Gute Nacht, Herr Imam!

Idriz BuchAls ungläubiger, aber treuer Begleiter Ihrer Religion des Friedens mag ich meine Anschrift noch nicht hinterlassen, denn ihren Ohren wird es nicht entgangen sein, dass dem Mitarbeiter einer Frankfurter Zeitung freundlich gesagt wurde: „Wir besitzen eine Menge an Daten von Dir, zum Beispiel wissen wir, wo Du wohnst. Wir besitzen Deine Mobilfunknummer.“ Gewiss noch ein Einzelfall, der mit der Religion des Friedens in keinen Zusammenhang steht, doch unklar formuliert, denn es könnte sich um Staubsaugervertreter mit Migrationshintergrund handeln.

(Von Kopte)

Beeindruckt von Ihrem Bemühen, Ihr Deutschland endlich voran zu bringen, möchte ich Ihnen diesen Brief zukommen lassen und von den Fortschritten, aber auch von den Nöten meiner islamischen Studien berichten. Mir ist nämlich zu Ohren gekommen, dass Ihnen in einer Ihrer Publikation die folgende Bemerkung unterlaufen ist:

“ … Muhammad, der auf diesen Rat hörte, pflegte innige Beziehungen zu den Mitgliedern der anderen Glaubensgemeinschaften. Um nur ein paar Beispiele seiner Bereitschaft zum Dialog zu nennen: Er heiratete eine Jüdin namens Safiya und eine Christin namens Maria, …“

Sie sind ein humorvoller Mensch, denn innige Beziehungen kann man bei rund zwölf Ehefrauen immer unterstellen. Doch die Jüdin Safiya hat eine klitzekleine Vorgeschichte und die haben Sie unter den Teppich gekehrt. Sie war eine siebzehnjährige Witwe, deren Mann bei der Eroberung der Stadt Khaibar ermordet wurde. Muhammad war von den weiblichen Reizen der Beute elektrisiert und bot ihr die Freiheit an, freilich unter der rein formalen Nebenbedingung, dass sie eine seiner Frauen wird.

Idriz Bücher

Den Juden Khaibars waren des Propheten Absicht, einen Raubzug gegen sie zu führen, bekannt. Sie wurden von ihren Bundesgenossen verlassen und Muhammad ließ alle feindlichen Krieger, deren er habhaft wurde, hinrichten. Neunhundert Juden fanden den Tod, die wenigsten davon fielen im Kampf. Die Beute der Moslems war gewaltig und der Prophet erhielt sein obligatorisches Fünftelchen. Wie verhielt es sich aber mit Kinana, dem Ehemann der Jüdin Safiya?

„Safija, die Tochter von Huyayy Ibn Akhtab von den Ban? An Nadir, gehörte zu den weiblichen Gefangenen, die die Muslime bei den Festungen Khaibars gemacht hatten. Sie war die Ehefrau von Kinana Ibn Ar Rabi, von dem die Muslime wussten, dass sich bei ihm der Schatz der Ban? An Nadir befand. Der Prophet fragte ihn danach, doch dieser schwor, dass er seinen Ort nicht kenne. Da sagte Muhammad zu ihm: “Soll ich dich töten, wenn wir ihn bei dir finden?“ Er sagte ja. Jemand von den Muslimen hatte bereits beobachtet, wie Kinana um eine Ruine herumging und teilte dies dem Propheten mit. Daraufhin befahl er, bei der Ruine zu graben. Ein Teil des Schatzes wurde dabei zum Vorschein gebracht, und Kinana wurde seines Leugnens wegen getötet.“

Quelle: http://www.islam-auf-deutsch.de/prop…der-muslime-19

Ehemann Kinana wurde seines Leugnens wegen getötet? So ganz stimmt das wohl nicht, denn die verheiratete Safiya hätte selbst Muhammad nicht heiraten können, als Witwe aber durchaus. Eine andere moslemische Quelle stützt diese ordinären fleischlichen Mordmotive. Der Prophet hatte beide Augen auf Safiya geworfen und war scharf auf die Jüdin.

Safiyya bint Huyeyy ibn Akhtab, die Tochter des Stammesanführers der Benu al-Nadir, war ein Teil der Beute aus dem Kampf um Hayber. Sie fiel Dihya al-Kelbi zu, doch er sagte zum Propheten, s.a.w.s.: „Sie ist Stammesprinzessin und eine wahre Schönheit. Sie sollte keinem anderen zukommen außer dir.“ Der Prophet heiratete sie als freie Frau, da sie ein hohes Ansehen genossen und dann alles verloren hatte. Dies geschah im siebten Jahr nach Hidschra nach der Einnahme von Hayber. (Seite 10)

Quelle: http://www.way-to-allah.com/dokument…hammad_ass.pdf

„Der Prophet heiratete sie als freie Frau …“ Das ist richtig. Unfrei und ohne Kopf ist eine Eheschließung im Islam, soweit bekannt, nicht möglich. Eine zukünftige Fatwa mag das ändern.

Idriz Bühne 5

Die folgende Quelle zitiere ich unerlaubt, da wegen eines Scharia-Copyrights ihre Verbreitung nur Moslems gestattet wird. Da für mich als Ungläubigen die Hölle Allahs unvermeidlich ist, halte ich die jenseitigen Risiken aus der diesseitigen islamischen Copyrightverletzung für überschaubar.

Die nächste Festung war Qamis und gehörte dem Stamm Abu II luqaiq. Von ihnen nahm der Prophet einige Frauen gefangen, darunter Safiya, die mit Kinäna ibn Rabi verheiratet war, und zwei ihrer Kusinen. Safiya nahm der Prophet für sich selbst, Dihya vom Stamme Kalb hatte den Propheten gebeten, Safiya ihm zu überlassen. Als Muhammad diese dann aber für sich selbst aussuchte, schenkte er dem Dihya die beiden Kusinen. Alle Gefangenen von Khaibar wurden unter die Muslime verteilt. (Seite 96).

Quelle: http://de.scribd.com/doc/54148735/Di…Von-Ibn-Hisham

Irgendjemand schwindelt hier die Suren vom Himmel herunter. Einmal forderte Dihja die junge Safiya für sich, dann diente er sie dem alten Muhammad an, zuletzt kassierte sie der Prophet selbst für den Gegenwert zweier Cousinen. Die hübsche junge Jüdin hat die Hormone des alternden Propheten tüchtig in Wallung gebracht. Das verursachte bei seinen künftigen Biographen Kopfzerbrechen und machte seine Anekdoten- und Schnurrenforscher zu Ahadith-Millionären.

Idriz Bühne 4

Das folgende Zitat muss in andachtsvoller Stimmung gelesen werden:

Wenn wir über Muhammad, den Gesandten Allahs (Allahs Preisen und Frieden auf ihm), Segen und Friede seien auf ihm, sprechen, dann sprechen wir von der höchsten (großartigsten) Persönlichkeit, welche die alte und moderne Geschichte je kennen gelernt hat. (Seite 4).

Quelle: http://home.tu-clausthal.de/student/…dte_Allahs.pdf

Historische Persönlichkeiten mit heute geltenden Maßstäben zu messen ist bekanntlich unwissenschaftlich. Selbstverständlich macht der großartige Prophet, wie oben zu lesen ist, in der Moderne eine Ausnahme. Seine historischen Handlungen müssen Richtschnur für die Gegenwart sein und er das leuchtende Vorbild für die moslemische Jugend. Falls irgendein Moslem darin ein Problem sieht, dann muss er auch behaupten, der Prophet habe mit dem Islam nichts zu tun.

Idriz Bühne 6

Es gibt da ein paar Dinge über die es sich noch zu schreiben lohnt. Der Prophet reagierte auf ihm geistig überlegene Personen (davon gab es viele) oder Kritiker (lebende eher selten) zumal dann, wenn diese Spottverse auf seine Reime schmiedeten, mörderisch. Viele Einzelfälle sind dokumentiert und etliche fallen dem koranbeschulten Rechtgläubigen spontan ein:

Ka´b ibn al-Aschraf stellte Muhammad leicht kritische Fragen zu seinen Offenbarungen und verfertigte untunliche satirische Gedichte. Gewarnt verließ er Medina und kehrte unklugerweise zurück. Muhammad fauchte: „Wer befreit mich von Ka´b?“ Vier Schergen gingen zu Ka´b und gaben vor, den Propheten verlassen zu wollen. Sie lockten Ka´b aus dem Haus, ermordeten ihn und warfen seinen blutüberströmten Kopf vor die Füße des Propheten. Beglückt riefen sie: „Allah ist groß.“ (Sirat rasul Allah, p.364).

