faschismus des 21. Jahrhunderts: „Scharia für Deutschland!“ Tausend Salafisten waren angemeldet, um dem Islamprediger Pierre Vogel zuzujubeln. Der ehemalige Profi-Boxer brüstete sich mit seinen faschistoiden Ansichten, nach denen in einem der Scharia unterworfenen Staat Frauen wegen Ehebruch durchaus gesteinigt werden können, Homosexuelle ebenso; Christen und Juden sollten zum Islam übertreten, und selbstverständlich wünscht Vogel, dass auch Deutschland ein Scharia-Staat wird. (…)

Marschieren 50 deutsche Neonazis in einer deutschen Großstadt auf, reagieren Linksradikale und Bürgerliche prompt mit gemeinsamen Gegenaktionen. Kommunalpolitiker, Gewerkschaften, Kulturschaffende rufen energisch zum Widerstand auf. Lokale Antifa-Gruppen mobilisieren bundesweit Verbündete, deren Busse die neue „Browntown“ ansteuern. Es gilt, die vermeintliche neue Nazi-Hochburg vom „braunen Abschaum“ zu befreien. Häufig ergeben sich Situationen wie diese: 50 Neonazis dümpeln auf einem Bahnhofsvorplatz dahin, Tausende von Linksradikalen und Bürgerlichen versperren die Straßen. Stadtoberhäupter, Gewerkschaften und Kirchenvertreter loben den „mutigen“ Widerstand. (…)

Wie erwähnt waren mit Pierre Vogel 1000 Salafisten angemeldet – in Worten: eintausend! Dieser Wert überschreitet die Zahl der sich gelegentlich versammelnden Neonazis um ein enorm Vielfaches. Der islamistische steht dem rechtsradikalen Faschismus in nichts nach und übertrifft ihn teils sogar: Judenhass, Schwulenhetze, Frauenunterdrückung. Und: Der Islamismus breitet sich stärker aus als jede andere Form des politischen Extremismus. Immer mehr junge Menschen, Deutsche und Migranten, werden gezielt umworben und radikalisieren sich im Zeichen der Hassideologie. Ein simples Weltbild Gut gegen Böse, die Einbindung in eine verschworene Gemeinschaft und Heilsversprechen vom Paradies wirken soghaft verführerisch.

2000 Anhänger in 70 Ortsgruppen zählen allein in NRW die islamistischen Grauen Wölfe. Das hat der Verfassungsschutz ermittelt, der diese Gruppierung als demokratiefeindlich einstuft. Im November 2011 hatten die Grauen Wölfe mit 6500 Anhängern in Essen getagt. Das war lange vorab bekannt, doch Gegendemonstrationen blieben aus. (…) Alleine in NRW leben rund 1000 von ihnen, bundesweit etwa 5000. Die jüngste Zahlentwicklung lässt auf jährliche Verdoppelung schließen. Wie erwähnt, waren 1000 Salafisten am 9. Juni 2012 in Köln-Deutz angemeldet. (…)

Ist die Untätigkeit des linken und liberalen Deutschland angesichts dieses Ausmaßes noch zu fassen? Zum Vergleich: Wenige Monate zuvor hatten 10.000 linke und liberale Menschen in Berlin gegen den Papst-Besuch demonstriert. Und auch in Köln hatte ich mit Hunderten von anderen Demonstranten Mahnwachen gegen Ratzinger unterstützt. Dessen Diskriminierung von Frauen und Schwulen hatte uns hierzu getrieben und sicher nicht zum letzten Mal. Bekannt ist jedoch: Der Islamismus bedroht Frauen und Schwule sowie Atheisten ungleich heftiger als es der Papst tut. Der Vatikan sät auch keinen Hass aufs Judentum oder auf unser Grundgesetz.

In meiner dreiminütigen Rede outete ich mich als Vertreter des linken Lagers. Als einer, der auch künftig die Grünen wählt. Als Schwuler, der von Islamisten bedroht wurde. Als Feministen, der Zwangsheirat bekämpft. Und als Tierrechtler, der Schächten verabscheut. Als jemand, der auch den Papst bekämpft, jedoch den Islamismus für noch frauenfeindlicher und homophober hält. Genau in diesen drei Minuten setzte ich meine bürgerliche Existenz und mein Leben aufs Spiel. (…)


» In Kürze Teil 2: Aus dem Kapitel „Auf Straßen und in Schulen – Verirrungen linker Protestkultur“

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63 KOMMENTARE

  1. Genau das Gleiche predigt PI-News unentwegt seit Jahren. Das erfreuliche ist, immer mehr wachen endlich auf. Es rumort und stinkt bereits unter der gutbürgerlichen Gutmenschendecke.

  2. Ab und zu bin ich ja auch mal dabei und da war ich damals bei der Anti-Salafisten Demo auch da.

    Da ich zwischen Vogel Pierre Salafisten-Veranstaltung und den beiden Gegendemos (Pro und dF) ein wenig hin und her pendelte und von der Polizei zwischendurch zur Personalfeststellung aufgehalten wurde, bekam ich leider nur den Schluss seiner Rede mit:

    Dr. Krause: Grüner bei Pro-Demo gegen Salafisten – Köln 120609
    http://www.youtube.com/watch?v=ryXBoEU00Jc
    (Es gibt die vollständige Rede und in besserer Qualität auch zu finden)

    Das Video habe ich erst heute mit seinem Namen umbenannt, obwohl er mir direkt bekannt war, aber ich wusste, das könnte Ärger für ihn geben… Da er aber nun selber, ganz richtig und zu recht, mit seinem Namen ein Buch, auch um den Auslöser dazu veröffentlicht, habe ich den Namen ergänzt.

  3. Der Auszug bei PI ist ein echter „Cliffhanger“. Also wie geht es weiter ? Das wüsste ich schon gern…

  4. Es ist nie zu spät, gegen den Islamismus als Bedrohung von Freiheit und Menschenrecht aufzutreten.

    Dies ist ein wirklich begrüßenswertes und schönes „Coming out“ des Dr. Daniel Krause.

    Ich werde sein Buch lesen !

  5. Zwei Meldungen derselben Zeitung am selben Tag über Gewalt an Ausländern:

    http://www.hna.de/lokales/kassel/muslime-gedenken-kasseler-nsu-mordopfer-halit-yoszgat-2766861.html

    1.

    Muslime gedenken NSU-Mordopfer Halit Yozgat

    Kassel. Gebete am Halitplatz: Etwa 70 Menschen haben sich am Samstagnachmittag an dem nach Halit Yozgat, dem Kasseler Opfer der NSU-Mordserie benannten Platz an der Holländischen Straße versammelt.

    http://www.hna.de/lokales/kassel/messerstecherei-mann-koenigsplatz-lebensgefaehrlich-verletzt-2766813.html

    2.

    Kassel. Ein Spanier ist am Samstag in den frühen Morgenstunden auf dem Königsplatz in Kassel durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt worden.
    Eine Gruppe von vier bis sechs Mann soll den 43-Jährigen attackiert haben.

    Die Kommentarfunktion ist bei diesem Artikel nicht aktiviert.

    Fall 1: Ein türkisches Opfer mit mutmaßlich deutschen Tätern.

    Fall 2: Ein spanisches Opfer, aber sind die Täter Deutsche oder nicht doch vielleicht Türken? Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, fast schon ein Zwischen-den-Zeilen-Indiz. Und wären es Deutsche, die Empörung hätte zu einer Lichterkette, Hubschrauberflug nach Karlsruhe und CNN live geführt, hat es aber nicht, also waren sehr wahrscheinlich Türken die Täter, die Staatsanwaltschaft Kassel überzeuge mich vom Gegenteil!

    Warum sind spanische Opfer weniger Wert als türkische?

  6. Ich beteilige mich seit mehreren Jahren an einem Kinderschminkstand.

    Dabei habe ich noch nie erlebt, dass ein Kind irgendwelche NAZI-Symbole gemalt haben wollte.
    Aber ich musste schon mehrfach Kinder abweisen, die 3 Halbmonde oder einen heulenden Wolf auf dem Arm haben wollten.

  7. Sehr gut. Jetzt noch schnell zum Parteitag der Grünen gerannt und der Claudia Roth, dem Özdemir und Trittin vorgelegt,zwecks Unterschrift!

    Wie sieht die Aussenpolitik aus? Wie die Begründung des Säkularismus/Laizismus?Mechanismen zur Unterbindung des Dschihadsystems?

  8. Eine unbedachte Äußerung kann das Ende der zivilgesellschftlichen Existenz im Grünen Reich bedeuten, man denke an den Schauprozess gegen Eva Herman durch J. B. Kerner am 09. Oktober 2007 im öffentlich-brechtlichen Fernsehen.

    Was Dr. Daniel Krause widerfahren ist, entspricht etwa dem Stellen eines Ausreiseantrags in Gregor Gysis Bauernparadies „DDR“.

    Wer das in der „DDR“ gewagt hatte, war erledigt, evtl. bekam er „Dr.“ Gregor Gysi als Anwalt…..

    Gysi und Kerner geht es gesellschaftlich und finanziell recht gut!

  9. #10 Eurabier (23. Feb 2013 22:36)
    Warum sind spanische Opfer weniger Wert als türkische?

    Ja, diese Frage sollten man hier mal wieder geziehl analysieren. Thema plus die Kommentare. Ne wichtige Frage!!!!
    Da sind noch einige Antworten offen.

  10. #14 Zentralrat der Idioten (23. Feb 2013 22:48)
    #10 Eurabier (23. Feb 2013 22:36)
    Warum sind spanische Opfer weniger Wert als türkische?

    ++++ Fakt ist, die insbesonder physische Penetranz der Islamis, lässt unsere „Elite“ kriechen. Andere „Nationnalitäten“ sind nicht so allgenwärtig. Der Westen MUSS aufwachen, gerade weil „nur“ Masse an Moslems selber fremdgesteuert wird.

    FAZIT: Wer das Steuer in der Hand hält, bestimmt in welche Richtung es mit ALLEN geht.

  11. Kann mir mal jemand verraten, warum selbst zur Vernunft gekommene Leute, die den Islam als das erkennen, was er ist und sich sogar gegen die politische Korrektheit äußern, weiterhin Mitglieder (Sarazzin) oder Wähler (o.g. Lehrer) der SPD und der Grünen bleiben?? Was genau haben diese Parteien diesen Wählern noch zu bieten? Die Atomkraft ist weitgehend abgeschafft. Der Tierschutz interessiert sie nicht mehr. Der Umweltschutz wird auch ohne sie ad absurdum geführt. Die Armut wird nicht bekämpft, die Arbeitslosigkeit nicht verringert. Der Zuzug von islamischen Migranten wird forciert – etwas, dass weder dieser Lehrer, noch Sarazzin gutheißen. Also, WARUM?

  12. Gut und interessant zu lesen. Aber die Grünen wählt er hoffentlich in Zukunft nicht mehr. Die haben nämlich ziemlich viel zu tun mit den Zuständen hier. Meine: ohne die Grünen wäre die Political Correctness nichts das, was sie ist.

  13. Als einer, der auch künftig die Grünen wählt.

    Dann darf man sich aber auch nicht über die Islamisierung beschweren! So einfach ist das. Wer das eine will muss das andere mögen.
    Und wer grünlinken antideutschen multikulti Ökofaschismus will, der bekommt oben drauf, quasi als Sahnehäubschen auch ne fette Portion Islamisierung.