Ergänzende Referenz:http://de.wikipedia.org/wiki/Ka%CA%BFb_ibn_al-Aschraf

Asma, Tochter Marwans, gehörte zu einer angesehenen Sippe in Medina. Sie ermahnte ihre Stammesgenossen in sehr drastischen Versen Widerstand gegen die Bande des Propheten zu leisten. Außerdem rüstete sie verbal gegen die Gebets Stellung der Rechtgläubigen auf. So ließ der Prophet Asma nach der Schlacht von Badr ermorden. „Findet sich denn keiner, der mir die Tochter Marwans vom Halse schafft?“ Ein Mann aus der eigenen Sippe Asmas, Omair ibn Adi, ermordete sie im Kreis ihrer Kinder und fand Lob und Anerkennung des Propheten für die verdienstvolle Tat.

Referenz:http://de.wikipedia.org/wiki/Asm%C4%81_bint_Marw%C4%81n

Sallam ibn abu´l-Huqaiq, genannt abu Rafi, ein Oppositioneller, wurde mit dem Segen des Propheten in Khaibar ermordet. Laut ibn Ishaq schlichen sich die Mörder nächtens zum Haus von Sallam, der sich in den oberen Räumen befand. Sallams Frau fragte die Mörder, wer sie seien und was sie wollten. Unter einem Vorwand verschafften sie sich Zutritt ins Haus. Die Schwerter durchbohrten Sallams Leib. Zurück beim Propheten stritten sich die Mörder, wer denn nun Sallam tötete. Der Prophet fand an einem Schwert Essensreste und sagte, dass Abdallah ibn Unais den tödlichen Streich führte. (Sirat rasul Allah, p. 482)

Ergänzende Referenz:http://de.wikipedia.org/wiki/Ab%C5%AB_R%C4%81fi%CA%BF

Umm Qirfa war eine Frau, die dem Propheten Widerstand leistete. Auf Befehl von Zaid wurde sie gefangengenommen; später band man sie an zwei Kamele, so dass ihr Körper auseinandergerissen wurde. Muhammad pries Zaid für seinen Beitrag zum Glauben (Sirat rasul Allah, p 665).

Abu Afak war ein hochbetagter Jude der für seine Satiren gegen Muhammad bekannt war. Er nahm das Prophetentum aufs Korn und schmähte ihn wegen seiner offenkundigen Widersprüche. Das sollte Abu Afak übel bekommen. Der Prophet wollte ihn ermorden und beauftragte Salim, den Sohn des Umair mit dem Vollzug. Salim rammte ihm das Schwert in die Leber. Danach ergriffen andere Dichter, wie ibn al-Ziba und Hubaira ibn abi Wabib die Flucht.

Referenz:http://de.wikipedia.org/wiki/Asm%C4%81_bint_Marw%C4%81n (im Text)

Erstaunlich, welche Wertschätzung ein prophetischer Serienmörder heutzutage genießen kann. Man beachte die obige Lobpreisung, in der dieser Täter als Vorbild, auch für die Gegenwart, anempfohlen wird. Das erklärt auch, warum Jesus Christus im Vergleich mit Muhammad nur zweiter Sieger ist. Christus kann keine Beute, keine Raubzüge, keine Auftragsmorde und keinen Harem vorweisen. Damit wird klar, warum Allah nicht umhin kam, Muhammad zu senden. Mit Christus hatte Allah keine Chance. Das ist einleuchtend.

Doch waren des Propheten Interessen allein auf Beute und Mord beschränkt? Nein, sein Blick für Frauen war untrüglich, obwohl er nach der Schlacht von Uhud etwas hasenartig aussah, denn er verlor einen Schneidezahn, was auch damals kein kosmetischer Gewinn war.

Ein Wort zur Lieblingsfrau des Propheten, dem Teeny Aisha, also der Mutter der Gläubigen und Intimfeindin Alis. Die Kleine hat sich 626 n. Chr. ein „starkes Stück“ geleistet und den alten Muhammad bis auf die Knochen bloßgestellt. Spaßig ist die Geschichte allemal.

Reiste der Prophet, so loste er unter seinen Ehefrauen diejenige aus, die ihn begleiten musste. Das machte Sinn, denn auf Reisen vermied man unnötiges Gepäck. So geschah es auch beim Feldzug gegen Moraysy. Aisha zog in der Prophetenlotterie prompt den Hauptgewinn. Nach Beendigung des Feldzuges lagerte die Truppe und noch in der Nacht blies der Prophet zum Aufbruch. Da stellte Aischa fest, dass sie dummerweise ihren Halsschmuck verloren hatte. Als sie ihn in wiederfand lief sie zurück ins Lager, das aber bereits verlassen war.

Aischa ging davon aus, dass ihr Fehlen bemerkt wird und entschlummerte sanft. Am Morgen kam Cafwan b. Moattal, ein strammer junger Bursche, ins verlassene Lager, sah die unverschleierte Aischa und weckte sie. Beide machten sich ein Weilchen später an die Verfolgung der Truppe des Propheten und holten diese gegen Mittag ein. Gerüchte wegen des Verschwindens von Aischa machten die Runde. Nach der Rückkehr erkrankte Teeny-Aischa in Medina offiziell schwer.

Allah schlug die Hände über den Kopf zusammen, machte die Rehe scheu, die seinen Thron trugen und erkannte die drohende Krise. Er tat was er konnte indem er Muhammad laufend Offenbarungen sandte. Gewiss war der Engel Gabriel nach getaner Arbeit flügellahm. Es existiert aber die hartnäckige Version, dass Aischa gar nicht krank war, sondern von Muhammad, auf Anraten Alis, verstoßen werden sollte. Dies könnte ihren lebenslangen glühenden Hass auf Ali und dessen Familie erklären, denn die möglichen Folgen wären fatal gewesen (Steinigung). Mag auch sein, dass Teeny-Papa Abu Bakr dem Propheten mit der Familienehre gedroht hat.

Der Zwist zwischen Sunniten und Schiiten, die sich auf Ali berufen, entspringt im Kern einer Teeny-Frauengeschichte des Propheten? Ja nun – es war Liebe. Natürlich war Muhammad ein überaus vortrefflicher Ehemann:

Keine Frau wurde in ihrer Ehe in solcher gütigen vollkommenen Weise behandelt – wie es in der Menschheit nie zuvor vorgekommen ist – wie vom Propheten, der den Koran durch seine Verhaltensweisen, Worten und Handlungen deutlich gemacht hat. (Seite 26).

Quelle: http://www.islamino.de/play.php?catsmktba=3491

Allerdings wäre der Prophet aus heutiger Sicht wegen der Auswahl seiner Damen mindestens einmal jugendamtlich bekannt, sozusagen als moralischer Sozialfall seiner Moscheegemeinde, als einzelner Einzelfall:

Als Grundlage für die Mutmaßungen über Aischas Alter dienen Überlieferungen, denen zufolge Aischa bint Abi Bakr zum Zeitpunkt ihrer Verlobung 6 oder 7 Jahre alt und bei ihrer Hochzeit 10 Jahre alt gewesen sein soll.

Quelle: http://islam-auf-deutsch.de/prophet-…heten-muhammad

Kinderehen sind historisch belegt und bestanden in den Führungsschichten der europäischen Gesellschaften nur sehr selten und wenn aus politischen Gründen. Doch Politik ist Politik und Kind ist Kind. Aisha wird nun sehr konkret und wer wollte an den Worten dieser Mutter der Gläubigen zweifeln?

‚A‘isa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Eheschließung mit ihr vornahm, als sie sechs Jahre alt war, und mit ihr die ehelichen Beziehungen erst unterhielt, als sie neun Jahre alt war, und daß die Ehe mit ihm insgesamt neun Jahre dauerte (bis er starb).(Bu). (Seite 17).

Quelle: http://www.way-to-allah.com/dokument/as%20sunnah.pdf

Die, je nach Zählung, achte Ehefrau des Propheten mit Namen Zeinab hieß bei ihrer Geburt Barra. Sie war die einzige Dame des Propheten, die ihre Ehe von Allah querschreiben ließ. Der Künstlername Zeinab wurde ihr vom Propheten gegeben, was ein bisschen Vergangenheitsbewältigung darstellt, denn Zeinab war zuerst mit Muhammads Adoptivsohn verheiratet. Muhammad überzeugte ihn, seine Schwiegertochter Barra zu entlassen, damit er sie selbst heiraten konnte. Zeinab war ein wenig zickig und verlangte von Muhammad eine zustimmende Offenbarung Allahs zu dieser Ehe. Zeinab wurde nicht enttäuscht. Sie rühmte sich, dass ihre Ehe 626 n. Chr. im siebten Himmel geschlossen wurde.