  14. Warum wählt er weiterhin die Grünen? Weil er noch nicht verstanden hat das nicht der „Islamismus“ das Problem ist sondern die frauenfeindliche, antisemitische, menschenverachtende, gewaltverherrlichende, demokratiefeindliche, verfassungwidrige, imperialistische und faschistoide Ideologie die im Koran geschrieben steht! Aber zumindest ist es schon mal ein Anfang! Nur: es gibt keinen bösen „Islamismus“ auf der einen Seite und die „Religion des Friedens“ auf der anderen! Das ist alles das Gleiche!

  15. Es muß viel mehr getan werden, als hier Kommentare zu posten!;)

    Es gibt noch so unglaublich viele Leute, welche die Wahrheit nicht kennen!
    Ob aus Desinteresse oder Gutgläubigkeit, sei mal dahingestellt.
    Islam? Gefährlich? Linksextremisten? ZIEM in München? Zu viele Moslems in Deutschland?
    Moscheen in Deutschland? Soziale Hängematte? usw. ups……… noch nie gehört!

    Ich habe verschiedene informative Videos auf yt runtergeladen, auf Silberscheiben gebrannt
    und bin emsig am verteilen! Das bringt mehr, als sich auf unsinnige Debatten einzulassen.

    Bilder, bzw. Videos sagen mehr als tausend Worte! Und den Link von PI natürlich nicht vergessen!

  16. Guten Artikel auf Humanist News gefunden:

    „…Ein Wesen dem Allmacht und Allwissenheit angedichtet wird sollte mit Leichtigkeit einen überzeugenden Beweis vorbringen können, um selbst die größten Kritiker verstummen zu lassen. Stattdessen wird im Koran gebetsmühlenartig blinder Gehorsam gepredigt und dabei Allah gepriesen, während alle, welche an der Glaubwürdigkeit zweifeln als böse Menschen abgestempelt werden. Soll einfache Unterwürfigkeit antrainiert und kritisches Hinterfragen bekämpft werden? Dann ist der Koran eine rein machtpolitische Schrift jener Männer, die sich auf Allah berufen, aber zu ihrem eigenen Nutzen Entscheidungen treffen – was die ständigen Widersprüche und nachträglichen Änderungen erklären würde.

    Dann ist sowohl Bibel, als auch der Koran aus Sicht gläubiger Menschen ein blasphemisches Buch, denn alte Männer behaupten im Namen Allahs zu sprechen und geben sich sogar laufend als Allah aus, um Menschen zu manipulieren. Unterm Strich ist die Geschichte dieser “heiligen” Bücher eine Geschichte der Unterwerfung und der Legitimierung von Verfolgung all jener, die nicht daran glauben, durch jene, die diese Bücher als Gesetzesbuch betrachten und sich selbst als Hüter der Gesetze Allahs. Und dies geschieht auch heute noch. Die Menschen werden über den Koran soweit abgerichtet, dass die bloße Kritik der Inhalte bereits zu einem emotionalen Amoklauf des Manipulierten führen kann. Was will jener mehr, der den Koran dazu nutzt? Die perfekte Waffe totalitärer Systeme.“
    http://www.humanist-news.com/ist-allah-ein-schwachses-wurstchen-oder-der-diener-alter-autoritarer-manner/

  17. Hallo,

    @ #17, Paroline

    weil sie in einer winzigen Splitterpartei absolut nichts ändern. Zudem ist Dr. Sarrazin seit rd. 39 Jahren in der SPD, solange wie Nils „Türken“ Schmidt (SPD Chef in B-W) lebt.

    Dr. Sarrazin auf die ihm gestellte Frage warum er keine Partei gründet mit seinen Ansichten „Es wäre eine ein Themen Partei!“

    Wie die Kbw(Kommunistischer Bund Westdeutschland)und ähnliche Kommunisten, die haben die Grünen als Vehikel benutzt. Allein auf sich gestellt mit ihren radikalen Ansichten, ohne grünen Tarnumhang, würden die sich bis heute gegenseitig bekämpfen undim Dogmatismus verharren.

    @ Herr Dr. Krause

    Danke! Das ist genau das was ich seit Jahren predige. Ausländische (Religions)Faschisten werden nicht beachtet, zählen wenn überhaupt nur als Folklore.
    Finde ich prima das zumindest einzelne Grüne und Linke, Elsässer z. B., den Widerspruch dieser Ideologie zu den Menschenrechten registrieren.

    Gruß

    Z1

  18. Wenn ich noch an meinen Anfangszeiten auf PI denke und überlege wie ich beim ersten PI-Köln treffen aufschlug und dachte, pass bloss auf als EX-SPD-ler, da könntest du auf Super-Rechte treffen, also super rechter als ich als super Linker; musste ich feststellen, denen ging es so oder so auch nicht besser. Es waren alles EX!

    EX-Grün, EX-SPD, EX-CDU, EX-FDP, EX-Links, Ex-Rechts, Ex-Kampfatheist, Ex-Christ, Ex, Ex, Ex… alles EX

    und doch alle immer noch nicht ganz EX:

    „En ronde toujours dans la premier amour“

    Und genau das ist der größte persönliche Schmerz den man dabei erlebt, so oder so, es ist wirklich EX!!! Sonst löst man sich nie und wird auch nie wirklich frei!

    Ich bin immer noch Sozialdemokrat aber halt frei. Wenn angebliche „Sozialdemokraten“, die alle Werte verraten, mich nicht wollen dann lach ich doch darüber…

  19. Also an meinem Bild von „schwulen“ braucht es mitlerweile viele Daniel Krauses, um das wieder zu kitten.

    Mir ist das alles zu viel. Homo Weihnachtsmarkt, homo Karneval, homo Schützenvereine, homo Olympia, homo Ehe, homo Addoptionsrecht, homo hier, homo dort, homo überall und wenn man nicht lächelt, nickt und zustimmt, ist man homophob.