Zum Schluss ein paar Worte zu der eingangs erwähnten Maria. Wer war diese Maria?

Sie hieß Maria Bint Scham’un. Sie war die Tochter eines koptischen Vaters und einer römischen Mutter. Sie lebte in Südägypten und arbeitete im Schloss vom Muqauqis, beim Oberhaupt der Kopten, der zu jener Zeit der Herrscher von Ägypten war, und sie war Christin. Maria hatte eine Schwester, die Sirin hieß. Sie arbeitete mit ihr in dem Schloss. Sirin war eine der Frauen, die einen hohen Rang im Schloss hatte. Dies sind alle Informationen, die wir über ihre Jugend wissen. (Seite 93).

Quelle: http://islam-information.com/downloa…glaeubigen.pdf

Man sollte nicht zu pingelig sein und das erst einmal so stehenlassen. Doch dann wird es interessant:

In diesem Jahr schrieb der Prophet an alle Könige der Welt, um sie zum Islam einzuladen, was eine ehrenhafte Tat war. … Eines der Länder zu denen der Prophet ein Schreiben geschickt hatte, war Ägypten.

Erstaunlich, denn nach islamischer Tradition war Mohammed ein Allah bekennender Analphabet. Wie konnte er da Briefe schreiben? Mit guten Willen kann man den „Lies“-Befehl Gabriels, gemeint ist hier der Engel, dahin interpretieren, dass Lese- von Schreibfertigkeiten zu trennen sind. Dann liegt es nahe, dass einem Muhammad der Gegenwart als Legastheniker die deutsche Inklusion getroffen hätte. Doch wie ging es mit Maria weiter?

Muqauqis ist nicht zum Islam übergetreten, er wollte seine Herrschaft bewahren, aber er hat einen Brief an den Propheten geschrieben… Ich schicke dir ein Geschenk, es sind zwanzig Stück ägyptischer Stoffe, Honig aus Banha und zwei Sklavinnen, Maria und Sirin, von den Besten, die wir haben. Damit wollte er ein gutes Verhältnis mit den Muslimen und dem Propheten sichern.

Muqauqis war nicht dumm. Er bemerkte schnell, wie man die Gunst des Propheten gewinnen konnte, nämlich durch Geschenke, Frauen und freundliche Worte. Sonst blieb alles beim Alten.

Idriz Bühne 7

Beeindruckend ist, dass der Prophet mühelos durch die Zeit reiste, was die Sunna klar beweist. Jeder koranbeschulte Moslem wird wissen worum es geht, um die Nachtreise mit Buraq (nicht Borat).

Einst weckte der Gabriel den Propheten Muhammad zu nächtlicher Stunde und geleitete ihn, trunken vom Schlaf, in die Kaaba zu Mekka. Dort erblickte Muhammad ein seltsames Tier. Das war kleiner als ein Maultier aber größer als ein Esel, von weißer Farbe und an den Hinterbeinen wuchsen ihm Flügel. Das Tier hörte auf den Namen Buraq, das heißt Blitz. Im Fluge brachte es den Propheten nach Jerusalem. Dort stieg Muhammad ab und band Buraq fest an der noch nicht erbauten Al-Aqsa-Moschee, betrat den nicht bestehenden Bau und betete dort zu Allah. Muhammad verließ die Moschee und fuhr, nun mit Gabriel, hinauf bis zur Grenze des untersten Himmels, wo sie der Torwächter freundlich begrüßte.

Dieses Beispiel zeigt ein wenig, welch überaus bereichernde Rolle der Islam in der modernen europäischen Gesellschaft spielen kann. Seine moralischen und gesetzlichen Normen suchen ihresgleichen und Muhammad ist als Prophet wirklich der Letzte.

Islam heißt Frieden.

Idriz Bühne 3

Gute Nacht, Herr Imam.

(Fotos: Roland Heinrich)




Rutte lehnt Verhandlungen über Pflegekinder ab

rutte_erdoDer niederländische Premierminister Mark Rutte (Foto r.) hat den türkischen Antrag, auf Ministerebene über Pflegekinder in den Niederlanden zu verhandeln, abgewiesen. Anlass für den Antrag von Recep Tayyip Erdogan waren die Aufregungen in der Türkei rund um das neunjährige Pflegekind Yunus mit türkischem Ursprung (PI berichtete), das seit dem fünften Lebensmonat von lesbischen Pflegeeltern in Den Haag aufgezogen wird.

„Das ist keine Angelegenheit für Minister“, so Rutte am Donnerstag in einer Pressekonferenz nach einem Gespräch mit Erdogan resolut. Für Pflegekinder in den Niederlanden sind ausschließlich die niederländischen Behörden zuständig.

Bei der Unterbringung eines Kindes in einer Pflegefamilie wird immer geprüft, ob die neue Famile zum Hintergrund des Kindes passt. Wenn das nicht möglich ist, gehen die Interessen des Kindes vor. Dabei wird kein Unterschied zwischen Glauben und sexueller Orientierung gemacht. Nach Rutte würde es allerdings sicher helfen, wenn mehr islamische Familien sich in den Niederlanden als Pflegeeltern zur Verfügung stellen würden.

Laut Erdogan sei die sexuelle Prägung der Pflegeeltern in der Türkei von großer Wichtigkeit, da man nicht gegen religiöse Werte und Normen verstoßen dürfe.

Auch nahm Rutte Erdogan die Hoffnung, dass das Pflegekind in Kürze doch noch durch Richterspruch zu seiner leiblichen Mutter zurück dürfe. Das jetzige Urteil hat weiter bestand, so Rutte.

(Übersetzung von Günther W. eines Artikels aus dem Telegraaf)


Wie hätte wohl die deutsche Regierung auf solch ein Ansinnen von Erdogan reagiert?




Köln: Überfall auf Pro Deutschland-Infostand

ueberfall_proBei einem Infostand von Pro Deutschland auf der Schildergasse in Köln ist es heute zu einem Überfall eines Linksextremisten auf Lars Seidensticker und Manfred Rouhs gekommen. Der Täter (Foto), der ein Messer bei sich trug, konnte von der Polizei überwältigt werden. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Festnahme in der Nähe des Infostandes, zu dem uns ein Video vorliegt. Etwa ab Minute 2:25 schlägt eine weibliche Person mit Migrationshintergrund das Handy von Lars Seidensticker aus der Hand und es kommt zu einem kleinen Tumult:

Sobald uns weitere Informationen zu den beiden Vorfällen vorliegen, werden wir diese unseren Lesern nachliefern.




Daniel beerdigt – Gedenkstätte geschändet

Wir sehen ein Grab mit einem weißen Gesteck und drei Blumensträußen. Hier liegt Daniel S. (†25) begraben. Er wurde am 10.?März in Kirchweyhe ins Koma getreten, verstarb vier Tage später. Am Mittwoch wurde Daniel in aller Stille von seiner Familie, Freunden und Kollegen beerdigt. Ein kleiner Friedhof in Bremen. Polizisten verteilen sich rund um die Kirche und die Grabstätte, um die Angehörigen vor Freunden des Täters zu schützen. Die hatten bereits die Gedenkstätte am Tatort geschändet, ihr Kommen angekündigt. (Der Irrsin hört nicht auf! Fortsetzung auf bild.de)




„Bonn steht für Klima der Vielfalt und Toleranz“

Jürgen NimptschWie PI berichtete, hat der Pächter der Stadthalle Bad Godesberg, Thomas Weiermann, den Vertrag mit „Islamic Events“ für die am Ostersonntag (31. März 2013) geplante „Benefizveranstaltung für Syrien“ inzwischen gekündigt, hinter der sich eine Geldsammlung („und sei es nur mit einer halben Dattel für die Hilfsbedürftigen“) für den „Heiligen Krieg“ verbirgt, der sehr viel Geld kostet.

(Von Verena B., Bonn)

Da die Sicherheit der Korantreuen während ihres bunten Kulturevents aufgrund des wütenden Protests der Godesberger Bürger und der Ankündigung einer Gegen-Kundgebung seitens der grundgesetztreuen PRO NRW mit dem untrennbar dazu gehörenden Auftritt antifaschistischer Geisteskranker („Deutschland verrecke“) nicht mehr gewährleistet werden konnte, verfasste der bunte SPD-Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (Foto oben) flugs eine Pressemitteilung, in der er ordnungsgemäß seinem Bedauern darüber Ausdruck verlieh, dass die geplante Veranstaltung nun leider abgeblasen werden musste.

Pressemitteilung vom 19. März 2013:

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch: „Die Stadtverwaltung Bonn begrüßt die Entscheidung des Pächters der Stadthalle, von dem Vertrag zurückzutreten, der für die Veranstaltung am 31. März geschlossen wurde. Da die Sicherheit der Veranstaltung und auch die der anderen Besucher der Stadthalle nicht gewährleistet werden kann, blieb kein anderer Weg als die Absage.

Es muss sehr verwundern, dass der Pächter der Stadthalle in diesem Zusammenhang beleidigt, verleumdet und sogar bedroht wird, wie es schriftlich, per Telefon und auch durch einen persönlichen Angriff geschehen ist. Wer so handelt, versetzt sich selbst in die Zeit des letzten Religionskrieges zurück, der vor 450 Jahren mit der Sprengung der Godesburg endete. Wir sind inzwischen fast ein halbes Jahrtausend weiter und sind stolz auf ein Klima der Toleranz, der Vielfalt und des Miteinanders in unserer Stadt.“

Der Bonner PRO-NRW-Ratsherr Nico Ernst nahm zu dieser Pressemitteilung umgehend Stellung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

aus Ihrer Erklärung vom 19. März 2013 geht hervor, daß Sie die Absage des geplanten Salafisten-Treffs am kommenden Ostersonntag in der Stadthalle Bad Godesberg gutheißen, doch Bauschmerzen verspüren, wie Islamkritiker wie meine Wenigkeit in diesem Fall das Heft des Handelns in die Hand genommen haben. Ins Auge sticht Ihre mit Bedacht unpräzise Sprache, die dem unbedarften Leser suggeriert, radikale Muslime und Islamkritiker seien gleichermaßen bösartig. Auf diese Weise treiben Sie ein wahrlich infames Spiel. Ich persönlich kenne keinen einzigen Islamkritiker, der wie ein gewisser Salafist in Neu-Tannenbusch Sprengstoff in seiner Wohnung lagert und Mordpläne ausheckt.

Ihnen sei Ihr Utopia als Oberbürgermeister der Buntesstadt Bonn in Bunttol(l)eranzland ja gegönnt, doch ich als einfaches Ratsmitglied bleibe lieber bei der Realität. Von wem wäre am Ostersonntag bei einer Durchführung des Salafisten-Treffs Gewalt ausgegangen? Von den Dschihadisten so sicher wie das „Allahu akbar“ in der Moschee, was bereits am 5. Mai 2012 in Lannesdorf drastisch unter Beweis gestellt worden ist. Ferner von möglicherweise erschienen „Antifa“-Horden, denen Ihre Partei immer wieder gern behilflich ist.

Nico Ernst

Vorbehaltlich dessen, dass die muslimischen Demokratiegegner keinen „Plan B“ in petto haben, können die Godesberger Bürger also am Ostersonntag ihren Spaziergang im Stadtpark unbesorgt genießen!

» buero@juergen-nimptsch.de




ARD-Journalist Fröhder hetzt gegen USA

froehderAuf Spiegel Online hat der ARD-Journalist Christoph Maria Fröhder (Foto l.) heute einen sehr hetzerischen Artikel gegen die USA geschrieben. „ARD-Reporter im Irak 2003: Wie ich die Schlacht um Bagdad erlebte“ lautet der Titel und im Intro geht es gleich im Al Jazeera-Niveau weiter: Der ARD-Reporter wurde bei Interviews mit Waffen bedroht, sah US-Soldaten Zivilisten verprügeln…

Dabei unterschlägt Fröhder, dass amerikanische Truppen im Irak-Krieg die deutsche Botschaft vor Plünderern gerettet haben. Sie halfen der deutschen Botschaft trotz der folgenden Umstände:

– Die Deutschen haben damals den USA im Irak-Krieg nicht zur Seite gestanden.
– Kurz nach dem Einmarsch hatten militärische Ziele oberste Priorität und nicht die Rettung von Sachwerten wie z.B. in der deutschen Botschaft.
– Der befehlshabende amerikanische Kommandant wurde hierzu von einem deutschen ARD-Journalisten damit „erpresst“, dass er andernfalls eine negative Reportage von dem Szenario machen würde.
– Es wäre eigentlich allein die Aufgabe der Sicherheitskräfte der deutschen Botschaft gewesen, diese Botschaft zu schützen.

Aber lesen Sie selbst, was der ARD-Journalist Christoph Maria Fröhder im Spiegel daraus macht.




Wiedersehen mit Mohammed & Karl d. Großen (4)

Emmet Scott ist ein Historiker, spezialisiert auf die antike Geschichte des Nahen Ostens. Während der letzten zehn Jahre hat er sich insbesondere mit der späten klassischen Zeit und ihrem Niedergang beschäftigt, den er als eines der wichtigsten Ereignisse der westlichen Zivilisation ansieht. Das vorliegende Dokument ist das letzte Kapitel aus dem Buch von Emmet Scott. Er befasst sich mit den Thesen des belgischen Historikers Henri Pirenne zur Geschichte Europas vor und nach dem Beginn der islamischen Eroberungen um 700 n.Chr. Wir haben den Text übersetzt, leicht umstrukturiert und mit Untertiteln und ->Links versehen. Wir veröffentlichen nachfolgend den vierten und letzten Teil unserer vierteiligen Serie (hier Teil 1, hier Teil 2 und hier Teil 3). Der komplette Text ist im Original erschienen auf derprophet.info

Willkür im muslimischen Spanien

In Spanien und anderswo waren die jüdischen Gemeinden generell sowohl gebildet als auch vermögend. Jüdische Ärzte, Wissenschaftler und Kaufleute konnten von jeder Herrschergruppe nutzbringend angestellt werden. Auch die Araber machten davon Gebrauch. Manche, wie zum Beispiel Ibn Naghrela stiegen in prominente Positionen auf. Die internationalen Verbindungen der Juden sowie ihre Sprachgewandtheit entpuppten sich für die neuen Herrscher als sehr gewinnbringend. Erstere fanden sich öfters in der Rolle als Vermittler zwischen Muslimen und Christen wieder. Der Genuß dieser Bevorzugung war aber, obwohl vorhanden, vorübergehend und ungewiß. Es gab niemals eine reale Sicherheit wie die Massaker von 1011 und 1066 nur allzu deutlich zeigen. Andererseits war es durchaus im Interesse der Muslime, daß die Christen glaubten, die Juden würden von ihnen bevorzugt. Ein Teil dieses Mythos war die Idee „die Juden“ hätten in Tat und Wahrheit die Muslime bei der Eroberung des Landes unterstützt.

Die Wahrscheinlichkeit, daß diese Story wahr ist muß als sehr gering erachtet werden; speziell wenn wir an die Judenmassaker denken, die Mohammed selbst lediglich ein paar Jahrzehnte vorher in Arabien inszeniert hatte. Kein anderes Volk hatte bessere internationale Verbindungen als die Juden, eine Nation von Kaufleuten par excellence. Die spanischen Juden waren sich gewiß über das Verhalten von Mohammed im klaren lange bevor die ersten muslimischen Armeen in Spanien gelandet waren. Trotzdem wurde die Geschichte verbreitet, die Juden hätten den Muslimen geholfen; zweifelsohne wurde sie als Teil der oben beschriebenen Strategie von den muslimischen Invasoren selbst genährt.