    Bei der dauernden Presenz von homos, könnte man fast den Eindruck bekommen, die hälfte der Menschen ist homo.

    Mir persönlich ist es wirklich zu viel geworden und ich kann es nicht mehr hören. Und wenn jemand schon nasal mit spricht, so das man gleich weiß „der ist schwul“, bekomm ich schon einen über. Mich persönlich interessieren die sexuellen und geschlechtlichen Vorlieben meines Gegenüber nicht und ich wäre wohl genau so angenervt, wenn jeder SM Fan mir durch sein Verhalten zeigen würde, auf was er steht.

    Versteh es nicht flasch Daniel, aber andere Homosexuelle streifen durch dieses Land und hinterlassen einen Pfad der Verwüstung.

  20. #21 freitag (23. Feb 2013 23:48)
    Es muß viel mehr getan werden, als hier Kommentare zu posten!;)

    Es gibt noch so unglaublich viele Leute, welche die Wahrheit nicht kennen!
    Ob aus Desinteresse oder Gutgläubigkeit, sei mal dahingestellt. …

    Das stimmt. Ich sehe das Hauptproblem auch darin, dass man hierzulande glaubte und immer noch glaubt, dass der Religionswahn überwunden ist. Damit meine ich die breite Masse. Andere, wie Kirchgänger und Pastoren, freuen sich, dass es noch Gläubige neben denen gibt. Die machen sich dann nicht die Mühe, diese anderen Gläubigen mal ein wenig näher zu untersuchen und wenn, dann wachen die entweder auf, oder aber sie schalten den Schalter „Nächstenliebe ohne Gegenforderung“. Und das wird irgendwann alles mal tödlich enden.

    Wer Augen hat, der schaue und wer Ohren hat, der höre und wer ein Hirn hat, der sollte nachdenken und eins plus eins zusammenzählen.

  21. #26 Achot (24. Feb 2013 00:45)
    Also an meinem Bild von “schwulen” braucht es mitlerweile viele Daniel Krauses, um das wieder zu kitten. …

    Auch ich habe das Gefühl, dass Homo weit überrepräsentiert ist. Aber das ist weniger die Schuld der Schwulen als vielmehr darin, dass andere unterrepräsentiert sind. Einfach die Hintern hochbekommen, Islamkritiker die Hetero sind, gibt es viel mehr.

  22. @#28 felixhenn (24. Feb 2013 00:55)

    Ich beziehe oder beschränke das nicht auf Islamkritiker, sondern meine das insgesamt.

    Es gab mal Zeiten, da war es mir egal ob ich in ein „schwulen“ Bistro gegangen bin, um meinen Cafe zu trinken. Heute nervt es mich einfach nur noch ab.

    Zugegeben, hier in Köln ist das alles noch was intensiver als in anderen Städten Deutschlands. Region Heumarkt/Waidmarkt kann man von einem schwulen Viertel reden.

  23. #26 Achot (24. Feb 2013 00:45)
    #28 felixhenn (24. Feb 2013 00:55)

    Das Ausschlaggebende ist nicht das er Homosexuell ist, sondern NEIN zur Verlogenheit sagt!

    Und dieses „NEIN“ betrifft uns alle und jeden in seinem Schneckenhaus persönlich!

    Es geht nicht darum, das Ausleben oder die Propaganda der Homosexualität zu begrüßen oder zu beklagen, es geht darum offen und ehrlich ohne Tabu oder Lobby überhaupt erstmal sich zu bekennen (damit meine ich jetzt politisch/ gesellschaftlich und nicht sexuell)! Da können wir alle viel von Dr. Krause lernen, auch wenn er einfach die Flucht nach vorne system-zwanghaft begehen muss…

    P.S. Auch wenn weitere vier Vorabauszüge kommen, gehe ich aber noch nicht davon aus, dass sein Buch eine wirklich allgemeine kritische Gesellschaftsanalyse sein wird, die auch über den Schatten der eigenen Sexualität hinaus springen kann oder gar drüber stehen wird. Wir werden es lesen…

  24. @ WSD

    Ich finde es ja auch toll. Hey, supper, endlich mal jemand der erkannt hat, das er wegen seiner sexuellen Ausrichtung, sehr weit nach oben auf der „Zielliste“ rückt.

  25. #31 Achot (24. Feb 2013 01:50)

    Und dennoch ist es traurig, erst auf eine „Zielliste“ nach oben zurücken, um überhaupt den Anfang des Denkens sich selber zu erlauben!

    Zielführend ist dieser Ansatz grunsätzlich aber nie: Weil er von sich nur aus der Not und nicht aus der Tugend argumentiert…

    Wer den Zahnarzt hasst, verwaltet nur die Zahnlücken…

  26. Es gibt keinen Islamismus, es gibt nur den Islam, und damit hat es sich! Sagt ja jedenfalls einer, der es wissen muss.

  27. Daniel Krause:

    Und auch in Köln hatte ich mit Hunderten von anderen Demonstranten Mahnwachen gegen Ratzinger unterstützt. Dessen Diskriminierung von Frauen und Schwulen hatte uns hierzu getrieben und sicher nicht zum letzten Mal.

    Wer Dinge behauptet, sollte auch imstande sein, Belege für seine Behauptung beizubringen, also: Wann hat Ratzinger Schwule diskriminiert? Oder gehört Krause zur Volker-Beck-Fraktion, die „Diskriminierung“ kräht, wann immer der Papst von „der Natur des Menschen als Mann und Frau“ gesprochen hat?

    Im Übrigen hätte das HJB-Lektorat Krause raten sollen, erstmal in Ruhe seine Gedanken zu sortieren, bevor er hastig einen Text runterschreibt. Krause will seinen unüberlegten Auftritt am Rande der Kölner Pierre-Vogel-Kundgebung rechtfertigen, verständlich, aber statt nüchtern zu beschreiben, was war, betreibt er wortreich Vernebelung:

    „In meiner dreiminütigen Rede outete ich mich als Vertreter des linken Lagers, … als Schwuler, … als Feministen, … als Tierrechtler…“, das ganze Gutmenschen-Spektrum rauf und runter – und wo fand die Rede statt? Er stand vor einem „Pro NRW“-Transparent und hält das in der Rückschau nicht für erwähnenswert? Erfährt der Leser vielleicht im zehnten Absatz, warum er, der Lehrer, beurlaubt wurde? Wann spricht er ihn aus, den Parteinamen, um den es geht? Pro NRW?

    Der Junge sollte auch aufpassen, dass er keinen Ärger mit Pierre Vogel kriegt. „Der ehemalige Profi-Boxer brüstete sich mit seinen faschistoiden Ansichten, Frauen gehören bei Ehebruch gesteinigt, Homosexuelle sowieso“, schreibt er. All das hat Vogel am 9. Juni 2012 in Köln-Deutz nicht gesagt, und die Kundgebung stand auch nicht unter dem Motto „Scharia für Deutschland“. Ich finde den Typ widerwärtig, aber korrekt zitieren sollte man ihn schon.

    Auch Krause unterscheidet Islam und Islamismus. Der Islamismus sei noch homophober als der Papst, schreibt er – der Islam nicht?

  28. #35 Heta (24. Feb 2013 02:58)

    Wie inhaltsleer und mies ist denn dieser Kommentar von Ihnen?

    Bin ja fast geschockt! Aber es bestätigt mich nur wieder, absolutes linkes U-Boot!

    Jeder Abweichler nach Ihrer Ideologie wird härter behandelt als die Extrem-Verfechter die Sie auch nicht wollen.

    Das ist wie mit der Manipulation das man nur Homo werden kann! Umgekehrt geht gar nie. Aber ein Gen gibt es auch nicht und Sozial ist eh nur Anti-Homo weil Hetero, aber unter Homo nie Anti-Hetero…

    Alles Verlogen!

    Oder Burka ist Freiheit vor dem Manne…

    ALLES VERLOGEN!!! NICHTS MEHR IST EHRLICH!

    Dr. Krause ist zumindest ehrlicher als Sie!

    Das widerum ist keine Kunst…

  29. #35 Heta (24. Feb 2013 02:58)
    Daniel Krause:

    Der Junge sollte auch aufpassen, dass er keinen Ärger mit Pierre Vogel kriegt. „Der ehemalige Profi-Boxer brüstete sich mit seinen faschistoiden Ansichten, Frauen gehören bei Ehebruch gesteinigt, Homosexuelle sowieso“, schreibt er. All das hat Vogel am 9. Juni 2012 in Köln-Deutz nicht gesagt, und die Kundgebung stand auch nicht unter dem Motto „Scharia für Deutschland“. Ich finde den Typ widerwärtig, aber korrekt zitieren sollte man ihn schon.

    Was hat denn der Vogel an dem besagten Tag wirklich gesagt? Gibt es davon ein Video? Wenn nicht, bin ich geneigt, dem Dr. Krause zu glauben.

  30. @ ein paar Fragen an Herrn Krause

    Wie ist das eigentlich: muss man es als Linker mit einer persönlichen Betroffenheit begründen, wenn man den Islam kritisiert?

    Muss man also schwul sein, Frau sein, Tierschützer sein, um den Islam kritisieren zu dürfen? Oder kann man das „einfach so“ machen?

    Oder anders gefragt: sind männliche Heteros, die nichts mit Tierschutz am Hut haben, aus linker Sicht automatisch „Nazi-verdächtig“, wenn sie den Islam kritisieren?

    Wenn ich den Islam kritisiere, dann tue ich das meist aus theologischem Blickwinkel und im Vergeich zum Christentum. Ich überlege, warum Mohammed dieses und jenes angeordnet hat und vergleiche es mit dem, was Jesus sagte. Ich nenne es mal „vergleichende Religionskritik“.

    Ist das aus linksideologischer Sicht noch erlaubt oder schon Nazi?

  31. #39 Al-Harbi (24. Feb 2013 03:38)
    @ ein paar Fragen an Herrn Krause …

    Um heutzutage überhaupt was zu werden, muss man entweder schwul, Moslem, Emanze, behindert, Beamter oder Anwalt sein. Alles was sonst noch politische Karriere machen will, muss zur Gewerkschaft.

  32. #37 WahrerSozialDemokrat:

    Wie inhaltsleer und mies ist denn dieser Kommentar von Ihnen? Bin ja fast geschockt! Aber es bestätigt mich nur wieder, absolutes linkes U-Boot!

    Ach, lieber WSD, warum gleich so fundamental aufgebracht? Es geht hier nicht um rechts oder links, sondern um richtig oder falsch. Daniel Krause, behaupte ich, ist ein junger Mann, der mit seinem Thema (wie Eva Herman nebenbei) total überfordert ist. Habe ich schon früher gedacht, als ich las, dass er Sarrazin unterstellt, „den Judenhass zu schüren“, was für ein ahnungsloser Quatsch!