Während des gesamten 10. und 11. Jahrhunderts wütete der Krieg zwischen Christen und Muslimen um den Besitz der iberischen Halbinsel. Dieser Konflikt wuchs allmählich zu einer eigentlichen Kollision zwischen den beiden Zivilisationen an indem beide Seiten ihre Glaubensbrüder von nah und fern um Hilfeleistung baten. Das Heiligengrab von Santiago de Compostela wurde der Versammlungsort sowohl der Christen aus dem Norden wie auch derjenigen aus Frankreich und Deutschland, welche die Pyrenäen überquerten, um sich am Kampf gegen den Islam zu beteiligen. Ihre christlichen Alliierten in Spanien waren bereits der Überzeugung, daß sich die Juden heimlich mit den Muslimen verbündet hatten. Sie waren sich gewiß, daß die Juden den Muslimen bei der Eroberung des Landes geholfen hätten und sie kamen mit der muslimischen antisemitischen Haltung in Berührung welche sie nun zu übernehmen begannen. Es wird als allgemeines Faktum anerkannt daß die Krieger, welche sich später dem ersten Kreuzzug anschließen würden ihren Antisemitismus in Spanien gelernt hatten. Steven Runciman sagt dazu folgendes: „Schon während der spanischen Kriege zeigte sich eine gewisse Neigung unter den christlichen Armeen, die Juden zu malträtieren.“ [27] Weiter meint er, daß Papst Alexander II zurzeit des Feldzuges nach Barbastro – Mitte des 11. Jahrhunderts – den Bischöfen Spaniens schrieb und sie ermahnte, daß es vielerlei Unterschiede zwischen den Muslimen und Juden gäbe. Erstere wären unversöhnliche Feinde der Christen während letztere bereit wären mit ihnen zu arbeiten. In Spanien jedoch „hätten die Juden eine derartige Vorzugsstellung seitens der Muslime genossen, daß sich die christlichen Rückeroberer nicht dazu bewegen konnten ihnen zu trauen.“ [28] Dieser Vertrauensmangel wird in mehreren zeitgenössischen Dokumenten bekräftigt, welche Runcimann auch aufgelistet hat.

Etwas mehr als ein Jahrzehnt nachdem die christlichen Ritter aus Frankreich und Deutschland ihre Glaubensbrüder dabei unterstützten, die Stadt Toledo von den Muslimen zurückzuerobern, bereiteten sich manche von ihnen auf den ersten offiziellen Kreuzzug vor. Doch vorher beteiligten sie sich noch an einem Massenmord von mehreren tausend Juden in Deutschland und Böhmen – einer in der damaligen europäischen Geschichte beispiellosen Gräueltat.

Im Licht der Tatsache, daß diese Pogrome von Kriegern verübt wurden, welche ihr Kriegshandwerk in Spanien gelernt hatten und daß solche Abscheulichkeiten bis dahin in Europa unbekannt waren, nehmen wir dies als starkes Indiz an, daß die Christen von islamischen Ideen beeinflußt waren.

Ich möchte nun abschließend nicht behaupten, es habe unter Christen vor dem Aufstieg des Islam keinen Antisemitismus gegeben. Natürlich gab es den. Doch hatten die islamische Beeinflussung sowie der im 7. Jahrhundert beginnende, schreckliche Kampf zwischen den beiden Ideologien des Christentums und des Islam eine zutiefst schädigende Wirkung auf die Juden. Erst dann begann der virulente und mörderische, für das Mittelalter charakteristische Antisemitismus in das europäische Leben einzudringen.

War die christliche Kirche durchwegs korrupt?

Der zweifelsohne negative Einfluß des Islam auf den Charakter und die Kultur Spaniens sowie anderer Mittelmeerländer sollte uns nicht gegenüber der Tatsache blind machen, daß die christliche Botschaft nie wirklich verloren ging und daß die Kirche als eine Institution nie total korrumpierte. Nach dem Aufstieg der germanischen Königreiche im 5. Jahrhundert arbeitete die Kirche hart daran, die Rechte der Sklaven und Kleinbauern gegenüber der Habgier und Leidenschaft der grimmigen Kriegerklasse, welche nun in Spanien, Gallien und Italien herrschte, aufrecht zu erhalten. Dies taten sie auch während der Zeitspanne der muslimischen und der wikingischen Invasionen. „Im 10. und 11. Jahrhundert gab es (weiterhin) Auseinandersetzungen zwischen den Adligen und der Kirche betreffend der Rechte der Kleinbauern. Erstere wollten den Leibeigenen sämtliche Grundrechte wegnehmen bis hin zur Aberkennung ihrer Seele sowie der Verweigerung ihre Partnerschaften als „Ehen“ zu bezeichnen.“ [29] Sidney Painter bemerkt weiter, daß die Kirche diesen Kampf gewonnen hatte – allerdings nicht ohne gewaltigen Widerstand seitens des Adels. Das Ringen um die Rechte der Armen setzte sich während des gesamten Mittelalters und auch darüber hinaus fort. So bot die Kirche den Armen und Notleidenden zum Beispiel kostenlose medizinische Versorgung sowie Almosen und Schutz an. Sie ging sogar noch einen Schritt weiter indem sie Gesetze gegen Spekulation wie etwa fixierte Brot- und Getreidepreise sowie die verschiedenen Verordnungen erließ, welche das Zunftwesen regelten. Die Kirche regulierte zudem die Kriegsbestimmungen, weshalb die mittelalterlichen Konflikte, zumindest in Europa, bei weiten nicht so gewalttätig waren wie man gemeinhin annimmt. Der Autor schreibt dazu: „Auch wenn die Könige und Feudalherren im Mittelalter angeblich ernsthafte Kriege fochten, waren diese nicht blutig. Während der bedeutenden und entscheidenden Schlacht zu Lincoln im Jahre 1217 kämpften rund 600 gegen 800 Ritter und nur einer verlor das Leben, was als schrecklicher und unglücklicher Unfall bezeichnet wurde.“ [30]

Zweifelsohne trug der mittelalterliche Brauch, wichtige Geiseln für Lösegeld verkaufen zu können als ökonomisches Motiv zur beachtlichen Unwilligkeit gegen letale Kraftanstrengung bei. Es ist aber ebenso offensichtlich, daß die Idee der Ritterlichkeit mit ihrem überzeugend christlichen Beiklang stark moderierend wirkte.

Die Kreuzzüge

Vergessen wir zudem nicht, daß es – obwohl man annehmen könnte, die europäischen Christen hätten sich während den auf den ersten Kreuzzug folgenden Jahrhunderten durch und durch an die Idee des Kämpfens und Tötens für Christus gewöhnt – viel gegenteiliges Beweismaterial gibt. Mit den Worten von Jonathan Riley-Smith war die Idee von Gewalt im Namen Christi als sie im 11. Jahrhundert zuerst lanciert worden war, total neu. [31] „Der Gedanke eines frommen Krieges war radikal; so ist es überraschend, daß es scheinbar keine Proteste von ranghohen Kirchenmännern gegeben hat.“ [32] Wie dem auch sei, die Christen haben sich nie wirklich mit dieser Idee befreundet und der Enthusiasmus für Kreuzzüge nahm schnell (wieder) ab. Der Autor schreibt weiter, daß nach dem Erfolg des ersten Kreuzzugs der Nachwuchs neuer Rekruten sogar innerhalb derjenigen Gruppen und Familien, welche ihn am stärksten unterstützt hatten unverzüglich austrocknete. Diese fanden im Gegenteil wieder zu den traditionellen friedlichen Pilgerreisen ins Heilige Land zurück. [33] Wir müssen auch individuelle Statements wie dasjenige von Roger Bacon, einem englischen Franziskaner hervorheben, welcher ca. 1260 die eigentliche Kreuzzugsidee kritisierte indem er argumentierte, solche militärische Aktionen würden es verhindern, daß Muslime friedlich konvertiert werden können. [34] Man stelle dies der islamischen Einstellung gegenüber, in welcher alle Krieger die für den jihad sterben „Märtyrer“ sind, welchen die sofortige Belohnung von 72 Jungfrauen im Paradies zugute kommt.

->Die Gewißheit ins Paradies einzugehen
->Die Gewißheit, im Paradies eine bevorzugte Stellung zu erhalten

Dieser Kontrast spiegelt sich auch in den Worten von Gregory Palamas, einem orthodoxen Metropoliten wieder, welcher sich im Jahre 1354 in türkischer Gefangenschaft befand: “… diese niederträchtigen, von Gott gehaßten Menschen prahlen damit, daß sie die Römer (Byzantiner) durch ihre Gottesliebe besiegt hätten … Sie leben via Pfeilbogen, Schwert und Ausschweifungen, sie haben einen Lustgewinn indem sie Sklaven erbeuten, sich dem Morden, Brandschatzen und Plündern hingeben … es ist nicht nur, daß sie diese Verbrechen begehen, sie glauben auch – welch eine geistige Verirrung – daß ihr Gott dies billigt.“ [35]

Wir sollten uns in Erinnerung rufen, daß bei der Eroberung der Neuen Welt durch die Spanier ein Großteil ihrer Exzesse von individuellen und unkontrollierten Abenteurern verübt wurde über welche die königlichen und kirchlichen Autoritäten wenig Aufsicht hatten. Zudem dürfen wir nicht außer Acht lassen daß der Brauch, die Urbewohner der Neuen Welt zu versklaven, aufgrund von enormem und kontinuierlichem Druck seitens vieler humaner und mutiger Kirchenmänner letztendlich aufgegeben wurde.