    Unser schwuler „Dr. Krause“ hat übrigens beim Ratzinger-Hasser Horst Herrmann über den schwulen Domian promoviert: Ist Domians Nighttalk „Beratung, Therapie oder doch bloß ,Show‘?“, lautete die philosophische Frage, die keiner braucht, ausgebreitet auf lächerlichen 209 Seiten:

    http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3787/diss_krause.pdf

    Krause will mit PI nichts zu tun haben, scheint man hier aber ignorieren zu wollen: „Einige Autoren der Seite ,Politically Incorrect‘ (PI) fallen oft durch homophobe Artikel auf. Und mit polemischer Hetze gegen alles, was ,links‘ ist oder ,grün‘ ist. Daher distanziere ich mich von PI, auch wenn dieser Artikel hier (für sich betrachtet) natürlich erfreulich ist.“

    #38 felixhenn:
    Klar gibt es Videos: Pierre Vogel, 9. Juni 2012, Köln-Deutz.

  33. Wenn er danach immer noch die Grünen wählt – wie er sagt?

    Dann hat er nichts kapiert.
    Gar nichts!

    Weg mit der politisch-korrekten Öko-Diktatur!

  34. Noch kann der Mann solch ein Buch schreiben.

    Es sollte aber auch klar sein, dass es immer gefährlicher werden wird, solche Wahrheiten zu verschriften.

    Der Islam wird immer stärker und stärker in Europa.

  35. Einige der Vorkommentatoren wundern sich, warum Daniel Krause auch weiterhin ein Grüner bleiben möchte.

    Dann sollten sie aber auch die Frage beantworten, wo sich denn ein expliziter Humanist und Religionskritiker sonst einfinden könnte. Etwa bei den Vatikanparteien, die nur unter Druck vom Verfassungsgericht endlich auf die „Homo-Ehe“ umspringen? Oder bei rechten „patriotischen“ Splittern?

    Da bleibt neben den Grünen im Grunde nur die Sozialdemokratie (wenn man die Linke einmal ausklammert oder die autodestruktiven Piraten).

  36. Als einer, der auch künftig die Grünen wählt.

    Ist dem immer noch so? Ich befürchta ja…

    Als jemand, der auch den Papst bekämpft, jedoch den Islamismus für noch frauenfeindlicher und homophober hält.

    Aber Islam heißt Toleranz und Frieden, was?

    Irgendwie hat der Autor noch nichts kapiert, werde mir das Buch daher nicht zulegen.

  37. #35 Heta (24. Feb 2013 02:58)

    Daniel Krause:

    Und auch in Köln hatte ich mit Hunderten von anderen Demonstranten Mahnwachen gegen Ratzinger unterstützt. Dessen Diskriminierung von Frauen und Schwulen hatte uns hierzu getrieben und sicher nicht zum letzten Mal.

    Heta:

    Wer Dinge behauptet, sollte auch imstande sein, Belege für seine Behauptung beizubringen, also: Wann hat Ratzinger Schwule diskriminiert?

    Der Artikel ist sehr respektabel; Krauses Haltung ist insgesamt löblich zu nennen; hier aber habe ich Ihnen beizupflichten: „Homophobie“ ist ein ebensolcher Kampfbegriff wie „Islamophobie“; er kommt letztlich aus artverwandten propagandistischen Giftküchen jeweils derer, die jegliche Kritik als etwas Krankhaftes, eben als unbegründete „Phobien“ zu diffamieren und damit mundtot zu machen gedenken – quasi als die „andere“ Form der Nazikeule.

    Links-Grüne, in erster Linie gerade solche militanten Homo-Lobbyisten wie Volker Beck, um nur einen herauszugreifen, nehmen sich jedes Recht heraus, nicht nur zu kritisieren, sondern gegen Andersdenkende in solchen Fragen regelrecht zu hetzen; sollte der Papst oder sollten andere Christen, die letztlich lediglich an bestimmte Lebensauffassungen sachliche Kritik angemeldet haben, das Recht dazu nicht haben dürfen?

  38. Habe gerade dieses Thema, nämlich den politischen und religiösen Extremismus seit Jahren aufmerksam und mit wachsender Besorgnis, verfolgt und stelle fest, daß inzwischen eine Brise „Wind of Change“ zu spüren ist.
    Viele begreifen inzwischen, daß die drei Extreme rechts, links und islamisch gleich gefährlich sind.

    Linke sind aber derart auf „rechts“ fixiert, daß sie die mit dem Rechtsextremismus wesensgleiche Gefahr des islamischen Terrorismus nicht wahrhaben wollen nach der Devise
    daß nicht sein kann,
    was nicht sein darf!

  39. Soziale Intelligenz ist individuell verteilt und damit nicht Allgemeingut. Deutlich zu sehen bei tausend Demonstranten gegen Rechts und dann ist darunter einer, der noch zu Denken imstande ist und noch dazu nachvollziehbare Schlüsse zieht.
    Es ist nicht nur Denkfaulheit, welche die Masse daran hindert den direkten Weg aus einer Gefahr zu finden, sondern es gehört auch noch das Talent des logischen Denkens mit dazu. Dazu auch noch zwischen Fantasie und Realität zu unterscheiden und dazu die nötige Lebenserfahrung mitzubringen.
    Dass dies nur bei wenigen Exemplaren unserer Spezies der Fall ist, zeigt die Hürde zu einem
    vernünftigen Gesellschaftmodell.

  40. # 30 WSD

    Da haben Sie recht . Wir sollten es mit Kurt Schumacher halten : “ Mich interessiert nicht woher einer kommt , mich interessiert wo er hingeht “ . Das trifft nicht nur auf die politische Herkunft zu , das trifft auch auf die sexuelle Orientierung zu . Wenn der Hetero nicht mit den Homos kann , der Junge nicht mir den Alten , der Dünne nicht mit den Dicken , der Katholik nicht mit den Protestanten und diese wiederum nicht mit den Atheisten u.s.w , dann können die Kritiker des militanten Islams und seiner aggressiven Ausbreitung diesen Kampf einstellen weil sie ihn schon verloren haben .

  41. Ich wünsche Herrn Krause alles erdenklich Gute. Er ist ein aufrechter Mensch, der, wie ich denke, zumindest das Potential hat, vielleicht auch mit Hilfe dieses Karriereknicks, die vielen Fehler im linken Denken für sich zu entdecken und andere am Verlauf des Erwachens teilhaben zu lassen.

  42. Zu behaupten, die katholische Kirche sei die Schwulenfeindin „light“, während der Islam der Schwulenfeind „hardcore“ sei, halte ich für wenig zielführend. Die katholische Kirche hält es auf theologischer Ebene für verwerflich, Homosexualität auszuleben, hingegen im Islam gelten Homosexuelle als todeswürdig. Dazwischen liegen Welten. Die einzigen Gebiete dieses Planeten, in denen Homosexuelle die Hinrichtung zu erwarten haben, sind Teile Islamistans: Iran, Jemen, Mauretanien, Islamisch-Nigeria, Saudi-Arabien, die Al-Shabab-Gebiete Somalias und Sudan. Die Agitation der linken Kreise gegen die katholische Kirche sehe ich als einen Teil des Hasses gegen alles, was den Eindruck macht, weiß, männlich, hetero und ohne Minderheiten-Status zu sein.

  43. Der Buchtitel müsste konsequent „Als Mensch gegen den Islam – Ein schwuler Lehrer zeigt Courage” lauten. Aber spätestens dann würde Krause als ein Rechtsextremist stigmatisiert der sich nur als Linker tarnt.

    Das Beispiel der Anti-Papst-Demo von 2011 zeigt die ganze Absurdität der Religionskritik:

    Unter dem Slogan: „Der Papst kommt! Bündnis gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes demonstrierten 15.000 Menschen friedlich und fröhlich. Auch zahlreiche Bundestagsabgeordnete setzten ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes“.
    Ersetzt man nun das Wort „Papst“ durch das Wort „Islam“ würde die mediale Berichterstattung wohl eine ganz andere sein: „Der Islam kommt! Bündnis gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Islam. Unter diesem Slogan demonstrierten 15.000 rechtsextremistische Islamhasser feindselig und rassistisch gegen unsere muslimischen Mitbürger und provozierten Gewalt“.

    Ich führe dieses Beispiel immer wieder an um den Gegnern der Islamkritik sich ihres absurden Aktionismus bewußt zu machen. Religionskritk am Christentum ist OK, am Islam jedoch nicht. Wie menschenverachtend mit Homosexuellen im Islam umgegangen wird wird von diesen Leuten nicht angeprangert bzw. wenn man es tut ist man natürlcih ein Rassist oder Nazi, aber bei der katholischen Kirche ist dies natürlich demonstrationswürdig.

    Nein, ihr selbstgerechten Heuchler. Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz.

  44. #47 Tom62 (24. Feb 2013 09:47)

    ”Homophobie” ist ein ebensolcher Kampfbegriff wie “Islamophobie”; er kommt letztlich aus artverwandten propagandistischen Giftküchen jeweils derer, die jegliche Kritik als etwas Krankhaftes, eben als unbegründete “Phobien” zu diffamieren und damit mundtot zu machen gedenken – quasi als die “andere” Form der Nazikeule.

    Nochmal anders.

    Dahinter steht letztendlich der Naturbegriff der Grünen, der auf die apodiktische Trennung von „Natur“ und „Kultur“ zurückgeht, die noch aus einer Zeit stammt, in der die Menschen tatsächlich noch jeden kulturellen Fortschritt mühsam der Natur abringen mussten; der Gegensatz also ein tatsächlich vorhandener und tagtäglich erlebbarer Gegensatz war.

    Das „edle Tier in freier Wildbahn“, für das die Anhänger der „käfigfreien Mensa“ sich so vehement einsetzen, ist ein genetisch programmierter Roboter, der vermeintlich nun mal nichts anderes kann, als – im Falle eines Raubtiers ggf. andere Tiere – zu fressen und sich zu vermehren. „Die sind nun mal so“, heisst es dann.

    Nichts ist dem Grünen verhasster als ein assimiliertes Tier. „Fury“, „Flipper“ oder „Lassie“ werden bekämpft bis aufs Blut. „Das ist doch amerikanischer Schund!“, haben die Grosseltern vermutlich damals gesagt.

    Weswegen die Geschichte jahrtausende- oder jahrzehntausendealter Domestizierung auch mal so eben über den Haufen zu werfen ist: Tiere sind grundsätzlich zu „befreien“ und „in die Freie Natur“ zu entlassen. Die – ärgerlich für die Tiere – leider nur im Kopf der Grünen existiert, weswegen die „befreiten“ Tiere idR kurz nach ihrer „Befreiung“ jämmerlich eingehen; Kollateralschaden eben, der im Kampf für die gute Sache in Kauf zu nehmen ist.

    Mit den „edlen Wilden“ verhält es sich nicht anders.

    Der „edle Wilde“, also der Neger, der Moslem, der Indianer, der Aborigin oder der Eskimo, für den die Anhänger des „postkolonialistischen Diskurses“ sich so vehement einsetzen, ist ein genetisch programmierter Roboter, der vermeintlich nun mal nichts anderes kann, als Rauben, Morden, anderen „edlen Wilden“ die Köpfe einzuschlagen („manchmal kommen auch Menschen zu Schaden“, ist man versucht, in Anlehnung an Mark Twain zu formulieren), zu fressen und sich zu vermehren. „Die sind nun mal so“, heisst es dann. Etwa aus dem Munde eines Asylpfarrers.