Es wäre also falsch anzunehmen, daß inmitten der Kreuzzüge, der Inquisition und der Kolonisierung Amerikas die ursprüngliche Seele und Lehre des Zimmermanns aus Galiläa unwiderruflich verloren gegangen wäre. Trotzdem setzte die gewalttätige Welt die Kirche vielen Belastungen aus und die Botschaft von Christus wurde zweifelsohne verdünnt.

Die Barbaren übernehmen die römische Kultur und das Christentum

Die Demontage der römischen Macht im 5. Jahrhundert sowie die Überflutung der westlichen Provinzen durch die barbarischen Horden produzierten eine Wiedergeburt des militärischen Kriegsgeistes in Europa, der ja auch Rom in seinen früheren Jahren beflügelt hatte. Die Barbaren begannen sich jedoch anzupassen nachdem sie sich einmal in den westlichen Provinzen angesiedelt hatten. Dabei spielte der christliche Glaube auch eine Rolle. Sogar Neuankömmlinge wie die Franken und die Langobarden im späten 5. und 6. Jahrhundert, fielen dem zivilisierenden Zauber von Rom und dem Christentum anheim. Die wilden Gebräuche der Männer welche noch eine Generation vorher in den Wäldern und unwirtlichen Gebieten Deutschlands gehaust hatten, wurden bald in den gallischen Rebhängen und den spanischen Olivenhainen temperiert. Aber dann im frühen 7. Jahrhundert, gerade als der Westen dabei war wieder romanisiert zu werden, erschien ein neuer Feind am Horizont, der sich weder besänftigen noch christianisieren ließ.

Der religiöse Fanatismus der Muslime

Zu den gewöhnlichen Kriegsschrecken fügten die muslimischen Invasoren nun noch das neue und gefährliche Element des religiösen Fanatismus hinzu. Hier waren Eroberer zugange, welche nicht nur darauf aus waren zu plündern und zu versklaven, sondern es auch auf die Ausrottung oder doch zumindest die Unterdrückung des christlichen Glaubens abgesehen hatten. Im Kampf gegen die Barbaren aus Germanien und den Gebieten der ->Skythen ging es für die westlichen Christen um den Besitz ihrer Häuser und Ländereien; solche Feinde waren ja nicht darauf aus, die christliche Religion zu zerstören. Die Christen konnten vielmehr glauben was sie wollten und viele der Barbaren bewiesen tatsächlich gleich von Anfang an, daß sie vom christlichen Glauben beeinflußt oder sogar konvertiert werden konnten.

Bei den Muslimen war das nie der Fall. Sie waren die „Unkonvertierbaren“; Männer, welche getrieben von ihrem eigenen religiösen Eifer einen gezielten Krieg führten um ihren Glauben zu verbreiten. Diese Feindschaft wurde auch im Laufe der Zeit nicht gemildert.

Muslimische Piraten und Sklavenjäger

Nach der Invasion von Süditalien, Spanien, Sizilien, Sardinien und Korsika durchkämmten muslimische Freibeuter während Jahrhunderten das Mittelmeer und die Küstengebiete im Süden Frankreichs sowie Italiens indem sie raubten, mordeten und versklavten. Mit der Ankunft des Islam sah das mediterrane Europa zumindest bis ins frühe 19. Jahrhundert keinen Frieden mehr. Muslimische Freibeuter wie die Berberpiraten welche in Nordafrika stationiert waren, terrorisierten den Mittelmeerraum bis hin zum Ende der napoleonischen Kriege.

->Der Kreuzzug gegen Mahdia

Muslimische Armeen, erst diejenigen der Almoraviden und später der Ottomanen lancierten im Süden Europas periodische Invasionen im großen Stil. Dazwischen waren muslimische Piraten und Sklavenhändler unaufhörlich an Raubzügen in die Küstensiedlungen Spaniens, Südfrankreichs, Italiens, Dalmatiens, Albaniens, Griechenlands sowie allen mediterranen Inseln beteiligt. Dies ereignete sich ebenfalls während vielen Jahrhunderten; als Analogie stelle man sich vor wie es gewesen wäre, wenn die Razzien der Wikinger im Norden Europas 1000 Jahre gedauert hätten.

Es wird geschätzt, daß zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert die in Nordafrika ansässigen muslimischen Piraten bis zu 1 ¼ Millionen Europäer gefangen genommen und versklavt hatten. [36] Sie attackierten auch Norwegen und Island, konzentrierten sich aber vor allem auf die Küstengebiete Spaniens, Frankreichs und Italiens; schlußendlich waren große Landstriche entlang der Küste wegen der Bedrohung nicht mehr bewohnbar.

Die Auswirkungen dieser unaufhörlichen Gewalt scheinen bisher weder sorgfältig studiert noch ganz verstanden worden zu sein. Die Bevölkerung der mediterranen Küstengebiete mußte lernen, in einem Zustand konstanter Wachsamkeit und Angst zu leben und bei Bedarf unverzüglich militärische Bereitschaft zu erstellen. Befestigungen mußten gebaut werden und junge Männer erhielten Waffentraining. Es entwickelte sich eine semiparanoide Kultur in welcher töten und getötet werden die Norm oder zumindest nicht unüblich war. Es wundert einen nicht, daß die Bewohner dieser Gebiete, im speziellen in Süditalien, Sizilien, Spanien, Korsika sowie Teilen von Griechenland und Albanien mit der Zeit ihre eigene gewalttätige und unnachgiebige Kultur entwickelten. So kam es, daß der Geist der Inquisition vor allem in Spanien beheimatet war. Ebensowenig ist es erstaunlich, daß sich im 15. und 16. Jahrhundert von dort aus die heiligen Krieger auf den Weg machten um die Bewohner der neuen Welt im Namen Christi zu bezwingen. [37]

Natürlich kann man in Tat und Wahrheit dem Christentum und seiner Kirche nicht gänzlich eine Eigenschuld aberkennen für das, was sich während Jahrhunderten nach dem ersten Kreuzzug abgespielt hatte. Zweifelsohne leisteten Teile der christlichen Doktrin ihren Beitrag. Die eng ausgelegte Lehre welche die Wahrheit und Errettung allein auf die christliche Gemeinde beschränkte produzierte gewiß eine intolerante und irrationale Haltung gegenüber Andersgläubigen. Schlußendlich scheint es jedoch, daß sich ohne die kontinuierliche, pausenlose und während vieler Jahrhunderte stattfindenden, muslimischen Gewalt gegenüber dem Christentum, Europa in eine ganz andere Richtung entwickelt hätte und der raubgierige Militarismus seit dem Beginn der Kreuzzüge niemals entstanden wäre.

Was wäre wenn …

Was wäre denn ohne den Islam geschehen? Natürlich kann das nicht mit Sicherheit gesagt werden. Es scheit jedoch offensichtlich, daß die „mittelalterliche“ Welt wie wir sie kennen niemals entstanden wäre. Diese Periode wäre wohl viel weniger „mittelalterlich“ und weit römischer gewesen. Es ist wahrscheinlich, daß Byzanz das kulturelle Niveau, welches im späten 6. Jahrhundert schon weit fortgeschritten war, noch weiter vorangetrieben hätte. Der Bruch zwischen Byzanz und Rom wäre vielleicht nicht geschehen oder zumindest nicht so erbittert gewesen, sodaß Westeuropa seine „Renaissance“, das Wiederaufblühen der klassischen Zivilisation eventuell bis zu einem Jahrtausend früher erlebt hätte. In Tat und Wahrheit hätte wohl dieses Gebiet im späten 7. Jahrhundert dem damaligen Byzanz mit seinen expandierenden Städten sowie seinem florierenden kulturellen und intellektuellen Leben geglichen. Die wikingischen Raubzüge wären entweder nicht geschehen oder zumindest nicht so destruktiv gewesen. Es hätte auch keine Kreuzzüge gegeben, denn es gab ja keinen Islam gegen den man loszuziehen brauchte. Das Ausbleiben von wikingischer und islamischer Einflußnahme würde bestimmt zur Entwicklung einer friedfertigeren Kultur beigetragen haben. Zudem ist zweifelhaft, ob sich ohne islamische Einwirkung die speziell virulente Form von Antisemitismus, welche Europa vom 11. Jahrhundert an charakterisierte, entwickelt hätte. Das Fehlen eines externen und gefährlichen Feindes hätte eine paranoide Entwicklung betreffend Themen wie „Häresie“ und „Hexerei“, welche Europa in den Würgegriff nahm, verhindert. Wahrscheinlich hätte es auch keine Inquisition gegeben. Und ohne das islamische „Vorbild“ bezüglich Sklaverei würde sich sowohl der Kontakt mit den Eingeborenen der Neuen Welt als auch mit den Bewohnern Schwarzafrikas anders gestaltet haben.