    Nichts ist dem Grünen verhasster als ein assimilierter „Wilder“ – oder gar eine assimilierte „Wilde“. Necla Kelek, Seyran Ates und Hirsi Ali werden bekämpft bis aufs Blut. „Das ist doch eurozentristischer Dreck!“, haben die Eltern vermutlich damals gesagt.

    Weswegen die Geschichte jahrtausende- oder jahrzehntausendealtes kulturellen Austauschs und Handels auch mal so eben – als „Kolonialisierung“ – über den Haufen zu werfen ist: „Edle wilde“ sind grundsätzlich zu „befreien“ und „in die bunte Gesellschaft“ zu entlassen. Die – ärgerlich für die edlen Wilden – leider nur im Kopf der Grünen existiert, weswegen die „befreiten“ Wilden idR kurz nach ihrer „Befreiung“ jämmerlich eingehen; Kollateralschaden eben, der im Kampf für die gute Sache in Kauf zu nehmen ist. Siehe Afrika, siehe den mittleren Osten.

    Mit den Schwulen verhält es sich natürlich genauso wie mit den „edlen Tieren“ und den „edlen Wilden“.

    Der „edle Schwule“, für den die Anhänger des „schwulen Diskurses“ sich so vehement einsetzen, ist ein genetisch programmierter Roboter, der vermeintlich nun mal nichts anderes kann, als sich jede Sekunde seines Lebens mit seinem Hodensack und seinem Schniedel und der Frage, in welches Loch der Letztere denn nun baldmöglichst zu stecken ist, zu beschäftigen. „Die sind nun mal so“, heisst es dann.

    Nichts ist dem Grünen verhasster als ein assimilierter „Schwuler“ – oder gar eine assimilierte „Lesbe“. Dooferweise kann man die meisten von denen aufgrund ihrer Assimilation gar nicht „entdecken“, so dass der Hass auf jene am besten dadurch zu befriedigen ist, möglichst viele von denen zu „outen“.

    Weswegen die Geschichte jahrtausende- oder jahrzehntausendealtes kultureller und gesellschaftlicher Integration auch mal so eben über den Haufen zu werfen ist: „Edle Schwule“ sind grundsätzlich zu „befreien“ und „in die bunte postkolonialistische schwul-lesbische Gesellschaft“ der schwulen Weihnachtsmärkte und insbesondere des schwulen Karnevals zu entlassen. Die – ärgerlich für die edlen Schwulen – leider nur im Kopf der Grünen existiert, weswegen die „befreiten“ Schwulen idR kurz nach ihrer „Befreiung“ jämmerlich an den Widersprüchen dieser Gesellschaft – und insbesondere an den Aktivitäten der ebenso frei herumlaufenden „edlen Wilden“ und „edlen Eisbären“ – eingehen; Kollateralschaden eben, der im Kampf für die gute Sache in Kauf zu nehmen ist. Siehe Afrika, siehe den mittleren Osten. Siehe den Iran. Siehe Europa.

    Folgt aus den ersten beiden Beispielen noch zwingend, dass es sich bei den Grünen um die wahren Speziesisten und die wahren Rassisten handelt – denn neben dem ganzen „edlen“ existieren natürlich noch – ähh – sowas wie Götter (also die Grünen) und Teufel (also die „Nazis“, mit anderen Worten: wir) -, so handelt es sich bei der Ausgrenzung der Schwulen und Lesben aus der „göttlichen“ Gemeinschaft bereits um die philosophischen Vorboten der internen Machtkämpfe unter den siegreichen Revolutionären.

    Der Kampf gegen die vermeintliche „Homophobie“ entpuppt sich als wahrhafte „Humanophobie“.

    NB Mit traditionellem Links-Sein hat das Ganze nichts zu tun. Der im wesentlichen von Friedrich Engels – so mittelmässig und eitel der Bursche auch war – entworfene „Dialektische Materialismus“ kennt die o.g. apodiktische Trennung von Natur und Kultur nicht. Das grüne Denken dagegen basiert auf den fragwürdigsten Untiefen neuzeitlichen Denkens. Aus welcher Ecke stammte nochmal die „viehzuchtlose Landwirtschaft“?

  45. In Zukunft werden die „Homo-Ehen“ sprunghaft ansteigen. Als Steuersparmodell eignet es sich auch als Lebensgemeinschaft für Junggesellen. Wer schaut schon ins Schlafzimmer oder überprüft die weiblichen Besucher?

    Dr. Krauses Buch ist sicherlich ein Tröpfchen auf den heißen Stein der Aufklärung. Wenn jedoch schon im Titel relativiert wird, denken doch wieder alle Uninformierten, dass der Schwulenhass nur ein Ausdruck des Extremismus ist.
    Wie 1933 bei der Wahl Hitlers sagen wieder die meisten, dass es schon nicht so schlimm kommen wird und die Demokraten diese paar Extremisten leicht in den Griff bekommen werden (1933: „an der Wand zerquetschen werden“).

  46. #56 Bonn (24. Feb 2013 12:43)

    Noch nicht, noch nicht! Aber der Gesetzentwurf liegt im Parlament vor und konnte bisher nur durch Druck aus dem Westen verhindert werden.

    Derzeit gilt „nur“ lebenslänglich für Homosexuelle.

    Die Dame, die die Todesstrafe propagiert wurde in allen Ehren in Privataudiens vom Ponfif-ex empfangen.

  47. #55 Stefan Cel Mare

    Sehr gut analysiert.
    Wer vergisst, dass er als Lebewesen den Gesetzen der Natur unterworfen ist, wird an den selbst gemachten Gesetzen scheitern und von den „Neuen Wilden“ irgendwann überrannt (bis zur Vernichtung)werden.

  48. Super geschrieben und klar die Probleme dieser Republik erkannt. Aber warum weiter grün wählen? Die brocken uns doch den ganzen Mist mit ein …

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