So viel zu einer Welt ohne Islam. Was aber, wenn der Islam triumphiert hätte und Europa im 7. und 8. Jahrhundert muslimisch geworden wäre? Kein geringerer als Edward Gibbon dachte über ein mögliches Ergebnis einer islamischen Eroberung Frankreichs nach. Er bemerkte, daß in einem solchen Fall ganz Westeuropa unausweichlich gefallen wäre und der Dekan von Oxford die wahren Lehren des Korans einer beschnittenen Zuhörerschaft erläutert hätte. Von einer solchen „Kalamität“, bemerkte Gibbon, wurde das Christentum durch den Sieg Karl Martells bei Tours im Jahre 732 gerettet ->Karl der Hammer Martell der Retter des Abendlandes. Die islamische Eroberung Europas hätte aber weit ernsthaftere Konsequenzen gezeitigt. Wie das islamische Protokoll anderswo aufzeigt, ist es wahrscheinlich, daß der Kontinent in ein dunkles Zeitalter abgetaucht wäre und sich nicht mehr davon erholt hätte. Wenn wir nach einem solchen europäischen Modell Ausschau halten, können wir auf Albanien oder den Kaukasus des 19. Jahrhunderts blicken. Diese von halb islamisierten Stämmen bewohnten Regionen waren Theaterbühnen ewiger Fehden. Einem Europa unter der Fuchtel des Islam wäre es nicht anders ergangen: eine hinterwäldlerische und extrem dünn besiedelte Öde umkämpft von muslimischen Stammesfürsten. Diese Bedingungen hätten bis in dieses Jahrhundert angedauert. Es wären vielleicht ein paar größtenteils verrottende kleine urbane Zentren zum Beispiel in Italien, Frankreich und Spanien übrig geblieben, Gebiete, in welchen ein verarmter und grausam unterdrückter Restbestand von Christen existiert. In Rom würde der Papst über einen elenden und zerfallenden Vatikan präsidiert haben, dessen hauptsächliche Monumente wie der ursprünglich von Konstantin errichtete Petersdom schon längst in Moscheen verwandelt worden wären. In einem solchen Europa wäre das gesamte Erbe der klassischen Zivilisation in Vergessenheit geraten. Die „Moderne“ wüßte weder von Cäsar und seinen Feldzügen noch von den griechischen Kriegern und Philosophen. Die großen Namen wären verloren gegangen; keinem Kind wäre Troja, Mykene, Marathon oder die Thermopylen ein Begriff. Die Geschichte Ägyptens und all der großartigen Zivilisationen des Nahen Ostens läge im Sand dieser Gebiete begraben.

Es hätte auch kein Hochmittelalter gegeben mit seinen gotischen Kathedralen, keine Renaissance, keine Aufklärung, kein Zeitalter der Wissenschaft.

Zudem hätte der Fall Europas auch grenzüberschreitende Konsequenzen gehabt und das 21. Jahrhundert sähe ein islamisches, unterbevölkertes sowie verarmtes Indien, welches die Existenz Chinas – der möglicherweise letzten bedeutenden nicht-muslimischen Zivilisation – bedrohen würde. Das Kriegsgeschehen zwischen diesen beiden Opponenten wäre dann als vor-modern zu bezeichnen. Obwohl primitive Gewehre und Kanonen im Einsatz sein könnten, blieben das Schwert und der Pfeilbogen die wichtigsten Waffen und die Einsatzregeln wären barbarisch.

Dies sind jedoch alles was wäre wenn Szenarien. Die Geschichte hat sich ereignet und kann nicht ungeschehen gemacht werden. Wenn wir jedoch die Fehler der Vergangenheit meiden wollen, ist es wichtig daß wir verstehen, was passiert ist und warum.


[1] Painter, op cit., p. 303
[2] Briffault, op cit., p. 217
[3] Ibid. p. 219
[4] Ibid. p. 217
[5] Trevor-Roper, op cit., p. 143
[6] Ibid., p. 133
[7] Ibid., p. 137
[8] Muhammad said, “If anyone changes his religion, kill him.” (Bukhari, Vol. 9, book 84, no. 57).
[9] Bat Ye’or, op cit., pp. 60-1
[10] Ibid., p. 61
[11] Trevor-Roper, op cit., p. 159
[12] Lactantius, “The Divine Institutes, in “Fathers of the Third and Fourth Centuries,” in The Ante-Nicene Fathers, 156-7.
[13] John Chrysostom, Homily XLVI, in George Prevost, trans. “The Homilies of St. John Chrysostom” in Philip Schaff, ed. A Select Library of the Nicene and Post-Nicene Fathers of the Christian Church, Vol. X (Eedermans, Grand Rapids, MI, 1986), p. 288
[14] St Augustine, Letter C, in “Letters of St. Augustine,” in J. G. Cunningham, trans. in A Select Library of the Nicene (etc as above)
[15] Colin Wilson and Christopher Evans, (eds.) Strange but True (Parragon Books, 1995), p. 285
[16] Ibid. p. 285
[17] Bertrand, op cit., p. 76
[18] Trevor-Roper, op cit., p. 147
[19] Ibid., p. 17
[20] Ibid.
[21] Ibn Khaldun, The Muqaddimah: An Introduction to History Vol. 1 (Trans. Franz Rosenthal, Bollingen Series 43: Princeton University Press, 1958), p. 480. Cited from Bat Ye’or, The Dhimmi, p. 162
[22] Bertrand, op cit., p. 163
[23] Ibid.
[24] Ibid., p. 159
[25] Ibid., p. 160
[26] Bat Ye’or, op cit., p. 87
[27] Steven Runciman, The History of the Crusades, Vol. 1 (London, 1951), p. 135
[28] Ibid.
[29] Painter, op cit., p. 100
[30] Ibid., p. 119
[31] Jonathan Riley-Smith, “The State of Mind of Crusaders to the East: 1095-1300,” in Jonathan Riley-Smith (ed.) Oxford History of the Crusades, p. 79
[32] Ibid., p. 78
[33] Ibid., pp. 80-2
[34] Alan Forey, “The Military Orders, 1120-1312,” in Jonathan Riley-Smith (ed.) Oxford History of the Crusades, p. 205
[35] Robert Irwin, “Islam and the Crusades: 1096-1699,” in Jonathan Riley-Smith (ed.) Oxford History of the Crusades, p. 251
[36] http//:en.wikipedia.org/wiki/Barbary_pirates
[37] We should not forget of course that the Conquistadors usually acted without official sanction, and that the Church, often in co-operation with the Spanish Government, worked very hard to control their excesses.




„Gewalttätige Ausländer konsequent abschieben“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer (Foto), hat die Islamverbände in Deutschland aufgefordert, sich stärker von gewaltbereiten Islamisten zu distanzieren. Hintergrund ist die Debatte über die steigende Bedrohung durch islamistische Salafisten. Es wäre gut, „wenn sich alle moslemischen Dachverbände in Deutschland immer wieder und unmißverständlich in ihrem Einzugsbereich von separierenden und gewaltbereiten Islamisten distanzieren und sie offensiv politisch bekämpfen würden“, schreibt Irmer in einem Kommentar für die morgen erscheinende Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Genauso wichtig sei es aber auch, dass der Staat Stärke zeige. „Wer in Deutschland die freiheitliche demokratische Grundordnung ablehnt, die Werteordnung des Grundgesetzes nicht akzeptiert, die Scharia – die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist – einführen will, zur Gewalt gegen Andersgläubige aufruft, der hat, wenn er Ausländer ist, sein Aufenthaltsrecht verwirkt. Er gehört konsequent abgeschoben“, fordert Irmer.

Die deutsche Staatsbürgerschaft dürfe grundsätzlich nicht zu leichtfertig vergeben werden. „Niemand wird gezwungen, in Deutschland zu leben, der unser Wertesystem und unsere Rechtsstaatlichkeit ablehnt“, so Irmer.




Allensbach-Analyse über deutsche Sprechverbote

[…] Auf die Nachfrage, welche Themen es denn seien, bei denen man sich nicht unbefangen äußern könne, antworten auffallend viele Befragte, nämlich 35 Prozent derer, die sagten, man könne sich nicht frei äußern, mit dem Verweis auf die Themen Einwanderung oder Ausländer und Minderheiten. Der Eindruck, dass diese Themen in Deutschland der Gegenstand strikter gesellschaftlicher Sprachregelungen und damit zumindest potentiell von besonderer Brisanz sind, bestätigt sich, wenn man etwas mehr ins Detail geht und nach der Toleranz gegenüber Meinungsaussagen fragt, die von den meisten Menschen abgelehnt werden oder bei denen man zumindest annehmen muss, dass man mit ihnen in der öffentlichen Diskussion auf heftigen Widerspruch stößt. (Weiter in der FAZ)




Asylanten 2012 nach UNO-Statistiken

asylumIn den Industrieländern ist die Zahl der Asylanten 2012 nach UN-Statistiken erheblich gestiegen. Insgesamt wurden in 44 Industrieländern 479.300 Asylgesuche registriert, die höchste Zahl seit 2003. In Europa (38 Länder) waren es 355.500, gegenüber 327.600 im Jahr 2011, wie aus dem Jahresbericht des UNHCR zur Entwicklung im Asylbereich hervorgeht. Am meisten Asylgesuche gab es im Jahr 2012 in den USA (83.400, plus 9%), vor Deutschland (64.500, plus 41%), Frankreich (54.900, plus 5%), Schweden (43.900, plus 48%) und Grossbritannien (27.400, plus 6%). Weitere Einzelheiten lesen Sie hier!




Zyperns Plan B mit Russland

Wie von PI gestern berichtet, hat Zypern einen Plan B mit Russland und der Gasförderung in der Tasche. Wir hatten auch vermutet, dass wohl ein Schutz durch Russland gegen den neuen Kalifen in spe, Erdogan, im Interesse Zyperns liegen könnte. Und das ist heute in Spiegel Online zu lesen:

(Von felixhenn)

(…)
„Wir sind bereit, verschiedene Varianten auszuloten“, antwortete der frühere Kremlchef auf die Frage, ob Russland sich auch für eine Militärbasis auf der Insel im Mittelmeer interessiere. Indirekt bestätigte Medwedew zudem, dass es bei den Gesprächen um mögliche Lizenzen bei der Gasförderung vor der zyprischen Küste gehe.
(…)

Soweit so schlecht von unseren EU-Politikern, insbesondere Merkel und Schäuble, angeleiert. Es geht aber noch weiter. Die Banken bleiben erst einmal bis zum nächsten Dienstag geschlossen, also insgesamt zehn Tage. Aber das Leben geht weiter, da die Bankautomaten gefüllt sind.

Was aber besonders interessant ist, Russland will erst einmal etwas härter verhandeln, weiß man doch, dass das Angebot Russlands schlussendlich nur schwer abgelehnt werden kann. Man ist in Zypern auch plötzlich verblüfft, dass die russischen Bankguthaben viel niedriger sind als angenommen, so zwischen 4,9 und 10,2 Milliarden Dollar, andere Schätzungen zufolge sollten es 20-40 Milliarden Dollar sein und Mody´s hatte da kürzlich noch 19 Milliarden vermutet. Ob das damit zusammenhängt, dass es eine Woche vor den Gesprächen Zyperns mit der EU so viele Bank-Aktivitäten gab?

Wenn man jetzt noch den zweiten heutigen SPON-Artikel durchliest, kommt man schon ins Grübeln. Und natürlich dürfen die bösen Deutschen nicht in der Diskussion fehlen, ist das doch immer der Joker in Spiel. Da wird von Zypern der Troika das Tafelsilber so angeboten:

(…)
„Merkel und Schäuble wollen uns bestrafen“

Schließlich habe die zyprische Regierung mehrere Vorschläge präsentiert, wie der Eigenanteil von 5,8 Milliarden Euro aufgebracht werden könne ohne die Bankkonten mit einer Zwangsabgabe zu belegen, bestätigten regierungsnahe Kreise SPIEGEL ONLINE. Beispielsweise hätte das zyprische Tafelsilber, also landeseigene Unternehmen und andere Vermögenswerte, in einer neu geschaffenen Gesellschaft gebündelt werden sollen, die dann wiederum Anleihen ausgegeben hätte. Auf diese Weise hätten mehr als vier Milliarden Euro eingesammelt werden sollen. Ein zweiter Vorschlag habe vorgesehen, die beiden größten – und am stärksten angeschlagenen – Banken des Landes abzuwickeln, die problematischen Teile in einer Bad Bank zu bündeln und den gesunden Rest an die schon in Zypern tätige russische VTB-Bank zu verkaufen.
(…)

Da klingen wohl die Alarmglocken. Wir erinnern uns an den Tafelsilber-Verkauf Griechenlands, der nie wirklich angelaufen und der wirtschaftlich sowieso unsinnig ist. Aber der Gedanke ist aus der Sicht Zyperns interessant. Man darf nur gespannt sein, ob die Troika sich wieder über den Tisch ziehen lässt, bzw. von Merkel gezwungen wird, einen schlechten Deal zu akzeptieren.

Wenn wir uns einmal in die Lage Zyperns versetzen, ist der Gedanke gut, sich von Russland beschützen zu lassen. Zumindest solange die Türkei Mitglied der Nato ist und der EU ständig auf der Nase herumtanzt. Man hat von westlicher Seite einfach versäumt die Gegebenheiten zu ändern und die Türkei aus der Nato zu drängen und Zypern sowie Israel aufzunehmen. Dann wäre die Situation weit einfacher zu meistern und die EU könnte Kredite geben und am Gas partizipieren. Das wäre für alle Seiten von Vorteil gewesen, aber es hat nicht sollen sein, weil wir einfach keine Politiker haben, die vorausplanen können.

Jetzt wird es wohl so ablaufen: Merkel, Schäuble und Deutschland werden die Schlechten sein, Hollande wird Mitgefühl zeigen, Monti reibt sich die Hände und am Ende überweist Draghi die Milliarden gegen Versprechen von Tafelsilber, die nie eingehalten werden. Wenn dann Zypern zusammen mit Griechenland pleitegeht, sind viele Milliarden der Eurozone vernichtet worden, alles Geld der Russen ist längst schon woanders und Russland fördert Gas und beliefert die EU über Griechenland.




Zwei islamische Terroristen verhaftet

Der Mann, der vergangene Woche in Pforzheim verhaftet wurde, hat getötet. Zumindest hat er auf Online-Plattformen behauptet, getötet zu haben. Zwei australischen Soldaten will der in Pforzheim aufgewachsene bosnische Staatsbürger Nihad C. in Afghanistan die Kehle durchgeschnitten haben, in seiner Zeit als Al-Kaida-Kämpfer. Dies berichtet die Pforzheimer Zeitung über einen Bosnier in Pforzheim, den man abschieben will. Wer´s glaubt!

Gleichzeitig wurde der verurteilte Austro-Terrorist Mohamed M. (Foto) in der Türkei verhaftet. Auch er soll abgeschoben werden – nach Österreich! So importieren wir laufend mit den Flüchtlingen und Asylanten, die wir aus islamischen Ländern aufnehmen, auch Terroristen!




Lufthansa streicht 700 Flüge wegen Ver.di

Die unerträgliche Gewerkschaft Ver.di streikt mal wieder, unsere Lufthansa muß 700 Flüge streichen. Die Spartengewerkschaften gehören verboten. Mal streiken die Piloten, mal das Kabinenpersonal, mal die Enteisungsmannschaft, mal die Security, mal die Klofrauen. Und so legt der Gratis-Südseeflieger und – zusätzliche Frechheit – Aufsichtsrat Bsirske jedes Mal die ganze Airline still. Bei der Bahn dasselbe Muster. Wer streikt denn eigentlich bei den Scheich-Airlines vom Golf, die sowieso das billigste Kerosin beziehen und keine Flughafensteuer erheben, wie das Merkel und ihre Kaputtmacher beschlossen haben? Dazu die BER-Blamage, Nachtflugverbote und ähnliche Schikanen, die es am Golf auch nicht gibt. Will man auf Teufel heraus unsere eigenen Fluggesellschaften kaputtmachen?